Kristallsklaven

  • Der erste Absatz verwirrt mich. Ich kann mir diesen „verschneiten Ort“ einfach nicht räumlich vorstellen. Es hat „kleine Hügel der Büsche“, „Parklaternen“ „Steinsarkophage“ … es ist ein „einstiger Friedhof“ aber die „Karpelle“ steht noch… neben dem „Skatepark“ und dem „Spielplatz“. Was ist das denn nun? Ein alter Friedhof in einem Park über den ein Spielplatz gebaut wurde? Das könnte wirklich klarer sein.


    Ich bin ein großer Fan von Drama und Horror und finde Protagonisten in der größtmöglichen Not und Angst besonders spannend. Die Story an sich wäre also wahrscheinlich genau mein Ding, ich bin aber der Meinung dass es in dem Fall nicht so gut funktioniert wie es könnte weil etwas Wichtiges fehlt:


    In den meisten Geschichten wird einem der Protagonist, dessen Persönlichkeit und dessen normales Leben für einige Seiten gezeigt. Das verursacht manchmal einen etwas langsamen Start, aber ich finde das wichtig. Warum soll ich mich um das Wohl von jemanden sorgen den ich nicht kenne oder nicht mag? Wie soll ich ausmachen welche Auswirkungen die Gefangenschaft auf den Protagonisten hat wenn ich nicht weiß wie er sich natürlich verhält? Warum soll ich hoffen dass er wieder nachhause findet wenn ich nicht weiß was er zurückgelassen hat?


    Wenn es meine Geschichte wäre dann würde ich wahrscheinlich mit Rückblenden arbeiten. So kannst du zu Beginn direkt in die Aktion springen und trotzdem den Charakter und dessen Hintergrund vertiefen. Beschreib zum Beispiel das Essen das er bekommt und lass ihn für ein paar Absätze darüber nachsinnen wie sehr er wünschte dass er seiner Mutter öfter für das tolle Essen gedankt hätte das sie ihm gekocht hat. Das gibt in meinen Augen ein stärkeres Gefühl von Reue und Verlust. Nur meine Meinung dazu. Ist natürlich alles Geschmacksache.

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Mich gibt es auch noch, ich war zu meiner Schande nur faul.
    Sabrina, Drachenlady2001 und Sora ein paar eurer Anmerkungen zu Noahs Anfang habe ich tatsächlich schon umgesetzt. Ich bin noch nicht ganz zufrieden aber es ist schon besser. Lians Anfang habe ich aber auch nicht gänzlich ignoriert.

    Stadtnymphe danke für dein lob, den Rechtschreibfehler habe ich selbstverständlich schon korrigiert und am Rest arbeite ich. Solange ich noch nicht direkt eine Überarbeitung beginne, ändere ich etwas sobald ich eine Idee zur entsprechenden Stelle habe.

    spaetzuender die meisten deiner Fragen beantworten sich mit der Zeit von selbst. Noah ist zu dem Zeitpunkt noch kein Sklave. Er und Lian werden sich begegnen, aber ganz anders als du jetzt sicher vermutest. Aber bis dahin liegt noch ein sehr weiter weg vor den Beiden. Der Mann der Lian gefangen hält ist ein Magier und Händler, der fast fertig ausgebildete Sklaven für die höhere Gesellschaft anbietet.
    Lian ist an diesem Morgen auf dem Weg zur Berufsschule, dachte das hätte ich deutlich genug gemacht.


    Jetzt noch kurz etwas zum Park durch den Lian läuft. Dieser Park hat sein Vorbild in einem Park den es bei uns wirklich gibt. Orientiert habe ich mich Aussehen des Park während meiner Kindheit, heute sieht der Park anders aus und einiges habe ich geändert. Der Park war in früheren Zeiten ein normaler Friedhof. Irgendwann war kein Platz mehr und dar die Stadt um den Friedhof herum gewachsen ist, war eine Erweiterung nicht möglich und er wurde geschlossen. Im laufe der Zeit wurden die meisten Gräber weg gemacht, nur einige wurden erhalten. Bis auf die Steinsarkophage handelt es sich um Familiengrabstellen. Der ehemalige Friedhof wurde zu einem öffentlichen Park. Spielplatz und Skaterbahn sind/waren nur ein Teil des Parkes. Auf die Historie des Parks bin ich in der Geschichte nicht eingegangen, weil es für die Geschichte nicht wirklich wichtig ist und ich Infodump vermeiden wollte. Ich kann da aber gerne noch etwas mehr darauf eingehen.
    Feron ich denke deine Fragen habe ich im großen und ganzen beantwortet, auf Lians und Noahs vorleben wird im lauf der Story noch eingegangen. In Lians Fall über Rückblicke, anderes ist bei ihm ja ausgeschlossen. Vom Genre her steht Fantasy an erster Stelle, wie stark der Horror-anteil sein wird ist noch nicht ganz klar. Hier schwanke ich selbst noch, wie explizit ich manche Szenen beschreiben soll.

  • Auf die Historie des Parks bin ich in der Geschichte nicht eingegangen, weil es für die Geschichte nicht wirklich wichtig ist und ich Infodump vermeiden wollte. Ich kann da aber gerne noch etwas mehr darauf eingehen.

    Zu einem, man hat Phasen, wo man einfach keine Lust hat zum schreiben, und die braucht man auch.


    Zu dem obrigen Zitat. Mich stellt sich grade die Frage, da der Park darin vorkommt und die Atmothphäre auch ein wenig rüber kam, ob du vor hast diesem Park eine bedeutung zu geben. Also ob der Park in der Geschichte wichtig wird oder bereits schon ist. Dann würde ich etwas von der Hintergrundinfos vielleicht sogar verarbeiten. Wenn nicht, hast du meiner Meinung nach alles richtig gemacht ;)

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013