Weltenbau: Aré

  • Ich habe begonnen die Karte neu zu zeichnen und bin gerade dabei so etwas wie einen Atlas zu kreiren. Auch um zu wissen wo sich große Eisschichten bilden, wo die schlimmsten Stürme wüten, welche Flüsse austrocknen und wo es zu Überschwemmungen kommt, entweder durch Fluten, oder schmelzendes Eis, das von den Bergen hinunterkommt.

    Auch Tektonik und die Bewegung von Kontinentalplatten habe ich versucht reinzubringen.

    Auch wenn ich weder Geologe, noch Meteorologe bin und es daher wahrscheinlich nicht korrekt, oder unlogisch ist.

    Im Zweifel beantworte ich alles mit "Magie" :D


    In diesem Zuge tauche ich auch etwas mehr in die Vorgeschichte ein:


    Dies ist ungefähr die Landmasse des Urkontinents Celduvien, auf welchem die ersten Völker vor Äonen entstanden


    Dies ist die Welt Aré vor etwa 4.000 Jahren, kurz bevor es zum Bruch zwischen den Wächtern und den Sterblichen kam und einem kurzen aber brutalen Krieg.



    Und dies ist die aktuellste Karte von Aré, nach der Zerstörung durch den Krieg zwischen Geistern und Sterblichen.


  • Nun zu etwas, dass mich schon lange beschäftigt.

    Jede epische Geschichte hat einen epischen Antagonisten (oder zwei). Immer gerne genommen: autoritäre Imperien.

    Hier also meine Vorstellungen und Ideen dazu.


    Das Reich der neun Nationen


    Gegründet wurde es von einem Nieri, der ein durchaus abenteurliches Leben hatte. Auf seinen Reisen sah er Armut, Elend, Hunger und Krieg. Mit zahlreichen Gefährten und Verbündete gründete er das Reich. Die "Neun Nationen" spielen darauf an, dass alle neun großen Völker unter einem Banner vereint sein sollen. Das Ziel ist es eine Welt in Frieden, Harmonie und Wohlstand zu schaffen, unter einer Herrschaft. Der Gründer war davon überzeugt, das seine Fähigkeiten und seine guten Absichten ihn zum einzig möglichen Herrscher einer solchen Welt machen. Daher wurde er schon zu Lebzeiten zum "Ewigen Imperator" gekrönt. Diesen Titel hat er selbst jetzt nach seinem Tod noch inne.

    Die Eroberungen waren vor allem möglich, da er sich mit verschiedenen Magierorden zusammengetan hat und so über die mächtigsten Magier verfügte. Zudem ließ er Armeen aufstellen, bestehend aus Kriegsbestien, welche auch bei Eis und Sturm kämpfen können.

    Das Reich wird sehr dezentral geführt. Die wichtigste Position haben die Fernflüsterer inne, denn sie sind Telepathen und machen überhaupt erst die Kommunikation zwischen den Reichsteilen möglich.

    Nun, nach dem mysteriösen Tod des Ewigen Imperators wurde sein Sohn zum Prinzkaiser ernannt. Doch die eigentliche Macht liegt bei der obersten Kriegsherrin, welche die Welteroberung weiter vorantreibt.


    Es ist glaube ich unnötig zu erwähnen, dass die Welt nicht gerne erobert werden will und dass gegen Widerstand mit äußerster Härte vorgegangen wird. Das Reich genießt keinen guten Ruf, ist aber nicht durchweg böse, da eben neue Handels- und Kommunikationswege geschaffen und gehalten werden. Zudem verspricht das Reich mehr und größere Zufluchten zu errichten, sodass eines Tages alle Sterblichen vor den Zyklen sicher seien sollen.

  • Hallo Iskaral ,


    Gegründet wurde es von einem Nieri, der ein durchaus abenteurliches Leben hatte. Auf seinen Reisen sah er Armut, Elend, Hunger und Krieg.

    [...]

    Das Ziel ist es eine Welt in Frieden, Harmonie und Wohlstand zu schaffen, unter einer Herrschaft.

    [...]

    Die Eroberungen...

    Da wird es interessant, wie sich dieser Nieri damit abgefunden hat. Also normalerweise will jemand, der Frieden für die Welt will, doch keinen Krieg selber anzetteln? Da stell ich mir recht große innere Zerwürfnisse vor?

    Das Reich wird sehr dezentral geführt. Die wichtigste Position haben die Fernflüsterer inne, denn sie sind Telepathen und machen überhaupt erst die Kommunikation zwischen den Reichsteilen möglich.

    Und hier sehe ich großes Potenzial für Machtmissbrauch. :D Man kann ja erst mal viel erzählen und die anderen glauben es, vor allem, wenn sie es für den Moment eh nicht überprüfen können, was die da so telepathisch empfangen haben.

    Nun, nach dem mysteriösen Tod des Ewigen Imperators wurde sein Sohn zum Prinzkaiser ernannt. Doch die eigentliche Macht liegt bei der obersten Kriegsherrin, welche die Welteroberung weiter vorantreibt.

    Könnte ebenfalls viel Konfliktpotenzial zwischen beiden bieten. Haben sie überhaupt noch die Ziele des Nieri oder geht es ihnen schon um ihre eigene Macht?


    Soweit meine Gedanken, die ich beim Lesen deines letzten Beitrags hatte, vielleicht bringt dir das ja irgednetwas. :thumbsup:

  • Charon


    Danke für deine Gedanken. Es hat mir geholfen die Sache nochmal durchzudenken.

    Also normalerweise will jemand, der Frieden für die Welt will, doch keinen Krieg selber anzetteln?

    Da hast du natürlich recht, dass so jemand prinzipiell nicht darauf erpicht ist Krieg zu führen.

    Aber wenn er der Überzeugung ist, dass jene die er bekämpft eigentlich für alles verantwortlich sind, dass sie hin zu diesen Mitteln gezwungen haben? :evilgrin:

    Hinzu kommt, dass es wohl in meinem Text etwas untergegangen ist, dass zu seinen Lebzeiten die Armee lediglich als Druckmittel eingesetzt wurde und das Krieg nur im "Notfall" geführt wurden.

    Man kann ja erst mal viel erzählen und die anderen glauben es, vor allem, wenn sie es für den Moment eh nicht überprüfen können, was die da so telepathisch empfangen haben.

    Und wieder liegst du richtig. Die Telepathen lenken in gewisser Weise aus dem Hintergrund die Tagesgeschäfte. In unserer Geschichte gibt es ja auch zahlreiche Beispiele in denen wenige, aus dem Hintergrund heraus, ganze Nationen geführt haben.

    *hust* jedes einzelne *hust* chinesiche Kaiserreich *hust*


    Haben sie überhaupt noch die Ziele des Nieri oder geht es ihnen schon um ihre eigene Macht?

    Genau die Überlegung steckte auch bei mir dahinter. Eine Geschichte über ein Imperium auf dem sockelfesten Höhepunkt seiner Macht will doch keiner lesen, oder? :P

  • Das Reich wird sehr dezentral geführt. Die wichtigste Position haben die Fernflüsterer inne, denn sie sind Telepathen und machen überhaupt erst die Kommunikation zwischen den Reichsteilen möglich.

    Nun, nach dem mysteriösen Tod des Ewigen Imperators wurde sein Sohn zum Prinzkaiser ernannt. Doch die eigentliche Macht liegt bei der obersten Kriegsherrin, welche die Welteroberung weiter vorantreibt.

    Die beiden blauen Passagen widersprechen sich ein wenig, finde ich. Oder besser gesagt: es kommt ein wenig darauf an, wie du das weiter ausgestaltest. Die Idee jedenfalls ist gut und eröffnet viele Möglichkeiten, etwa dass die Fernflüsterer sich abstimmen, um selbst die eigentlichen Herrscher zu sein, oder Intrigen von anderer Seite, um eine neue oberste Kriegsherrin zu bestimmen.

    Hast du dir schon Gedanken über den genauen Vorgang der telepathischen Verbindung gemacht?

    Es ist glaube ich unnötig zu erwähnen, dass die Welt nicht gerne erobert werden will und dass gegen Widerstand mit äußerster Härte vorgegangen wird. Das Reich genießt keinen guten Ruf, ist aber nicht durchweg böse, da eben neue Handels- und Kommunikationswege geschaffen und gehalten werden. Zudem verspricht das Reich mehr und größere Zufluchten zu errichten, sodass eines Tages alle Sterblichen vor den Zyklen sicher seien sollen.

    Auch hier hast du eine sehr coole politische Idee zur Expansion (Zuckerbrot und Peitsche... oder so ähnlich), die viel Spielraum lässt und viel, viel besser ist als der stumpfe böse, der irgendwann seine noch stumpferen Armeen aus Haudraufs aussendet und verliert, weil er nicht noch eindimensionaler denken könnte.

    Hinzu kommt, dass es wohl in meinem Text etwas untergegangen ist, dass zu seinen Lebzeiten die Armee lediglich als Druckmittel eingesetzt wurde und das Krieg nur im "Notfall" geführt wurden.

    Klingt für mich nicht unbedingt plausibel :hmm: Entscheidend, aber dazu hast du noch nichts erwähnt, ist die Geschwindigkeit, mit der sich das Reich größer wird. Zumindest denke ich das. Je schneller ein Reich wachsen soll, desto eher muss man "überzeugende Argumente ins Feld führen". Waffengewalt und Eroberung scheinen da plausibler als das Versprechen langfristig Wohlstand aufzubauen.

    Wenn jemand das Ziel verfolgt, ein großes Reich zu gründen oder ein existierende zu vergrößern, dann ist die gewaltsame Eroberung ein Mittel von vielen. Eine anständige Armee (oder allgemeiner Waffen und Kämpfer, könnte ja z.B. auch wenige Magier sein, die anders organisiert sind als z.B. eine römische Legion) verhindert, dass das eigene Reich von einem anderen Reich einfach so verschluckt wird.

    Ich denke, dass die chinesische Außenpolitik seit 1950 eine gute Inspirationsquelle für verschiedene Taktiken zur Umsetzung einer Strategie sein könnte. Zumindest war das meine erste Assoziation.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Hallo Asni,

    Stimmt es widerspricht sich. Gemeint war eigentlich, dass die Kriegsherrin den Prinzkaiser bevormundet und einen gewissen Einfluss auf die Telephaten ausübt.

    Aber wie das genau aussieht und wie weit der Einfluss der verschiedenen Parteien ist muss ich mir noch überlegen.


    Und ja, auch das "pazifistisch expansionistische" Reich klingt erst einmal widersprüchlich. Gedacht war eigentlich, dass es zu Beginn eine Art Konföderation war und dass die aktive Regierungszeit des Ewigen Imperators etwa 50 - 100 Jahre dauern sollte (noch möchte ich mich nicht so genau festlegen). In dieser Zeit hätte sich das Reich vor allem dadurch ausgebreitet, dass schwächere Nationen (z. B. durch Protektoratsverträge) in Abhängigkeit gezwungen wurden.

    Die großen Eroberungskriege hätten erst danach begonnen.


    Was die genauen Umstände der telephatischen Verbindung angeht, so ist es grundlegend aufgebaut wie der Rest des Magiesystems. Man benötigt einen aufgeladenen Astilla (Schwierigkeitsstufe 4) und kann anschließend mit jedem offenen Geiste Kontakt aufnehmen. Wobei über große Entfernungen nur ein sehr geschulter Geist die "Signale" präzise genug aussenden bzw. aufnehmen kann. Weshalb sowohl am Anfang, als auch am Ende der Kommunikationskette ein Telephat steht.


    Ich danke dir für deine Antwort, vor allem die Sache mit der chinesischen Außenpolitik werde ich mir mal ansehen. Chinesische Geschichte ist im allgemeinen eine ziemlich gute Quelle für Inspirationen. Da sie an sich schon so facettenreich und gewaltig ist :)

  • Hallo Iskaral ,


    das Magiesystem hatte ich mir bisher noch nicht angesehen, weil mir der erste Blick so nach einem starren Rollenspiel-Magiesystem aussah, eben mit verschiedenen Fertigkeiten und Stufen. Das reizt mich persönlich nie so, weil es für mich weniger wie eine natürliche Art wirkt, wie die Magie ist, sondern eher wie eine künstliche, wissenschaftliche Art (von Menschen), verschiedene Möglichkeiten der Magiewirkung zu klassifizieren und zu beschreiben. Hilfreich ist es vermutlich trotzdem, wenn man sich so ein System anlegt :hmm:

    Man benötigt einen aufgeladenen Astilla (Schwierigkeitsstufe 4) und kann anschließend mit jedem offenen Geiste Kontakt aufnehmen. Wobei über große Entfernungen nur ein sehr geschulter Geist die "Signale" präzise genug aussenden bzw. aufnehmen kann. Weshalb sowohl am Anfang, als auch am Ende der Kommunikationskette ein Telephat steht.

    Was ist für dich ein offener Geist? Ein anderer Telepath, der das theoretisch auch selbst aktiv wirken könnte, oder gibt es auch nicht-magiebegabte Menschen (oder Wesen), die trotzdem Signale wahr- und aufnehmen können? Wie stellst du dir die Signale vor? So wie Radiowellen, die sich quasi breitflächig ausbreiten, aber nur von entsprechenden Sendern empfangen werden können? Oder ist es eine direkte Verbindung wie mit einem Schnurtelefon? Gerade die erste Möglichkeit oder etwas ähnliches würde es wieder ermöglichen, dass jemand anderes mithört, was gerade für deine doch an Intrigen und Machtspielen ausgerichtete Welt ziemlich hilfreich sein könnte :hmm:


    Für die Expansion finde ich es tatsächlich naheliegener, wenn zuerst vielleicht eine kleine Serie von Kriegen größere Gebietsgewinne ermöglicht und gleichzeitig die Machtposition so stärkt, dass es danach für den Kaiser möglich ist, leichter mit eher politischen Mitteln seine Politik zu betreiben. Vielleicht reicht sogar ein Krieg oder sogar eine einzige Schlacht (oder Zweikampf), um eine Schlüsselposition (vielleicht eine Ressource zur Herstellung der Astilla?) einzunehmen und damit genug zu kontrollieren, dass eine schnelle, großflächige Reichsgründung möglich ist. Da wäre noch die Frage: Was war vorher in diesem Gebiet? Wie waren die Bewohner in sich und untereinander organisiert? Wenn der Kaiser Nomaden dazu zwingen möchte, in einer engen Stadt zu leben, ist mit mehr Widerstand zu rechnen als wenn die sozialen Dorf-Stadt-Strukturen so weiter bestehen können, wie sie eh schon waren und nur der Kopf sich ändert oder etwas mehr Steuern gezahlt werden müssen, die wiederum aber mit einem gewinnbringenden Austausch verbunden sind. Sehr schön dazu anzusehen: Das Leben des Brian. :D


    Ach ja, Worldbuilding kann so viel Spaß machen ^^

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Asni

    Mir persönlich war es wichtig ein recht hartes und komplexes Magiesystem zu bauen, damit ich weiß was möglich ist und was nicht und in welchem Rahmen Magie von einem Normalsterblichen gewirkt werden kann.

    Ich finde es immer sehr spannend in Geschichten zu sehen wie die Magie funktioniert und wenn sie gut nachvollziehbar ist, regt sie mich auch zu eigenen Gedankenexperimenten an. (z. B. die "Allomantie" aus Kinder des Nebels oder "die Macht" aus Star Wars)

    Ich kann es aber verstehen wenn man Magie als etwas mystisches und geheimnisvolles bevorzugt.


    Die Kontaktaufnahme der Telephaten wäre schon recht gezielt und weniger wie Radiowellen. Deshalb sind auch äußerst erfahrene Telephaten nötig, um in einer großen Entfernung das gewünschte Ziel zu finden. Es wäre wie ein Blinder, der auf einem Tisch nach einer Gabel o.ä. tastet.

    Nur wäre es mit einem anderen Telephaten als Ziel so, als wenn die Gabel dem Blinden von selbst in die Hand springt. :essen:


    Ein "offener Geist" ist einer, der sich nicht abschirmt. Dies kann auch durch einen anderen Astilla geschehen.


    Was die genaue Expansion angeht werde ich mir noch einmal ausführlich durch den Kopf gehen lassen und mir verschiedene Imperien der Geschichte ansehen.

    (von den Assyrern bis zum British Empire)


    Aber jetzt ernsthaft, abgesehen von den Aquädukten, den sanitären Einrichtungen, den Straßen, der medizinischen Versorgung, der öffentlichen Ordnung und dem Wein, was haben diese Unterdrücker je für uns getan? :)

  • Die Degeneration/Entwicklung der Karte gefällt mir sehr gut, schöne Idee!

    Zu den Weltreichen: Wenn du an den großen Zusammenhängen interessiert bist: Ian Morris Wer regiert die Welt? (Why the West Rules – for now)

    Was mit Magie natürlich zu beacht ist, ist sicher die Tatsache das sie die uns bekannten Militärstrategien komplett umkrempeln würden. Niemand belagert eine Burg wenn man sie ein Magier einfach wegsprengen kann. Entsprechend würde auch niemand eine Burg bauen. *g*
    Auch die Möglichkeit eines "Magietelefons" hatte keines der Weltreiche, da würden sich vermutlich ebenfalls ganz andere Bedingungen ergeben. Aber auf jeden Fall natürlich ein massiver Vorteil wenn die Gegner das nicht haben...

    Und nur weil du weißt wie das Magiesystem funktioniert, muss das dann ja der Leser/Protagonist zwinged erfahren. ^^

  • Hi,


    nach einer (viel zu langen) kreativen Zwangspause möchte ich wieder hier einige Ideen vorbringen und allgemein wieder aktiver werden.

    In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert. Als "Landkarten-Fanatiker" musste ich eben diese erneut überarbeiten. Die Entwicklung bzw. die Degeneration der Kontinete bleibt erhalten. Nur habe ich mittlerweile eine weitere Ebene hinzugefügt: Nachdem bereits ein Unterridischen Tunnel- und Höhlennetzwerk zur Welt hinzugefügt wurde, wird nur auch der Himmel erobert. Es gibt nun Schwebene Inseln, bzw. Felssplitter (einen wirklichen Namen habe ich noch nicht). Die Städte sind dabei in den Fels hinengebaut und befinden sich tendenziell eher an der Unterseite. Diese Schwebenen Inseln sind allerdings nicht sonderlich groß, also nicht zu vergleichen mit tatsächlichen Inseln die mehrere hundert Quadratkilometer umfassen können.


    Darüber hinaus habe ich die Völker allgemein überarbeitet. Es sind nun einige neue hinzugekommen wie die Raxaja, echsenartige Humanoide, deren Lebensweise aber eher an Insekten erinnert. Sie leben in Schwärmen und stammen alle von einer Königin ab. Innerhalb eines Schwarms gibt es verschiedene "Klassen" mit verschiedenen Fähigkeiten und Aufgaben.

    Ebenso habe ich andere Völker verworfen, weil sie sich beispielsweise nicht genug von anderen unterschieden haben. Die aktuelle Liste an Völkern samt detallierter Beschreibung werde ich in naher Zukunft nachreichen.


    Eine weitere Veränderung ist der Geschichte geschuldet welche ich momentan schreibe/konzipiere. Das Magiesystem ist nun etwas entschlackt und nicht mehr so starr. Allerdings ist die Nutzung von Magie weiterhin an bestimmte Gegenstände gekoppelt. Ich werde aber versuchen das ganze etwas "mystischer" zu gestalten.


    Dazu ist nun die wichtigste Veränderung, dass ich mich dazu Entschieden habe Technologie einzuführen und mich vom Setting her weiter vom Mittelalter zu entfernen. Magie dient dabei als Energiequelle für die Technologie. Sie beschränkt sich allerdings auf einige einfache Apperaturen, wie Aufzüge, Schienenfahrzeuge, Laternen oder manche Werkzeuge, sodass nun auch Gebäude und Gebäudekomplexe in Wolkenkratzergröße in dieser Welt möglich sind.


    Eine kleine und eher formelle Veränderung ist der Name. Der Planet um den es eigentlich geht trägt nun den Namen Metoria,

    während Aré nun der Name der Gesamtheit des Kosmos ist.


    Hier ist die Metoria-Karte welche ich gezeichnet habe. Noch ist nicht alles beschrieben, weil ich die Details der Welt eher "von innen nach außen" bauen will und mich erstmal auf einen Kontinet bzw. einige Regionen beschränke.



    Ich hoffe es finden sich noch einige, die etwas Interesse an meinen Ideen zeigen.

    Ich danke schon mal jedem, der das hier liest.

  • Es folgt eine Flut an Völkern, sowie deren Beschreibungen. Ich werde es auf mehrere Beiträge verteilen, damit es nicht zu erschlagend wird. Zudem werde ich es so aufteilen, dass Völker zu denen ich viel geschrieben habe und viele Ideen hatte mit solchen zusammengeworfen werden die noch nicht so umfangreich sind.


    Pan

    Vermutlich eines der ältesten Völker. Sie selbst ähneln eher Pflanzen als Menschen Ihren Legenden zufolge stammen sie von Cel-Minar ab, der Urmutter, dem ältesten aller Wesenheiten der gesamten Schöpfung und erste Seele, welche den Tod besiegte.

    Aufgrund der langen Zeit in der sie bereits auf der Welt wandeln gibt es sie fast überall auf der Welt. Dabei weichen die einzelnen Kulturen selten von dem Kern ihres Glaubens ab. Die Lith glauben an den „Seelenstrom“. Wenn eine Person stirbt, dann kehrt ihre Seele in diesen Strom zurück, um dann einen neuen Körper auszufüllen. Das Bewusstsein bleibt erhalten, aber alle Erinnerungen verschwinden. Nur manchmal kommen diese Erinnerungen in Form von Träumen zurück. Ein Pan-Kind ist Seelenlos bei seiner Geburt, bis eine Dryade den Körper mit einer Seele „verwebt“. Diese Dryaden sind Naturgeister, welche von den Alben angebetet werden und als spirituelle Führer fungieren, während die weltlichen Herrscher demokratisch gewählt werden.

    Traditioneller Weise bauen Pan nicht, sie Formen ihre Behausungen (wie ihre Kleider und Werkzeuge) aus Bäumen und Gräsern (mithilfe von Baumsängern). Das Verzehren von Fleisch ist aber nicht problematisch, da eine Seele den Körper nach seinem Tod (in der Regel) verlässt. Das rituelle verzehren von Fleisch ist eine letzte Ehrung des Toten und eine Geste der Huldigung an die Natur. Eine ausgezeichnete Beziehung pflegen die Alben mit den Femen, mit welchen sie öfters zusammenleben.

    Sie nennen sich in ihrer eigenen Sprache Mane´dhen und unterteilen sich in verschiedene Stämme, jeder benannt nach dem Baum, welcher von ihren Dryaden bevorzugt wird. Die größten (noch verbleibenden Stämme) sind zum einen der Kiefernstamm, der Eichenstamm, der Stechpalmenstamm und der Ahornstamm. Diese Stämme leben zurückgezogen, doch einige Individuen leben von ihren Stämmen getrennt und mischen sich unter die anderen Sterblichen Völker. Diese Pan werden häufig als Sonderlinge betrachtet.


    Femen

    Femen sind Entitäten welche von Starken Gefühlen und oder Magie angelockt werden, sie sind halb-Körperlich und könne verschiedene Gestalten annehmen, dabei ist ihre Gestalt meist abhängig von der Mondzeit.

    Sie bilden keine bekannten Gesellschaften oder Reiche und da sie in der Regel große Massen und Städte meiden ist nur sehr wenig über sie bekannt.


    Hadoren

    Die Hadoren sind ein Volk gelbäugiger Krieger und Magier. Sie bewohnen vor allem die Bergigen Archipele und Hochland weit im Süden und geraten häufig mit den Ke-thi aneinander. Als Transportmittel nutzten sie vor allem die Drachenartigen Kreaturen und gewaltigen Echsen ihrer Heimatgebiete, welche sie mittlerweile in die ganze Welt verbreitet haben.

    Sie teilen sich in drei sehr unterschiedliche Stämme auf: Die Luiven, oder auch als „die Tiefen“ bezeichnet, sie leben in den Unterreichen und verhüllen ihre Körper wenn sie an die Oberfläche kommen. Der zweite Stamm sind die Kor´or, welche vor allem bewaldete Regionen bewohnen und ebenso wie die Luiven meiden sie Kontakt zu nicht-Hadoren, sind aber deutlich aggressiver im Umgang mit ihnen.

    Die Akroyne stellen den dritten Stamm dar. Sie leben in Küstennähe und haben einige der beeindruckendsten Städte erbaut und sind vor allem als offene (wenn auch etwas elitäre) Handelsherren bekannt geworden.

    Sie beten neben vielen kleineren Geistern allem zur Magiegöttin Nuru´Nehar.

    Bei den Hadoren herrscht eine sehr starke matriachalische Kultur. Männer dürfen keinen Besitz haben und leben in eigenen gesonderten Gemeinschaften, sie werden nur als Arbeiter und Soldaten eingesetzt und dürfen keinen Besitzt haben.

  • Dairu

    Die Dairu sind ein elfenartiges Volk. Ihr Pantheon ist fast so facettenreich wie ihre Küche. Diese Volk ist vor allem für seine Freiheits und Individualitäts liebende Kultur bekannt. Magie hat einen hohen Stellenwert, aber im Grunde sind alle in den Augen der Dairu gleich (den alle müssen sterben)

    Murgi vahlai, Pasa vahlai“ (Alle sterben, alle sind gleich).

    An der Spitze ihre Gesellschaft stehen gewählte Vertreter, welche allerdings auf Lebenszeit gewählt werden und nahezu königliche Macht genießen.


    Seren

    Den Seren wachsen bunte Federn aus Gelenken und Schläfen, sie sind kleiner als die Dairu und Bewohnen in erster Linie Gebirgige Regionen.

    Die Seren lebten ursprünglich in den Hochmooren der Flammenberge, doch mittlerweile haben sie außerhalb ihrer eigentlichen Heimat zahlreiche Städte gegründet und zählen mittlerweile zu den bedeutendsten und eifrigsten Völkern im Umgang mit Magotechnik.

    Bei den in Gilden organisierten Seren bedeutet die Loyalität zur eigene Gilde, sowie der Bildungsgrad fast alles. Dabei werden sämtliche Zweige der Wissenschaft wie die Magie, Alchemie, Philosophie und Astrologie gleichermaßen mit Begeisterung verfolgt. Die Zugehörigkeit zur Gilde, sowie der Rang innerhalb wird durch sehr farbenprächtige Gewänder ausgedrückt. Die Seren-Städte sind häufig auch Heimat riesiger Universitäten.

    Frauen haben in der Gesellschaft häufig höhere Positionen inne, im großen und ganzen werden die Geschlechter aber gleich behandelt.

    Insgesamt sind die Seren sehr offen was ihren Glauben betrifft, bei den Verehrungen, und Ritualen zu ehren von Göttern und Geistern spielen Feuer und Wasser aber immer eine große Rolle.


    Draikane

    Dieses Volk, manchmal auch fälschlicherweise als Halbvolk bezeichnet, ist eines der ältesten Völker. Sie erbauten ihre Städte im Hochland von Umbra, von wo aus sie einst ein mächtiges Imperium hielten und die Schwebenden Inseln besiedelten, welche mittlerweile ihre einzige Heimat darstellen. Sie reiten auf Drachen, dabei gibt es allerdings kein Meister-Tier-Verhältnis, sondern Reiter und Drache werden als gleichgestellte Partner betrachtet.

    Nach zahlreichen Kriegen in denen immer mehr Drachen starben gaben die Draikane ihr Imperium auf und versuchten wieder einen Bescheidenen Lebensstil zu führen um ihre Bindung zu den Drachen wieder zu stärken, denn diese Verbindung ist ihnen das wichtigste. Da ihre Gesellschaft sehr Vertikal lebt müssen sich die nicht-Drachenreiter stets fügen.

  • Hallo Iskaral ,


    Ein Pan-Kind ist Seelenlos bei seiner Geburt, bis eine Dryade den Körper mit einer Seele „verwebt“.

    Wie äußert sich das so seelenlos zu sein? Und was passiert, wenn keine Dryade das macht, "lebt" das Kind dann einfach so vor sich hin?


    Hier zwei Stellen, bei denen ich mir zukünftige Konflikte vorstellen kann:

    „Murgi vahlai, Pasa vahlai“ (Alle sterben, alle sind gleich)

    Was, wenn sich dem jemand widersetzt, bricht dann eine Art Glaubenskrieg aus?

    Da ihre Gesellschaft sehr Vertikal lebt müssen sich die nicht-Drachenreiter stets fügen.

    Das ist innerhalb der Gesellschaft der Draikane? Gibt es da nicht sowas wie Neid oder Unterdrückung durch eine Zweiklassengesellschaft?

  • Wie äußert sich das so seelenlos zu sein? Und was passiert, wenn keine Dryade das macht, "lebt" das Kind dann einfach so vor sich hin?

    Ein seelenloses Kind ist schlicht und ergreifend nur eine leere leblose Hülle, welche im Prinzip nicht mal lebensfähig ist.


    Was, wenn sich dem jemand widersetzt, bricht dann eine Art Glaubenskrieg aus?

    „Murgi vahlai, Pasa vahlai“ ist eher eine Art Sprichwort und eine Lebensweiheit, welche darauf hinweist, dass sämtliche unterschiede die die sterblichen im Leben trennen eigentlich nichtig sind, weil sie eben sterblich und vergänglich sind. Es handelt sich nicht um ein religiöses Dogma, obwohl diese Ansicht zugegebener Weise auch recht nihilistisch ist.


    Das ist innerhalb der Gesellschaft der Draikane? Gibt es da nicht sowas wie Neid oder Unterdrückung durch eine Zweiklassengesellschaft?


    Exakt, Drachenreiter unterdrücken diejenigen Draikane, welche keine Drachen reiten. Hinzu kommt die Tatsache, dass man ohne fliegendes Transportmittel in einer Region aus fliegenden Felsbrocken ziemlich unterlegen ist ;)


    Hier die nächste Ladung.


    Drachen

    Die Drachen werden fälschlicherweise oft als durch und durch verdorbene und zerstörerische Wesen angesehen. Allerdings sind dies nur wenige Individuen, obwohl ein Drache nicht durch die Leere korrumpiert sein muss um Sterblichen gegenüber bösartig zu erscheinen. Drachen sind einzelgängerisch, ihre Sprache ist für Sterbliche unverständlich und auch Drachen können keine Sterbliche Sprache nachahmen. Dafür sind Drachen dazu in der Lage Magie zu nutzten, da ihr Körper zum Teil aus einem Astilla-ähnlichen Material besteht.

    Drachen können Uralt werden und zwischen wenigen und dutzenden Metern groß werden. Wobei die wirklich großen Drachen nicht mehr in diesen Gefilden weilen und sich in warme Höhlen, tief im inneren der Erde, noch unterhalb der Unterreiche, eingegraben haben.


    Raxaja

    Die Raxaja sind ein Echsenartiges Volk, wobei sich einzelne Individuen stark unterscheiden können, da die Raxaja sich in Kasten unterscheiden wobei jede Kaste durch bestimmte Mutagene, welche bereits dem, von einer Königin gelegtem Ei, zugefügt werden. Die Lebenspanne variiert auch mit den Kasten, genauso wie die äußerliche Form und die Empfänglichkeit für Magie (auch dies kann in gewissem Rahmen beeinflusst werden)

    Die Kasten sind (ihrer Bedeutung nach geordnet):


    Königin: Die Anführerin, nur sie kann Eier legen, die Mutagen bilden und aussondern

    Schrecken: Die Assassinen und persönlichen Leibwächter der Königin, sie stellen die Elite dar

    Lords: Aristokraten und Feldherren, die obersten Handlanger der Königin

    Doktoren: Für die Anwendung der Mutagene verantwortlich

    Hexen: Die Magier, sie sind die zahlenmäßig kleinste Art

    Krallen: Die einfachen Soldaten Drohnen

    Buddler: Die einfachen Arbeiter Drohnen

    Kriecher: Die kleinste Art, sie sind mit zusätzlichen Gliedmaßen ausgestattet

    Unreihne: Könne von selbst mutieren und auch andere Lebensformen absorbieren, meistens mutieren sie um Brutstöcke zu formen.


    Die Raxaja leben vor allem in den Unterreichen, einige Stämme bereisen aber auch die Meere oder Lüfte mit „Leviathanen“, aussergewöhnlichen Raxaja, welche besonders schwer zu Züchten sind. Ein Leviathan ist bei den Raxaja mehr Wert als ein ganzer Stamm.

    Die Mutagene der Raxaja sind äußerst begehrt und die Aussicht auf sie locken daher immer wieder verzweifelte Abenteurer in die Nähe ihrer Brutstöcke.


    ...und der letzte Satz.


    Nieri

    Die Nieri sind blauhäutige Wassernomaden, die ihr gesamtes Leben auf dem Rücken der Baleas, walähnliche Meereskreaturen, verbringen. Die wenigsten von ihnen betreten je festes Land, wobei sie Handel mit den „Landvölkern“ treiben. Sie beten zum großen Geist des Meeres Karismehen.

    Ihre Kleidung und ihre Werkzeuge stellen sie aus den Überresten von Fischen und Baleas her.

    Älteste werden häufig als sog. Ama-Kai zu rate gezogen. Falls die Nieri so etwas wie Anführer haben, dann sind es die Ama-Kai.

    Um den harten Klimaverhältnissen zu entgehen, ziehen sich die Nieri zu gewissen Zeiten im Zyklus in Höhlen zurück, welche eine Verbindung zu offenem Wasser aufweisen. Dabei kommt es zwischen Stämmen immer wieder zu Konflikten über die Rechte an bestimmten Höhlen.



    Chelonier

    Die dunkelhäutigen Chelonier bewohnen ebenfalls die Rücken gewaltiger Tiere. Ihre „Wandernden Städte“ erbauten sie auf dem Rücken riesiger Schildkröten, welche vor allem durch Öd- und Wüstlanden streifen. Die Chelonier pflegen eine sehr pazifistische Lebensweise, nachdem ihr Volk in der Vergangenheit durch zahlreiche Kriege fast ausgelöscht wurde und scheuen daher den Konflikt mit anderen Völkern. Sie konzentrieren sich eher auf den Handel und dringen in der Regel nicht tief in dicht besiedelten Regionen vor.

    Innerhalb der Stämme und zwischen ihnen werden Konflikte und Rivalitäten in der Regel durch Wettkämpfe entschieden. Eine Praxis die sich mittlerweile auch in anderen Kulturen etabliert um unnötiges Blutvergießen und kostspielige Feldzüge verhindern sollen.

    Die Chelonier lehnen im Gegensatz zu den Nieri Technologie nicht vollständig ab und schützen ihre Städte und Riesenschildkröten mit Großschilden vor der Witterung.



    Ruva´Naiim (ausgestorben?)

    Dies sind groteske und abscheuliche Kreaturen, die von Magie angezogen werden. Es gibt sie in zahlreichen Formen und Ausprägungen. Die kleinsten ihre Gattung werden Throlle genannt, die größten gelten als Titanen. Allerdings gelten die Ruva´Naiim bereits seit einer halben Ewigkeit als ausgestorben, sie seien während des Bruchs zwischen den Sterblichen und den Wächtern nahezu alle ums Leben gekommen. Sie seien von dem Volk bekämpft worden, welches die Urga erschaffen hatte. Wahrscheinlich wurden diese mit in den Untergang gerissen und das obwohl (laut den Legenden) etwa eintausend Urga auf einen Ruva´Naiim kamen.


    Urga (ausgestorben ?)

    Die Tiermenschen sind eines der älteren Völker. Sie selbst nennen sich Urga, doch ihr Name in der Gemeinsprache beschreibt sie bereits perfekt: Sie sind eine Kreuzung aus Mensch und Tier und Weisen körperliche Merkmale beider auf. Sie wurden angeblich von einem Antiken Volk erschaffen um als eine Armee zu dienen und dementsprechend vielfältig sind sie auch an verschiedene Bereiche (der Kriegsführung) angepasst. Diese Arten sind:


    Flüsterer – Arachnidenähnlich mit menschlichen Gesichtern

    Brüller - Löwenähnlich

    Keiler - Wildschweinähnlich

    Stoßer - Widderähnlich

    Heuler - Wolfsähnlich

    Flatterer - Fledermausähnlich

    Greifer - Kalmarähnlich (bewegen sich an Land)

    Krabbler - Tausendfüßlerähnlich

    Schwirrer - Libellenähnlich


    Sie gelten mittlerweile seit etwa 3000 Jahren als ausgestorben.


    Dies waren alle bedeutenden Völker samt einer oberflächlichen Beschreibung. In manche sind bisher mehr Ideen geflossen als in andere, aber ich versuche jedem Volk etwas besonderes zu geben.

    Ich hoffe es ist mir gelungen mich von den Stereotypen-Fantasyvölkern etwas zu entfernen.

    Über etwas Feedback würde ich mich freuen:)


    btw mein aktueller Avatar ist eine Skizze eines Ruva´Naiim welche ich angefertigt habe. Nicht sonderlich gut, aber ich versuche meine Zeichenkünste in puncto Humanoide gestalten noch zu verbessern :)

  • Ich glaube, dass was ich jetzt schreibe passt noch in dieses Thema, werde diesbezüglich aber vielleicht auch ein seperates anlegen. Wie dem auch sei, ich habe begonnen eine Geschichte zu schreiben, welche in dieser Welt spielt. Ich habe versucht die Handlung auf einige Sätze zu reduzieren, kann mir aber einige Randbemerkungen nicht verkneifen, denn mein anliegen ist, wie man das Worldbuilding am besten in die Geschichte integrieren könnte. Also, dass gewisse Aspekte der Welt die Handlung direkt beeinflussen und die Welt nicht nur Kulisse ist, sodass die Geschichte nicht auch überall sonst im Hyper-Multiversum der Fantasywelten stattfinden könnte.


    Also hier eine kurze Zusammenfassung:


    Die Heldin ist eine leicht verzogene Tochter eines Großherren. Sie wird zu einem Gelehrten gebracht, der sie erziehen soll, sich aber mehr mit seiner eigenen Arbeit beschäftigt. Als er stirbt soll sie ein Begräbnisritual seines Volkes abhalten, indem sie (als die, dem Verstorbenen am nächsten gelegene Person) eine Pilgerreise unternehmen soll. Am Ende dieser Reise soll sie seinen Leichnam in einem Schrein zur Ruhe legen. Da sie das neunte Kind des Großherren ist wird gestattet, dass sie dieses Risiko auf sich nimmt. Mit einer kleinen Leibgarde macht sie sich während der Zeit des Wachstums auf den Weg.

    Allerdings ist im Leichentuch des Verstorbenen etwas verborgen, die Ergebnisse seines Lebenswerkes, eine Karte zur verschollenen Stadt Ontaris, etwas nachdem Magier seit Sterbliche Gedenken gieren. Und so hat der kleine Trupp es bald mit Attentätern, Magiern und Draikanischen Kriegsherren zu tun bekommen, bis zuletzt nur noch die Tochter des Großherren übrig ist und sich alleine durch die Wildnis zum Schrein kämpfen muss.


    Ab hier nimmt die Geschichte aufgrund wechselnder Perspektiven mehrere Wendungen und ich bin mir noch nicht so sicher wie es im Detail weitergeht.


    Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen und vielleicht auch eine Rückmeldung geben wie ihr die Geschichte soweit findet.

    Vielen dank schon mal an jeden, der das hier noch liest.

  • Vielen dank schon mal an jeden, der das hier noch liest.

    ^^ Zugegeben, die ganzen Details der Völker hab ich mir nicht merken können. Das war schon sehr eine Info-Flut, die noch dazu im Grunde keine große Relevanz für die Geschichte hat. Zumindest ist das mein Eindruck. Das ist keine Kritik, bloß eine Feststellung. Worldbuilding lebt ja auch davon, "ein schönes, buntes Bild" mit vielen Völkern zu malen.

    Wenn du mehr Leser*innen für dich gewinnen möchtest, könntest du im Gegenzug auch bei anderen lesen und kommentieren. Nur so als gut gemeinter Rat ^^


    Die kurze Zusammenfassung der geplanten Geschichte finde ich nicht schlecht. Der Grund für die Reise ist mal etwas ungewöhnlicher und im Vergleich mit dem klischeehaften "Held zieht aus, um die Welt zu retten" geradezu banal. :thumbup:

    In der Ausgangssituation liegt auch genug Material, um die Heldin zu charakterisieren und ihr im Laufe der Reise Zeit und Raum zu geben, sich zu entwickeln (denn sie kommt dann ja aus einer Situation, in der sie eigentlich nichts lernt und sich vermutlich hauptsächlich langweilen müsste :hmm: ).

    eine Karte zur verschollenen Stadt Ontaris,

    Hier stellt sich mir die Frage: Wie geht eine Stadt verloren? Was muss hier auf "weltpolitischer", geschichtlicher Ebene passiert sein, dass das möglich ist? Vielleicht ist die Frage auch sinnlos, aber ich würde mir das überlegen, um Logikbrüche zu vermeiden.

    Die zweite Frage zur Karte schließt sich direkt daran an: Woher wissen die Feinde, dass die Heldin bzw. die Leiche im Besitz dieser Karte ist?


    Viel Spaß beim Schreiben!

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Asni

    Ist Atlantis nicht auch eine verschwundene Stadt? (Natürlich nur, wenn man an ihre Existenz glaubt) ^^;)

    Auch ich mag die Idee:D

    Aber da du ja angedeutet hast, dass deine Geschichte ab einem bestimmten Punkt von mehreren Perspektiven erzählt wird, würde ich etwas ändern.

    Nämlich das deine Hauptcharaktärin nicht mit einer kleinen Garde los zieht, sondern mit ihren Geschwistern.

    Das würde es meiner Meinung am Punkt der Trennung noch interessanter machen.


    Aber vielleicht schwebt dir ja etwas ganz anderes vor.^^

    Ich bin gespannt. :thumbup:

  • hallo Iskaral,


    vorab muss ich sagen, dass mir deine Welt aufgrund der Vielzahl an Völkern auf anhieb gefallen hat, da steckt auf jeden fall jede Menge Erzählstoff drin. ;)


    Zitat von Iskaral

    sehr offen was ihren Glauben betrifft, bei den Verehrungen, und Ritualen zu ehren von Göttern und Geistern spielen Feuer und Wasser aber immer eine große Rolle.

    Das hier war soweit ich nichts übersehen habe jedoch die einzige Textstelle in der du über Götter und Glauben schreibst, haben die anderen Völker keine Götter an die sie glauben?


    Hat irgendein Gott oder vielleicht sogar mehrere diese Welt erschaffen, oder halten die Daseinsformen die deine Welt besiedeln das für Irrsinn und glauben an eine Art "Urknall"?


    Das fände ich auf jeden fall noch erwähnenswert, vielleicht machst du dir ja noch ein paar Gedanken woran DU Glaubst, viel wichtiger glaube ich jedoch ist woran deine VÖLKER glauben!:)



    Ich wünsche dir auf jeden fall viel Spaß beim schreiben!

    vielleicht bekommen wir ja irgendwann auch mal etwas davon zu lesen ;)

  • Vielen Dank für den Input,

    hier einige Versuche die offenen Stellen zu schließen:

    Woher wissen die Feinde, dass die Heldin bzw. die Leiche im Besitz dieser Karte ist?


    Darüber habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht, meine Idee wäre, das ein befreundeter Gelehrter einigen Spuren folgt und 1 und 1 zusammenzählt. Dieser würde als erster Versuchen die Karte in seinen Besitzt zu bringen und führt weitere Mächte auf diese Fährte. Wie genau diese Plotstrang aussieht glit es aber noch auszuarbeiten.


    Nämlich das deine Hauptcharaktärin nicht mit einer kleinen Garde los zieht, sondern mit ihren Geschwistern.

    Das würde es meiner Meinung am Punkt der Trennung noch interessanter machen.


    Diese Idee finde ich wirklich großartig, ich glaube ich werde so eine ähnliche Konstellation einbauen. Ursprünglich war geplant, das die Leibgarde an einem Punkt der Reise allesamt getötet werden, aber aus ihnen POV Charaktere zu machen finde ich deutlich besser.:thumbsup:



    Ich glaube in kürze werde ich meine ersten Entwürfe des Textes im Forum veröffentlichen.


    spiller,

    zunächst vielen Dank für deinen Beitrag.

    Was deine Frage betrifft, so habe ich recht zu Anfang etwas über das Götter/Religionssystem geschrieben, allerdings habe ich es seit dem etwas verändert und ich bin mir mittlerweile nicht sicher ob ich mich wirklich auf ein konkretes Pantheon festsetzen möchte.


    Aber grundsätzlich ist es so, dass die Götter/Geister (über die genaue bezeichnung bin ich mir noch nicht sicher, wahrscheinlich nehm ich beides) einst die Sterblichen Völker anführten, bis diese sich von ihnen lossagten. Nach einem Zeitalter in dem die Magier herrschten und der glaube an die Götter geächtet war, kehrte dieser allerdings zurück. Verschiedene Völker beten verschiedene Entitäten an, welche sie auch gleichzeitig als Urahnen ansehen.


    Aber besonders in der Mythologie der Welt möchte ich so viele graue Flecken wie möglich habe, einfach aus dem Grunde, dass ich es so deutlich spannender und interessanter finden würde.

  • Hallo Iskaral ,


    schon die bisherigen Beschreibungen über die Welt finde ich sehr interessant. Allein deswegen würde ich schon in deine kommende Geschichte reinlesen. Ich habe noch einen weiteren Grund dafür:

    Die kurze Zusammenfassung der geplanten Geschichte finde ich nicht schlecht. Der Grund für die Reise ist mal etwas ungewöhnlicher und im Vergleich mit dem klischeehaften "Held zieht aus, um die Welt zu retten" geradezu banal.


    denn mein anliegen ist, wie man das Worldbuilding am besten in die Geschichte integrieren könnte. Also, dass gewisse Aspekte der Welt die Handlung direkt beeinflussen und die Welt nicht nur Kulisse ist

    Da das dein Anliegen ist, was schwebt dir denn da so vor? Mein erster Einfall dazu (vermutlich ein eher simpler) ist, dass bestimmte Orte eingebunden werden. Das wäre dann so etwas wie: Um Ort X zu erreichen, musst du durch das Gebiet Y, aber dort leben die Z und die haben das gar nicht so gerne. Dann hattest du noch die extremen Jahreszeiten, da wird dann die Hauptfigur vermutlich auch mit zu kämpfen haben. Aber das sind ja jetzt eher die nahe liegenden Sachen und ist nicht wirklich was besonderes. Also hast du da schon konkrete Ideen für?