Beiträge von Ruka

    Ich bin dann mal gespannt, wann ich wieder von dir lese :D

    Jetzt :D

    Aber, wie immer erstmal die Antworten auf deine Antworten, um dir zu antworten.

    Ich stelle mal eine Gegenfrage:
    NACHDEM du Kapitel 5 gelesen hast, wie würdest du deine gestellten Fragen beantworten?

    Yesssss. :D

    Wie. Krass. ist das denn, bitte? xD

    Ich habe mir schon mal überlegt, sowas beim Schreiben zu hören, aber leider lenkt es mich viel zu sehr ab xD

    Also ohne musikalische untermalung kann ich gar nicht schreiben. Weder Stille noch "gerede" (Podcast o.ä). Ich brauche Musik, aber halt auch nicht irgendwelche. Ich habe für jede Geschichte ne eigene Playlist, in der Lieder sind, die mich nur bei dieser Story inspirieren.

    Two Steps From Hell - Victory ist z.B. DAS Lied, das mich für meine Wächter unaufhörlich mitzieht. Da hab ich den besten Flow.

    Aber manchmal helfen insbesondere solche Musikwerke für Film und Games für ein besonderes Feeling. Bei mir halt. ^^

    Perfekt xD
    Sag mir mal das Stück, wenn du es noch weißt. Ich kenne TSFH ja auch.

    Bei Filmen bin ich auch ein sehr großer Fan von Musik und gebe ihr sehr viel Wertigkeit. Vielleicht gefällt es mir deswegen so gut, dass du von dieser doppelten Erfahrung sprichst xD


    Kapitel 2: Als der Kampf am Stadttor war, wo Tjelvar an der Seite mit dem Jarl gegen die Draugr kämpfte:

    After the Fall:

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    Love & Loss:

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    Kapitel 3: Der Kampf gegen den Dunklen.

    Black Blade:

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    Invincible:

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    Ich kann dazu natürlich nichts sagen, weil major spoiler und so. Aber das wirkt dann immer so unzureichend, für die Bedeutung solcher Äußerungen. Man würde gerne mehr darauf eingehen, weil es das einfach wert ist. Aber man kann nichts dazu sagen, ohne etwas zu verraten

    Musst du auch gar nicht, und wenn, dann auch nicht hier innerhalb deiner Geschichte.

    Ich lass dich einfach an meinen Gedanken und Fragen teilhaben, damit du selbst siehst, was für Fragen und Gedanken du so auslöst :D
    Trotzdem: Mir machen Spoiler grundlegend nichts aus, falls du mal ne Denkstütze brauchst. Denn zwischen "drüber reden" und das Ergebnis dann lesen liegen oft auch Welten :)

    So, kommen wir jetzt aber mal zum Feedback von Kapitel 4-10. Ja genau. 7 Kapitel-Feedback. Sind nur 7 Wordseiten Notizen :ugly:

    Kapitel 4

    In Kapitel 4 wird uns erstmal ein neuer Charakter (Protagonist?) vorgestellt. Dwan. Er untersucht Gräber, auf der Suche nach der Stille, die in Kapitel 2 und 3 ihr Auftreten hatte und uns (aber insbesondere Tjelvar) viel Leid zugefügt hat.

    Mir stellt sich hierbei die Frage: Wann findet dieses Kapitel statt? Direkt nach dem Kampf in Kapitel 2 und 3? Oder läuft es gar parallel? Wenn danach, wie lange danach?

    Ist Dwan gerade in dem Grab von dem Dunklen, der mit den Draugar bei Tjelvar wütet? Oder gibt es mehrere "Dunkle"?

    so ein kleiner Hinweis: Den Abschnitt mit dem Brief ... ich dachte erst, da fängt jemand an zu reden. Aber es las sich sehr komisch für jemanden der redet. Es hat einen Moment gedauert, bis ich gerafft habe, dass es ein Brief ist, den wir lesen. Vielleicht kannst du den Brief anders darstellen? Ohne Anführungszeichen und kursiv oder so :hmm:

    „Die Menschen glauben nur das, was sie auch glauben wollen. Ich beneide euch darum. Es ist wie ein Schild für den eigenen Geist. Doch in diesem Fall versperrt er euch die Sicht auf die Dinge, die da kommen werden.“

    Wenn man an Tjelvars Seite war, versteht man sehr gut, was er hier sagt. Armer, dummer Björn :')

    "(...) Aber Draugar wurden noch nie an der Oberfläche gesehen. Mit diesen Schauergeschichten werdet ihr weder mich noch Jarl Olafson überzeugen können.“

    Menno, jetzt will ich wirklich wissen, zu welcher Zeit das spielt? Jahrhunderte, Jahrzehnte,Jahre, Monate, Wochen, Tage? Später? Früher? Selbe zeit? Maaaaa ;(


    Ach komm, Cliffhanger. Voll dein Ding ja? Und obwohl ich es echt einfach haben könnte, punkten sie bei mir. Tz tz tz!!! PFÄ!X/

    Kapitel 5

    „Ja, Papa meinte es wird Zeit, dass ich sein Handwerk lerne.“

    Nicht lieber "Vater"? Papa klingt so extrem kindlich und nicht der Zeit entsprechend :hmm:


    Okay, es sind 2 Männer ... Reisende ... Etwa Björn und Dwan? :ninja:

    Zwischen den zwei abstehenden Ohren zeigte sich ein zufriedenes Gesicht

    LOL :rofl: so stumpf xD


    Okay, also es scheint ein wenig parallel zu laufen :hmm:

    Kapitel 1-3 scheinen so der Auftakt zu sein. Kapitel 4 und 5 stellen neue Protagonisten vor. Durch eine der neusten Kommentare wurde mir ein Name schon gespoilert: Elina. (Nein ich lese keine kommentare hier, aber Kisa's Freude sprang mir halt ins Gesicht xD) Sie scheint also noch ein ganzes Stück erhalten zu bleiben und zu überleben :rofl: (und komm jetzt bloß nicht auf dumme ideen du! :huh:)

    Wir suchen ein mächtiges Artefakt, all dies beenden könnte

    In meinen Notizen schrieb ich: "Ich ahne was *guck*" <--- ich weiß leider so ne Woche später nicht mehr genau was :rofl:

    vielleicht etwas, das mit Arn und einer Waffe zu tun hat. Bin mir ehrlich nicht mehr sicher, das würde mir jetzt nur spontan einfallen xD

    In Erwartung an die kommenden Worte hatte sich der Rothaarige schon aufgerichtet wie ein Pfau und sein Grinsen reichte von einem Ohr bis zum Anderen. Er wusste, was kommen würde.

    Wenn der eine größere Rolle bekommt, kanns nur noch unterhaltsamer werden :rofl:

    „Ganz Recht. Wenn ich mich vorstellen darf“, begann der Rothaarige. „Frod, Gebieter der Flamme und intelligentester Magier diesseits der Berge.“

    Okay, okay. Frod. Nicht Björn.

    Ohne um vorher nach Platz zu fragen schob sich Elina neben Frod in die Bank und starrte ihn mit großen Augen an.

    DAS KANN NUR UNTERHALTSAM WERDEN :rofl:


    „Auf dich, Tjelvar.“

    =O=O=O you.got.me.


    Okay, aber jetzt frag ich mich, was mit Tjelvar passiert ist. Das letzte, das wir von ihm wissen, ist, dass er in den Kampf mit dem Dunklen ist. Da er so in der Wut war, gehe ich davon aus, hat der Dunkle nicht überlebt oder es ist zumindest so gelaufen, dass dieser erstmal das Weite gesucht hat.

    Jetzt wirfst du hier wieder jede Menge Potential zu Spekulationen rein. Mir ballern direkt wieder x Möglichkeiten durch den Kopf. MAAAAN! ;(

    PFÄ! Ich räche mich. Ich verrate dir nix von meinen Gedanken. So! Hoffe, es quält dich so, wie es mich grad quält.

    (muss eine Woche später selbst nochmal an die Stelle hüpfen, um die Erinnerungen aufzurufen, weil Ruka so doof war, sie nicht wenigstens für sich selbst aufzuschreiben)

    Zu Elina kurz: Ihre Geschichte hat mich mitgezogen. Ihre Verzweiflung kam rüber. Und man merkt da, dass sie kein unbedeutender Nebencharakter ist, sondern Teil der Handlung sein wird.

    Trotzig reckte dieser sein Kinn nach vorne.

    Ich liebs, wie anschaulisch du so kleine Gesten beschreiben kannst xD


    Ich konnte Tjelvar jetzt aber noch gar nicht so einschätzen. Er wird zu beginn in der Taverne anders beschrieben/dargestellt, als er sich dann aber letztlich gibt.

    Zitat von Etiam

    Hastig nahm der Mann die Schüssel an sich und führte sich den Löffel innerhalb weniger Augenblicke direkt mehrmals zum Mund. Dabei lief ihm kein unwesentlicher Teil der Suppe in den ungepflegten Bart.

    Bei der Beschreibung hätte ich echt nicht an Tjelvar gedacht. Und es passt auch im weiteren Verlauf nicht so richtig zu ihm.

    Erst dachte ich, es wäre kurz nach dem Geschehen in den ersten 3 Kapitel und Frod hat ihn irgendwo aufgegabelt. Aber im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass sie schon eine lange Zeit gemeinsam reisen. Deshalb, weiß ich nicht so recht, wie ich diese Szene einordnen soll :hmm:

    Aber du verstehst es, den Leser mit deiner Spannung zu malträtieren. Und bereits in den Anfangskapiteln zeigst du, wie gut du mit Plottwists und Cliffhangern spielen kannst. :ugly:

    Kapitel 6

    (...) erinnerte an den schon sieben Monate lang wehrenden Winter.

    Ist der Beginn dieses Winters etwa der Tag des Geschehens aus Kapitel 3? Also ein Hinweis darauf, wie viel zeit seither vergangen ist?


    Tjelvar hasste diese Federviecher.

    Ey! Raben sind tolle und vor allem intelligente Tiere! Tjelvar hat gar keine Ahnung! Pfä! Außerdem gehören sie einfach zu den Nordmenschen, jawohl!

    ODIN IST MIT UNS! ..... ach halt, äääh. NORD IST MIT UNS! (oder Arn, bin mir noch nicht so sicher) So nämlich!

    Begierig begann er zu trinken, so dass er sich fast dabei verschluckte.

    Verschlucken bei Eiswasser ist da ja noch echt das geringste Übel. Ich hätte instant Hirnfrost gehabt und nen kleinen Herzinfarkt erlitten xD


    Frod begann die Fingerspitzen seiner Handschuhe zu kneten

    Was genau hat es eigentlich damit aufsich? :hmm:

    Machen seine Fingerspitzen bzw. Hände irgendwas bestimmtes? Etwas, dass er mithilfe der Handschuhe vermeiden kann?


    In Mithal würde man Euch eine eigene Heldentafel widmen, um die Geschichte des großen Jarl Balesons, dem Narbenlosen zu verewigen.“

    Dem Narbenlosen? Narbenlos, weil er noch nie gekämpft hat?? xD

    „Und dann redet Ihr hier von Geduld. Ihr seid nicht geduldig. Ihr seid nur Feige.“

    JA MAN!! Darauf hab ich gewartet :D :D :D

    „Was, Frod? Soll ich dir sagen, warum er der Narbenlose heißt? Dieser Mann hat doch noch nie in seinem Leben gekämpft ...“

    OMG Hahaha! Lag ich gar nicht mal falsch xD

    Kapitel 7

    Diese Magd, deren Beobachten bewusst gezeigt und dadurch hervorgehoben wurde. Ich hatte aber direkt das Gefühl, dass sie nicht hinter Tjelvar und Frod hergeschickt wurde. Meine Ahnung lag auf Elina oder Durin. Aber eher zur Kontrolle, ob die was aus den Fremden herausbekamen.
    Als Durin dann aber so – entgegen dem, wie er uns bisher beschrieben wurde – extrem offen und freundlich war, wurde ich skeptisch.
    Tjelvars Anmerkung tut sein übriges. Da kam in mir dann so ein Hauch an Vermutung auf, dass sich der Jarl und Durin vielleicht gar nicht so einig miteinander sind.

    Meine Tendenz geht sogar so weit, zu vermuten, dass Durin durchaus die Gefahr erkennt, die sich ihnen androht und er sie auch ernst nimmt, der Jarl hingegen nicht.
    Dieser wurde btw. auch entsprechend unsympathisch dargestellt.
    Schauen wir mal, was da noch kommt. Hab da so eine Ahnung -> Tjelvar, Frod, Elina, Durin. Kann mir vorstellen, dass sich da eine gruppe bildet.

    wie Frods Hals länger und länger wurde

    Wie weiter oben erwähnt, liebe ich es, wie anschaulich du Gesten schreiben kannst. Aber genau hier, wo das wahrscheinlich nicht so gemeint ist, killt es mich :rofl:

    Ihr kam es so vor, als wolle der Hüne nichts mit ihr zu tun haben. Irgendwie ernüchterte sie diese Feststellung. Ihr Kennenlernen gestern Abend lief so gut.

    Meine prediction: Sie erinnert ihn an seine Schwester 8(


    „Es ist unglaublich“, flüsterte der vermeintliche Magier.

    Vermeintliche Magier. Soll hier generell angezweifelt werden, dass Frod ein Magier ist, oder ist das jetzt ein wenig aus Elinas Perspektive, weil sie ihm noch nicht so ganz glaubt?


    Zu Kingraven:

    Ich hab die ganze Zeit gerätselt, wie man es ausspricht. King-raven (König-Raben) oder kin-graven (König-Grab).

    Jetzt durch die Grübelei von Frod weiß ich es endlich :D Kin-graven. Und natürlich dass Kin auch Volk heißen kann.

    Ich lieb sowas ja :D

    Kapitel 8

    Über ein Jahr und mehrere Monate dieses elenden Winters hatten sie auf das hier hingearbeitet.

    Hmmmmmmmm. Doch keine sieben Monate? :hmm:

    Hatte Zeitweise sogar gedacht, es könnten sogar mehrere Jahre vergangen sein, weil Tjelvar irgendwie … älter rüberkommt. Aber manche (traumatischen) Erfahrungen beschleunigen manche Prozesse auch. Hmm.

    Na mal gucken, ob das noch irgendwann klarer wird. Außer das war jetzt die Stelle lol

    „Sigi?“ Sein Herz blieb stehen und sein Mund wurde schlagartig trocken.

    „Wer?“, fragte Elina.

    HA! Na, war ich gar nicht so verkehrt :D Sie erinnert ihn wohl an seine Schwester. 8(

    „Du weißt genau, dass ich ohne deine Hilfe da drin nicht mal das Scheißhaus finden würde.“

    :rofl: Es ist so dumm. Aber genau deshalb mein Humor :rofl:


    Mir kommt da so eine Frage auf: Dieser anhaltende Winter, ist er durch das Geschehnis entsprungen oder schlichtweg ein geografisches/naturbedingtes Ereignis??

    Denn in Kapitel 6 steht, der Winter hält schon seit 7 Monaten an, in Kapitel 8 aber haben sich Tjelvar und Frod bereits vor 1 Jahr und paar Monaten zusammengeschlossen. Was wiederum ja bedeutet, der Angriff ist mindestens einiges über ein Jahr her.
    Mit dem Angriff kam ja aber auch Kälte und Frost.

    Na mal abwarten, löst sich sicher noch auf, ne? ;D


    Dabei ist es Arn und seinen Streitern erneut gelungen die Kreaturen der Stille zurückzuschlagen.“

    Tosender Beifall erfasste die Anwesenden, bevor sie wieder zur Ruhe fanden und ihrer Lyttra lauschten.

    Ich so: "Hä? Aber Arn war doch der Verräter, wieso bejubeln die den denn jetzt? Moment."
    Ich gehe zur Legende zurück. Lese sie. Lese sie laut, damit ich es nicht nur lese, sondern direkt auch höre.
    Und ich lese. Ja. Arn ist der Verräter. Arn wurde Verbannt. Ah, ja. Er ist jetzt die Wacht. Okay.
    Ich geh zurück ins Kapitel. Lese nochmal oben zitierte stelle. Und dann lese ich:

    Es war schon interessant. Nirgendwo hatte Tjelvar einen solchen Enthusiasmus für den Urverräter seinem Gefolge erlebt.

    Und ich so: :patsch: „Ach, Kopf von Ruka. Halt doch einfach mal die Schnauze und lies erstmal fertig!“


    Sie holte tief Luft und rief so laut sie konnte: „Lasst das Lichterfest beginnen!“

    Hatte es nicht schon längst begonnen?

    Das war nur das altbekannte Vorglühen :rofl:

    Denn das, was jetzt passierte, zeigte, dass alles zuvor lediglich ein lockeres Aufwärmen gewesen sein musste.

    Vorglühen, sag ich doch xD


    Sein Blick wanderte gen Himmel, wo er genau das sah, was er erwartet hatte. Nichts.

    Nochmal :rofl: Das ist so stumpf, ich liebs einfach :rofl:


    So, da ich natürlich während dem Lesen die TSFH-Playlist laufen lasse, läuft natürlich auch passend zu der Szenerie mit den Nordlichtern wieder ein - meiner Meinung nach klangvoll passendes - Musikstück: Compass.
    Es passt melodisch so gut, wenn man es hört, während man die Szenerie liest. Also mich nimmt es da richtig mit rein. <3


    Kapitel 9

    Auch nicht den Nebel oder dieses ... Monster, dass Sigi auf dem Gewissen hatte. Von all dem, berichtete keiner.

    Also hat er es wohl nicht besiegt :hmm: eher nur in die Flucht gejagt.

    „Mein Name ist Dwan, doch ich denke, das wird Euch wenig helfen. Sucht nach dem Flüstern.“

    Dwan! Die ganze Zeit hatte ich ihn auf dem Schirm und hab auf ihn gewartet, aber genau jetzt nicht :rofl: Ich war zunächst erst bei Arn, der ja laut Saga zwischen Ymir und der Stille zur Wacht verdammt ist. Und dass Tjelvar durch den Gesang Lyttras dort gelandet ist. Und selbst auf der Suche nach seiner Waffe ist, um seinen Verrat wieder gut zu machen.

    Aber dann wirkte er für mich auch zu „unwissend“ für einen Gott. Aber an Dwan hab ich echt nimmer gedacht xD

    „Wenn du dich schon nicht von mir stützen lassen willst, dann lass mich dich wenigstens zu deinem Schlafplatz führen.“ Sie stemmte die Arme in die Hüften und schaute ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.

    *seufz* Immer diese sturen Helden, die sich weder helfen lassen wollen, noch gewillt sind, ihre Gedanken zu teilen, um nicht alles mit sich alleine ausmachen zu müssen. *schielt unauffällig zu den eigenen Protagonisten und denen anderer * xD


    Die Szene mit Illes Familie bzw. seinem Vater. Ist sie bewusst so geschrieben oder eine Finte? Mein erster Gedanke, als erwähnt wird, dass sie um eine sehr späte Zeit kochen, war, dass sie Frod kochen wollen xD
    Aber der scheint wirklich verschwunden zu sein.
    Illes Vater verhält sich trotzdem etwas komisch. Haben die wirklich was zu verbergen, oder war das unbeabsichtigt?

    Aber auch respekt an Tjelvar, dass der direkt die richtigen Schlüsse zog. Ich hätte Illes jetzt nicht direkt verdächtigt, und vor allem nicht im Kontext wohlhabend und weitere Gebäude im Besitz usw.

    Kapitel 10

    Er hockte sich direkt vor ihm und stammelte etwas davon, dass es ihm leidtäte und sie das nicht gewollt hätten.

    Hab da so Gedanken, wer dahinterstecken könnte.

    Einer, der etwas herausfinden möchte. Einer, der etwas verheimlichen möchte. Oder einer, der etwas vereiteln möchte

    1. Durin. Er war kontaktfreudiger und höflicher, als er wohl sonst ist.
    2. Der Jarl.
    3. Jemand, den man aktuell nicht so auf dem Schirm hat. Jemand, der im Hintergrund ein paar Strippen zieht.

    Ille würde bei jedem den Befehl folgen.
    Durin war ja auf dem Lichterfest wieder verschwunden. Zumindest ist er nicht mehr in Tjelvars Sichtfeld gewesen.
    Aber irgendwie tendiert mein Bauchgefühl zum Jarl bzw. dem noch unbekannten Dritten. Na, ich les mal weiter *guck*

    „Wir wollten das alles nicht. Der eigentliche Plan war es, nur die Tasche zu stehlen. Durin sagte uns, der Weg sei frei.“

    Na gut, okay. Erster Gedanke ist dann doch meist der Richtige. Babbsack! Also Durin, meine ich damit *schnaub*

    Tjelvar konnte das schon immer gut – Einfach weiterlaufen, sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen.

    Wie bitte? Der Dude ist gerade voll am Kochen :rofl:
    Nicht aus der Ruhe bringen lassen würde ich anders deuten xD

    Seine und Tjelvars Aufgabe war es seit jeher gewesen das Leiden Ymirs zu beenden. Schon seit vielen Jahren, war sie das.

    Hmmm, bezieht er „seit vielen Jahren“ auf sich? Ist das schon länger seine Aufgabe und dann erst stieß Tjelvar zu ihm? Oder wirklich beide schon „seit vielen Jahren“? Denn ich erinnere mich, dass Tjelvar von einem Jahr und paar Monaten sprach :hmm:

    Oder ich werfe hier grad was durcheinander?


    Kein Feingefühl der Mann, dachte Frod. Denn was er glaubte, aus Elinas Worten herausgehört zu haben, war, dass sie es nie gerne getan hatte.

    Hä, warum. Elina hat es doch angeboten xD ne, nope, bin da bei Tjelvar, hätte ich genauso ausgesprochen :D

    Anhand der noch vorhandenen Spielsteine auf dem Brett erkannte er, dass die vorherige Partie ein rasches Ende genommen hatte

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass unsere drei Freunde bereits erwartet werden :>


    Jetzt kommen wir an die Stelle mit dem Omgibrett, worüber wir es schon hatten. :rofl: Das war so skurril.

    Ich, weil ich mal wieder nicht zuerst fertig gelesen habe, renne los, und gebe bei Google "Omgibrett" ein. Hatte natürlich schon die Idee, dass es ein Brettspiel ist, dachte aber, es wäre vielleicht ein real existierendes und Google würde mir Bilder zeigen, damit ich ne Vorstellung hab. Google aber zeigte mir nur Schneidebrettchen auf denen Sprüche für "Omi" standen.

    Also dachte ich, geb ich mal den ganzen Satz ein, vielleicht findet Google mit Kontext mehr, und dann wurde es creepy xD
    Die ach so intelligente Google Ki spuckte aus, ich zitiere:

    "Das Zitat stammt aus dem Fantasy-Roman "Die Lichter von Dunhaven" von Anika Ackermann."

    Ich: 8|

    Google den Namen, Fand auch eine Autorin unter dem Name, aber keineswegs hatte sie ein Buch, dass "Die Lichter von Dunhaven" heißt :rofl:

    Das war wieder so ein weirder Moment. Zeigt aber auch, wie ultra verlässlich so ne KI doch ist :whistling:

    Jedenfalls, ich hätte mir diese ganze Mühe gar nicht machen brauchen, weil, wird ja nur kurz später aufgeklärt, was ein Omgibrett ist und wie es gespielt wird. Da wären wir wieder bei "Ach, Kopf von Ruka, lies doch erstmal fertig." :rolleyes:


    Verdammter Zufall?, schoss es Frod durch den Kopf. Wie konnte es sein, dass Birk ausgerechnet jetzt hier auftauchte?

    Na ja … Durin hat ja auf ihn gewartet, offensichtlich. Er hat euch ja auch erst für Birk gehalten.


    „Ich habe den Dunga in der Stadt gefunden. Er sagte er hätte den Magier entführt. Der Große kam dann zusammen mit Utjans Mädchen, um ihn zu retten.“

    He? Wer ist denn jetzt Dunga? oO

    Hab ich irgendwo ne Szene überlesen? :sack:


    „Obacht!“ Mahnend fuchtelte Birk mit seinem Schwert.

    Obacht! :rofl: Das kam unerwartet xD


    Durins Erzählung:
    Okay, Durin ist sich wirklich nicht mit der Entscheidung oder dem Umgang bzgl. der Gefahren mit dem Jarl einig, dennoch ist er ihm loyal ergeben und versucht unterschwellig den falschen Weg des Jarls zum richtigen zu formen.
    Zwar will Durin das Wissen von Tjelvar und Frod aufnehmen, um seine eigene Helden-Mission daraus zu machen, trotzdem aber ist ihm Tjelvar einiges voraus. Denn er weiß etwas, das sonst niemand weiß. Er hat mit Dwan gesprochen und ebenfalls wichtiges Erfahren.

    Jarl Ödgard wird hier nicht zum ersten Mal erwähnt. Hab die ganze Zeit überlegt, in welchem Kontext der Name schonmal gefallen ist.
    Nämlich bei Tjelvar, als er Dwan begegnete. Hatte er das auch noch auf dem Schirm dass Durin eine Geschichte erzählte, in dem Ödgard ebenfalls eine Rolle spielte?

    "(...) aber ich glaube Durin will sich das Artefakt holen und die Draugar vertreiben ... mit oder ohne den Jarl.“

    Genau das denke ich nämlich auch. Aber die Gedanken waren doch schon von Anfang an da, als Durin ihnen gefolgt ist nach der Audienz beim Jarl. :hmm:

    Mit aufeinandergepressten Lippen kam sie zurück. „Er wird sich nur wieder verlaufen ...

    So nebenbei, aber trotzdem lustig. Einfach dieser kleine „running gag“, dass sich Tjelvar die ganze Zeit verläuft :rofl:


    Zu Frod:

    Mir ist ja schon vor einer ganzen Weile aufgefallen, dass Ford immer mit seinen Fingerspitzen fuddelt, und es ja auch explizit erwähnt wird, dass sie sich in Handschuhen befinden.
    Auch jetzt am Ende, als Elina ihn darauf anspricht, wird es nochmal deutlich hervorgehoben.
    Mir kam beim ersten Mal schon der Gedanke, dass er mit seinen Handschuhen nur etwas verbirgt.
    Nicht unbedingt eine „Missbildung“ oder Verletzung o.ä. sondern eine Fähigkeit oder gar eine Gefahr, die von seinen Händen ausgeht. Dass die Handschuhe nur zum Schutz dienen.
    z.B. weil er Dinge töten/zerstören kann, die er mit seiner bloßen Hand anfasst.

    Durch seinen kurzen Flashback hat sich das ein wenig vertieft.
    In Kombination mit diesem Ring.

    Meine vage Vermutung:

    Er hat mit seiner Hand jemanden getötet, den er liebte. Und weil Feuer und Schmerz eine Rolle spielten, vermute ich, dass das, was er anfasst, in Flammen aufgeht und/oder brennt.


    Bin gespannt, wie und wann sich das offenbart :D

    So geschafft. Wünsche dir viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, mein Kommentar ist zudem auch ein kleiner Mehrwert, welche Gedanken und Emotionen deine Geschriebenes auslöst :D

    Wünsch dir noch einen schönen Abend bei Avatar und gute Nacht, bis die Tage :beer:

    Das stimmt natürlich. Er selbst muss aber auch kein cold case sein. Sein Verschwinden könnte mit einem (oder gar mehreren) anderen Fall (Fällen) ähnlich sein und ihn deshalb damit in Verbindung bringen. Also das gibt es schon viele Möglichkeiten.

    Aber ich weiß ja nicht, welche Story du erzählen willst und ob dein Plan schon steht und du nur wissen willst, ob das so klappt, was du denkst, oder ob du auch offen für andere Ideen bist ^^

    Würde da jetzt auch nichts hinterfragen erstmal. Hat ja durchaus einen logischen Zusammenhang und tritt ja den Plot los (denke ich mal). Spielt der junge Polizist denn dann eine größere Rolle, oder taucht er nur in diesem Moment auf, um als "Start" für deinen Prota zu dienen?

    Falls dir das zu sehr zu "zufällig zur richtigen Zeit" ist und du nicht ganz so sicher oder zufrieden damit bist, bestünde ja auch die Möglichkeit, dass er die Bilder von den Vermissten auch in der Zeit seiner Ausbildung gesehen hat, weil diese z.B. Teil einer "Schulung" bzw. Vorlesung waren (Cold Cases, Kriminalpsychologie, Ermittlungsvorgehen etc.); ggf hat dein Prota auch ein auffälliges Merkmal, was dem Polizisten besonders im Gedächtnis geblieben ist.
    Oder aber, dass er Polizisit geworden ist, um genau diese Vermissten-/Kriminalfälle anzugehen oder oder oder.

    So, dann jetzt doch schon vorzeitig ein Kommi für Kapitel 2 und 3. Wollte eigentlich noch ein bisschen mehr lesen, um so manche Fragen im vorhinein beantwortet zu bekommen, aber das Finale von Kapitel 3 war einfach das öffnen von Pandoras Büchse für mich grad. Ich muss meine Gedanken dazu jetzt schon loswerden.


    Erstmal noch auf deine Antwort antworten.

    Dazu wird etwas in den ersten drei Kapiteln gesagt. ich weiß nur nicht mehr genau wo xD Deshalb warte ich mal ab, bis du das dritte Kapitel beendet hast, und dann kann ich dir darauf antworten ^^

    Japp, kann sogar sein, dass es tatsächlich schon in Kapitel 1 vorkam, ich aber zu fehlkonzentriert war. Aber ist inzwischen aufgeklärt :D

    Bei so fremdsprachigen Sachen muss man ja immer ein bisschen vorsichtig sein, dass es den Leser nicht rausreißt. :hmm:

    Das stimmt. Aber an der Stelle hast du es richtig gut einfließen lassen. Hättest du da jetzt mehr Text oder gar einen Dialog in dieser fremden Sprache gebracht, wärs es unsauber gewesen. So aber war es der eine -lautgedachte- Satz, der uns damit auch ein Gespür für die Sprache gibt.

    Ich habe noch mehr, als das, was da steht. Aber leider kein gesamtes Lied ^^'
    Es ist etwas knifflig, weil es ja auch nicht in unserer Sprache ist.

    Okay, hat mich nur aus Neugier interessiert. Hättest du da wirklich ein ganzes Lied in dieser Sprache geschrieben, hätte ich dich unmessbar bewundert :hail:


    Nicht nur hier, sondern auch weiter oben. Es macht sehr viel Spaß, deine Theorien zu verfolgen und zu sehen, was der Text auslöst :D

    Deshalb äußere ich sie. Ich werde vermutlich viele Fragen stellen. Aber nicht, weil ich sie an genau der Stelle vermisse, sondern um dir, als Autor, zu zeigen, welche Fragen du jetzt gerade an der Stelle bei mir auslöst. Ob es die Fragen sind, die du erwartet hast, oder vielleicht sogar Fragen sind, die du so nicht geglaubt hast, auslösen zu können. ^^

    Ich habe später dann ja Magische Welten abgebrochen.

    Arbeitest du daran weiter, oder hast du es begraben? Oder wird es - so wie bei jedem Autor - diese eine Geschichte, die nie fertig wird, weil sie nie zufriedenstellend ist? xD


    Kapitel 2+3

    Kapitel 2 geht dann auch direkt energiegeladen los. Hier hast du mich auch direkt wieder mitreißen können. Im mitfiebern und mitfühlen. Mein Puls war vermutlich genauso hoch, wie der von Tjelvar :rofl:

    Die ganzen Kampfszenen hast du anschlaulich und schön bildlich beschrieben. Ich hatte die ganze Szenerie vor meinen Augen. Auch die Anstrengung der Kämpfe kam bei mir an.

    Als der Jarl seine Waffe zum Todesstoß hob, stieß ihm der Dunkle seine eigene Klinge in den Rücken. Als wäre er nur eine Puppe aus Stroh, glitt der Stahl durch seinen Körper.

    :schiefguck:

    Harald kam zwar nur kurz vor, (...)

    Okay, es bleibt wohl auch auch dabei :rofl:

    Vorerst zumindest. Ich traue dir nämlich auch zu, dass der Kerl nochmal auftauchen wird. Ich meine … hier sind schließlich Untote am Werk … 🧐


    Während des Kampfes kam mir so die Frage auf:

    Sind die Angriffe der Draugar eigentlich bekannt? Kommen sie hier und da mal vor und ist den Menschen das bewusst? Also sind das bekannte Ereignisse und Gefahren? Oder liegt es einfach an Tjelvar (und seiner Familie)? Sind sie eher nur hinter ihm her – weil er ja augenscheinlich kein einfacher Mensch zu sein scheint?
    Falls die Frage plotrelevant ist, einfach unbeantwortet im Raum stehen lassen :D


    Kapitel 3. Kollege ... Also ....

    Nur langsam ließ die Pein nach und als Tjelvar wieder seine Lider öffnete, sah er in die leeren Augen eines Toten. Bekannte Augen.

    Wehe dir ...

    Die blonden Haare waren von Blut und Matsch verklebt. Nur die Spitzen wippten leicht im aufkommenden Wind.

    Wehe ...

    Tjelvars Magen zog sich zusammen und es fühlte sich an, als würde sein Herz aufhören zu schlagen. Wie das, seines Freundes. Tränen verschleierten die Sicht, als er langsam nach dem blutverschmierten Gesicht tastete.

    WEHE!!! :cursing:


    „Erik“


    ....


    ....


    ;(


    ....


    Jap, ich mag ihn auch sehr c:

    :fuck:


    Und Tjelvar? Der geht direkt mit sich selbst streng ins Gericht, weil er glaubt, versagt zu haben und bezeichnet sich so schwach wie seinen Vater – anstatt hier vielleicht eher den Gedanken zu hegen, dass er jetzt weiß, wie heftig eine Schlacht gegen die Draugar und dem Dunkeln ist und es hier keinen Sieger geben kann.

    Zeichnet aber natürlich seinen Charakter aus und ist aber auch absolut logisch, in dieser Situation eher mit sich selbst unzufrieden zu sein, wenn man sieht, wie alles um einen herum zu Grunde geht und man selbst es nicht verhindern kann und nur „dabei zusieht“. Kann seine Gedanken des Versagens aber verstehen.


    Aber dann.

    Ein unbekanntes Gefühl begann seinen Körper zu fluten. Adrenalin? Nein, stärker!


    Aber dann!

    Immer wieder und wieder rammte er den Schild in die madige Fratze. Tjelvars Hände, sein Oberkörper, der Bart sogar seine Augen waren mit dem Lebenssaft des Draugr besudelt. Doch er fand keinen Halt. Blind in seinem Blutrausch gefangen, hämmerte er weiter auf seinen Gegner ein

    Der Schädel des Zwergs war längst nur noch ein matschiger Brei, gespickt mit Knochen und Holzsplittern.

    Der absolute Overkill. :D
    Auch wenn dieser eine Draugar nicht der Mörder von Erik war, so hat er einfach stellvertretend für alle Draugar die Packung kassiert, die ihm/ihnen zusteht. Jawohl!


    Dann treffen wir wieder auf Sigi, die zum Glück noch lebt und anscheinend als einzige durchgehalten hat. Hier lernen wir dann aber doch eine andere Seite von ihr kennen. Sie wühlt im Gewissen ihres kleinen (aber eigentlich gar nicht so kleinen) Bruder herum, um ihn daran zu hindern, sich selbst so zu diffamieren und zu entmutigen.

    Finde es im Übrigen dann auch schön, dass er Sigi Zeit lässt, die Nachricht über Eriks Tod zu verarbeiten, bis sie dann bereit ist, den Kampf wieder auzunehmen.

    Mit großen Augen sah er sie an. „Du willst sie nicht brennen sehen?“, raunte er verwundert.

    Ihr war ich kurz unsicher, ob er damit seine Mutter meinte und war irritiert. Aber ich glaube, er meint die Draugar, oder? xD


    Und dann kommt er. Der Dunkle. Aber ... ist er wirklich alleine gekommen? Wieso hat er keine Zwerge im Schlepptau? Immerhin gab es ja den Befehl, das Haus von Nekjol zu finden. Also die Frage interessiert mich jetzt wirklich.
    Oder leben keine Draugar mehr? Sind alle in der Schlacht gestorben oder teils lediglich "demobilisiert"?

    Und dann kommt es zum Kampf zwischen Tjelvar und dem Dunklen. Auch das hier wieder super anschaulich und bildhaft beschrieben. Es war nicht nur runtergeschrieben, sondern hat mitgenommen. Besonders gut finde ich auch, dass, obwohl "der Dunkle" wie ein anderes Wesen wirkt, dann doch aber auch (durch Menschenhand?) verwundbar ist.

    Ich habe gekämpft ..., dachte Tjelvar, während er schmerzerfüllt die Zähne zusammenbiss.
    Das Wesen hielt die gewellte Klinge senkrecht über ihn gerichtet. Bereit, sein Leben zu beenden.
    ... und mich nicht unter einem Tisch versteckt.
    Er schloss die Augen. In diesem Moment fühlte er Frieden.
    Eine Träne quoll zwischen seinen geschwollenen Lidern hervor und lief ihm über die blutige Wange.
    Sein Weg war ein guter gewesen, dachte er, während er ausatmete ... und wartete.

    Genau, Tjelvar. Diese Erkenntnis ist enorm wichtig. Selbst wenn du jetzt keinen Sieg holst und stirbst, tust du das ehrenvoll. Und nur das zählt (vor allem, wenn es hier auch sowas wie ein Vahalla gibt).

    Ein helles und unnatürliches Kreischen, durchbrach die Stille. Erschrocken riss Tjelvar die Augen auf.
    Sigi stand mit angstverzerrtem Gesicht vor ihm und hatte diesem Monster eine Zwergenklinge zwischen die Rippen gerammt.

    SIGI!!! Ich wusste, du würdest dich nicht einfach so ergeben und um deinen Bruder kämpfen! :D

    Hilflos musste er mit ansehen, wie ein kräftiger Schlag Sigi ins Gesicht traf und sie zu Boden warf.
    Stille. Sigi sagte kein Wort mehr. Nur ein leises Wimmern war noch zu hören.

    (...)

    Orientierungslos kroch sie über den Boden und versuchte, ihrem Peiniger zu entkommen.

    Wehe dir ...

    Immer näher kam ihr das Wesen und als es bei ihr angekommen war

    (...)

    Die Hand des Dunklen packte den Arm seiner Schwester und zerrte sie zu sich hoch.

    Wehe dir!!

    Sie kniete vor dem Monster, welches sie mit einer Hand immer noch gefangen hielt und mit der anderen ihr die Spitze des Schwertes auf die Brust setzte.

    WEHE!!!! :cursing:

    Dann stieß der Dunkle zu und bohrte das Schwert durch den Leib der jungen Frau.
    Ihre Augen weiteten sich und sie öffnete den Mund, als wolle sie etwas sagen, aber es war nur Blut, das aus ihren Lippen quoll.
    Ihre Kleidung färbte sich rot und der Lebenssaft glitt an der gewellten Klinge entlang, bis es von dessen Spitze zu Boden tropfte.


    ....


    ...

    ...

    ...

    ;(;(;( 😭

    ****


    Muss jetzt einfach erwähnen: Während ich deine Kapitel lese, habe ich eine Playlist von Two Steps From Hell laufen. Einfach weil diese Musik zu diesem Setting hier passt.

    Und du glaubst gar nicht, wie EPISCH deine Kampfszenen wirken, wenn TSFH dabei läuft und dann auch noch Lieder, die gerade wirklich zur beschriebenen Szene passen. Leider kann ich das gar nicht so wiedergeben, aber ... es hat einfach doppelt gewirkt! :D

    ***

    Wie schön du verstehst, Posts mit einem Cliffhanger zu beenden. Schlingel! Also, ich hab ja jetzt glück. Noch. Aber … xD


    ***

    Kommen wir jetzt zu der Kirmes in meinem Kopf, von der ich dir erzählte.

    Tjelvars „erwachen“.
    Ich hatte erst bei Sigis „dahinscheiden“ so unstete Gedanken.
    Auf der einen Seite konnte ich mir nicht vorstellen, dass du jetzt auch Sigi sterben lässt. Dann aber dachte ich genau das. Dass sie eben doch genau jetzt sterben könnte. Why not?
    Dann dachte ich aber: Vielleicht hat sie eine Aufgabe. Vielleicht trägt sie jetzt zum „Etappensieg“ bei. Entweder, weil sie sich wandelt, oder zu etwas wird, das Macht hat.
    Und dann rollte ihr Armreif. Tjelvar griff danach, und dann passiert etwas in ihm.
    Aufgrund der ganzen Möglichkeiten, die jetzt hier zutreffen könnten kann ich ehrlich nichts ausloten.

    Tschüsch! In meinem Kopf geht grad richtig die Post ab, mit sämtlichen Möglichkeiten, was dieses Kapitel-Finale für den weiteren Verlauf bedeuten könnte.

    Ist Sigi wirklich tot und der Armreif hat in Tjelvar nur die letzten Kräfte mobilisiert?
    Oder steckt im Armreif jetzt wirklich noch eine Macht von Sigi? Liebe? Kraft? Ihre Seele? Irgendwie sowas?
    Sie spürte die Stille immer, hatte Angst vor „Es“ – hatte es genau diese Gründe? Eine verborgende Verbundenheit?
    Oder hat es gleich gar nix mit Sigi selbst zu tun, sondern nur mit dem Armreif? Verbarg sich die Macht in diesem?
    Oder hat es eigentlich gar nix mit dem Armreif zu tun und er ist nur symbolisch, was das Aufbäumen aus letzten Kräften in Tjelvar auslöst?
    Oder erreicht ihn gerade aus einer ganzen anderen Ecke diese Kräfte? Ist das jetzt das Erwachen seines mentalen Bestrebens oder gar das Erwachen seines Schicksals?
    Allein der Fakt, dass Tjelvar offensichtlich die Sprache der Zwerge kann, scheint er ja für eben diesen Feind kein einfacher, schwacher Gegner zu sein. Er scheint ja schon jemand bestimmtes zu sein.
    Nachfahre, Reinkarnation, oder gar im Sinne des „verlorenen Sohnes“.


    Junge, Junge. Mir geht die Pumpe. Der Kampf in der Kirche war mitreißend, mitfiebernd. Große Klasse.

    Wollte eigentlich noch ein paar Kapitel lesen, ehe ich wieder kommentiere, aber ich kann das nicht … ich muss das jetzt tun.

    So, zwar späte Stunde, aber ich musste es einfach heute noch loswerden :thumbsup:

    Bis zur nächsten Runde

    Ruka

    Eti!

    Nach - ich weiß nicht wie vielen - Anläufen hab ich es endlich geschafft, hier mit dem Lesen anzufangen!

    Feedback Saga + Kapitel 1

    Die Saga am Anfang hat mich direkt abgeholt. Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht an der Story, vielleicht am Schreibstil, vielleicht auch einfach an allem.Ich hatte direkt irgendwie Vibes zur nordischen Mythologie. Wegen der Namen, den Riesen, die Brüder, die sich dann spalten. Egal, einfach weil es sehr mythologisch anfängt, greift es mich *liebt Mythologie*

    Bin auf jedenfall mega gespannt, wie sehr diese Saga eine Rolle spielt und wie sie auf die Geschichte einwirkt. :D


    Wenn er es rechtzeitig zum Thing schaffen wollte, durfte er keine Zeit mehr verlieren.

    Jarl Harald

    Japp, defintiv von der nordischen Geschichte inspiriert :D i love.


    Okay, ich gebe Tjelvar recht, seine Schwester benimmt sich wirklich nicht dem Alter entsprechend. Wenn er uns das nicht verraten hätte, hätte ich echt gedacht, Sigi wäre erst 14 oder so. :D
    Scheint eine richtige Frohnatur zu sein - Tendenz zur hohen Naivität ... zumindest ist es oft so. Bin gespannt.

    Als sich Tjelvar dann auf den Weg zum Thing macht und sich dort auch recht unwohlt fühlt, und das auch durch das Gelächter und den Spott der Männer hervorgehoben wird, kam mir die Frage auf, was mit seinem Vater war? Also, welchen Stand er in diesem Clan hatte? War er auch eher niedriger Stand? Haben sie ihn nicht respektiert? Also die Frage stellt sich mir, weil sie mit Tjelvar anders umgehen würden, wäre sein Vater eine Respektperson gewesen, oder?
    Oder täuscht uns die Wahrnehmung hier nur, weil Tjelvar das lediglich so empfindet und wahrnimmt?
    Andererseits darf er als so junger Bursche am Thing teilnehmen. Oder sind in deiner Welt die Regeln etwas anders, als wir sie kennen?

    Bei Nords Bart!

    :rofl: keine Ahnung wieso, aber ich musste lachen. Vielleicht weil "Bart" eher ungewöhnlich fürs herumfluchen ist.


    und nochmal :rofl:
    Gar nicht mal so schlecht, direkt beim dritten Mal richtig zu liegen. Zumindest gehe ich davon aus, dass es auch in deiner welt vermutlich tausende Geschichten/Legenden/Sagen existieren. Da darf Erik durchaus stolz auf sich sein!

    Ich mag das Trio Tjervar, Sigi und Erik. Da ist eine schöne harmonische Dynamik drin 😄

    Es geht um Arn und er ... er tritt gegen eine gewaltige Schlange oder sowas an ... die alle anderen Vykr verschlingt? Noa remi Vykr stali ...Ah, ich glaube hier bedeutet es soviel wie ... die alle anderen Vykr in den Schatten stellt.“

    Im Ernst, diese Passage hat mir verdammt gut gefallen, als er erkennt, dass er die alten Runen zu verstehen scheint. Wie er sie entziffert, wie es ihn anstrengt, wie er sich konzentriert. Und selbst dieses "Noa remi Vykr stali" so reingemurmelt, bringt das absolut authentisch rüber!

    Hast du das Lied, das er da liest und entziffert tatsächlich geschrieben oder hast du auch nur diese Wortfetzen? Es hat mich auf jedenfall sehr mitgezogen und ich wollte mir das Lied auch melodisch und in Bildern vorstellen. Ich fand, das war - trotz, dass es nur Fragmente waren - verdammt gut rübergebracht. Vor allem auch, wie Sigi direkt mit eingestiegen ist und ihren Bruder dabei unterstützt hat. Dass er von beiden sogar ernst genommen wurde und sie ihn nicht damit aufgezogen haben.

    Da er es überhaupt kann, obwohl ihm das wohl nie gelehrt wurde, scheint in ihm entweder das Blut der alten Götter zu fließen, oder aber er ist einer von ihnen. Reinkarnation von Arn? Nord? Oder wen anderen aus dieser Zeit? Sie waren gewiss nicht die einzigen Götter.

    Weshalb wir zu einer Frage kommen, die mir deswegen aufkam: Hast du hier auch verschiedene Götterkulturen? So wie die Arsen und Vanen.
    (Keine Sorge, musst du nicht beantworten, ist nur eine vor mich hingemurmelte Frage, die mir gerade beiläufig aufkam)

    „Na siehst du nicht, wo das enden wird?“ Mit großen Augen schaute sie ihren Freund an, doch dieser erwiderte nur ein Kopfschütteln. „Arn wird nicht ewig diesen Kampf bestehen können. Wenn er in jedem Chorus etwas von dem Gift abbekommt und von Strophe zu Strophe älter wird, dann...“

    „Wie? Da kommt nichts mehr? Keine Schlange, kein Kampf?“ Ein lauter Seufzer zeugte von Eriks Bestürzung.

    Wie sie einfach komplett mitfiebern :rofl: Aber ich kanns verstehen, ich war auch voll gespannt und habe Tjelvar sinnbildlich an den Lippen gehangen :D

    Kann mir aber vorstellen, wenn der Jarl herausfindet, dass Tjelvar die Sprache/die alten Runen versteht, wird es „unschön“.
    Keine Ahnung in welcher Form. Vielleicht vorne so, hinten anders, vielleicht intrigant. Oder unterwartet Gegenteilig als neuer (ehrlicher) Freund ...
    Harald kam zwar nur kurz vor, aber väterlich wirkte er nicht wirklich (und der Name gibt es irgendwie auch nicht her).

    Im Freien angekommen, schnippte Tjelvar seinem Freund gegen die Stirn.
    „Du solltest doch drin bleiben, du Depp.“

    :rofl: Erwähnte ich schon, dass ich diese Dynamik zwischen ihnen mag? Also eins steht fest: Ich kann Sigi voll verstehen, dass sie sich in Erik verguckt hat. Der hat was an sich :blush:


    Der zuvor noch klare Himmel war nun wolkenverhangen und von der schweißbringenden Sonne konnte man nichts mehr sehen. Und als Tjelvar zu seinen Füßen sah, konnte er mitverfolgen, wie der Frost das bisschen Grün, dass sich zwischen den Steinen zeigte, unter seine Fittiche nahm.

    Hier kam kurz der kleine Klugscheißer in mir auf, der die Hand hob und sagen wollte: "Ohne Wolken ist es eher kälter, als mit Wolken." Aber nur eine Zeile später die Wende. Anscheinend hat Tjelvar, dadurch, dass er das Lied gelesen hat, irgendwas losgetreten.

    Und obwohl ich den fiesen Cliffhanger vermeiden könnte, falle ich ihm aufgrund der Zeit doch zum Opfer. :ugly:

    Allgemein: Ich mag, wie du schreibst. Es ist natürlich schon fast zehn Jahre her, als wir beide in dieses Forum gestolpert sind und gegenseitig unsere Geschichten gelesen haben. Und natürlich entwickelt man sich weiter. Ich habe "Magische Welten" nur noch inhaltlich zu Teilen im Kopf, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Schreibstil verdammt große Sprünge gemacht hat!

    Saga und Kapitel 1 lesen sich geschmeidig und erzählerisch. Hat mir sehr gut gefallen. Du erzählst wirklich gut.

    Ich bleibe hier, bis ich zum aktuellsten Kapitel aufgeholt habe. Mal davon abgesehen, dass ich kürzlich leicht angefixt wurde und wissen will, wie es zu dahin kommt ^^


    Bis bald,

    Ruka

    So, dann hab ich es endlich mal geschafft, zu lesen. Zum Glück noch nicht so viel, denn der Anfang war für mich nicht so leicht. Liegt aber eher an meinem Kopf mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens.
    Also falls ich hier Sachen nicht verstehe, die für dich und andere aber offensichtlich sind, dann ignorier das bitte einfach - oder stups mich mit der Nase rein. Ganz fest. Es sei dir erlaubt.

    Da mein Feedback alle bisherigen Kapitel betrifft und ich mir sehr viele Notizen gemacht habe, werde ich das der Menge wegen in einen Spoiler packen.

    Frage vorweg: Was hat es mit den Titeln "Chroniken von XX" auf sich? Ist das gerade eine Trend seine Geschichte so zu nennen? (Ja, ja, ich weiß, ist erstmal nur der Arbeitstitel, aber ist mir trotzdem aufgefallen, stolpere in letzter Zeit häuftiger über solche Titel)

    Okay, gehen wir rein.

    Spoiler anzeigen

    Der Prolog leitet mit seiner Handlung die Konsequent ein.

    Es beginnt damit, dass die Götter den Menschen aus Draemor dabei zusehen, wie sie einen Platz für ein Ritual aufbauen und dafür die edelsten Gegenstände anschleppen, um vermutlich damit dem jeweiligen Gott eine Freude zu machen.
    Der eine Gott belustigt sich, der andere findest es irgendwie süß.

    Ich frage mich nur, warum sie verärgert darüber sind, dass die Menschen in der schwere ihrer Zeit an die Götter beten? Und wieso wird es als maßlos empfunden, dass sie an alle Götter gleichzeitig beten?
    Weil sie es sonst nicht tun? Oder nur dann tun, wenn sie deren Hilfe brauchen, aber sonst nie? Ist das der Grund, wieso sie das als "egoistische Wünsche" bezeichnen?

    Zitat

    Ab wann ist ein Gebet für jemanden eigennützig?

    Ist ein Gebet nicht immer eigennützig? Ist da nicht eher die Frage, wann es mal NICHT eigennützig ist? :hmm:

    Es geht aber klar hervor, dass es den Göttern missfällt, wie die Menschen miteinander umgehen. Draemor ist offensichtlich in einer schlechten Verfassung. Krankheit, Dürre, Hungersnot. Aber warum ist das so? Und in wie weit haben sie daran selbst schuld? Wird das noch aufgeklärt?
    Wenn man den Göttern glauben darf, klingt es halt sehr danach, als habe Aldric all die Probleme verursacht. Wobei ich mich frage, wie ein Mensch für Krankheit und Dürre verantwortlich sein kann.

    Spielt da etwa das Ereignis der Vergangenheit eine Rolle, als sie ihnen schonmal die Chance gaben und ihnen Magie schenkten? Aber welche Funktion hat dabei "Magie" gespielt? Also was war der Gedanke, den Menschen Magie zu schenken? Um was genau damit zu tun?

    Bei den Göttern finde ich (Klischee hin oder her) schön, dass die Elemente da noch die Aura an ihre Seite bekommen. Habe so das Gefühl, dass sie dafür da ist, diese 4 Gewalten zu regulieren. Nicht nur erschaffen und beleben.
    Werden die Götter im Verlauf der Geschichte mehr Fläche bekommen, oder dienen sie nur dem Prolog, um die Geschichte zu starten?

    Interessant fand ich ihre Überlegungen, was sie mit den Menschen machen sollen. Ausrotten (und dann? Hätten sie sie neu erschaffen, oder was wäre der Gedanke von Cerath gewesen?)
    Dann aber der Einschub von Brannoc in Zustimmung der anderen, darauß einfach die Hungergames zu machen. :rofl:
    Von Elyndra, als Göttin der Aura dann aber der Kompromiss irgendwas anderes zu machen. Und hier komme ich jetzt nicht ganz so mit.
    Ich bin noch nicht wirklich schlau daraus geworden, was genau sie da kreieren. Also was deren Gedanke (Vorhaben, Sinn, Ziel, Vorstellung) dabei ist. Sie haben ein Wesen erschaffen und diesem ihre Eigenschaften gegeben. Aber was soll es damit tun? Was soll es damit bewirken?

    Da erwähnt wird, dass das Schicksal entscheiden soll und dann das Pferd die Wandlung durchmacht, aus dem dann Asha mit all den Gaben der Götter entsteht, frage ich mich: Haben sie mit ihr da die Schicksalsgöttin geschaffen? Ist das Ashas Aufgabe? Die Welt und die Menschen zu sehen? Zu sehen, was sie gutes tun, was sie schlechtes tun? Was sie können, nicht können? Gut, Böse? All die Gegensätze eben betrachten und anhand der Notwendigkeit entscheiden (abwägen), wessen Schicksal es ist zu leben oder zu sterben?

    Ein Pferd dafür zu nehmen erscheint mir in Bezug dessen aber auch als passend gewählt, ehrlich gesagt. :D
    Loyal, aber abwägend. Willensstark, Impulsgetrieben, Melancholisch und voller Empathie.
    Ob Absicht oder nicht, aber es passt gut zu dem, was du vermutlich vorhast.

    Die Stute in der Mitte wurde vollständig eingehüllt. Die Götter hörten sein verängstigtes Wiehern

    "Die Götter hörten IHR verängstigtes Wiehern."
    Da du ja DIE Stute explizit erwähnst und nicht DAS Pferd.

    zerplatzte das Pferd wie Glas, das auf einen steinernen Boden traf.

    Beim ersten Mal lesen dachte ich, zerplatzen wäre hier irgendwie die unschönere Bezeichnung und wollte dir "zerspringen" vorschlagen. Beim zweiten Mal lesen hab ich dann aber gecheckt, dass das Pferd wirklich zerplatzt. Aber dann würde ich es nicht mit Glas auf Steinboden vergleichen, sondern eher tendierend das mit einer Explosion (z.B. durch Hitze), oder einem Kessel unter Druck o.ä zu vergleichen :hmm:


    Zudem leerte sich die Schatzkammer zunehmend. Er hatte viel für die Opfergaben des Rituals ausgegeben, und Gryndal erhöhte immer weiter die Preise für Weizen, Gemüse und Saatgut.
    Müde rieb er sich über sein Gesicht und atmete schwer aus. Für all das Gold hatten sie nicht bekommen, worum sie gefleht hatten.

    Gab es denn noch mehr Opfergaben, als nur dieses Pferd? Oder ging all das Gold für das Pferd drauf?
    Was für Opfergaben gab es denn noch? Oder waren diese Megalithen, Holz, Federn und Quellwasser weitere Opfergaben? Wirkte für mich aber eher, als würden sie aus den Materialien der Götter diesen Ort bauen, um ihre Verehrung auszudrücken.
    Haben sie zu dem Pferd auch Gold oder Nahrung geopfert?

    Worauf ich hinaus will: Das Pferd alleine kann ja nicht der Grund für eine sich leerende Schatzkammer durch Opfergaben sein, oder?


    Zu Liora: Die Frau hat bei mir irgendwie direkt gepunktet. Weiß nicht, ich mochte sie auf Anhieb. Aber welche Rolle hat sie aktuell? Also, wir erfahren, dass sie die Schwester von Thoren ist, der wiederum der Hauptmann des Königs ist. Und wir erfahren, dass sie wegen ihm ... äh, was genau macht? Wurde sie ganz alleine für Asha eingestellt, oder was für einen Status hat sie? Wo kann ich Liora in der Hierachie einordnen?

    Mir gefällt die Darstellung ihrer Beziehung zu ihrem Bruder. Respektvoll. Er will ihr bestes, will sie beschützen, erlaubt ihr aber auch, eigene Erfahrungen zu machen. Das Verhältnis würde ich sogar als ausgeglichen bewerten.
    Ich habe das Kapitel mit den beiden gerne gelesen. Das war so schön ... leichtfüßig. Die Dynamik zwischen ihnen ist amüsant.

    Und Liora ahnte, dass sie eine Seite war, die der Hof ihr sonst nicht zeigen würde.

    Diesen Satz aber verstehe ich nicht.


    Um mal auf Asha sprechen zu kommen. Sie wird nicht wirklich beschrieben. Das willst du uns noch nicht offenbaren. Sie wird auf verschiedene Arten bezeichnet. Wesen und Frau. Wobei die Bezeichnung "Frau" auch irgendwie zurückhaltend verwendet wird.
    Aldric redet von tiefschwarzen Augen. Thoren berichtet, dass sie essen und sprechen gelernt hat - und das sehr schnell.

    Ich bin wirklich gespannt, wie du uns Asha vorstellen wirst.

    „Dennoch müssen wir sie beurteilen. Menschen haben Merkmale, wenn sie diese nicht besitzt, dann ist sie kein Mensch“

    Ist sie ja per se auch erstmal nicht. Sie ist ein Wesen. Eine Schöpfung der Götter. :hmm: Bin auch gespannt darauf, wie du diesen Charakter darstellen wirst. Also wirklich als Charakter, nicht als Figur. Wie Asha reden wird, wie sie denken und fühlen wird.

    „Du meinst, durch Glauben oder Politik?“, mischte sich Serena ein. Ihre hellblaue Robe, die sie beiläufig straffte, machte sofort klar, wem sie angehörte.

    Ich glaube, hier stolpere ich gerade über eine Lücke. Was sagt denn die hellblaue Robe aus? Hab ich da was überlesen? :S


    Was, wenn ein verwirrter Anhänger der Kirche ein Attentat plante?

    Hier war ich dann wieder verwirrt.
    Wieso sollte die Kirche ein Attentat auf das Wesen ausüben, das von den Göttern gesandt wurde? Oder hat die Kirche hier einen anderen Glauben als die anderen? Oder haben sie sogar den Glauben an die Götter aufgegeben wegen ihrer Handlungen, und lehren und orakeln jetzt gegen sie?

    Denn würden sie noch viel von ihren Göttern halten und sich als verbunden sehen, würden sie doch keine Schöpfung ihrer Götter anzweifeln, oder?

    Haben wir durch die Ereignisse der Vergangenheit 3 Parteien? Politik, Magie und Glauben? Wobei die Politik zwischen Magie und Glauben steht?

    „Mein Hauptmann wird das übernehmen“, sprach er.
    Thoren riss seine Augen in diesem Moment auf, aber Aldric überging dies.

    Nach der geschwisterlichen Unterhaltung zwischen Liora und Thoren habe ich an dieser Stelle irgendwie so das Gefühl, dass Aldric hier gerade das "eheliche Schicksal" von Thoren besiegelt xD

    „Und was geschieht, wenn sie wahrlich nicht von dieser Welt ist?“

    Na ja ... sie ist es doch auch nicht. Sie ist ja eine Schöpfung der Götter :hmm: Sie wurde weder normal noch menschlich geboren. Alfons ... na ja ... liegt vielleicht am Namen :ugly:

    Wer ist Alfons überhaupt? xD der wurde gar nicht wirklich vorgestellt, oder? Er ist aber wohl jemand vom Zirkel. Aber wer?

    Und wo wir gerade beim Zirkel sind:
    Der Zirkel besteht aus dem König und den 4 Magiern, oder wie? Oder nur aus den Magiern? Und sind die 4 Magier die einzigen Magier in dieser Welt? Sind sie das, wovon die Götter im Prolog sprachen. Dieses Geschenk, um den Menschen zu helfen?

    Zugleich sind sie aber irgendwie auch Wissenschaftler? Zumindest so meine Interpretation von dem, wie sie über Asha reden. Und überhaupt, dass Magier unnatürliche Dinge untersuchen wollen, weil sie nicht erklärbar sind, ist schon wild xD
    Wäre ja so, als würde ein Vampir einen Werwolf untersuchen wollen, weil ihm dessen Existenz zu unnatürlich ist :whistling:

    Oder sind die Magier dieser Welt einfach mal ganz anders unterwegs und sind keine Magier in der Form, wie man sie kennt?


    „Das reicht!“, unterbrach Aldric den Hochpriester. „Habt Ihr diese Frau gesehen? Habt Ihr mit ihr geredet?“
    „Nein“, räumte Georg ein.

    :rofl: Wie auch? Aldric, du isolierst sie ja auch vor jedem. Vor allem vor der Kirche. Wie hätte Georg sie da sehen und mit ihr reden können?

    Finde es von Georg aber auch gewagt, in den Raum zu werfen, dass die Götter ein Wesen erschaffen haben, damit der König weitere Erben zeugen kann.
    Da landen wir wieder bei der Frage weiter oben, in welchem Verhältnis die Kirche denn zu den Göttern steht.

    Glaube hin oder her, auch die Kirche sollte doch Interesse daran haben, was es mit Asha auf sich hat.
    Oder mach Georg jetzt erstmal nur gute Mine zum bösen Spiel?

    Abschließend:
    Ich war ehrlich gesagt stellenweise überfordert. Es werden schon zu Beginn extrem viele Charaktere in die Geschichte geworfen. Im Prolog die ganzen Götter.
    Dann Aldric und Thoren. Eine Magda findet auch Erwähnung. Liora und Bran.
    Dann der gesamte Zirkel, am Ende noch Georg.

    Vielleicht kann man den Charakteren ja etwas mehr Zeit geben. Dann werden deine Kapitel zwar länger, aber man hat sie mehr vor Augen. Aktuell sind die meisten für mich nur Namen. Bis auf zu Aldric, Asha, Loria und Thoren habe ich keine Bezug zu wem anderen. Ich könnte ohne nochmal "hochzuscrollen" nicht ad-hoc sagen, welcher Name zu wem gehört 😅

    Ich bin jedenfalls gespannt, was es mit dem Ereignis aus der Vergangenheit auf sich hat, was Draemor getan hat, dass sie unter Hunger, Krankheiten und Dürre leiden und wieso das andere Reich sie so "auszieht". Klar, wirtschaftlich gedacht bestimmen Angebot und Nachfrage. Aber auch die Götter kommentieren das ja mit "anstatt sich gegenseitig zu helfen."
    Und vor allem bin ich neugierig auf Asha 8o

    Der Grundbaustein dieser Geschichte hat mich aber durchaus bekommen. Ich hoffe, ich finde künftig wieder mehr Zeit zum Lesen und bleibe dran :S


    Ansonsten, hier noch paar Korrekturgedingse

    Wollte Georg damit Angst schüren oder das Volk Hoffnung geben?

    dem Volk

    Thoren bleib neben den Flügeltüren stehen

    blieb

    „ Euer Hoheit ...“

    Ja, Euer Hoheit.

    Seht Euch an, Euer Hoheit

    Eure Hoheit

    setzte Aldric ohne Umschweif an

    Umschweife

    Sie glichen sich optisch durch Haar – und Augenfarbe

    durch Haar- und Augenfarbe.

    So, das wars von mir. Hat ja nur 7 Stunden gedauert, weils Hirn voll den Wackelkontakt hatte und so :ugly:


    Ruka

    Guten Morgen Semideus

    Ich weiß ja nicht was du unter einem Testleser verstehst, für mich ist es jemand der erstmal liest gerne was dazu sagt bzw. schreibt.
    Ich sammle erstmal Kritik und Anregungen da von dem einem kommt, mir gefällt der Stil nicht von einem anderen mir gefällt dein Stil.

    Und ich weiß nicht, was du dir unter diesem Forum hier vorstellst?

    Wir sind hier keine "Testleser", sondern eine Community. Und eine Community besteht daraus, sich gegenseitig zu helfen und miteinander zu agieren.
    Nicht aber, um hier reinzukommen, 10 Jahre alte Texte reingeklatschen, ohne sie auf das neuste Schreibniveau angepasst zu haben und dann ... was genau zu erwarten?

    Kritik sammlen ist das eine, aber jegliches Feedback unbeantwortet zu lassen ist was anderes. Wenn ich Zeit in eine Geschichte investiere, zu der Feedback gewünscht wird und ich mich dann hinsetze und Feedback gebe und das dann links liegen gelassen wird, dann bedanke ich mich auch für die verlorene Zeit.

    Ich bin jemand der sammelt.

    Natürlich darfst du Kritik erstmal sammeln, aber man kann dennoch Rückmeldung auf Kritik geben, damit der Leser auch weiß, seine Mühe wird gesehen.

    Und, vielleicht sammelst du nicht nur Kritik zu deiner Geschichte, sondern auch Erfahrungswerte durch andere Geschichten?
    Lese sie und du wirst viel lernen. Nicht nur literarisch, sondern auch, wie viel Aufwand es tatsächlich kostet zu lesen und ein konstruktives Feedback zu schreiben. Vielleicht weiß du das Feedback in deiner Geschichte dann auch besser zu würdigen.

    Fehler das Gefühl der Entfernung der Akademie sammle ich und vergleiche es.

    ??

    Nun aber ich werde mich erstmal enthalten.

    Nein, das musst du wirklich nicht tun.
    Du bist hier her gekommen, weil du dein Werk präsentieren und Rückmeldung dazu haben möchtest.
    Diese Rückmeldung bekommst du jetzt, sieh sie doch bitte nicht als Angriff (denn das beabsichtigt hier wirklich niemand), sondern als Ansatz, wo anfangen muss zu pfeilen :)

    Natürlich möchte ich mir auch die Freiheit nehmen eine Kritik zu äußern. Nein um genau zu sein, zwei.

    Dann tu's doch bitte auch.
    Nehmen und Geben.
    Stichwort: Community.

    Mir wurde zum Anfang verboten mehrere Kapitel (auch wenn sie kurz sind) zu posten. Wodurch sich einiges zieht. Ich denke ein Leser, würde gerade bei kurzen Kapitel, mehrere Kapitel aufmal lesen, so mache ich das zumindest.

    Ich für meinen Teil, denke gerade bei kurzen Kapitel sind 2-3 pro Tag nicht mal so schlimm.

    Wir befinden uns hier im digitalen Bereich. Das Forum ist nicht dafür ausgelegt für die Augen gesunde Text-Formatierung darzustellen.
    Ein Kapitel kann daher schnell zu einer "Wall of Text" werden und nicht nur die Augen, sondern auch die Aufmerksamkeitsspanne beanspruchen.

    Mal abgesehen von der Menge, die der Leser ja dann auch noch rauszieht, um sie zu kommentieren.

    Zum Schluss:
    Ich kann verstehen, dass du dich jetzt erstmal angegriffen fühlst, zumal die in den Raum geworfene Vermutung natürlich unschön ist.
    Mich hätte das auch erstmal angekäst, wenn man meinen Schreibstil als KI-generiert empfindet. Aber genau das wäre tatsächlich mein Ansatz, mich zu verbessern.
    Daher nochmal der Rat:
    Lies andere Geschichten - sie bilden einen weiter, ob du's glaubst oder nicht.
    Bringe deine Geschichte auf den neusten Stand. Es hilft dir gar nichts, wenn du alte Texte hier rein setzt, die gar nicht mehr deinem derzeitigen Stil entsprechen.
    Kommentiere bei anderen. Bringe dich in die Gemeinschaft ein. Die Leute sind hilfsbereiter und offener, wenn es nicht nur einseitig ist.

    Also, jetzt nicht totzig sein, Staub abklopfen und weiter machen :)
    Steck nicht gleich direkt den Kopf in den Sand. Ziel hier ist es ja, die Werke gemeinsam zu etwas großartigem zu polieren.

    LG,
    Ruka

    Ich kann jedoch nicht zustimmen, was Dany betrifft.

    Das musst du ja auch nicht. Darum ging es auch gar nicht.
    Aber du wirfst hier einfach zu vieles zusammen, was nichts miteinander zu tun hat.
    Du kannst von keiner Fantasy-Geschichte, die sich am Setting dem rüden und noch nicht sonderlich entwickeltem Mittelalter orientiert, verlangen, das heutige Weltbild zu beachten.
    So, wie ich deine Aussagen in diesem Kontext wahrnehme, würdest du auch mich dafür kritisieren, weil in meiner Geschichte Waisenkinder als Brut der bösen Götter gelten und deshalb im besten Fall getötet werden, im schlimmsten eben andere Dinge mit ihnen passieren. Und das nur, weil es nicht ins heutige gesellschaftliche Weltbild passt?

    Wer nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann, sollte Büchern und TV fernbleiben.

    Werke, bzw. gewisse Handlungen darin, kritisch zu betrachten ist hierbei nicht das Problem, und tatsächlich oft gewünscht. Aber es sollte trotzdem hier nix durcheinandergeworfen werden.

    Wieso sollte es nur um mich gehen?

    Weil du die kritisierst, dass Geschichten nicht DEINEN (Wert-)vorstellungen entsprechen. Es ging bei der Aussage nicht um den Inhalt der Geschichten, sondern um deine Forderungen/Erwartungen, die du dazu gestellt hast.

    Was genau soll diese Woke-Bubble überhaupt sein außer einem Buzzwort

    Nun, ein Wort, das von etlichen Persönlichkeiten hervorgebracht wurde und eigentlich ein Wort des Guten sein sollte, inzwischen aber negativ behaftet ist, weil es irgendwann zu viel des Guten war.

    Woke ist gut, der Umgang damit aber leider nicht besser, als das, was "woke" kritisieren.

    Diversität und Inklusion sind an sich eine wichtige und positive Entwicklungen, die dem Schaden den der Hays Code angerichtet hat entgegenwirken. Das Firmen wie Disney permanent den Ball fallen lassen und einen miesen Film nach dem anderen raus hauen ist nicht die Schuld von Minderheiten, sondern Produzenten die ihr Handwerk komplett verlernt haben und sich selbst und anderen einreden ihr enttäuschtes Publikum wäre zu rückständig. Das führt dann zu Denkweisen wie „Gruppe X ruiniert Star Wars/Indiana Jones/Superhelden“, was die Gräben nur tiefer auf reist.

    Das, was Feron sagt.

    Liest sich imho wie eine Rechtfertigung von Biologismus, was ich bedenklich finde.

    Ich würde es nicht ganz dem Biologismus zuordnen, wenngleich die Tendenz im Fachlichen da ist. Aber ich glaube wirklich nicht, dass da die Intention dahinter steckte; würde im Übrigen auch dem Gameplay massiv widersprechen, da sowohl Figuren-, Charakter- und Romanzentechnisch alles vertreten ist.
    Gemeint ist hier die "freie Liebe" im Sinne: Wer liebt, der liebt. Egal wen, egal wie.

    Den Entwicklern hätte eine kalte Dusche gut getan.

    Ich finde, Larian Studios ist einer der wenigen Entwickler, der das Feedback seiner Spieler nicht nur ernst nimmt, sondern es auch recht gut hinbekommt, auf die Wünsche der Spieler einzugehen - ja, manchmal etwas fragwürdig (um hier wieder Halsin zu erwähnen), aber es hebt den Spaßlevel nach oben, wie mir scheint. Und auch ich finde es einfach interessant sämtliche Facetten mal durchzuspielen. Kein Fetisch, nur Unterhaltung, just fun :)

    Ich sehe es allgemein kritisch, dass alles eine Rolle in einer Geschichte haben soll und nicht einfach seiner selbst Willen da sein darf.

    Aber aus welchem Grund denn? Damit DU dich akzeptiert fühlst? Oder wieso?

    "Eine Rolle in der Geschichte" kann auch vieles bedeuten. Vielleicht ist ein Charakter nicht direkt plotrelevant, gehört aber zum engeren Umfeld eines Hauptcharakters und zeigt dessen Beziehung zu anderen.

    Dann hat es doch aber wieder eine Basis und ist absolut legitim.
    Aber warum soll ich einen diversen Charakter einbauen, der in dieser Form keine Relevanz hat? Er ist da, ist wichtig für den Protagonisten, aber spielt seine sexualität oder persönliche Identität dann wirklich eine Rolle? Wenn es keine Rolle spielen soll, weshalb spielt es dann für dich trotzdem eine Rolle?
    Ist denn dieses "ist doch egal, wer wen liebt"-Status nicht das, was die Woke-bubble fordert? Warum ist es dann aber doch nicht egal?

    Und warum wird hier die eine Richtung gefordert, die andere aber gleicherzeitig disrespektiert?

    Ich will mich auch gerne in der Welt und der Geschichte umsehen, da will ich nicht, dass alles weggelassen wird, was als nicht relevant für den Plot empfunden wird.

    Aber DU entscheidest nunmal nicht, was andere schreiben. Niemand hat das so zu schreiben, nur weil DU das so willst. Wenn du das so schreiben willst, dann schreib es doch. Niemand hält dich davon ab.
    Aber wenn DU das nicht lesen willst, dann lies es doch einfach nicht.

    Wenn man über einige Sätze hinweg Ort- und Landschaften und Personen beschreibt, oder wenn man die Kulinarik und Bräuche eines Landes beschreibt, sind das auch keine Key Plot Elements, aber sie geben der Geschichte Flair und lassen sie so wirken, als würden tatsächlich Personen darin leben.

    Ich weiß nicht, also wenn ich eine Geschichte lese, in der mir die Umgebung beschrieben wird, hat es den Sinn, damit ich diese Welt betreten kann, sie mir vorstellen kann und mich IN dieser Welt befinde, alles vor Augen habe.
    Da können dann auch gerne all die Menschen, die sich da bewegen, beschrieben werden. Aber welcher Statist jetzt welche Sexualität oder Identifikation hat, steht weder bei fiktivien Personen noch bei echten Personen auf der Stirn geschrieben. Auch wenn manche mit der Flagge durch die Welt rennen, ist das eben nicht allgegenwärtig.
    Hautfarbe und körperliche Beeinträchtigungen hingegen sind visuel. Das hat einen ganz anderen Aspekt, wenn sie beschrieben werden.

    Sie ist dennoch 13, ich behaupte jetzt mal, dass eine 13jährige nicht zustimmen kann mit einem erwachsenen Mann zu schlafen

    Ich sehe aber den Sinn bei Martin noch darin, und ich sehe, dass er diese Unterdrückung von Frauen als negativ darstellt, auch wenn ich die Art, wie sie geschrieben ist, nicht immer so passend finde.

    Du hast das Setting, in dem GoT spielt, aber schon bemerkt und verstanden, oder? Und du weißt auch, was dieses Setting mit sich bringt, ja?
    Falls nicht, beschäftige dich bitte mal damit. Denn dann wirst du feststellen, dass manche (extremen) Szenen oder Ereignisse nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern ihren (teils realen) Usprung haben. Und 13 ist u.U. kein Kindesalter mehr - auch, wenn es für dich in dieser hiesigen Welt so ist.
    Aber wir befinden uns hier in einer komplett fiktiven Welt, mit ganz eigenen Regeln. Und wenn der Autor bestimmt, dass dies die Gesellschaftsform seiner Welt ist, dann ist das so. Ob es deinem Weltbild entspricht oder nicht.

    bzw. ist es ihr einziger Weg, um sich selbst zu schützen.

    und hast du ihre Charakterentwicklung mitbekommen? Vermutlich nicht, sonst würdest du das nicht so explizit hervorheben.

    Manche Szenen sind bewusst so geschrieben, eben UM solche Reaktionen oder Emotionen beim Leser hervorzurufen.
    Also ich weiß ja nicht, ich persönlich fände eine Geschichte, in der nichts passiert, weil sich alle ganz doll lieb haben und sich gegenseitig gut behandeln, ultra langweilig. Und kein Kind, das ich kenne, hätte Interesse sowas zu lesen.

    Ich stelle in letzter Zeit immer wieder fest, dass insbesondere tiefgründigere Literatur extrem Missverstanden wird, weil die Leser den Inhalt überhaupt nicht mehr verstehen, oder in der Lage sind zu begreifen, dass jede Entscheidung und Handlung eine Konsequenz mit sich zieht und zukünftige Ereignisse/Handlungen/Entscheidungen beeinflusst, und DESHALB wesentlich im Plot sind und überhaupt erst die Würze der Geschichte sind.

    ~~~

    Ich verstehe auch nicht, warum du mit deinem cherrypicking hier die Diskussion so aufblähst und am Leben erhälst. Hat irgendwie so einen Troll-Vibe.
    Wir sind uns alle einig: Diversität in Geschichten ist für niemanden hier ein Problem.

    Warum kannst du dann keine 5 gerade sein lassen, und lieber darüber reden, in welcher Form sich Diversität einbringen ließe, ohne dass sie merkwürdig oder erzwungen wirkt? Wie wäre es damit?

    Denn ganz ehrlich, ich könnte Schwule einbauen, aber ich bin weder ein Mann, noch schwul, was also kann ich da schon vermitteln? Ich habe keine Ahnung, wie es ist, ein schwuler Mann zu sein. Ebenso habe ich keine Ahnung, wie es sich anfühlt, im falschen Körper zu leben, oder mich "weder noch" zu fühlen. Ich weiß auch absolut gar nicht, wie es ist, in der Haut eines Farbigen zu stecken (ungewollter Wortwitz, sorry).

    Kleine Sidenote:
    Wir sind ein Volk mit überwiegend kaukasischer Ethnie. Würden wir in Afrika leben, in Indien, in China, würden unsere Figuren sicher auch anders aussehen oder anders handeln. Das spielt durchaus auch eine Rolle.
    Forderst du dann auch von ihnen, dass ihre Geschichte bitte anpassen, damit sich Europäer und Nordamerikaner nicht ausgeschlossen oder diskriminiert fühlen?

    Auch ich habe jetzt nur grob das Thema hier überflogen, weil es mir - zugegebenermaßen - einfach zu viele walls of text waren.

    Was ich aber zwischendurch rausgefiltert habe, ist, dass wir uns alle im Grunde einig sind: Nichts spricht gegen Diversität in Geschichten. Gar nichts. Und es stößt auch absolut nicht auf Widerstand. Auch nicht in unserer Reihe hier.
    Von daher, irgenwer hier sagte, die Diskussion drehe sich im Kreis, und ja, das tut sie. Und zwischendurch ist es ein Kreis im Kreis, und darin noch ein Kreis.

    Ich will mich auch gar nicht explizit zu getätigten Aussagen äußern, sondern ganz oberflächlich einfach mal erwähnen, dass das Thema Diversität (und viele andere Themen, wie Umweltschutz, Klimawandel, Veganismus, Gleichberechtigung, Gendern, Gender Pay Gap usw usf.) einfach grundlegend ein sehr sensibles Thema ist und vor allem geprägt durch unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Erlebnisse.
    Aber im Kern möchte jeder einfach nur in einer friedlichen Welt leben, ohne Angst haben zu müssen für irgendwas (vor-)verurteilt zu werden.

    Wenn wir jetzt aber anfangen, derart in die Kunst einzugreifen, nur damit sich keiner benachteiligt oder diskriminiert fühlt, bewegen wir uns ins ad absurdum.
    Lasst die Kreativen kreativ sein, denn sie machen die Welt um so vieles Bunter und schöner, und geben uns die Möglichkeit mal kurz die Realität zu verlassen.

    btw., weil ich es irgenwo zwischendurch gelesen habe, beim überfliegen: Ich schreibe auch queere Geschichten, thematisiere es darin aber kein einziges Mal, einfach weils unwichtig ist und/oder unnötig wäre und nicht zum Lauf der Geschichte beiträgt, es sind einfach meine Charaktere, die so sind, wie sie sind.
    Und dafür habe ich noch kein einziges Mal "hate" abbekommen, weder hier im Forum, noch woanders im WWW oder RL; ganz im Gegenteil; und sogar Heteros lesen meine Geschichten.
    Wenn ich aber Geschichten schreibe, die einen historisch korrekten Inhalt behandeln, dann muss ich das Anwenden, was auch der Realität entspricht bzw "damals" üblich war (und auch nicht immer einen diskriminierenden Hintergrund oder Gedanken hatte), und da gibt es keine Regenbogen-kotzende Einhörner, schwarze Zensurbalken und ausführliche Triggerwarnungen für jeden Furz, sorry. Wer das dann nicht verträgt kann woanders hingucken. Die Welt ist groß genug. Der Buchmarkt auch.

    Unabhängig, ein kleiner Einschub, weil ich auch manche Bezeichnungen hier so gelesen habe:
    Keiner will in eine Schublade gesteckt werden, trotzdem bauen wir immer mehr Schubladen, in die wir dann irgendwen reinstecken, nur damit alles klar definiert ist. Gay, Hetero, cis-Mann/Frau, non-bi, reich, arm, schwarz, braun, weiß, gelb, rot (tötet mich). Ich weiß bei sowas gar nicht mehr, was ich selbst dann eigentlich noch bin.
    Ad Absurdum.

    ~~~~

    Eins noch an Miri

    Weil queere Menschen andere Entscheidungen treffen als nicht-queere

    Ach, ist das so? Welche denn zum Beispiel?
    (Denn ich treffe gewiss keine anderen Entscheidungen wo ich Urlaub mache, oder welche Bar ich besuche, weil ich "queer" bin)

    Aber ich verstehe den Kern deiner Aussage, trotzdem hat mich dieser Satz grad gejuckt ;) :P

    So, da bin ich.

    Zumindest Runde 1. Mal gucken, wie weit ich heute komme :D

    Wie er diese Schiffsreisen hasste! Und seinen Vater, der ihn dazu gezwungen hatte! Und seine Mutter, die es zugelassen hatte! Und das Wetter, weil es für die Jahreszeit viel zu heiß war!

    Edmund ist mir direkt sympathisch. Einfach erstmal alles scheiße finden :rofl:

    „Natürlich, Herr. Ich könnte die Kiste auch zum Anwesen Eures Geschäftspartners werfen, aber dann würde ich die Ware vermutlich beschädigen. Und da ich Eure zarten Hände nicht beanspruchen will, zerre ich sie vorsichtshalber lieber ganz vorsichtig und allein über das Pflaster.“

    Haaach, schöner Zynismus, jaaaaa ❤

    Verdammt nochmal! Sie wollte doch nur einen Auftrag haben. Und vielleicht waren ihre nächsten Gäste bereit, ihr einen solchen zu verschaffen.

    Sex sells. Schon immer xD

    „Zehn?“, erwiderte Trevor empört. „Ich bin mindestens zwanzig wert!

    damit hattest du mich richtig :rofl:

    Aber mal so ganz doof gefragt: Kann sich Tre-wor (sorry, das wirst du nicht mehr los!) nur in Menschen verwandeln? Wenn nicht, ist er vielleicht doch nur 10 wert :whistling:

    Leider hatte der Besitzer den Koch nicht hergeben wollen.

    Wie ich mir Edmund direkt vorstelle, wie er da steht und mit dem Besitzer regelrecht feilscht xD

    Für ihn klang es einfach nur, als hätte die Stadt Darmbeschwerden.

    Alta ... :rofl:

    „Mein Name ist Trevor van Dyyken! Und mein Dank verpflichtet mich, Euch zu helfen.“

    Schade. Ich glaube, wenn er noch eine ganze Weile als nerviges Mädchen Edmunds Anhängsel gewesen wäre - so schön neunmalklug - wäre das auch ultra witzig geworden :D

    "Erst recht kein ... Was genau bist du jetzt eigentlich? Wenn du mich mit dieser Gestalt beeindrucken willst, dann lass dir gesagt sein, dass das nicht wirkt!"

    Ja, ja, ja!

    und seinen dezenten Bart hatte Edmund ordentlich rasieren lassen. Zumindest den Part, den Edmund nicht haben wollte.

    Also ... ich bleibe dabei! Gespitzte Lipgloss-Lippen! Zwinker zwinker :grinstare:

    Da sind schon vibes da, bei den beiden xD Auch wenn ihr das nicht wollt

    *****

    Mal kurz insgesamt zusammengefasst. Bin heute leider nicht so weit gekommen, wie ich wollte (danke, Eichhörnchensyndrom), aber da ich ja vorher schon einen sehr unterhalsamen Einblick erhalten habe, hat es ja gereicht, mich hierhin zu locken.

    Der Einstieg gefällt mir und zieht mich tatsächlich auch mit. Aber bei der geballten Ladung Sarkasmus in eurem Blut habe ich mir auch keine Sorgen gemacht :D

    Auch von mir ein herzliches Willkommen :)

    Welches Hobby genau hast du zum Beruf gemacht (bzw. bist noch dabei)? Larpen? Zocken? Zeichnen? Schreiben? xD

    Und ...

    Und naja Larpen heißt aus geschrieben Live Action Role Play

    DANKE!!!

    Ich war Freitag noch auf der Autobahn unterwegs, als mir ein Kennzeichen ins Auge fiel, ich an LARP denken musste, und mir so dachte: "Hach... Larpen... das waren Zeiten ... damals ... in Ende der 90er."

    Aber ich bin zum verrecken nicht mehr drauf gekommen, wofür das LA steht. Danke, mein innerer Monk ist jetzt befriedigt :thumbup:

    Ich bin älter als ich aussehe und mich verhalte ._. Das kann jetzt gut oder schlecht sein. heh. '-' (ich bin wie Peter Pan, der nicht erwachsen werden will)

    Hier *wink* bin auch sojemand :doofy:

    Ohne jetzt die anderen Beiträge gelesen zu haben.

    @Mad Bull verstehe ich richtig, dass du darum "bittest" sich bei dir zu melden, wenn man seine Geschichte von dir gelesen und kritisiert haben möchte? Zumindest wirkt es so auf mich.

    Wenn ich das richtig interpretiert habe, tja... dann: Frohes Warten - Der Knochen kommt nie zum Hund. Keiner hier ist so verzweifelt, dass er einen Einzelnen darum anflehen muss. Erst Recht niemanden, der mit so einem Ton an die Sache geht.

    Meine Geschichte vernichten, zerreißen und schlechtreden kann ich selbst, dafür brauche ich dich nicht.

    Danke, sehr lieb :)

    zum Thema: Soziale Kontakte (als Ergänzung)
    Es ist aber gegensätzlich auch extrem schön, dies dabei eben nicht zu haben. Sondern nur sich selbst, das Pferd und die Natur. Die Stille des Waldes, das Hufgeklapper, das Knirschen des Leders und die freien Gedanken. Der Duft. Einfach diese Ruhe.


    bzgl. Korrektur:

    Es dauert Jahre bis der Reiter eine gute Beziehung mit dem Tier aufbaut.

    Das stimmt so eigentlich nicht ganz.
    Ist das Pferd psyschich gesund und hat einen stabilen Charakter, dauert es gar nicht so lange.

    Du hast einen wichtigen Aspekt angesprochen: Die Körpersprache. Das frontale auf das Pferd zugehen ist z.B. eine Bedrohung/Dominanz. Wenn man sich selbst etwas zur Seite dreht und im leichten Seitwärtsgang auf das Pferd zubewegt, zeigt man ihm, dass man sich "im Frieden" nähert. Dass man keine Bedrohung ist oder nichts Böses von ihm will.
    Wenn man also auf die Körpersprache achtet und ausschließlich über diese kommuniziert, kann man sogar binnen Minuten Vertrauen und somit eine gewisse Basis an Beziehung aufbauen. Weil sich das Pferd verstanden fühlt.
    Zumindest ist das der Beginn einer sehr guten Beziehung :)

    Aber auch mit psychisch angeschlagenen Pferden (z.B. durch Misshandlung) kann man relativ schnell eine Basis schaffen.
    Meine Stute war so ein Fall. 18 Jahre schlechte Haltung und Misshandlung, aber bereits nach einer Woche bei einem Ausritt sind wir gestürzt, sie konnte sich abfangen und stand direkt wieder. Sie hätte weglaufen können, in Panik ausbrechen können (weil fremde Umgebung), aber sie blieb stehen und wartete. Lief auch nicht weg, als ich zu ihr bin.
    Insgesamt aber hat es 1 Jahr gedauert, bis wir eine richtig enge Bindung hatten. Aber die Basis war direkt nach einer Woche da :)

    In dem Fall war mein Motto für sie: "Ein Pferd vergibt alles, aber vergisst nichts."

    LG, Ruka

    P.S. Wenn du mal Fragen zum Thema Pferd hast, darfst du mich gerne dazu fragen :)

    Auch wenn ich mir langsam auch etwas veräppelt vorkomme und ich glaube, getrollt zu werden, antworte ich trotzdem nochmal.

    Du kannst eine Geschichte einfach drauf los schreiben. Das geht, es gibt Menschen, die können das, weil sie alles in ihrem Köpfchen haben. Und es gibt Menschen, wie mich z.B. die können auch einfach drauf los schreiben, kommen dann aber eine Stelle, an der sie merken, dass das so nicht mehr funktioniert - oder aber stellen im Nachgang fest, dass unterwegs beim Schreiben ein großer Fauxpas passiert ist. Soll heißen, dass man zu Beginn dies erzählt hat und später dieselbe Thematik auseinander reißt. Das sind Fehler, ganz große Fehler die nicht passieren sollten, wenn man diese Geschichte anderen präsentieren möchte.

    Entsprechend ist es wirklich, wirklich, wirklich ratsam, dass du dich erstmal hinsetzt und erstmal genau durchplanst. Ich kann diesen Thread hier immer und immer wieder nur empfehlen: Wie schreibe ich eine Geschichte - Von der Planung bis zur Umsetzung <<< !!!!
    Gib deinen Charakteren eine (Hintergrund-)Geschichte, gib deiner Welt (oder deinem Raumschiff) eine Geschichte: Wie ist es enstanden? Wie groß ist es? Wieviele Menschen leben da? Warum leben sie da? Was für Menschen sind es? Speziell von der Obrigkeit auserwählt? Versuchsobjekte? Kriminelle? usw.
    Und ja, wenn deine Protagonisten 20 Planeten finden, will ich von Jedem Planeten, den sie betreten bitteschön wissen, wie er aussieht und wie er beschaffen ist! Immerhin will ich wissen wie es dort aussieht.
    Mit deiner Geschichte sollst du uns einen Film in den Kopf setzen. Und da reicht es nicht die Handykamera einmal um sich selbst zu schwenken.
    Weiter in der Planung: Was für Spezien gibt es auf den Planeten? Wie sehen sie aus? Sind sie gut, oder böse? Ist deren Anatomie außergewöhnlich?
    Dann setz dir selbst Meilensteine. Wo startet deine Geschichte, wo soll sie enden? Was passiert zwischendrin? Dein Aufbau sollte schon eine gewisse Ordnung und Struktur haben.

    Und für den Fall, dass du wirklich eine FanFiction schreibst und deine Protagonisten sich in einer Welt bewegen, die bereits aus dem Film/Spielen existiert, dann ist deine Zielgruppe wohl jene, die Film/Spiel kennen, denen musst du dann nicht so viel erklären. Aber Leuten, wie mir, die das nicht kennen, hingegen schon.

    Und komm' mir jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Plänen von dir um die Ecke und hau ein Textfragment raus. Das interessiert mich JETZT nicht. Nimm einfach mal die Antworten, die du bekommst, an, arbeite an deiner Geschichte (baue sie auf und schreibe sie) und präsentiere sie uns, wenn du denkst, dass sie nun soweit ist.

    Wenn du das machst und dann wirklich irgendwo hängen bleibst, oder etwas machen möchtest, aber nicht weiß, ob du es logisch erklärt bekommst, dann kannst du uns gerne fragen. ABER dann ignorier nicht die Antworten und hau wieder irgendwelche Fragmente heraus, die NIX mit dem Problem zu tun haben, sondern nimm sie mit, mach dir Gedanken.

    Deine Eingangsfrage ist ja nun schon sehr intensiv beantwortet worden, aber keiner derjenigen, die dir das beantwortet haben, hat von dir irgendwie mal eine Rückmeldung bekommen, ob das bei dir angekommen ist. Das wäre zwischenzeitlich auch mal nett gewesen.

    Ansonsten sehe ich jetzt hier keinen weiteren Diskussionsbedarf mehr.

    Setz dich hin, plane, schreibe.

    @AlexGiovanni ich glaube, da hast du @Schreibfeder missverstanden.

    Worauf er hinauswollte, ist was auch @Etiam bereits in deinem Textfragment angemerkt hat, dass du deine Dialoge nicht durch -> " <- abgrenzt, und auch keine Absätze machst. Das macht das Lesen einer Geschichte nicht nur schwer, sondern beinahe unmöglich.

    Und es gibt weitaus viele Möglichkeiten einen Dialog zu gestalten. Der muss nicht wie im Drehbuch sein.

    Lies dir mal diesen Thread durch:
    Ein paar Worte zum Thema Stil und Form

    dort wird auch das Thema Dialog-Gestaltung behandelt.