Das Gutemorgen-Gedicht

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 579 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Februar 2024 um 08:36) ist von Tom Stark.

  • Die Nachtigall zwitschert, die Lerche singt

    die Morgensonne durch den Frühnebel dringt.
    Der Wind erhebt sich, wild und rau

    pfeift urgewaltig durch Wald und Au.
    Munter erwachtet das Leben zum täglich Marsch.

    Genug der Lyrik, krieg hoch deinen Arsch!

    Guten Morgen.

    :kaffee:

    -------------------
    Tom Stark
    zum Lesen geeignet

    2 Mal editiert, zuletzt von Tom Stark (24. Januar 2024 um 08:20)

  • Heyho Tom Stark

    Das die Lärche ein Baum ist, also eher selten singt, weißt Du aber, oder?

    ^^

    Morgendliches Regengedicht

    Der Regen trommelt dumpf auf's Fenster

    aus grauen Wolken über mir

    mein Blick zur Uhr, noch schlafverschwommen,

    verkündet: Alter, es ist grad mal vier.

    In meinen kuschlig warmen Decken

    kann ich mich ganz grandios verstecken.

    Ich sink' zurück in Schlafes Schlummer

    geborgen im Elysium

    doch macht der Regen mir noch Kummer:

    Er trommelt weiter...es ist zu dumm.

    In meinen kuschlig warmen Decken

    möcht' ich mich nur zu gern verstecken.

    Das geht nur nicht, denn jetzt ist's sieben

    und das Getrommel hört nicht auf

    Verflixt! Wo ist die Zeit geblieben?

    Die Arbeit ruft: Steh auf! Steh auf!

    Und in den kuschlig warmen Decken

    nur Träume noch von mir drin stecken.

    Doch heute Abend, nach dem Tag

    den ich noch gar nicht kenne,

    da weiß ich sicher, wie's sein wird

    wenn ich denn heute penne.

    Denn...:

    In meinen kuschlig warmen Decken

    kann ich mich ganz grandios verstecken.

    Guten Morgen!

    (Okay, ist ein ziemlich rumpeliges Gedicht (und der Regen ist dramaturgisch auch nicht echt zum Tragen gekommen). Andererseits bin ich weder Goethe und dazu nicht mehr ganz nüchtern. Aber ziemlich müde.

    Gut's Nächtle allerseits. :D

  • Heyho.

    Wenn Lärchen über die Lerchen von morgen lästern

    lachen morgen Lerchen über die Lärchen von gestern

    Hhmhm...

    Am Morgen der Forstwirt den Dienstplan verwechselt

    in dem etwas von Lärchen steht

    die seine Axt heut fällen soll.

    Doch war sein Kopf noch immer voll

    von viel zuviel genoss'nem Met

    Es wurden stattdessen acht Lerchen gehäckselt.

    Und über allen Gipfeln war Ruh.

  • Der war gut! :D

    Das Reimwort auf die erste Zeile habe ich erst nach längerer Zeit gefunden (bin ja hier als Spätzünder bekannt) ...Was sagst du zu folgender Änderung die vielleicht hübscher reimt?

    Am Morgen der Forstwirt den Dienstplan verwechselt

    in dem etwas von Lärchen steht

    die seine Axt heut fällen soll.

    Doch wurden stattdessen acht Lerchen gehäckselt.

    Das lag an zu viel genossenem Met

    von dem sein Kopf noch immer voll ...

    (Die Ruhe würde ich weglassen weil das den Reim zerstört. Oder?)

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince * No Way Out

  • ...Was sagst du zu folgender Änderung die vielleicht hübscher reimt?

    Beide Versionen können ganz wunderbar nebeneinander stehen. :thumbup:

    Das Reimschema hat sich eher zufällig beim Worte schieben ergeben - irgendwie fand ich das witzig (gibts da eine Bezeichnung für...?). Und das mit den Gipfeln war eine Verbeugung an Goethe...weil der einfach besser reimen konnte. ^^ ^^ ^^

    Jetzt aber bitte wieder zurück zum eigentlichen Thread - Thema, sonst wird Tom Stark noch muffelig:

    "Das Gutemorgen - Gedicht."

    Da singt die Nachtigall und nicht die Lerche... :D :D :D