[Drama-RPG] Efjal Eis

  • Hier noch die Überarbeitung von Efjal. Tipps eurerseits sind gern gesehen.


    Name:
    Efjal Eis, Bastard des Thorus Nazru, seines Zeichens Herrscher der Nordmannen.


    Alter:
    23 Jahre


    Geschlecht:
    Männlich


    Rasse:
    Mensch


    Klasse:
    Krieger (Nordmannenkrieger)


    Herkunft:
    Nordisches Königreich "Baiokass"


    Baiokass ist tief im Norden und besitzt neben einem ländlichen Festland eine Insel die so gross ist wie ein Drittel des Festlandes. Die Verbindung der beiden Territorien ist nur mit dem Schiff herzustellen. Das Klima von Baiokass ist sehr rau und bietet den Südlandenbewohner keinen lebenswerten Raum. Eis, Schnee und hohe Berge so weit das Auge reicht. Im Sommer, sofern man diesen so nennen darf, sind die Küstenregionen frei von Schnee und bieten für kurze Zeit den Anblick von grünem Gras und steinigen Stränden. Die Insel des Reiches ist ebenfalls von Eis und Schnee bedeckt, hingegen gibts es nur höhere Hügel anstatt einer Gebirgskette. Da die Insel südlicher gelegen ist als das Festland, ist der Sommer deutlich länger anhaltender und bietet hier die Möglichkeit kälteresistenteres Getreide anzubauen.


    Waffen und Ausrüstung:
    Als Nordmannenkrieger ist seine Ausrüstung ein Kriegsbeil, ein Einhänder-Schwert und ein Rundschild. Auf dem Schild ist kein Familienwappen aufgemalt, sondern sein eigenes Wappen. Ein verziertes Kriegsbeil.
    Er trägt neben seinem Kettenhemd und einem Umhang eine gefütterte lederne Rüstung mit metallenen Armschienen. Die Schuhe sind mit Fell überzogen und sehr leicht. Einen Helm trägt er nicht. Die Handschuhe sind ledern und innen leicht gefüttert.


    Begleiter:
    -


    Fähigkeiten:


    Efjal ist in der Kunst des Schreibens und Lesens bewandert und kann selbständig Briefe schreiben und lesen.
    In der Jagd zählt er zu den besten des Landes und kommt äusserst selten ohne erlegter Beute zurück.


    Als Bastardsohn des Herrschers nahm er, entgegen der normalen Sitten, schon früh an politischen Diskussionen sowie an Planungen von Raubzügen teil.


    Im Nahkampf, kann er bis zu 3 Feinde aufs mal beschäftigen. Bei Schildwallen ist er nie in der vordersten Reihe, sondern hält sich immer die Möglichkeit offen, Lücken zu schliessen oder einen Überraschungsangriff zu starten.


    In Strassen- und Gossenkämpfen nutzt er selten sein Schwert, ausser es ist eine Überzahl die sich ihm in den Weg stellt. Er nutzt in diesen Situationen lieber die Fäuste, wirft den Gegner gegen Wände oder würgt ihn zur Bewusstlosigkeit. Bei zu grosser Anzahl an Gegner versucht er schnellst möglich die Flucht anzutreten.


    Beim Jagen kann er mit Pfeil und Bogen umgehen, hingegen bei einem Kampf muss er darauf verzichten. Zu hektisch wäre er in einer kriegerischen Sitation für diese Waffen.
    Da er als Truppenführer eigentlich immer am meisten Anweisungen brüllt und mehrere Krieger um sich hat, ist Efjal ein unübersehbares Ziel für Bogenschützen. Deswegen muss er immer schauen, dass er sein Kettenhemd trägt und sein Schild bei sich trägt. Bei sehr wendigen Gegnern hat er Mühe diesen zu folgen wenn er mit allen Waffen ausgestattet ist.


    Er ist sehr wortgewandt und verfügt über gute Führungsqualitäten. Seine Stimme ist gewaltig und durchdringt das Kampfgetümmel.




    Aussehen:
    Efjal hat blonde Haare und einen blonden Bart, der zu einem Zopf gezwirbelt ist. Sein Haupthaar ist nach Hinten gekämmt und zu einem Rossschwanz zusammengebunden, seitlich sind die Haare kahlgeschoren.
    Er trägt eine Lederrüstung mit einem Kettenhemd darüber sowie einem Umhang aus Wolfsfell. Die Farben seiner Kleidung sind in dunklem grau und schwarz gehalten. Er hat im Gesicht eine Narbe, welche senkrecht an seinem rechten Auge vorbei läuft. Seine Augen haben eine stahlblaue Iris. Seine harten Gesichtszüge und seine ernste Miene geben seinem Gegenüber kaum einen Grund an seinen Worten zu zweifeln.


    Durch stetiger Kämpfe mit Schwert, Kriegsbeil und Schild stählt er nahezu jeden Tag seinen Körper. Die stark fleischlastige Ernährung trägt ebenfalls dazu, dass Efjals Körper sehr muskulös und ausdarnd ist. Lange Märsche und kräftezehrende Bootsreisen sind bei den Nordmännern fast immer an der Tagesordnung.


    Persönlichkeit:
    Efjal ist fremden gegenüber eher skeptisch. Er empfindet Ehre als ein höchstes Gut. Der Respekt gegenüber seiner Familie ist ungebrochen, auch wenn diese sich eher unfähig anstellt das Reich zu führen. Wird seine Ehre verletzt, wird er rasend. Er hat enorme Mühe, Ehrverletzungen zu verzeihen. Sonstigen Anfeindungen gegenüber ist er um einiges toleranter und bleibt wesentlich ruhiger. Er ist bemüht, nicht unbedacht zu handeln und denkt viel über seine nächsten Schritte in Kriegssituation etc. nach.


    Seinen Freunden gegenüber ist er sehr loyal, freundlich und vertraut ihnen. Der Familie gegenüber pflegt er eine familiäre Verbindung, wobei es schwer fällt, wenn seine Stiefmutter anwesend ist. Er motiviert seine Mitstreiter und Trainingspartner, über sich hinaus zu wachsen und nie aufzugeben. Mut und Eifer zählen zu seinen stärken. Seine Entscheide sind nicht von allen Zweifeln erhaben und so kann es vorkommen, dass es Stimmen gegen seine Entscheidungen gibt. Anders als andere Nordmänner besteht er hier nicht auf eine kämpferische Auseinandersetzung sondern fordert hier ein Gespräch an einem Tisch mit Bier und guten Speisen.


    Ihn treibt die Rache an dem Mörder seiner Mutter an. Zudem möchte er die Herrschaft des Nordens innehaben und versucht deswegen auf verschiedene Wege, das Erbrecht zu erhalten.


    Geschichte:
    Als Bastard des Herrschers und einer Kriegerin eines gefallenen Stammes wurde Efjal als Eis in der Familie der Nazrus aufgenommen. Die Mutter starb kurz nach der Geburt aufgrund eines Gift-Attentats eines Unbekannten.


    Als "Eis" werden diejenigen Kinder betitelt, die kein eheliches Kind und somit grundlegend keinen Familiennamen tragen dürfen. Es sei denn, durch besondere Taten oder kriegerische Heldentaten ist es im Rahmen eines Erlasses, durch den Herrscher und dessen Kriegsberater, erlaubt und gestatt in Zukunft den Familiennamen des Vaters anzunehmen.


    Bis zum Knabenalter wurden Ihm keine Feindseligkeiten zu teil, doch als er alt genug war um seinen Stand zu verstehen wurde er immer wieder schikaniert. Trotz der diversen Schikanen und Anfeindungen übte er jahrelang das Kämpfen und wurde immer angesehener unter den Kriegern. Seine Ziehmutter war tagein tagaus damit beschäftigt, ihn zu missbilligen. Die Brüder jedoch hielten Ihm die Fahne, auch als er auf einem Raubzug einem Mitstreiter aus versehen einen Finger abschlug. Je mehr er in die politischen Seiten des Landes Einblick erhielt, wurde ihm schnell bewusst, dass zu viel schief läuft. Diese Ansicht teilte seine Familie aber nicht und so kam es, dass Efjal sich seinen persönlichen Weg genau überdachte. So kam es, dass er mithilfe seines Freundes Tamuc, die Herrschaft an sich reissen wollte und mit dessen Hilfe eine starke Allianz errichten wollte. Auf die Hilfe von Tamuc, so wusste er, kann er vermutlich nur in einer aussichtslosen Situation zählen, da dieser als Geisel eines Raubzuges als Kind seiner Heimat entrissen wurde.


    Im Alter von 8 Jahren erzählte sein Vater von dem tragischen Tod seiner leiblichen Mutter und auch, dass er nach wie vor auf der Suche nach demjenigen ist, der das zu verantworten hatte. Bestürzt über die Tatsache, dass sein Vater keine Ahnung hat, wer es sein konnte, versprach Efjal, dass er ihm helfen werde und wenn möglich sogar den Tod rächen wird. Dieses Versprechen beflügelte Efjal auf eine spezielle Weise. Er trainierte viel mehr als die anderen gleichaltrigen Jungen des Reiches. Er begann den Tag früher als mancher Kaufmann und verbrachte mehr Zeit in der Bibliothek und auf dem Kampfplatz als andere. Rasant entwickelten sich seine Kenntnisse über Baiokass und Fähigkeiten im Kampf. Als 9 jähriger nahm er an den Jagden teil und schoss schon kurz nach den ersten Ausflügen seine erste Beute. Mit seiner Wortgewandtheit und seinem Ziel, den Mörder seiner Mutter zu finden, baute er ein kleines Netzwerk an Informanten auf und sammelte so viele nützliche Informationen zum Reich.


    Zum ersten mal kam er mit Tamuc in Kontakt, als dieser von einem Raubzug als Beute mitgebracht wurde. Da die beiden im gleichen Alter waren, wollte Efjal mit Tamuc eine Beziehung aufbauen. Die beiden Jungen fingen an zusammen zu trainieren und lernten sich zu vertrauen.


    Efjals Vater, Thorus Nazru war der Sohn einer uralten Blutslinie des Nordens, welche seit mehreren Jahrhunderten die Geschicke von Baiokass lenkten. Thorus selbst erntete viel Respekt, als er eine Übermacht feindlich gesinnter Südländer brutal zu Fall brachte. Es entstanden Sagen um den kriegshammerschwingenden Barbaren der die Kälte von Eis und Schnee kanalisierte und gnadenlos gegen seine Feinde schmetterte. Aus dieser Schlacht ging ein einziger Überlebender der Südländer hervor, welcher zurück geschickt wurde um vom Scheitern zu berichten.


    Die Erbreihenfolge ist klar geregelt, sollte der Herrscher abdanken, getötet werden oder einfach sterben, wird das Zepter an seinen Ältesten übergeben. Das wäre in Efjals Fall eigentlich Efjal selbst, nur dieser ist ein Eis. Als Erbe würde dieser über eines der mächtigsten Kriegsheere herrschen und die gesamte Nordlande regieren.

    5 Mal editiert, zuletzt von Iskossa ()

  • Hey Iskossa


    Erstmal möchte ich mich nochmal für die lange Verzögerung entschuldigen.
    Abgesehen will ich dich bissten, dass du zuerst nur diesen Charakter benutzt und deinen anderen bereits zugelassenen Charakter "Iskossa" erst später und mit meiner Erlaubnis.


    Bei diesem Charakter fehlt mir noch etwas Inhalt. Selbst wenn es sich um ein gesondertes RPG handelt kannst du bestimmt mehr zur Herkunft, seinen Fähigkeiten (Bitte nicht vergessen besonders seine Kampffertigkeiten in ein Verhältnis zu setzen, sodass deine Mitschreiber entsprechende Szenen besser beschreiben können), seinem Aussehen, seiner Persönlichkeit und seiner Geschichte schreiben. Es fehlen einfach Details.


    Beim Aussehen fehlen Gesicht und Figur sowie eventuelle Narben oder andere Erkennungsmerkmale.


    Bei der Persönlichkeit fehlt eine Beschreibungs seines Charakters, sein Verhalten anderen Gegenüber (mal abgesehen von dem Misstrauen), seine Wünsche und Ziele und alles was eine noch bessere Einschätzung seiner Persönlichkeit geben dürfte.


    Bei der Geschichte fehlen die Erklärung was ein "Eiz" eigentlich ist, wichtige Erfahrungen, die ihn geprägt haben dürften, seine Bekanntschaft mit Tamuc, und nicht zuletzt ein paar mehr Informationen über seinen Vater (welcher Herrscher, welche Bedeutung hat das für ihn und eventuelle Ansprüche?), falls er sie denn selber kennt.


    Ich hoffe, ich habe dir nicht zuviel aufgebürdet.


    LG TiKa444

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • Hallo TiKa


    Kein Ding wegen dem Warten.


    Gerne werde ich mich an die Überarbeitung setzen.
    Betreffend dem Charakter "Iskossa" ist das für mich kein Problem.


    Vielen Dank für deine ausführliche "Beanstandung".


    LG Iskossa

  • Du hasst gute Arbeit geleistet.
    Nur zwei Dinge habe ich noch:
    Du schreibst viel über seine Kampffähigkeiten in Schlachten. Wie verhält es sich mit Straßenkämpfen oder anderen kleineren Auseinandersetzungen. Wenn seine Gegner alleine angreifen oder in Gruppen und ihm somit zahlenmäßig überlegen sind.


    Du schreibst noch nichts über seine Wünsche und Ziele bei seiner Persönlichkeit. Jedoch erwähnst du bei der Geschichte, dass er seine Mutter rächen möchte. Also müsste zumindest das bei der Persönlichkeit ergänzt werden und mehr, falls er noch weitere Antriebe haben soll.


    LG Tika444

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • Alles klar :thumbsup: .
    Wenn du jetzt noch die roten Bereiche wieder schwarz machst (Es hat wirklich geholfen, aber am Ende sollten alle Charakterbögen die selbe Form besitzen), kann ich nichts mehr beanstanden.


    LG TiKa444

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley