• Name:
    Moro


    Alter:
    Moro weiß nicht, wie alt er ist, aber seinem Aussehen nach, ist er um die dreißig Jahre alt


    Geschlecht:
    Männlich


    Rasse:
    Mensch


    Klasse:
    Barbar


    Herkunft:
    Moro wurde in einem kleinen Bergdorf geboren, welches vom Viehhandel lebte. Die Bewohner züchteten dort große Büffel, deren Fell und Fleisch sie verkauften. Die umliegende Berglandschaft war unwirtlich, karg und felsig. Nur kleine Sträucher wuchsen und im Winter war alles meterdick mit Schnee bedeckt. Ein einzelner kleiner Pfad führte vom Dorf zu den tiefer gelegenen Ebenen.


    Waffen und Ausrüstung:
    Moro trägt ein scharfes Messer, einen Speer und eine selbstgebaute Speerschleuder bei sich. Außerdem einen Trinkschlauch, einen Beutel für Vorräte und einen Feuerstein.


    Begleiter:
    Moro hat keine lebenden Begleiter, nur eine alte Holzpuppe aus Kindertagen, mit der er sich unterhält.


    Fähigkeiten:
    Moro ist ein Überlebenskünstler. Er kann Feuer machen, Jagen, Vorräte sammeln und sich verteidigen. Er wurde nie im Kampf unterrichtet, aber in all den Jahren, in denen er auf sich allein gestellt war, hat er einen schmutzigen, brutalen Kampfstil entwickelt. Wie ein Tier kratzt und beißt er seine Gegner, sticht mit seinem Dolch nach ihnen oder tötet sie mit der Axt. Wenn er die Wahl hat, umgeht er Kämpfe jedoch, zum Beispiel, indem er davon schleicht oder seinen Gegnern im Schlaf die Kehle aufschlitzt. Gegen einen gut ausgebildeten und gerüsteten Gegner ist er noch nie angetreten, seine hagere Gestalt und seine wilde Kampftechnik würden ihm gegen solche Kontrahenten aber auch wenig nützen.
    Moro kann weder lesen noch schreiben und hat auch sonst wenig Bildung in seinem Leben erhalten.


    Aussehen:
    Moro ist durch eine mysteriöse Seuche entstellt. Seine Haut ist rosa, bis violett, faltig und von Beulen und Pusteln übersät. Um sich vor der giftigen Umwelt zu schützen, ist sein gesamter Leib in alte, schmutzige Bandagen gehüllt, die er nie wechselt. Nur seine blauen Augen sind frei. Er einen selbstgeflochtenen Gürtel und einen Mantel aus dem Fell kleiner Nagetiere.
    Er ist ein großer und sehr dünner Mann. Die wenigen Muskeln die er hat zeichnen sich deutlich unter der faltigen Haut ab. Seine Haare und seinen Bart stutzt er rudimentär mit seinem Messer, sodass nur wenige Büschel zurückbleiben.


    Persönlichkeit
    Jahre des Überlebenskampfes ohne Kontakt zu anderen Menschen haben Moro nahezu jeglicher Empathie beraubt. Er ist auf seine innersten Urinstinkte reduziert, vertraut niemandem und ist ein vollkommener Einzelgänger. Freude, Liebe, Glück oder ähnlicher sind für ihn kaum mehr als schwache Erinnerungen. Er ist gerissen, aber nicht intelligent und auch sein Sprachschatz ist auf einige wenige Worte reduziert.
    Jedoch gibt es tief in ihm das verdrängte Verlangen, wieder mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und ein normales Leben zu führen. In seinen Träumen wird von den Erinnerungen an seine Familie geplagt.
    Teil einer Gruppe zu sein, könnte diese Gefühle in ihm wecken und ihn wieder mehr zu dem Menschen machen, der er vor der Seuche war.


    Geschichte:
    Moro wuchs als eines neun Geschwistern auf. Seine Eltern waren, wie fast alle in seinem Heimatdorf, Viehzüchter. Schon von Kindesbeinen an musste er schwer schuften, eine Schulbildung erhielt er hingegen nicht. Als er gerade zwölf Jahre alt geworden war, brach in seinem Dorf eine mysteriöse Seuche aus, die Betroffene in grausam enstellte, tollwütige Monster verwandelte, sodass seine Familie sich gezwungen sah, aus den Bergen zu fliehen.
    Etwa zu dieser Zeit, begann ein Artensterben, dem nach und nach sämtliche Pflanzen und in Folge auch viele Tiere zum Oper fielen. Nur seltsame violette Flechten blieben zurück und breiteten sich aus. Nach dem vier seiner Geschwister und seine Mutter ebenfalls an der Seuche erkrankten und der Vater sie töten musste, realisierte dieser, dass die Flechten, sowie die Pollen, die sie ausstießen, Ursache der Krankheit waren. Jeder, der sich von ihnen ernährte oder in Berührung mit dem Schleim der sie bedeckte kam, begann, Symptome zu zeigen.
    Nach einiger Zeit waren nur noch Moro und sein Vater übrig. Sie stießen nach Monaten des Überlebenskampfes auf eine kleine Siedlung, in der es noch gesunde gab. Moros Vater zeigte bereits erste Symptome, weshalb die Dorfbewohner ihn hinrichteten. Moro floh daraufhin in eine Höhle. Dort begegnete er einem alten Mann, der ebenfalls mit Pusteln und Beulen übersät war. Wie auch sein Vater. Der alte Mann behauptete jedoch, er sei gesund und habe eine Heilung gefunden. Er schrieb Moro die Zutaten für die Heilung auf ein Stück Pergament und schickte ihn zurück ins Dorf. Dort waren mittlerweile jedoch ebenfalls alle erkrankt und Moro wurde infiziert. Er floh zu dem alten Mann, der die Krankheit stoppen konnte. Moro blieb entstellt, wurde jedoch nicht tollwütig. Nach dem Tod des alten Mannes, ein paar Monate später, reiste Moro alleine weiter, durch das weitflächig vernichtete Land, bedeckt von tödlichen Flechten. In all den Jahren trug er das Rezept stets bei sich, weil er jedoch nicht lesen kann, konnte er es nie wieder benutzen.

    100% Konsequent!

    Einmal editiert, zuletzt von Unor ()

  • Hey Unor


    Wie versprochen^^.
    An sich bereits sehr gut dargestellt.
    Die Fähigkeiten, sind etwas knapp ausgefallen (vielleicht findest du noch was), aber es fehlt auch nichts wichtiges.
    Beim Aussehen wäre die Statur des Mannes interessant. Außerdem die Größe und vielleicht die Farbe seiner Augen (weil sie das einzige sind, das frei liegt). Hat er eigentlich unter den Bandagen noch Haare und welche Farbe haben sie oder ist er kahlköpfig?
    An die Persönlichkeit musst du nochmal ran. Angenommen er muss mit irgendeiner Gruppe interagieren (was in einem RPG mit mehreren Mitschreibern sehr wahrscheinlich ist), wie würde er sich dann verhalten? Zeigt er irgendeine Spur von Mitleid, gibt es Spuren seines alten Ichs? Würde er zum Beispiel jemandem uneigennützigem helfen, vielleicht gerade bei einer Krankheit. Trauert er in irgendeiner Weise um seine Familie. Träumt er vielleicht davon irgendwann einmal wieder in Gesellschaft von Leuten sein zu können.
    Gibt es in seiner Geschichte vielleicht irgendetwas besonderes, was er nach dem Tod des alten Mannes noch erlebt hat?


    LG TiKa

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

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