Beiträge von Tariq

    Zwei kurze Rückmeldungen, 20thcenturyman :)

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    Ich verfolge deine Geschichte bislang mit großem Interesse und finde den Plot sehr spannend, aber ich habe inzwischen allergrößte Schwierigkeiten, die Charakter auseinanderzuhalten. Normalerweise machen mir viele Protas nichts aus, aber die politischen Neigungen, Verdächtigungen und Intrigen den jeweiligen Namen noch richtig zuordnen zu können, bringt mich an meine Grenze. Ich war schon versucht, mir Notizen zu machen zu den jeweiligen Namen. Aber ein Buch sollte für mich so sein, dass ich als Leser Derartiges nicht nötig habe. Das nur zur Info für dich.

    Und das zweite, was ich kurz anmerke, ist die lange Abhandlung im letzten Post über das Witwentum und die Möglichkeiten von Witwen, die sich ihnen bieten, wenn sie die Vierzig überschritten haben.

    , einer ebenso attraktiven wie reichen Witwe, von der niemand zu sagen wusste, was im Namen aller Ahnen sie an ihm gefunden hatte. Er war klein, dick, kurzsichtig, immer schon dem Met und dem Heidelbeerwein in erheblichem Maße zugeneigt und auch nicht besonders gesellig. Womöglich hatte er von dem Umstand profitiert, dass Witwen, sobald sie das vierzigste Lebensjahr erreicht hatten, zwar wieder heiraten durften. Das Angebot fiel aber nicht besonders üppig aus und beschränkte sich auf Übriggebliebene ab dem fünfunddreißigsten Jahr, das leider kaum einer aus diesem Personenkreis erreichte, und verwitwete Männer, die deutlich weniger zahlreich waren als ihre weiblichen Gegenstücke. Männer lebten gefährlicher und tranken mehr. Sehr viel mehr.

    Wenn eine Frau ihren Ehemann verlor, stand es im Ermessen des männlichen Familienoberhauptes, ihr ein so genanntes Witwenhäuschen zuzuweisen. Bis sie sich wieder vermählte. Nur dort durfte sie ihre Witwentracht ablegen und in normalen Kleidern umhergehen. Männern, die nicht in direkte Linie mit ihr verwandt waren, war der Zutritt verboten. Noch einer unserer uralten Bräuche.

    Im Dunklen Zeitalter wäre sie womöglich mit ihrem toten Ehemann verbrannt worden. Vordergründig hatte man auf diese Weise den Geist des Verstorbenen beschwichtigen wollen, damit er kein Unheil über die Familie brachte. In Wirklichkeit wollte die Sippe einfach die Mitgift behalten.

    So etwas gab es in unserer aufgeklärten Epoche nicht mehr. Dennoch konnte eine hinterbliebene Ehefrau in einer kleinen, schäbigen Hütte landen, versorgt nur mit dem Nötigsten, wenn ihre Verwandten das so wollten, die die Mitgift verwalteten und oft genug veruntreuten. Gegen diesen Mißstand unternahm der Stadtrat zu wenig, was Tante Meg auch immer wieder anprangerte.

    Falls das Ganze nicht wirklich storyrelevant ist, würde ich an deiner Stelle vielleicht eine Kürzung erwägen. Ansonsten reicht mir, dass Onkel Bernie sein Haus von seiner Frau geerbt hat.

    Dieses Gefuehl habe ich versucht hier einzufangen

    Ich verstehe, ja. Aber wenn Grenas Tanred schon erklärt, dass er eine Novizenrobe trägt, könnte er ja noch (ohne dass es im Text auftaucht, nur in Tanreds Erinnerung) hinzufügen, dass Tanred nicht der Einzige ist, der hier mit der Sprache Schwierigkeiten hat und sich schwertut mit dem Tagesablauf. Dann wären die Fragen bei mir nicht aufgetaucht. Also mein Vorschlag, dass Tanred sich nicht die Frage stellt, als was die Mönche ihn wohl sehen, sondern dass er sich zwar verständlicherweise unsicher ist, aber auch an Grenas' kurze Einführung bezüglich Kutte, Sprache und Tagesablauf erinnert. Faktisch um sich selbst zu beruhigen, gerade im Hinblick auf sein Geheimnis. Bisher wirkt es (auf mich), als gäbe es im Kloster wirklich Probleme für Nicht-Arianisch-Sprechende.
    Eine Möglichkeit wäre auch noch, dass Tanred Grenas später diesbezüglich fragt und ich als Leser das jetzt nur noch nicht weiß.

    Ist aber nur ein Vorschlag. :) Mal sehen, was die anderen sagen.

    Kleinigkeiten

    In disziplinierten Reihen standen die Mönche

    Hm. Ich bin sicher hier pingelig, aber dass Reihen diszipliniert sein können, wäre mir neu. :D Ich würde denken, es sind eher die Mönche, die diszipliniert in Reihen stehen ... ?

    "Ädon akisas"", murmelte er die Dankesformel die er oft genug von Ketran gehört hatte.

    "Akisatas", murmelte Grenas,

    Vielleicht kannst du ein Murmeln ersetzen?

    Er fragte sich, wofür genau die beiden ihn wohl hielten. Er hatte eine Novizenrobe an, so viel hatte ihm Grenas erklärt, aber für einen echten Novizen erschien er dann wohl doch zu ahnungslos. Zumindest schien niemand außer ihm irgendwelche Probleme zu haben ordentliches Arianisch zu reden.

    Zum besseren Verständnis für mich: Warum kann Tanred nicht einfach jemand sein, der kein Arianisch spricht und als Novize aufgenommen wurde? Können sonst nur arianisch sprechende Jungen/Männer Novizen werden? Ich hab auch nochmal meinen Lesezeichen-Post # 88 gelesen, aber das hat mir nicht wirklich weitergeholfen. Wieso ist es so ungewöhnlich, dass ein junger Mann kein Arianisch kann? Oder ist es nur ungewöhnlich, dass jemand im Kloster ist und kein Arianisch kann? Oder meint Tanred mit 'Ahnungslosigkeit' nicht die fehlende Sprachkenntnis?

    Hallo Kirisha , Thorsten und Ichuebenoch , ich bin wirklich froh, dass dieses Gespräch bei euch so gut angekommen ist. Ich hatte eher mit einem Aufschrei der Empörung gerechnet, aber ich freu mich, dass ihr das so akzeptiert. Danke!!

    So, heute kommt was Neues mit ein paar ... Infos. Mal sehen, ws ihr sagt.

    Zum vorigen Part: Kapitel 54/2

    ~~~ Kapitel 55 ~~~

    Etiennes ComPad vibrierte. Träge hob er den Arm, um zu sehen, wer störte.
    Ich bin in zwei Minuten bei dir, las er.
    Vorsichtig setzte er sich auf. Ares kam, hierher in sein Quartier, noch dazu so kurzfristig und ohne Erklärung. Was war da los? Ratlos aktivierte er für Ares' ID-Code die Zutrittsberechtigung zu seinem Quartier.
    „Etienne, starten Sie den Networkassistantmanager.“
    Websters Stimme ließ ihn erschrocken zusammenfahren. Verdammt, warum konnte die KI sich nicht endlich an die simpelsten Kommunikationsregeln halten? Privatsphäre schien ein Fremdwort für sie zu sein.
    Er kam umständlich auf die Füße, wobei er die Rechte auf die lädierten Rippen presste. Die feige Attacke durch Coholts Schläger lag erst neun Tage zurück und das Atmen ließ seine Brust immer noch schmerzen, von Anstrengung ganz zu schweigen. Er gab dem ComPad die Anweisung, ging dann langsam hinüber zum Mediencenter und setzte sich.
    Der melodische Ton, mit dem der Computer Einlass-Autorisierung für die Tür erbat, erklang und danach das Zischen der sich öffnenden Tür. Ein Schaudern lief über Etiennes Rücken, als er sich an den Moment erinnerte, in dem sein Angreifer sein Quartier betreten hatte. Ohne vorher die Zutrittsberechtigung zu erbitten. Vicente Carrasco hatte ihm geöffnet ...
    Ares trat ein, warf seine Handschuhe auf den Tisch und musterte ihn kritisch.
    „Du siehst immer noch scheiße aus“, knurrte er. „Warum liegst du nicht?“
    Etienne warf ihm einen vorwurfsvollen Blick zu, griff nach dem ComTab auf dem Tisch und rammte es Ares vor die Brust.
    Weil ich sonst verlerne, wie man sich bewegt, diktierte er angesäuert.
    „Lass es langsam angehen.“ Ares ließ sich in einen Sessel fallen.
    Du wolltest doch vorerst nicht herkommen, ließ Etienne das Gerät schreiben, und du trägst noch den Dienstoverall. Ist was passiert?
    Sein Freund las und hob dann die Schultern.
    „Keine Ahnung“, gab er zurück. „Frag Webster. Er meinte, ich soll sofort zu dir gehen, es gäbe etwas, was wir uns beide anschauen müssten.“
    „Das ist korrekt und wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich jetzt gern mit der Übertragung beginnen, damit Sie nicht noch mehr verpassen“, mischte sich die Stimme der KI ein. „Vor zehn Minuten ist Scott Decker mit einem Gleiter gelandet und sitzt momentan im Quartier des Kyrios. Noch sind keine für Sie relevanten Dinge besprochen worden, aber ich vermute, das ändert sich bald.“
    „Decker!“ Ares setzte sich mit einem Ruck auf. „Das kann nichts Gutes bedeuten. Was will der Kerl hier?“
    Wir werden es erfahren, wenn du nicht gerade dazwischenredest. Etienne ging zur Couch zurück und setzte sich wieder hin. Im gleichen Moment verschwand am Holo-Schirm das Bild von Webster im Sessel und er zeigte stattdessen den großzügigen Wohnraum des Kyrios-Quartiers.
    „... zu Ihrer Zufriedenheit verlaufen?“, hörte Etienne eine fremde Stimme sagen. Der Sprecher saß mit dem Rücken zur Kamera auf der luxuriösen, weißen Ledercouch.
    „Ja, das ist es“, antwortete der Kyrios und trat von rechts ins Bild, um sich dem Fremden gegenüberzusetzen. „Der Arzt hat keine neugierigen Fragen gestellt und Ares zeigte danach auch keinerlei Auffälligkeiten. Sein Ton mir gegenüber ist anmaßend und impertinent, aber das ist beruhigend, denn so war er, bevor ich ihm mein Angebot unterbreitete.“
    „Wie können Sie sicher sein, dass er wirklich sauber ist nach diesem ... Programm E?“
    Etienne warf einen kurzen Blick zu Ares und sah, wie sein Freund wütend die Hände zu Fäusten ballte und die Kiefer zusammenpresste. Der Mann, der wohl Decker sein musste, sprach über ihn wie über einen Gegenstand.
    Mestor lehnte sich zurück. „Weil ich die Erinnerungen, die ihn für seine künftige Aufgabe ungeeignet machen, aus seinem Gedächtnis entfernt habe.“
    „Und wer garantiert Ihnen, dass sich die ach so edle Gesinnung Ihres Spröss­lings nicht wieder durchsetzt und er Moral über persönliche Annehmlichkeiten und Profit stellt?“
    „Niemand. Aber das, was die ... nun, ich will es mal ‚Störung‘ nennen, ausgelöst hat, war der Onta mit seinem seltsamen Verhalten. Der erhielt ein Clearing und wurde damit wieder in die Spur gesetzt. Es gibt also momentan nichts, was Ares Sorgen bereiten könnte. Im Augenblick ist er ausschließlich damit beschäftigt, sich in seine neue Aufgabe einzuarbeiten. Natürlich werde ich diesmal vorsichtiger sein.“
    „Ach ja?“, fragte Decker gedehnt. „Inwiefern? Wollen Sie ihn dauerhaft beobachten?“
    Etienne sah, wie Ares sich ein wenig nach vorn lehnte und seine Miene einen angespannten Ausdruck annahm. Gleich würden sie hören, ob der Kyrios seinen Sohn bespitzelte.
    „Das ist nicht nötig.“ Mestor winkte ab. „Ich habe mithilfe des Programmes alle aufmüpfigen Gedanken aus Ares‘ Hirn gefegt. Und um kein erneutes Risiko einzugehen, werde ich ihm nichts mehr von den Chips sagen“, verkündete Mestor.
    „Wie weit sind sie inzwischen?“
    „Die Träger der Prototypen verhalten sich unauffällig und erwartungsgemäß. Bisher gab es keine Zwischenfälle. Die letzten Probeläufe mit den Probanden funktionierten reibungslos. Wenn die Testphase zur allseitigen Zufriedenheit abgeschlossen und die Vorführung erfolgversprechend verlaufen ist, kann die Produktion auf Pitt Island aufgenommen werden. Ich bin sehr zufrieden.“
    „Wie weit ist der Bau der Anlage dort fortgeschritten?“
    Mestor lachte. „Fast fertig. Wir sind im letzten halben Jahr gut vorangekommen und liegen im Zeitplan. Es wird keine Probleme geben. Stresnikov wartet nur auf das Signal, mit der schrittweisen Überführung der benötigten Anlage auf die Insel zu beginnen.“
    „Also wird Ihr Sohn ahnungslos sein, wenn Sie ihm in knapp drei Jahren das Ruder des Ringes überlassen?“ Decker legte die Fingerspitzen aneinander. Etienne konnte sich unschwer vorstellen, dass der Mann Mestor grübelnd betrachtete.
    Der Kyrios nickte. „Offiziell wird er nur von der Produktion der Regierungs- und der Ring-Chips wissen. Alles ganz sauber. Nichts, was seinen Argwohn wecken könnte und ihn veranlassen würde, wieder herumzuschnüffeln.“
    „Warum sind Sie trotz dieses Risikos so versessen darauf, dass er Ihr Nachfolger wird?“
    „Familienbande, Scott. Ich nehme nicht an, dass Sie das verstehen. Ich habe darauf hingearbeitet, Ares den Ring zu übergeben, wenn ich mich kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag nach Pitt Island zurückziehe. Außerdem“, er lachte leise, „hätte ich niemand anderen, der dafür in Frage käme.“
    Decker schwieg.
    „Ich würde jetzt gern das Gesicht dieses Typen sehen“, knurrte Ares mit verschränkten Armen. „Muss ungefähr so aussehen, als hätte er in eine Zitrone gebissen.“
    Etienne grinste, auch wenn ihm nicht danach zumute war.
    Denkst du, Decker hat sich Hoffnungen gemacht, den Posten zu bekommen?, ließ er das ComPad fragen.
    Ares las und nickte grimmig. „Darauf hat Linus Krell mich schon hingewiesen. Von allein wäre ich nicht draufgekommen. Es war einfach zu absurd. Decker als Direktor des Rings! Außerdem ...“
    „Was war das für eine Sache, weswegen Stresnikov hier war?“ Deckers Frage hatte Ares unterbrochen.
    Mestor winkte ab. „Ist längst geklärt. Stresnikovs ach so toller Welpe Coholt hat eine Riesendummheit begangen und danach gleich noch eine. Ich habe ihn erstmal aus der Schusslinie genommen. Er wird eine Weile die Füße stillhalten und bei den Aktionen im Hintergrund bleiben müssen. Die unschöne Sache hat mir aber eine Möglichkeit geliefert, Ares zum Commandanten zu machen, denn die Busch hat sich bei der ganzen Angelegenheit nicht mit Ruhm bekleckert. Ich bin sicher, Ares glaubt inzwischen, dass er die gesamte Garde hinter sich hat.“
    Etienne riss die Augen auf. Nicht sicher, ob er richtig gehört hatte, wandte er den Kopf und begegnete dem fassungslosen Blick von Ares.
    Er hat es also auch verstanden, erkannte er, Dwayne ist noch im Spiel.

    Hallo Thorsten ,

    zu entscheiden, ob du diese Infos ergänzt, würde ich auf jeden Fall dir überlassen. Ich wollte nur, dass du weißt, worüber ich beim Lesen gestolpert bin. Das sind nur meine Gedanken dazu gewesen. Und das muss ja auch nicht für jeden so erscheinen. Also - kein Stress deswegen ^^

    Schöner Einblick ins Klosterleben in den beiden letzten Parts. Mir ging es wie ichuebenoch:

    Erinnert mich unwillkürlich an "Der Name der Rose" Ich habe sofort ein Bild des Skriptoriums mit seinen Mönchen vor Augen.

    Fragen

    Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, ist aber nix Wichtiges

    Und der Abt des Klosters blickte anscheinend mit Wohlwollen auf die Kerrinsmänner, soviel wußte er auch...

    Hier verstehe ich nicht, wie Tanred zu der Annahme kommt. Perrin hat ihm verraten, dass Grenas ein Kerrinsmann ist, aber über den Abt hat er wohl kein Wort verloren, oder? Steht zumindest nicht da. Woher kommt dann der Gedanke bei Tanred? Und es ist auch ein bisschen irritierend für mich, dass du in dem Satz sowohl "anscheinend" als auch "wusste" verwendest, weil das eine dem anderen irgendwie widerspricht. Für mich zumindest.

    Und was auch immer Bruder Grenas ihm sonst noch beibringen sollte - es würde mehr sein als nur Arianisch, so viel wußte er schon.

    Und woher nimmt Tanred dieses Wissen? Gab es Hinweise? Oder klare Aussagen von Grenas diesbezüglich? Oder folgt die Erklärung noch?

    Dinteyra

    Willkommen im Knast der Zukunft, Dinteyra , schön, dass du an Bord bist. Um so mehr freue ich mich, dass du Sience Fiction magst, ein Genre, das hier im Forum auf nicht so viel Interesse stößt. Deshalb freue ich mich über jeden Leser.

    Die Anmerkung mit dem Balkon ist sehr wichtig, finde ich, ich habe deshalb gleich nachgebessert (blauer Text). Ein Blick nach unten, kurz bevor er seine Sprachmemo aufzeichnet.

    Vielen Dank! Ich hoffe, ich kann dich fesseln. Wir sind etwa am Ende des zweiten Drittels, aber bitte nagele mich nicht darauf fest. X/ Es könnte auch etwas länger werden. Momentan weiß ich noch nicht einmal, ob ich alles in ein Buch packen kann. :rofl:

    So, und hier wie versprochen der zweite Teil von Kapitel 54

    Zum vorigen Part: Kapitel 54/1

    Kapitel 54 (2/2)
    „Es überrascht dich vielleicht, aber auch ich wollte mit dir reden. Das heißt, ich habe die Möglichkeit dazu erhalten, damit ich dir erklären kann, warum wir uns nicht mehr sehen werden.“
    Die Betroffenheit ließ ihm die Knie weich werden. Beinahe hätte er sich wieder hingesetzt.
    „Warum?“, war alles, was er hervorbringen konnte. Seine Kehle war wie zugeschnürt.
    Sie senkte den Blick.
    „Ich habe diese kleine Heimlichkeit im Park sehr genossen“, meinte sie leise und er nahm Wärme in ihrer Stimme wahr. Sie meinte, was sie sagte, dessen war er sich sicher. Doch als sie jetzt den Kopf hob, erkannte er auch Bedauern in ihren Augen. „Aber das muss aufhören“, stellte sie klar. „Du bringst dich in Gefahr. Und ich verlasse nächstes Jahr den Ring. Es gibt keine Zukunft für uns.“
    Nein!, wollte er rufen, tu das nicht! Sag nicht, es ist vorbei. Es gibt eine Zukunft, ganz sicher, wahrscheinlich, vielleicht ...
    Er schluckte. Der Commandant der Garde hatte ihm das Versprechen abgenommen, nichts von dem zu verraten, was Doktor Witt für ihn plante. Aber vielleicht würde das ihre Meinung ändern? Wenn sie das wüsste und wenn er ihr sagte, wie sehr er bereute, was er damals getan hatte, vielleicht gab sie ihnen beiden doch eine Chance?
    „Es tut mir leid“, flüsterte sie. „Du bist sehr nett, das habe ich erkannt, auch wenn wir nicht miteinander reden konnten im Park. Aber du bist auch ein verurteilter Verbrecher und wirst den Ring deshalb nie mehr verlassen. Mich interessiert nicht, was du getan hast und warum du es tatest. Trotzdem werden wir uns im Park nicht mehr sehen und wenn es zufällig geschieht, werde ich dich nicht bemerken.“
    Tevor begriff die Endgültigkeit ihrer Worte. Sie würde ihre Meinung nicht ändern. Sollte alles umsonst gewesen sein? Die Aufregung vor dem Gang in den Park, das verstohlene Umschauen während des Laufens, die Hoffnung nach jeder Runde, einen Blick von ihr zu erhaschen, und gleichzeitig die ständige Angst, erwischt zu werden? Alles vergeblich?
    Sie lächelte ihn wieder an und er nahm sich vor, dieses Lächeln im Gedächtnis zu behalten. Egal was passierte. Auslöschen würde es nur ein missglückter Versuch von Doktor Milström.
    „Was wolltest du von mir?“, drang ihre Stimme an sein Ohr. „Kannst du es jetzt sagen?“
    „Dass ich ...“ Seine Stimme kratzte, er räusperte sich und begann von vorn. „Dass ich dich unglaublich schön finde und dass ich dein Lächeln sehr mag. Und dass du Licht in meine Tage gebracht hast, einfach nur, weil du mich angesehen hast.“
    Wieder lachte sie. „Schön?“ Kritisch sah sie an sich herab. „Nun ja, wenn man auf ein paar Pfunde zu viel steht, vielleicht.“ Sie schaute ihm ins Gesicht und ihr Lächeln erstarb.
    „Ich weiß nicht, was ich dir wünschen soll, Tevor“, flüsterte sie. „Halt dich von anderen Ontas fern und fall nicht auf. Ich gehe jetzt. Warte im Vorraum, bis sich die Tür öffnet. Der Ypir ist draußen.“
    Er nickte steif.
    Für eine Sekunde legte sie ihre Hand an seine Wange, dann presste sie die Lippen zusammen und drehte sich um. Ohne noch einmal zurückzusehen, verließ sie den Raum durch die Tür, durch die sie hereingekommen war.
    Sein Innerstes fühlte sich leer an, taub, hohl. Was sollte er jetzt tun? Seltsamerweise verspürte er kaum Zorn darüber, dass man ihm sein Leben gestohlen hatte. Nur der Gedanke, die Erinnerung an Thilia zu verlieren, ließ ihn frieren.

    „Bitte übermitteln Sie Doktor Witt, dass ich bereit bin“, bat er den Ypir, der draußen auf ihn gewartet hatte. „Er weiß, worum es geht.“
    Der Gardist stand in der offenen Tür und musterte ihn misstrauisch. Wahrscheinlich, weil er beim Türöffnen noch immer in dem kleinen Raum neben der Plattform gehockt hatte. Ohne Helm.
    Tevor konnte sich nicht erinnern, wie lange er noch dort gesessen und die Tür angestarrt hatte, durch die Thilia verschwunden war. Eine Sekunde? Eine Stunde? Oder eine Ewigkeit? Irgendwann verriet das Zischen der Kabinentür, dass das Programm beendet war und er den Raum verlassen musste.
    „Alles in Ordnung?“, hörte er den Gardisten fragen, doch es klang uninteressiert.
    „Ja“, beeilte er sich zu versichern. „Bitte kontaktieren Sie den Doktor.“
    Der Ypir musterte ihn noch einmal kurz, dann hob er sein ComPad zum Mund.
    „Der Onta Tevor TwoFive-O lässt ausrichten, dass er bereit ist“, meldete er, nachdem Doktor Witt die Kontaktanfrage gewährt hatte.
    „Bringen Sie ihn in die Klinik“, war die Antwort des Arztes. „Unverzüglich.“
    Jetzt zeigte der Blick des Gardisten Verwunderung, als er Tevor zunickte. „Dann los“, befahl er und ruckte mit dem Kinn in Richtung Ausgang.
    Beim Hinausgehen sah Tevor, dass Thilia wieder hinter der Carbonscheibe am Tresen stand. Sie hatte den Kopf gesenkt und sah auch nicht auf, als er vorbeiging. Er wusste, dass sie das um seinetwillen tat, aber es schmerzte unsagbar. Mehr als die Schmerzen nach einem ignorierten Warnbrennen.

    Tevor TwoFive-O meets Tanred ^^

    Ja, die vergiftete Trinkwasserversorgung einer ganzen Stadt - darüber nachzudenken sollte bei Tanred eigentlich Entsetzen auslösen, das habe ich auch so bei mir gedacht. Aber erst bei der Erwähnung der Inquisition beschleunigt sich sein Herzschlag. Lässt mich annehmen, dass ihn der Gesprächsinhalt vorher nicht betroffen gemacht hat.

    Und auch dass der Gedanke oder besser die Tat selbst die Truppe im Auge des Lesers (speziell in meinem) erheblich Sympathiepunkte kosten könnte, planst du anscheinend ein. Hm, bin gespannt, ob Perren den Magier kontaktieren wird und warum.

    Nachtrag für Thorsten

    Ich hatte im letzten Kommi noch was vergessen:

    Hm - das ist eine Antiklimax- das erste verstehe ich als begruendete Erwartung, das zweite (hoffen) als unbegruendete Erwartung - die Konstruktionn 'nicht nur' wuerde aber eher nach einer Steigerung verlangen - die aber nicht da ist.

    Ich habe nicht nur negruendete Erwartung, sondern ich habe sogar unbegruendete - klingt falsch fuer meine Begriffe...

    Hm, das sehe ich irgendwie genau anders herum.
    Julians "Ich denke es" soll lediglich aussagen, dass er es für möglich hält. Eine bloße Annahme. Doch das ist nicht alles, denn mit dem "nicht nur" sagt Julian, dass er sich sogar wünscht, dass es möglich ist. Und das bekräftigt er mit dem "Ich hoffe es". In meiner Ansicht ist das eine Verstärkung der ersten Aussage.
    Es liegt wahrscheinlich an der Interpretation des Wörtchens "denken", die bei uns beiden wohl unterschiedlich ist. Für mich trifft die Bedeutung 3 der Duden-Vorschläge zu, also eine Annahme, keine begründete Erwartung. Wenn ich verkünde, dass ich etwas annehme, dann sagt das ja noch gar nix drüber aus, ob ich es möchte oder nicht. Und das macht Julian mit seinem "Ich hoffe es" deutlich.
    Hm, ziemlich viel verschwurbelter Text für eine Erklärung. Trotzdem denke ich, du kannst mich verstehen. Ich denke es nicht nur, ich hoffe es. :rofl:

    So. Da das Kapitel 54 eigentlich nicht getrennt werden sollte, bringe ich heute und morgen je einen Teil davon. Fast 1700 Worte in einem Post möchte ich niemandem zumuten.

    Zum vorigen Teil: Kapitel 53

    ~~~ Kapitel 54 ~~~

    Kapitel 54 (1/2)
    Tevors Schritte waren verhalten und hastig zugleich. Sie glichen dem Zwiespalt in seinem Inneren. Ein Teil seines Selbst wollte schneller laufen. Er war schließlich unterwegs zu Thilia und konnte es kaum erwarten, ihr gegenüberzustehen, ohne dabei Furcht empfinden zu müssen.
    Der andere Teil seines Selbst aber befand sich in den Klauen der Angst. Zu tief saß dieser Zwang, sich von anderen Personen fernzuhalten, selbst von Servicern oder Ypir-Gardisten. Nähe bedeutete Gefahr. Also gehörte das Abstandhalten genauso zu ihm wie seine abstehenden Ohren. Und er mühte sich krampfhaft, unauffällig zu wirken. Wenn seine Hast jemandem auffiel oder er damit gar die Aufmerksamkeit des Sicherheitssystems erregte, würde es kein Gespräch geben.
    Was sage ich ihr?, fragte er sich wohl zum hundertsten Male. Und was darf ich keinesfalls sagen, damit ich sie nicht in die Flucht schlage?
    Er atmete einmal bewusst tief durch. Ruhig, mahnte er sich, lass es einfach herankommen. Der Arzt hat keine Zeitbeschränkung gegeben und der Chef des Sicherheitsdienstes hat versprochen, dass keine Kamera das Treffen heimlich aufzeichnen wird.
    Natürlich war Thilia vorher deswegen gefragt worden. Das verstand er und er fand es völlig in Ordnung. Sie wusste ja nicht, was er wusste: Dass er früher ein anderes Leben hatte und dass man es ihm gewaltsam genommen hatte. Ob er es ihr irgendwann später erklären durfte? Oder würde dieses Wissen nach der Behandlung durch Doktor Milström wieder aus seinem Kopf verschwinden, indem es erneut verschüttet wurde? Oder – und bei diesem Gedanken wurde er traurig – würde das, was von seinem früheren Gedächtnis jetzt noch vorhanden war, diesen Reaktivierungsversuch nicht überstehen?
    Es war ein unsinniger Wunsch, sich an sein Leben erinnern zu können, das war ihm klar. Die hartnäckige Stimme in seinem Kopf, die ihm immer wieder sagte, dass er sich mit dieser ganzen Aktion nur selbst quälte, hatte Recht: Er würde niemals eine Möglichkeit bekommen, in dieses Leben zurückzukehren, weil Ontas lebenslänglich einsaßen. Und durch sein begangenes Verbrechen hatte er dieses Urteil auch verdient. Eine Rückkehr unter Menschen, in ein selbstbestimmtes Leben? Danach sehnte er sich gar nicht. Im Gegenteil: Es flößte ihm Unbehagen ein, sogar Angst. Er wusste nicht, was ihn damals zu dieser Tat gebracht hatte. Vielleicht war er ein Psychopath? Vielleicht beherbergte er noch einen anderen Tevor in sich, einen Sadisten, einen Massenmörder aus Passion ... eine zweite Persönlichkeit? Während seiner Zeit im Ring hatte es nie Situationen gegeben, die ihn in Zorn oder gar Wut gebracht hätten oder die ein Anlass gewesen wären, Rachepläne zu schmieden. Wasser vergiften. Für eine ganze Stadt! Was hatte ihn dazu getrieben?
    Leise seufzte er, damit der Ypir, der ihn in seinem Quartier abgeholt hatte und nun durch den Lauftunnel zu BuyVis führte, es nicht hörte. Jeder Schritt trug ihn näher zu Thilia und ließ sein Herz schneller schlagen.
    „Bleib stehen und tritt beiseite“, befahl der Gardist in diesem Moment.
    Tevor sah auf. Sie hatten BuyVis erreicht und standen am Eingang. Genau wie damals, erinnerte er sich, wie an dem Tag, an dem ich ihr zum ersten Mal begegnet bin.
    „Ich bringe den Onta, der für heute angemeldet ist“, verkündete der Ypir der Sicherheitseinheit an der Tür.
    „Die Einzelkabine ist frei.“
    Die Antwort der weiblichen Stimme aus dem Lautsprecher hatte gelangweilt geklungen und trotzdem machte Tevors Herz einen fast schmerzhaften Hüpfer.
    Thilia.
    Sie war tatsächlich da. Jetzt erst wurde ihm bewusst, dass sie auch im letzten Moment hätte absagen können. Es war seine Bitte gewesen, das Gespräch zu ermöglichen, nicht ihre.
    Vor dem Gardisten ging er durch die Tür, passierte den Vorraum und folgte dann Thilia, die ihn zu einer Kabine geleitete. Er trat ein und schloss die Tür. Der Ypir würde draußen stehen bleiben, das wusste er.
    Ratlos sah er sich um. Thilia war nicht mit hereingekommen. Wahrscheinlich verhinderte die Anwesenheit des Gardisten das. Nun, er würde warten. Irgendetwas musste passieren, sonst hätte der Commandant der Garde ihn nicht herbringen lassen.
    Langsam setzte er sich in dem Raum mit der Plattform auf den Boden und musterte die Wände. Bei seinem ersten Besuch war er viel zu aufgeregt gewesen. Es war ein winziges Zimmer, bot kaum mehr als nur der Plattform Platz. Die Weite, die man erlebte, täuschte der Helm vor. Es gab sie nicht.
    Ein leises Geräusch ließ ihn aufblicken. In der schneeweißen Wand hatte sich eine zweite Tür geöffnet.
    Hastig kam er auf die Füße. Er fühlte sich ertappt, obwohl er nichts Falsches oder Unerlaubtes getan hatte.
    Thilia trat ein. Der himmelblaue Overall der Servicer vom Freizeitbereich hob sich wohltuend von dem eintönigen Weiß ab. Sie lächelte, als sie näherkam, doch dann legte sie den Finger auf die Lippen und deutete zu der Tür, durch die er hereingekommen war. Tevor verstand. Der Ypir war noch draußen.
    „Du wolltest mit mir reden?“, fragte sie halblaut und blieb eine Armeslänge entfernt von ihm stehen.
    Zu nahe, um Angst bei ihr zu vermuten, zu weit weg für eine Berührung, realisierte Tevor.
    „Ja“, murmelte er. „Ich wollte das. Und jetzt ... weiß ich nicht, was ich sagen soll.“
    Sie lachte leise. Es stand ihr. Fasziniert betrachtete er ihr Gesicht. Der freundliche Blick, mit dem sie ihn ansah, war das Erste gewesen, was er beim Betreten des Vorraumes von BuyVis an ihr wahrgenommen hatte.
    „Dann lass mich anfangen“, hörte er sie zu seiner Verwunderung sagen.

    Uuuhh, das war ein schönes Ende. Das war es doch, das Ende, oder? Also für meinen Geschmack braucht die Geschichte kein weiteres Wort.

    Gefällt mir sehr! Ich mag die Beschreibungen und die schönen Bilder, die du verwendest, um zu sagen, was sich mit einfachen Worten wohl einfach nur profan anhören würde. Schöne Story. Danke, Tom!

    Kleinigkeit

    Jenaira weißt ihn erstaunlich vertraut zurück.

    Außer Janeira vielleicht.

    Beide Versionen hast du je zweimal verwendet. Wie heißt sie nun? ^^

    Hallo AFG

    Spoiler anzeigen

    Ich habe gerade gesehen, dass ich dir hierzu noch kein Feedback dagelassen habe. Sorry.

    Ich habe schon, als ich das Kapitel vor zwei Jahren gelesen habe, keine richtige Meinung dazu gehabt. Das Lesen hat widersprüchliche Gefühle ausgelöst. Das Szenario ist gut wirklich beschrieben, die Beschreibungen sind anschaulich und der Kampf ist mitreißend. So weit, so gut.

    Was mich allerdings stört, ist, dass ich als Leser nun in die Perspektive des Oktopusses wechseln muss. Auch wenn du die gelegentlichen Ausflüge zum allwissenden Erzähler jetzt aus deinem Text verbannt hast, ist es immer noch schwierig für mich, das Geschehen aus der Sicht eines Tieres zu erleben. Es fühlt sich einfach unnatürlich an, dass es logisch denkt, Schlussfolgerungen zieht und dabei detailliert plant. Als klares Überschreiten der Grenzen des (für einen Oktopus) Möglichen sehe ich die Verwendung der wörtlichen Rede.

    Als Angelo seine Beobachtungen über die Intelligenz des Tieres machte und diese Dinge festgestellt hat, konnte ich das widerspruchslos akzeptieren, aber nun ... Ich weiß nicht.

    Natürlich verstehe ich, dass der Ausflug des Tieres nicht aus Angelos Blickwinkel erlebt werden kann, weil er nun mal nicht dabei ist. Und ich weiß auch, dass der Oktopus was Besonderes ist. Trotzdem tue ich mich schwer mit dem Kapitel. Ich habe selbst schon probiert, aus der Sicht eines Tieres zu schreiben, und bin gescheitert, weil es einfach zu viele Dinge gab, die das Tier nicht kannte und die ich beschreiben musste. Schwierig, weil ich nicht erfahren konnte, ob der Leser den beschriebenen Gegenstand erkennt oder nicht. Außerdem will ich keine Rätselgeschichte schreiben. Ich habe das Projekt dann abgebrochen und neu begonnen, aber anders aufgebaut.

    Mich würde interessieren, wie deine anderen Leser darüber denken. Kann ja sein, dass ich die Einzige bin, die hier beim Lesen Bauchschmerzen hat. :D Vielleicht wäre der Wechsel zum allwissenden Erzähler für das ganze Kapitel eine Lösung? Das könnte ich problemlos abnicken. :thumbup:


    Hallo, ihr zwei, und danke für euer interessantes Feedback.

    An den Kapiteln 52 und 53 habe ich jetzt wohl mehr herumgebastelt als am gesamten bisherigen Text :rofl: :rofl: :rofl: Nein, im Ernst, ich bin echt froh, dass ihr so kritisch seid und mir nicht alles abkauft, ohne es zu hinterfragen.

    Jetzt dagegen wirkt es so als ob sie schon einem Treffen zugestimmt hat, und auch schon weiß was sie ihm sagen wird. Das passt nicht zusammen.

    Das habe ich jetzt angepasst. Aus dem "Sie will ihm nur mitteilen, warum ..." ist ein "Sie soll ihm nur mitteilen, dass ..." geworden. Ich denke, so passt es besser.

    Hier habe ich mich gefragt ob es keine Rückfragen gibt wieso einem Onta scheinbar grundlos drei Credits gutgeschrieben werden.

    Und ich denke die Frage ob Tevor genug Credits hat würde ich wahrscheinlich weglassen. Denn ich denke auch dass es seltsam wirken kann wenn ihm jemand Credits auflädt. Und ich würde mir die Frage "Hat er denn Credits" vermutlich beim Lesen gar nicht stellen.

    Die Sache mit den Credits habe ich gestrichen. Es stimmt, was ihr sagt: Es ist unwichtig und das Gutschreiben von Credits könnte Fragen auslösen.

    Allerdings habe ich mich gefragt warum Thilia auf die Frage nicht sofort geantwortet hat.

    Etienne hat sie überrumpelt bei diesem Gespräch auf der Dachterrasse. Sie war völlig perplex und das hat er berücksichtigt und ihr deshalb keine sofortige Entscheidung abverlangt. Dass nach diesem Gespräch zehn Tage verstreichen, in denen Etienne erst in NYC ist und nach kurzem Zwischenstopp im Ring (autsch, wie böse X/) sofort nach Auckland weiterreist, konnte keiner ahnen. Ob Thilia versucht hat, während dieser Tage Etienne ihre Entscheidung mitzuteilen, habe ich nicht aufgegriffen, weil es ihren POV erfordert hätte und viel zu wenig Text für ein eigenes Kapitel bot. Aber ich könnte ja die Antwort auf deine Frage einbauen, wenn ich besagtes Gespräch schreibe. Falls es dazu kommt. :evil: Im Ring geht es manchmal drunter und drüber, sag ich dir, da passieren Sachen, die all meine Pläne über den Haufen werfen. :D

    Jetzt ist übrigens auch die Änderung im Kapitel 52 eingefügt, die ich gestern zwar versprochen aber natürlich vergessen habe. :patsch:

    Hallo zusammen und wie immer zuerst ein dickes Dankeschön fürs Weiterlesen, fürs Liken und für eure Kommentare. Ich glaub, ich sagte es schon mal :whistling:: Das hilft mir sehr und lässt mich den Text immer noch einmal kritisch überprüfen.

    Antwortbox

    Kirisha

    Ich freue mich zwar immer über Anmerkungen, die mich dazu bringen, den Text nochmal herzunehmen und zu prüfen, aber es ist auch echt schön, zu erfahren, dass jemand alles abnicken kann, was ich geschrieben habe. Vielen Dank!

    Thorsten

    Ich habe jetzt nochmal lange über das Kapitel 52 nachgedacht und mich entschieden, es zu ändern. Es wurde jetzt gekürzt und die gesamte Diskussion, was bei und nach der Reaktivierung von Tevors Gedächtnis alles passieren kann, habe ich gestrichen. Das ist zu früh, denn es geht ja erstmal nur darum, ob diese Reaktivierung überhaupt möglich ist. Das wollen Emma und Julian in diesem ersten Schritt herausfinden. Deshalb kommen in dem Kapitel auch keine Gedanken mehr zum Thema "Ich bin unschuldig" oder "Werde ich dann noch arbeiten können?". Es ist insgesamt kürzer geworden und die ausgeschnittenen Parts werden ... okay, das wäre Spoiler. ^^

    Hier zum Beispiel - es kann also keiner kommen und sie ueberraschen. Aber kann sie eine Kamera sehen?

    Und dann daemmerte mir - das ist ein komplett normales Dienstgespraech das die hier fuehren, es gibt gar keinen Grund zur Geheimhaltung :patsch: Dass Frida Probleme macht ist offensichtlich - wieso sollte Ares sich nicht mit einem Untergebenen darueber austauschen koennen? Das ganze Gespraech koennte sogar entspannt im Buero stattfinden.

    Der Kontrollgang führt die beiden durch die Korridore. Ich habe jetzt nicht explizit dazugeschrieben, dass sie in den Häftlingsunterkünften unterwegs sind, weil es Kameras auf allen Korridoren gibt. Deshalb war das Gespräch in einen gemeinsamen Kontrollgang zu integrieren in meinen Augen unverfänglich und unauffällig: Ein Axiom spricht mit seinem Commandanten. Dass unbefugte Ohren mithören, haben sie durch die Wahl des Standplatzes verhindert. Korridor-Kameras hören nicht. Schön zu erfahren, dass meine Gedanken dahinter erkennbar sind. :thumbup:

    Hier erscheint mir Ares ein bisschen naiv - woher will er wissen ueber welche Kontakte sie verfuegt - sie war immerhin recht hoch oben im System des Rings. Und vielleicht ist sie gerade alleine und verzweifelt eine Gefahr...

    Ares weiß, dass Coholt enge Verbindungen zu Decker hatte. Er nimmt an, dass Frida da nicht involviert ist, da sie von Mestor nie mit Decker in Verbindung gebracht wurde. Wir werden erfahren, ob das tatsächlich so ist oder ob er sich hier auf dem Holzweg befindet.

    Und hier werde ich schon wieder paranoid. Ich stimme dem Gedanken zu - vielleicht wissen schon zu viele was. Vielleicht muss nicht jeder der Verschwoerer alles wissen, vielleicht sollten sie wirklich anfangen sich in Zellen zu organisieren so dass jeder nur das weiss, was fuer seinen Teil noetig ist?

    Ich hab nochmal nachgedacht und - ja, du hast Recht. Linus muss das nicht wissen. Zumindest jetzt noch nicht, wenn nicht feststeht, ob eine Reaktivierung überhaupt möglich ist. Alles andere kann später kommen. Kann.

    Es gibt eigentlich keinen Grund dass Linus die Sache hier anvertraut wird - aber es gibt bestimmt... Kameras...

    Ja. Aber die hören nicht. :D

    Ich habe das Kapitel 52 im Forum jetzt ersetzt (blaue Schrift) und wäre dankbar, wenn nochmal jemand drüberschauen könnte (ja, ich weiß ... X/). Ich hoffe aber, dass es so besser ist.
    Jetzt habe ich noch das Kapitel 53 angepasst und die Information an Linus herausgenommen. Den neuen Part setze ich an die Stelle des gelöschten Textes (auch blaue Schrift), weil das Kapitel sonst für zwei Teile zu kurz wird. Also für den neuen Part bitte einmal zurück zu Kapitel 53 :this:

    Das ist schon mal ein guter Anfang, Tanred. Mach so weiter und Perren wird zufrieden sein mit dem, was du an Neuigkeiten mitbringst. Obwohl er das von der Mauerpflicht mit Sicherheit schon weiß.

    Darf ich da rueckfragen? Meinst Du dass das an der Stelle in die Geschichte sollte? Mein Gedanke war eher dass Tanred das eigentlich eher so hinnimmt - er hat ja keine Ahnung von Taktik oder Perrens Plan, alles was er weiss ist, dass Perren gesagt hat dass Terred wichtig ist und eingenommen werden muss.

    Ich denke, es liegt am stückweisen Lesen. Ich hatte ja schon einmal gesagt, dass es mir nichts ausmacht, auf Tanreds Wissensstand zu sein, sprich nicht alle Informationen zu haben. Von daher kannst du es gern lassen, wie es ist, wenn Tanred nicht weiter darüber nachdenkt. Es wirkte bloß auf mich, als ob Tanred hier mehr wüsste, also als ob Perren ihn in konkrete Pläne zur Befreiung Terreds eingeweiht hätte.

    "Tan, du hast morgen den Tag über nicht so viel anderes zu tun - ich möchte daß du die Augen offenhältst. Wegen der Frage von der wir geredet haben..."

    Und hier muss ich rückfragen: Gibt es da eine spezielle Frage? Wenn ja - könntest du nochmal kurz erklären, welche Perren meint? Ich nehme an, es hängt mit den Kerrinsmännern zusammen, weil Perren ja die günstige Gelegenheit nutzt, an der sie unter sich sind. Tut mir leid, wenn ich schon wieder hänge ... X/

    Hallo zusammen :)

    Spoiler anzeigen

    Herzlichen Dank, Alraniss , fürs Weiterlesen und deine Gedanken zur Story.

    die frau doktor war mir ein wenig zu leicht oder schnell an board, weisst ledeglich auf den verstorbenen gehirnspezialisten hin. aber gut, ich warte immernoch auf den ersten doppelagenten!

    Das mit Emma schau ich mir nochmal an, obwohl ich da ja schon nachgebessert habe. Aber es soll schon alles nachvollziehbar sein. Ich hab mir eine Notiz gemacht.

    freue mich auf ein wenig mehr two five o, aber ich fuerchte der gute wird etwas kurz kommen?

    Musst noch ein bisschen warten. Erstmal kommt was anderes dazwischen. :D

    Zum vorigen Teil: Kapitel 52

    ~~~ Kapitel 53 ~~~

    Kapitel 53
    Die beiden Ypir-Gardisten, die ihn im Korridor hätten erwarten sollen, um ihn auf seiner Runde durch die Produktionsebene zu begleiten, waren nicht da. Stattdessen stand Linus Krell vor ihm.
    „Ich mach den Kontrollgang mit dir, Ares. Die zwei Ypirs habe ich weggeschickt.“
    Er stutzte kurz, dann nickte er und schlug den Weg zu den Liften ein.
    „Was gibt es?“, fragte er leise, als sie nebeneinander auf der Plattform standen und in die Tiefe sanken.
    „Frida Busch.“
    Ares seufzte. Linus war der neue Vorgesetzte von Frida. Dass es früher oder später Probleme mit ihr geben würde, hatte er befürchtet. Aber nicht so bald.
    Sie stiegen aus dem Lift und Ares schlug den Weg in Richtung des Nordkorridors ein. Keine Menschenseele begegnete ihnen. Krell marschierte stumm an seiner Seite.
    An einer Stelle, an der er sowohl den Korridor rechts als auch den links von sich genau im Blick hatte, blieb Ares stehen.
    „Was ist mit ihr?“, forschte er.
    „Es ... Sie wirkt, als ob sie ... etwas ausbrütet.“
    Ares horchte auf. Das klang nicht gut.
    „Gab es Dienstpflichtverletzungen bei ihr? Dann strafe sie ab.“
    „Nein, bisher hat sie sich nichts zuschulden kommen lassen. Aber auch Malcolm und Hernandez befürchten, dass sie sich für die Degradierung rächen wird. Und obwohl du nichts dafürkannst, glauben wir, dass du das Ziel bist, Commandant.“
    Jetzt sah Linus Krell ihm offen ins Gesicht und er erkannte die Sorge in dessen Blick. Der Axiom hatte etwas Väterliches an sich und plötzlich merkte Ares, dass er so ein Verhalten bei seinem eigenen Vater seltsamerweise vermisste.
    „Danke für die Warnung, Linus. Solange Frida ihren Aufgaben nachkommt und wir nichts Greifbares haben, werde ich nichts unternehmen. Aber behalte sie gut im Auge. Wir können uns hier keine Zeitbomben leisten.“
    „Mach ich, keine Sorge“, versicherte Krell. „Ich bin in der Cantina, komm nach, wenn du deine Runde fertig hast.“

    Als Ares eine Viertelstunde später die Emerald-Cantina betrat, bemerkte er die ehemalige Commandantin, die allein an einem Tisch in einer der Ecken saß. In genau diesem Moment hob sie den Kopf und ihre Blicke trafen sich. Der unverhohlene Hass in ihrem sandte ihm einen kalten Schauer über den Nacken. Hatte Linus Recht? War es noch nicht vorüber?
    Woher kam dieser Zorn? Beneidete sie ihn um seine Beförderung? Oder lag der Grund ganz woanders? War Dwayne wirklich mehr für sie gewesen als nur ein Nachtgefährte und nun litt sie? Was würde ihm in diesem Moment durch den Kopf gehen? Der Gedanke an Rache? Musste er jetzt hinter jeder Ecke einen Hinterhalt als Vergeltung von Frida fürchten? Was, wenn auch sie sich Verbündete gesucht hatte?
    Hör auf damit, rief er sich zur Ordnung, während er auf Linus‘ Tisch zusteuerte und sich setzte. Du bist paranoid. Frida verfügt nicht über Coholts Kontakte. Außerdem ist sie nur mit ihm stark gewesen. Allein bildet sie keine Gefahr.
    Sein ComPad vibrierte. Der gesicherte Kanal. Was wollte Webster?
    „Was gibt es?“, fragte er.
    Doch zu seinem Erstaunen meldete sich Julian.
    Die Tests bei Tevor sind abgeschlossen“, erklärte der Arzt.
    „Sehr gut“, antwortete er. „Und?“
    „Es ist möglich und er wäre einverstanden. Allerdings unter einer Bedingung."
    „Der Onta stellt Bedingungen?“
    „Eine. Eine ... ungewöhnliche: Er möchte vorher mit jemandem reden.“
    „Mit jemandem? Mit wem denn?“ Er schüttelte den Kopf, weil Krell ihn fragend ansah und Anstalten machte, aufzustehen und zu gehen.
    „Mit einem weiblichen Servicer. Thilia Wells, sie arbeitet bei BuyVis.“
    „Ein Servicer? Woher ...?“
    „Erkläre ich Ihnen. Ich will jetzt nur wissen, ob Sie es erlauben.“ Julians Stimme klang angespannt.
    „Wer wird noch dabei sein?“, wollte Ares wissen.
    „Nur Leute, die Sie festlegen.“
    Ares schwieg einen Moment. Tevor wollte mit einem Servicer reden. Warum? Ging es um BuyVis? Um jenen Besuch mit dem Wald-Erlebnis?
    „Können Sie bei Gelegenheit vorbeischauen?“, hörte er Julian fragen.
    „Kein Problem.“ Er überlegte kurz. „Ich komme nach dem Essen“, fügte er an und schaltete das ComPad ab.
    „Was ist los?“, fragte Linus.
    Ares vernahm schon wieder den besorgten Unterton in seiner Stimme.
    „Nichts von Belang“, gab er zurück, „Julian hat nur etwas angekündigt. Alles in Ordnung. Jetzt lass uns essen.“

    Ich weiß.
    Ares starrte die Schrift auf dem Holo-Schirm an, über die sich Etienne dank der KI mit ihnen unterhalten konnte. Webster hatte Etiennes blauem ComTab einen sicheren Kanal zum System eingerichtet.
    „Du weißt das?“, vergewisserte er sich verblüfft.
    Ja. Aber nicht von Tevor. Webster ist dahintergekommen. Er hat es in Tevors Gedächtnis gefunden, damals, als er und Julian bei dem Onta das Entnehmen von Informationen aus der Kopie getestet haben. Und Julian hat es mir erzählt. Ich habe daraufhin mit dieser Thilia gesprochen und ihr geraten, die Treffen im Park zu beenden, um Tevor nicht zu gefährden. Und ihr sogar angeboten, dem Onta zu erklären, warum er sie dort nicht mehr sehen wird.
    Sprachlos schaute Ares zu Julian, der neben ihm am Tisch im Raum sechzehn saß und die Aussage durch ein Nicken bestätigte.
    „Und hat sie sich schon entschieden, ob sie mit ihm reden will?“, forschte er.
    Nein. Jedenfalls hat sie sich vor meinem ... Ausflug nach Auckland nicht mehr bei mir gemeldet.
    „Also hättest du keine Einwände, wenn die beiden sich treffen. Gut. Was würdest du als Ort vorschlagen?“
    Der Bildschirm blieb transparent. Offenbar überlegte Etienne.
    Ich hatte an Raum sechzehn gedacht. Aber es gibt sicher auch andere, besser geeignete Plätze.
    „Wie wäre es in der Fünf unten?“
    Nein. Zu gefährlich. Es muss ein Ort sein, an dem sich Tevor aufhalten darf. Wo niemand misstrauisch wird, wenn das System seinen Chip registriert.
    „Wie wäre BuyVis?“, schob Julian dazwischen.
    Oho! Gute Idee!
    „Wirklich?“ Ares war keineswegs begeistert von dem Vorschlag. „Sein Chip wird erfasst werden und es gibt auch dort Kameras.“
    Nein, das passt sogar perfekt. Sein Chip wird beim Betreten des Raumes erfasst und ein zweites Mal nach der Auswahl des Programms, um die Credits abzubuchen. In den Kabinen selbst gibt es keine weiteren Scanner, auch keine versteckten. Dass Ontas miteinander Kontakt aufnehmen, ist dort nicht möglich.
    „Es ist immer möglich. Denk an die Spiegelschrift.“
    Erstens geschieht es höchst selten, dass ein Onta zu BuyVis kommt, schrieb Etienne, und zweitens werden diese dann von ihrem Begleit-Ypir bis in die Einzelkabine gebracht. Die Tür öffnet der Computer erst nach dem Ende des Programms oder nach einem vom Onta erwünschten Abbruch. Also gibt es auch keine Kameras. Tevor könnte in seine Kabine gehen und Thilia könnte den Raum durch eine zweite Tür betreten, die nur für das Personal zugänglich ist. Das Programm sollte dabei laufen, aber er setzt einfach den Helm nicht auf. Das wäre wirklich ein guter Ort, Julian.
    „Gut.“ Ares rieb sich das Kinn. „Dann werde ich diese Thilia also fragen, wie sie sich entschieden hat. Und wenn sie es immer noch möchte, ermöglichen wir den beiden ein Treffen. Aber ich werde Tevor verbieten, etwas über unser Vorhaben zu sagen. Dieses Wissen würde Thilia gefährden.“
    Nicht nur sie. Obwohl – sie wird den Ring nächstes Jahr sowieso verlassen, erschien auf dem Bildschirm. Sie soll ihm nur mitteilen, dass es keine weiteren Treffen im Park geben wird.
    „Wir haben Juli und bis nächstes Jahr kann viel passieren.“ Er stand auf. „Ich kümmere mich darum. Und du wirst gesund.“
    Ein missmutig grinsendes Gesicht ploppte auf dem Bildschirm auf.
    Ich tue mein Bestes, erschien darunter.

    Terred sieht in meinem Kopf großartig aus!! Du hast da ein tolles Bild gezeichnet. Wirklich uneinnehmbar. Und das mit dem Feiertag ist natürlich dumm gelaufen. Obwohl ... Perren scheint die Lage im Griff zu haben und für die Truppe das Bestmögliche rauszuholen.

    Spoiler anzeigen

    Ich habe mal in früheren Posts gestöbert (Suchfunktion hat mich diesmal nicht im Stich gelassen), um nochmal nachzulesen, was du uns schon über Terred erzählt hast. Dabei ist mir aufgefallen, dass das:

    Und auch anderswo waren die Gassen breiter als er das von seinen wenigen Besuchen in Terred kannte, und die Häuser waren eher niedrig und hingen nicht mit den oberen Stockwerken über die Gassen hinaus.

    und das:

    Es war nicht das erste Mal daß er Terred sah, er hatte Jahre seines Lebens hier verbracht, aber es war das erste Mal daß er die Stadt mit den Augen eines Kerrinsmanns betrachtete.

    für mich irgendwie nicht zusammenpassen. Ich danke, das widerspricht sich. Oder ich hab was falsch gelesen. :hmm:

    Erst später fragte er sich, warum Perren sich überhaupt bemühte - wenn sie nach Möglichkeiten suchten um Terred aus den Klauen von Edred dem Thronräuber zu befreien -

    Und vielleicht kannst du mit ein, zwei Worten nochmal die Rolle erklären, die Terred in der Geschichte spielt ...? Nur als Auffrischung? Die Handlung ist durch die einzelnen kurzen Posts für mich irgendwie zu zerpflückt, um die Zusammenhänge zu erkennen bzw. zu behalten.

    Antwortbox

    Deine Ideen zu Ares´ Charakter klingen interessant und dürften die Geschichte auch noch interessanter machen.

    Das freut mich zu hören und ich freue mich auch darauf, bei ihm den Hobel anzusetzen. :D

    Hier fehlt meiner Meinung nach noch ein wichtiges Detail. Bedeuten die Enthüllungen nicht dass Emma nun Mitglied einer Verschwörung ist - und wenn das herauskommt in Lebensgefahr oder wenigstens in eine SEHR üble Lage geraten wird? Und müsste nicht auch Julian Angst davor haben dass sie ihn eventuell verklagen könnte (was sie ihm natürlich nicht jetzt ins Gesicht sagen würde?)

    Das stimmt. Ich habe mir den Abschnitt deshalb noch einmal angeschaut und ihn geändert. Julian sitzt jetzt mit Emma in seinem Büro. Emma studiert Tevors Untersuchungsergebnisse und er wartet so lange und denkt dabei an den Morgen zurück, als er sie eingeweiht hat. Deinen Gedanken habe ich mit aufgenommen, aber die Szene selbst wird es nicht live geben. Aktiv wird das Geschehen erst, wenn Emma mit dem Lesen aufhört und mit Julian spricht. ich denke, das Ganze würde sonst zu ausführlich. Und dass jemand die Sache erklärt bekommt und reagiert, hatten wir ja kürzlich erst bei Linus und Malcolm. Ich hoffe, dass es so besser ist.

    würde das denn passieren? Ich stelle mir das kompliziert vor. Das würde ja implizieren dass man alle die Geheimnisse aufdecken müsste. Würde es nicht erstmal einen großen Knall im Ring geben bei dem jeder der Verschwörer in große Gefahr kommt wenn er offenbart was er weiß? Vielleicht schlägt Mestor zurück und fängt die Verschwörer ab oder schafft es die als Straftäter hinzustellen um selbst davonzukommen? Ich glaube die Vorstellung Tevor könnte in sein altes Leben zurück käme erst ganz am Ende nach der Aufdeckung der Mauscheleien und der Verurteilung der Schuldigen - falls es denn dazu kommt.

    Upps, hier muss ich auch nochmal ran. Ich meinte eigentlich, dass das Reaktivieren der Onta-Gedächtnisse erst nach der Ablösung von Daktyl stattfindet. Das ist wohl nicht deutlich geworden, aber das anzupassen, ist nicht schwer. Während der Ring noch geüfhrt wird, wie Mestor es wünscht, ist das auf keinen Fall machbar.

    Meiner Meinung nach wäre "Fachärztin für Oberstübchen" identisch mit "Fachärztin für Neurologie"? (Oder meintest du Psychiatrie?)

    Eigentlich meinte ich Psychiatrie, aber nach gründlichem Nachdenken glaube ich, dass Neurologe doch besser passt. Ich ändere es.

    Darf der das erlauben? Ich dachte solche Gespräche wären den Ontas generell verboten?

    Das sind sie auch. Tevor weiß, was er da verlangt. Und für die Aufrechterhaltung der 'Ordnung im Ring' ist die Emerald-Garde zuständig. Also dachte ich, dass Ares das erlauben kann, weil er den Verstoß gegen die Regel ja auch ahnden würde. Vielleicht schreib ich noch dazu, dass niemand sonst etwas davon erfährt. Obwohl - das versteht sich ja eigentlich von selbst.

    Es bleibt spannend! Ich bin neugierig wie es weitergeht! :)

    Das freut mich sehr. Und das spornt an! :D

    Ich bin mir nicht sicher und die entsprechende Stelle finde ich auch nicht mehr. Aber weiß Julian gar nichts von der Begegnung im Park? Irgendwie war ich der Meinung das er da auch von Etienne eingeweiht worden ist.

    Danke, ein wertvoller Hinweis! Du hast völlig Recht: Julian weiß davon. Webster hat es ihm gesagt, als er in Tevors Gehirn probeweise eine Erinnerung löschen sollte und das 'Techtelmechtel' dabei entdeckte. Ich ändere das ab.

    Ich hoffe mal das die Wiederherstellung von Tevors Gedächtnis reibungslos von statten geht und wir dann erfahren wer der arme Kerl wirklich ist.

    :pflaster::pflaster::pflaster:

    Vielen Dank euch für euer Lob, fürs gründliche Lesen und fürs Finden der Upps-Stellen! Das hilft mir total!

    Ach Tanred. Ich fürchte, an dem Silberpfennig wirst du keine Freude haben, auch wenn es verständlich ist, warum du ihn genommen hast. Was, wenn es ein Test war, eine Prüfung? :/ Was, wenn es doch jemand gesehen hat?