Beiträge von Der Wanderer im Thema „Tariqs Kurzgeschichten“

    Heyho Tariq

    Du brauchst da gar nichts "nachbessern".

    Ich Esel habe nur nicht gesehen, wie alles miteinander zusammenhängt:

    Der Mann mit der Axt und seine Frau, deren Hände zu schmal für harte Arbeit zu sein scheinen, der junge Wilderer und seine unbekannte Liebe, die den Bogen treffsicherer führt als er selbst, das Bettelweib vor dem Stadttor, das dem nach Hilfe Suchendem diese gewährt, ohne offenbart zu werden.

    Die Auflösung einer scheinbar unlösbaren Aufgabe durch die Macht der Liebe - und dies noch beidseitig: Selbst der König kann sich ihr, und sei es auch nur in der Erinnerung, nicht entziehen oder verweigern.

    Das alles ist in sich so schlüssig und wundervoll.

    Und ich hab's dreimal nicht gesehen...

    Heyho Tariq

    Ich neige mein Haupt in Demut und Scham.

    Scham deswegen, weil ich gerade erst jetzt verstanden habe, wo der tiefere Sinn lag.

    Asche auf mein Haupt!!! - Ich habe die Erzählung im Wettbewerb dreimal gelesen und nicht verstanden, was Du mir gesagt hast. Jetzt ist der Groschen gefallen...großartig! :nummer1:

    Heyho Tariq

    Deine kleinen Änderungen haben die Erzählung wundervoll verbessert.

    Das mit den torkelnden/taumelnden Fledermäusen ist echt schwierig anders zu beschreiben (kann ich deshalb sagen, weil hier bei mir im Innenhof in der Dämmerung ein Haufen von denen gerae herumsaust). Die erscheinen mir bem Betrachten völlig ziellos, gleichzeitig sowas von exakt in ihrem Flug - da hätte ich auch kein passendes Wort für...

    Die "Schulter" - Kiste...da habe ich mich tatsächlich verlesen, sorry.

    Darf ich mir die Erzählung für mein Archiv ausdrucken?

    Heyho Tariq

    Eine sehr stimmungsvolle Geschichte, hat mich sofort angesprochen. Viele kleine Details in den Sätzen, die zusammen ein schönes Bild beim Lesen erschaffen.

    Den Schluß jedoch habe ich nicht verstanden, auch wenn ich die Erzählung nochmal gelesen habe.

    "Der neunte von Siebzehn" ?

    Worauf verweist das?

    Die Neun scheint ja wichtig zu sein (Die Gedenktafel), aber ich finde dazu nichts erklärendes im Text...oder habe ich da etwas in deiner Geschichte Verborgenes nicht verstanden? ?(

    Anbei noch einige Verschreiber und mir unverständliche Passagen.

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    "Draußen schob sie rasch ihre Füße in die Stiefel, die sie bisher getragen hatte."

    (Gab's oder gibt's da noch andere??

    "Eines schnaubte und ein zweites stampfte erschrocken mit dem Huf auf, als sie vorbeiflog,"

    (Ääähh - sie flog vorbei?)

    "Fledermäuse, die unter dem First der Malzer-Scheune wohnten, torkelten durch den nächtlichen Himmel."

    (Auch, wenn ich jetzt als Korinthenkacker erscheine: Fledermäuse torkeln nicht, sondern fliegen exakt nach Sonar, auch wenn uns ihre Flüge ziemlich seltsam vorkommen beim Betrachten.)

    "...ein Arm lag um ihre Schulter und sie hatte den Kopf an seinen gelehnt."

    "„Ich liebe dich, Stefan“, flüsterte sie, das Gesicht in den Stoff seines Kittels gepresst."

    Heyho Tariq

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    Whow.

    Der Titel war ja eigentlich schon Hinweis genug...aber die Auflösung...<3

    Bin mir auch nach dreimal Lesen noch nicht sicher, als was ich die "Herrin des Winters" betrachten möchte: Als Liebende, als eiskalte Egoistin oder als jemand, der tut, was er tun muß, obwohl ihn die Sehnsucht nach etwas anderem verzehrt.

    Ganz großes Kino!

    Danke.