Weltenbibliothek Aduendals
Seid gegrüßt in Aduendals Weltenbibliothek,
Hier finden sich die Aufzeichnungen zu den verschiedenen Kontinenten, sowie deren Bevölkerung und Besonderheiten.
Aktuell befindet sich die Weltenbibliothek noch im Aufbau, daher sind gegeben falls nicht alle Informationen verfügbar, wir bitten dies zu entschuldigen.
Verfügbare Nachschlagewerke
- Geographie Andisals
- Magische Grundlagen Andisals
Demnächst erscheinende Werke
- Andisals Bevölkerung
- Andisals Spezielle Flora
- Andisals Spezielle Fauna
- Geologische Studie Andisals
Herkunft des Begriffs Aduendal
Aduendal ist eine Abwandlung des von "aduial" aus dem elbischen Sindarin von J.R.R Tolkien und bedeutet so viel wie "zweite Dämmerung".
Herkunft von Karten und Bildern
- Karten werden über inkarnate.com in Handarbeit erstellt und ggf. mit Gimp bearbeitet
- Bilder werden über Microsoft Copilot oder ChatGPT generiert
(Die Promts hierzu sind aus eigener Hand)
Ich wünsche viel Erfolg bei der Suche,
Faradim, Oberster Schreiber Aduendals
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Geographie Andisals
Inhalt
- Vorwort
- Länder
- Gebirge
- Gewässer
- Flüsse
- Seen
- Meere
- Ortschaften
- Städte
- Dörfer
- Übersetzungen aus dem Alt-elfischem
1. Vorwort
Diese Abhandlung befasst sich mit den geografischen Gegebenheiten Andisals, gegeben falls sind kulturelle Besonderheiten miteingeschlossen.
Diese Abhandlung bedarf unter Umständen für ein volles Verständnis die Abhandlungen:
Andisals Bevölkerung
Geologische Studie Andisals
Die meisten Bezeichnungen sind aus dem Alt-Elfischen übernommen worden, nicht bezeichnete Gebiete wurden später in der menschlichen Allgemeinsprache nachbenannt.
Der Kontinent Andisal liegt auf der nördlichen Welthalbkugel zwischen dem Pol und Äquator. Die ursprüngliche Bevölkerung bestand aus Elfen. Der genaue Zeitraum zwischen auftauchen der Elfen und dem Erscheinen der Ristar ist unbekannt, da erst ab diesem Zeitpunkt eine Jahreszählung erfolgte. Aufgrund von alten Aufzeichnungen und einiger Ruinen wird allerdings eine Schätzung von 1500 Jahren bis zum Erscheinen der Ristar angegeben.
Länder
Albariel
Albariel liegt am südwestlichsten Punkt von Andisal und beheimatet die Varaniel.
Im Norden verläuft das Siljeabjerag und stellt eine natürliche Grenze nach Solastiris, im Osten trennt der Gaelgri Feoris und Albariel.
Bis auf einen relativ schmalen Waldabschnitt am Fuß der Berge besteht das Land aus unwirtschaftlichen Mangroven und Sumpflandschafften.
Die gerade in Küstennähe vorherrschenden Mangroven sorgen für eine Vielzahl, verschiedener Fischarten, welche den Großteil der Einheimischen Ernährung darstellen.
Zusätlich gibt es im Siljeabjerag einige Erz- und Steinmienen.
Die durch das Albarische Meer kommende, warme Seeluft sorgt für ein tropisches Klima
Bis auf die Hauptstadt Wafoel und die beiden Küstenstädte Bladir und Sulfrae gibt es in Albariel keine weiteren Ortschaften. Hin und wieder begegnet man beim durchqueren des Landes einzelnen Gebäuden oder Zeltstädten.
Ewron
Das südöstlich gelegenste Land beheimatet die Ewari und ist vom Albanischen Meer sowie der Ewronischen See umgeben. Während im Westen das Iseabjerag und der Laedbjer zusammen mit dem Laedsee eine Grenze nach Ladran bilden, wird die Grenze nach Feoris im Nordwesten durch zwei Nebenflüsse des Laedari und dem Doelbjer gebildet.
Durch die salzhaltige Seeluft der beiden Meere und der warmen Temperaturen ist das Land mit einer Wüste zu vergleichen. Ein eher spärlicher Ackerbau ist nur nahe der beiden Flüsse Kedar und Laedari, sowie deren Nebenarmen und dem Laedsee möglich. Aus diesem Grund befinden sich auch die Hauptstadt Ardel und die Küstenstadt Kiestras sowie die drei Dörfer Doeldra, Meshar, Walfir dort.
Ebenfalls lassen sich vereinzelte kleinere Siedlungen im ganzen Land und den Küsten finden.
Ewron ist reich an Bodenvorkommen welche einen Großteil der Erzversorgung in Andisal stellen, zudem ist der qualitative Sandstein für den Bau in ganz Andisal benötigt.
Feoris
Feoris erstreckt sich vom Süden bis in die Mitte Andisals und Grenzt an alle Länder, außer Naeldaran. Im Landesinneren leben die Exilia wohingegen der Goelbjer durch die Ristar bevölkert wird.
Die Flüsse Aladri und Gaelgri sowie der Doelbjer und das Isebjerag bilden die Grenzen des Landes ab. Lediglich Sedwaerl aus Fiewaerl ist direkt über den Landweg zu erreichen.
Die teilweise hohen Klippen an der Küste zum albarischen Meer, begünstigen ein gemäßigtes Klima. Durch dieses, eignet sich Feoris hervorragen für den Ackerbau und die Tierzucht, weshalb dies auch den Großteil der dortigen Wirtschafft ausmacht. Neben der Inoffiziellen Hauptstadt Exalhan und der Küstenstadt Siedra gibt es am Fuß des Goelbjer noch das Gladier und zahlreiche Gehöft über ganz Feoris verteilt. Die offizielle Hauptstadt Idraiel und die Dörfer Ardin, Ildra und Sarid liegen auf dem Goelbjer, von wo aus Feoris verwaltet wird.
Fiewaerl
Fiewaerl liegt unter Naeldaran und wird durch das Stjarnebjerag in vier/fünf Regionen getrennt, die auf vier Clans der Waeldra aufgeteilt sind.
Im Norden liegt die Region Iswaerl welches mit einem kalten Klima zu kämpfen hat und mit einer gedachten Linie zwischen den äußeren Bergfüßen endet. Inoffiziell haben sie sich das Land am Esari bis zum Meer angeeignet und teilen Naeldaran in zwei Hälften. Aufgrund des vorwiegenden Nadelholzes hat sich die Wirtschaft dort auf die Ernte von Amberinen gestützt.
Waelu ist das einzige Dorf in dieser kalten Region.
Die im Osten gelegene Region Bladwaerl ist bis auf eine schmale Passage im Süden vom Stjarnebjerag umschlossen und hat wie restlichen Teile Fiewaerls ein gemäßigtes Klima.
Durch hohe Eisen und Kupfervorkommen im Boden färben sich die Blätter und das Harz der Bäume rötlich. Durch die so entstehenden speziellen Hölzer hat sich die Wirtschafft darauf spezialisiert.
Mit Laerblad liegt hier die einzige Stadt Fiewaerls.
Südlich liegt die aus Mischwald bestehende Region Sedwaerl, welches seine Wirtschaft ebenfalls mit der Verarbeitung von Hölzern bestreitet.
Neben zahlreichen kleineren Siedlungen liegt in Sedwaerl das Dorf Rielar.
Die westliche Region Tewael ist durch den Stjarnebjerag geteilt, allerdings gibt es ein verbindendes Höhlensystem.
Tewael grenzt direkt an Solastiris und hat seine Wirtschaft auf die Jagd der einheimischen Fauna spezialisiert.
Foedra ist das einzige Dorf Tewaels.
Ladran
Ladran liegt zwischen Feoris und Ewron. Das Iseabjerag zusammen mit dem Laedbjer umschließen das Land nachezu komplett, bis auf einen Küstenabschnitt im Süden und einer Passage nach Ewron im Osten. Durch den schmalen Meer Zugang und die umschließende Bergkette, herrscht ein vorwiegend subtropisches Klima. Dies hat eine Großzahl an Obstbäumen zufolge, welche die Ernährung neben den Süßwasserfischen aus den beiden großen Seen bilden.
Naelras ist die einzige größere Siedlung in Ladran, welches auch als Geburtsort aller Elfen gilt.
Aus zahlreichen kleineren Mienen werden zusätzlich Edelsteine gefördert.
Die Reise nach Ladran ist aufgrund regelmäßiger Schlachten an der Passage gefährlich.
Meshan
Meshan besteht aus zwei Teilen, einer Insel nordöstlich Andisals und einem kleinen Landstück zwischen Feoris und Fiewaerl. Neben den Ausläufern des Stjarnebjerag und dem Doelbjer dient der Fluss Aladri als natürliche Grenze und Schutz. Im nordöstlichen Teil des Festlandes liegt ein Flussdelta, welches einen Zugang nach Naeldaran bietet.
Meshan wurde erst vor ungefähr 300 Jahren, also im Jahre 837 nach dem Erscheinen der Ristar, durch die Menschen besiedelt. Es herrscht zwar vorwiegend ein gemäßigtes Klima, dennoch ist der Boden nicht so ertragreich wie in Feoris.
Auf der Insel gibt es die einzigen aktiven Vulkane und somit Mithriel- und Sehlthrielvorkommen.
Das dortige Vulkanaufkommen Schutz die Insel zudem vor den Einflüssen des Frostmeeres.
Die Haupstadt Drachenfels liegt zusammen mit der Stadt Coastring auf der Insel, während die Stadt Albharvn und das Dorf Habron die größten Siedlungen auf dem Festland sind. Kleinere Siedlungen und Gehöfte lassen sich über ganz Meshan verteilt finden.
Naeldaran
Das nördlich über Fiewaerl liegende Naeldaran hat ein Polarklima. In diesem Landstrich sind die Utarai vorzufinden. Obwohl es keine Aufzeichnungen oder Überlieferungen über eine Besiedlung dieser Gegend gibt, finden sich regelmäßig steinerne Ruinen unterschiedlicher Art.
Die meisten Expeditionen sind seit dem Auftauchen der Utarai nahezu unmöglich geworden, weshalb ein weiteres Erforschen dieser Gegend nur sehr mühselig vorrangeht.
Solastiris
Das Im Westen liegende Solastriris ist für seine weiten Steppen und hohe Artenvielfalt bekannt, welche durch das subtropische Klima bedingt sind.
Daher ist die dortige Wirtschaft auf Jagd und Pelzhandel spezialisiert.
Die hohen Klippen an den Küsten machen es nahezu unmöglich dort anzulanden oder auch Fischfang zu betreiben. An den Füßen dieser klippen sammelt sich anzahlreichen kleineren Sandstränden immer wieder angespültes Treibgut.
Neben der Hauptstadt Solastri gibt es die beiden Grenzdörfer Solafoe und Foestri, ansonsten sind in regelmäßigen Abständen, Zeltstädte und deren Spuren zu finden.
3. Gebirge
Anmerkung:
In allen Gebirgszügen und Bergen herrscht ein Hochlandklima, welches durch Regionale Besonderheiten beeinflusst wird.
Doelbjer
Der Doelbjer zählt als einzelner Berg, obwohl er sich als Grenze durch Ewron, Feoris und Meshan zieht.
Er ist reich an Goldvorkommen, welches aber Hauptsächlich auf der ewranischen Seite abgebaut wird.
Drachenkamm
Der Drachenkamm ist aufgrund mehrerer Vulkane als Gebirge klassifiziert worden und liegt östlich auf der meshanischen Insel. Da die Elfen nie die Insel betreten haben, wurde das Gebirge erst mit Eintreffen der Menschen benannt.
Zusätzlich sind die dortigen Vulkane, die einzigen in ganz Andisal. Einen Ausbruch gab es seit Bevölkerung durch die Menschen nicht obwohl aktive Magmastöme vorhanden sind, welche auf der östlichen Seite austreten und dort in das Meer münden.
Unterhalb der Magmakammern befinden sich reiche Vorkommen an Methril und Sehltriel. Es gibt außerdem einige Eisen- und Edelsteinansammlungen über das Gebirge verteilt.
In einigen Höhlen nahe den Vulkanen werden hin und wieder weiße Strukturen im Gestein freigelegt, welche auf eine einstige Anwesenheit von Drachen deuten.
Goelbjer
Der Goelbjer, auch oftmals Götterberg genannt, liegt zentral zwischen dem Iseabjerag und dem Siljeabjerag in Feoris.
Er ist reich an vorkommen magisch aufgeladener Edelsteine, der genaue Grund hierfür ist bisher noch ungeklärt.
Zusätzlich dient der Goelbjer als Heimat für die Ristar. Der Zutritt zu dem Gebirge ist den Elfen zwar untersagt, allerdings gibt es an den Bergfüßen dutzende Pilgerstätten. Auf einigen Plateaus des Gebirges ist der Anbau von Wintergemüse und Gebirgsweizen möglich.
Iseabjerag
Das Isebjerag umschließt das Land Ladran auf der feorischen Seite bis kurz vor den Laedsee. Er ist reichhaltig an verschiedenen Edelsteinvorkommen. Wegen dieser ähnlichkeit an vorkommen und auch der Nähe zum Goelbjer, wird vermutet, dass diese einst zusammengehörten.
Durch das abregnen der Meerluft gibt es viele kleine Bäche und malerische Wasserfälle mit Baumbewuchs. Aufgrund dieser in Andisal einzigartigen Bedingungen sind die Bergkämme durch eine erstaunliche Fauna und Flora gezeichnet.
Laedbjer
Der Laedbjer liegt im Süden zwischen Ewron und Ladran wo er die beiden Länder vom Meer bis zum Laedsee trennt. Oftmals wird zum Iseabjerag gezählt, da er dieselben Vorkommen hat und lediglich durch den Leadsee von dem Gebirge getrennt ist.
Einigen Legenden nach stammen aus dem Gebirge die ersten Elfen, welche in den Laedsee fielen und in Ladran siedelten.
Siljeabjerag
Das Siljebjerag trennt Albariel und Solastiris und ist mit seinen extrem hohen Bergen, ein Hauptgrund für die klimatischen Bedingungen der beiden Länder.
Die große Anzahl an offenliegenden Silberadern lassen das Gebirge bei guten Bedingungen über mehrere Meilen hinweg leuchten.
Berichten von einigen Elfen, die das Gebirge durchquert haben, soll es dort eine nicht näher benannte Menge an versteckten Dörfern geben, deren Bevölkerung unbekannt ist. Ebenfalls soll dort die große Seherin Fiewaerls ins Exil gegangen sein.
Stjarnebjerag
Das Fiwaerl trennende Stjarnebjerag ist das größte Gebirge Andisals, einige Berge überragen sogar die des Siljeabjerag. Der hohe Kupferanteil im Gestein lässt die unteren Bergebenen rötlich erscheinen. Das Gebirge Schützt den Rest Andisals vor dem Polarklima aus Naeldaran.
Das Innere ist von einem natürlichem Höhlensystem durchzogen, welches die einzelnen Täler verbindet und zusätzlich tief unter die Erde führt.
Einer alten Legende nach, entstand das Gebirge aus dem Kadaver eines von den Sternen fallenden Geschöpfes vor tausenden von Jahren.
4. Gewässer
1. Flüsse
Aladri
Der Aladri speist aus dem Stjarnberag kommend, den Bladsee und fließt aus diesem weiter nach Foeris. Dieses trennt er von Meshan und fließt südöstlich nach Ewron weiter, wo er zum Laedari wird.
Von den Bergen bringt er viele Kupferpartikel mit und sorgt somit für die Rotfärbung der Fauna in Blaedwaerl. Bis der Aladri dieses verlässt, hat er sämtliches Kuper verloren.
In Feoris gibt es zwei große Brücken um den Fluss zu überqueren. Die im Norden vor Fiewaerl gelegene Nethwalan und die südlich vor Ewron gelegene Shalthor.
Daelri
Der Daelri fließt aus dem Iseabjerag durch den südlichen Teil Ferois und mündet neben der Stadt Siedra im albarischen Meer. Der nördlichste seiner drei Nebenarme teilt sich noch einmal und mündet beide Male kurz vor dem Goelbjer in kleinen Seen. Dieser Nebenarm versorgt auch den östliche Goelwald mit Wasser.
oberhalb der Stadt Siedra liegt die untere Aewalan Brücke.
Der Name dieses Flusses stammt von der Elfin Dael, welche zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Gael den Ristar einst zu Hilfe eilten, als diese gerade in der Welt ankamen.
Esari
Der Esari fließt, stark strömend, aus den höheren Lagen des Stjarnebjerag in Richtung des Frostmeeres. Durch seine Strömung friert er niemals zu, da er sämtliches Eis sofort mitreißt.
Er versorgt das Dorf Waelu mit notwendigem Frischwasser, hat aber bereits schon vielen Unvorsichtigen das Leben gekostet.
Fori
Der Fori teilt sich aus dem Stjarnebjerag kommend in seinen, nach Norden in die solarische See fließenden, Hauptarm und den nach Süden, in den Lunari fließenden, Nebenarm.
Der Hauptarm trennt Naeldaran von Solastiris ab, während der Nebenarm den oberen Teil Tewaels von Solastiris trennt. Über beide Arme führt jeweils eine Brücke um, die getrennten Landstücke zu verbinden. Die Foethor führt, nahe Foestri gelegen, über den Hauptarm. Fowalan führt über den Nebenarm. Beide Brücken sowie der Fori haben als Namensgeberin die Elfin Foe.
Gaelgri
Der Gaelgri fließt an der Grenze zwischen Feoris und Solastiris aus dem Stjarnbjerag und umfließt das Siljeabjerag auf seiner westlichen Flanke um im Süden, nachdem er Albariel und Feoris trennt in die Sjaelbucht.
Der Gaelgri ist der längste Fluss Andisals, wenn der Aladri und Laedari getrennt betrachtet werden.
Namentlich beruht der Fluss auf der Tatsache, dass an dessen Ufern die Galgen für die Todestrafen standen, bevor diese abgeschafft wurden und das Verbannen als höchste Strafe angesehen wurde.
Daher ist es zugegebenermaßen Ironie, dass der Fluss jetzt das Verbannungsland vom Restlichen Land trennt.
Gaelri
Vom Goelbjer kommend, schlängelt sich der Gaelri südöstlich durch das Land und mündet anschließend im albarischen Meer. Kurz nach dem Entspringen zweigt sich ein Nebenarm nach Westen ab, welcher den westlichen Goelwald und das Dorf Gladier mit eisigem Bergwasser versorgt.
Bei der oberen Aewalan kreuzt er sich mit seinem Schwesterfluss. Der Namensgeber des Gealri ist der Elf Gael.
Kedar
Der Kedar entspringt, entgegen der landläufigen Meinung nicht dem Laedari, sondern dem Laedsee. Seiner Ufer entspringen die lebensnotwenigen kleinen Wiesen, welche ein Leben in dem Dorf Walfir und Ewron überhaupt möglich machen.
An Walfir grenzend liegt die Brücke Laedthor, welche über ein Stautor verfügt um im Krieg Ewron von dem Lebenswichtigen Wasser abzuschneiden.
Über den nördlichen Kedar führt die westliche Ardelthor, ebenfalls mit einem Stautor versehen, allerdings um das Umliegende Land mit dem Wasser des Kedar zu überfluten und temporär fruchtbar zu machen.
Krisar
Der Krisar liegt auf der meshanischen Insel und speist sich aus dem Drachenkamm, wo das Wasser durch die vulkanische Hitze nach oben steigt und in einem massiven Wasserfall aus einem inneren See fließt.
Der Hauptarm windet sich erst nach Westen, wo er bei Erreichen des Waldes nach Norden in den Krisee und nach Süden in die ewronische See fließt. Ein Nebenarm fließt westlich weiter und mündet im Frostmeer.
Es gibt zwei namenlose Brücken zum Überqueren, eine direkt an die Stadt Coastring gebaut und eine nördlichvon Coastring über den westlich laufenden Krisar.
Laedri
Der Laedari entspringt dem Aladri, wenn dieser den Grenzwald zwischen Ewron und Feoris verlässt. Dort wird er von zwei Nebenarmen aus dem Doelbjer und dem Iseabjerag gespeist. Über diese Nebenarme führen zwei nicht benannte Brücken.
Sich nach Südosten wendend, mündet der Laedari bei der Stadt Kiestras in die ewronische See.
Der Hauptarm und zahlreiche Nebenarme liefern dem Land das notwendige Wasser um eine geringe Landwirtschaft zu betreiben, zusätzlich dient der Fluss als Wasserstraße.
Über der Stadt Ardel spannt sich die Brücke Ardwalan, welche den Flusshandel überwacht und als Zollstation dient. Etwas weiter dem Flusslauf folgend liegt die östliche Ardelthor, eine Staubrücke zum Fluten der nördlichen Ebenen.
Lindri
Der Lindri entspringt dem Gaelgri und könnte als großer Nebenarm betrachtet werden. Nach Südosten fließend spaltet er sich vor der Stadt Exalhan in zwei kleinere Arme, die nach Süden und Osten strömen.
Lunari
Aus dem Stjarnebjerag kommend durchquert der Lunari südöstlich die Solastiris und mündet im Lunsee. Er trägt viele Mineralien mit sich, die dem Land zu einer gestärkten Fauna verhelfen.
Auf den unteren Teil Tewaels gerichtet, ist die Solesar und etwas weiter in Richtung des Dorfes Solafoe gerichtet die Lunesar.
Der Name des Flusses spielt mit dem Gegenstück Lun als Anspielung auf den Mond im Gegensatz zu Sol der Sonne.
2. Seen
Bladsee
Im Herzen der Region Bladwaerl gelegen, wird der Bladsee durch den Aladri aus dem Stjarnebjerag kommend gespeist. Aufgrund der mitgeschwemmten Kupferablagerungen wirkt der Grund des Sees blutrot. Bei starker Mondlichteinstrahlung erstrahlt der ganze See rötlich.
Das Grundwasser des Sees ist, aufgrund des Kupfers nur gefiltert trinkbar, weshalb auch gefangene Fische mit Vorsicht verzehrt werden sollten.
Krisee
Der Krisee liegt im Norden der meshanishen Insel. Sein Wasser ist durch die vulkanischen Aktivitäten des Drachenkamm, ganzjährig warm und friert auch im Winter nicht zu. Die südlichen Ufer sind besandet, wohingegen im Osten viele natürliche Wasserfälle aus dem Drachenkamm den See speisen. Durch den Krisar im Süden, kommt kälteres Wasser in den See, weshalb er selten überhitzt und so eine unvergleichliche Fauna und Flora im See schafft.
Laedsee
Zwischen Ewron und Ladran liegend, trennt der Laedsee das Iseabjerag und den Laedbjer voneinander. Aufgrund der andauernden konflikte der beiden Länder, ist er nahezu unberührt. Über einen kleinen Fluss ist er mit dem Ristsee verbunden, von wo er neben einigen unterirdischen Quellen sein Wasser bezieht.
Lunsee
Im Herzen von Solastiris und von einer Hügelkette umgeben liegt der Lunsee. Er dient als Trinkwasserquelle der heimischen Fauna, welche sich in seiner Nähe friedlich akzeptiert. Am Grund des Sees gibt es einige Silberadern, welche bei starkem Lichteinfall das Wasser weiß leuchten lassen, weshalb der See seinen Namen erhielt. Einige Legenden erzählen von der besonderen Heilkraft dieses Wasser, weshalb es in ganz Andisal begehrt ist.
Ristsee
Im südlichen Teil Ladrans liegend, nimmt der See einen großen Teil des Landes ein. Aufgrund seiner Nähe zum Albarischen Meer und der Bergkämme zu seinen Seiten, ist das Wasser im Gegensatz zu den anderen Süßwasserseen in Andisal viel salziger. Dies kommt daher, dass der See einen großen Teil seines Wassers durch das Abregnen vom Meer herbekommt.
Solsee
Der Solsee liegt im nördlichen Ladran und versorgt das Land mit mineralienreichem Wasser, welches aus dem Iseabjerag stammt. Durch die Lichtreflexionen des Gebirges und der Position der Sonne am Nachmittag, wirkt es häufig aus der Ferne betrachtet, als würde der See selbst brennen wie die Sonne. Aus diesem Grund, wurde ihm sein Name zugewiesen.
3. Meere
Albarisches Meer
Das Albarische Meer umfasst den südlichen Teil Andisals, es ist für seinen ruhigen Seegang bekannt, weshalb es den elfischen Schiffen möglich ist dort zu Segeln.
Das Meer ist relativ warm, weshalb sich an den Küsten Korallenriffe gebildet haben die eine bunte Unterwasserfauna hervorbringen. Der hohe Salzgehalt macht das Meerwasser allerdings selbst nach mehrfachem Filtern ungenießbar.
Ewronische See
Andisal von Osten aus umschließend, liegt die Ewronische See. Die starken Ostwinde sorgen für einen starken Wellengang, welcher nur im südlichen Teil, wo Albarisches Meer und Ewronische See ineinander übergehen, seichter wird. Aus diesem Grund, ist den elfischen Schiffen nur in diesem Bereich oder extremer Küstennähe das Segeln möglich. Den stabil gebauten, menschlichen Schiffen ist eine durchfahrt der Ewronischen See möglich.
Der Salzgehalt des Wassers ist ähnlich dem des Albarischen Meeres, bei niedrigerer Wassertemperatur.
Frostmeer
Das im Norden liegende Frostmeer gilt als weitestgehend ruhig und ist gerade im Winter zu weiten Teilen eingefroren. Der Salzgehalt des Wassers ist sehr gering und die Wassertemperatur liegt kaum über dem Gefrierpunkt. Die dort lebende Fauna zeichnet sich durch sehr fettreiche und dickhäutige Lebewesen aus.
Eine Durchfahrt des Frostmeeres ist für Menschen und Elfen möglich, allerdings durch herumtreibende Eisschollen und die niedrigen Temperaturen sehr gefährlich.
Solarische See
Die an Solastiris westlichen Klippen grenzende solarische See, hat einen moderaten bis starken Wellengang, bei eher schwachen Winden. Die Küstenregion ist durch zahlreiche Felsriffe und Felsnadeln gezeichnet. Zusätzliche Untiefen machen das mittelmäßig warme Wasser zu einer großen Gefahr für Schiffe. Schiffbrüchige können sich oft eine der vielen kleineren Inseln retten. Ein ausgeprägter Fischhaushalt verspricht den Hungertot zu vermeiden. Der moderate Salzgehalt macht die Trinkwassergewinnung durch Filtern einfacher als im Albarischen Meer oder der Ewronischen See.
4. Buchten
Albharvbucht
Die Albharvbucht liegt zwischen dem meshanischen Festland und der meshanischen Insel. Sie verbindet dort die Ewronische See und das Frostmeer, weshalb je nach Jahreszeit starke klimatische Schwankungen vorherrschen können.
Da die Ostwinde oftmals das Wasser der Ewronischen See und die dortigen Stürme in die Bucht drücken, ist eine Schifffahrt nur bei guten Bedingungen möglich.
Durch die nördliche Passage geraten oft Tiere des Frostmeeres in die Bucht, welche an den veränderten Bedingungen sterben und an der Wasseroberfläche treiben.
Sjaelbucht
Als Arm des Albarischen Meeres liegt die Sjaelbucht zwischen Albariel und Feoris. Noch ruhigere Seegang in der Bucht bietet einen optimalen Aufzuchts- und Lebensraum der Korallen und Fischbestände. Die mit kleinen Höhlen durchzogenen Klippen auf der feorischen Seite bieten Zahlreichen Seevögeln eine Heimat.
5. Ortschaften
1. Städte
Albharvn
Albharvn ist die erste menschliche Siedlung auf dem meshanischen Festland. An der Albharvbucht liegend verfügt die Stadt über einen großen Handelshafen mit entsprechender Werft.
Die Oberstadt, welche auf einer Anhöhe erbaut wurde, besteht aus zwei Ringen. Der obere Ring, mit dem Fürstensitz besteht aus hellen steinernen Wohngebäuden zusammen mit einer Handelsgasse und dem Marktplatz. Der Untere Ring beherbergt die Lagerhäuser und Verwaltungsgebäude des Hafens.
Das Hafenviertel wurde teilweise auf hölzernen Stelzen erbaut und teilweise auf Holzplattformen, welche sich den unterschiedlichen Wasserständen anpassen können.
Einzig die Werft und Hafenanlage sind dort aus befestigtem Stein gebaut. Bei Sturmfluten müssen diese allerdings evakuiert werden und die Schiffe zum eigenen Schutz auf See ankern.
Die dort lebende Unterschicht haust in einfachen Holzhäusern, welche bei Sturmfluten häufig zerstört werden.
Ardel
Die Hauptstadt der Ewari liegt auf einer Halbinsel im Herzen von Ewron. Im Norden und Osten fließt der Laedari an ihr vorbei und im Westen der Kedar. Ardel besteht aus dicken, rötlichen Sandsteinen und engen Gassen, um möglichst viel Schutz vor den klimatischen Bedingungen zu geben. Die Stadtmauern und Wachtürme sind hochgebaut sowie mit Satteldächern versehen, wohingegen die meisten Gebäude nicht mehr als ein Stockwerk und ebene Dächer besitzen. Außerhalb der Mauern, an den Flüssen sind Flusshäfen und kleine Marktplätze entstanden, auf denen riesige Sonnensegel schatten Spenden. Im südlichen Teil außerhalb der Mauern liegt das Handwerksviertel, in welchem hauptsächlich Schmieden und Steinmetze stehen. Ein kleiner Landschiffhafen ist dort ebenfalls entstanden. Im Zentrum Ardels steht ein über die Mauern ragender Turm, von welchem aus der Stadtrat, regiert und verwaltet. Die Turmspitze dient als Aussichtspunkt, um Gefahren wie Sandstürme oder Überfälle frühzeitig zu entdecken.
Der regierende Rat besteht aus einem Zusammenschluss der Schmiede, der Steinmetze und der Händler zusätzlich steht dem Rat beratend ein Abgesandter der Wachen und der Bauern bei.
Bladir
Die Seehandelsstadt Bladir liegt an der östlichen Küste Albariels und lebt hauptsächlich vom Seehandel mit Siedra und Kiestras. Ebenfalls dient der Hafen dort als Umschlagspunkt für Waren aus Sulfrae.
Aufgrund des vorwiegend sumpfigen Geländes, sind die stabilen Holzhäuser auf schwimmenden Plateaus gebaut. Über einfache, hängende Brücken sind diese problemlos zu erreichen und bei Flut hebt sich die gesamte Stadt ohne Schäden zu nehmen an.
Die Ernährung besteht vorwiegend aus Fisch und Meeresfrüchten.
Trotz seiner Größe wird Bladir offiziell von niemandem regiert, allerdings gibt es eine Wache die eine grundlegende Ordnung aufrechterhält und eintreffenden Händlern Schutz verspricht.
Coastring
Coastring der Landungspunkt, an welchem die Menschen vor 300 Jahren als erstes landeten. Die Stadt liegt auf einer Landzunge zwischen der ewronischen See und dem Krisar.
Der dort liegende Kriegs- und Handelshafen verfügt über mehrere Werften sowie über schützende Seemauern. Die Stadt an sich liegt etwas erhöht und besteht aus steinern Häusern mit Spitzdächern und dachlosen Mauern. Neben einem großen Marktplatz sitzt in Coastring der Hauptsitz der meshanischen Handelsgilde welche die Stadt auch regiert. In der Vergangenheit gab es oft Konflikte zwischen Coastring und Drachenfels, bis vor ungefähr 100 Jahren, die Paladine des Feuerdrachen aus Drachenfels kommend, Coastring besetzten und die Machtverhältnisse klarstellten.
Drachenfels
Die meshanische Hauptstadt liegt teilweise in den Drachenkamm gebaut, südöstlich des Krisee.
Die Stadtmauern sind so massiv, dass sie selbst Lavaströmen standhalten könnten.
Drachenfels ist in mehrere Viertel aufgeteilt, die durch eigene Mauern abgetrennt werden und durch schwere Falltore abgeriegelt werden können. Der Aufbau der Stadt im Ganzen erinnert an eine gigantische Festung.
Im nördlichen Teil des Berges miteingearbeitet befindet sich das Adelsviertel mit der Königsburg, welche auf einer Anhöhe weit in die Stadt hineinragt. Westlich daneben findet sich das Magier- und Geistlichenviertel mit der ersten Akademie. Südöstlich des Adelsviertels befindet sich, in ein Bergtal ragend, das Schmiede und Bergbauviertel. Direkt darunter findet sich das Armenviertel. Im Zentrum der Stadt liegt das Handelsviertel mit den Niederlassungen der unterschiedlichen Gilden und einem Imposanten Marktplatz. Unter dem Magier- und Geistlichenvirtel, liegt das Wachviertel, welches die Wachgarnision, sowie die Häuser der vier Paladinorden und die zweite Akademie beherbergt. Es ist das größte Viertel, wobei es sich in einzelne kleinere Viertel unterteilt.
Exalhan
Zwischen den Ausläufern des Lindri im Herzen der feorischen Ebenen gelegen, ist Exalhan die inoffizielle Hauptstadt der Exilia. Aufgrund der neutralen Beziehungen wird die Stadt als Umschlags- und Handelspunkt für Waren aus ganz Andisal genutzt. Die Stadt verfolgt keinen speziellen Baustil, sondern besteht aus allen möglichen Stilen Andisals. Die Stadt verfügt über einen kleinen Flusshafen, sowie einen ebenfalls kleinen Landschiffhafen.
Offiziell wird Exalhan von Idraiel regiert, deren Befehle von einem Stadtrat umgesetzt werden, doch dieser handelt oftmals autonom.
Idraiel
Im Zentrum des Goelbjer, auf dessen Spitze gelegen, ist Idrael die Hauptstadt der Ristar. Aufgrund der Region, sind viele der Gebäude in den Berg selbst getrieben und was außerhalb gebaut worden ist erinnert meist an Tempelanlagen mit Säulen und marmorierten Steinen.
In Idraiel sitz der Rat, welcher alle Städte und Dörfer in Feoris regiert. Ebenfalls findet sich dort die Akademie der Ristar.
Kiestras
Kiestras liegt an der Mündung des Laedari an der Ewronischen See. Es ist der einzige Seehafen in Ewron. Aufgrund der hohen Belastung der Sandsteingebäude durch die salzige Seeluft, sind ständig irgendwo Gerüste aufgebaut. Ähnlich wie in Ardel ragen die Gebäude kaum über ein Stockwerg hinweg und die Dächer sind ebenfalls flach gebaut. Der Seehandel erfolgt in der Regel nach Westen hin mit Siedra oder Bladir. Seltener legt ein aus dem Norden kommendes Schiff aus Coastring an.
Laerblad
Die im Bladwaerl am Bladsee gelegene Hauptstadt der Waeldra besteht aus Baumhäusern und Häusern, heimischer Hölzer.
Verwaltet wird die die Stadt von dem amtierenden Fürsten des Bladwaerl Adels, allerdings tagt in Laerblad regelmäßig der Fiewaerl regierende Rat.
Ebenfalls in Learblad befindet sich die Gilde der Shatarree.
Naelras
Naelras liegt unterhalb des Solsee in Ladran und ist dessen einzige Stadt und Hauptstadt. Dort liegt die einzige magische Akademie der Elfenvölker. Die Häuser sind eine Mischung aus Holz und Lehmstein mit Spitzdächern.
Siedra
Die feorische Hafenstadt liegt an der Mündung des Daelri am Albarischem Meer. Es ist der Handels- und Reisepunkt nach Bladir und Kiestras.
Die Gebäude aus festem Stein erbaut, der bei Sonnenlicht weißlich glänzt. Die Satteldächer sind mit schwarzen Schieferplatten gedeckt.
Siedra ist die einzige elfische Stadt, in der sich auch Menschen in größerer Zahl niedergelassen haben, daher wird die Werft in naher Zukunft auch stabilere Schiffe herstellen können.
Solastri
Die in die Hügelkette oberhalb des Lunsee gebaute Hauptstadt Solastiris, fasziniert durch einen großen Marktplatz und aus Lehm erbauten Häusern, deren Flachdächer mit Gras bewachsen sind. Die Hauptwege sind an den Seiten mit schattenspendenden Bäumen gesäumt, die aus den unterschiedlichen Regionen Andisals stammen und nur dank des Lunsee dort gedeihen können.
Sulfrae
An der westlichen Küste von Albariel gelegen hat das auf einem Plateau erbaute Sulfrae einen Kriegshafen. Dank des Plateaus besteht die Stadt aus festen Steinhäusern mit Schrägdach. Aufgrund der allerdings unwirtschaftlichen Umgebung, hat sich die Bevölkerung auf Piraterie und Plünderei spezialisiert. Wie in Bladir gibt es keine Stadtverwaltung, allerdings gibt es auch keine Wache, so dass auf den Straßen das Recht des stärkeren gilt.
Wafoel
Im Norden Albariels gelgen, lehnt sich die Hauptstadt an die Waldgrenze. Steinerne Mauern umgeben die Stadt, welche durch die jeweils amtierende Diebesgilde regiert wird. Ähnlich wie in Sulfrae, herrscht das Gesetz des stärkeren auf den Straßen.
Die Stadt verfügt über eine Stadtmauer mit Wachtürmen und einem Ost- sowie einem Südtor. Die Häuser sind heruntergekommene Lehmbauten und hölzerne Schabracken. Einzig, das Herrschaftsgebäude besteht aus Stein.
2. Dörfer
Ardin
Das im südwestlichen Goelbjer gelegene Dorf der Ristar, besteht aus mehreren kleineren Siedlungen auf unterschiedlichen Plateaus und stellt mit dem Anbau von Gebirgsweizen einen Großteil der Nahrungsversorgung von Idraiel.
Habron
Das menschliche Dorf liegt am Aladri an der meshanischen Grenze nach Feoris und Fiewaerl.
Aufgrund getroffener Handelsabkommen der drei Länder, ist Habron im Begriff zu einer multikulturellen Stadt anzuwachsen. Die Gebäude der Handelsgilden der drei Länder sind bereits im Bau, ebenso wie ein Flusshafen um auch mit Ewron handel betreiben zu können.
Habron war bereits zuvor ein Handelsschnittpunkt zwischen Menschen und Elfen.
Doeldra
Doeldra liegt östlich des Doelbjer zwischen zwei Ausläufern des Laedari in Ewron.
Die Bewohner haben sich auf den Bergbau spezialisiert und bis auf einige, wenige Gebäude ist der Großteil unterirdisch gebaut. Um einen Schutz gegen Überschwemmungen zu haben, ist Doeldra von einem hohen Erdwall umgeben.
Foedra
Das im oberen Teil von Tewael in Fiewaerl liegende Dorf ist der dortige Regierungssitz des tewaelischen Fürsten. Aufgrund der Grenze zu Solastiris liegt dort die militärische Ausbildungsstätte Fiewaerls.
Foestri
Im nördlichen Solastiris am Fori gelegen, bildet Foestri die letzte Siedlung ohne Überquerung eines Gebirges, vor Naeldaran. Durch seine Nähe zu Foedra ist das Dorf zusätzlich eine kleine Bastion geworden.
Gladier
Das an den südlichen Ausläufern liegende Gladier ist neben dem Dorf Sarid, ein Verbindungspunkt zwischen den Ristar und den Elfen. Gläubige können dort in einem Tempel ihre Opfergaben darbieten und Händler tauschen in diversen Handelsgebäuden ihre Waren. Reisende können in einem der vielen Gasthäuser unterkommen.
Ildra
Das im nordwestlichen Goelbjer liegende Dorf, besteht wie Ardin aus einem Zusammenschluss mehrerer kleinerer Siedlungen. Im Gegensatz zu Ardin, haben sich die dort lebenden Ristar auf die Zucht von Bergziegen spezialisiert und versorgen Idraiel mit notwendigen Pelzen und Ziegenmilch.
Solafoe
An der Ostgrenze von Solastiris, zwischen dem Siljeabjerag und dem Stjarnebjerag, an den Ufern des Gaelgri liegend, überwacht Solafoe die Einreise nach Solastiris und den Flusshandel.
Meshar
Meshar ist ein aus Uferbauern und Erzschürfern bestehendes Dorf, das im südöstlichen Ewron am Laedari liegt und auf dessen Wasser angewiesen ist. Wie in Doeldra ist der Großteil der Gebäude unterirdisch angelegt und ein Wall schützt das Dorf vor Überschwemmungen.
Rielar
Dass die Region Sedwaerl regierende Dorf liegt im südlichen Fiewaerl und wird ebenso, wie die anderen Dörfer durch einen Fürsten regiert. Aufgrund seiner direkten Anbindung an Feoris, hat sich dort die Handelsgilde Fiewaerls niedergelassen.
Sarid
Sarid liegt an den nordöstlichen Ausläufern des Goelbjer und dient ebenso wie Gladier als Verbindungspunkt zwischen Ristar und Elfen. Auch hier findet sich ein Tempel und einige Handelsgebäude, sowie Gasthäuser.
Waelu
Im nördlichen Fiewaerl liegend regiert der Fürst von Waelu die Region Iswaerl. Waelu hat sich auf den Abbau von Amberinen speziallisiert, zudem muss jeder Anwärter auf den Posten eines Offiziers der fiewaerlischen Armee, dort ein Überlebenstraining absolvieren.
Walfir
Auf der ewronischen Seite des Laedsee liegend, ist Walfir ein Militärdorf, welches die Grenze zu Ladran überwacht. Hauptsächlich ernährt sich die Bevölkerung dort durch Süßwasserfische.
In der Region abgebaute Erze werden zu Waffen und Rüstungen verarbeitet.
6. Übersetzungen aus dem Alt-Elfischem
Anmerkung:
Bei vielen Wörtern und Silben im Alt-Elfischen ist eine Kontextbetrachtung wichtig.
Vollübersetzungen
Fiewaerl – Vierwald
Bladwaerl – Blutwald
Sedwaerl – Südwald
Tewaerl – Teilwald
Iswaerl – Eiswald
Goelbjer - Götterberg
Teilübersetzungen
Bjer – Berg
Bjerag – Gebirge
Ri – Fluss / fließend
Laed – leben
Stjarn – Stern
Gaelg – Galgen
Blad – Blut