• Name: Codrac


    Genre: Fantasy


    Alter: 27 – er sieht seinem Alter entsprechend aus.


    Geschlecht: männlich


    Rasse: Mensch


    Klasse: Tagelöhner


    Herkunft: Codrac stammt aus einem kleinen Dorf im Norden. Sein Vater war Waldarbeiter und holte Brennholz für die Grafschaft aus den Wäldern. Demzufolge wuchs Codrac als ärmlicher Junge auf. Seine Mutter starb bereits nach seiner Geburt. Geschwister hat er keine und auch Freunde hat er nicht.


    Waffen und Ausrüstung: Die meiste Zeit trägt Codrac seinen schmalen Dolch bei sich, mit dem er sich hervorragend zur Wehr setzen kann. Auch sein Jagdmesser begleitet ihn sicher verstaut in seinem Reisebeutel. Kämpfen tut er damit allerdings nicht. Das Jagdmesser dient dem Zerlegen von Fleisch, dem Schneiden von Gemüse – mehr auch nicht.


    In seinem Beutel trägt er außerdem allerlei Kleinkram mit sich – etwas Geld, Trockenfleisch, Nüsse, Brot, einen Kapuzenmantel und eine Decke.


    Weiterhin hat er einige in Stücke gerissene Tücher bei sich und eine Phiole Betäubungsmittel. Den Namen des Mittels hat er vergessen und die Beschriftung auf dem dunklen Gefäß ist bereits abgegriffen. Ein Satz Dietriche finden sich ebenfalls in seiner Tasche, die er immer mal für einen Einbruch nebenbei benötigt.



    Begleiter: Seine Hündin Joska (ähnelt dem Deutschen Schäferhund)
    Der Hund ist ihm während der Arbeit in den Wäldern verletzt in die Arme gelaufen. Nachdem Codrac ihn zu Hause gesund gepflegt hat, beschloss er den Hund bei sich aufzunehmen. Kümmern musste er sich allein um Joska. Sein Vater wollte kein weiteres Maul stopfen – nötigenfalls musste Codrac mit dem Hund seine bereits karge Mahlzeit teilen. Joska ist bereits seit fünf Jahren seine Begleiterin. Sie erledigt die Jagd für Codrac.


    Joska hat ein ruhiges Wesen und lässt sich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Wenn ihr Herr sitzt, sitzt auch Joska. Sollte sich allerdings jemand gegen Codrac stellen, ihn offenkundig angreifen, dann zögert sie nicht und schreitet ein. Gegenüber Fremden verhält sie sich ruhig und schaut, wie Codrac reagiert und wartet gegebenenfalls auf einen Befehl.


    Fähigkeiten: Codrac ist aufgrund der Waldarbeit sehr ausdauernd und trainiert. Allerdings bedeutete das keinesfalls, dass er einem Gegner überlegen wäre. Ein erfahrener Kämpfer – beispielsweise einem Soldaten – wäre er hoffnungslos unterlegen. Genau deswegen geht er einem offenen Streit oder einem Kampf, so es möglich ist, aus dem Weg und versucht die Probleme anderweitig zu lösen. Wenn er allerdings in einen Kampf verstrickt wird, wehrt er sich mit seinem Dolch. Mit diesem hat er lange geübt, Finten trainiert und seine Bewegungen angepasst. Auch mit Faustschlägen oder Tritten weiß er, wie er seine Gegner bezwingen kann.


    Er hat gelernt, sich leise und schnell zu bewegen. Deshalb ist er ein guter Einbrecher. Er verschafft sich Zutritt, stiehlt und verschwindet innerhalb von wenigen Minuten. Sollte ihm wieder erwartend jemand über den Weg laufen, zieht er sich sein vorbereitetes mit dem Betäubungsmittel getränktes Tuch hervor und drückt es dem Opfer auf die Nase. Durch das Einatmen des Mittels wird das Opfer bewusstlos, stirbt aber nicht, sondern wacht Stunden später mit Kopfschmerzen wieder auf. Bis dahin ist Cadroc bereits über alle Berge.


    Codrac kann weder lesen noch schreiben oder rechnen. Eine Schulbildung konnte sein Vater sich nicht leisten und bisher hielt er das auch weiterhin nicht für notwendig.


    Seine größte Stärke ist wohl der Umgang mit Joska. Die Hündin hört auf jedes Wort – in Codracs Fall eher auf den Pfiff. Schon bei der Arbeit im Wald war es deutlich angenehmer für beide, wenn sie diese Art benutzten. Rufe würden im Wald stören und auch bei Codracs jetzigen Tätigkeiten erweist es sich als nützlich. Codrac benutzt hierbei verschiedene Arten von Pfiffen – so zum Beispiel ein lang gezogener lauter Pfiff, um Joska zu sich zu rufen. Ein kurzer und scharfer Pfiff für einen Angriff. Pfeift Codrac gar nicht, so bleibt Joska immer neben ihm. In einem Kampf würde Joska aber auch ohne seinen direkten Befehl angreifen, aufgrund ihres ausgeprägten Beschützerinstinktes.



    Aussehen: Codrac trägt leichte Kleidung. Eine lose fallende Hose, deren Beine er sich immer in die wadenhohen Lederstiefel steckt. Über sein grobes graues Hemd trägt er eine schwarze Weste. An seinen Unterarmen hat er sich lederne Schützer gezogen. Dies hat er aufgrund seine Waldarbeit beibehalten und auch in einem Nahkampf können diese verhindern, ihn ernsthaft an den Armen zu verletzen. Um seinen Hals trägt er eine Kette mit einem verschlungenen Symbol als Anhänger. Ob diese Kette eine Bedeutung hat, weiß er nicht, denn diese hat er aus dem Haus eines seiner Opfer gestohlen. An seinem Gürtel hängt die Dolchscheide mitsamt seinem Kampfdolch.
    Codrac ist ungefähr 1,87 m groß und kräftig gebaut. Seine schwarzen, schulterlangen Haare trägt er im Nacken zusammengebunden. Die grünen Augen blickten aufmerksam durch die Gegend.


    Joska trägt ein dunkelblaues Tuch um den Hals.


    Persönlichkeit: Codrac ist weder ein geselliger Mensch, noch fühlt er sich in der Einsamkeit wohl. In seiner Kindheit hatte er keine Freunde, dafür hatte er schlichtweg keine Zeit. Daher war Codrac schnell auf sich allein gestellt, denn sein Vater hielt nicht viel von den Möglichkeiten, die sich Codrac wohl woanders geboten hätten. Allein mit harter Arbeit sollte Codrac sich sein Essen im Haus seines Vaters verdienen. Deswegen hat er kein Problem damit, auf Nahrungsmittel verzichten zu müssen (aus welchen Gründen auch immer). Trotzdem will er nicht auf Gedeih und Verderb allen helfen. Teilen, ja – aber nicht verschenken. Er verzichtet nur auf Essen, wenn ihm nichts anderes übrig bleibt. Da er weiß, wie es ist, Hunger leiden zu müssen, tut es ihm nicht weh, etwas abzugeben. Er behält aber genug für sich, so er den Lebensmittel mit sich führt (bsp. durch Jagd an Fleisch gekommen zu sein)


    Fremden tritt Codrac grundsätzlich skeptisch entgegen. Dies hat aber eher damit zu tun, dass er niemanden vertraut und nicht schnell Freundschaften schließen kann. Hat man allerdings einmal sein Vertrauen erhalten, kann man sich auf Codracs Wort verlassen.


    Codrac ist ein ruhiger Mensch, der in der Öffentlichkeit einer Konfrontation aus dem Weg geht. Probleme löst er lieber still, heimlich und schnell – ohne Aufsehen zu erregen. Getötet hat er bisher niemanden – nur unschädlich gemacht. Er würde einen Menschen nicht töten, wenn es jemand von ihm verlangt. Codrac sorgt nur mittels der Betäubung dafür, dass die Menschen nicht wissen, was um sie herum geschieht. Allein der Gedanken, eine andere Person umzubringen, bereitet ihm Unbehagen. Verletzen kann er jedoch jeden, der ihm über den Weg läuft. Ihm wurde in seinem Leben nichts geschenkt, also hat er auch nichts zu verschenken. Daher bestiehlt er auch alles und jeden - schaut eben, wo es was zu holen gibt.


    Nach Hause zurückkehren, kommt für Codrac nicht in Frage - sein Vater hat sich sicherlich schon zu Tode gesoffen. Also schwimmt er mit der Menge mit und guckt, was sich ihm bietet. Ein konkretes Ziel hat er nicht und eine Perspektive auf ein besseres Leben hat er seiner Meinung nach sowieso nicht.



    Geschichte: Seine Mutter kannte Codrac nicht, diese starb bei seiner Geburt. Er wurde von seinem Vater groß gezogen und dazu gedrängt bei ihm im Wald zu arbeiten. Irgendwann ließ sein Vater ihn allein arbeiten, während er zu Hause saß und sich im Alkohol ertränkte. Nachdem sein Vater öfter handgreiflich wurde, beschloss er von zu Hause fortzulaufen und sein Glück woanders zu suchen. Sei Weg führte ihn mit 20 Jahren in das Haus eines Schmiedes, der ihn als Arbeiter einstellte – nicht als Lehrling, den hatte der Schmied schon. Die Arbeit war genauso schwer, aber Codrac war das lieber als zurück zu seinem Vater zu gehen. Joska durfte ebenfalls beim Schmied bleiben, nachdem sie sich als fähige Wachhündin bewährt hat. Und dort blieb er fünf Jahre und half, wo er nur konnte. Von dem Schmiedslehrling lernte er den Umgang mit dem Dolch und wie man sich mit Hand und Fuß in einer Schlägerei wehrte. Freunde wurden sie deshalb aber auch nicht. Sie hatten sich gut verstanden, mehr aber auch nicht und deshalb sah Codrac keinen Sinn darin, weiter beim Schmied zu bleiben und verließ klammheimlich die Schmiede. Seitdem verdient er sich sein Geld mit den Erfüllen von zwielichtigen Aufträgen und wandert von Stadt zu Stadt – schaut eben, was sich bietet. Er beschreibt sein Leben gerne als ziemlich langweilig. Das führte dazu, dass er immer wieder den einen oder anderen Einbruch durchführen musste. Oder mal den einen oder anderen Mann in einer dunklen Gasse bedrohen musste. Solange der Auftraggeber gut zahlte, tat Codrac alles - außer einen Mord begehen. Allerdings hat das zur Folge, dass er sich nie lange an einem Ort niederlassen kann - denn sonst würde er aufgrund seiner Taten gesucht werden.
    Joska immer dicht auf den Fersen, verschlägt es ihn in eine Wüste. Eine Gegend, die er nicht kennt

    „Spätestens wenn erneut ein solches Zeichen auftaucht, werden Fragen gestellt. Wir sollten in der Lage sein, sie zu beantworten.“
    - Meister Lukras -


    Meine Geschichte
    Die Kriegerin von Catrellak

  • Hey Lady K


    Ein paar Dinge zu deinem Charakter.


    1. Schreib bei Begleiter vielleicht noch ein zwei Worte zu Joskas Charakter.


    2. Bei den Persönlichkeiten springst du von seiner Fähigkeit mal eine Nahrung auszulassen, dazu dass er trotzdem nicht jedem immer helfen würde. Mir fehlt da ehrlich gesagt ein bisschen der Zusammenhang. Meinst du damit, dass er sein Essen gerne teilt oder fehlt da ein Satz. Bitte klarer formulieren.


    3. Bei der Persönlichkeit wäre es gut zu lesen wie es mit seinen Skrupeln aussieht. Immerhin ist er ein Dieb. Hat er eine Art Kodex oder bestiehlt er einfach jeden.


    4. Hat er irgendwelche Ziele. Bitte bei Persönlichkeit vermerken.


    5. Bei der Geschichte wird mit keinem Wort erwähnt wie er zum Dieb geworden ist (wieso er so gut schleichen kann und Türen Knacken ect.).



    Ansonsten ist dein Charakter eigentlich bereits sehr gut ausgearbeitet. Sehr gut :thumbsup: .


    LG TiKa444

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • @TiKa444


    Ich habe die Punkte mal in den Text mit Fettschrift editiert. Hoffe, dass ist okay so :)


    5. Bei der Geschichte wird mit keinem Wort erwähnt wie er zum Dieb geworden ist

    Ich habe auch nie geschrieben, dass er Dieb geworden ist, sondern Tagelöhner ;)
    Ein Mann für alles quasi. Auch das hab ich im Bogen ergänz :)

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  • Alles klar. Kann ich so freigeben.
    Bitte noch die Fett gedruckten Textstellen wieder normal machen. Versteh mich nicht falsch. Das hilft ungemein beim Korrekturlesen. Danke dafür. Aber im finalen Charakterbogen würde es eher fragen aufwerfen.


    LG TiKa444

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