Ereck Weißkrähe

  • Name: Ereck Schwarzfeder, genannt "Weißkrähe"



    Alter: 20 Jahre alt


    Geschlecht: Männlich


    Rasse: Mensch


    Klasse: Söldner


    Herkunft: Ereck Schwarzfeder wurde im Krähennest, dem Sitz des Hauses Schwarzfeder, geboren. Er ist der Sohn von Krystina Schwarzfeder und Meinhard Münzer. Sein Onkel ist Cravus Schwarzfeder, der Graf der Rabenmark. Das Krähennest ist eine alte Feste, die auf einem bewaldeten Hügel liegt. Den einzigen Weg zur Burg bildet der Rabenpfad, welcher den Hügel dreimal umringt. Vier Mauern, die in regelmäßigen Abständen am Hang liegen, bilden die Verteidigung der Burg. Wer den Rabenpfad hinaufsteigt, hat immer einen Wall zu seiner Rechten, von dem Bogenschützen herabschießen können und in großen Kesseln Pech erhitzt werden kann. Jede Ringmauer hat ein Tor und es ist noch nie einer Armee gelungen, das vierte zu erstürmen. Auch die besten Eroberer wurden beim letzten Tor gestoppt.
    Das Krähennest selbst besteht aus einem runden Bergfried mit Innenhof (der somit einem Nest ähnlich sieht) und vielen Türmen und Kammern (einige auch unterirdisch). Der größte Turm, ist der Rabenschlag, dessen Spitze ständig von den schwarzen Tieren umkreist wird.
    Am Fuße des Hügels, auf dem die Feste thront, liegt das Dorf Feder. Die nächste Stadt ist Dreiflüssen.


    Waffen und Ausrüstung: Ereck kämpft mit einem mächtigen Kriegshammer, einem Kurzschwert, einem Dolch und einem Rundschild. Außerdem führt er einen Trinkschlauch und Pökelfleisch mit sich. Dazu kommt noch ein Beutel Silber.


    Begleiter: - keine -


    Fähigkeiten: In der Schlacht wählt Ereck meist den Kriegshammer, den er mit viel Kraft schwingt. Nicht selten ist er der erste, der die feindlichen Linien durchbricht. Muss er sich einem einzelnen Mann stellen, bevorzugt er das Kurzschwert und den Schild. Ereck kämpft wild und ohne Ritterlichkeit. Er flucht, spuckt, tritt und rammt dir seinen Dolch in den Rücken, wenn du dich von ihm abwendest. Mit Präzision kann er nicht viel anfangen. So ist er beispielsweise ein furchtbarer Bogenschütze. Die meisten Probleme hat er mit flinken Gegnern, da sein kräftiger Körper sich nicht sehr schnell bewegt. Er gleicht das ein wenig aus, indem er leichte Rüstung trägt, doch sein schwerer Hammer bremst ihn auch. Er mag kräftig sein wie ein Bulle, aber seine Ausdauer lässt zu wünschen übrig. Meisten reitet er deshalb sein Pferd Beißer.
    Da er die Erziehung eines Hochgeborenen erhalten hat, ist er in der Lage zu Lesen und zu Schreiben, außerdem hat er (trotz seiner eher wilden Art zu kämpfen) ein grundlegendes Verständnis von taktischer Kriegsführung.
    Außerdem ist er ein guter Spurenleser (dafür aber ein miserabler Jäger).


    Aussehen: Ereck trägt einen schwarzen Brustpanzer, auf dem ein weißer Rabe abgebildet ist. Darunter ein Kettenhemd und gehärtetes Leder. Seine Hose ist schlicht, seine Stiefel schwer und er hat einen Umhang aus weißen Federn umhängen. Seinen Kopf schützt ein Helm ohne Visier.
    Ereck hat einen flammend roten Bart und schulterlanges Haar. Er mag dick aussehen, besitzt aber fiel Kraft vor allem in den Armen und in der Brust. Seine Beine sind von Narben überzogen, auch im Gesicht hat er einige.
    Er ist gut zwei Meter groß.


    Persönlichkeit: Erecks Auftreten ist laut und selbstsicher. Er pfeift darauf was andere über ihn denken und sagt seine Meinung ohne jede Beschönigung. Von Ritterlichkeit und Nobilität hält er nicht viel, dennoch hat er ein gewisses Ehrgefühl. Oft macht er sich Vorwürfe, weil er aus Egoismus das Schicksal seines Hauses in den Händen seiner herrischen Mutter und seines kränklichen Bruders gelassen hat. Ereck würde dies nie zugeben, da er nicht schwach erscheinen will, aber er hat ein großes Problem mit Verantwortung.
    Obwohl es auf Außenstehende nicht so scheint, ist Ereck sehr intelligent. Wenn er etwas will, weiß er, wie er es bekommt und er kann die meisten Leute sofort durchschauen.
    Von seinem Vater, Meinhard Münzer, lernte er, großzügig und herzlich zu sein und das Leben zu genießen. Er trinkt und isst sehr gerne in Gesellschaft, hat aber keine echten Freunde. Da sein Vater früh starb und seine Mutter ihm nie Liebe zukommen ließ, hat Ereck ein Problem mit dem Aufbauen von Beziehungen (romantischer und freundschaftlicher Natur).


    Geschichte: Ereck wuchs als Neffe des Grafen der Rabenmark auf und genoss daher in seiner Jugend hohes Ansehen. Der Graf hatte nur Töchter und Schwestern, was Ereck zum Thronerben machte. Seine Mutter Krystina bereitete ihn von Kindesbeinen an auf das regieren vor, da sie es ist, die eigentlich in der Rabenmark herrscht (der Graf ist sehr krank). Früh musste Ereck jedoch erkennen, das er für die Schlacht geboren war, nicht für den Thronsaal. Er teilte nicht die Intriganz seiner Mutter, was, als er älter wurde, häufig zu Streit führte. Krystina nannte ihn das schwarze Schaf der Familie, woraufhin er damit anfing, sich Weißkrähe zu nennen, da in einer Familie voller schwarzer Vögel, ein weißer das schwarze Schaf sein musste. Er trug einen Mantel aus weißen Rabenfedern und besorgte sich einen weißen Raben, den er Dargathor nannte. Als er sechszehn war, kam es zum endgültigen Bruch mit seiner Familie. Seine Mutter offenbarte ihre Pläne, die macht im Königreich Vatanos an sich zu reißen. Ereck verurteilte ihre Gier nach Macht und Einfluss und verkündete, dass er nicht Teil einer Dynastie sein wollte, die sich den Thron mit politischen Intrigen erschlichen hat. Er gab sein Erbe an seinen jüngeren Bruder Rabbar ab und reiste nach Ori, der großen Republik jenseits des Meeres. Hier jagte er als Freibeuter im Dienste Oris mymesische Piraten. Nach zwei Jahren hatte er genug von der See und reiste in den Süden nach Zesien. Dort trat er einer Söldnerkompanie bei und kämpfte gegen Wüstenräuber. Nach einem Jahr wurde er in die Leibwache von Zerbu Rakzar, dem Gebieter der freien Stadt Zesnar, aufgenommen. Dort dient er seit einem Jahr.

    100% Konsequent!

    4 Mal editiert, zuletzt von Unor ()

  • Hey Unor


    Sorry, dass ich erst jetzt dazu komme, aber ich musste am Sonntag arbeiten.
    Zuerst einmal schon ein interessanter Charakter. Die Herkunft ist hervorragend ausgearbeitet :thumbsup: . Bei den Begleitern wäre es gut zu wissen, welche Fellfarbe das Pferd hat oder ob es andere Details gibt, damit auch deine Mitschreiber es beschreiben können. Bezüglich der Fähigkeiten erwähnst du nur das Kämpfen. Dies zwar sehr ausführlich, aber es gibt bestimmt noch andere Fähigkeiten, die für deinen Charakter im RPG von Wert sind. Bsw. das Lesen und Schreiben, was er laut der Persönlichkeit kann. Diese ist mir noch nicht ausführlich genug. Auch auf die Geschichte könntest du noch etwas genauer eingehen. Falls du Fragen hast zögere nicht sie mir zu stellen ;) .


    LG TiKa444

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • Es wäre schön wenn du noch ein paar Details einbringen könntest. Du könntest beispielsweise den Teil mit Ori, Zesien und Zerbu noch etwas erweitern. Falls dir nichts mehr einfällt, ist dies jedoch natürlich kein Grund deinen Charakter nicht zuzulassen. Es soll einfach nur gewährleistet sein, dass du dich ausführlich damit beschäftigt hast. Vielen Dank.


    LG TiKa444

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    Aldous Huxley

  • So, hab es nochmal überarbeitet. Ich hoffe es passt so. :)


    PS: Die Länder und Städte, die ich erwähne sind Teil meiner Fantasywelt "Umura", zu der es schon einen Thread gibt (Falls du noch irgendwas nachlesen willst. Aber zu Ori und Zesien steht da bisher noch nicht viel. Das werde ich nach und nach ergänzen)

  • was er laut der Persönlichkeit kann. Diese ist mir noch nicht ausführlich genug.

    Wenn du dich noch darum kümmerst ist alles in Ordnung.


    Ansonsten. Gute Arbeit bei der Geschichte :thumbsup: . Wie gesagt. Wenn du noch die Persönlichkeit ausführlicher beschreibst, ist der Charakter startklar. Du schreibst zwar schon ein bisschen was über ihn, aber vier Sätze sind mir noch zu wenig. Du kannst dir ja mal ein paar der bereits zugelassenen Charaktere ansehen als Vergleich.


    LG TiKa

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

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