Schreibwettbewerb Dezember/Januar 2013/2014 - Voting & Siegerehrung

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    • Schreibwettbewerb Dezember/Januar 2013/2014 - Voting & Siegerehrung

      Welche Geschichte hat euch am Besten gefallen? 14
      1.  
        Kampf ums Überleben (7) 50%
      2.  
        Nessalar - Der Schwur der Könige (5) 36%
      3.  
        Die Nacht (2) 14%
      Hallo zusammen,

      Hier nun also die Geschichten zum Thema "(Un)tot?", die bei uns für den Schreibwettbewerb eingetroffen sind.

      Die Geschichten werden nicht chronologisch nach Datum ihres Eintreffens geordnet, sondern willkürlich. So steht ihr im Bezug darauf wer welche Geschichte geschrieben habt, völlig im Dunkeln. ;)

      ACHTUNG: Beim Voten ist man nicht anonym. Somit wird Schummeln ausgeschlossen. Zudem dürfen einmal abgegebene Stimmen nicht mehr verändert werden. Bedenkt das bitte bei eurer Stimmenabgabe!

      Das Voting dauert bis 31. Januar 2014 um 00:00 Uhr.

      Viel Spass beim Lesen. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich! :)
    • Kampf ums Überleben
      by Sabrina

      Um Yana herum herrschte absolute Dunkelheit. Finsternis, die sie selbst gewählt hatte. Ohne Schmerz und Angst. Ohne jegliche Emotionen. Das war es woraus Wara ihre Kraft schöpfte. Also musste Yana alles tun um ihren Geist zu leeren, ihr Platz und Raum zu geben. Es viel ihr nicht leicht das zu tun, doch Allias hatte sie darum gebeten. Ihr Vater! Der Gedanke blitzte auf und löste eine Vielzahl an Emotionen aus. Sofort unterdrückte sie diese. Später war noch genug Zeit sich dieser Tatsache bewusst zu werden. Später? Würde es ein später überhaupt geben? War nicht der Teil ihrer Mutter der jetzt die Kontrolle übernahm viel stärker als sie? Zu leicht war es Wara gefallen Yanas Geist zu verdrängen. Beinahe so, als wäre nicht Wara der Parasit, sondern vielmehr Julia in Waras Körper? Diese Vorstellung machte ihr zunehmend Angst. Wieder unterdrückte sie die Emotion. Ihre Mutter war eine mächtige Hexe mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gewesen, doch auch das hatte sie nicht vor dem Tod bewahrt. Ein Teil ihres Geistes hatte in Yanas überlebt, auf Rache sinnend. Durch ein Ritual der dunklen Seite war dieser Teil nun wieder erwacht. Bisher war es Yana gelungen sich dagegen zu stemmen, doch Waras Macht nahm mit jedem Tag zu. Allias, Yanas Vater würde ihr dabei helfen Wara zu vernichten um seine wiedergefundene Tochter zu retten. Also tat sie was er wollte und überließ sich immer mehr Wara Macht, die die Kontrolle über ihren Körper übernahm. Der Vergleich einer Marionette die sich an Fäden bewegte, drängte sich ihr auf. Es war ein seltsames Gefühl. Angst einflößend. Wenn sie sich auf den Geist ihrer Mutter konzentrierte, war es ihr sogar möglich verschiedene Emotionen von ihr aufzufangen. Sie war wütend. Unsagbar wütend. Auf wen sich ihre Wut konzentrierte sah Yana nicht. Es war mehr ein Kribbeln, ein Zittern, das durch ihren Körper lief. Neue Fassetten des Specktrums an Gefühlen kamen hinzu. Jemanden oder mehreren brachte ihre Mutter glühenden Hass entgegen und Verachtung! Die Wut ihrer Mutter nahm neue Formen an. Ballte sich zusammen wie ein Knoten der sie noch weiter zurück drängte. Julia versuchte die Panik zu unterdrücken, die sich in ihr breit machte. Das gehörte alles zum Plan ihres Vaters. Sie konnte fühlen, das Wara sich bewegte, mit jemand redete und dann explodierte Waras Macht in ihrem Geist. Wie ein Fieber brach es herein setzte ihren Körper in Brand, löschte jegliche Gedanken von ihr aus. Für Sekundenbruchteile war sie nicht mehr da. Ausgelöscht nicht mehr existent, es gab nur noch diese Kräfte, Waras glühenden Hass der sich zentrierte, ehe sie auf diesen einen Punkt ihre Kräfte schleuderte. Was wenn sie Allias als Ziel gewählt hatte? Wenn er nicht mehr ausgewichen war? In diesem Zustand war sie blind und taub, hilflos ihrer Angst ausgeliefert. Ihr Körper von Wara gesteuert bewegte sich schnell, dass konnte sie fühlen. Aber nicht schnell genug. Etwas traf sie mit voller Wucht. Ihr Brustkorb explodierte, so fühlte es sich an. Gleichzeitig waren auf einen Schlag alle Geräusche klar zu verstehen. Als hätte man ihr ein eine Mütze vom Kopf gerissen. Ein Sog schleuderte ihren Geist an die angestammte Stelle und augenblicklich fühlte sie, Schmerz. Sie bekam keine Luft! Zentnerlasten pressten ihre Lunge zusammen. Jede noch so kleine Bewegung bereitete ihr höllische Schmerzen. Die Kontrolle über ihren Körper hatte sie zurück, doch im Moment sehnte sie sich eher nach der Taubheit zurück. Glühende Nadeln malträtierten sie bei jeder Bewegung. Sie riss die Augen auf, versuchte etwas in der gleißenden Helligkeit zu erkennen. „Allias“, schrie ihr Geist. Ein Schatten viel über sie. Yara konnte nur hoffen, das er es war, ehe die Bewusstlosigkeit sie erlöste. Sie erwachte von lauten Stimmen ganz in ihrer Nähe. Die Stimmen waren vertraut aber Yara konnte sie nicht einem Gesicht zuordnen. Allgemein viel ihr das Denken schwer. Die Gedanken waren wie ein träge dahin fließendes Rinnsal, das sich irgendwann in dem trockenen Flussbett verlor. Wie eine Quelle die versiegt. Sie empfand keine Schmerzen. Die letzten Eindrücke ehe sie Bewusstsein verlor wurde kamen ihr als verblassende Erinnerung in den Sinn. Wie ein durchsichtiger Schleier den man gütiger weise darüber ausgebreitet hatte. Die Erinnerung an das Gesicht ihres Vaters zerriss mit brutaler Gewalt das feine Gespinst. Wie ging es ihm, wo war er? Was war geschehen? Yana versuchte die Augen zu öffnen. Nichts! Nicht mal der kleinste Spalt. Egal wie sehr sie sich auch anstrengte. Um sie herum bleib tiefschwarze Nacht. Ihre Panik und Angst nahm mit jedem Augenblick zu. Hier stimmte etwas nicht! Dieses Mal versuchte Yana die Hand zu heben. Nichts! Nicht einmal das kleinste Zucken brachte sie zustande. Die Finger gehorchten ihr nicht. Wie eine Marionette mit durchschnittenen Fäden! Waras Marionette! Der Gedanke löste eine ganze Flutwelle an Emotionen aus. All die Emotionen, die sie zuvor unterdrückt hatte waren mit einem Mal da, Angst, Schmerz, Hass, Wut, Verzweiflung und Panik. Die Stimmen ganz in der Nähe kamen näher. „Allias, quäl dich nicht. Du hast alles getan um sie zu retten. Niemand konnte es ahnen. Sie musste nicht lange leiden.“ Yana erkannte die Stimme von Menda, eine der Hohepriesterinnen der Stadt. „Nein, ich bin nicht Tod! Was redest du da? Ich lebe, seht ihr das den nicht?“ Sie kämpfte verbissen gegen die körperliche Hülle an, die ihr nicht gehorchen wollte. „Allias, Vater! Du musst mich doch hören!“ Sie hielt inne und lauschte aber da waren nur die Atemgeräusche zweier Menschen. Die einen abgehackt von Schluchzern unterbrochen, die anderen ruhig. Erst jetzt viel ihr auf, das ihre eigenen Atemgeräusche fehlten. Voller Panik lauschte sie auf ihren Herzschlag. Nichts! Wie konnte das sein? Wie war es möglich weiter zu existieren? „Ich habe wirklich geglaubt ich könnte es schaffen. Waras Kräfte waren einfach zu stark. Es hat Sie beide vernichtet! Dabei hatte ich meine Tochter erst gefunden!“ „Kommt Herr, die Frauen werden sie für die Zeremonie bereit machen.“ Voller Panik mobilisierte Yana noch einmal alle verbliebenen Kräfte, doch die Schritte wurden immer leiser bis sie endgültig verstummten. Sie hatte es nicht verhindern können das sie gingen. Die Verzweiflung schlug wie eine Welle über ihr zusammen. Das Aufbäumen hatte ihr die letzten Kraftreserven geraubt. Was brachte es noch zu kämpfen? Wenn selbst ihr Vater nicht erkannte, das sie noch immer existierte, wer dann? Wie konnte sie dieser Hülle entkommen? Der Gedanke war so abwegig, dass sie davor zurück schreckte. Andererseits wusste sie, was die Hohepriesterin mit der Zeremonie gemeint hatte. Eine Feuerbestattung in allen Ehren. Nein! Yana du bist die Tochter einer mächtigen Hexe und eines noch mächtigeren Hexenmeisters, wenn du keinen Weg findest, wer dann? Sie rief sich alle Beschwörungsformeln in Erinnerung, die man bei dem Ritual verwendet hatte, um die Kräfte ihrer Mutter zu erwecken. Was würde passieren wenn sie selbst die Worte sprach? Alles war besser, als darauf zu warten, dass man ihren Körper auf dem aufgehäuften Reisig legte und entzündete. Sie konzentrierte sich auf den Wortlaut, jede Silbe, jede Betonung war wichtig, besaß eine eigene Bedeutung. Woher sie das alles plötzlich wusste war Yana ein Rätsel. Es hatte wohl schon immer in ihr geschlummert. Ein Erbe ihrer Eltern an sie. Jetzt kam ihr Waras Wissen zu Gute. Noch während sie die Worte im Geiste wiederholte, fühlte sie die Veränderung. Die Leichtigkeit mit der sie sich wieder bewegen konnte. Sie war nicht länger eingeschränkt. Nein, sie schwebte! Sie konnte ihren Körper unter sich liegen sehen. Man hatte sie auf eine Liege gebettet. Nur ihr Gesicht war nicht von dem weißen Leinen bedeckt. Sie sah so friedlich aus, als würde sie schlafen, die Lider geschlossen. Yana wusste das dem nicht so war. Sie murmelte weiter die Beschwörungsformeln spürte, wie die Kraft stärker und stärker in ihr zunahm. Schwerelos schwebte sie über ihrem Körper. Eine lichtdurchflutete Gestalt. Los gelöst von ihrer menschlichen Hülle. Jetzt waren ihre keine Grenzen mehr gesetzt. Doch die anfängliche Euphorie verflüchtigte sich schnell. Je mehr ihre Kräfte zunahmen, umso mehr spürte sie, wie sie etwas von diesem Ort weg zog. Es war wie eine Anziehungskraft, ein Sog, der sie erfasst hatte. Yana versuchte dagegen anzukämpfen, vergeblich. Sie hatte dieser Kraft nichts entgegen zu setzen, da sie den Ursprung nicht kannte. Also ließ sie sich von dieser unbekannten Macht davon ziehen. Aus der Kammer, wo ihre sterbliche Hülle lag. Durch die engen, langen Flure, die ihr so vertraut waren. Nirgends begegnete sie jemand. Die Türen des großen Saals waren weit geöffnet. So als hätte man ihr Kommen bereits erwartet. Noch immer murmelte Yana die Beschwörungsformeln immer und immer wieder, aus Angst dass wenn sie es ließ, sie wieder in die menschliche Hülle zurückkehren musste. Ihr Vater hatte als Hexenmeister der Bruderschaft seinen erhöhten Platz am Tisch eingenommen. Seine vertrauten Züge waren gezeichnet von den letzten Ereignissen. Er war in den vergangenen Stunden um Jahre gealtert. Seine konzentrierte Miene und die der anderen Männer des Rates ließen Yana innehalten. Was hatte dies alles zu bedeuten? Sie spürte deutlich, dass die Anziehungskraft von der Gruppe ausging. „Allias, Vater?“ Yana unterbrach die Formel in der Hoffnung, dass er sie jetzt hörte. Sie richtete dabei all ihre neu erwachten Kräfte auf ihn. Ihr Vater riss die Augen auf. „Sie ist hier!“ Yana jubelte. Er hatte sie erkannt! Jetzt würde alles gut werden. „Dann bündeln wir unsere Kräfte!“ Ein anderer Mann am Tisch war aufgestanden. „Ich wollte es anfangs nicht glauben, das Sie es überlebt hat aber nun? Wara, du wirst nie wieder jemanden Schaden zufügen!“ „Nein, Vater! Ich bin es Yana, dein eigen Fleisch und Blut. Nicht Wara hat überlebt, sondern ich!“ Hilflos sah sie zu, wie einer nach dem anderen, der alten Herrn aufstand und mit ihrem Vater die Kräfte vereinte. Yana denk nach! Finde einen Weg! Der Sog hielt sie weiterhin gefangen. Sie konnte sich in dieser Dunstglocke der Macht bewegen aber nicht weit. Zum ersten Mal in ihrem Leben fragte sie sich, was wohl ihre Mutter in dieser Situation getan hätte. So abwegig wie der Gedanke auch war, vielleicht war es der einzige Ausweg, der ihr blieb. Ihre Mutter hatte dadurch überlebt, in dem sie einen anderen Körper als Wirt benutzte. Es war schwierig jemand geeigneten zu finden, da man bei ihrem Volk dem vorsorgte. Schon die Neugeborenen wurden durch Zauber dagegen geschützt. Trotzdem musste Yana es versuchen. Sie richtete ihre Kräfte auf den Tisch, wo ihr Vater und der Rat saßen. Die Macht explodierte in ihrem Geist und ein glühender Feuerball traf sein Ziel. Der Sog riss ab und sie war frei. Yana sah nicht zurück auf das Chaos im Saal. Sie flog so schnell sie konnte, achtete kaum auf ihre Umgebung. Flog durch eines der Bogenfenster ins Freie. Suchte mit ihren Sinnen den Wirt den sie brauchte und fand ihn. Seine Mutter hielt ihn im Arm. Gezeichnet von den Anstrengungen der Geburt hielt sie den blutigen Säugling dem Vater des Kindes entgegen. Der Junge war gesund, das erkannte Yana und nur das war wichtig. In ihm würde sie überleben, bis sie eines Tages einen anderen Weg zum Überleben finden würde…
      Ende
    • Nessalar - Der Schwur der Könige
      by melli

      BOMMM
      Aries Hand zitterte nicht, als er einen Pfeil nach dem anderen auf die Sehne legte und Tod bringende Grüße in das Heer von Thrakadur schickte.
      BOMMM
      Genau wie seine Mitstreiter nahm er die Männer unter Beschuss, die die riesige Ramme bedienten.
      BOMMM
      In seinem Rücken ertönten die Angstschreie und das verzweifelte Weinen der Menschen Nessalars.
      Von unten hörte er gebrüllte Befehle, durchsetzt mit vereinzelten Schmerzensschreien der von den Pfeilen Getroffenen.
      BOMMM
      Auf dem Wehrgang der Stadtmauer hingegen war es ruhig. Hier sprachen nur die Waffen.
      BOMMM
      Ssing Ssing Ssing die Bögen. Klack - Tschak - Klack - Tschak die Armbrüste. Viel zu selten hörte man das Tschuubopp der Ballisten von den beiden großen Türmen.
      BOMMM
      Aries hatte die Zähne zusammengebissen und verbat sich das Denken. Denken war nicht gut.
      BOMMM
      Neben ihm sank ein vielleicht fünfzehnjähriger Bogenschütze mit tränenüberströmtem Gesicht auf den Boden und blieb einfach sitzen. Er gab auf. Aries zwang sich, nicht hinzugucken. Er konnte es verstehen.
      BOMMM
      Er zwang sich auch, nicht auf die Umrisse der großen Bliden zu starren, die am Ende des feindlichen Heeres auftauchten und näher kamen.
      BOMMM
      Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Klack Tschak
      Diese Geräusche beruhigten ihn, schärften seine Konzentration. Solange es sie gab, war noch nicht alles verloren.
      BOMMM
      Die Wehrmauer war zwanzig Fuß dick. Hinter dem starken Holz des ersten Tores widerstand ein Gitter aus mehr als armdicken Eisenstäben den wuchtigen Schlägen der Ramme.
      BOMMM
      Trotzdem war es nur eine Frage der Zeit. Bloß nicht denken. Ssing Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Ssing Tschuubopp
      BOMMM
      Nessalar war die letzte Bastion. Zu spät hatte man das Ausmaß der Gefahr aus Thrakadur erkannt. Viel zu spät.
      BOMMM
      Die fünf großen Könige hatten einen Pakt geschlossen und bei den Göttern geschworen, der dunklen Hand Thrakadurs Einhalt zu gebieten.
      BOMMM
      Doch noch bevor sie ihre Heere vereinigen konnten, wurden sie vom Feind überrannt.
      Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Tschuubopp Ssing
      Alle waren gefallen. Bran, der Elbenkönig. Girantir, der Zwergenkönig. Aramur, Hochkönig der Menschen des Waldes. Mardrath, die Königin Istriliens. Und Knam Thur, der König der Trolle.
      BOMMM
      Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Ssing Klack Tschak
      In so unglaublich kurzer Zeit. Mit dem Fall Nessalars wäre Thrakadurs Sieg endgültig.
      Die Menschen würden versklavt und dunklen Göttern geopfert werden.
      BOMMM
      Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Ssing Klack Tschak
      Bloß nicht nachdenken.
      BOMMM
      Holz brach und splitterte. Ssing Ssing Klack Tschak Ssing Ssing Klack Tschak.
      Die Bliden kamen unerbittlich näher.
      BOMMM
      Die Schlucht vor den Toren war voll mit den Streitern Thrakadurs. Eine riesige Armee. Nessalar hatte höchstens zweitausend Verteidiger. Höchstens.
      BOMMM
      Aries spürte, wie sein Arm langsamer wurde, zögerlicher. Wozu das Ganze? Ssing Ssing Ssing Klack Tschak
      BOMMM
      Er musste sich zwingen, nicht nachzulassen, zwingen, weiterzukämpfen. Was sollte er schon anderes tun? Die Sprache der Waffen um ihn herum wurde leiser. Nicht nur er wurde schwach im Willen.
      KLONK
      Das Holztor war zerstört. Der Aufprall der Ramme auf die Eisenstäbe verursachte ein Geräusch, als würde die Glocke zur letzten Stunde der freien Völker geschlagen. Dumpf, durchdringend und bedrohlich.
      Ssing Ssing Ssing Tschuubopp
      KLONK
      Ohne, dass Aries es wollte, traten Tränen in seine Augen und behinderten seine Sicht. Egal. Ssing Ssing Ssing Die Thrakadurier standen so dicht, dass man praktisch immer traf.
      KLONK
      Ssing
      Plötzlich kämpfte sich die Sonne durch den grauen Himmel. Rotgolden glühend fiel Licht in dicken Strahlen über die Kruppe des Hügels und ließ ihn aussehen wie ein Tor in eine bessere Welt. Die Waffen auf dem Wehrgang verstummten. Die Menschen sahen ein letztes Mal etwas Schönes, und sie wussten das.
      KLONK
      Aries liefen die Tränen offen über das Gesicht. Warum? Verzweiflung würgte ihn. Er sah in das Licht, als könne es ihm seine drängende Frage beantworten. Warum?
      KLONK
      TWAAAUUUUH
      Stille. Auch vor den Toren.
      TWAAAUUUUH
      Das war der Klang von Hörnern. Und er kam vom Hügel. Aries fiel auf die Knie und begann zu beten.
      TWAAAUUUUH
      Hatte vielleicht doch noch irgendwo ein Heer überleben können und den Weg zu ihnen gefunden? Kam Hilfe?
      TWAAAAUUUUH
      Schwarz zeichneten sich die Silhouetten von Standartenspitzen gegen das Licht ab.
      Die thrakadurische Armee versuchte hektisch, auf die neue Situation zu reagieren und sich neu aufzustellen. Befehle wurden gebrüllt, die Ramme stand still.
      Fünf Fahnen hoben sich dunkel vor dem Licht ab, und erst, als die Träger auf den Kamm des Hügels vorgeritten waren, konnte man sie erkennen.
      Aries schluckte. Er kannte diese Fahnen. Alle.
      Den grünen Baum auf goldenem Grund - Bran.
      Ein grauer Fels mit zwei gekreuzten, schwarzen Äxten auf hellblauem Grund - Girantir.
      Den Zweig mit den gekreuzten Schwertern auf silbernem Grund - Aramur.
      Die Zitadelle mit der Mondsichel auf dunkelblau - Mardrath
      Den silbernen Stern auf Schwarz - Knam Thur.
      Aries begann, am ganzen Körper zu zittern. Sein Kopf war leer.
      Reiter schlossen zu den Fahnenträgern auf.
      Bran mit der Elbenkrone. Girantir mit horngeschmücktem Helm. Aramur, die Klinge des Schwertes schon erhoben. Mardrath mit ihrem Speer. Knam Thur, zu Fuß, mit seiner Keule. Brans Standartenträger hob die Fahne.
      “Wir haben bei den Göttern geschworen, Euch zu besiegen!” donnerte Brans Stimme durch die Schlucht auf die Häupter der Thrakadurier. “Und wir halten unseren Schwur! Ihr werdet hier und heute zur Hölle fahren.”
      Hinter den Königen schlossen Reiter auf. Genug, um den ganzen Hügelkamm zu säumen. Genug Reihen, um kein Licht mehr durchzulassen.
      Aries Kehle gab Laute zwischen Lachen und Schluchzen von sich. Er ließ seinen Bogen fallen und umarmte den fünfzehnjährigen Bogenschützen, während um sie herum der Lärm der beginnenden Schlacht aufbrannte. “Wer ist das?” fragte der Junge ihn zitternd.
      “Das sind die toten fünf Könige mit ihren gefallenen Heeren. Wir sind gerettet, Junge, wir sind gerettet, den Göttern sei Dank.”
    • Die Nacht
      by Tika444

      Mondlicht fiel auf ein Meer aus Grashalmen, die im leichten Wind hin- und her wogten. Kein Laut durchbrach die Stille bis auf die Tritte und der Atem der Männer, die den Hügel zu dem Talkessel hinaufstiegen. Keine Stimme erhob sich kein Lachen ertönte, jeder hier wusste was in dieser Nacht von der Stille abhing. Marcus Gereus, Kommandant der 3. Legion ritt, an der Spitze seiner Männer. Die Hufe seiner Rappen waren mit Stoff umwickelt und selbst das Tier gab kaum mehr als ein leises Schnauben von sich. Marcus atmete tief durch und lockerte die vor Kälte steif gewordenen Schultern. Er hatte Wochen auf diesen Tag hingearbeitet, hatte seine Feinde gelockt, Schlachten geschlagen, gewonnen und verloren, nur um heute hier zu sein. Er betete nur, dass nicht alles vergebens war. Schließlich stoppte er sein Tier etwa fünf Meter vor der Hügelkuppe und schlich geduckt weiter. 5 seiner Männer lösten sich von den anderen und schlossen sich ihm an. Den letzten Meter ließ er sich zu Boden sinken und robbte auf dem Bauch weiter. Kurz darauf lag er flach auf der Hügelkuppe und betrachtete das stille Lager unter ihm. Etwa zehntausend Mann lagerten, den Berichten seiner Kundschafter nach, dort. Die gesamte Reserve seines Feindes und mit ihnen ihr Heerführer. „Meldungen von den anderen?“, fragte er leise den Mann zu seiner linken und ein mit Narben übersätes Gesicht, wandte sich ihm zu. Es wirkte weit älter, als der Mann, zu dem es gehörte, tatsächlich war, doch die lebhaften Augen widersprachen diesem Eindruck. Und auch das lange Haar von Brutus, das unter dem Helm hervor quoll, kündete von der Wildheit der Jugend, selbst wenn ihr feuriges Rot in der Nacht wie schwarz erschien. „Alles verläuft wie geplant, mein Herr“, antwortete sein Freund, „Es gab keine Komplikationen mit Kundschaftern oder Wachen.“ Marcus legte die Stirn in Falten und betrachtete wieder das Zeltemeer unter ihm. Keine Wachen. Das schien seinem Gegner nicht ähnlich, nie hatte er es ihm leicht gemacht ihn zu überlisten und jetzt schien er nahezu zum Hinterhalt einzuladen. Konnte es sein, dass er sich so sicher glaubte. Aber das war noch nicht einmal das einzige was ihn irritierte. Zwischen den Zelten sah man zwar Gestalten, die umhergingen, jedoch noch nicht mal den Funken eines Lagerfeuers oder Kohlebeckens. „Glaubt ihr es ist eine Falle“, fragte Brutus mit belegter Stimme. Er schien dieselben Gedanken gehabt zu haben wie Marcus und es schien ihm Angst zu machen. Marcus grauste es vor den Dingen, die diesem Mann, mit dem er schon so viele Schlachten geschlagen hatte, Angst machten. Andererseits hatte er schon so lange auf den heutigen Tag hingearbeitet und alles hing davon ab. Sie waren in Unterzahl, am Ende ihrer Kräfte und hatten kaum noch Vorräte. Wenn heute Nacht nicht der Heerführer des Feindes fiel, war der Krieg verloren. „Es gibt nur einen Weg, das hinauszufinden“, antwortete er Brutus und bemühte sich so viel Zuversicht und Sicherheit in seine Stimme zu legen wie möglich, „Gib den Männern Bescheid.
      Marcus saß hoch erhoben, auf seinem Hengst. Den Rücken durchgedrückt und den Blick starr in Richtung des Feindes gerichtet. Kein Mann sollte seinen Feldherren zweifeln sehen. Hinter ihm standen Reihe in Reihe, ein Viertel seiner fünftausend Mann. Ihre Gesichter waren hart und ihre Hände ruhig. Sie hatten schon in zu vielen Kriegen gekämpft um vor einer Schlacht die Nerven zu verlieren. Seite an Seite standen sie da, dicht an dicht, die rechteckigen Schilde zum Schutze des eigenen und dem Körper des Nebenmannes erhoben, allesamt Veteranen. Männer von denen ein jeder für Marcus sterben würde und für die auch Marcus ohne zu zögern sterben würde. Er hob die Hand und ein weißer Pfeil erhob sich hinter ihm, glänzend im Mondschein und gut sichtbar für jeden, der in den Himmel sah. Dann ließ Marcus den Arm sinken, zog sein Schwert und gab seinem Pferd die Sporen. Der Hengst preschte mit einem lauten Wiehern vor und mit diesem Ton brach die Stille und lautes Kampfgeschrei ertönte. Auch von den anderen Seiten des Talkessels erklang dieses Geschrei und Marcus wusste, dass auch der Rest seiner Legion mit dem Angriff begonnen hatte. Hinter ihm schlossen weitere Reiter zu ihm auf. Seine Leibgarde. Im Lager schienen die Soldaten nun endlich zu begreifen, dass sie Angegriffen wurden und Panik breitete sich aus. Doch anstatt, wie angenommen, Formationen zu bilden und Verteidigungsstellen einzunehmen, ließen die Soldaten einfach alles stehen und liegen und rannten ohne Waffen Rüstungen, oder ähnliches auf sie zu. Auch sie stießen Rufe aus, doch es waren keine Befehle oder Angstschreie. Nein. Es waren Schreie der Kampfeslust. Erstaunt runzelte Marcus die Stirn. In seinem Rücken erklang das Sirren von hunderten von Bogensehnen und dann verdunkelte ein Pfeilregen den Mond. Blut floss und der dumpfe Ton von aufschlagenden Pfeilen erklang hunderte Male. Doch stoppte es den Lauf ihrer Gegner nicht. Marcus sah mit weit aufgerissenen Augen wie ein Pfeil, in die Schulter eines Mannes fuhr, doch er taumelte nur durch die Wucht des Aufpralls und rannte dann weiter. Kein Schmerz mischte sich in die Stimmen ihrer Gegner. Sie schienen davon unberührt. Dann erreichte Marcus seine Feinde und geistesgegenwärtig ließ er das Schwert hinab fahren. Wild hackte er sich einen Weg durch die Menge und versuchte zu vergessen, was er soeben gesehen hatte. Bluttropfen flogen durch die Luft und benetzten sein Gesicht. Immer weiter trieb er seine Bresche, bis ein Mann sich plötzlich an dem Bein seines Pferdes festklammerte und die Fingernägel tief in das Fleisch drückte. Das Pferd bockte wie von Sinnen doch der Mann hielt sich nur fester und grub seine Zähne in das Bein. Mit einem lauten Wiehern stürzte das Tier und begrub den Mann unter sich. Marcus, der gerade noch rechtzeitig sein Bein aus dem Steigbügel ziehen konnte um nicht ebenfalls unter dem Leib des Tieres begraben zu werden, rollte sich auf dem Boden ab und kam wieder auf die Beine. Er hatte kaum Zeit um durchzuatmen, da stürzte sich auch schon ein weiterer Gegner auf ihn. Brüllend stieß er ihm das Schwert bis zum Heft in den Bauch, doch sein Gegner kümmerte sich nicht einmal darum, sondern griff nur mit blutigen Fingern nach ihm und schnappte mit dem Zähnen. Marcus drückte ihn verzweifelt von sich, doch der Mann drückte immer weiter nach vorn. Dann tauchte plötzlich Brutus auf und ritt den Mann nieder. Mit einem Mal war Marcus von seiner Leibgarde umringt. Die Männer sprangen aus dem Sattel und bildeten einen Schildwall um ihn herum. Brutus kam ihm schwer atmend entgegen. Seine Augen waren geweitet und auf seinem Gesicht spiegelte sich Entsetzen. Marcus konnte es ihm kaum verdenken. Vermutlich sah er selbst nicht besser aus, wenn nicht sogar noch schlimmer. „Was sollen wir tun, mein Herr“, fragte Brutus, doch Marcus antwortete nicht. Er stieg in den Sattel eines der Pferde um das Schlachtfeld überblicken zu können. Sein Heer hatte sich in hunderte kleine Gruppen von vier oder fünf Soldaten geteilt, die sich verzweifelt gegen die Masse aus Gegner stemmten. Ihr Stahl schien kaum etwas ausrichten zu können. Nur wenige dieser Ungeheuer lagen so entstellt, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten, am Boden und selbst deren abgeschlagenen Gliedmaßen zuckten noch. Weit mehr Körper in Rüstungen, lagen zwischen ihnen. Diese Bestien zerrten sie einzeln von ihren Kameraden weg und kümmerten sich dann zu mehreren um sie. Marcus hatte schon viele Schlachten gesehen. Viel Blut und Leid und Schmerz, doch bei diesem Anblick drehte sich selbst ihm der Magen um. „Sollen wir uns zurückziehen“, fragte Brutus. „Ich weiß es nicht“, antwortete Marcus, „Sie werden uns folgen und wer weiß ob sie jemals müde werden.“ „Aber hier gehen wir unter“, beharrte Brutus und Marcus musste ihm recht geben. Er sah keinen Ausweg, kein entkommen. Trotzdem festigte er sich und verhinderte, dass seine Verzweiflung ans Licht trat. „Wir haben keine Wahl“, behauptete er, „Sind wir so weit gekommen um jetzt zu sterben.“ „Wir können Gewinnen glaub mir“, fügte er leise hinzu. Brutus blickte ihn einen Augenblick lang an und nickte dann. „Ihr habt bisher immer recht behalten“, sagte er und drehte sich um. Marcus betrachtete ihn Nachdenklich. Er hoffte Brutus hatte sein Vertrauen nicht in den falschen Mann Gesetzt. Er hoffte er hatte sein Vertrauen nicht in den falschen Mann gesetzt. „Männer“, sagte er mit nun erhobener Stimme und glitt wieder aus dem Sattel. „Wir mögen eine Verabredung mit dem Fährmann haben“, fuhr er fort, „Ich sage jedoch wir lassen ihn noch etwas warten.“ Jubel erhob sich zwischen den Soldaten. Sie riefen seinen Namen, immer wieder seinen Namen. Er hätte ihnen gern mehr als Hoffnung geben. Mit einem Aufschrei stürmte er voran und der Schildwall löste sich auf. Brüllend warfen sie sich in die Schlacht. Als die Soldaten ihren Heerführer und seine Leibwache sahen stimmten sie in ihre Rufe ein und drängten mit frischer Kraft voran. Schwerter fuhren in Fleisch. Schilde krachten gegen Leiber. Marcus schlug wie besessen um sich. In ihm war nur Hass und Angst. Vorbei war es mit der Beherrschung, vorbei war es mit dem Denken. Es gab nur noch ihn und seine Gegner. Plötzlich stieß eine Faust gegen seinen Brustpanzer und ein Körper warf ihn zu Boden. Er schlug hart mit dem Kopf auf, für einen Moment drehte sich die Welt und riss ihn aus seinem Wüten. Als sie sich wieder festigte, blickte er in die Gesichter unzähliger toter Soldaten. Er sah wie Brutus nur wenige Meter entfernt zu Boden gerissen wurde und Zähne sich in seinem Hals versenkten. Sein Freund sah in seine Richtung und ein letztes Mal begegneten sich ihre Blicke. Blut, floss ihm wie Tränen die Wange hinab, dann wich alles Leben aus den Augen und sein Freundes sank in sich zusammen. So endete es also. Er dachte an seine Frau, an seinen Sohn. Könnte er doch nur ein letztes Mal ihre Gesichter sehen. Ein letztes Mal sein Kind halten. In diesem Moment fiel ein Lichtstrahl auf sein Gesicht. Die Sonne hatte sich über den Horizont geschoben. Wenigstens durfte dies noch einmal sehen. Er schloss die Augen und atmete aus. Ob er im Jenseits wohl seine Familie wieder sehen würde. Doch der erwartete Schmerz blieb aus und nach einer Weile öffnete Marcus verdutzt die Augen. Über ihm saß ein großer Mann dem dort wo einmal sein linkes Auge gewesen war ein Pfeil aus der leeren Höhle ragte. Doch anstatt sein Opfer anzusehen, starrte er auf die Sonne. Den Mund leicht geöffnet und die Augen starr. Dann sackte er zusammen und fiel zu Boden. Nach einigen Sekunden der Verblüffung robbte Marcus unter dem Körper hervor und sah sich um. Überall auf dem Feld standen verdutzte Soldaten. Langsam erhob sich Jubel und schwoll immer weiter an. Nur Marcus fiel nicht mit ein, er sah nur die Toten zu seinen Füßen. Er wusste nicht was hier geschehen war, wusste nicht warum es geschah. Er wusste nur, dass er noch lebte und seine Familie wiedersehen würde, auch wenn seine Freude darüber zu den Füßen der Toten begraben lag.
    • So, die erste Geschichte "Kampf ums Überleben" habe ich gelesen, und meine Meinung ist ziemlich geteilt :S
      Zum einen ist das Thema gut umgesetzt, die Formulierungen sind durchdacht (also Metaphern etc) sowie alles sehr eindrücklich beschrieben. Zu eindrücklich. Durch die fehlenden Absätze hat man nur einen riesigen Textblock vor sich und kann keine Pausen machen, das ganze erschlägt einen förmlich. Wenigstens ist die Idee eher neu, eine Geschichte in der Art habe ich noch nie gelesen - daher :thumbsup: . Im Gegensatz sazu stehen aber Grammatik und Rechtschreibung sowie Zeichensetzung, die teilweise katastrophal sind, viele KOmmas fehlen komplett und man versteht zT den Sinn einiger Formulierungen gar nicht, auch wenn sich die guten Ideen erahnen lassen. Man hätte viel kürzen können, so war es einfach zu ... lang und ausführlich, eigentlich ist es ja eine kurze Geschichte. Der Name wechselt von Yara zu Yana, von den anderen PErsonen weiß man nicht, wer sie sind, va Julia, außerdem wechselt anfangs die Perspektive lose zwischen den beiden hin und her.
      Gleichzeitig waren auf einen Schlag alle Geräusche klar zu verstehen. Als hätte man ihr ein eine Mütze vom Kopf gerissen.
      Dieser Satz zeigt deutlich den Charakter der ganzen Geshcichte: Da hat sich der Autor wirklich GEdanken gemacht und eine gute Beschreibung gefunden (mütze vom Kopf), aber dann dieses ein eine und das als nach einem Punkt ... Wahrscheinlich nicht überarbeitet :D

      Von mir würde das 5/10 Sternchen geben, mal schauen wie die andern Geschichten so sind :thumbup:
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      Nächste Geschichte: Nessalar- der Schwur der Könige

      Hat mir sehr gut gefallen :thumbsup:
      Sehr sehr eindrücklich durch diese Geräusche der Pfeile etc und die kurzen Sätze, die nach und nach die Lage offenbaren. Das Bomm gibt de ganzen einen Takt und macht es sehr hektisch, man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. ABER: irgendwann wird es auch hier zu viel und man überspringt die Geräusche einfach. Rechtschreibfehler etc - nein, keine ins AUge gesprungen. Das ENde war zu erwarten und gleichzeitig unerwartete - anfangs dachte man, die ANgreifer wären Untote, da dies das Thema ist, aber - Fehlanzeige :thumbsup: Erinnert an Herr der Ringe und das Lied von Eis und Feuer (wer es gelesen hat: Die Armee der Toten und der Kampf an der Mauer im LvEuF)

      Gibt 7,5/10 Sternchen, davon gerne mehr :thumbsup:
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      Die Nacht ...
      Rom :thumbsup: Zumindest hört es sich stark danach an. Gut und solide geschrieben, wenige Fehler und tolle BEschreibungen, vor allem von der Schlacht und den Kämpfen
      Aber auch hier ist es ein einziger Textblock, und wo die Geschichte gut ist, hapert's an den Hintergründen. Die UNtoten - wo kommen die her? Wie sind sie entstanden? Daüber wird nichts gesagt, denn scheinbar waren es zuvor noch normale Gegner...

      Trotzdem 7/10 Sternen

      ... UNd damit geht meine Stimme an: Nessalar- der Schwur der Könige

      LG
      Arathorn

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kiwi () aus folgendem Grund: Beitäge zusammengefasst

    • Arathorn schrieb:

      Durch die fehlenden Absätze hat man nur einen riesigen Textblock vor sich und kann keine Pausen machen, das ganze erschlägt einen förmlich.

      Arathorn schrieb:

      Aber auch hier ist es ein einziger Textblock[...]

      Mit den Textblöcken hast du leider recht, was wohl auch auf meine Kappe geht. Es steht zwar in den Wettbewerbsregeln, dass die Geschichten formatiert sein müssen aber ich hab's zu spät realisiert. In Zukunft werd ich die Autoren per PN darauf ansprechen. ;)

      @Topic:

      Bin leider noch nicht dazu gekommen, die Geschichten zu lesen. Wird aber in Kürze geschehen. :)
    • Meine Stimme ging nun auch raus, doch die Entscheidung fiel mir ziemlich schwer. Hab mich schlussendlich aber doch für "Nessalar - Der Schwur der Könige" entschieden, weil die Geschichte einfach mal was anderes, erfrischendes ist und es schreibtechnisch nichts auszusetzen gibt.

      Alles in allem wurde ich mal wieder bestens unterhalten. Danke dafür. :thumbup:
    • Da dies hier nicht nur ein Wettbewerb ist, sondern auch eine Präsentation von Kurzgeschichten, möchte ich auch kurz etwas als Feedback schreiben:

      Nessalar - Der Schwur der Könige:
      Kann Arathorn hier beipflichten. Ein guter Wechsel zwischen Lautschrift und klaren, kurzen Sätzen bringt Spannung und Unruhe. Der Stil riss mich von Anfang an mit, dennoch auch von mir die Anmerkung, ab der Mitte habe ich die Lautschrift auch übersprungen, es war etwas zu viel des Guten.
      Trotzdem, dein Schreibstil gefällt mir unglaublich gut und der Text liest sich angenehm :thumbsup:
      Vom Inhalt erinnerte mich der Ausgang der Story ein wenig an dHdR - Verteidigung von Helms Klamm mit dem Unterschied, dass keine Uruks die Stadt belagern und dass die Rettung nicht aus Gandalf mit den Rohirrim besteht. Gute Beschreibung einer Schlacht, aus der Perspektive eines Verteidigers und in meinen Augen authentisch rübergebracht - würde Schlachten auch gerne so schreiben können!

      Am besten finde ich aber immer noch den letzten Satz :D

      Deku schrieb:

      “Das sind die toten fünf Könige mit ihren gefallenen Heeren. Wir sind gerettet, Junge, wir sind gerettet, den Göttern sei Dank.”


      Die Nacht:
      Zu der Geschichte fehlt mir irgendwie der Zugang :S
      Den Anfang fand ich richtig klasse, die Beschreibungen sind gelungen und bringen das angespannte Gefühl vor der Schlacht rüber - dennoch verlor ich nach ein paar Absätzen irgendwie den Faden, mir passierte am Anfang zu wenig. Erst am Ende kam ich wieder mit. Dass da plötzlich Untote waren, störte mich nicht. Vom Ausgang her dachte ich: "Entweder alle sterben, oder werden in letzter Sekunde gerettet", deswegen dort wenig Überraschung bei mir. Die Hintergründe zu erläutern, z.B. wo die Untoten herkommen, ist nicht unbedingt notwendig, wenn die Stimmung stimmt und der Schreibstil mitreißt, was stellenweise durchaus vorhanden war:

      Deku schrieb:

      Mondlicht fiel auf ein Meer aus Grashalmen, die im leichten Wind hin- und her wogten. Kein Laut durchbrach die Stille bis auf die Tritte und der Atem der Männer, die den Hügel zu dem Talkessel hinaufstiegen. Keine Stimme erhob sich kein Lachen ertönte, jeder hier wusste was in dieser Nacht von der Stille abhing.


      Deku schrieb:

      Er schloss die Augen und atmete aus. Ob er im Jenseits wohl seine Familie wieder sehen würde. Doch der erwartete Schmerz blieb aus und nach einer Weile öffnete Marcus verdutzt die Augen. Über ihm saß ein großer Mann dem dort wo einmal sein linkes Auge gewesen war ein Pfeil aus der leeren Höhle ragte. Doch anstatt sein Opfer anzusehen, starrte er auf die Sonne. Den Mund leicht geöffnet und die Augen starr. Dann sackte er zusammen und fiel zu Boden.


      Kampf ums Überleben:
      Anders, als bei den anderen beiden Stories kam ich bei dieser etwas schwerer rein. Es fielen ein paar Namen, ein paar Gefühle und blitzartige und spärliche Informationen. Das verwirrte mich. Das ist generell nichts negatives, denn es ist in meinen Augen ein gutes Mittel, um neugierig zu machen - wenn man nicht zu verwirrt ist wie ich es war. Zum Glück hielt das nicht lange an, ein paar Sätze weiter und ich verstand. Arathorn sagte es schon, aber ich wiederhole es nochmal: Sehr gute Formulierungen und Metaphern, gefällt mir gut :thumbsup: Aber manchmal holpert es doch noch ein wenig:

      Deku schrieb:

      Er war in den vergangenen Stunden um Jahre gealtert.


      Das ist als Fakt geschrieben, kann aber unmöglich ein Fakt sein, da keine Jahre verstrichen sind. Ich würde "Er schien in den vergangenen Stunden um Jahre gealtert zu sein" treffender. (wobei ich beim Verb "scheinen" zur Vorsicht rate, zu oft ließt sich das schrecklich, das ist ab und zu okay!)

      Das Textformat geht ja auf Deku zurück, aber bei den Rechtschreibfehlern und der Zeichensetzung war es schon ein bisschen viel. Hat den Lesefluss bei mir gestört. Daran bitte noch arbeiten ;)
      Wo die Story aber bei mir ganz fett punktet, ist der Inhalt. Ich wusste bis zum Ende nicht, worauf die Handlung hinauslaufen würde, ob es ein tragisches Ende geben würde, oder nicht. Jedenfalls hat das Ende dann meinen Erwartungen widersprochen und das war gut! Zudem fand ich die Story richtig unheimlich, hat irgendetwas beim Lesen in mir ausgelöst und ich werde noch ein wenig nachdenken müssen, bis ich weiß, was es ist. Damit liegt die Story bei mir eindeutig vorne.

      Meine Stimme geht an: Kampf ums Überleben

      Vielen Dank an die Verfasser, dass ihr mitgemacht habt und ich eure Geschichten lesen durfte :thumbup:

      Lg Alopex

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Ahoi zusammen :pirate:

      Wie heisst es doch so schön? "Wenn im Februar die Lerchen singen, wird's uns Frost und Kälte bringen." Interessiert uns aber herzlich wenig, denn was viel wichtiger ist - Bei uns wird der Februar einen Gewinner bringen! ;) Der Votingzeitraum zum Schreibwettbewerb Dezember/Januar 2013/2014 ist nämlich seit gestern abgelaufen! Und tatsächlich können wir euch auch diesmal wieder einen demokratisch gewählten Gewinner/eine Gewinnerin präsentieren.

      Und hier die Auflösung:

      ...Gewonnen hat mit 7 Stimmen... *trommelwirbel* :mamba2:


      Herzlichen Glückwunsch! Du kannst nun das Thema für den nächsten Wettbewerb vorgeben und wurdest in die Rangliste eingetragen. ;)

      Ein herzliches Dankeschön auch an alle anderen Teilnehmer! Wir hoffen, dass ihr beim nächsten Schreibwettbewerb auch wieder fleissig mitmacht und so zahlreich abstimmt. Wir sind schon sehr auf das neue Thema gespannt, das unser aktueller Gewinner hoffentlich schon bald vorgeben wird. 8)

      Übrigens könnt ihr nun auch nachschauen, wer die Autoren sind. Diese wurden den Geschichten beigefügt.

      Das war der Schreibwettbewerb Dezember/Januar 2013/2014. Vergesst nicht, euer Feedback zu den Geschichten zu hinterlassen! ;)

      Euer Fantasy-Geschichten-Forum
    • Herzlichen Glückwunsch Sabrina! Ich hoffe, du lässt uns nicht lange auf einem Thema warten. :D Bin schon gespannt.

      Meine Stimme ging an "Die Nacht". Fand ich persöhnlich am stärksten erzählt, und passte auch am besten zum Thema Un(tot) mMn?

      "Nessaler - Der Schwur der Könige" fand ich ok. Ich empfand es als ein bisschen zu viel des Guten das Stilmittel mit dem Waffengeräuscchen durchgängig zu benutzen. Die Geschichte hat mit dem Thema in meinen Augen auch nur wenig mit dem vorgegeben Thema zu tun.

      "Kampf ums Überleben" hat mir persöhnlich überhaupt nicht gefallen und daher bin ich verwundert über diesesn großen Vorsprung udn den Sieg. Ehrlich gesagt habe ich die Geschichte in keinster Weise verstanden. Aber dies ist nur meine kleine Meinung, der Mehrheit scheint sie ja am besten gefallen zu haben, also lass dich von meiner Kritik nicht runtermachen :D ;)
      "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
      - George Bernard Shaw -