Khorapan Entstehungsmythos

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    • Khorapan Entstehungsmythos

      Hallo.
      Ich arbeite zur Zeit an einer eigenen Welt die sich Khorapan nennt.
      Eine Mammutaufgabe welches es echt schwer macht weiter zu arbeiten, aber durch das austauschen mit euch erhoffe ich neue Kraft
      für dieses Projekt zu finden.

      Bedenkt bitte das dies eine Welt werden soll, die für ein Pen&paper rpg gedacht ist

      Um euch schonmal einen kleinen Eindruck zu vermitteln wollte ich euch mal den Entstehungsmythos von Khorapan posten. Zudem einmal die Weltkarte.

      Verzeiht bitte diverse Rechtschreibfehler




      Enstehungsmythos


      Vijun, die Götterin des Lebens und Neha, der Gott des Todes traten gemeinsam eines Tages aus der der Ebene der Götter in unsere Realität. Das große Nichts. Sie waren noch sehr junge Götter und ihre Brüder und Schwestern warnten sie davor nicht zu gehen, denn von solch einen Ort gab es, selbst für ihresgleichen, kein zurück mehr. Doch Vijun und Neha waren sich sicher. Es sollte keine Leere geben. Das Zyklus von Leben und Tod, Schöpfung und Zerstörung sollte überall existieren. Sie schufen eine neue Welt und verbannten damit das letzte bisschen Nichts aus dem Kosmos. Sie nannten diese Welt Khorapan, (was in der Sprache der Götter so viel bedeutet wie "Ebene der Völker") denn sie sollte die umfangreichste Welt werden, die die Götter je gesehen haben. Vijun und Neha hatten soviel Zeit wie sie wollten, denn sie konnte diese Spähre nicht mehr verlassen.

      Es dauerte 6 Götterwenden (entspricht in etwa. 6 Jahre) um diese neue Welt zu planen, zu formen und sie schließlich mit Leben zu befüllen. Doch etwas stimmte nicht. Praktisch gesehen funktionierte Khorapan, doch wirkte alles zu statisch. Die Lebenwesen dort lebten ihr Leben zwar so wie gedacht, aber mehr auch nicht. Vijun überlegte lange was sie falsch gemacht haben könnte. Es war nicht die erste Welt die sie mit Leben bevölkert hatte. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Neha kamen sie gemeinsam zu den Schluss, dass sie wohl nicht ohne Grund immer zu sechst waren, wenn es um das erschaffen neuer Welten ging. Schon während der Planung waren sie oft auf Probleme gestoßen, auf die die Beiden im ersten Moment keine Antwort gewusst haben. Aber früher oder später hatten sie immer eine Lösung für ihre Probleme gefunden. Nun jedoch standen sie vor einem Problem bei dem es kein klares richtig, aber jede Menge falsch zu machen gab.

      Die Erschaffung von Seelen war ein hochkompliziertes Unterfangen. Sowohl Vijun als auch Neha kamen ständig mit Seelen Kontakt, aber beide in der Funktion von Führern. Vijun leitete Seelen in einen Körpern wenn dieser entstand und Neha führte sie wieder hinaus wenn es an der Zeit war.
      Hadarul, der Gott der Seelen kümmerte sich in erster Linie um das Erschaffen neuer Seelen.
      Wissend das ihr Bruder ihre Hilfegesuche mitbekommen würde, nahmen sie Kontakt zu ihm auf.
      Hadarul wartete schon eine ganze Zeit auf Nachricht seiner Geschwister. Sie waren einfach zu einer Ebene des Nichts aufgebrochen und hatten alle Warnung in den Wind geschlagen, nur um ihren Tatendrang nachzukommen. Er kannte den Wunsch der Beiden sich von den anderen, älteren Göttern lösen zu wollen. Aber er hatte ihnen etwas mehr Vernunft zu beschrieben. Aber so war es mit den Jungen eben. Vijun und Neha vertraten wichtige Aspekte des Kosmos, aber das alleine reicht halt eben nicht um eine Welt zu erschaffen.
      Es kam so wie es kommen musste und Hadarul hörte Vijun und Neha an.
      Er war geneigt ihnen bei ihren Problemen, denn mit seinem Alter wusste er genau was Khorapan alles fehlte. Aber es gab einige Probleme die es zu lösen gab, bevor er ihnen helfen konnte.





      Erstens. Hadarul hatte zwar das Wissen um die fehlenden Bauteile und die Macht um diese herzustellen, allerdings hatte er vieles davon selbst noch nie vollbracht. Wenn etwas schief ging könnte, diese neugeborene Welt direkt zum Untergang verurteilen. Er war sich nicht sicher ob er bereit war dieses Wagnis einzugehen.
      Zweitens. Es wäre für die charakterliche Entwicklung von Vijun und Neha nicht förderisch wenn er ihnen jetzt helfen würde. Sie sollten lernen mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu leben, um darüber nachdenken zu können.
      Drittens. Er würde eines der heiligsten Gesetze der Götter brechen, dass besagte das sich Götter aus den Angelegenheiten anderer Götter rauszuhalten haben.
      Und viertens und letztens.Hadarul konnte ihnen nicht von der Ebene der Götter aus helfen.
      Er würde selbst dorthin reisen müssen und damit ebenfalls an diese Realität gebunden sein.

      Er warf einen Blick auf Khorapan und sah das Werk seiner Geschwister.
      Er sah die Monotonie und diesen Zustand der Leere dieser Welt. Es könnte sie genauso auch gar nicht geben, es würde für den Kosmos keinen Unterschied machen.
      Schweren Herzens willigte er ein ihnen zu helfen und zu dritt machten sie sich an die Arbeit.
      Unter Hadaruls Anleitung und mit seiner Mitarbeit, erblühte Khorapan zu einer vollkommenen Welt und das Leben funktionierte nicht nur sondern entwickelte sich permanent weiter.

      Jeder der Götter übergab dieser Welt Geschenke.
      Seinen eigenen Aspekt. Zwei Magische Aspekte und zwei Elemente.

      Neben dem Leben übergab Vijun den Lebewesen auf Khorapan die Elemente Sturm und Natur auf das es auch Raum wo das Leben entstehen konnte. Ihr magisches Geschenk waren die Aspekte Körper und Form.
      Neha nahm das Leben das Vijun gab und stellte die Elemente Feuer und Stahl zur Verfügung auf das es das Leben auf Khorapan wieder vergehen würde.
      Er überreichte der Welt die Aspekte Beschwörung und Zeit.
      Hadarul führte Seelen den Kreislauf aus Tod und Leben hinzu und schuf Licht und Dunkelheit um das Gleichgewicht dieser Welt weiter zu befestigen. Seine Ergänzung für die Magie waren die Aspekte Manipulation und Mental.

      Nach der Fertigstellung Khorapans lehrte Hadarul Vijun und Neha alles was er wusste. Sie musste nun Dinge lernen die sie früher oder später von selbst begriffen hätte, denn sie hatten nun die Verantwort über diese Ebene übernommen.
      Eonen lang war alles wie es sein sollte.

      Doch nach tausenden von Jahren störte etwas den Frieden.
      Hadarul ging es von Jahr zu Jahr immer schlechter, er konnte es nicht beschreiben, aber es fraß sich unaufhaltsam durch seinen Geist und seine Seele.

      Selbst seine Anhängerschaft auf Khorapan bemerkten, dass etwas nicht stimmte.
      Natürlich versuchten Vijun und Neha ihm zu helfen aber vergeblich. Sowohl mentale Magie als auch Seelen waren Hadaruls Spezialgebiete. Wenn er keine Lösung kannte wer dann.

      Mit der Zeit veränderte sich Hadaruls Verhalten, er wurde launisch, ungeduldig und gewaltätig. Nach einer schlimmen Streit mit Vijun, erinnerte sich Neha an einer ihrer Lehrstunden indem Haradul ihnen etwas von sogenanntem Götterwahn erzählt hatte.
      Es war ein Zustand der nur sehr, sehr selten auftrat wenn ein Gott den Ebenenwechsel nicht verkraftete. Er und Vijun hatten so etwas selber noch nie mitbegkommen, aber alle Zeichen sprachen dafür und der Götterwahn nahm nie ein gutes Ende.
      Er nahm Vijun zur Seite, erläuterte ihr seinen Verdacht und bot ihr eine Lösung an.
      Sie war geschockt und weigerte sich sowas in betracht zu ziehen, doch als sie sah wie Khorapan unter dem Einfluss des wahnsinnigen Gottes litt, änderte sich widerwillig ihre Meinung.

      Sie erbauten um Grund des Ozeans ein gewaltiges Tor, welches später als Tanazora, der ewige Schleier bekannt sein wird.
      Es war Fakt das Götter keine Ebenen außer ihrer eigenen verlassen konnten, doch
      Neha versah das Tor mit einem Zeitzauber, der Hadarul zu dem Zeitpunkt schleudern würde, an dem diese Ebene noch kein Zeitgefüge hatte. Er wäre auf ewig an einen Ort gefangen, an dem keine Zeit verstrich und von dem es kein Entkommen gab.

      Es gab keinen anderen Weg um diese Ebene zu retten.
      Vijun und Neha packten Haradul in einem seiner Wutausbrüche und schleiften ihn zum Tor. Als sie ihn hindurchstoßen, packte er die beiden aber am Handgelenk und zog sie mit sich.
      Alle drei hatten den selben Gedanken und ein letztes Geschenk an diese Welt. Jeder von ihnen erschuf zwei Drachen, einen für jedes Element welche sie der Welt vermacht hatten, um diese die neuen Wächter dieser Welt zu sein.

      Das Verschwinden der drei Götter hatte seinen Einfluss auf der Welt.
      Als die Energie der Götter aus diese Zeitlinie verschwand, riss es den großen Kontinent in Stücke und der Ort an dem Tanazora steht sank auf dem Meeresboden. Die Magie der Götter, die diesen Ort erfüllte jedoch trieb das Meereswasser zur Seite und so entstand riesiger Strudel mitten im Ozean auf diesen Grund Tanazora steht.

      Seit diesen Tag gab es keine Götter mehr die über Khorapan wachten und unter der neuen Leitung der neuen Wächter entwickelte sich Khorapan zu der Welt wie wir sie heute kennen.




      Ich hoffe ihr könnt etwas mit damit anfangen und wenn ja das es euch gefallen hat

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wanjalinke ()

    • Wirkt für mich auf den ersten Blick wie eine sehr klassische Fantasy-Vorgeschichte, etwas zu ... statisch und organisiert für eine mythische Vorgeschichte.
      Das die Götter aber nun nicht mehr in der Welt existieren finde ich einen interessanten Aspekt!

      Wie wirkt sich das auf die Welt aus? Fließt auch die Magie langsam weg oder übernehmen die Drachen mehr oder weniger komplett die Rolle der Götter? Wie stehen diese zueinander? Gibt es hier verschiedene verfeindete Fraktionen oder sind sie eher "gute" Hüter der Welt?


      Gibt es einen Zusammen zwischen den Göttern und den vermutlich unterschiedlichen Rassen?