Beiträge von Tariq im Thema „Tanred“

    Hallo Thorsten ,

    zu entscheiden, ob du diese Infos ergänzt, würde ich auf jeden Fall dir überlassen. Ich wollte nur, dass du weißt, worüber ich beim Lesen gestolpert bin. Das sind nur meine Gedanken dazu gewesen. Und das muss ja auch nicht für jeden so erscheinen. Also - kein Stress deswegen ^^

    Schöner Einblick ins Klosterleben in den beiden letzten Parts. Mir ging es wie ichuebenoch:

    Erinnert mich unwillkürlich an "Der Name der Rose" Ich habe sofort ein Bild des Skriptoriums mit seinen Mönchen vor Augen.

    Fragen

    Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, ist aber nix Wichtiges

    Und der Abt des Klosters blickte anscheinend mit Wohlwollen auf die Kerrinsmänner, soviel wußte er auch...

    Hier verstehe ich nicht, wie Tanred zu der Annahme kommt. Perrin hat ihm verraten, dass Grenas ein Kerrinsmann ist, aber über den Abt hat er wohl kein Wort verloren, oder? Steht zumindest nicht da. Woher kommt dann der Gedanke bei Tanred? Und es ist auch ein bisschen irritierend für mich, dass du in dem Satz sowohl "anscheinend" als auch "wusste" verwendest, weil das eine dem anderen irgendwie widerspricht. Für mich zumindest.

    Und was auch immer Bruder Grenas ihm sonst noch beibringen sollte - es würde mehr sein als nur Arianisch, so viel wußte er schon.

    Und woher nimmt Tanred dieses Wissen? Gab es Hinweise? Oder klare Aussagen von Grenas diesbezüglich? Oder folgt die Erklärung noch?

    Tevor TwoFive-O meets Tanred ^^

    Ja, die vergiftete Trinkwasserversorgung einer ganzen Stadt - darüber nachzudenken sollte bei Tanred eigentlich Entsetzen auslösen, das habe ich auch so bei mir gedacht. Aber erst bei der Erwähnung der Inquisition beschleunigt sich sein Herzschlag. Lässt mich annehmen, dass ihn der Gesprächsinhalt vorher nicht betroffen gemacht hat.

    Und auch dass der Gedanke oder besser die Tat selbst die Truppe im Auge des Lesers (speziell in meinem) erheblich Sympathiepunkte kosten könnte, planst du anscheinend ein. Hm, bin gespannt, ob Perren den Magier kontaktieren wird und warum.

    Das ist schon mal ein guter Anfang, Tanred. Mach so weiter und Perren wird zufrieden sein mit dem, was du an Neuigkeiten mitbringst. Obwohl er das von der Mauerpflicht mit Sicherheit schon weiß.

    Darf ich da rueckfragen? Meinst Du dass das an der Stelle in die Geschichte sollte? Mein Gedanke war eher dass Tanred das eigentlich eher so hinnimmt - er hat ja keine Ahnung von Taktik oder Perrens Plan, alles was er weiss ist, dass Perren gesagt hat dass Terred wichtig ist und eingenommen werden muss.

    Ich denke, es liegt am stückweisen Lesen. Ich hatte ja schon einmal gesagt, dass es mir nichts ausmacht, auf Tanreds Wissensstand zu sein, sprich nicht alle Informationen zu haben. Von daher kannst du es gern lassen, wie es ist, wenn Tanred nicht weiter darüber nachdenkt. Es wirkte bloß auf mich, als ob Tanred hier mehr wüsste, also als ob Perren ihn in konkrete Pläne zur Befreiung Terreds eingeweiht hätte.

    "Tan, du hast morgen den Tag über nicht so viel anderes zu tun - ich möchte daß du die Augen offenhältst. Wegen der Frage von der wir geredet haben..."

    Und hier muss ich rückfragen: Gibt es da eine spezielle Frage? Wenn ja - könntest du nochmal kurz erklären, welche Perren meint? Ich nehme an, es hängt mit den Kerrinsmännern zusammen, weil Perren ja die günstige Gelegenheit nutzt, an der sie unter sich sind. Tut mir leid, wenn ich schon wieder hänge ... X/

    Terred sieht in meinem Kopf großartig aus!! Du hast da ein tolles Bild gezeichnet. Wirklich uneinnehmbar. Und das mit dem Feiertag ist natürlich dumm gelaufen. Obwohl ... Perren scheint die Lage im Griff zu haben und für die Truppe das Bestmögliche rauszuholen.

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    Ich habe mal in früheren Posts gestöbert (Suchfunktion hat mich diesmal nicht im Stich gelassen), um nochmal nachzulesen, was du uns schon über Terred erzählt hast. Dabei ist mir aufgefallen, dass das:

    Und auch anderswo waren die Gassen breiter als er das von seinen wenigen Besuchen in Terred kannte, und die Häuser waren eher niedrig und hingen nicht mit den oberen Stockwerken über die Gassen hinaus.

    und das:

    Es war nicht das erste Mal daß er Terred sah, er hatte Jahre seines Lebens hier verbracht, aber es war das erste Mal daß er die Stadt mit den Augen eines Kerrinsmanns betrachtete.

    für mich irgendwie nicht zusammenpassen. Ich danke, das widerspricht sich. Oder ich hab was falsch gelesen. :hmm:

    Erst später fragte er sich, warum Perren sich überhaupt bemühte - wenn sie nach Möglichkeiten suchten um Terred aus den Klauen von Edred dem Thronräuber zu befreien -

    Und vielleicht kannst du mit ein, zwei Worten nochmal die Rolle erklären, die Terred in der Geschichte spielt ...? Nur als Auffrischung? Die Handlung ist durch die einzelnen kurzen Posts für mich irgendwie zu zerpflückt, um die Zusammenhänge zu erkennen bzw. zu behalten.

    Ach Tanred. Ich fürchte, an dem Silberpfennig wirst du keine Freude haben, auch wenn es verständlich ist, warum du ihn genommen hast. Was, wenn es ein Test war, eine Prüfung? :/ Was, wenn es doch jemand gesehen hat?

    Ich hab wieder aufgeholt

    Zum Post # 155:

    Hier hab ich irgendwie das Gefühl, der Offizier ist mehr als nur Offizier der schwarzen Garde. Da wir nur aus Tanreds Sicht erleben, kann es durchaus sein, dass diesem (und uns damit auch) ein paar subtile Dinge entgangen sind. Vielleicht ist der Offizier ja ein geheimer Verbündeter? Ein Kerrinsmann in der Uniform der Schwarzen Garde? Es würde mich nicht wundern, wenn das Netzwerk im Volk verbreitet ist wie Myzel im Boden. Und Tanreds Wahrnehmung ist im Moment wohl alles andere als scharf, so sehr, wie er mit sich und den Dingen, die er getan hat, beschäftigt ist.

    Die Idee die ich hier im Kopf hatte ist eher - so eine Verfolgung ist vom Standpunkt der anderen gar nicht so einfach. Die arbeiten zwar alle am Ende fuer den gleichen Koenig, aber natuerlich haben sie kein Telephon oder Funk um schnell Information auszutauschen - die reist eben genauso schnell wie ein Reiter. Und das fuehrt dazu dass weder die Verfolger so genau wissen wen sie eigentlich schnappen sollen weil sie selber keine Zeugen verhoert haben und nur Info aus dritter Hand haben - und eben auch die Soldaten an der Strassensperre keine Ahnung von irgendwelchen Vorkommnissen in Erbor haben.

    Man kann einfach nicht das Gegenstueck einer modernen Fahndung in einer mittelalterlichen Gesellschaft durchfuehren.

    Aber vom Standpunkt des Verfolgten stellt man sich natuerlich vor dass 'die da alle' zusammenarbeiten - das schlechte Gewissen macht's...

    Und hiermit hast du meinen Verdacht zerstreut, denn daraus glaube ich zu erkennen, dass sowohl Verfolger als auch Soldaten an der Straßensperre zum selben Haufen gehören. Nun ja, es war eben nur eine Idee :D

    Es schien ihm alles zu unglaublich - ein Offizier der Schwarzen Garde hatte dafür gesorgt daß sie davon kamen?

    Aber selbst Tanred grübelt, wieso das möglich ist. :D

    Die Sache mit den Feme-Gerichten finde ich sehr spannend und ich habe das Gefühl, wir werden darauf noch einmal zurück- oder mitten in eines hineinkommen. Und Ketrans Erklärung bezüglich Perren hätte meine Frage, ob Perren ein Feme-Richter ist, nicht beantwortet. :hmm:

    Es war offensichtlich daß Ketran die Idee falsch fand daß ein Kloster Land besaß, eine Brauerei und ein Sägewerk und dann zum Ruhm Ädons einen prächtigen Dom erbaute.

    Hm, das habe ich so nicht herausgelesen aus den beiden Antworten von Ketran. Ja, Sarkasmus ist aus dem geschriebenen Wort manchmal schwer erkennbar, aber hier habe ich keinen gefunden. An welcher Äußerung glaubt Tanred das zu erkennen? Ketrans Schnauben ist doch amüsiert, nicht abfällig.

    Die Beschreibung des Klosters finde ich sehr gelungen. Ich kann mir das gut vorstellen! :thumbup: Aber in dem Punkt bist du ja sowieso gut.

    Hallo Thorsten

    Wieder ein schöner Rückblick in Tanreds "Wanderzeit". Ich muss ihm Respekt zollen für die clevere List. :thumbsup:

    Auch seine Gedanken bezüglich der Ädons-Lehre sind nachvollziehbar.

    Er schnaubt.

    Es war sein Silber, und wenn er nun mal lügen muß um es zu verwenden, dann ist es so.

    Der Zweifel, dass alles, was da verkündet wird, gut und richtig ist, war ja schon gesät in ihm. Jetzt scheint er zu wachsen.

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    Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen.

    Der Mann fixiert ihn kurz mißtrauisch, dann antwortet er, vermutlich ist ihm einfach langweilig.

    Das erscheint mir irgendwie zu viel. Den blauen Text brauche ich eigentlich gar nicht. Dass er antwortet, verrät mir die nächste Zeile und dass ihm vermutlich langweilig ist, das möchte mein Hirn nicht gesagt bekommen. Es will selber überlegen, warum er trotz des Misstrauens antwortet. Das misstrauische Fixieren löst bei mir Kopfkino aus. :D

    Das ist alles was er wissen will - er geht durch das Gewühl auf die Taverne zu, in den Schankraum der noch leer ist weil jeder draußen beschäftigt ist, geht zur Theke wie jemand der in wichtigen Angelegenheiten kommt.

    Diese Wiederholung ist mir beim Lesen aufgefallen. Erst dachte ich, dass er sich doch zur Theke "durchschieben" könnte, aber der Schankraum ist ja noch leer. Also passt das "gehen" an der Stelle. Doch vor der Taverne herrscht Gewühl, da könnte er sich vielleicht "durchschieben/-drängeln"?

    Frauenpower. Ketran und Branwen machen das sehr souverän. Ich kann mir vorstellen, dass Tanred sich in gewisser Weise beschützt und sicher fühlt durch ihr sicheres Auftreten.

    Nun bin ich gespannt, was du mit Perren und Wulfgar vorhast. :paladin:

    So, ich hab auch wieder aufgeholt, Thorsten . Perren ist also ein Graf - überraschend und eine schöne Wendung. Es erklärt nicht nur Tanred viel an Perrens Verhalten und Auftreten, sondern auch mir als Leser. Gefällt mir. Und auch Ketrans pragmatische Einstellung zu der Sache imponiert mir.
    Die Szene im Gasthaus mit der Silbermünze hatte ich irgendwie kommen sehen, das schien mir schon vorhersehbar, als Tanred sie bekommen hat. Sie wegzuwerfen war ein guter Geistesblitz. ich hoffe, sie bringt ihn nicht noch einmal in Schwierigkeiten.
    Tja, und dann die Szene mit der Schwarzen Garde. Seeeehr beklemmend, wie dieser KErrinsmann da verhaftet wird und verzweifelt die Parole rausschreit. Muss ungeheuer niederschmetternd sein, zu erkennen, dass niemand zu Hilfe kommt.
    Und nun will Perren in die Höhle des Löwen. Ich ahne Unheil. Großes sogar. Und Tanred wird mittendrin sein.

    Kann weitergehen. :popcorn:

    Will sagen, fuer den gutglaeubigen Leser gibts vermutlich irgendwann das eine oder andere boese Erwachen. Ist das dramaturgisch gut oder schlecht?

    Für mich ist das kein Problem. Ich möchte beim Lesen gern bei Tanred bleiben. Es macht mir Spaß, mit ihm die Welt, die Politik und die Religion zu entdecken. Auch er wird bei manchen Dingen ein böses Erwachen haben, und wenn es mich zu diesem Zeit auch erst erwischt, dann geht das in Ordnung. Es erscheint mir auf jeden Fall leichter und angenehmer, als Dinge wie:

    Ketran ist eine Gauklerin die grade mal Schreiben kann und ihr Leben lang nie bei Hofe war - sie kennt den Typen ueber den sie redet gar nicht selbst, Maldua ist Herzogin, Hexe und Herrscherin ueber ein grosses Territorium und als Teil des Hochadels kennt sie den koengilichen Hof (vor Edred) und seine Mitglieder persoenlich

    ständig während des Lesens im Hinterkopf behalten zu müssen (wobei ich mich hier frage, ob Tanred all diese Dinge bis jetzt schon erfahren hat. Wenn nicht, dürfte es ihm schwerfallen, die Aussagen von Ketran und Maldua so gegeneinander abzuwägen. Falls ja - sorry, aber ich habe nicht mehr jedes Detail aus den bisherigen Parts im Kopf). Also, lass mich mit Tanred auf einer Stufe stehen und mit ihm Drama erleben. :D

    Ich will nicht sagen, dass ich während des Lesens mein Denken ausschalte. Aber ich möchte nicht ständig nach Zusammenhängen fahnden, auf subtile Botschaften oder nicht Gesagtes warten oder Hintergründe erahnen müssen. Das schmälert mein Lesevergnügen.

    dass es nicht nur einen Umsturz um den Thron gegeben hat, sondern dass sich gleichzeitig auch die Religion radikalisiert hat - was Hand in Hand geht weil Edred und Armanas paktieren

    Radikalisierung der Religion? Tut mir leid, aber das ist komplett an mir vorbeigegangen. Ich habe den strenggläubigen Tanred als Kind seiner Zeit wahrgenommen. Seine anerzogenen (Glaubens-)Werte kollidieren mit dem, was er momentan erlebt, besonders, was Recht und Ordnung angeht, also das, was er Gerechtigkeit nennt. Aber das ist ja nicht auf die Radikalisierung der Religion zurückzuführen, sondern auf das, was Maldua ihm erklärt hat.

    Was mich mehr interessiert, ist, dass Maldua in Armanas die größere Gefahr sieht. Und da bin ich ganz bei ihr, weil wir alle wissen, was religiöse "Fehl"leitung der Gläubigen bewirken kann. Ich halte sie für eine sehr kluge Frau und bin gespannt, ob ihr Misstrauen gerechtfertigt ist.

    Hallo, Thorsten

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    weil ich diese Formulierung mag, fällt sie mir auf. Um so mehr, wenn sie sich wiederholt.

    Warum genau mußten die Dinge zwischen ihnen auf einmal so kompliziert sein?

    Wieso mußten die Dinge auf einmal so kompliziert sein?

    Zumal Tanred bei beiden Textstellen über Arngard nachdenkt. :hmm:

    Ist jetzt nix, was geändert werden muss. Wollt es nur mal anmerken, dass es mir aufgefallen ist.

    Ich fand diese dörfliche Szene richtig schön. Beim Lesen von solchen Passagen kann sich mein Kopf irgendwie einfach ausruhen und genießen. Nichts, worüber ich nachdenken müsste oder was ich sorgsam im Gedächtnis behalten sollte. Bis auf diesen Fuchs. Der ist wirklich interessant. Bin schon gespannt, wer sich hinter/in ihm verbirgt. :thumbup:

    Der erste Teil des Parts hat mir sehr gefallen, Thorsten , die Beschreibungen der Landschaft und der Wehwehchen bei Tanred finde ich wieder sehr gelungen.

    Bei dem Teil mit den Sprachen bin ich ins Stolpern gekommen. Ich hab ihn ein zweites Mal gelesen und war selbst nach deiner Erläuterung im Post 90 noch nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Immerhin ist hier die Rede von vier Sprachen und dem Umgang mit ihnen. Da ich annehme, dass ich diese Info später noch brauchen werde, hefte ich mir mal ein Lesezeichen an den Post 88, damit ich das später wiederfinde.

    woher soll er etwa die Philosophie nehmen um zu verstehen was Leibeigenschaft ist und wie sie gerechtfertigt wird?

    Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich meinte nicht mangelnde Schulbildung, ich meinte geradliniges Denken. Dass ihm das Spinnen von Gedanken und geheime Ansinnen bisher fremd war. Dass seine Welt begrenzt war von Ädonsglaube und dem Denken einfacher Menschen, die sich meist nur um den morgigen Tag sorgen. Eine Welt, die nicht viele Wege und Möglichkeiten enthielt, 'anderes' zuzulassen.

    Aber - im Rahmen dessen was er an Bildung hat - glaube ich ist Tanred eher auf der neugierigen und reflektierenden Seite seiner Altersgruppe angelegt...

    Ich halte ihn für eher vorsichtig (außer beim Umgang mit Arngard :) ). Für mich wirkt er wie einer, der sehr viel über neu Erfahrenes nachdenkt, sich aber nicht traut, den minimal angehobenen Zipfel der Decke weiter zu heben. Er lässt die Dinge eher auf sich zukommen, als dass er versucht, sie selbst herauszufinden. Joa, so sehe ich Tanred. Gutmütig, ruhig, für sich hinterfragend weil verwirrt, aber neugierig ist er eher selten. Bislang erinnere ich mich nur an die Frage betreffs der Leibeigenschaft, die Neugier verraten hat. :hmm:

    Hast Du Dir mal ueberlegt wie die Sache aussieht wenn Tanred... Recht hat? :) Es ist eine Fantasy-Geschichte (wir sind es da gewohnt Magie jeder Art fuer real zu akzeptieren), und wir hatten schon Abschnitte in denen Ädon mit ihm kommuniziert (wenn man so will). Wenn er also hier etwas sieht was Ketran einfach nicht sehen kann?

    Ich gehe davon aus, dass Tanred Recht hat. :) Eben WEIL es eine Fantasygeschichte ist und ich da grundsätzlich offen für alles bin. Ich meinte mit dem "Nachdenken und Sortieren" auch nicht, dass er sich Sachen einbildet, sondern dass er einfach mehr Facetten in seinem Leben zulässt und z.B. selbst mal überlegt, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als er weiß, und ob er vielleicht mehr/anders wahrnimmt als andere. Momentan erscheint er mir noch ziemlich geradlinig und fast simpel gestrickt. Ich bin gespannt, was du noch mit ihm vorhast (und Perrin auch).

    Ach Tanred, du solltest auf Ketran hören: Fang an, selbst zu denken und lerne das, was du hörst, zu sortieren.

    Manchmal kommt es mir so vor, als wäre Perrins Entscheidung, Tanred ins Boot der Kerrinsmänner zu holen, etwas voreilig gewesen. War er sich über die tief verwurzelte Ädons-Gefolgschaft nicht im Klaren? Hätten er ihm nicht vorher ein wenig auf den Zahn fühlen müssen, was seine Ansichten angeht? Ich bekomme beim Lesen manchmal eine Ahnung, dass Tanred die Truppe in Schwierigkeiten bringen wird ...

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    "Verdammt Ädon nicht jede Magie?", fragte er schließlich, bemüht den Abscheu den er fühlte nicht in seiner Stimme hören zu lassen. Es erschien ihm der sicherste Weg, seine Gedanken auszudrücken ohne die Geheimnisse der Ädonsmänner offen auszusprechen. Wer konnte schon wissen was man im Wagen hören mochte, auch wenn das laute Rumpeln der Räder wahrscheinlich jedes Gespräch übertönte.

    Diesen Abschitt verstehe ich nicht. Welche Geheimnisse der Ädonsmänner kennt Tanred denn, die er ansprechen könnte? Und wenn Tanred sie kennt - warum darf niemand anders mithören außer Ketran? Bei den Geheimnissen der Kerrinsmänner wären Tanreds Vorsicht nachvollziehbar bar mich, aber so? :hmm: