Hogwarts and you

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    • Hogwarts and you

      Hi Leute, nach langer Zeit melde ich mich mal wieder mit einem neuen Thema. Ich habe mich schon länger daran probiert und nun präsentiere ich euch meine Fanfictions in der magischen Welt von Harry Potter.
      Ich hoffe, dass sie euch gefallen und freue mich auf jede Rückmeldung von euch.
      Natürlich versuche ich auch bald an den anderen weiterzuarbeiten, aber leider stecke ich in einem schwarzen Inspirationsloch und Zeitdruck aufgrund der Abi-Vorbereitungen.... Naja, genug mimimit, auf geht's :D

      Das Thema innerhalb der Fan-Fiction ist eine Protagonistin, welche auf Freunde und Feinde in Hogwarts trifft, aber auch auf die Liebe? Wer es ist? Das wird zumeist nicht sofort verraten :D
      Also Kopfkino an und los geht's :=0



      *Prolog*
      Sieschrie, presste und fluchte. Warum hatte sie nicht aufgepasst? Sie wolltedieses Ding in ihr nicht. Sie hatte es nie gewollt und nun musste sie diesenUnglückbringer aus sich herauspressen. Wie sie manchmal ihr Leben doch hasste!Schweißüberströmt blickte sie auf und sah auf die unwürdige Frau, die dem Kindauf die Welt half. Sie sah sie mit finsterem Blick an. "Ihr Kind ist da.Es ist ein Mädchen." Freudentränen traten der Hebamme in die Augen, dochdie Gebärende sah sie weiter mit tötendem Blick an, streckte angewidert dasblutüberströmte Ding zurück. Sie wollte gar nicht wissen, welches Geschlechtihr Kind hatte, denn es war nicht ihr Kind. Kinder verursachten nur Dreck,Schmerz und brachten einem dazu verweichlich zu werden. So wollte und konnte sonicht sein! "Wie wollen sie es nennen!", doch die neu gewordeneMutter schwieg und blickte mit bitterem Blick auf den Boden. "Sie heißt Jacintha!"Eine Frau mit hellen Haaren betrat den Raum und nahm das Kind mit liebevollemBlick in den Arm. Dann sah sie zu ihrer Schwester und nickte ihr entgegen.Schließlich verließ sie den Raum wieder, mit dem Kind mit den seidig schwarzenHaaren auf dem Arm. Schweigend blickt die auf dem Bett liegende Frau weiterhinauf den Boden. "Pass gut auf sie auf!", flüstert sie ihrem Kind undder Mutter hinterher.



      Hocherhobenen Hauptes und lächelnd ging ich auf den Stuhl zu. Er war dreckig und eigentlich nicht würdig genug, dass ich mich auf ihn draufsetzte, aber ich musste. Vorsichtig nahm ich auf ihm Platz und schon knarrte er verdächtig. Wehe er brach jetzt und ich fiel auf den Boden. Meine Eltern würden die Schule bis auf die Grundmauern verklagen. Leider hielt der Stuhl und der schmutzige und widerliche Hut wurde mich aufgesetzt. Prompt rutschte er mir über meine eiskalten, grauen Augen, verdreckte wahrscheinlich meine wundervollen Haare. Ah... wie ich diese eingebildeten Leute doch liebe". Der Hut machte eine sarkastische Pause, doch es war mir egal, was er von mir hielt. Er sollte sich jetzt beeilen. Der Stuhl wurde unbequem. "Meine Güte. Du hast so wenig Geduld wie eine Karotte." Er lachte und ich rollte mit meinen grauen Augen. Dachte er etwa, er sei lustig? "Also meine Liebe. Das ist ja wirklich nicht schwer zu entscheiden. Du gehst nach Gryffendor" Mir stockte der Atem. Was?
      Laut schrie ich auf und saß mit einem mal kerzengerade in meinem riesengroßen Himmelbett. Lautlos wurde die Tür geöffnet und das Flurlicht ergoss sich in den vorderen Bereich meines Zimmers. Ich blinzelte und schließlich erkannte ich meinen Bruder im Rahmen stehen und die Augenbrauen runzeln. Dann trat er in den Raum ein und schloss die Tür hinter sich. "Alles gut?" Besorgt blickte er mich an und setzte sich neben mich aus das Bett. Heiße Tränen kullerten mir die Wange hinab und gütig, wie mein Bruder zu mir war, wischte er sie weg und ließ meinen Kopf auf seiner Schulter liegen. Dann schloss er mich in seine Arme und gab mir Halt. Halt, den ich von meinen Eltern nie bekam, von keinem. Mum und Dad mieden mich, wenn es ging. Tante Bellatrix sah mich immer mit giftendem Blick an und die restliche Familie musterten mich immer mit schiefem Blick. Nur Draco... er war der einzige auf den ich mich wohl immer verlassen konnte. Unser Blut war das selbe und somit seine Liebe zu mir- seiner kleinen Schwester- groß. Schläfrig kuschelte ich mich wieder an seine Schulter und genoss seine gleichmäßige Atmung, während er mir beschützend über die langen schwarzen Haare strich. Schließlich schlief ich wieder ein, sicher, dass mein Traum niemals Realität werden würde.

      "Auf Widersehen mein Großer!" Liebevoll strich Mum Draco über die blonden Haare, während Dad ihn stolz lächelnd musterte. Mir jedoch nickte sie nur, leicht lächelnd, zu und Dad sah mich nicht mal an. Tapfer hielt ich wieder mal meine Tränen zurück. Dann nahm mich Draco an die Hand und zog mich mit sich. Jetzt war er nicht mehr Draco- mein Bruder- sondern einfach nur Draco Malfoy. Und ich... ich war Jacintha Malfoy, auch wenn ich ein kleines Mädchen war. Wir hatten Ehre, mussten sie ausstrahlen.
      "Crabbe, Goyle. Das ist meine Schwester." Die beiden Schoßhunde meines Bruders nickten und ich wünschte mir auch Leute, die mir folgten und taten, was ich wollte. Draco lächelte und setzte sich gegenüber der beiden. Dann sah er mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und schnell nahm ich neben ihm Platz. Ein weiteres mal wurde die Abteiltür geöffnet und ein Junge trat ein, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. "Blaise!" Draco nickte ihm zu und er nickte zurück. Schließlich schweifte sein Blick über mich und ich bemerkte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss, doch er verweilte nicht mal eine Sekunde mit seinem Blick auf mir und setzte sich schließlich neben Draco auf den freien Platz. Wieso? Das erfuhr ich, als Pansy die Kabine betrat und meinen Bruder mit ihren Blicken auszog. Er wiederum sah sie eiskalt an, aber sie wollte partout nicht aufhören ihn anzugaffen. "Hörst du jetzt mal damit auf?" Ich stöhnte auf, als sie mich bitterböse ansah und ankeifte: "Und du bist?" Schnippisch zog sie ihre Nase kraus und wirkte somit noch mehr wie ein Schwein. "Jacintha Malfoy." Sie schnappte nach Luft und war kurz davor auf die Knie zu fallen. Ich lächelte sie kalt an und schnell setzte sie sich neben die beiden Schoßhündchen meines Bruders.
      "JJ, aufwachen!" Jemand rüttelte mich an meiner Schulter und hastig schlug ich meine Augen auf und sah in die meines großen Bruders. "Ich habe gerade so gut geschlafen!", seufzte ich und entlockte ihm ein lächeln. "Und jetzt musst du dich anziehen!" Ich seufzte und zog mich an. Wenig später kam der Zug auch schon ruckelnd zum stehen. "Erstklässler bitte hierhin." Ich stöhnte auf, rollte mit den Augen und ging zu den schmuddeligen Riesen. Sein Bart triefte vor Bier und sein Gestank wehte mir schon entgegen. Ich musste mich fast übergeben. "Gut. Wenn wir vollzählig sind können wir ja jetzt in die Boote steigen." Ein letztes mal drehte ich mich zu meinem Bruder und seiner Gruppe um, doch sie waren bereits weg und ich so gezwungen in das wacklige Boot zu steigen. Vorsichtig setzte ich mich hinein. Neben mir ein anderes Mädchen, mit strahlenden Augen und aufgerissenem Mund. "Ist das nicht wunderschön?" Euphorie klang in ihrer Stimme mit. Mir wurde schlecht. Immer mehr und mehr schwärmte sie von dem Schloss und wie wundervoll es war, als sie den Brief bekam. "Und dann..." "Kannst du nicht endlich mal deine Klappe halten?" Ich sah vom stillen Wasser auf, in das ich mich während des Redeschwalls geflüchtet hatte -obwohl ich Wasser hasste- und sah jetzt lächelnd auf. Das brünette Mädchen mir gegenüber lächelte auch.

      "Lexy Gosling" Interessiert sah ich auf das Mädchen, dass aus dem Knubbel von Kindern trat und nach vorne ging. Es war dasselbe, das mit mir im Boot gesessen hatte und der Labertante dazwischen geredet hatte. Ich mochte sie. "Slytherin!" Das Haus der Schlange klatschte und stolz spazierte Lexy zu ihrem Tisch. Sie würde eine meiner Freundinnen werden, das nahm ich mir vor. Auch wenn ich wusste, dass jedes Mädchen gerne meine Freundin wäre. Ich war ja schließlich eine Malfoy!
      "Jacintha Malfoy" Ich hörte einige Luft schnappen. Konnten es wohl nicht glauben, dass Familie Malfoy mehr als ein wunderbares Kind hervorgebracht hatte. Stolz spazierte ich nach vorne. Kinn erhoben, Brust raus, Bauch rein. Dann nahm ich auf dem widerwärtigen Stuhl Platz, der eindeutig mal gewechselt werden sollte und bekam den stinkenden und uralten Hut aufgesetzt. Prompt rutschte er mir über meine grauen Augen. Wie in meinem Traum. Ich zitterte und bekam ein wenig Angst. "Du brauchst keine Angst zu haben!" Ich schnaufte. Als ob der Hut mir was zu sagen hatte... "Ahh. So eine..." Er klang genervt. "Naja... Job ist Job... Also, du stammst aus einer großen Familie der begabten Zauberer, mein Kind. Aber lass dir eins gesagt sein, bevor ich dir dein Haus sage." Genervt verdrehte ich meine Augen. Der Hut sollte endlich zu pötte kommen! "Jaja..." Er antwortete, als hätte er meine Gedanken gehört und ich musste schlucken. "Weist du mein Kind, du besitzt viel Macht. Viel mehr als jede durchschnittliche Hexe oder jeder durchschnittliche Zauberer. Aber gehe weise mit ihr um. Benutze sie nicht für das Böse, dass in jedem von uns ruht, denn in dir schlummert auch eine große Gute Seite." Eiseskälte lief mir den Rücken hinunter. Was meinte er damit? Wir waren die Malfoys. Ich... ich war die... die ich war, oder nicht? "SLYTHERIN" Mein Tisch klatschte und vorsichtig wurde mir der Hut vom Kopf genommen. Mit nun wieder wackligen Knien stand ich auf und ging zu meinem Bruder. Er sah mir an, dass irgendwas passiert war, doch er sprach sagte nichts. Im stillen dankte ich ihm dafür.

      *Zeitsprung- ein Jahr später*
      *Seine Sicht*
      Lächelnd hielt ich meine schlafende Süße im Arm. Es war eine hervorragende Nacht gewesen, doch wie nach jedem Mal, musste ich gehen. Gehen, ohne dass mich einer sah. Vorsichtig zog ich meinen Arm unter ihrem Kopf weg und hielt die Luft an, als sie anfing zu schnarchen. Und schon war sie nicht mehr hübsch. Hübsche Mädchen schnarchten nicht! Jetzt fiel es mir leichter aus dem warmen Bett zu steigen und mich anzuziehen und aus ihrem Zimmer zu schleichen. Noch bevor ich die Tür erreicht hatte, hatte ich ihren Namen vergessen. Leise schoss ich die Tür und ging aus ihrem Gemeinschaftsraum. Hufflepuffs waren so leichtgläubig und sie hatte wirklich gedacht, ich würde sie "lieben". Als ob ich zu diesem Schwachsinn fähig wäre geschweige denn, dass es nützlich und sinnvoll im Leben wäre. Liebe brachte nur Schmerz mit sich! Leise öffnete sich der Durchgang zum Flur und ehe mich doch noch einer von diesen Verlieren sehen konnte, war ich auf dem Flur und auf dem Weg zu den Kerkern.

      *Deine Sicht*
      Ich saß in einem dunklen Raum. Mein Zauberstab nicht weit von mir entfernt, doch zu weit weg, dass ich ihn greifen konnte, ohne dass er es sah. Wer es war wusste ich nicht. War er doch vollkommen in Schwarz gekleidet und trug eine Maske. Aber seine Stimme... ich kannte seine Stimme irgendwoher, auch wenn ich nicht wusste woher. Langsam kam er näher auf mich zu und trotz seiner Maske spürte ich seinen Zorn mir gegenüber. Warum? Keine Ahnung. Langsam bekam ich Angst und mein Herz pochte wie wild. Wollte weg, so wie ich. Den Wunsch meinen Stab in meiner Hand zu halten wurde immer größer. Der Wunsch ihn damit außer Gefecht zu setzten und ihm somit entfliehen zu können. Nur noch einen Schritt war er von mir entfernt. Konnte mich fast anfassen. Ich zitterte am ganzen Körper und sah ein letztes mal zu dem Tisch auf dem mein Zauberstab lag. Öffnete meine verkrampfte Hand mit dem Wunsch er flöge hinein. Schloss die Augen, wimmerte leise und fühlte auf einmal...
      "Guten Morgen Schlafmütze" Erschrocken öffnete ich ruckartig meine Augen und wurde von dem hereinströmenden Licht geblendet. "Was sollte das denn Lexy?" Ich sah meine beste Freundin mit hochgezogenen Augenbrauen an und sie lächelte nur. Ich lächelte zurück. Ich hatte versucht, sie mir unterwürfig zu machen, doch es hatte nicht funktioniert und so war sie schlichtweg meine beste und gleichgestellte Freundin geworden. Aber ich bemerkte immer mehr, wie ich es nicht anschaffte meinen Blick von ihr zu wenden. Sie war hübsch, hatte Meerblaue Augen und Schulterlanges, Kastanienfarbenes Haar. Wenn sie nur nicht ein Mädchen wäre... Ich seufzte. Warum war sie nicht mein Hündchen geworden, wie Maxi und Klara, deren Nachnamen ich mir nicht mal merken konnte. In Hündchen... Ungern deckte ich mich auf und stieg aus meinem Warmen und Kuschligen Himmelbett. Mit müden Gliedern taumelte ich ins Bad und sprang unter die Dusche. Angenehmes warmes Wasser floss über meinen Körper und die Gänsehaut verschwand nach und nach. "Beeil dich JJ!" Lexy klang genervt, doch ich rollte nur mit den Augen und lächelte, machte das Wasser aus und trocknete mich mit meinem flauschigen Handtuch ab. Dann zog ich mir die Schuluniform an und betrachtete mich im bodenlangen Spiegel. Meine Augen wirkten müde, doch mit ein wenig Eyeliner und Lidschatten sowie Wimperntusche sahen sie wieder gut aus. Ich hasste und liebte meine grauen Augen. Hassen, weil sie immer langweilig aussehen und lieben, weil sie meinen Stammbaum repräsentierten. Mein hüftlanges Kohlrabenschwarzes Haar, dass glatt und nass an mir herunterhing war der einzige Schwachpunkt in meiner Körperlichen Stammbaumsymbolik, denn nur meine Tante Bellatrix hatte so schwarzes Haar wie ich. Ich seufzte, als ich an sie dachte und ging mit meinem Stab über meine Haare. Im nu waren sie trocken und glänzten im Licht der Badezimmerlampen. Schnell machte ich mir noch einen Zopf mit einer silbernen Schleife rein und fertig war ich für die heutige Schule. Bevor Lexy nochmal maulen konnte hatte ich die Holztür aufgerissen und war hocherhobenen Hauptes hinausgetreten. "Na endlich!" Mit strengem Blick sah ich Klara an und sie senkte ihre Lieder. So etwas würde sie nicht nochmal sagen. Ich lächelte und blickte zu Lexy, die soeben im Badezimmer verschwand.
      Unten tummelten sich bereits die Massen der gestern Angekommenen Erstklässler und erste Paare bildeten sich für den Weihnachtsball. Die ach so schönen Tussen von Beauxbatons umringten die beliebtesten Jungs. Ich konnte sie jetzt schon nicht leiden. Aber die Jungs von Durmstrang mochte ich. Sie waren stark und sahen gut aus. Und meine, sowie Lexy's, Hoffnung blieb, dass wir von einem der älteren Jungs gefragt wurden. Ohne so eine Einladung würden wir niemals zu dem Ball kommen. Und ich wollte unBettingt zu dem Ball und vielleicht fand ich ja sogar den einzig wahren und konnte mich somit von Lexy ablenken. Ich war -verdammt nochmal- eine Malfoy!

      *Seine Sicht*
      Zwei Schönheiten betraten den Raum und lächelnd musterte ich die beiden. Ich hatte Draco bereits gefragt, ob ich mit seiner Schwester zum Ball durfte, doch er meinte nur, dass er mich kalt machen würde, wenn ich sie verletzte. Deshalb ließ ich es besser bleiben und nahm mir vor heute noch Lexy zu fragen. Lexy war auch hübsch.
      Endlich setzten sich die beiden zu uns, mir gegenüber. Und dann kam Pansy. Lautes aufstöhnen, dass sie wie immer nicht hörte und schließlich setzte sie sich -so wie immer- neben mich und direkt gegenüber von ihrem geliebten. Draco. Wie leid er mir in solchen Momenten tat.

      *Deine Sicht*
      Abwechselns blickte ich von Pansy zu meinem Bruder und fragte ihn stumm, ob er... Hustend schüttelte er den Kopf und versuchte wieder zu Atem zu kommen und ängstlich blickte Pansy seinen rot gewordenen Kopf an. Schallend fing ich an zu lachen, war die ganze Situation doch mehr als erheiternd. Und während die Griffendors über mich redeten und mit Fingern auf mich zeigten, hob ich nur eine Augenbraue hoch und sah sie mit giftendem Blick an. Alles Blutverräter, Schlammblüter und eklige Halbblüter, die es gar nicht verdienten an eine Zauberschule zu gehen.

      Endlich Schulschluss. Lexy, Maxi, Klara und ich spazierten den Weg zum See entlang. Wir mochten die Salzige Atmosphäre dort und die Ruhe mochten wir auch. Ich meine... Natürlich liebe ich die begehrenden Blicke der Jungs auf meinem Rücken, meinem wundervollen Haar und meinen Lippen, aber manchmal brauchte ich Ruhe... An unserem Stammplatz an einer alten Buche angekommen sah ich zwei Ravenclaws sitzen. Ich zischte sie an und eilig standen sie auf und gingen mit eingeknicktem Kopf an mir vorbei. Ich lachte. Dann drehte sich Lexy ruckartig zu meinen Hündchen um und wedelte sie mithilfe einer Handbewegung fort. Ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben gingen sie zu der entfernten Steinbank und setzten sich mit recht ausdrucksloser Mine hin. "Was ist los?", gespannt setze ich mich auf die karierte Decke und sah meine beste Freundin mit großen Augen an. "Er hat mich gefragt!" Sie wurde puterrot im Gesicht und hatte diese glasigen Augen einer schwergradig verliebten. Ich seufzte lächelnd und freute mich mit ihr,, doch mein Herz wurde schwer. Ich würde niemals eine Chance bei ihr haben. Ich seufzte wieder, aber diesmal nicht aus Freude. Lexy sah mich weiterhin mit funkelnden Augen an und langsam machte sie mir Angst. "Theodore wird dich fragen!" Sie sprühte vor Scham und auch wenn ich Theodore nicht ganz leiden konnte würde ich mit ihm dahingehen. Ich war schließlich eine Malfoy und was war da wichtiger als die Präsentation und der eigene Stolz?
      Als es schließlich kalt wurde machten wir vier und wieder auf den Rückweg. Am dunklen Eingang wurden wir jedoch bereits von meinem Bruder, seinen Lakaien, Blaise und Theo erwartetet. Ich seufzte und versuchte Lexy am Ärmel bei mir zu halten, als sie und meine Hündchen mit den restlichen Jungs im Flur verschwanden um hilflose Erstklässler zu ärgern. Nun stand ich alleine mit Theo im Eingang. Face to Face. Ein schauer lief mir über den Rücken, als er einen Schritt näher auf mich zutrat und Gänsehaut bildete sich auf meinen Arme, als er versuchte nach ihnen zu greifen. Eilig zog ich sie weg und ließ sie unter meinem Mantel verschwinden. Er lächelte, wie ein Liebeskranker Vollidiot -also noch schlimmer als Lexy- und stotterte endlich: "Willst du... willst du mit mir zum Ball gehen". Dann sah er zu Boden, wie ein feiger Hufflepuff. Ich grinste und nickte, als er nach einer Ewigkeit wieder aufsah. Und während er wie ein Felsbrock im Weg stand, ging ich mit wehenden Haaren an ihm vorbei und drehte mich nicht einmal mehr um. Ich wusste auch so, dass er mit sabbernden Blick mir hinter starrte.
      Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt
      <3

      Träum nicht, wenn du kannst
      Schicksal
      Hogwarts and you
    • Hallo liebe @Ippon,

      hier einmal ein paar Anmerkungen zu deiner Geschichte. Du musst darauf achten das du nicht immer so viele Wörter zusammen schreibst. Ich habe mal deinen text genommen und ein bisschen Korrigiert. Ich hoffe das ist in Ordnung, wenn nicht dann einfach bescheid sagen, dann sage ich nur was ich zum Inhalt denke^^

      Spoiler anzeigen

      Ippon schrieb:

      *Prolog*
      Sie schrie, presste und fluchte. Warum hatte sie nicht aufgepasst? Sie wollte dieses Ding in ihr nicht. Sie hatte es nie gewollt und nun musste sie diesen Unglückbringer aus sich herauspressen. Wie sie manchmal ihr Leben doch hasste! Schweißüberströmt blickte sie auf und sah die unwürdige Frau an, die dem Kind auf die Welt half. Sie sah sie mit finsterem Blick an. "Ihr Kind ist da. Es ist ein Mädchen." Freudentränen traten der Hebamme in die Augen, doch die Gebärende sah sie weiter mit tötendem Blick an, streckte angewidert das blutüberströmte Ding zurück. Sie wollte gar nicht wissen, welches Geschlecht ihr Kind hatte, denn es war nicht ihr Kind. Kinder verursachten nur Dreck, Schmerz und brachten einem dazu verweichlicht zu werden. So wollte und konnte so nicht sein! "Wie wollen sie es nennen!da kommt ein Fragezeichen hin.", doch die neu gewordene Mutter schwieg und blickte mit bitterem Blick auf den Boden. "Sie heißt Jacintha!" Eine Frau mit hellen Haaren betrat den Raum und nahm das Kind mit liebevollem Blick in den Arm. Dann sah sie zu ihrer Schwester und nickte ihr entgegen. Schließlich verließ sie den Raum wieder, mit dem Kind mit den seidig schwarzen Haaren auf dem Arm. Schweigend blickt die auf dem Bett liegende Frau weiter hinauf den Boden. "Pass gut auf sie auf!", flüstert sie ihrem Kind und der Mutter hinterher.



      Hocherhobenen Hauptes und lächelnd ging ich auf den Stuhl zu. Er war dreckig und eigentlich nicht würdig genug, dass ich mich auf ihn drauf setzte, aber ich musste. Vorsichtig nahm ich auf ihm Platz und schon knarrte er verdächtig. Wehe er brach jetzt und ich fiel auf den Boden. Meine Eltern würden die Schule bis auf die Grundmauern verklagen. Leider hielt der Stuhl und der schmutzige und widerliche Hut wurde mich mir aufgesetzt aufgesetzt. Prompt rutschte er mir über meine eiskalten, grauen Augen, verdreckte wahrscheinlich meine wundervollen Haare. Ah... wie ich diese eingebildeten Leute doch liebe". Der Hut machte eine sarkastische Pause, doch es war mir egal, was er von mir hielt. Er sollte sich jetzt beeilen. Der Stuhl wurde unbequem. "Meine Güte. Du hast so wenig Geduld wie eine Karotte." Er lachte und ich rollte mit meinen grauen Augen. Dachte er etwa, er sei lustig? "Also meine Liebe. Das ist ja wirklich nicht schwer zu entscheiden. Du gehst nach Gryffendor" Mir stockte der Atem. Was?
      Laut schrie ich auf und saß mit einem mal kerzengerade in meinem riesengroßen Himmelbett. Lautlos wurde die Tür geöffnet und das Flurlicht ergoss sich in den vorderen Bereich meines Zimmers. Ich blinzelte und schließlich erkannte ich meinen Bruder im Rahmen stehen und die Augenbrauen runzeln. Dann trat er in den Raum ein und schloss die Tür hinter sich. "Alles gut?" Besorgt blickte er mich an und setzte sich neben mich aus das Bett. Heiße Tränen kullerten mir die Wange hinab und gütig, wie mein Bruder zu mir war, wischte er sie weg und ließ meinen Kopf auf seiner Schulter liegen. Dann schloss er mich in seine Arme und gab mir Halt. Halt, den ich von meinen Eltern nie bekam, von keinem. Mum und Dad mieden mich, wenn es ging. Tante Bellatrix sah mich immer mit giftendem Blick an und die restliche Familie musterten mich immer mit schiefem Blick. Nur Draco... er war der einzige auf den ich mich wohl immer verlassen konnte. Unser Blut war das selbe und somit seine Liebe zu mir- seiner kleinen Schwester- groß. Schläfrig kuschelte ich mich wieder an seine Schulter und genoss seine gleichmäßige Atmung, während er mir beschützend über die langen schwarzen Haare strich. Schließlich schlief ich wieder ein, sicher, dass mein Traum niemals Realität werden würde.

      "Auf Widersehen mein Großer!" Liebevoll strich Mum Draco über die blonden Haare, während Dad ihn stolz lächelnd musterte. Mir jedoch nickte sie nur, leicht lächelnd, zu und Dad sah mich nicht mal an. Tapfer hielt ich wieder mal meine Tränen zurück. Dann nahm mich Draco an die Hand und zog mich mit sich. Jetzt war er nicht mehr Draco- mein Bruder- sondern einfach nur Draco Malfoy. Und ich... ich war Jacintha Malfoy, auch wenn ich ein kleines Mädchen war. Wir hatten Ehre, mussten sie ausstrahlen.
      "Crabbe, Goyle. Das ist meine Schwester." Die beiden Schoßhunde meines Bruders nickten und ich wünschte mir auch Leute, die mir folgten und taten, was ich wollte. Draco lächelte und setzte sich gegenüber der beiden. Dann sah er mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und schnell nahm ich neben ihm Platz. Ein weiteres mal wurde die Abteiltür geöffnet und ein Junge trat ein, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. "Blaise!" Draco nickte ihm zu und er nickte zurück. Schließlich schweifte sein Blick über mich und ich bemerkte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss, doch er verweilte nicht mal eine Sekunde mit seinem Blick auf mir und setzte sich schließlich neben Draco auf den freien Platz. Wieso? Das erfuhr ich, als Pansy die Kabine betrat und meinen Bruder mit ihren Blicken auszog. Er wiederum sah sie eiskalt an, aber sie wollte partout nicht aufhören ihn anzugaffen. "Hörst du jetzt mal damit auf?" Ich stöhnte auf, als sie mich bitterböse ansah und ankeifte: "Und du bist?" Schnippisch zog sie ihre Nase kraus und wirkte somit noch mehr wie ein Schwein. "Jacintha Malfoy." Sie schnappte nach Luft und war kurz davor auf die Knie zu fallen. Ich lächelte sie kalt an und schnell setzte sie sich neben die beiden Schoßhündchen meines Bruders.
      "JJ, aufwachen!" Jemand rüttelte mich an meiner Schulter und hastig schlug ich meine Augen auf und sah in die meines großen Bruders. "Ich habe gerade so gut geschlafen!", seufzte ich und entlockte ihm ein lächeln. "Und jetzt musst du dich anziehen!" Ich seufzte und zog mich an. Wenig später kam der Zug auch schon ruckelnd zum stehen. "Erstklässler bitte hierhin." Ich stöhnte auf, rollte mit den Augen und ging zu den schmuddeligen Riesen. Sein Bart triefte vor Bier und sein Gestank wehte mir schon entgegen. Ich musste mich fast übergeben. "Gut. Wenn wir vollzählig sind können wir ja jetzt in die Boote steigen." Ein letztes mal drehte ich mich zu meinem Bruder und seiner Gruppe um, doch sie waren bereits weg und ich so gezwungen in das wacklige Boot zu steigen. Vorsichtig setzte ich mich hinein. Neben mir ein anderes Mädchen, mit strahlenden Augen und aufgerissenem Mund. "Ist das nicht wunderschön?" Euphorie klang in ihrer Stimme mit. Mir wurde schlecht. Immer mehr und mehr schwärmte sie von dem Schloss und wie wundervoll es war, als sie den Brief bekam. "Und dann..." "Kannst du nicht endlich mal deine Klappe halten?" Ich sah vom stillen Wasser auf, in das ich mich während des Redeschwalls geflüchtet hatte -obwohl ich Wasser hasste- und sah jetzt lächelnd auf. Das brünette Mädchen mir gegenüber lächelte auch.

      "Lexy Gosling" Interessiert sah ich auf das Mädchen, dass aus dem Knubbel von Kindern trat und nach vorne ging. Es war dasselbe, das mit mir im Boot gesessen hatte und der Labertante dazwischen geredet hatte. Ich mochte sie. "Slytherin!" Das Haus der Schlange klatschte und stolz spazierte Lexy zu ihrem Tisch. Sie würde eine meiner Freundinnen werden, das nahm ich mir vor. Auch wenn ich wusste, dass jedes Mädchen gerne meine Freundin wäre. Ich war ja schließlich eine Malfoy!
      "Jacintha Malfoy" Ich hörte einige Luft schnappen. Konnten es wohl nicht glauben, dass Familie Malfoy mehr als ein wunderbares Kind hervorgebracht hatte. Stolz spazierte ich nach vorne. Kinn erhoben, Brust raus, Bauch rein. Dann nahm ich auf dem widerwärtigen Stuhl Platz, der eindeutig mal gewechselt werden sollte und bekam den stinkenden und uralten Hut aufgesetzt. Prompt rutschte er mir über meine grauen Augen. Wie in meinem Traum. Ich zitterte und bekam ein wenig Angst. "Du brauchst keine Angst zu haben!" Ich schnaufte. Als ob der Hut mir was zu sagen hatte... "Ahh. So eine..." Er klang genervt. "Naja... Job ist Job... Also, du stammst aus einer großen Familie der begabten Zauberer, mein Kind. Aber lass dir eins gesagt sein, bevor ich dir dein Haus sage." Genervt verdrehte ich meine Augen. Der Hut sollte endlich zu pötte kommen! "Jaja..." Er antwortete, als hätte er meine Gedanken gehört und ich musste schlucken. "Weist du mein Kind, du besitzt viel Macht. Viel mehr als jede durchschnittliche Hexe oder jeder durchschnittliche Zauberer. Aber gehe weise mit ihr um. Benutze sie nicht für das Böse, dass in jedem von uns ruht, denn in dir schlummert auch eine große Gute Seite." Eiseskälte lief mir den Rücken hinunter. Was meinte er damit? Wir waren die Malfoys. Ich... ich war die... die ich war, oder nicht? "SLYTHERIN" Mein Tisch klatschte und vorsichtig wurde mir der Hut vom Kopf genommen. Mit nun wieder wackligen Knien stand ich auf und ging zu meinem Bruder. Er sah mir an, dass irgendwas passiert war, doch er sprachsprach kann weg, sonst ergibt der Satz keinen Sinn sagte nichts. Im stillen dankte ich ihm dafür.

      *Zeitsprung- ein Jahr später*
      *Seine Sicht*
      Lächelnd hielt ich meine schlafende Süße im Arm. Es war eine hervorragende Nacht gewesen, doch wie nach jedem Mal, musste ich gehen. Gehen, ohne dass mich einer sah. Vorsichtig zog ich meinen Arm unter ihrem Kopf weg und hielt die Luft an, als sie anfing zu schnarchen. Und schon war sie nicht mehr hübsch. Hübsche Mädchen schnarchten nicht! Jetzt fiel es mir leichter aus dem warmen Bett zu steigen und mich anzuziehen und aus ihrem Zimmer zu schleichen. Noch bevor ich die Tür erreicht hatte, hatte ich ihren Namen vergessen. Leise schossschloss du hast das l vergessen ich die Tür und ging aus ihrem Gemeinschaftsraum. Hufflepuffs waren so leichtgläubig und sie hatte wirklich gedacht, ich würde sie "lieben". Als ob ich zu diesem Schwachsinn fähig wäre geschweige denn, dass es nützlich und sinnvoll im Leben wäre. Liebe brachte nur Schmerz mit sich! Leise öffnete sich der Durchgang zum Flur und ehe mich doch noch einer von diesen Verlieren sehen konnte, war ich auf dem Flur und auf dem Weg zu den Kerkern.
      so ein bisschen korrigiert. Am Anfang hast du wirklich viele Leerzeichen vergessen bzw. Wörter zusammen geschrieben die gar nicht zusammen gehörten.

      Alles in allem war es ein gute Anfang und ich würde gerne mehr lesen, schon allein weil ich auch Harry Potter fan bin. Allerdings mag ich malfoy nicht so aber vielleicht ändert sich das im laufe der Geschichte ja^^

      Was mir aufgefallen ist, das du die Geburt sehr emotionslos geschrieben hast nach meiner Meinung. Ich habe selbst ein Kind und würde eine Geburt so nicht beschreiben. Da muss noch ein bisschen Aktion rein. Kannst du damit was anfangen? fällt mir gerade schwer das so zu beschreiben wie ich es fühle^^.
      Was mich noch wundert, ist das die eine Das Baby einfach so mitnehmen kann. Ich mein das kind muss noch untersucht werden und so. In der realen Welt würde das nicht gehen, weswegen es für mich zu unüberlegt klingt und ein bisschen von der Leselust nimmt.




      So hoffe du kannst damit was anfangen. Wenn du es nicht gut findest wie ich das beurteilt habe dann einfach bescheid geben, dann nehme ich mich das nächste mal etwas zurück.

      LG Kathamaus
    • Hey @Ippon,
      Habe auch Mal ein wenig über deine Geschichte drübergeschaut.... :)
      Vorweg Mal: Ich glaube, dieses "Wort zusammen schreiben", welches @Kathamaus meint, liegt an einem Formatierungsfehler des Forums, bzw. deines Textes. Ich selbst konnte es leider damals nur damit beheben, dass ich wirklich jeden eingestellten Text per Hand nach diesen Fehlern durchsucht habe, bevor ich ihn hochgeladen habe. Eine allgemeingültige Lösung für das Problem kenne ich nicht, aber vielleicht meldet sich ja ein erfahreneres Forumsmitglied noch zu dem Thema. ;)
      So, nun zu deiner kleinen Story hier:
      Ich bin ein großer Fan Fiction Fan!!! Wichtig bei Fan Fiction ist jedoch, dass sie sich auf den originalen Storyhintergrund beziehen. Draco Malfoy hat laut dem offiziellen Kanon von Rowling keine Schwester. Das heißt, du beginnst eine Fan Fiction mit einem Charakter, der eigentlich in dieser Konstellation eigentlich nicht existieren dürfte. Das stört mich ein klein wenig von Beginn an. Aber nun Mal ein wenig Positives ;) Dein Schreibstil gefällt mir gut, der Story kann man ganz gut folgen, wobei mich die Sichtwechsel im reinen Lesefluss extrem stören. Auch die Begrifflichkeiten, die du verwendest sind wirklich schön mit dem Harry Potter Universum verknüpft und das zeigt mir, dass du hier wirklich eine waschechte Fan Fiction schreiben willst. Du hast einen tollen Stil, ein Händchen für den Kanon (Wortschatz) der Harry Potter Bücher und von der reinen Logik her, kann man dir super folgen. Verbesserungsbedarf liegt für mich in der Wahl deines Charakters und eben den Sichtwechseln. Wenn du eine Ansicht wechseln möchtest, dann versuch es vielleicht über gesamte Kapitel... Das heißt, du lässt beispielsweise ein Handlung aus der Sicht der einen Person ablaufen und stoppst an einem kleinen Cliffhanger, den du dann aus der Sicht einer anderen Person beendest.
      (Sprich: Du beginnst eine Perspektive ausführlich auszuschreiben und nach dem Cliffhanger baust du eine knappe andere Perspektive über die bereits erzählten Stränge ein. Wichtig bei der zweiten Perspektive ist es jedoch, dass der Leser nicht einfach eine parallele Perspektive wahrnimmt, sondern auch weitere Handlungsschritte erfährt und du mit dem zweiten Kapitel auch die Handlung aus dem Ersten fort führst)
      Das geht selbstverständlich nicht immer, sonst muss der Leser sich bei der Hälfte deiner Geschichte durch Wiederholungen einer anderen Perspektive fressen, aber vom Prinzip her, kannst du durch diese Variante sowohl Spannung beibehalten, als auch beide Perspektiven ablichten.
      So, nun ein kleines Fazit:
      Gute Idee (Besonders eben, weil ich selbst ein großer Harry Potter Fan bin), super Stil, tolle Verwendung des Kanons!! Dann jedoch (für mich) ein klein wenig Verbesserungsbedarf im Bezug auf die Sichtweisen und die Transparenz deiner Fan Fiction. Es geht nicht darum, einen Charakter von Rowling zu übernehmen, sondern darum, dass wenn du einen Charakter erfindest, er zumindest nicht nachweisbar sein sollte. (Wir wissen, dass Draco keine Schwester hat, seine Familie wurde von Rowling zu gut beschrieben)
      Ansonsten lass dich von meinen harschen Worten bitte nicht unterkriegen. Das Zeug zu einer guten Fan Fiction hast du allemal und ich glaube, dass das echt gut werden könnte ;)

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Hi @Lehaidin
      danke für deine nette Rückmeldung. Mit den Wechseln hast du vollkommen recht, daran werde ich versuchen zu arbeiten. Folgend poste ich auch nun noch einen Teil der FanFiction, die noch im alten Stil ist.
      Und mit den zusammengeschriebenen Wörtern habt ihr beide recht, ist doof, aber ich versuche das hier schon so zu formatieren, dass es funktioniert...

      Also nun noch etwas :D

      *Zeitsprung*
      Eswar Samstag, zwei Wochen vor Weihnachten und damit vor dem Weihnachtsball undLexy und ich hatten es noch nicht geschafft Shoppen zu gehen. Eigentlichwollten wir in ein edleres Geschäft, aber dazu reichte unsere Zeit nicht. Jetztmussten die Geschäfte in Hogsmeade hinhalten und reichen. Skeptisch ging ichdurch die von Maxi und Klara geöffnete Tür in den ersten Laden. Er machte einenrecht seriösen Eindruck auf mich. Langsam und trotzdem noch skeptisch sah ichmich um. Naturholzkabinen mit schwarzen Vorhängen standen zu meiner rechten unddie Spiegel mir direkt gegenüber. Zufrieden musterte ich mein derzeitigesOutfit. Ich sah einfach fantastisch aus. Dann erblickte ich Lexy hinter mirstehen und ich erzitterte. Sie sah gut aus in ihren Winterstiefeln. Ihre Haareglänzten vom gefallen Schnee und ließen sie wie einen Engel aussehen. Es warschwer nicht danach zu greifen und danach zu riechen. Wie gern ich sie doch inden Arm nehmen würde. Doch mehr als mit ihr die Kleider ansehen, war nichtdrin. Ich seufzte und ging durch die Reihen.
      Einlanges blaues viel mir sofort ins Auge. Es hatte pinke Streifen und warTrägerlos. Ein Traum von Kleid. Schnell huschte ich damit in die Kabine und zoges mir über. Dann betrachtete ich mich skeptisch im Kabinenspiegel und fingfast an zu weinen. An mir sah das Kleid aus, wie ein Sack Kartoffeln, dabeikonnte ich so gut wie alles tragen. Seufzend und die Tränen wegklimpernd zogich das wunderschöne Kleid aus und legte es auf den Tisch gegenüber der Kabine."Du süße... wie findest du die?" Geschmeidig hielt Lexy zweiwunderschöne Kleider aus Satin in blau und pink hoch. Der selbe Schnitt, dasselbe Muster. Ich wusste, dass wir beide wunderschön aussehen würden, nickteund sprang mit dem atemberaubenden Kleid zurück in die Kabine.

      *Zeitsprung-der Weihnachtsball*
      *Lexy*
      "Kommschon. Beeil dich. Ich muss mich auch noch schminken!", heulte Maxi losund leise hörte ich Klara murmeln. "Jetzt chillt mal eine Runde!",schrie JJ durch die Tür und mit einem mal war es still. Sie lächelte ihr weißesZahnpastalächeln und ich konnte nicht anders, als ebenso zu lachen. Wie hatteich in der ersten Zeit nur daran zweifeln können, dass wir nicht besteFreundinnen werden könnten? So wohl fühlte ich mich nicht mal Zuhause. Langsamsah ich vom Waschbecken wieder in den Spiegel und betrachtete JJ wie sie meineHaare kämmte. Wir hatten exakt die selben Accessoires ausgesucht, die selbenSchuhe und für das selbe Band, dass die Haare aus der Stirn halten sollte. Wennwir nicht seelenverwandte Freunde waren, dann wusste ich auch nicht weiter."Fertig. Ich bin dran" Ich nickte und wir machten einen elegantenPlatztausch.
      Endlichfertig stolzierten wir aus dem Bad, Maxi und Klara links liegen lassend. WiePrinzessinnen schwebten wir die Treppe hinab zu unseren Dates. Langsam,gleitend, schwebend. Wunderschön, wie wir beide eben waren.

      *SeineSicht*
      Elegantschwebten die beiden Schönheiten die Treppe hinab. Lexy, wie JJ in einemCocktailkleid mit einem goldenen Band um den Hals, der das Kleid an derrichtigen Stelle halten sollte. JJ trug es in blau, mit einem goldenen Gürtel umihre Hüfte, passend zu dem Armband, den Ohrringen und den Punkten auf demoberen Teil des Kleides. Faltig fiel es bis zu ihren dünnen Knien. EleganteHandschuhe und dazu passende Schuhe ließen sie wie eine richtige Prinzessinerscheinen und zeigte somit ihren Stand gegenüber den Unwürdigen. Das passendeBand hielt ihre schwarzen, seidigen Haare aus ihrem Gesicht und doch hingen sieihr bis zur Hüfte. Lexy in dem gleichen atemberaubenden Outfit, nur in pink undstatt mit hüftlangen, schwarzen Haaren, mit schulterlangen, braunen Haaren unddoch atemberaubend schön. Ich hatte sie ja nicht umsonst als meineBallbegleitung gewählt, denn bei solchen Anlässen gab ich mich schlichtweg nurmit Schönheiten ab!

      *DeineSicht*
      "Ich kann nicht mehr!", murmelte ich Theodore ins Ohr, als er mich zueinem langsamen Walzer enger an sich zog. Ich hörte ihn nur brummen und gingdann langsam von der Tanzfläche, ehe ich nach draußen rannte. Erst beim Baum amzugefrorenen See angekommen bemerkte ich, dass ich fror und bereits Gänsehauthatte. Ich seufzte, zog den Stab unter meinem Kleid hervor und zauberte mir einkleines Feuer neben mich. Alles war besser als ein langsamer Walzer mitTheodore. Auch das Opfer für meinen Status hatte Grenzen und hier waren sieüberschritten!
      "Hi,alles gut?" Schlagartig und mit einem leisen Schrei öffnete ich meineAugen und sah in die von Blaise. "Ja danke", brachte ich durchzitternde Lippen hervor. Grinsend setzte sich der Frauenschwarm neben mich undwickelte mich in seine Jacke ein. "Jetzt besser?" Ich nickte undlegte meinen müden Kopf auf seine warme und starke Schulter. "Was machstdu hier so ohne Lexy?" "Und du ohne Theo?" Ich lächelte."Habe zuerst gefragt!" Dann musste er lächeln und drehte meinen Kopfzu sich heran. "Wegen dir!", hauchte er, doch in mir tat sich nichts.Mein Herz blieb bei dem selben Tempo, es kribbelte nichts und das Kribbeln imBauch, dass ich oft bei Lexy hatte, war auch nicht da. War ich etwahoffnungslos und zum töten bereit? Ich seufzte und erwiderte seinen Kuss. Vielleichtwürde mehr mit ihm etwas bringen, auch wenn sich alles in mir dagegensträubte...

      *SeineSicht*
      Sie roch so wunderbar nach frischem Frühling, nach der aufgehenden Sonne undder Tag nach einem Regenschauer. Unauffällig bewegte ich meine Nase mehr in ihrHaar hinein und nahm eine Nase voll. Mir wurde schummrig vor Augen und ichmusste lächeln. Wie ein Liebenskranker Idiot. "Komm mit", hauchte ichihr ins Ohr und bemerkte, wie sie nickte, ehe sie aufstand und mir folgte. IhreHand in meiner.

      *Lexy*
      "Wosind eigentlich JJ und Blaise". Fragend sah ich Draco und Theodore an."JJ meinte, sie könne nicht mehr. Ich habe sie nur aus dem Saal rennensehen. Meint ihr, sie mag mich?" Ich bemerkte, wie seine Augen dasleuchten begannen und ging lieber. Sollte Draco ihm das doch bitte schonendbeibringen. DAS war nicht meine Aufgabe. Meine war es Blaise zu finden... undJJ... und ich hoffte wirklich, dass ich sie nicht zusammen vorfinden würde.
      Mitleisen Schritten schlich ich durch den Flur. Bei dem Lieblingsplatz konnte ichJJ nicht finden und im Gemeinschaftsraum waren beide nicht gewesen. Auch im Zimmerhatte JJ nicht gelegen. Weder alleine noch mit Blaise. Nun blieb also nur nochBlaise' Zimmer übrig und ich hatte Angst die Tür zu öffnen und zu sehen, wasich befürchtete. Mit einer Hand an der Klinke hörte ich jemanden lachen undstoß mit der plötzlich aufkommenden Wut die Tür auf. Blaise und JJ lagenzusammen unter einer Decke und... Ruckartig drehte ich mich um, wollte nicht,dass sie meinen Schmerz sahen.

      *DeineSicht
      DieTür wurde aufgestoßen und eine durch Wut gezeichnete Lexy stand im Rahmen. Miteinem mal war mir das Lachen vergangen. Wie hatte ich ihr so etwas nur antunkönnen? Ihr, die so sehr in den verliebt war, mit dem ich jetzt im Bett war.Mir wurde schlecht, kalt und schwindelig. Ruckartig drehte sich Lexy von mirweg und rannte den Flur entlang zum Gemeinschaftsraum. "Lexy... Lexy, sowarte doch!" Aber natürlich wartete sie nicht. Sie antwortete nicht malund schluchzend fiel ich zurück in die Kissen.
      "HeyBabe" Blaise beugte sich nach vorne und versuchte mir einen weiteren Kussauf die Lippen zu drücken. "Du Schwein! Wie konntest du..." Ichheulte ein weiteres mal auf. Es war ja nicht nur seine Schuld. Es war genausomeine und... ein weiter Krampf durchfloss meine Sehnen und ließ michaufschluchzen, aus dem Bett springen und mein Kleid anziehen. Ich musste michbei Lexy entschuldigen!
      "Lexy!",sie drehte sie nicht mal um, als ich ins Zimmer kam. Saß nur stumm da undblickte gegen die kahle Wand. "Lexy, es..." Was waren die richtigenWorte für so etwas? Gab es dafür eine Karte? Konnte sie mir überhaupt jemalsverzeihen? Ich bemerkte, wie etwas tief in mir zerbrach und fiel schluchzendauf die Knie. "Du wusstest, dass ich ihn liebe!" Ausdrucklos drehtesie sich zu mir um. Sie sah aus wie eine Porzellanpuppe und ein eiskalterSchauer lief mir den Rücken hinunter. "Ja..." Meine Stimme bebteunter leisen Schluchzern und ihr Gesicht fing an aufzutauen. "Wie...Wiesodann?" Ich sah eine glänzende Träne ihre Wange hinab laufen und mussteschlucken, ehe ich auch nur ein Wort herauspressen konnte. "Er...er istBlaise..." Ich konnte ihr doch nicht auch noch den anderen Grund erzählen,oder? Und dann lachte Lexy. Lachte und konnte nicht mehr aufhören und auchmeine Mundwinkel bewegten sich zu einem Grinsen. "Du hast recht",presste sie zwischen zwei Lachern hervor und fiel mir schließlich in die Arme."Ich... ich liebe dich doch...!", sagte ich ihr ins Ohr und merkte,wie eine Träne von ihr meinen Hals hinablief. Ein Schauer überkam mich.

      *Lexy*
      Alsich so in JJ's Armen lag bemerkte ich, dass ich ihr nie lange sauer seinkonnte. Ich... "Ich... ich liebe dich doch...!", flüsterte sie mirins Ohr und eine weitere Träne entfloh der sicheren Unterkunft meiner Augen undfloss über ihren Hals. Ihren wunderschönen und dünnen Hals. Ich schluckte. Washatte ich gerade gedacht? Ich war... ich war doch in Blaise verliebt, einemJungen. Ich durfte... durfte nicht... Doch ihre warmen Arme hielten mich festund gaben mir ein Gefühl der Sicherheit, dass ich noch nie zuvor erlebt hatte.
      *DeineSicht*
      "Alleswieder gut?" Sie nickte und ein riesiger Stein fiel von meinem Herzen. Ichwollte sie nicht verlieren. Sie gab mir ein Gefühl der Sicherheit, wie es nurDraco damals geschafft hatte. Und nun wusste ich, dass ich sie immer würdelieben. Ohne sie würde ich mich verlieren, das war mir klar. "Gut"Ich lächelte und sah in ihre strahlend blauen Augen. Dann ein heller Blitz undohnmächtig lag sie in meinen Armen. Ich schrie. Was war passiert und wieso kamkeiner und half Lexy?
      Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt
      <3

      Träum nicht, wenn du kannst
      Schicksal
      Hogwarts and you
    • Ippon schrieb:

      Und mit den zusammengeschriebenen Wörtern habt ihr beide recht, ist doof, aber ich versuche das hier schon so zu formatieren, dass es funktioniert...
      @Lehaidin

      Kleiner Einschub meinerseits: Um das Problem zu vermeiden, klickt ihr vor dem Einfügen des Kapitels oben links das Kästchen "BBCode", sodass es schwarz ist. Dann einfügen.
      Mit dem Kästchen wird die Formatierung als Code angezeigt, statt direkt ausgeführt (also [*b]Beispiel[/b] statt Beispiel -> Ohne Stern). Es kann sehr hilfreich sein, wenn ihr viel rumformatieren müsst mit Zitaten und Spoilern. Und die Zusammengeschriebenen Wörter sind kein Thema mehr ^^ den Haken könnt ihr einfach wieder rausnehmen, wenn der Text eingefügt wurde, und ganz normal weitermachen :)

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • Hallo @Ippon,
      Ich habe deinen nächsten Teil gelesen und fand ihn eigentlich ganz gut vom Inhalt aber mir sind dann doch zwei Sachen aufgefallen, die mich etwas beim lesen gestört haben.
      Das wäre einmal die Personen Sprünge. Die Abschnitte de einzelnen Personen waren viel Hz kurz, da könnte man sich kaum in die Person hineinversetzen und dann waren es au h etwas zu viele Personen. Manchmal wusste ich nicht wer gerade erzählt.
      Und das zweite, ich fand das Lexy viel zu schnell JJ verziehen hat das sie mit dem Mann im Bett war den sie gern hatte. Ich glaube nicht das das so schnell gehen würde, das ist etwas unrealistisch.

      LG Kathamaus