kewas Kurze

  • Hu ihr Lieben,

    dann will ich es auch mal wagen, und hier meine Kurzen zur Diskussion stellen.

    Meine Non-Fantasy Geschichten sind in der Regel kurz bis sehr kurz, und ich spiele oft mit den Stilen.

    Dazu möchte ich einmal betonen, das ich keine Rechtschreibkorrektur wünsche, sondern es mir

    ausschließlich um den Inhalt geht. Das soll jetzt nicht überheblich rüber kommen, sondern ist schlicht meiner Gesundheit geschuldet,

    ich habe einfach nicht mehr die Kraft, mich in neue Reformen rein zu quälen, die Zeit verbringe ich lieber mit Schreiben/Lesen,

    und überlasse das lieber meinem Lektor.

    So gesehen spart euch die Energie, und guckt mir lieber auf den Inhalt, und was ihr bestenfalls dazu anmerken möchtet.


    Zu meiner Geschichte "Lebendes Fleisch".

    Ich bin krank, und war lange Jahre immer wieder für Wochen im Krankenhaus.

    Während eines besonders "intensiven" Aufenthaltes entstand im Raucherraum diese kurze Geschichte.

    Ich habe sie in einem Rutsch runter geschrieben, und später auch nur wenig überarbeitet.


  • @kewa Eine mehr als Traurige Geschichte aber leider viel zu oft bittere Wahrheit. Gut rübergebracht ohne zu werten.

    Stimmungsvoll eingefangen. :thumbup:

    Kommt mir irgendwie bekannt vor. Mein Alter Herr war auch Kettenraucher..., bis...., bis er zur Kur an der ehemaligen Zonengrenze war. Dort traf ihn dein beschriebenes Leid mit voller Wucht. Nach der Kur war er nicht einmal mehr in der Lage, die rumliegenden Zigarettenschachteln auf zu räumen. Wir rätselten Lange, was passiert war.

    Ich habe nie mit dem Schmarn angefangen.


    grüßle Kamar


  • Erstmal vielen lieben Dank Kamar,

    für deine Antwort, und ich freue mich ^^


    Ich habe noch vor dieser Geschichte mit dem Rauchen aufgehört, glaube 2006 so um den Dreh.

    Es passte für mich nur wunderbar in die Stimmung.

    Wenn ich vorher im KH lag, waren mir die Ärzte mit ihrem dbgl. blabla auch mehr als Latte, heute, als langer NR sehe ich das auch etwas anders.

  • Ich weiß nicht, ob ich die Geschichte verstehe?

    Gibt es hier irgendein Raucher-Insider-Wissen, dass mir fehlt?


    Ich dachte, es ginge darum, dass er chronisch krank ist und die Ärtze nichts finden- bzw vieles finden aber eben nichts, was ihn heilt.

    Dann hat mich das Ende ziemlich fragend zurückgelassen. Funken aus dem Hals? "Woher haben sie die Kinder"? Sind sie doch alle Cyborgs? Versuchen die Ärzte garnicht, ihm zu helfen? Was, wie, wo???


    Das klingt jetzt vielleicht nach Kritik, aber ich mag solche Geschichten. Die am Ende noch einen Twist haben. Die mich fragend zurücklassen. Obwoh ich schon gerne wüsste, was es mit den Funken auf sich hat.


    Vom Stil her gefällt es es mir extrem gut. Es gibt einige Sätze und Vergleiche, die ich echt super finde. Leider... triggert mich die Geschichte ein bisschen, weil mein Mann auch chronisch krank ist und die Ärzte immer mehr finden, anstatt Ursachen. Daher stimmt es mich traurig und nicht auf eine "gute" weise- obwohl die KG wirklich gut geschrieben ist. Ich hoffe daher einfach, das deine nächsten KG´s, auf die ich mich schon sehr freue :D , ein anderes Thema oder Setting haben werden. Aber das ist auch nur meine Hoffnung, schreib und poste bitte das, was du möchtest xD

    Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
    Josh: Meine Prophetin!

  • Alles gut,

    Danke für deine netten Kommentare Aztiluth

    Manchmal ist meine Schreiberei auch schwer zu verstehen, kein Ding ^^


    Dann habe ich hier mal etwas ganz Liebes.

    Ist jetzt zwar nicht die richtige Jahreszeit, aber ich finde, sie geht immer.

    Viel Spaß beim lesen und Kommentieren ^^

  • Liebe kewa ,


    dein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Viele Metaphern (wie zum Beispiel "die dunkle Seite des Mondes") hast du wirklich schön eingeflochten. Und obwohl ich jedem, der raucht, eher ablehnend gegenüber stehe, konnte ich den Protagonisten gut verstehen. Auch die Akte, die du mit der Fülle eines gestrandeten Wals vergleichst, war da sehr anschaulich.

    Für den Inhalt hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr gewünscht. So war es doch eher nachdenklich, zähflüssig. Mehr Metaphern als Handlung. Natürlich ist das gut zum Runterkommen und Philosophieren, aber ich bleibe etwas ratlos zurück. Andererseits ist es vermutlich beabsichtigt, dass dem Protagonisten nichts mehr passiert. Er wartet sowieso nur noch... Wie traurig... Daher... wirklich gut gemacht. :)


    Ich bin gespannt auf die Nächste!

    Liebe Grüße!