Louis der nette Vampir - Geschichte & Diskusion

Es gibt 225 Antworten in diesem Thema, welches 16.670 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Mai 2024 um 11:28) ist von Nitram65.

  • Was ist die Meinung aller anderen Leser? Hättet ihr Zahlen lieber so: 326, oder so: dreihunertsechundzwanzig ? 2

    1. Lieber als: dreihundertsechundzwanzig - dabei egal welche Zahlen! (0) 0%
    2. Lieber als: 326 - dabei ist es egal welche Zahlen! (0) 0%
    3. Ehrlich gesagt ist es mir egal, nur sollte die Schreibweise dabei nicht durcheinander kommen! (0) 0%
    4. Alle Zahlen immer in Buchstaben, mit Ausnahme von einem Datum, oder Jahres Angaben! (2) 100%

    Hallo Feron das obere Zitat beschreibt Olaf, den "Sohn" der zwei Vampire. Er ist nun mal etwas primitiv gegen über den anderen Personen im Roman. Außerdem wurde ich von den Moderatoren aufgefordert die Kapitel nicht unnötig lang zuschreiben! Daher jetzt auch die Aufteilung in mehrere Unterkapitel.

    Zu dem unteren Zitat muss ich dir allerdings absolut Recht geben. Ehrlich gesagt ich finde es gut das du dieses Beispiel angefügt hast, da ich oft mit mir im Unreinen war, ob ich dafür lieber Worte, oder Zahlen verwenden sollte. Aber ab jetzt werde ich nur noch alle *Zahlen* in Buchstaben verfassen. {Was auch mir ehrlich gesagt lieber ist}

  • Also liebe Leser, im Moment [am 28. März] gehen mir gerade etwas die Ideen aus, und ich hatte heute Vormittag so eben mein Kapitel fertig geschrieben. Was ich aber noch überarbeiten muß. Erlich gesagt würde ich diese Geschichte dann mit dem 100. Kapitel Enden lassen.

    Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Ideen die ich dann für euch umsetzen kann?

    Danke: euer Nitram


    74) Wie alt kann ein Vampir wohl werden? (2)

    Daraufhin herrschte dann einige Zeit Stillschweigen bei den Vampiren. Bis Olaf dann plötzlich zu Felicitas sagte: " Du Mama, eins kapier ich aber nicht. Wenn wir doch eigentlich tot sine, und unser Herz auch nicht mehr pumpt, also stillsteht. Wieso streben wir dann wenn wir einen Flock, ganz tief in unser Herz kriegen? "

    Verwundert sah Felicitas, daraufhin Louis an, und fragte ihn: " Also erlich gesagt, darüber hatte ich mir auch noch niemals Gedanken irgendwelche Gedanken gemacht. Darauf wüsste ich jetzt auch keine Antwort zu geben. "

    Wider einmal tippte sich jetzt Louis mit seinen Fingern ans Kinn, doch nach einiger Zeit sagte er sehr überrascht: " Also gut, wie ich dir ja schon vor längerem berichtet hatte, muss es unbedingt ein Flock aus Holz sein. Andere Materialien, und seinen sie noch so giftig, wirken nicht. Aber damit hast du wohl recht, denn bei den Lebewesen muss das Herz unbedingt schlagen, sonst stirbt das Wesen... "

    Und schon unterbrach ihn Olaf mit: " Ja genau das mein ich ja, und warum immer nur das Herz und nicht auch mal unser Gehirn, oder so? "

    Darauf mischte sich auch Felicitas wider in die Diskussion ein: " Ja mit dem Gehirn hatte Olaf doch garnicht mal so unrecht. Die Lebewesen sind doch auch schon tot wenn sie von einer kleinen Pistolenkugel in's Gehirn, oder deren Lunge getroffen werden. So sieht man es zumindest immer in Krimis, Westen, oder diesen unmöglichen Kriegsfilmen. "

    Doch dann sagte Louis: " Ja du hast Recht, aber es reicht auch schon ein Pfeil, welcher von einem Bogen abgeschossen wurde. So bin ich vor Jahren immer an mein kostbares Blut gekommen. "

    Nur kurz darauf rief Olaf: " Ja richtig, manchmal hast du mich ja auch mal mitgenommen, und wenn du dann eins der Viecher irgentwo getroffen, hattest war es trotzdem kurtz danach tot! Aber wartet doch mal, ich hab da ne Idee! "

    Daraufhin rannte Olaf los, und kahm kurz darauf mit einem Pfeil, und seinem Bogen wieder zurück. Er stellte sich in einiger Entfernung von Louis auf, spannte den Pfeil in seinen Bogen, und sagte zu seinem Vater: " Ok, jetzt mal nicht mehr bewegen. "

    Und schon schoss er den Pfeil in Louis Richtung ab! Der Pfeil traf Louis in der Brust, dort wo sich bei den Menschen die Lunge befindet! Erschrocken sah Louis an sich sich herrab und war vor Schreck zunächst einmal Sprachlos.

    Felicitas sah ebenfalls erschrocken auf Louis Brust, sagte dann aber zu Olaf, in einen sehr strengen Ton: " Olaf Junge, bist du denn des Wahnsinns? Wie kommst du dazu, so mir nichts dir nichts, einfach auf deinen Vater zu schießen!? "

    Während dessen hatte Louis sich den Pfeil wider aus seiner Brust gezogen, sah aber noch immer entsetzt zu Olaf herrüber.

    Olaf dagegen sagte nur: " Ich weiß garnicht was ihr habt, also das wir echt nie Schmerzen haben, ist ja klar. Aber der Pfeil da ist ja komplett aus Holz, und trozdem hat er dem Papa überhaupt nicht's getan. Las doch mal deine Brust sehen, Papa! "

    Noch immer sehr erschrocken sagte Felicitas darauf zu Olaf: " Junge, was möchtest du denn jetzt noch des Vater's Brust sehen? "

    Schon beinahe gelangweilt, antwortete Olaf darauf: " Aber ist euch das denn echt nicht klar? Bei einem Menschen, oder der auch eins der Tiere währe da jetzt ein tiefes Loch zu sehen! "

    Doch noch immer entsetzt knöpfte Louis jetzt sein Hemd auf, und sah an sich herrab. Tatsächlich war nirgends an seinen Körper eine Einschußwunde zu sehen. Nicht einmal eine Narbe, oder ähnliches war für die drei auszumachen.

    " Seht ihr, " rief Olaf: " genau das meinte ich der Pfeil hatte gerade erst da drin gesteckt, und jetzt ist schon nicht's mehr davon zusehen, und das obwohl das Ding total aus Holz war! "

    Jetzt sagte Louis eingeschüchtert: " Aber Olaf deswegen kannst du doch nicht einfach so, aus einer Laune heraus, auf mich schießen! "

    Olaf legte darauf seinen Bogen auf den Tisch, ließ seinen Kopf hängen, und sagte leise: " Ja, ist ja schon gut, dann entschuldige ich mich eben bei euch. " Danach ging er wieder hinauf in sein Zimmer, und setzte sich dort auf seine Bettkante.

    Doch Louis und Felicitas unterhielten sich noch lange, über das ungebührliche Betragen ihres Sohnes, in dieser Nacht.
    Dabei hatte Felicitas die Idee Olaf seinen Jagtbogen weg zu nehmen und diesen dann zu vernichten. Louis war sogleich damit einverstanden, zumal sie ja durch das einmalige Geschenk der Magier. Dabei meinte Louis das Blutfass, welches sich immerwieder auf Magische Weise selbst befüllt. Nicht mehr gezwungen waren, zur Jagt gehen zu müssen.

    Somit also zerbrach Louis den Jagtbogen von Olaf, trug ihn dann draußen fünfhundert Meter die Straße hinunter, und entsorgte die Teile des Bogen's dort in einer öffentlichen Mülltonne. Dann ging er wieder gemütlich heim.

    Zuhause wartete schon Felicitas auf ihren Liebsten, dabei fragte sie, ihn voller Neugierde gleich nach seiner Ankunft: " Und ist alles gutgegangen, so wie du es dir erhofft hattest? "

    Louis erwiderte darauf nur verständnislos: " Aber ja doch, hinten am Anfang der Straße steht eine große Mülltonne. Darin wird er seinen Bogen sicherlich nicht suchen, bei soviel Dreck wie da drinnen enthalten ist. "

    So also unterhielten sich Louis und Felicitas noch für den Rest der Nacht, über alles mögliche, aber auch was ihnen die Zukunft wohl noch mit ihrem Sohn bescheren wird. Dann legten sie sich bei Zeiten in ihre Betten, und schiefen auch recht schnell ein.

    2 Mal editiert, zuletzt von Nitram65 (30. März 2024 um 14:54) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nitram65 mit diesem Beitrag zusammengefügt. Den oberen Beitrag noch einmal komplett überarbeitet.

  • 75) Der Nerven Zusammenbruch des Herrn Grassau: (1)

    Im Kölner Industriegebiet steht schon seit Generationen ein Betrieb zur Betongewinnung. Sicherlich war diese Firma Deutschlandweit tätig. Doch hier in Köln wurde vor etwas über hundert Jahren der Grundstein für dieses erfolgreiche Unternehmen gegründet.

    Somit waren auch hier in Köln die Verwaltungsgebäude ansässig, daher nannte sich die Firma auch die; Kölner Beton AG. Allein hier in der Verwaltung des Konzerns, waren bis zu 50 Personen beschäftigt. Doch der Vorstandsvorsitzender der Kölner Beton AG, hatte in der letzten Zeit immer wieder großen Ärger mit einem anderen Konzern. Der seinen, aus dem Untergrund heraus zu übernehmen Versucht.

    Doch so sehr sich der Vorstandsvorsitzende, dieser Aktien Gesellschaft, Vinzenz Grassau, sich auch bemühte, er kahm seinen Widersacher einfach nicht auf die Schliche! Auch der Aufsichtsrat machte in schon immer mehr Druck. Somit glaube er, das er jetzt noch als einziger hier um den Erhalt des Konzerns Kämpfen musste. Also sowohl gegen einen unsichtbaren Gegner, als auch gegen seinen eigenen Vorstand.

    Somit wurde der Herr Grassau immer schwächer, in der Nacht konnte er nicht mehr schlafen, und in der Firma konnte er sich nicht mehr so recht konzentrieren. Auch hatte er kaum noch Appetit, so das er auch stehst weiter an Gewicht verlor.

    Auch seine Ehefrau hatte schon bald keinen Rat mehr. In ihrer Verzweiflung griff sie zu ihrem Smartphone und rief ihren gemeinsamen Sohn, Lars Grassau an, und erflehte ihn um Unterstützung. Lars sagte auch direckt zu, schwang sich in seinen Porsche, und fuhr sogleich zur Villa seiner Eltern. Dort angekommen, parkte er den Porsche direkt vor deren Haustüre, und rannte dann gleich zu seiner Mutter.

    Dabei rief er: " Mutter, Mutter, was sagtest du vorhin am Telefon, Vater ist schwer erkrankt? Ist es sehr schlimm, was hat er denn?! "

    Seine Mutter sah ihren Sohn Lars, beinahe schon weinerlich an, und antwortete ihm unter Tränen: " Also er nimmt nichts mehr zusich, magert daher konsequent ab, er schläft kaum noch, und redet den ganzen Tag über, also zumindest wenn er hier ist, irgendwelches total wirres Zeugs von seiner Firma. Wirklich Lars, ich kann nicht mehr. So kann es hier nicht weitergehen. "

    Dann setzte sich die Mutter von Lars, also Frau: Christa Grassau, zunächst einmal hin und hielt sich die Hände vor's Gesicht.

    Lars umarmte dann seine Mutter Christa, und sagte leise zu ihr: " Ist schon gut liebste Mutter. Ich werde jetzt gleich einmal nach Vater sehen, und mich so lapidar, über dieses und jenes mit ihm unterhalten. Doch bitte sage mir doch wo sich Vater denn hier in diesem recht großen Haus wohl aufhalten kann? "

    Jetzt sah die Mutter ihren Sohn Lars an, und sagte nachdenklich: " Ich denke er wird wohl wider in seinem Büro oben sein, da ist ja in den letzten Wochen kaum noch herraus zubekommen. "

    " Gut, " sagte Lars, und drücke seiner Mutter noch einen dicken Kuss auf die Wange. Dann ging er die Treppe hinauf, und in des Vaters Büro hinein.Tatsächlich saß hier sein Vater hinter seinem großen Sekretär, und besah sich gerade immerwieder einige verschiedene Aktenortner durch. So das er seine Sohn zunächst garnicht bemerke. Er hatte seine Lesebrille aufgesetzt, und blätterte äußerst unruhig die Papiere vor ihm durch.

    Lars ging also auf seinen Vater zu, und sagte als er ihn erreicht hatte: " Vater ich bitte dich einen Moment mit deiner Arbeit zu stoppen, und mir zu sagen was dich bedrückt. "

    Doch da sah Herr Vinzenz Grassau, blas und verschwitzt, seinen Sohn an, und sagte mit zittriger Stimme: " Oh man Lars, irgendwie geht unsere Firma gerade den Bach runter, und warhaftig habe ich noch keine Lösung gefunden um den Abwärts Kurs, unserer Aktien zu stoppen. "

    Darauf antwortete Lars: " Aber Vater, was ist denn mit unseren Aktien. Klär mich doch mal auf. Eventuell kann ich dir dir bei deinem Problem zur Seite stehen? "

    Daraufhin ging Lars langsam um den Wertvollen Sekretär herrum und blätterte nun ebenfalls einige der Aktien durch. So also arbeiteten Vater und Sohn hier noch drei Tage zusammen an den Aktien. Doch am dritten Tag brach Herr Vinzenz Grassau plötzlich auf seinem Stuhl zusammen, und blieb danach regungslos auf dem Boden liegen.

    Lars Grassau sprang sofort hinunter zu seinem Vater und klopfte ihn leicht auf seine Wangen, während er immer wieder rief: " Vater, was ist mit dir? Komm doch wieder zu dir! "

    Doch seinen Vater reagierte in keinster Weise, auf sein flehen. Also drehte Lars seinen Vater in die stabile Seitenlage, und lief schnellstmöglich zu seiner Mutter. Ihr berichtete er was geschehen ist und das sie jetzt gleich den Rettungsdienst anrufen soll.

    Doch seine Mutter faste Lars an seine Schulter und sagte verzweifelt: " Nein Lars, besser nicht, denn dein Vater hatte der Schulmedizin schon immer misstraut. "

    Doch in höchster Aufregung rief Lars darauf: " Aber wir können ihn da oben doch nicht einfach so sterben lassen! "

    Doch die Mutter antwortete darauf nicht, sondern dachte eine Weile nur nach. Dann plötzlich klatschte sie, in ihre Hände und rief: " Las uns doch schnell einmal nach Vater oben gehen, dann kann ich eine gute Freundin von uns anrufen. Denn sie kennt eine warhaftig gute Heilpraktikerin. Ich bin überzeugt das sie uns mit deinem Vater helfen kann! "

    Doch Lars meinte dazu nur abfällig: " Eine Heilpraktikerin? Das sind doch alles nur Stümperhafte Laien. "

    Dennoch ging Christa Grassau gleich zu ihrem Ehemann, kniete sich zu ihm hernieder und untersuchte ihn Laienhaft. Dann nahm sie ihr Smartphone zur Hand, und rief ihre Freundin an. Ihr berichtete sie verzweifelt was geschehen ist, und ihre Freundin sagte gleich darauf. Das sie sofort zu ihr kommen wird.

    Zwanzig Minuten später stand sie auch schon vor der Haustür der grossen Villa. Lars ließ sie auch so gleich eintreten, und brachte die Freundin der Familie zu seinem Vater.

    Hier fragte Christa Grassau ihre Freundin: " Liebste Laura du hattest mir doch einmal von einer Heilpraktikerin erzählt, die ware wunder vollbringen kann. Könntest du nicht Vinzenz, und mich dort hinbringen? Du weißt ja Vinzenz vertraut der Schulmedizin einfach nicht. "

    " Ja sicher, " sagte Laura darauf, sah dann Lars an und sagte zu ihm: " Lars, bringe doch deinen Vater bitte zu meinem Auto und lege in dann vorsichtig hinten auf die Rücksitzbank. " Dann sagte Laura zu Frau Christa Grassau: " Und du beste Freundin, wenn du ebenfalls mitkommen möchtest. Kannst du ja zwischenzeitlich auf dem Beifahrersitz platz nehmen. "

    Lars hatte seinen Vater gerade auf der Rücksitzbank des schweren Mercedes gesichert, als er fragte: " Und was ist mit mir, gute Laura? Ich würde schliesslich auch nur zu gern dabei sein. "

    Laura sagte darauf: " Ja Lars, das kann ich dir wirklich gut nach vollziehen. Doch müsstest du dann mit deinem Wagen hinter uns her fahren. "

    Somit fuhren jetzt alle vier nicht zum Krankenhaus, sondern zu der älteren Villa der Vampire. Dort nahm sich Lars schnell wieder seinen Vater auf seine Arme, während Laura schon mal zur Haustüre eilte und dort Sturmläutete.

    Nur kurz darauf öffnete Felicitas ihre Tür und sah recht verwirrt wie ihre frühere Patientin, und zwei weitere Menschen vor ihr standen. Der jüngere Mann trug derweil einen älteren Mann auf seinen Armen.

    " Dürfen wir eventuell zu ihnen eintreten? Wir haben hier einen Notfall. " Sagte Laura und zeigte dabei auf Herrn Grassau.

    Felicitas sah sich noch kurz, leicht verwirrt um, und sagte dann zu den Menschen: " Aber ja doch, bringen sie diesen Mann doch gleich hinter die erste Tür hier rechts hinein. "

    Lars legte seinen Vater hier im Raum sachte auf den Behandlungstisch, und erklärte Felicitas wie es zu diesem Zusammenbruch gekommen ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Nitram65 (3. April 2024 um 16:51)

  • 75) Die Vampire und die neuen Reichen Bekannten: (2)


    Tatsächlich klingelte es schon kurz nach der nächsten Abendlichen Dämmerung, und Sven Grassau stand vor der Tür. Rechts und links neben der Haustür hatte er schon verschieden großene Pakete aufgestellt.

    Fröhlich begrüßte Sven seine Vampirischen Freunde, und sagte dabei: " Hier in den Kartons befinden sich die Einzelteile eurer neuen Regale! "

    Also trugen die drei die verschieden großen Pakete in's zukünftige Büro, da Sven Grassau auch noch das richtige Werkzeug mitgebracht hatte. Ging der Aufbau der Regale zügig voran. So das die drei schon einige Zeit vor dem Morgengrauen die Regale an ihren Platz stehen, und auch alle Akten geordnet hinein geräumt hatten.

    Der Mensch und die Vampire sahen sich zufrieden um. Dann begann Louis plötzlich breit an zu Grinsen und sagte: " So jetzt fehlt hier eigentlich nur noch solch ein prachtvoller Schreibtisch, wie der von deinem Vater! "

    Darauf sahen ihn die anderen zwei nur verständnislos an, und Louis fuhr öfters lächelt seinen Augenbrauen auf und ab.

    Doch Sven sagte dazu nur: " Also, ich muss jetzt nach Hause, damit ich heute Abend wieder für euch fit bin. "

    Draußen winkte er noch kurz, stieg in seinen Porsche, und rauschte davon. Den Rest der Nacht sahen sich beide Vampire schon mal einige der Akten an. Doch ausser irgendwelche für sie sinnlose Zahlen, erkannten sie zunächst einmal rein garnicht's.

    Doch dann kam Olaf in seinem ehemaligen Klassenzimmer, sah sich erstaunt um, und fragte: " Wow ey, was habt ihr denn hier gemacht? "

    Dann ging er nach Felicitas, und besah sich mit ihr den Inhalt des Aktenortner, und meinte begeistert: " Geil ey, das ist ja wie bei meiner Tante damals. Die war Steuerberaterin, und hatte immer mit sonem Zeugs zu tun. "

    Erstaunt sah Felicitas darauf ihren Olaf an, und sagte: " Was, willst du mir damit sagen das du dich mit diesem ganzen Zahlenwirwar hier auskennst? "

    Olaf zuckte mit seinen Schultern, und sagte dann: " Na ja, so schwer ist das ja auch nicht. Die schwarzen Zahlen da links, sind alles was an Geld rein gekommen is, und die roten Zahlen da rechts, sind alles was an Geld raus gegangen is. Also wenn man jetzt alle roten Zahlen von den Schwarzen weg rechnet. Muss immer noch ganz viel Geld über sein, wenn nicht ist's scheiße. "

    Felicitas sah Olaf jetzt nur schwer verblüfft, und sagte zu ihm: " Ja gut, dank der Magier bist du nun ja auch schon recht gut im rechnen und lesen. "

    Somit also beäugten sich den Rest dieser Nacht, immer eine der Akten zu dritt. Dadurch hatte immerwieder einer der Vampire eine geniale Idee, und kahmen so auch recht schnell voran.

    Der nächste Abend ist gerade einmal in die Nacht übergegangen als die Türschelle klingelte. Louis ging sogleich die Haustüre öffnen und ließ dabei den davor stehenden Sven Grassau eintreten. Beide gingen dann auch gleich in das neu eingereichte Büro.

    Doch Sven regte sich beim betreten des Raumes gleich darüber auf: " Was bitte hat der Kleine hier zu suchen? Es war doch abgemacht das nur wir drei Zugang zu diesem Raum haben! "

    " Bitte guter Sven, beruhige dich doch erst einmal. " Sagte Felicitas, und zeigte derweil auf ihr Kind: " Dieses ist unser Sohn Olaf, und glaube mir, er ist sehr viel intelligenter als es auf dem ersten Blick erschien mag. "

    Nach dem sich Sven also wider beruhigt hatte, suchten die drei noch eine Woche und zwei weitere Nächte hier in den Akten nach irgendwelchen Hinweisen. Dann plötzlich schlug Louis mit der flachen Hand auf die Tischplatte und rief: " Also erlich gesagt, ich denke nicht das uns diese Arbeiten hier noch viel weiter bringt. Wenn, dann müssen wir uns in ihrem Unternehmen überall umhören! "

    Verwundert fragte Felicitas: " Aber liebster, wie stellst du dir denn das wohl vor? Immerhin können wir ja nur in der Nacht agieren. "

    " Aber ja, das weiß ich doch, " sagte Louis: " daher benötigen wir noch einen weiteren Spion. Der in der Lage ist, für uns auch am Tage Augen und Ohren offen zu halten. "

    Sven überlegte kurz, und sagte dann: " Eventuell kann unsere Freundin Laura uns da weiterhelfen. Sie ist ausserordentlich zuverlässig, und in unserem Betrieb absolut unbekannt. "

    Begeistert sagte Felicitas dazu: " Ja das hört sich doch recht gut an. Du solltest gleich morgen über Tag mit ihr Kontakt aufnehmen. "

    Jetzt sagte Sven triumphierend: " Gut um keinen Verdacht auf kommen zu lassen werdet ihr zwei offiziell als Nächtlicher Reinigugsienst tätig werden, und Laura als Unterstützung für meinen Vater. So erregt ihr denke ich, keinen Verdacht, also dann Morgen geht es schon los, gut? "

    So also stieg Sven wieder in seinen Porsche und fuhr wieder Heimwärts. Louis und Felicitas packen noch all die Akten wieder zurück in ihre Kartons und stellten diese dann gleich draußen neben ihrer Terrassentür. So das die Grassau's ihre Akten am folgenden Tag, wieder bei ihnen abholen können.

  • 76) Die Vampire und die neuen Reichen Bekannten: (1)


    Dann zwei Monate später im Oktober, kahm Olaf zu Felicitas gelaufen, und sagte zu ihr nur: " Du Mama, der reiche Schnösel von vor einigen Monaten ist wieder da unten. "

    Felicitas sah Olaf daraufhin verblüfft an, und fragte ihn dabei: " Wen bitte meinst du? "

    Olaf zuckte mit seinen Schultern, und sagte: " Na dieser Kerl mit seiner riesen Limo. "

    Jetzt stemmte Felicitas ihre Hände in die Hüften, und fragte äußerst argwöhnisch: " Ach, und wie kommt er hier zu uns herrein? "

    Olaf jedoch antwortete beinahe gleichgültig: " Ach weist du, ich hatte draußen auf dem Gehweg mit meinem geilen Auto gespielt. Als diese krasse Limo draußen anhielt, und dieser Kerl Ausstieg und zu unserer Haustür ging. Ich fragte dann was der hier will, und er sagte, er will mit euch zwei reden. Also hab ich den Typ eben reingelassen. "

    " Na gut, " sagte Felicitas darauf: " dann gehe doch bitte zum Papa, und bitte ihn in den Behandlunsraum zukommen. Ach, und Olaf... " " Ja? " "...in Zukunft wirst du keine fremdem Menschen, oder andere Wesenheiten hier ins Haus einlassen! "

    Ohne auf eine Antwort von Olaf zu warten, ging Felicitas in den Behandlunsraum, und begrüßte dort Herrn Grassau. Dabei fragte sie ihn auch: " Werter Herr was ist denn in dieser Nacht ihr Anliegen? "

    Vinzenz Grassau sah Felicitas verzweifelt an, und sagte nachdenklich: " Bitte verstehen sie mich jetzt nicht falsch. Aber sie sind doch sicherlich Vampire, oder ähnliches? "

    Felicitas schob darauf ihren Kopf nach hinten, und drücke die rechte Hand in ihre Hüfte. Sie musste dann erst einmal kurz nachdenken. Danach jedoch fragte sie den Herrn Grassau: " Wie bitte schön, kommen denn wohl darauf? "

    In diesem Moment kahm auch Louis in den Behandlunsraum, sah sich kurz um, und fragte: " Aber Felicitas liebste was ist denn hier vorgefallen? Das hier eine solch eisige Stimmung vorherrscht. "

    Felicitas zeigte darauf auf Herrn Grassau, und sagte: " Du glaubst es sicher nicht, aber dieser Mann hier ist doch tatsächlich der Meinung, wir währen Vampire! "

    Louis fragte Herrn Grassau daraufhin in aller Ruhe: " Also wie kommen sie denn ausgerechnet auf Vampire, etwa wegen unserer Sonnenlichtallergie? "

    Nun begann Herr Grassau doch etwas an zu Grinsen, und sagte: " Naja, also als ich wieder Zuhause war. Hatte ich etwas über sie nachgeforscht. Bitte nicht persönlich nehmen, doch ich bin schon von Natur aus ein sehr misstrauischer Mann. Also bei meinen Nachforschungen bin ich auf einige sehr interessante Informationen gestoßen. "

    Zwischenzeitlich kahm auch Olaf in den Behandlunsraum, und hörte Vinzenz Grassau auch eine Zeit lang zu. Doch dann sagte er: " Ach, was schreiben die denn im Internet über uns? "

    Darauf antwortete Herr Grassau: " Ach was, mit dem Internet hat das nichts zu tun. Ich habe Spezialisten die mir steht's auch noch so geheime Informationen ermitteln. So hatte ich auch herraus gefunden, das sie drei in den letzten zweihundert Jahren. Mit keinerlei Geburtsdatum in irgendeinem Register eingetragen wurden. "

    " Dennoch sind Vampire doch reine Märchen Figuren. " Erwiderte Felicitas sofort.

    " Na dann lächeln sie drei mich doch einmal an. " Sagte Vinzenz Grassau in einem bestimmenden Ton.

    Kurz daraufhin sagte er: " Oh nein, nicht nur Grinsen sondern richtig mit offenen Mund lachen! "

    Jetzt sahen sich Louis und Felicitas entsetzt an, und dann wieder zu Herrn Grassau.

    Doch der sagte jetzt nur: " Keine Sorge, ich weiß natürlich längst, das sie sich nur von Tierblut ernähren. Anders wäre ich auch wohl kaum wieder hergekommen. "

    " Gut, " fragt Louis, Herrn Grassau: " doch was führt sie dann wieder zu uns? "

    Darauf nickte Vinzenz Grassau nur schwer mit seinem Kopf, und sagte beinahe schon verzweifelt: " Ehrlich gesagt ich könnte ihre Hilfe nur zu gut gebrauchen. Denn wenn sie schon einige hundert Jahre alt sind, haben sie zwei doch sicherlich schon einen großen Schatz an Erfahrungen sammeln können! "

    "Gut, doch was bringt ihnen als erfolgreicher Geschäftsmann, unsere Erfahrung von vor 250 Jahren? " Wollte Felicitas jetzt wissen.

    Herr Grassau nickte weiterhin schwer mit seinem Kopf, und sagte dabei recht leise: " Meine Firma steht kurz vor der Übernahme durch die Konkurrenz, und dabei sind sie meine letzte Rettung. "

    Louis sagte darauf: " Doch, es ist ihnen schon klar, das wir grundsätzlich nur während der Nacht agieren können? "

    " Aber ja, " antwortete der Herr Grassau: " daher hatte ich auch alle relevanten Akten Kopiert, und bereits ordentlich in meinem Wagen deponieren lassen. Wenn sie es wünschen, können wir sie gleich her holen. "

    Begeistert rief Louis sofort: " Aber ja, und deponieren werden wir die geheimen Akten in dem Schulungsraum von Olaf. Daraus richte ich mir dann ein gutes Büro ein. "

    So also gingen, Herr Grassau, Louis, und Felicitas zu der langgezogenen Limousine der Familie Grassau, und holten dort sicher an die zwölf schweren Kartons voll mit Kopien der Akten herraus. Gleich darauf wurden die zwölf Kartons in das zukünftige Büro von Louis und Felicitas gestellt.

    " Das dachte ich mir schon, " sagte Herr Grassau als er sich in dem Schulungsraum von Olaf umsah: " es fehlt hier an Regale für die diverse Akten. Aber ich schicke gleich morgen Nachmittag meinen Sohn los das er eben jene Regale besorgt. Dann kann er die Regale schon am Abend herbringen, und sie drei können die Regale dann in aller Ruhe hier aufbauen. "

    Dann jedoch sagte er noch, das diese Akten wirklich nur, und absolut für die Augen der zwei Vampire bestimmt sind! Damit verließ er die Villa der Vampire.

  • Daher hätte ich gerne gewusst welches Ende hättet ihr persönlich lieber? 1

    1. In dem Louis einen sanften Tod erleidet, und die Geschichte somit Endet. (1) 100%
    2. Louis existiert ganz normal weiter dennoch Endet die Geschichte mit diesem Kapitel. (0) 0%

    Umfrage endet am 10. Juni 2024 um 23:59

    Hallo ich bin gerade dabei das aller letzte ( 99ste) Kapitel der Louis Geschichte zu schreiben.

    In dem Louis einen sanften Tot findet, und dadurch die Geschichte endet.

    Louis existiert gewöhnlich weiter, und die Geschichte läuft dennoch langsam aus.

    Alles Liebe Liebe

  • 76) Die Vampire und die neuen Reichen Bekannten: (2)


    Dann jedoch sagte er noch, das diese Akten wirklich nur, und absolut für die Augen der zwei Vampire bestimmt sind! Damit verließ er die Villa der Vampire.

    Tatsächlich klingelte es schon kurz nach der nächsten Abendlichen Dämmerung, und Sven Grassau stand vor der Tür. Rechts und links neben der Haustür hatte er schon verschieden großene Pakete aufgestellt.

    Fröhlich begrüßte Sven seine Vampirischen Freunde, und sagte dabei: " Hier in den Kartons befinden sich die Einzelteile eurer neuen Regale! "

    Also trugen die drei die verschieden großen Pakete in's zukünftige Büro, da Sven Grassau auch noch das richtige Werkzeug mitgebracht hatte. Ging der Aufbau der Regale zügig voran. So das die drei schon einige Zeit vor dem Morgengrauen die Regale an ihren Platz stehen, und auch alle Akten geordnet hinein geräumt hatten.

    Der Mensch und die Vampire sahen sich zufrieden um. Dann begann Louis plötzlich breit an zu Grinsen und sagte: " So jetzt fehlt hier eigentlich nur noch solch ein prachtvoller Schreibtisch, wie der von deinem Vater Herrn Grassau! "
    Darauf sahen ihn die anderen zwei nur verständnislos an, und Louis fuhr öfters lächelt seinen Augenbrauen auf und ab.

    Doch Sven sagte dazu nur: " Also, ich muss jetzt nach Hause, damit ich heute Abend wieder für euch fit bin. "

    Draußen winkte er noch kurz, stieg in seinen Porsche, und rauschte davon. Den Rest der Nacht sahen sich beide Vampire schon mal einige der Akten an. Doch ausser irgendwelche für sie sinnlose Zahlen, erkannten sie zunächst einmal rein gar nicht's.

    Doch dann kam Olaf in seinem ehemaligen Klassenzimmer, sah sich erstaunt um, und fragte: " Wow ey, was habt ihr denn hier gemacht? "

    Dann ging er nach Felicitas, und besah sich mit ihr den Inhalt des Aktenortner, und meinte begeistert: " Geil ey, das ist ja wie bei meiner Tante damals. Die war Steuerberaterin, und hatte immer mit sonem Zeugs zu tun. "

    Erstaunt sah Felicitas darauf ihren Olaf an, und sagte: " Was, willst du mir damit sagen das du dich mit diesem ganzen Zahlenwirwar hier auskennst? "

    Olaf zuckte mit seinen Schultern, und sagte dann: " Na ja, so schwer ist das ja auch nicht. Die schwarzen Zahlen da links, sind alles was an Geld rein gekommen is, und die roten Zahlen da rechts, sind alles was an Geld raus gegangen is. Also wenn man jetzt alle roten Zahlen von den Schwarzen weg rechnet. Muss immer noch ganz viel Geld über sein, wenn nicht ist's scheiße. "

    Felicitas sah Olaf jetzt nur schwer verblüfft, und sagte zu ihm: " Ja gut, dank der Magier bist du nun ja auch schon recht gut im rechnen und lesen. "

    Somit also beäugten sich den Rest dieser Nacht, immer eine der Akten zu dritt. Dadurch hatte immerwieder einer der Vampire eine geniale Idee, und kahmen so auch recht schnell voran.

    Der nächste Abend ist gerade einmal in die Nacht übergegangen als die Türschelle klingelte. Louis ging sogleich die Haustüre öffnen und ließ dabei den davor stehenden Sven Grassau eintreten. Beide gingen dann auch gleich in das neu eingereichte Büro.

    Doch Sven regte sich beim betreten des Raumes gleich darüber auf: " Was bitte hat der Kleine hier zu suchen? Es war doch abgemacht das nur wir drei Zugang zu diesem Raum haben! "

    " Bitte guter Sven, beruhige dich doch erst einmal. " Sagte Felicitas, und zeigte derweil auf ihr Kind: " Dieses ist unser Sohn Olaf, und glaube mir, er ist sehr viel intelligenter als es auf dem ersten Blick erschien mag. "

    Nach dem sich Sven also wider beruhigt hatte, suchten die drei noch eine Woche und zwei weitere Nächte hier in den Akten nach irgendwelchen Hinweisen. Dann plötzlich schlug Louis mit der flachen Hand auf die Tischplatte und rief: " Also erlich gesagt, ich denke nicht das uns diese Arbeiten hier noch viel weiter bringt. Wenn, dann müssen wir uns in ihrem Unternehmen überall umhören! "

    Verwundert fragte Felicitas: " Aber liebster, wie stellst du dir denn das wohl vor? Immerhin können wir ja nur in der Nacht agieren. "

    " Aber ja, das weiß ich doch, " sagte Louis: " daher benötigen wir noch einen weiteren Spion. Der in der Lage ist, für uns auch am Tage Augen und Ohren offen zu halten. "

    Sven überlegte kurz, und sagte dann: " Eventuell kann unsere Freundin Laura uns da weiterhelfen. Sie ist ausserordentlich zuverlässig, und in unserem Betrieb absolut unbekannt. "

    Begeistert sagte Felicitas dazu: " Ja das hört sich doch recht gut an. Du solltest gleich morgen über Tag mit ihr Kontakt aufnehmen. "

    Jetzt sagte Sven triumphierend: " Gut um keinen Verdacht auf kommen zu lassen werdet ihr zwei offiziell als Nächtlicher Reinigugsienst tätig werden, und Laura als Unterstützung für meinen Vater. So erregt ihr denke ich, keinen Verdacht, also dann Morgen geht es schon los, gut? "

    So also stieg Sven wieder in seinen Porsche und fuhr wieder Heimwärts. Louis und Felicitas packen noch all die Akten wieder zurück in ihre Kartons und stellten diese dann gleich draußen neben ihrer Terrassentür. So das die Grassau's ihre Akten am folgenden Tag, wieder bei ihnen abholen können.

  • 77) Die Jagt beginnt: (1)


    Kaum waren die Vampire durch ihre Vampirgeschindigkeit zügig an der Villa Grassau angekommen. Schellte Louis, und fragte Herrn Grassau durch die Gegensprechanlage um einlass.

    Aus der Gegensprechanlage ertönte darauf kurz die Stimme des Herrn Grassau der den Vampiren sagte: " Gut ich werde ihnen nun die Türe öffnen, doch warten sie dann bitte auf Sven. "

    Danach ertönte ein leises Summen und die Haustür ließ sich darauf leicht öffnen. Also gingen Louis und Felicitas hinein und warteten kurz hinter der Tür. Sven kahm dann auch schon nach kurzer Zeit, und begleitete seine Freunde zu einem recht hübschen eingerichteten Raum. Darin wartete auch schon Vinzenz Grassau, so setzten sich die drei Freunde an einen der wertvoll anmutenden Tische.

    Dann wendete sich der Herr Grassau den Vampiren zu, um diese zu begrüssen. Drehte sich dann jedoch Sven zu, und sagte zu seinem Sohn: " Also Herr Bömken und Fräulein Inhofer hier, ..." dabei zeigte er mit seiner flachen Hand abwechselnd, auf beide Vampire, und sah gleich darauf alle drei, vor ihm an: "... gehen bei uns in allen Büros putzen, und versuchen dabei an wichtige Informationen zu diesem Industiespion zu kommen. Dabei dürfen sie selbstverständlich auch alle Schreibtisch Schubladen, und alle Akten und Papiere einsehen. "

    Gleich nach dem er diese Ansprache hielt, übergab Herr Grassau, Louis und Felicitas einen Schlüsselbund mit je vier Schlüsseln. Darauf sagte er zu den Vampiren: " Also hören sie genau her, denn was ich ihnen nun sagte werden sie kein zweites mal zu hören bekommen. Diese Schlüssel sind Generalschlüssel... "

    " Entschuldigen sie bitte, doch was soll das bitte sein ein Generalschlüssel? Fragte Louis: " Davon hatte ich noch niemals zuvor gehört. "

    Herr Grassau sah jetzt beide Vampire erstaunt an, und sagte darauf: " Also ein Generalschlüssel schließt, im Gegensatz zum herkömmlichen Schüssel viele verschiedene Schlösser auf. Also wenn ich jetzt um ihre ungeteilte Aufmerksamkeit bitten dürfte? Die beiden Schlüssel mit einem blauen Gummi Ring, öffnen alle Haustüren, die Schlüssel mit einem roten Gummi Ring, öffnen alle Türen hier im Haus, die Schlüssel mit einem gelben Gummi Ring, öffnen die verschiedenen Fächer der Schreibtische, und die Schüssel mit den grünen Gummi Ring, öffnen alle Aktenschränke in den Büroräumen. Daher dürfen diese zwei Schlüsselbunde unter keinen Umständen in die Hände von dritten Personen gelangen! Kann ich mich darauf verlassen? "

    Felicitas nickte mit ihrem Kopf und sagte dabei: " Aber ja, wie sie ja wissen, sind wir in Geheimhaltung schon über 200 Jahre geübt. Doch gilt dies auch auf Gegenseitigkeit, auch von unserer Existenz darf niemals irgendwer erfahren.

    Zunächst sah Herr Grassau etwas verständnislos, doch dann reichte er jeden einzelnen der zwei Vampire seine Hand, und sagte: " So soll es sein, Hand drauf. "

    Gleich darauf überreichte er den Vampiren auch noch je eine wunderschöne Armbanduhr und dazu sagte er: " Also in diesen Uhren ist eine hochwertige Minikamera eingebaut, damit sie von diversen Dokumente welche sie für wichtig erachten, gute Bilder machen können. Legen sie die Uhren dann einfach Morgens in das Geheimfach, und holen sie sich die Uhren Abends dort wider herraus. In der Zeit dann haben wir dann ihre Bilder herraus geladen. "

    Gleich darauf eilten Louis und Felicitas, dann wieder mit ihrer Vampirgeschindigkeit zu dem Bürogebäude, und verschaften sie sich mit den ihnen anvertrauen Schlüsselbund, ohne irgendwelche Probleme Zutritt.

    Dann holten sich beide zunächst einmal ihre Putzwagen, und gingen gleich darauf zum Aufzug. Als sie dann im Aufzug standen, sagte Felicitas mit einem mal: " Du Louis, ich würde nur zu gerne im Keller nachsehen ob der Koffer noch dort unten steht, und ob da heute eventuell gänzlich andere Dokumente enthalten sind. "

    " Ja, " sagte Louis begeistert: " lass uns gleich einmal nachsehen. "

    Somit drückte Felicitas wider auf [K] und nur kurze Zeit später befanden sich sich im Keller, und tatsächlich der Aktenkoffer stand noch hinten auf seinem Platz, nur war er dieses mal leer.

    Also fuhren beide jetzt in das dritte Stockwerk, doch weil hier auch heute noch zu später Stunde einige Mitarbeiter in ihren Büros noch fleissig am arbeiten waren. Konnten beide Vampire vorerst wirklich nur putzen, dabei jedoch sahen sie den Menschen hier in den Büros auch immerwieder unauffällig über deren Schultern.

  • 77) Die Jagt beginnt: (2)


    Felicitas fragte eine der Menschenfrauen: " Sagen sie wie lange müssen sie sich denn hiermit noch abmühen? "

    Die Menschenfrau sah kurz zu Felicitas hoch und dann wieder auf ihren Computer Bildschirm dabei sagte sie nur kurz: " Ach ich weiß auch nicht. Ader so anderthalb Stunden wird es sicher noch dauern. "

    Felicitas klopfte der Menschenfrau vor ihr, zwei mal leicht auf ihre Schulter, und sagte dabei: " Also ich bin nur eine einfache Putzfrau, und versteht nichts von dieser Art Arbeit aber das alles sicht wirklich sehr kompliziert aus. "

    Daraufhin schleuderte die Menschenfrau ihre Hände in die Luft, zeigte dann auf ihren Bildschirm, und sagte: " Also glauben sie mir, kompliziert ist das tatsächlich. Heute stehen hier diese Werte, und gestern noch ganz andere. Dabei dürften sich die Werte in nur einem Tag garnicht so besonders verändern, und wer bekommt morgen früh den ganzen Ärger? Ich natürlich! Glauben sie mir es macht in den letzten Monaten wirklich keinen Spaß mehr hier zu arbeiten. "

    Doch auch Louis hatte ein Abenteuer zu bestehen, er war gerade in eines der bereits verlassenen Büro's, und hatte einen der Aktenschränke aufgeschlossen. Dann war er gerade dabei einen Aktenschrank innen am Boden nach eventuelle Geheimfächer zu durchsuchen. Als auf einmal die Tür zu diesem Büro auf ging, und ein Mann im feinen Anzug den Raum betrat. Erstaunt sah er sich hier um, und fragte Louis dann: " Was bitteschön suchen sie dort unten in diesem Schrank, und wie genau kommen sie da hinein? "

    Jetzt musste sich Louis aber schnell etwas einfallen lassen. Er drehte sich zu dem Fremden Menschen um, und wollte schon sagen, er wäre der Hausmeister, und dabei den Schrank zu reparieren. Doch dann sah er im letzten Moment seinen Putzwagen dort vorne stehen, und ein Hausmeister mit Putzwagen, das wäre doch sehr auffällig. Also sagte er gut gelaunt: " Guten Abend, also ich bin die neue Reinigugsfachkraft, und da dieser Schrank heute im Gegensatz zu dem anderen nicht verschlossen war. Dachte ich mir, ich mache hier innen auch gleich mal ordentlich sauber. Doch sagen sie bitte, mit wem habe ich denn wohl das Vergnügen? "

    Der Fremde Mensch sah Louis noch immer streng an, sagte dann aber: " Also ich bin Herr Pleitgen, der Abteilungsleiter dieser Etage, und was genau wollen sie dort in dem Schrank reinigen? "

    Selbstsicher antwortete Louis: " Nun also wie ich ihnen schon vorhin sagte, bin ich eine sehr Pflichtbewusste Reinigugsfachkraft, die heute Abend hier neu begonnen hat. "

    Herr Pleitgen sah Louis noch immer streng an, und wollte jetzt wissen: " Wie sind sie denn überhaupt in dieses Büro hinein bekommen? "

    Louis antwortete darauf beinahe gelangweilt: " Och das ist eigentlich recht einfach zu erklären. Ich habe einen Generalschlüssel ausgehändigt bekommen. So das ich hier in der Nacht in jedem Büro reinigen kann, ohne dabei andere zu stören. "

    Noch immer sah Herr Pleitgen Louis sehr streng an, und sagte dabei: " Nun gut, ich glaube ihnen diesesmal, doch unterstehen sie sich weiterhin hier in irgendwelche Schränke, oder ähnliches sauber machen zu wollen! "

    " Selbstverständlich, " antwortete Louis darauf: " und ich bitte sie nochmals im Nachhinein um Vergebung, für meine Unwissenheit. "

    Kurz darauf war Louis wieder allein, und tat noch einige Zeit so als würde er den Boden Wischen. War dabei jedoch am überlegen wie er wohl diese Bürotüre so absichern konnte, das er nicht noch einmal so überrascht wurde. Von innen abschließen wäre wohl das einfachste, doch würde das nur unnötig Aufmerksamkeit erregen. Denn ein realer Raumpfleger würde sich niemals bei der Arbeit einschließen. Doch dann viel ihm ein, einfach den Putzwagen innen vor der Tür zu stellen. Somit ist die Tür erst einmal etwas blockiert, und der Lärm würde ihn auch noch frühzeitig warnen. Somit konnte Louis sämtliche Büros in dieser Etage in aller Ruhe durchsuchen, dabei fand er eine Adresse mit dem Namen, Herr Terli, und der Anschrift; Im Winkel, Haus Nr.: 28. Diese Adresse fotografierte Louis mit seiner Spionageuhr , und legte dann alles wieder ordentlich in den Aktenschrank zurück.

    Danach legten beide ihre Spionageuhren wieder in das Geheimfach und begaben sich zu dem Transporter draußen. Der hatte mitterweile sogar die Werbeaufschrift, einer Imaginären Reinigungsfirma. Somit wurden beide dann bequem nach Hause gefahren.

    Dort angekommen meinte Olaf nur: " Oh man, da seit ihr ja eigentlich, wisst ihr eigentlich wie langweilig das hier die ganze Zeit ohne euch ist? "

    Denn kurzen Rest der Nacht spielten die drei Vampire noch zusammen und gingen dann ins Bett.

  • 78) Ein peinliches Missgeschick: (1)


    Am Beginn der folgenden Nacht sah Felicitas gleich zur Terrassentür hinaus, und warhaftig, alle Akten Kartons wurden am Tag zuvor abgeholt. Doch dann standen mit einem mal, auch schon wieder Sven Grassau und sein Vater, Vinzenz Grassau vor ihr.

    Zur Begrüßung sagte Herr Grassau zu Felicitas: " Entschuldigen sie bitte. Doch wir dachten es sei weniger auffällig wenn wir zwei heute einmal hinten herum zu ihnen kommen. Wir bitten dafür um ihr Verständnis. "

    Darauf sagte Felicitas erstaunt: " Ja, das ist schon gut, doch was möchten sie bitte heute schon von uns? "

    " Nun, " sagte Sven darauf: " wir hatten heute über Tag schon alles wichtige mit Laura besprochen, und jetzt sind wir hier um alles wichtige mit euch zwei zu bereden. "

    " Aha, " sagte Felicitas erstaunt: dann sollten wir jedoch denke ich, zunächst einmal eintreten. "

    So, also gingen sie ins Wohnzimmer, und dort fragte Felicitas gleich: " Also gut, und womit wollen sie nun beginnen? "

    Gleich nach dem Felicitas ihre Frage gestellt hatte kahm auch schon Louis in's Wohnzimmer, und begrüßte Herr Grassau mit einem freundlichen; Guten Abend, und seinen Sohn, mit einem freundlichen; Hallo Sven, wie geht es dir, ich hoffe doch gut.

    Sven antwortete sogleich: " Aber ja, und wie ist es mit dir? "

    Daraufhin sah Vinzenz Grassau seinem Sohn verblüfft in's Gesicht, und fragte ihn doch leicht verwundert: " Also Sven mein Sohn, bist du denn schon so sehr mit diesen Wesen vertraut, dass ihr bereits per du mit einander seit? " Dabei sah Vinzenz einmal, wenn auch kurz leicht zornig zu beiden Vampiren hinüber.

    Lächelnd erwiderte Sven darauf: " Aber ja doch Vater, wir Wissen auch schon so einiges von einander. Aber sei unbesorgt, in der Firma kennen wir uns selbstverständlich nicht. "

    Vinzenz fragte dazu äusserst skeptisch: " Gut, gut, doch wenn ihr drei euch in der Firma absolut fremd seid. Wie kommst du dann an ihre Informationen? "

    Jetzt sah Sven etwas zu Boden, und sagte vorsichtig: " Darüber mach dir nur keine Sorgen. Ich habe in einem der Büro's ein Geheimfach von dessen Existenz nur ich allein etwas weiß. "

    Leicht Aufgeregt rief Herr Grassau: " Wofür bitte brauchst du ein Geheimfach, und wie lange bist du schon im Besitz von diesem Fach?! "

    Jetzt hörten auch die zwei Vampire voller Neugierde hin, als Sven dann recht leise sagte: " Nun ja, also weißt du Vater? Die letzten Jahre brauchte ich es nicht mehr, aber als Jugendlicher hatte ich darin immer Hefte vor euch versteckt. Welche ihr als Schweinkram bezeichnen würdet. "

    " Hast du etwa immer noch diese Art Hefte!? " Fragte Vinzenz Grassau äußerst skeptisch.

    " Aber nicht doch, damals war ich 16 oder 17 Jahre alt, also aus dem Alter bin ich doch wohl schon lange herraus gewachsen. " Beruhigte Sven Grassau seinen Vater.

    Darauf sagte Herr Grassau noch immer leicht skeptisch: " Nun gut dann will ich dir einmal glauben schenken. "

    Sven sagte gleich darauf: " Gut dann last uns doch gleich zum Bürogebäude fahren, und dort werde ich euch erst einmal alles zeigen. "

    Dort angekommen, zeigte Sven den Vampire als erstes wo die Putzwagen standen, und wofür alles was sich darin befand gebraucht wurde. Dann gingen die drei gleich zu Sven's geheimen Versteck.

    Er sagte: " Macht euch in dieser Nacht mit allem hier vertraut, solltet ihr mit euren Putzwagen einmal in eine andere Etage müssen. So nehmt einfach den Aufzug, dabei ist die Bedienung recht einfach. Neben den Schiebetüren ist je ein Schaltknopf damit der Aufzug herkommt, innen sind noch einmal die gleichen Knöpfe, jetzt mit Zahlen für jede Etage hier. Ach so, ich habe in der rechten oberen Lade eures Putzwagen noch einen Füller und einen Notizblock hinein gelegt. So könnt ihr immer wenn euch etwas aufgefallen ist, das darin aufschreiben, und in's Geheimfach legen. Also ich bin dann wieder weg, denn es ist an der Zeit das ich mich in's Bett lege. "

    Gleich darauf also beäugten die Vampire in dieser Nacht erst einmal alle Flure, hier im Erdgeschoss. Dann trauten sie sich auch einmal, wenn auch vorsichtig in den Aufzug, und drücken auf [K], und schon ging es abwärts. Als sich dann die Türen öffneten waren sie im Keller. Hier sahen sie sich in dieser Nacht auch besonders gut um, zwar war es hier wirklich nicht sehr sauber. Doch hier sahen sie auch in einem der hintersten Räume einen Aktenkoffer stehen.

    Louis öffnete ihn so gleich, und sah darin mehrere Dokumente. Er holte die Dokumente aus dem Koffer herraus, besah sich die Dokumente und sagte dann: " Also ehrlich gesagt, kann ich auf diesen Papieren so garnichts ersehen. Ich denke wir sollten sie mit nach oben nehmen, und für Sven in seinem Geheimfach legen. "

    Doch dann sagte Felicitas: " Nein ich denke damit erregen wir nur Aufmerksamkeit, wir sollten besser alles so lassen wie es vor unserer Ankunft war. Dann legen wir für Sven eine schriftliche Nachricht in sein Geheimes Fach das er sich diese Papiere hier einmal selbst ansehen soll. "

    Erfreut klatschte Louis die Dokumente in seine Handfläche und rief: " Ja das ist eine ausserordentlich gute Idee von dir! "

  • Sorry, wenn ich einen alten Kommentar aufgreife, aber... Oh mein Gott, was.

    Ich war an dem Kapitel angelangt und...

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    Excuse moi??

    Das Problem wäre hier weniger, wenn der Vorschlag von einem Villain stammt und Louis protestiert hätte, sondern unser "netter" Vampir diesen Vorschlag selbst bringt.


    Das war nur ein Beispiel Nitram65 , aber das Anschaulichste, und ich denke hier werde ich nicht mehr weiterlesen.

    Ich hatte nun einige Kapitel gelesen und sehe nicht viel von Louis Nettigkeit, wenn ich ehrlich bin. Seine Charakterisierung find ich allgemein recht ... schwammig?

    Er reagiert immer so, wie die Story es braucht und sicher ein dynamischer Charakter, der kein One Trick-Pony ist, ist an sich toll. Aber hier finde ich, dass Louis meist so reagiert, wie es dir als Autor gelegen kommt.

    Mal braucht er auch Jahrzehnte um lesen zu lernen, mal willst du ihn als blitzgscheit darstellen (oder sagst es uns halt so), und klar, akademische Intelligenz ist nicht unbedingt aussagekräftig, aber so lange wie er braucht lesen zu lernen...?

    Unbedingt "nett" finde ich ihn nun nicht... "nette" Menschen, oder Personen, denken so nicht. Er hat dem Geschehen gegenüber auch selten irgendwelche tieferen Gedanken und Gefühle, er tut Dinge, und da kann man in sein Gesagtes und Taten auch nicht so viel hineinlesen. Wenn er eine empathische Person wäre, würde er bei vielem, was hier geschieht, halt irgendetwas dazu denken und fühlen.

    Du beschreibst ihn als nett, weil er (eigentlich?) keine Menschen beißt, aber vielleicht sind manche dieser menschenbeißenden Vampire "netter", weil deren moralischer Kompass allgemein ethischer sein könnte.

    Ich meine irgendwo saugt Louis ja Bettler aus, die noch am Leben sind, weil die eh gestorben wären oder so... :schiefguck: das denk ich auch immer über Obdachlose. Decken, Nahrung und Wohnung geben, vielleicht eine Arbeit oder zb Entzugstherapie? Neee, die sind tot schon besser dran.

    An sich ist es meist eine schlechte Idee dem Leser Adjektive aufzudrängen, die den Charakter einer Person beschreiben. Ausnahme sind Gedanken, die ein Charakter einem anderen gegenüber hat, aber als Erzähler nicht. Das ist genauso wie Menschen, die sich dauernd selbst als nett bezeichnen, es meistens nicht sind.

  • LittleOwlbear ich habe gerade deinen Kommentar Aufmerksam durchgelesen. Nur frage ich mich welche der Kapitel hattest du gelesen?

    Sicher das er zu Beginn der Geschichte aus Not auch mal einen Bettler aussaugt der eh schon halbwegs tot ist. Das hat nichts mit nettigkeit zu tun, sondern mit reinem selbsterhaltungs Trieb. Genau so widersinnig ist es aber das du Louis die Nettigkeit ansprichst. Obwohl er nur Blut von bereits geschlachteten Tieren tringt, aber gleichzeitig anderen Vampiren die durch Städte und Dörfer ziehen, und überall Menschen wahllos Morden als "nett" bezeichnest! Ausserdem dürftest du dann auch keinerlei Fleisch, oder Wurstwaren essen!

    Was das Lesen Lehren angeht: hast du schon einmal darüber nachdacht wie lange wir brauchen um mit Hilfe ( Lehrer in der Schule, Hausaufgaben unter Aufsicht der Eltern ) lesen und schreiben richtig gut zu erlernen?
    Louis hatte all diese Hilfe nicht, er musste sich alles mühsam selbst beibringen, und das 1708 also zu einer Zeit in der eben nur die privilegierten Kinder eine Schule besuchen konnten. Dazu hatte er ja auch nur zwei Seiten eines Buches, und nicht wie wir große spezielle Lehrbücher.

    Also bitte immer erst Nachdenken, und dann Schreiben!

    L G Nitram 65


    ~~~~~~~~~~~~~~~


    78) Ein peinliches Missgeschick: (2)


    Also legte er die Dokumente wieder in den Aktenkoffer, und verschloss ihn daraufhin ordentlich. Ging zu seinem Putzwagen, und holte Block und Füller herraus. Dann zog er sehr schnell die Kappe vorne ab, um seine Angaben zu notieren, doch kaum hatte er die Kappe von dem Füller abgezogen Spritze ihm ein Schwall blauer Farbe in's Gesicht. Louis konnte so gerade noch Augen und Mund schließen, dennoch war sein Gesicht beinahe völlig blau eingefärbt! Als Felicitas das sah konnte sie nicht mehr an sich halten vor lachen.

    Louis jedoch sagte nur verständnislos: " Ja, ja, wahrlich sehr lustig, schreib du doch mit deinem Füller die Nachricht für Sven. "

    Das tat Felicitas dann auch, nur öffnete sie ihren Füller langsam, und damit blieb die Tinte auch wo sie war. So konnte Felicitas in aller Ruhe die Nachricht an Sven verfassen.

    Jeder der zwei deponierte daraufhin die Schreibutensilien wider zurück in die Putzwagen und sahen sich noch kurz in einem der anderen Kellerräume um. Doch ausser dem Aktenkoffer fanden sie nicht's von belang.

    Somit stellten beide ihre Putzwagen wieder in den Putzraum, Felicitas legte noch schnell ihre Notizen ins geheime Fach, und schon machten sie sich wieder auf den Heimweg.

    Dort angekommen betrachtete sich Louis zunächst ausgiebig in ihrem Spiegel, und besah sich dabei immer wieder, wie er langsam seinen Kopf hin und her drehte. Felicitas grinste derweil noch immer sehr.

    Darauf sagte Louis verärgert: " Ja sicher für dich ist mein Aussehen bestimmt sehr Witzig! "

    Felicitas aber antwortete darauf: " Nun ja, dein Missgeschick von heute Nacht war wirklich schon recht komisch. Doch mir geht gerade ein gänzlich anderer Gedanke durch den Kopf. "

    Jetzt sah Louis mit seinem blauen Gesicht, Felicitas an, und fragte: " Wieso, welchen Gedanken meinst du? "

    Ich dachte gerade daran, was wäre wohl wenn die Menschen alle recht hätten, und wir wahrhaftig kein Spiegelbild hätten? Dann würde jetzt nur die blaue Tinte zu sehen sein. So als würde hier nur eine lebendige blaue Maske im Spiegel hin und her schweben! "

    Jetzt sah Louis noch einmal in den Spiegel und fing schon kurz darauf selber von Herzen an zu lachen. So alberten beide Vampire noch etwas herrum, doch dann nach einiger Zeit, wurden beide auch schon wieder recht müde. So das auch Louis sich ohne sein Gesicht ab zu Waschen, mit Felicitas zufrieden in sein Bett legte, und dort dann beide genüsslich in ihre Tagesruhe verfielen.

    Am nächsten nächsten Abend trafen sich alle drei im Speisezimmer um ausreicht Blut zu trinken. Doch als Olaf seinen Vater so sah, platzte es aus ihm heraus: " Boh ey Papa was hast du denn gemacht, du bist ja voll blau, ey? "

    Louis antwortete darauf nur: " Ja ich weiß ich wollte gestern nur kurz etwas mit einem Füller aufschreiben, und schon schoß mir die komplette Tinte in's Gesicht. "

    Darauf fing Olaf auf an laut zu lachen. Doch Louis guckte nur verständnislos, und sagte beleidigt: " Ja sicher, lacht ihr nur, und wie soll ich das alles wider aus dem Gesicht bekommen? "

    Kurz darauf stoppte Olaf sein Lachen, und sagte: " Also mir ist auch mal Füllertinte über meine Finger gelaufen. Aber ich konnte das ganz einfach nur mit Wasser und Seife wieder abbekommen. "

    Also begab sich Louis gleich zum Badezimmer, und begann sich sein Gesicht mit Wasser und Seife, ausreichend zu reinigen. Was ja recht gut gelingen wollte. Kurze Zeit später hielt draußen vor der Haustüre ein älteres Modell eines VW Bulli, doch der Chauffeur der sonst immer die Limousine fuhr bat beide Vampire hinten einzusteigen. Unterwegs sagte er dann das dieses alte Fahrzeug, und seine einfache Kleidung nur der Tarnung dienen soll.

    Der Chauffeur ließ beide auch umgehend in das Gebäude hinein, Felicitas wollte auch gleich als erstes im Geheimfach nachsehen, doch es liefen hier überall noch zuviele fremde Personen umher. So also ging auch sie zum Putzraum, und holte sich zur Tarnung ihren Putzwagen herraus. Louis putzte schon den Boden hier im Flur, und winkte seiner Liebsten fröhlich zu. So das Felicitas gleich mit ihrem Putzwagen zu ihm ging.

    Dann sagte Louis zu Felicitas: " Hallo mein Schatz, was hälst du davon wenn wir uns heute Abend hier im Haus aufteilen? Dann bleibe ich heute Nacht hier im Erdgeschoss, und du kümmerst dich oben um das erste Stockwerk? Ich meine so werden wir dann schneller fertig hier. "

    Daraufhin antwortete Felicitas: " Ja, ich denke das ist eine recht gute Idee von dir. "

    Somit also putzten beide auf ihrer Etage, bis auch die letzten Angestellten nicht mehr im Gebäude waren. Dann ging wieder die sucherei los. Sicher hatte es Felicitas durch ihre Zauberkraft wesentlich leichter als ihr Freund Louis.

    Dennoch ging auch diese Nacht einmal zu Ende, und so mussten die Vampire wider nach Hause eilten. Dabei sagte Felicitas unterwegs noch zu Louis: " Also es ist ja auch eigentlich recht gut das wir in dieser Nacht nicht's interessantes gefunden haben. Sonst würdest du jetzt wohlmöglich wieder mit einem Gesicht voller blauer Tinte nach Hause laufen. "

  • LittleOwlbear ich habe gerade deinen Kommentar Aufmerksam durchgelesen. Nur frage ich mich welche der Kapitel hattest du gelesen?

    Sicher das er zu Beginn der Geschichte aus Not auch mal einen Bettler aussaugt der eh schon halbwegs tot ist. Das hat nichts mit nettigkeit zu tun, sondern mit reinem selbsterhaltungs Trieb.

    [...]

    Was ich eher besorgniserregend finde ist, dasssich solche Ansichten in deiner Geschichte mit deinen eigenen Ansichten zu decken scheinen. :/

    Bei dem geistig behinderten Kind hattest du auch verteidigt, dass einem "gesunden Kind ja ein seelischer Schaden zurückbleiben würde" und hier schreibst du: "die Bettler sind eh schon halbwegs tot."

    Von Selbsterhaltungstrieb stand im Kapitel nicht so viel und du speist seine Gedanken und Gefühle zu Dingen sehr knapp in Nebensätzen ab. So sieht es aus, als würden Louis ziemlich viele der Dinge, die er tut, auch wenn er sich eventuell gezwungen sieht manche dieser zu tun, schon ... eher am Arsch vorbeigehen? Mein Eindruck aus dem Geschriebenen.

    Zudem mordet Louis nicht wahllos, er sucht sich hier absichtlich die sozial Schwächsten aus, bevor er zu Tieren übergeht. Das ist niederträchtiger, als irgendjemanden abzufangen.

    Naja wie gesagt, ich habe dann relativ bald nach der Stelle mit dem Kind aufgehört zu lesen. Du kannst andere Menschen nunmal auch nicht zwingen deinen Protagonisten als nett anzusehen, und jemand, der ein Kind als Lockvogel vorschlägt, dazu extra ein behindertes Kind, weil das läuft nicht davon und das schreckt sich ja nicht (bitte was...?) ... also ja, den find ich schon supernett. :/


    Zitat

    Was das Lesen Lehren angeht: hast du schon einmal darüber nachdacht wie lange wir brauchen um mit Hilfe ( Lehrer in der Schule, Hausaufgaben unter Aufsicht der Eltern ) lesen und schreiben richtig gut zu erlernen?
    Louis hatte all diese Hilfe nicht, er musste sich alles mühsam selbst beibringen, und das 1708 also zu einer Zeit in der eben nur die privilegierten Kinder eine Schule besuchen konnten. Dazu hatte er ja auch nur zwei Seiten eines Buches, und nicht wie wir große spezielle Lehrbücher.

    Ja, dass er ein paar Jahrzehnte find ich dennoch recht unglaubwürdig. Aber das war nur eine Bemerkung am Rande.


    Jedenfalls, wie gesagt, hab ich nach der Szene mit dem Kind mein Interesse verloren.

  • Ja es gibt hier ja noch genügend Auswahl, und alle können ja auch nicht den gleichen Geschmack haben. Anders wäre es aber auch fürchterlich langweilig im Leben 😉

    Ich wünsche dir das du noch etwas schönes zum lesen hier findest.

  • Ich glaube ehr das du alle Oger mit dem netten Shrek verwechselst, aber das ist eine Märchenhafte Figur für Kinder!

    Die "echten" Oger an die, die Menschen seiner Zeit glaubten waren eben tatsächlich Menschen fressende große Monster.
    Ebenso dein Vorwurf das es ein schwer geistig Behindertes Kind war. Sie doch einmal im Internet nach um welch grauenvolle Monster sich es bei diesem Ogern gehalten hatte. So das ein "normales" Kind wahrlich ein Schock für sein ganzes Leben bekommen hätte. Noch dazu ist zu beachten das seiner Zeit alle Menschen mit egal welchen Bedingungen nichts Wert waren, und dieser Art Menschen wie ich das arme Kind dort beschreiben hatte, noch bis vor ca. 50 Jahren noch als "schwachsinnig" bezeichnet wurden.

    Dazu muss ich auch sagen das sich das Kind ja zu keiner Zeit in Gefahr befunden hatte!

    Eurer Nitram65


    ( Oben bitte erst auf " alles anzeigen " tippen! )

  • Zitat

    Also ich habe vor einiger Zeit eine Geschichte erfunden die über einen richtig netten Vampir erzählt. Ideen, Kommentare, oder ähnliches sind mir sehr wohl wilkommen.

    Du kannst nette Geschichten schreiben oder Horror aber eine Kombination daraus wird kaum Leser finden.

  • Ich glaube ehr das du alle Oger mit dem netten Shrek verwechselst, aber das ist eine Märchenhafte Figur für Kinder!

    Die "echten" Oger an die, die Menschen seiner Zeit glaubten waren eben tatsächlich Menschen fressende große Monster.
    Ebenso dein Vorwurf das es ein schwer geistig Behindertes Kind war. Sie doch einmal im Internet nach um welch grauenvolle Monster sich es bei diesem Ogern gehalten hatte. So das ein "normales" Kind wahrlich ein Schock für sein ganzes Leben bekommen hätte. Noch dazu ist zu beachten das seiner Zeit alle Menschen mit egal welchen Bedingungen nichts Wert waren, und dieser Art Menschen wie ich das arme Kind dort beschreiben hatte, noch bis vor ca. 50 Jahren noch als "schwachsinnig" bezeichnet wurden.

    Dazu muss ich auch sagen das sich das Kind ja zu keiner Zeit in Gefahr befunden hatte!

    Der Oger ist auch nicht das Problem, sondern der nette Vampir, und deine eigenen, ableistischen Aussagen dazu sind furchtbar. Die hab ich fett markiert und du möchtest es wohl nicht verstehen. Am Ende ist entscheidend welche Message du selbst als Autor durch deinen Text sendest.

    Zudem sollte man sich nicht auf Vorurteile und oberflächliche Annahmen stützen wie es "früher halt so war". Diese Klischees über frühere Epochen als allesamt brutal und primitiv und niemand ist etwas wert, sind ermüdend. Menschen waren immer schon Menschen und haben vor allem zu diesen Zeiten in sehr engen Communities zusammengelebt, daher doch... meist war der einzelne Mensch etwas wert.

    Nur weil sich das Vokabular geändert hat, heißt es nicht, dass jeder ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ein geistig schwer behindertes Kind einem Oger vorgesetzt hätte. Das hätte vor über 50 Jahren auch nur eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen getan, die das logisch gefunden hätte ...

    Ich denke nun auch nicht, dass eine weitere Diskussion etwas bringt und ich will auch nicht täglich in den von mir zitierten Beiträgen dieselbe menschenverachtende Aussage immer wieder von dir lesen. :(

  • Ich bin ganz deiner Meinung, diese Diskussion führt zu nichts. Du bist eben so sehr in deiner Meinung fest gefahren das du, und die vier die dir den: 👍 Smiliey gegeben hatten einfach nur einmal kurz Googlen bräuchten um nach zu sehen wie es damals tatsächlich war. Aber wie schon gesagt dafür seit ihr wohl einfach zu stolz und zu eingebildet !

    Ich jedenfalls würde nicht eine solche Kritik mit persönlichen Angriffen veröffentlichen ohne mich vorher mit Fakten abgesichert zu haben.

    Aber du hast recht diese Diskussion führt zu nichts, daher stimmte ich dir zu. Wir sollten diesen Unsinn hier und jetzt beenden.

    Da das Kapitel mit dem Oger Kapitel Nr: 24 hat, und wir jetzt bereits bei Kapitel Nr: 78!!


    Zitat

    Also ich habe vor einiger Zeit eine Geschichte erfunden die über einen richtig netten Vampir erzählt. Ideen, Kommentare, oder ähnliches sind mir sehr wohl wilkommen.

    Du kannst nette Geschichten schreiben oder Horror aber eine Kombination daraus wird kaum Leser finden.

    Hallo Feron , stimmt wohl so gesehen hast du wohl recht. Aber eine reine Horror Geschichte soll es auch nicht sein. So wie in dem Kapitel in dem der Oger bekämpft wird. Auch hier mussten die Vampire schwören das diesem Kind nichts geschieht. Daher hatte Felicitas das Kind auch rechtzeitig in Sicherheit gebracht! 😉

    Einmal editiert, zuletzt von Chaos Rising (28. April 2024 um 22:18) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Nitram65 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • 79) Ist Alexander Pleitgen ein Spion? (1)


    Wie jeden Abend in der letzten Zeit wurden Louis und Felicitas von dem Kleinbus Zuhause abgeholt. Dabei hatten sie von Sven Grassau, die Order bekommen hier im Bus nicht über ihre Spionage Tätigkeit zu reden, da die Grassau's hier im Betrieb wirklich absolut niemanden mehr vertrauten. Sicher, über ihre Putzarbeit sollten die zwei sogar reden, schon um ihre Tarnung nicht zu gefährden.

    So also schloss Felicitas die grosse Eingangstüre zu diesem Bürogebäude auf, und Louis die Tür von innen wider zu. Dann gingen beide zusammen zu dem Geheimfach, und holten dort ihre Spionageuhren herraus. Daraufhin gingen sie zu ihren Putzwagen, und schoben die Wagen dann zum Aufzug. Dort angekommen hatte Felicitas plötzlich die Idee: noch einmal unten im Keller nach zu sehen, was sich in dieser Nacht wohl in dem Aktenkoffer befindet.

    Jedoch war der Koffer wieder einmal leer, daher fuhren beide jetzt mit dem Aufzug in das zweite Stockwerk, und begannen dort zunächst einmal mit ihrer Reinigugstätikeit. Dann jedoch sagte Felicitas nachdenklich zu Louis: " Sag einmal, mein Schatz. Was hälst du davon wenn ich hier alle Schränke und Schreibtische durchsuche, und du hälst in der Zeit wache? "

    " Ja ich denke doch das könnte gehen. " Antwortete Louis begeistert: " Ich putze während dessen draussen im Flur, und wenn einer der Menschen zu dir herein möchte. Werde ich ihn etwas lauter anreden, so das du gewarnt bist, und umgehend alles wieder in Ordnung bringen kannst. "

    " Ja, " sagte Felicitas: das ist eine ausserordentlich gute Idee von dir! "

    So also betrat Felicitas, dann auch gleich das erste Büro, und sah sich hier gründlich um. Dabei fotografierte sie mit der Spionageuhr auch das eine oder andere Dokument, und schrieb in ihren Block auf wo genau sie die Dokumente fotografiert hatte. Damit die Familie Grassau auch genauestens nachvollziehen können woher die Fotos stammen.

    Bei dem durchsuchen konnte sie sich ja jetzt Zeit lassen, und sehr akribisch vorgehen. Denn Angst, plötzlich überrascht zu werden, brauchte Felicitas jetzt ja dank Louis nicht mehr zu haben.

    Louis dagegen wischte vor der Bürotüre langsam den Boden, und dann auch noch die drei Fenster mit Rahmen, und dem Fensterbrett davor. Doch es kahm in dieser Nacht kein Mensch hier vorbei. Somit also brachten beide Vampire wider, ihre Putzwagen in den dafür vorgesehen Putzraum. Dann legen sie ihre Spionageuhren, und Felicitas ihre Notizen in das Geheimfach. Kurze Zeit später ließen sie sich von dem Kleinbus nach Hause fahren.

    Am nächsten Abend, als beide Vampire Zuhause wider abgeholt wurden, und einige Zeit danach vor dem Bürogebäude der Firma: Kölner Beton AG standen. Winkten sie noch freundlich ihrem Fahrer zu, und betraten dann das Gebäude. Hier gingen beide ihren Putzwagen holen, und danach zum Geheimfach und legten sich ihre Spionageuhren wieder um's Handgelenk.

    Dabei fragte Louis: " Felicitas, sag an. Was würdest du davon halten wenn wir in dieser Nacht die Rollen tauschen? Ich möchte damit sagen das du heute Wache schiebst und ich in den einzelnen Büros Spionage betreibe? "

    Somit also fuhren sie gleich hinauf in das dritte Stockwerk und jetzt begann Felicitas hier den Flur zu reinigen, und das nicht nur recht langsam, sondern auch äußerst gründlich.

    Louis hingegen durch suchte ebenso gründlich zunächst einmal alle Schubladen hier im Büro. Dann wendete er sich den Aktenschränken zu, und durchsuchte diese dann ebenfalls präzise.

    Dann als er gerade in Büro mit der Nummer: 007 beschäftigt war, hörte er plötzlich die Stimme seiner Liebsten, Felicitas: " Oh hallo Herr Pleitgen, ich wünsche ihnen einen schönen Abend! " Doch sie bekam keine Antwort.

    Louis verschloss in seiner Vampirgeschindigkeit wieder den Aktenschrank. Nahm sich seinen Wischmopp, und begann jetzt in Menschlicher Geschwindigkeit hier den Boden zu Säubern.

    Doch dann hörte er Felicitas sagen: " Oh sie gehen in das Büro 009. Bitte nehmen sie es mir nicht Übel, doch ich bin darin noch nicht zum säubern des Büroraumes gekommen! "

    Doch Herr Pleitgen, sagte darauf nur verständnislos: " Dann würde ich doch mal vorschlagen, das sie einfach schneller arbeiten! "

    Danach ging Herr Pleitgen tatsächlich in das Büro mit der Nummer: 009 hinein, und kahm nach einer halben Stunde wieder herraus. Felicitas fotografiere ihn dabei heimlich während des hineingehen und des hinauskommen. Wobei sie so tat als würde sie die Zeit ablesen.

    Dabei sagte Herr Pleitgen nur: " Sie sind ja immer noch hier? Sagte ich ihnen nicht, sie sollen schneller arbeiten?! "

    Als er dann ein Stück weit vorgelauffen war. Schob Felicitas schnell ihren Putzwagen in das Büro, mit der Nummer: 007. Louis sah Felicitas daraufhin verblüfft an, doch Felicitas sagte nur: " Komm schnell liebster, der Herr Pleitgen hatte gerade aus Büro: 009 einige Dokumente entwendet. Also las uns schnell nach sehen wo er die Dokumente hin bringt, und was er damit vor hat. "

    Also verfolgten die Vampire, Herr Pleitgen in dieser Nacht, egal wohin. Wobei ihnen ihre ausgesprochene gute Nachtschicht nur von vorteil war, da sie so ein gewissen Abstand halten konnten, in dem sie Herr Pleitgen noch sehr gut erkennen konnten, er sie aber aufgrund der Dunkelheit nicht sehen konnte.

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    Übrigens hat die Büro Nummer: 007, nichts mit James Bond zu tun sondern mit meiner Zimmernummer hier im Pflegeheim!😉

  • 79) Ist Alexander Pleitgen ein Spion? (2)


    Selbst als er dann mit seinem Ford Fiesta durch die Innenstadt fuhr, in welcher ja immer in regelmäßigen Abständen Strassenlaternen aufgestellt wahren. Hätte Alexander Pleitgen, um die Vampire zu erkennen nur einmal nach hinten sehen müssen. Doch da Herr Pleitgen sich ja zum fahren immer nur auf's geradeaus schauen konzentrierte. Konnten beide Vampire doch recht gut, Aufgrund ihrer Vampirgeschindigkeit mithalten. Die sie ja hier in der Innenstadt, gerade mal zur Hälfte gebrauchten.

    Dann nach ca. zwanzig Minuten erreichte Herr Pleitgen eine Hochhaus Siedlung. Er stoppte seinen Wagen nun vor dem Hochhaus mit der Adresse. Im Winkel 28, er stieg aus, und ging direkt auf die Eingangstür zu. Doch er betrat das Gebäude nicht, nein Alexander Pleitgen nahm sich seine Taschenlampe, und leuchtete damit all die vielen Briefkastenschlitze vor ihm ab. Dann plötzlich stoppte er seine suche, und versenkte all die entwendeten Dokumente in einem der Briefkastenschlitze.

    Louis, sagte zu Felicitas: " Schatz was hälst du davon wenn ich den Briefkasten dort wieder entleere, und du als Frau zeigst dem Mann da mal. Wo der Hammer hängt, wie die Menschen heute so schön sagen. "

    So also machte sich jeder der zwei an seine Aufgabe. Als erstes lief Felicitas zum Herrn Pleitgen und schnitt ihm so den Weg zu seinem Auto ab.

    Herr Pleitgen sah Felicitas jetzt böse an und fragte sie im strengen Ton: " Was bitte schön wollen sie von mir?! Also wenn sie mein Geld wollen, muss ich sie enttäuschten, denn ich habe absolut nicht's dabei! "

    Da machen sie sich mal keine Sorgen, " sagte Felicitas freundlich: " ich bin weniger an ihrer Barschaft interessiert, als mehr an sie selbst. "

    Noch immer in einem strengen Ton fragte Herr Pleitgen, Felicitas darauf: " Was soll das bedeuten, sie wollen mich doch nicht etwa entführen!? "

    Jetzt lächelte Felicitas breit, als sie sagte: " Nun also ich würde sagen, das wir zwei erst einmal eine kleinen Spaziergang machen! "

    Seinen in einem strengen Ton hatte der Alexander Pleitgen aber noch nicht abgelegt, als er auf stur schaltete, und sagte: " Ach, und wenn ich einfach nicht mitkomme!? "

    Darauf legte Felicitas ihren Kopf leicht Schräg, zog die Augenbrauen einige male in die Höhe und sagte danach: " Dann werde ich sie eben dazu zwingen. "

    Jetzt prustete Herr Pleitgen auf einmal laut los, und gleich darauf sagte er: " Sie als schwächliche Frau. Das würde ich doch nur zu gerne sehen! "

    Also fasste Felicitas den Alexander Pleitgen unter seinen Achselhölen, und hob ihn mit ausgestreckten Armen langsam in die Höhe. So trug sie den zappelnden Menschen Mann zu ihren Louis.

    In der Zeit, in der Felicitas mit Herrn Pleitgen stritt, lief Louis zu den Briefkastenschlitzen. Dabei dachte er schon darüber nach, wie er denn jetzt den richtigen Briefkastenschlitz herraus finden könnte. Gerade er als Untoter hatte ja keinerlei Gefühle mehr in seiner Haut. Also einfach in alle, der Fächer hinein greifen, und nach den Umschlägen tasten, macht daher wohl keinerlei Sinn, besonders wenn die Briefe etwas tiefer in dem Briefkasten steckten.

    Doch dann hatte Louis plötzlich eine tolle Idee, er wollte mit einen stabilen Stock, in jeden der Briefkastenschlitze herum stochern, bis er den richtigen gefunden hatte. Doch dann viel ihm ein, das ein Holzstock ja eben so taub ist, wie er selbst.

    Er ging also gleich zum Hochhaus mit der Nummer 28. Dort wartete auf schon Felicitas mit Herrn Pleitgen, an ihren noch immer ausgestreckten Armen haltend. Als Louis dann endlich hier ankahm fragte sie Louis nur: " Oh hallo mein Schatz, ich habe hier den Menschen der für den letzten Spion hier in einem der Briefkästen die geheimen Dokumente versteckt hatte. "

    Louis sah daraufhin Alexander Pleitgen in's Gesicht, und fragte ihn: Also gut, in welchen dieser Briefschlitze hatten sie die entwendeten Dokumente eingesteckt? "

    Doch Herr Pleitgen schaltete mal wieder auf stur, und drehte nur den Kopf zur Seite. Louis fragte ihn noch zweimal, dann nahm er den Herrn Pleitgen kurz über seinen Füßen, und hob ihn in die Waagerechte. Dann sagte er zu Felicitas: " Schon gut, du kannst ihn jetzt loslassen. "

    Das tat Felicitas dann auch sogleich, und Herr Pleitgen sauste mit seinem Kopf zu Boden. Doch Louis hob ihn zugleich so sehr in die Höhe, das sein Kopf gerade eben nicht den Boden berührte.

    Jetzt fragte Louis, Herrn Pleitgen noch einmal: " Was ist jetzt, wollen sie mir nun sagen welcher der Briefkastenschlitze der korrekte ist? "

    Doch als Antwort hörten beide Vampire nur ein beledigtes: " Ich sage gar nichts mehr, wenn sie mich nicht auf der Stelle los lassen. "

    Auch Louis ließ darauf ein gleichgültiges: " Na gut. " hören. Doch dann schüttelte er den armen Alexander Pleitgen eine kurze Zeit sehr wild durch einander. Das, als Louis diesen Menschen zu Boden legte, er noch längere Zeit benötigte um sich wieder zu erholen.

    Dann jedoch fragte Felicitas recht freundlich: Nun mein Herr, wollen sie uns jetzt die Auskunft geben nach der es uns verlangt? Oder soll mein Mann diese ganze Prozedur von eben, noch einmal wiederholen, nur dieses mal noch heftiger und länger!? "

    Louis bückte sich schon über den Menschen, doch der rief gleich: " Nein, nein, um Gotteswillen, ich werde ihnen jetzt alles sagen. Es ist einer der Mittleren Briefkastenschlitze mit dem Namen; Terli "

    Dann zwangen Louis und Felicitas Herrn Pleitgen ihnen die gestohlenen Dokumente aus dem eben genannten Briefkasten, wieder aus zu händigen. Gleich darauf brachten sie Herrn Pleitgen zum nächsten Polizeipräsidium und erstatteten Anzeige wegen Industiespionage.

    Nach dem sie ihre Spionageuhren und alle schriftlichen Stellungnahmen zu dieser Nacht, im Geheimfach abgelegt hatten. Feierten beide Vampire Zuhause ihren Erfolg in dieser Nacht noch mit ausreichend köstlichen Blut.