The Shadow Forces I Die Saat des Schmerzes

  • Hallo,


    hab mich dich entschieden erstmal den ersten Teil euch zu zeigen.



    The Shadow Forces

    Die Saat des Schmerzes


    Der Prolog


    Zwillingsgeburt





    Corussant / Im Senat


    Lea Organa Skywalker seufzte. Ihr Gatte war ohne ein Wort des Abschieds, aus den Gemächern der Senatorin verschwunden. Han hatte versucht, sie zu einer Auszeit zu überreden. Doch Lea wollte die Republik jetzt nicht im Stich lassen. Sie dachte über die Sorge ihres Mannes nach. Er hatte recht. Sie konnte ihre Verantwortung als Mutter nicht tragen, wenn sie weiterhin Staatschefin der neuen Republik blieb. Doch sie wollte nicht alles aufgeben.


    Plötzlich nahm sie jemanden in der Macht wahr. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie drehte sich zu ihrem Zwillingsbruder um. Luke stand in der Tür ihres Gemachs und sah sie besorgt an.
    „ Was tust du hier? Ist etwas passiert, Luke?“ fragte die Senatorin ihren Bruder.
    „ Han sagte, dass du dich weigerst, deinen Platz für Mon Mothma frei zu räumen. Es ist wirklich nur vorübergehend. Nur biss das Baby kommt.“ sagte Luke und ging auf seine Schwester zu.
    Er kam bei ihr an und der Jedi- Meister legte ihr eine Hand um die Schulter.
    „Leia, ich möchte nicht, dass du das Kind noch verlierst. Du darfst dich selbst und das Baby nicht gefährden. Ich möchte dich nicht verlieren.“ sagte Luke mit traurigen Augen und strich sanft über den Arm seiner Schwester.
    „ Luke, mein Platz ist bei der Republik, nicht im Jediorden und auch nicht in einem Haus, gefesselt an Hausarbeit und Kindererziehung. Ich werde zwar keine Mutter für mein Kind sein, doch dafür wird es stolz auf mich sein können, wenn es mal auf seine Mutter zurückblickt.“ sagte Leia.
    „ Was ist, wenn es früher auf seine Mutter zurückblickt als es sollte.“ sagte Luke.
    „ Du fürchtest ich könnte sterben, wenn es kommt, stimmst?“ sagte Leia.
    Luke seufzte.
    „ Nein, dass tue ich nicht.“ log er sie an und drehte sich von seiner Schwester weg.
    „ Luke, bitte! Denke nicht wie er. Ich habe dich einmal gerettet. Aber ich glaube, dass ich dies nicht noch einmal kann.“ sagte Lea eindringlich und griff den Jedi-Meister am Arm.
    Lea fühlte das Metall an Lukes Hand. Die Prothese war ihrem eigenen Vater zu verdanken. Darth Vader hätte Luke die Hand auf Bespin im Galaktischen Bürgerkrieg abgehackt.


    „ Wie wer?“ fragte Luke und sah seine Schwester verständnislos an.
    „ Wie Anakien, wie unser Vater, Luke!“ sagte Lea mit Tränen in den Augen.
    Luke nahm sie in den Arm. Beide dachten an ihre Begegnungen mit Darth Vader. Luke streichelte seine Schwester, während er wusste, dass sie Schmerz mit der ersten Begegnung mit Lord Vader verband. Da Vader Leia um den Aufenthaltsort der geheimen Rebellen Basis zu finden foltern lassen hatte.
    Natürlich hatte Anakien nicht gewusst, das Leia seine Tochter war. Doch, dass konnte die Tat des Sithlords nicht ungeschehen machen. Luke erinnerte sich, dass er Vader zum ersten mal erblickt hatte, als dieser seinen ehemaligen besten Freund und Meister Obi-Wan Kenobi tötete.
    „ Ich weiß, dass mein Vater dachte, unsere Mutter Padme Amidala würde bei unserer Geburt sterben. Es war ja dann auch so. Aber du bist sie nicht. Ich werde daran glauben, dass du Mutter´s Schicksal nicht teilst, ohne zu denken wie mein Vater.“ sagte Luke entschlossen.
    Leia viel ihm um die Arme und flüsterte. „ Sag ihn noch einmal!“


    Luke schaute sie Verständnislos an.
    „Was..?“ stammelte Luke und sah seine Schwester verwirrt an.
    „Sag ihn noch einmal. Sag den Namen unserer Mutter noch einmal.“ verlangte Leia nun.
    „ Padme Amidala!“ sagte Luke und küsste seiner Schwester liebevoll auf die Stirn.
    Leia schloss die Augen und genoss die Berührung ihres Zwillingsbruders. Sie sahen sich viel zu selten und, wenn sie sich sahen, war sie Staatschefin und er der Führer des Jediordens.
    Viel zu selten konnten sie einfach als Bruder und Schwester zusammen Zeit verbringen.


    Wenig später saß Leia Skywalker Solo im Senat. Sie hielt gerade eine Ansprache an die Senatoren, als sie einen Schmerz durch ihren Bauch jagen spürte.
    Lea fühlte in die Macht und schickte ihrem Bruder folgende Botschaft: „ Es kommt Luke. Ich möchte, dass du bei mir bist.“
    Dann sank sie aufschreiend auf dem Boden der Senatsblattform. Mon Mothma kam zu ihr gestürzt.
    „ Miss Skywalker Solo!“ keuchte Sie.
    „ Das sind die Wehen. Schnell holt Han und Meister Skywalker.“


    Wenige Minuten später lief Luke Skywalker nervös auf und ab. Er und Han warteten vor dem Notoperationssaal des Senats.
    “ Wird sie es schaffen! Sag mir das sie es schafft.“, flehte Han seinen Schwager verzweifelt an.
    Luke schloss die Augen und fühlte Lea in der Macht.
    „ Sie lebt noch!“ antwortete er seinem Freund.
    Erleichtert wartet Han nun darauf, dass die Tür auf ging. Luke setzte sich vor die Tür und begann zu meditieren.
    „ Lass den Jediquatsch! Wie kannst du in so einer Situation ruhig bleiben?“ motzte Han Luke an.
    „Vertraue auf die Macht, Han. Glaube an deine Frau und an dein Kind. Dann wird ihnen nichts passieren.“ antwortete der Jedi-Meister mit geschlossenen Augen.
    Han lehnte sich mürrisch an die Wand. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen und der General wurde unruhig. Han ging nun auf und ab und blickte immer wieder zu Luke, der weiter meditierte.
    Dann riss Luke Skywalker die Augen auf und sagte: „ Sie sind da! Sie leben alle drei. Ich kann sie in der Macht spüren.“
    Han starrte ihn an.
    „ Drei..?“ fragte er als die Tür des Saales aufging und Wedge Antillis zu ihnen kam.
    „Han, du kannst jetzt zu deiner Frau. Lea hat es gut überstanden. Herzlichen Glückwunsch, du hast einen Sohn und eine Tochter.“ sagte Wedge.
    Han lies sich verdutzt die Hand schütteln und Luke schob den völlig verwirrten Vater in den Saal.


    „ Leia!“ schrien der Bruder und der Ehemann, als sie die Senatorin auf dem Optisch liegen sahen.
    Han trat zu erst zu ihr.
    „ Leia, wie geht es dir?“ fragte der General.
    Seine Frau lächelte und streckte die Hand aus. Han nahm Leas Hand und küsste ihren Handrücken.
    „ Es sind zwei. Es sind Zwillinge. Ein Junge und ein Mädchen, Han. Wie sollen wir sie nennen?“ sagte Lea und ihren Augen strahlten vor Glück.
    Mon Mothma und Wegde kamen heran und sie legten Luke einen neugeborenen Jungen und Han ein neugeborenes Mädchen in den Arm. Han wiegte seine Tochter leicht und lächelte.
    „ Han, hast du einen Vorschlag, Hast du einen Namen?“ fragte Lea ihn.
    Han sah das Kind an und dann flüsterte er den Namen seiner Mutter: „Jaina!“
    „ Jaina? Bist du dir sicher?“ fragte Lea.
    „ Ja, es ist der Name meiner Mutter.“ antwortete Han.
    „ Einverstanden,, und ihr Bruder? Wie wäre es mit Jacen. Passt zu Jaina und da sie Zwillinge sind, sollten sie auch ähnlich heißen.“ schlug Leia vor.
    „ Du denkst dabei an uns, stimmst?“ hörte Lea die Stimme ihres Bruders in ihrem Kopf.
    „ Ja, ist es Zufall, dass es Zwillinge sind, genau wie wir?“ fragte Leia ebenfalls mit Hilfe der Macht.
    Luke lächelte und streckte Jacen seinen Finger hin und der kleine Junge nahm ihn und steckte ihn sich in den Mund. Luke konnte plötzlich die hohe Machtsensitivität seines Neffen wahrnehmen.
    „ Nein, es ist Schicksal! Die Macht wollte es.“ antwortete der Jedi-Meister seiner Schwester.

  • Kapitel 1


    Der Sith mit den zwei Identitäten



    Ein Schiff, so groß wie es ein Frachter sein sollte, durchschnitt die weiten des Alls. Im inneren sah sein einziger Passagier, aus der Frontscheibe in die Galaxis. Der junge Mann hatte ein Gesicht wie ein, etwa 35 Jahre alter, junger rebellischer Student. Doch war er älter, als sein Aussehen verriet. Er hatte schwarzes schulterlanges Haar und trug eine schwarze Robe, die man unterhalb der Achseln auf jeder Seite, zusammen binden konnte. Seine Beine wahren bedeckt mit einer langen schwarzen Hose. Der Mann gehörte zur Spezies Mensch. Um genau zu sein, war er ein Corelianer. Er war an zwei Orten der Galaxis, in dieser Zeit, unter zwei verschiedenen Namen bekannt. Der eine Name war sein Geburtsname. San Solo, nannte man den geschickten Unternehmer des Corlianischen Sektors und den Geschäftsführer der Firma „Solo Tech“, welche Raumschiffe der neu entwickelten „Star-Klasse“ baute. Doch im Horuset-System, besonders auf dem Planeten Korriban, war San unter dem Namen Darth Saling bekannt. San Solo war seit 15 Jahren ein angesehener Sithlord.



    Während San sein Schiff, die „ Dark Jade“, durch den Weltraum lenkte, blitzte auf seinen Sensoren etwas auf. Der Sith sah es sich an und entdeckte, dass seine Sensoren ein weiteres Schiff ausfindig gemacht hatten. Er scannte die Entdeckung und rief ein Holobild des Planeten, zu dem er unterwegs war auf. Corusant lag nur noch wenige Parseks von ihm entfernt im Weltraum. Das Schiff, dass die Sensoren entdeckt hatten, lag im Raum über dem Planeten. Der Scann piepte kurz und war damit abgeschlossen. San rief das Ergebnis sofort auf und er zog die Luft ein, als ein Holographisches kleines Abbild des Millennium Falkens vor ihm erschien. „ Soso, habe ich dich gefunden, kleiner Bruder.“ murmelte der Corelianer. Er lies den Scann nach Lebensformen laufen und drückte auf den grünen Kopf am Amaturenbrett der „Dark Jade“. Der Sith-Infiltrator der „Star-Klasse“ verwandelte sich, unter vielen technischen Mitteln, zu dem Passagierschiff „Dark Solo“.


    Das Schiff trug nun eine elegante Indigo blaue Lackierung und war längst nicht so wendig und bewaffnet, wie die „Dark Jade“. Tatsächlich wurde diese Verwandlung nur als Tarnung benutzt, um dem Besitzer die Kosten für zwei Schiffe zu ersparen. Durch dieses einzigartige Extra der „Dark Jade“ war es San möglich jeder Zeit aus seiner Rolle des Unternehmers San Solo in die Identität des Sithlords Darth Saling zu schlüpfen. In der ganzen Galaxis glaubte man, das es die „ Dark Jade“ und die „ Dark Solo“ wirklich als zwei verschiedene Schiffe, der gleichen Raumschiffsklasse, gab. Doch dies war eine Täuschung, sowie es auch eine Täuschung war, dass Darth Saling und San Solo zwei verschiedene Personen waren.



    San sah ungeduldig auf den Holobildschirm vor sich und zuckte nervös mit den Fingern. Er kam gerade von einem sehr anstrengenden Gespräch mit seinem besten Freund und ehemaligen Meister Darth Chintola. Der Auftrag den er erhalten hatte würde eine große Herausforderung sein. San machte sich sorgen, da er fürchtete der einzigen Person in den Reihen der neuen Republik zu begegnen, die ihn als Sith entlarven konnte. Da San auch persönliche Gefühle für diese Frau hegte, war sein Sith-Infiltrator nach ihr benannt. Er hoffte inständig, dass sich die ehemalige rechte Hand von Darth Sidius nicht auf dem Schiff ihres Schwagers befand. Seine Gedanken schweiften zur seiner ersten Begegnung mit Mara Jade ab.



    Der ehemalige Sturmtruppler Kean Saling betrat den Trainingssaal. Die Kadetten der Ehrengardisten kämpften gerade gegen ihre bereits weiteren Ranggenossen. Der Imperiale Offizier, der Kean hier her geführt hatte, räusperte sich und rief: „ Gruppe Death! Ihr habt ein neues Mitglied. Hier ist Kadett Saling, ehemals Soldat der 501 Legion. Nehmt ihn gut auf und prüft ihn als erstes auf seine Stärken. Jade, du beginnst."


    Eine wunderschöne rothaarige Frau, trat zu Saling.
    „Mit welchen Waffen möchtet ihr kämpfen? Ich bevorzuge, die Lichtschwertlanze. Habt ihr denn was drauf , Kaminofutter?“ sagte sie.
    Saling war hin und hergerissen von ihrer Schönheit und Eleganz, dass er die Beleidigung gar nicht war nahm. Woraufhin der Offizier Mara erklärte, dass er kein Klon war. Es stimmte, dass die 501 Legion, die einzige Einheit im Imperium war, die zu 100 % aus Klonen bestand. Kean Saling war das einzige menschliche Mitglied der Einheit gewesen. „ Ich nehme ebenfalls die Lichtschwertlanze, Miss....“ sagte Kean kühl. „Mara, Mara Jade ist mein Name.“ unterbrach ihn die Frau. Dann rief einer ihrer Kollegen: „Sie ist bald mit der Ausbildung durch. Man erzählt sich, sie sei des Imperator persönliche Liebessklavin gewesen.“ Kean sah Mara an und dachte, dass selbst Imperator Palpetine bei dieser Schönheit schwach geworden sein musste.



    Ja, er hatte Jade vom ersten Moment an geliebt und tat dies in gewisser weiße immer noch. Der Holoprojektor des Scann´s blinkte und auf dem Holobild des Falken erschienen vier rote Punkte im Cockpit. Es waren also 4 Lebensformen an Bord. Eine davon könnte durchaus Mara Jade sein. San schaltete den Autopiloten ein. Er erhob sich vom Stuhl und ging in seine Kajüte. San trat an den kleinen Schrank, welcher an der rechten Wand neben der Tür stand, heran. Er schob die Kiste mit den Holo-Übungslektionen seines Meisters bei Seite und öffnete das kleine Geheimfach dahinter. Danach löste er seine beiden Lichtschwerter von seinem Gürtel. Er hielt die Griffe einige Minuten in der Hand und betrachtete sie. Sie waren nicht annähernd so besonders, wie die legendäre „Fessel der Sith“ die sein ehemaliger Meister trug. Dennoch hatten diese Schwerter ihm gut gedient. Eines war einst mit Palpetines Klinge gekreuzt worden. Das andere, hatte er nach dem er zur Darth Chintola zurückgekehrt war gemacht. Auch die Kristalle hatte er selbst hergestellt. San legte die beiden Lichtschwerter in das Versteck und lies die Klappe des Geheimfaches zu klappen. Doch das ablegen seiner Sithwaffen, machte ihn noch nicht zu dem Unternehmer San Solo.



    Also ging San nun zu seinem Schrank. Er legte seine Sithrobe ab und ersetzte sie durch ein typisches Corelianisches Gewandt in der Farbe blau. Er sah sich im Spiegel an und band sein Haar mit einem Haargummi zurück. Dann wandte er sich, mit einem letzten prüfenden Blick, von dem Spiegel ab und nahm sich einen Blaster und hängte sich die Schusswaffe an den Gürtel. Dann verließ, der Corelianer die Kajüte. San machte sich auf den Weg durch sein Schiff. Er ging durch den langen Gang und kam in ein Bad. Dort waren zwei Duschen. Am Ende des Raumes war eine kleine Meditationkammer. San ging zu der Tür und gab den Code ein. Die Tür glitt auf. Der Unternehmer und Sithord drehte sich noch einmal um und betrachtete das Bad. Ein Bad war es nur, wenn das Schiff als „Dark Solo“ auftrat. Wenn es sich in die „Dark Jade“ verwandelte, würde Strahlenschildgeneratoren aus dem Boden fahren und die beiden offenen Duschkabinen, wurden zu zwei Zellen, die mit Schilden verschlossen waren. Durch die Duschköpfe konnte er nach belieben verschiedene Gasse in die Zellen leiten. Hinter dem 6 Meterlangen Spiegel an der Wand gegenüber der Kabinen, waren etliche Fessel- und Foltergeräte untergebracht. Den Spiegel konnte man durch einem Mechanismus hochklappen, so das man an das Geheimfach herankam. Unter anderem befand sich unter diesem Arsenall auch ein Imperialer Folterdroide. San ging mit unglaublicher Leidenschaft seinem einzigen Hobby nach. Das Foltern liebte er.



    Der Sith betrat nun die Meditationskammer und setzte sich auf den, in der Mitte liegenden, Teppich.San schloss die Augen. Er fürchtete sich vor dem was er gleich versuchen musste. Nur wenn es ihm gelang die Machttechnik der „versteckten Macht“ richtig anzuwenden, würde sein Plan funktionieren. Er hatte 4 Jahre lang auf Korriban mit seinem Meister dafür geübt. San konzentrierte die Macht in seiner Brust. Er versuchte seine Mediklorianer aufzuspüren. Es dauerte fast eine Stunde, biss er die kleinen Tierchen, die ihm den Willen der Macht offenbarten alle in seiner Brust gesammelt hatte. Dann kam der schmerzhafte Teil. San stellte sich Imperator Palpetine vor. Er sah die Soldaten sein Haus stürmen. Er sah zu wie er den Befehl gab, Jaina und Jonash Solo zu erschießen. Er hatte nicht gewusst, das er seine eigenen Eltern tötete. Als Mara ihn als San Solo entlarvte, hatte er sich dem Imperator entgegengestellt um Rache zu nehmen. Er bündelte nun seinen Hass gegen den Mörder seiner Eltern. Der Schmerz und das Brennen trat augenblicklich ein. Es waren Quallen die San kaum durchhalten konnte. Es fühlte sich an als ob ein Teil von ihm gerissen wurde. Er benutzte seinen Hass um die Mediklorianer tief in seinem Körper zu verschließen. Sie würden nun nicht mehr von einem anderen Machtträger entdeckt werden können. Er war nun nicht mehr Machtsensetiv. Diese Technik war höchst gefährlich für ihn. Denn wenn er es nicht schaffte, die Mediklorianer wieder zu befreien, war er für immer seiner Macht beraubt.

  • Star Wars


    Shadow Forces


    Teil 1


    Die Saat des Schmerzes



    Hier nun mein selbstgeschriebenes Introlied:



    Der Titel ist
    Ceadus, Führer seines Schicksals




    Der größte Held der Galaxis, sollte zum größten Feind werden,
    Aufgewachsen unter vielen Gefahren, wurde er dennoch von seinen Feinden gefunden,
    Unter Qual und Schmerz, begegnete er der dunklen Seite der Macht
    Doch seine zweite Hälfte rettete er ihn vor der Verführung. Doch er hört sie schreien in der Nacht,


    Ceadus, Führer deines Schicksals,
    verfolgt vom Imperium und Schlimmerem als gedacht,
    Wähle weiße und mit bedacht,
    Der Sohn kann dem Hass des Vaters nicht vergeben,
    Doch einer kann ihn von dem Schmerz befreien,
    Doch biss dieser in Jacen Solos Leben tritt, muss er verweilen,


    Er ist Jacen Solo, von Schmerz gezeichnet,


    Er ist Ceadus, durch Hass befreit von Leid



    Ihr Gesicht von Tränen der Qual gezeichnet, Rettung nur durch den Zwilling,
    Doch der Junge Solo verzerrt sich in Schmerz, statt zu Handeln, des Leides Häftling,
    Die Wut unter Kontrolle halten kann er nicht. Wird er verfallen?
    Eine Liebe, so stark, doch kann sie zerfallen,


    Ceadus, Führer deines Schicksals,
    verfolgt vom Imperium und Schlimmerem als gedacht,
    Wähle weiße und mit bedacht,
    Der Sohn kann dem Hass des Vaters nicht vergeben,
    Doch einer kann ihn von dem Schmerz befreien,
    Doch biss dieser in Jacen Solos Leben tritt, muss er verweilen,


    Er ist Jacen Solo, von Schmerz gezeichnet,


    Er ist Ceadus, durch Hass befreit von Leid


    Sehe den Schmerz in ihren Augen und verzerre dich nicht in Rache,
    Vergebe ihm und deinem Vater ebenso, dann wird dich dein Weg lenken, auf die richtige Sache,
    Du, der du von deinen Fehlern träumst, Du, der du alles richtig machen willst,
    Sie, ist alles für dich, Sie liebt dich, ihr seit für immer verbunden,
    Ist es das Wert, dass du deine Liebe killst,
    Sei dir bewusst, was der Schmerz zerstört.Ist es es Wert, dass du dich opferst, bei dem Schaden,


    Ceadus, Führer deines Schicksals,
    verfolgt vom Imperium und Schlimmerem als gedacht,
    Wähle weiße und mit bedacht,
    Der Sohn kann dem Hass des Vaters nicht vergeben,
    Doch einer kann ihn von dem Schmerz befreien,
    Doch biss dieser in Jacen Solos Leben tritt, muss er verweilen,


    Er ist Jacen Solo, von Schmerz gezeichnet,


    Er ist Ceadus, durch Hass befreit von Leid


    Jaina: „Du wirst immer mein Freund und Bruder sein, egal was zwischen uns steht.“


    Han : „Du bist mein Sohn und wirst es bleiben, egal was du tust. Aber ich kann die Vergangenheit nicht ändern.“


    Luke: „Du darfst nicht zweifeln, Rette dich selbst und hör auf, deinen eigenen Weg zu finden.





    Kapitel 1


    Der verlorene Bruder


    Part 1



    Jacen Solo


    Ich saß mit meiner Schwester an dem Dejarik-Tisch des Falkens und überlegte gerade meinen nächsten Zug. „Hay, könnt ihr beide mal kommen? Wir haben ein Schiff, das auf uns zu kommt.“ hörte ich die Stimme meines Vaters vom Cockpit her zu mir durchdringen. „Du hast noch nicht gewonnen. Wir machen nur eine Pause.“ sagte Jaina grinsend. „ Du kannst nicht gewinnen, Jaya.“ grinste ich zurück. Jaya, war ihr Kosename. Ich und Anakin hatten ihn uns ausgedacht. Mein 6 Jahr alter Bruder war auf Corusant zurückgeblieben. Ich und meine Schwester, sollten auf Calrissians Raumstation „Cloud City“ warten. Der Freund meines Vaters wollte uns an einen sicheren Ort bringen. Ich ging zum Cockpit und mein Vater sah mich ernst an. Der Wookie Chewbacca saß auf dem Sitz des Co-Piloten. Meine Schwester stellte sich neben ihn und sah auf die holographisches Bild eines Schiffes, die vor dem Wookie schwebte. Jaina interessierte sich schon immer für Technik. Es sah aus wie ein einfaches Passagierschiff. „Chewie, stell eine Übertragung her. Mir gefällt das nicht.“ befahl mein Vater seinem Freund. Der Wookie stieß kehlige Laute aus und hantierte am Armaturenbrett des Falken herum. Dann ging ein Fuckspruch ein. „Hier ist das Corilianisches Frachtschiff „Dark Solo“. Ich bitte um Andock Erlaubnis. Ich würde mich freuen dich wiederzusehen, kleiner Bruder“ ertönte eine mir völlig unbekannte Stimme. Doch mein Vater schien sie zu kennen. Sein Gesicht war kreidebleich und er starrte in den Weltraum. „Vater?“ fragte ich. „Mein Bruder... mein Bruder... mein großer Bruder.“ flüsterte er leise vor sich hin. „Dein Bruder? Wieso hast du uns nichts gesagt?“ fragte Jaina.


    „ Hallo, Han? Hay, Han Solo! Ich bin es wirklich. Die Piraten mich nicht getötet. Ich bin San, dein Bruder. Hallo? Antworte, Verdammt!“ ertönter nun aus der Funkanlage. Jaina schnappte sich das Mikrophon. „ Hier ist Jaina Solo, Han Solos Tochter. Wer sind Sie? Sie haben meinen Vater komplett aus der Verfassung gebracht. Sagen sie was sie wollen, oder wir eröffnen das Feuer.“ sprach Sie wütend. „Eine Drohung zieht bei mir nicht, kleine! Ich habe also eine Nichte, interessant.“ sagte dieser Fremde. Ich fand, dass es nicht sehr überrascht klang. „San, Warum? Warum hast du sich nicht früher gemeldet? All die Jahre, dachte ich du wärst tot!“ schrie mein Vater und hatte tränen in den Augen. Jetzt konnte ich seinen Schock verstehen. Er musste sich an Gedanken gewöhnt haben, dass sein Bruder tot war. Und jetzt wurde er von der Wahrheit buchstäblich überfallen. „ Können wir das nicht unter vier Augen besprechen. Oder wenigstens nicht über Funk. Ich bin wirklich gespannt auf deinen Sohn und deine Tochter. Darf ich andocken?“ fragte San. „ Ja, du kannst andocken.“ antwortete mein Vater gepresst.


    Woher wusste er von mir. Jaina hatte sich ihm vorgestellt, aber ich hatte kein Wort mit ihm geredet und weder meine Schwester, noch mein Vater hatten mich erwähnt. Plötzlich spürte ich etwas dunkles meinen Geist ergreifen. Alles verschwamm vor meinen Augen und ich konnte plötzlich einen dunklen Raum sehen.



    Ich sah Jaina auf einer Art Altar liegen. Ich konnte durch die Dunkelheit nur ihr Gesicht sehen. Es war von Schmerz und Blut gezeichnet. Ihre Stirn blutete, ihre Augen waren von Angst geweitet und ihre Wangen von Tränen benetzt. Ich konnte so deutlich ihre Qual spüren, als ob ich selbst dort liegen würde. Es war das Zwillingsband, was mich dies wahrnehmen lies. Mein Onkel hatte uns erklärt, dass wir in der Macht verbunden waren.



    „Jacen, Hilf mir!“ hörte ich meine Schwester schwach flüstern. Dann hörte ich die Stimme meines Vaters mit Nachdruck meinen Namen sagen: „ Jacen, Jacen. Träume nicht schon wieder! Komm, San wartet.“


    Ich befand mich, jedenfalls Geistig, mit einem Schlag wieder im Cockpit des Falken. Mein Vater sah mich streng an und hielt mir offenbar die Tür auf. Ich ging an ihm vorbei und sah sein Gesicht. Es war von Schmerz und Trauer gezeichnet. Ob dies seinem Bruder galt? Ich wusste es nicht. Erst jetzt wurde mir klar, dass ich rein gar nichts über das Leben meines Vaters wusste. Meine Mutter hatte mir viel über ihren Pflegevater und ihr eigenes Leben erzählt. Und über Anakin Skywalker, hatte mir mein Bruder viel erzählt, da er aufgrund seines Namens einfach alles über seinen Großvater aufzog. Ich ging nun zu meiner Schwester, die bereits an der Andockstelle des Falken wartete. Mein Vater trat hinter mich und wir warteten einige Sekunden lang. Dann öffnete sich die Schleuse und ein Mann stand vor uns. Er trug ein blaues Gewand und hatte lange schwarze Haare, die er zu einem Zopf zurück gebunden hatte. Er lächelte warm und doch irgendwie war da etwas Kaltes an ihm. „Wow, Bruder! Du siehst nicht glücklich aus mich wiederzusehen.“ bemerkte der Fremde. Mein Vater brummte nur und gab dem Mann mit einer Handbewegung zu verstehen, dass er den Falken betreten durfte. Der Mann kam in Vaters Schiff und sah uns zum ersten mal an. Er blickte von mir zu meiner Schwester. „Du bist Jaina, nicht war?“ stellte er fragend fest. Meine Schwester lächelte und er nahm ihre Hand und küsste sie auf den Handrücken. „Es ist mir eine Ehre meine Nichte kennen zu lernen, Miss Solo“ sagte der Fremde. Ich betrachtete ihn. Für Sekunden schienen seine Augen Orange zu sein. Es war genau der Moment, in dem seine Lippen die Haut meiner Schwester berührten. Ich blinzelte, weil ich mir nicht sicher war, was ich gesehen hatte. Doch jetzt sah San zu mir und er hatte eindeutig braune Augen, die Augen meines Vaters. „ Und wenn haben wir hier, meinen Neffen, vielleicht?“ schmunzelte San. „ Ich bin Jacen Solo, Hans Sohn. Und Sie? Wo kommen Sie her?“ fragte ich. Der Fremde lachte. „ Einen misstrauischen Burschen hast du da in die Welt gesetzt, Hani!“stellte er fest und strich mir über meine Haare. Ich konnte spüren wie etwas auf mich übergriff. Eine dunkel kalte Präsenz tastete mich ab. Etwas in mir reagierte darauf und ich konnte eine unglaublich großes Feld, eine Art Kraft spüren. Ich erinnerte mich an Luke und was er über die Macht gesagt hatte.





    „ Warum hat Ani so eine Angst vor der Dunkeln Seite der Macht, was ist das Überhaupt?“ fragte ich Luke Skywalker. Ich saß gerade an dem großen Tisch. Es war Anakien´s Geburtstag und die ganze Familie war zusammen gekommen. Ich sah meinen Onkel und auch meine Eltern nicht oft. „Weißt du , Jacen.“ seufzte Luke, „Dein Bruder wurde nach meinem Vater benannt und mein Vater wurde ein Sith. Sith´s sind das Gegenstück zu den Jedis. Sie sind …. nicht so gutherzig wie die Jedi. Anakin glaubt er müsste genau wie sein Großvater ein Sith werden, nur weil er seinen Namen trägt. Aber nur du allein entscheidest welchen Weg du gehst. Die Dunkle Seite ist vielleicht stärker, freier und nicht so vielen Regeln unterlegt, wie die Helle Seite, aber du wirst ein Sklave deines eigenen Hasses und ernährst dich nur von negativen Gefühlen.“ „Das klingt wie eine Krankheit.“ sagte ich. „Wird Ani krank werden?“ Luke musste Lachen. „Nein, er wird sich seiner Angst stellen und nach seinem Herzen entscheiden.“ sagte er. „ Warum gibt es eine Helle und eine Dunkle Seite der Macht? Bist du dann auch krank? Ist Jedi sein dann auch eine Krankheit?“ fragte ich weiter. „ Nein, ein Sith zu sein, kann dich in den Wahnsinn treiben. Die Jedi leben von Gleichgültigkeit. Sie handeln nicht aus Rache- oder Machtdurst, sondern sind Hüter der Gerechtigkeit. Die Macht ist eine große Kraft, die alles umgibt und alles durchdringt. Sie hat eine Helle und eine Dunkle Seite, so wie auch der Mensch schlecht und Gut sein kann.“ antwortete Luke. „Wie kann man die Macht spüren?“ fragte ich. „Jedi, zum Beispiel, haben nach der Order 66 die Fähigkeit entwickelt andere mit der Macht abzutasten. So konnten sie herausfinden ob ihr Gegenüber Machtsensetive war oder nicht. Man nutzt die Macht um die Medi-Chlorianer des anderen zu ertasten.“ „ Wie Hunde sich beschnüffeln wenn sie sich begrüßen.“stellte ich fest. Luke grinste und sah mich überrascht an. „ Du und deine Tiere.“ sagte er und damit war das Gespräch beendet.

  • Kapitel 1


    Der verlorene Bruder


    Part 2



    Ich war mir sicher, dass San mich gerade mit der Macht abgetastet hatte. Hatte er das selbe, bei meiner Schwester getan?
    Waren seine Augen deshalb Orange geworden?
    „Ich bin San Solo, der Bruder deines Vaters. Also dein Onkel. Ich komme von Corellia und bin auch dort geboren. Ich führe ein eigenes Unternehmen, wessen Raumschiffe baut. Sag wie alt bist du eigentlich, Kleiner?“ antwortete der Fremde mir.
    „ Ich bin Sieben und Jaya auch.“ sagte ich stolz.
    „San, ich würde gerne wissen, wie du das ganze Imperium überlebt hast und was nach unserer Trennung passiert ist. Ich wollte dich nicht im Stich lassen. Ich habe jeden Tag auf der „Händlerglück“ auf dich gewartet. Dann dachte ich Shrike hätte dich umgebracht.“ sagte Han.
    „Nein, er hat mich nicht gekriegt. Ich bin bei unserem Cousin gelandet. Thrackan hat mich als sein Sklave aufgezogen. Er hat mich gefoltert und geschlagen. Mit der Zeit verstanden wir uns. Doch dann hat er mir von Jonash und Jaina Solo erzählt. Danach wollte er mich töten...“, San brach ab.
    Ich sah eine Schatten über sein Augen gleiten.
    „ Wie bist du entkommen?“ fragte Vater.
    „Ein Freund hat mich daraus geholt.“ antwortete San.
    „Was weißt du über unsere Eltern?“ fragte Vater weiter.
    „Das ist nichts für die Ohren deiner Kinder, Bruder.“ wich San aus.
    Han sah ihn neugierig an.
    „Wer ist Thrackan?“ fragte Jaina plötzlich.
    Sie hatte die ganze Zeit nichts gesagt. Sie sah richtig elend aus. Hatte San noch etwas anders gemacht, außer ihre Machtsensitivität zu prüfen? Ich sah meinen Onkel an. Sein Blick huschte immer wieder zu meiner Schwester. Und ein seltsamer Ausdruck stand jedes mal in seinen Augen.


    „ Er ist unser Cousin und ein schrecklicher Mann.“ antwortete mein Vater.
    San nickte bekräftigend.
    „ Hast du Lust mit runter nach Corusant zu kommen? Ich würde die Rückkehr meines Bruders gerne feiern und dir meine Frau, Lea Skywalker Solo, vorstellen.“ sagte Han. „Sehr gerne würde ich der Schwester des Großmeisters des Jediordens begegnen. Ist Skywalker zufällig auch da?“ fragte San.
    Ich fand seine Begeisterung wirkte aufgesetzt. Ich hatte kein gutes Gefühl bei ihm.
    „Chewie, stell Lando eine Nachricht durch und flieg runter.“ rief Han ins Cockpit.
    Der Wookie schrie zum Einverständnis.
    „Wer ist Chewie?“ fragte San.
    „ Dads pelziger Co-Pilot“ sagte ich und lächelte ihn an.
    Er lächelte zurück und plötzlich konnte ich etwas dunkles spüren, das von ihm auszugehen schien. Es war vielleicht die Dunkle Seite die ich spürte.

  • Hallo @Eegon2


    Danke für deine Verbesserungen.
    Ich werde sie gleich umsetzten.


    Was das Alter angeht, so hast du recht. Jacen ist ein bisschen frühreif. Es ist verdammt schwer die Kind sicht zu halten. Ich werde sehehn was ich machen kann.




    Kapitel 2


    Mara Jades Vergangenheit

    Part 1



    Auf Corusant / im Senat,



    Jacen Solo



    Wir betraten die große Empfangshalle, für besondere Feierlichkeiten, durch den Haupteingang. Mehrere Senatoren waren hier versammelt. Ich hielt Ausschau, nach mir bekannten Leuten, und entdeckte Anakien in der Menge. Ich sah zu Jaina herüber. Sie wirkte teilnahmslos und irgendwie, sah sie nicht gut aus.
    „Jaya, Ani ist da hinten.“ sagte ich.
    Jaina blickte mich an und sah sich um.
    „Ich würde gerne mit Mutter sprechen. Ich komme nach.“ sagte Sie und verschwand einfach in der Menge. Was hatte sie? Ich ging zu meinem Bruder und begrüßte ihn herzlich.



    Luke Skywalker



    Ich stand neben meiner Frau und redete gerade mit Mon Mothma und Corran Horn, als Han zu uns kam. Ich sah auf und stellte fest, dass mein Schwager neben Chewbacca noch eine weitere Person zu uns führte. Der Mann sah typisch Corellianisch aus und trug eine blaues Gewandt. Der Corellianer Corran Horn sah den Fremden mit weit aufgerissenen Augen an.
    „Solo, das gibt´s doch doch nicht!“ keuchte der Jedi.
    Ich sah meinen Freund an und blickte dann zu dem Fremden. Mir fiel die Ähnlichkeit mit Han auf.
    „Han, wer ist das?“ fragte ich meinen Schwager direkt.
    „Das ist mein Bruder, San Solo!“ verkündete Han glücklich.
    Mara griff mich am Arm.
    „Ich kann nichts fühlen, aber er ist Machtsensetive. Ich kenne ihn. Er war mal einer von Palpatine´s Händen. Du hast einen Sith vor dir.“ flüsterte meine Frau mir ins Ohr, dann küsste sie meinen Hals.
    Ich wusste, dass dies nur als Vorwand diente, um an mein Ohr zu kommen.
    „Ihre Frau scheint sie sehr zu mögen. Sind sie den schon Verheiratet?“ fragte San mich.
    „Ja, Mister Solo. Seit 8 Jahren.“ antwortete ich kühl.
    Er gefiel mir nicht. Auch wie er Mara ansah und wie sie ihn ansah, gefiel mir nicht.
    „Was führt sie überhaupt hier her, oder sind sie Han auf den Falken gesprungen?“ versuchte Corran die Stimmung aufzulockern.
    „Ich wollte ganz einfach meinen Bruder sehen.“ sagte San.
    „Ja klar, Du bist wegen etwas anderem hier.“ sagte Mara sehr überzeugt.
    Ich sah meine Frau überrascht an.
    „Ich kann mich nicht entschuldigen, weil ich nichts getan habe, Jade. Ganz im Gegenteil. DU hast allen Grund dich bei MIR zu entschuldigen! Und es überrascht mich, dass die Hand des Imperator´s, seinen Mörder heiratet. Du verrätst deinen Vater und trittst Palpatine´s Fürsorge für dich mit Füßen.“ schrie San aufgebracht.
    Ich sah meine Frau überrascht an.
    „Palpatine, dein Vater?“ stammelte ich.
    „Han, gehen wir. Es war mir eine Ehre Skywalker.“
    San zögerte kurz dann richtete er das Wort an Mara, „ Weiß dein Mann, was du als Hand des Imperator´s abgezogen hast? Ich habe nie etwas vorgespielt. Du hättest mir von Sidius Befehl etwas sagen können. Du hasst mich hintergangen! Wie eine Schlange die sich häutet, bist du Mara Jade. Aber ich werde die Schlange bluten lassen, biss sie quiekt.“
    Damit verschwand San und Han folgte ihm.


    Ich sah dem fremden Corellianer hinter her. Was war das denn gerade gewesen? Offenbar kannte er meine Frau.
    „Luke, ich möchte mit dir sprechen.“ flüsterte mir Mara ins Ohr.
    Dann wandte sie sich an Mon Mothma und Corran Horn. „ Dürfte ich meinen Ehemann für kurze Zeit entführen?“ fragte sie.
    Corran sah mich bedauernd an. Mon Mothma nickte meiner Frau zu.
    Corran sagte: „ Aber das Ratstreffen, Meisterin Jade Skywalker!“
    Ich sah meinen Freund an.
    „Sagt Jedi-Meisterin Cilghal, dass sie das Ratstreffen verschieben muss. Ich werde in ein paar Stunden Kontakt mit dem Hohen Rat aufnehmen.“, sagte ich schnell und dann griff meine Frau mich am Arm und zog mich zur den Terrassen.


    Mara lies mich erst draußen los und vergewisserte sich ob wir allein waren.
    „Was ist los? Du bist ziemlich aufgewühlt.“ fragte ich sie und strich ihr über den Arm.
    „ Luke, dieser Mann, San Solo.“ fing sie an. Ihre Stimme klang traurig.
    „Was ist mit ihm?“ fragte ich.
    „Ich kenne ihn unter dem Namen Kean Saling. Ich war 16 als ich ihn das erste mal sah. Ich trainierte mit den Leibwachen des Imperator´s. Er sollte zur Imperialen Ehrengarde gehören. Er trat mit mir die Ausbildung an. Als er erfuhr, dass ich zur einer Speziellen Agentin des Imperators ausgebildet wurde, ist er wütend geworden. Er hat die Macht gegen mich angewandt. Ich schleppte Saling zu Palpatine, der sein Machtsensitivität und seine Wut nutzte. Er wies deinen Vater an ihn als Sith auszubilden. Lord Vader kam mit Saling absolut nicht klar. Dann bildete ihn der Imperator selbst aus. Er wurde dann der Anführer einer Spezialeinheit des Imperiums.“ begann Mara zu erzählen.
    „San sagte vorhin, du würdest deinen Vater verraten, in dem du Palpatines Mörder liebst. War er etwa....?“ unterbrach ich sie.
    Sie sah mich traurig an.
    „ Es gab eine Zeit, da war Darth Sidius mein Leben. Ich bin bei ihm aufgewaschen. Ich kann nicht leugnen, dass er eine Art Vater Rolle für mich übernommen hat. Wir standen uns sehr nahe. Es hieß immer ich sei sein Mädchen, seine Mara. Über meine wahre Familie oder den Ort wo ich herkomme, weiß ich gar nichts.“ sagte meine Frau.
    Ich konnte Verzweiflung in ihren Augen sehen.
    „Du solltest wissen, dass ich ihn nicht getötet habe. Du trägst das Lichtschwert seines Mörders.“ sagte ich.
    Mara liefen nun tatsächlich Tränen über die Wangen. Tränen, die Imperator Palpatine galten.
    „ Entschuldige, du kannst mich wahrscheinlich nicht verstehen. Aber ich habe ihn aufrichtig, wie eine Tochter, geliebt. Sag mir, wenn du es nicht warst, wer war es dann? Und was meinst du mit dem Lichtschwert.“ sagte Sie schniefend und zog den Griff heraus.
    „Es ist das Lichtschwert Anakien Skywalkers. Ich habe auf dem Todesstern nicht gehandelt. Der Imperator folterte mich fast zu Tode. Mein Vater stand daneben und schließlich griff er sich Palpatine und warf ihn einfach ihn den Schacht. Mein Vater, Anakien Skywalker oder auch Lord Vader, Palpatines Schüler, hat den Imperator getötet. Nicht ich!“ erklärte ich Mara.
    Sie sah mich an. Nun kannte sie die Wahrheit.
    „Er war es.“ sagte sie fassungslos.
    „ Ich habe Vader nie gemocht. Wir waren immer Konkurrenten.“
    Ich lächelte Sie an. Dann wischte ich ihr die Tränen vom Gesicht und küsste sie.


    Sie schmeckte so wunderbar. Ich strich ihr zärtlich durch ihr feuerrotes Haar. Sie griff mich fest und drückte ihr Lippen an meine. Dann lösten wir uns nach einer Weile von einander.
    „ So und jetzt möchte ich wissen, was zwischen dir und San Solo war.“ sagte ich lächelnd.
    „ Als er der Anführer der Imperialen Geheimeinheit Death Blood war, kam seine grausame Seite zum Vorschein. Diese Einheit, hat Gegner Palpatines auf den Zahn gefühlt und hat dessen Familien entführt und als Geißeln genommen. Deine Schwester und Breha Organa waren ebenfalls Opfer der Death Blood. Bail sollte dazu gezwungen werden die Rebellen von Lothal preis zugeben.“ sagte Mara. Ich schluckte schwer.
    „Wie alt war Lea?“ fragte ich.
    „Sie war sieben. Ich hoffe wirklich, dass sie San nicht erkennt. Denn die erneute Begegnung mit einem Mann der sie folterte, würde ihr nicht gut tun.“ sagte Mara.
    „Er hat wass!“ schrie ich aufgebracht.
    Ich erstickte meine Wut und mir wurde klar, dass es immer mehr Gründe gab, San Solo nicht zu mögen.
    „ Ja, er war der Anführer, der Death Blood. Er hat seine Position ausgenutzt um seine sadistischen Fantasien ausleben zu können. Jede weibliche Geißel hat er ohne Ausnahme missbraucht.Und die anderen gefoltert.“ sagte Mara
    Bei diesen Worten ballte ich die Fäuste. Lea hatte also schreckliches erdulden müssen. Doch ich musste sicher gehen.
    „ Hat er etwa auch Lea..“ fragte ich zaghaft.
    Angst und Wut und Schmerz toppten in mir.
    „ Skywalker, Stopp! Beruhige dich. Ich kann eine große Wut in dir wahrnehmen.“ tadelte mich Mara plötzlich.
    Ich besänftigte meinen Geist und atmete tief durch.
    „Tut mir Leid. Hat er Leia das angetan?“ fragte ich.
    „Nein, sie war zu Jung. Aber Breha ist sein Opfer geworden.“ sagte Mara.
    Erleichtert umarmte ich Sie.
    „ Ich glaube, ich würde ihn auf der Stelle umbringen.“ sagte ich.
    „Warte es ab, die Geschichte geht noch weiter.“ warf Mara besorgt ein.
    „Bitte verzeih mir. Ich kannte damals nur deinen Namen. Palpatine, befahl mir schließlich, Kean Saling auszuspionieren. Ich war offiziell Mätresse an seinem Hof. Sidius wollte, dass ich ihm so nahe kam wie möglich. Er wollte wissen, wer er wirklich war. Also fing ich ein Verhältnis mit ihm an.“
    Ich schnaubte und starrte meine Frau an.
    „Du hast mit ihm...“ schrie ich aufgebracht.
    „Ja, Ich kannte dich noch nicht. Es war ein Befehl meines Meisters. Ich habe nie Gefühle für Kean Saling gehabt. Es war alles nur gespielt.“ sagte Mara betrübt.