Ymir "Die Lichter von Dunhaven"

Es gibt 734 Antworten in diesem Thema, welches 112.906 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Mai 2024 um 14:10) ist von ofinkandpaper.

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    Auch hier bin ich dann ein bisschen weiter gekommen udn finde es sehr schön, dass du in diesme Maße auf Elinas Vergangenheit und die damit verbundenen doch recht schrecklichen Gefühle eingehst. Man kann sich sehr gut in Elina hineinversetzen. Die Lytttra ist für mich noch ein bisschen undurchsichtig, aber das kommt bestimmt noch ;)

    _Wenn Metjan_ ihr nicht rechtzeitig zur Hilfe gekommen _wäre, dann würde sie jetzt nicht hier sitzen.

    Ich würde den Satz hier nen bisschen abändern. Für meine Ohren klingt er dann runde... :hmm:

    „Euer Name“, sagte Serija. „Namen sind etwas, das uns die Götter geschenkt haben.“, (kein Punkt ;)) fuhr sie fort. „Es ist der unverkennbare Klang des Wortes, welcher am meisten mit einer Person in Verbindung gebracht wird. Wegen der Verknüpfung, die sie mit ihrem Träger haben, kann ich sie hören. Die Melodien, der verschiedenen Namen schwirren um die jeweiligen Besitzer, wie die Bienen um ihren Stock. Sie machen einen großen Teil des persönlichen Liedes aus, welches wir in unserer Lebzeit komponieren. Um Euch_(Komma) mein Kind, klingen viele Töne. Ich höre die schrillen Schwingungen der Angst, die sanften Klänge der Traurigkeit, aber auch heiteres Spiel von Hoffnung. Ihr seid wahrlich ein besonderer Mensch. Ein starker Mensch. Lasst Euch nie etwas anderes sagen.“

    Ich finde, dass du hier etwas sehr komplexes, was nur schwer zu beschreiben bzw. auch zu greifen ist, auf gelungen Art beschrieben hast. Das wäre mir im Leben nicht geglückt :hi1:

    „Ich glaube_(Komma) ich muss langsam wieder zurück“, sagte sie und versuchte, sich herauszuwinden.


    xoxo
    Kisa

  • Ein wirklich gelunges Ende eines Kapitels. Ich habe nunmehr auch Kapitel 14 durchgeackert und bin immer noch Feuer und Flamme für diese Geschichte ;) Ich finde es sehr schön, dass sich Tjelvar und ford im Gefängnis wieder ein bisschen annäheren an ihre Freundschaft und auch das sie für sich herausgefunden haben, dass sie Elina vertrauen können, finde ich einen sehr gelungen Handlungsbogen für das Ende dieses Kapitels. Ich bin gespannt wie es weiter gehen wird und freue mich auch schon darauf weiter zu lesen. :D

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    „Ja_ (Komma) klar“, antwortete sie mit großen Augen.

    „Ihr habt eine Woche.“ Elina ließ den Kopf hängen. „In dieser Zeit kann Baleson euch nichts. Bis dahin müssen wie (wir) einen Weg gefunden haben, wie wir euch da rausbekommen.“

    „Ich dachte_(Komma) du hättest es noch mitbekommen“, meinte Elina an Frod gerichtet. „Durin hat Baleson zum Jarlskampf herausgefordert.

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    So, nach langer Zeit melde ich mich auch mal zurück ^^

    Und das erste was ich mache, ist zu antworten ^^

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    Jetzt habe ich auch das 9. Kapitel verschlungen.

    Oh, verschlungen klingt doch schon mal gut :D

    Aber ich muss auch sagen, dass ich ohnehin finde, dass du einen sehr schönen flüssigen Schreibstil hast, in dem es einem nicht schwer fällt, sich in die figuren und deren Emotionen und Handelungsweisen hineinzuversetzen. Sowas habe ich tatsächlich schon länger im Forum in dieser Form nicht mehr gelesen udn freue mich daher immer wieder hier was neues zu lesen, weil ich sofort in einer anderen Welt gefangen bin ;) Also weiter so!

    Oh, danke für das Kompliment c: Ich habe nicht gedacht mich in dieser Form von der Masse abheben zu können ^^ Aber es ist schön, wenn du das so siehst. Ich versuche weiterhin das Niveau zu halten oder noch zu steigern.

    Bin zwar noch nicht weit gekommen, fand den ersten Teil des Kapitels aber ganz gut geschrieben, wobei ich zugeben muss, dass es sich mir noch nicht so recht erschließt, warum Durin die Tasche geklaut hat bzw. hat klauen lassen. Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass er zu den "Guten" gehören würde und bei dem letzten Gespräch zwischen Ford, Durin und Tjelvar hatte ich den Eindruck, dass sie auch zusammen arbeiten würden....

    Ja, ich wollte hier eine gewisse Ambivalenz erzeugen. Nennt man das so? Also eben genau das, das man nicht weiß, wo man bei Durin dran ist. Warum er die Tasche geklaut hat/klauen ließ ist halt hier, davon abhängig, wem man glauben schenkt. So habe ich versucht zwei Gegenmeinungen aufzubauen. Fakt ist, die Tasche wurde gestohlen. Da versucht sich Durin ja gar nicht rauszureden. Er sagt, er habe das auf Befehl seines Herren gemacht. Immerhin sieht Baleson in den Fremden eine Gefahr. Und in der Tasche oder besser gesagt derem Inhalt die Zündung für die Gefahr.
    Tjelvar ist dagegen der Meinung gewesen, dass Durin und Baleson einander nicht riechen können. Was Durin in so einem Fall mit der Tasche will ist aber noch nicht klar. Vermutlich wäre der erste Gedanke aber, dass er den Inhalt selbst benutzen will.

    ich muss zugeben, dass es mir im Part vorher auch schon nicht ganz so schlüssig war, warum Tjelvar als erstes gleich darauf gekommen ist, dass Ille Ford entführt hat und nicht irgendwer anders?!

    Ich hatte das versucht das an zwei Stellen klar zu machen.
    Erstmal:

    „Der gehört Frod, oder?“, fragte Elina, als Tjelvar den Ring seines Begleiters an einer Kordel hervorzog.

    „Den würde er niemals zurücklassen.“ Er schaute zu ihr auf.

    das er entführt wurde. Nur als Ahnung natürlich. Ist ja noch lange kein Beweis.
    Und Zweitens:
    Tjelvar zuckte mit den Schultern und setzte seinen Weg fort. „Wer auch immer es war, trug Sorge dafür, dass die Lichter aus sind und der Stall verschlossen ist. Wenn er nicht zumindest ein Freund der Familie ist, wäre ihm das scheiß egal.“

    Um Ille als Verdächtigen ins Spiel zu bringen. Davor fragte er noch Illes Vater, wo sein Sohn sei, der gibt aber nur zur Antwort, dass er eigentlich schon längst hätte zurück sein sollen. Ebenfalls sus.
    Also ... Tjelvar WEIß nicht, dass es Ille ist, aber er geht davon aus.

    Zumal Tjelvar und Ford sich ja schon "Feinde" gemacht haben, als sie beim Jarl waren. Könnte genauso gut irgendjemand sein, der vom Jarl beauftragt worden war, Ford zu entführen, damit sie die Stadt verlassen, was diese ja unbedingt wollte?!

    Guter Punkt. Vielleicht fällt mir noch was ein, dass ich einfügen kann um DIESE Tatsache als unwahrscheinlich aussehen zu lassen :hmm: So, dass dem Ille Verdacht nichts im Wege steht.

    Sie sind in meinen Augen nachvollziehbar, auch wenn ich sagen muss, dass es mich doch ein bisschen überrascht hat, dass sie Ford so leicht aus der Ruhe hat bringen lassen....

    Verstehe deine Überraschung. Aber vielleicht wird es bald noch klarer, warum dem so ist ^^

    Ein gelungener Part mit dem Einbruch in das Haus von Durin. Sehr schön beschrieben, auch wenn du selbst noch ein bisschen am zweifeln bist, finde ich diesen Part eigentlich sehr gelungen.

    Ah, jetzt hast du erst die Konfrontation mit Durin gelesen. Sry. Ich hatte deine Kommis alle schon gelesen gahebt, bevor ich hier antworte und hatte das dann zusammengeworfen. Dann wäre meine Erklärung oben ja gar nicht nötig gewesen ^^'

    Man könnte, Elinas unwillen einzubrechen, vielleicht noch ein bisschen besser herausstellen in dem du das mehr begründest, sofern es nicht zu viel vom Plot der Geschichte verrät..

    Ja, mit der Stelle bin ich ohnehin noch nicht ganz zufrieden :hmm:

    dass sich Ford die Biliothek nicht entgehen lassen wird :grinstare:

    Ah, sehr gut, der Wink ist angekommen :D

    Ich habe jetzt auch Kapitel 11 und 12 komplett gelesen und sie regelrecht verschlungen und muss gestehen, dass ich absolut nichts daran auszusetzen habe und zwischendrin echt über die Wendung überrascht war, dass Durin den Jarl zum Duell herausgefordert hat. Damit habe ich tatsächlich nicht wirklich gerechnet.

    Das sollte auch so ein Paukenschlag sein :D Gut, dass der gelungen ist. Spannungsmomente müssen ja nicht immer durch Kämpfe ausgelöst werden. (Manchmal reicht die Ankündigung eines solchen ;) )

    Auch das kleine hin und Herr zwischen Elina und Metjan fand ich sehr gelungen und war froh, dass Elina da mal auf den Tisch gehauen hat und die beiden "Südländer" verteidigt hat

    Ja, tatsächlich hat mir das auch sehr gefallen zu schreiben.

    (lese diese Geschichte nämlich immer in der Mittagspause)

    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie freut mich das voll zu hören c:
    Vielleicht weil meine Geschichte so zu einer Art Ritual für einen anderen Menschen geworden ist :blush:

    Auch hier bin ich dann ein bisschen weiter gekommen udn finde es sehr schön, dass du in diesme Maße auf Elinas Vergangenheit und die damit verbundenen doch recht schrecklichen Gefühle eingehst. Man kann sich sehr gut in Elina hineinversetzen

    Seeehr schwieriger Part für mich gewesen. Vlt weil so viele Gefühle drin waren. Aber kam ja dann doch gut an. Außerdem wurde die Lyttra hier zwar nicht eingeführt aber man hat das erste Mal was von ihrem Charakter mitbekommen.

    Ich finde, dass du hier etwas sehr komplexes, was nur schwer zu beschreiben bzw. auch zu greifen ist, auf gelungen Art beschrieben hast. Das wäre mir im Leben nicht geglückt

    Ich habe mich einfach voll auf dieses Stille-Klang Thema eingelassen und ... Namen haben mich eh schon immer interessiert. Daher ging mir das tatsächlich leicht von den Fingern ... sagt man da so? O.o

    Ich habe nunmehr auch Kapitel 14 durchgeackert und bin immer noch Feuer und Flamme für diese Geschichte

    Sehr gut. Zwischendurch hat man beim Schreiben ja immer mal das Gefühl "Oh nein, jetzt kommt eine Flaute, ich hoffe meine Leser halten durch." Ich glaube hier war so ein Moment, als ich das dachte xD

    In dem Sinne: Ich freue mich dass du so viel gelesen hast und freue mich auch auf weitere Kommis von dir ^^

    Die ganzen anderen Sachen, die du angemerkt hattest, stehen natürlich alle auf meiner Liste. Nur ich wollte jetzt nicht zu jedem Kommafehler oder der Gleichen was sagen xD Gibt es ja auch nicht viel zu sagen. In der Überarbeitungsphase wird sich das angeschaut und gegebenenfalls korrigiert.

    Also, danke nochmal ^^

    Und das zweite was ich mache ist weiter zu posten:

    Kapitel 27:
    Für Eli

    Teil 1
    Heute ist es soweit. Der Magier, der vor einer Woche eingetroffen ist, hat seine Vorbereitung abgeschlossen. Mit dir als Lyttra, mein Liebling und dem Magier aus dem Osten, ist uns die Unterstützung der Götter gewiss sein. Stimme und Gehör aus Odhal sind auf unserer Seite. Das Tor, welches bisher der Menschheit den Blick in tiefere Ebenen verwehrte, kann nun geöffnet werden. Der Helhaven Expedition steht nichts mehr im Wege.
    Ich habe mich dazu entschieden, Kommandant Mirson nicht mitzunehmen. Ohnehin ist er im Süden unseres schönen Landes unterwegs und vertreibt dieses Wiekpack vom Boden der Dun. Friesgard sollte endlich seinen Pflichten nachkommen und die Eindringlinge abfangen, bevor sie uns erreichen. Wenn wir erstmal die Flamme in Besitz haben, wird es dieser Sklavenhändlerabschaum nicht mehr wagen, auch nur einen Fuß über die Grenze zu setzen.
    Statt Mirson werde ich Joran mitnehmen. Es ist die perfekte Gelegenheit, um mir zu beweisen, dass er der Richtige für unsere Tochter ist.
    Ich werde nun die letzten Vorbereitungen treffen und dann geht unser Traum endlich in Erfüllung!


    Es ist unglaublich. Der Magier hat das Tor geöffnet. Das verdanken wir nur dir, mein Liebling. Hier war noch nie ein Mensch zuvor. Aber uns ist es gelungen, tiefer in den Berg vorzudringen. In der Sorge, hier auf Draugar zu treffen, haben wir drei weitere Krieger mitgenommen, denen Joran vertraut. Doch entgegen dieser Annahme sind die Hallen leer. Merkwürdig. Müssten sie den Zwergen nicht bis nach hier oben gefolgt sein?


    Je weiter wir in die Tiefen vordringen, umso mehr Bilder finden sich auf den Wänden. Zuerst waren es nur grobe, vermutlich hastig gemalte Abbilder, doch die Darstellungen werden immer detaillierter und kunstvoller. Wir meinen sogar, aufgrund unserer Forschung einige dieser ‚Geschichten‘ interpretieren zu können. So scheint der ‚magische Entscheid‘ hier festgehalten worden zu sein. Jenes Ritual, welches bestimmte, wer den Weg zum Himmel auf sich nehmen durfte, und wer zurückbleiben musste, um diesem Unterfangen Zeit zu erkämpfen. Am Ende blieb die Hälfte des Volkes hier unten.


    Wir haben sie erreicht. Die letzte Bastion. Alte Waffen und Rüstungen liegen auf dem Boden und auch Draugar sind nun zu sehen. Doch sie stehen nur da, schauen ins Leere. Ihr Anblick entzieht meinem Körper jegliche Wärme. Schaudernd schlichen wir an ihnen vorbei. Die Wege werden hier zahlreicher und weitläufiger. Das macht es uns leichter, den Gefahren in dieser unterirdischen Stadt zu umgehen. Die längst vergessene Flamme befindet sich noch viele Meter unter uns. Aber wir haben einen anderen sagenumwobenen Fund gemacht. Das Grabmal der Prinzen. Auch wenn die Gräber zu schlicht aussehen, so zeigen die verzierten Wände die Geschichte, der hier Liegenden. Sie lassen keinen Zweifel zu. Doch am meisten erstaunt uns die Erzählung über den Jüngsten. Vom „magischen Entscheid“ eigentlich dazu auserwählt als Überlebender fliehen zu dürfen, schien er seinem Vater die Waffe entwendet zu haben, um seinen Brüdern zur Hilfe zu eilen. Da zeigt sich mal wieder, dass es im Blut der Zwerge steckt, einander zu verraten. Ob die Tat nun nobel war oder nicht.


    Wir sehen sie. Die große Hauptstadt der Zwerge. Das wahre Helhaven. Es befindet sich direkt unter uns. Unter diesem Geflecht aus Brücken, auf dessen tiefster wir eine kurze Rast einlegen. Ewige Laternen, wie wir sie schon in weiter oben fanden, sorgen dort für Licht und lassen die Bauten gespenstig wirken. Ob das ein erster Hinweis auf die längst vergessene Flamme ist? Wir müssen aufpassen, die Draugar hier unten werden aktiver. Die meisten von ihnen sind weiterhin in einem tranceähnlichen Zustand. Bisher mussten wir nicht einmal zu den Waffen greifen. Hoffen wir, dass dem so bleibt.


    Wir sind in der Stadt. In ihrem Herz. Die Draugar hier unten sind aktiver, aber wirken abgelenkt. Wir hatten uns gerade in eine in den Felsen gehauene Wohnung geschlichen, um zu rasten, da sah ich es aus dem Fenster. Seit wir die Stadt betreten haben, berichtest du von einer seltsamen Melodie. Sie ruft in dir das Gefühl von Kälte hervor. Als ich fragte, ob du glaubst, dass die Götter mit dir reden wollen, meintest du dir nicht sicher zu sein. Jetzt denkst du aber, haben wir die Quelle ausfindig gemacht. Auf einem Platz vor dem Haus tummeln sich diese untoten Biester um den Leichnam eines Riesen. In seinem Schädel steckt ein Schwert, welches wohl selbst Joran nur mit zwei Händen zu führen wusste. Eindeutig zu groß für eine Zwergenklinge fragtest du mich, wie diese Waffe nach hier unten gelangt war. An diesen Ort, den nie ein Mensch zuvor betreten hatte. Und ich weiß keine Antwort.

    Wir waren nicht die Ersten! Seit ich dieses Schwert gesehen haben, treibt mich dieser Gedanke umher. Und es gesellen sich mehr Fragen hinzu. Wo ist sein Träger? Wie war es ihm möglich gewesen, einen Riesen zu besiegen? Und warum war er nicht in dem Verlies, welches die Zwerge für sie errichtet hatten? Es werden immer mehr Fragen. Doch für einen anderen Zeitpunkt. Du meintest, ich solle mich auf unsere Mission konzentrieren.


    Es ist nicht mehr weit, bis zu jenem Ort, an dem die längst vergessene Flamme versiegelt wurde. Schon bald werden wir in Händen halten, was wir seit Jahren suchen.


    Alles ist verloren. Wie konnte es nur so katastrophal schief gehen? Liebling, du musst aufwachen. Zwei Tage ist es her, dass wir Helhaven verlassen haben und noch immer verfolgen uns die Ereignisse, die tief unter der Erde stattgefunden haben. Kyla ist der Meinung, ich soll aufschreiben, was ich erlebt habe. In der Hoffnung, dass du damit einen Weg aus diesem Irrgarten findest, sobald du wieder erwacht bist, werde ich meine Geschichte niederschreiben.
    Diese Sammlung an Expeditionen war ohnehin immer für dich gedacht. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser Buch so endet.

    Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnern wirst, aber unser Scheitern begann, als wir die Kammer der längst vergessenen Flamme erreichten. Wir gingen bedacht vor. Die Draugar waren überall und wir wollten keine unnötigen Kämpfe, die nur Aufmerksamkeit auf uns gelockt hätten. Der Einzige, der mir schon zu diesem Zeitpunkt seltsam aufgeregt schien, war der Magier. Mehrmals hatte Joran ihn davon abgehalten einen unüberlegten Schritt zu tun und Pfade der Draugr zu kreuzen. Als wir die Kammer erreichten, war ich verblüfft, dass kein Tor, kein Schloss, kein uraltes Rätsel ihr Innerstes verbarg. War das schon immer so, oder hatte jemand vor uns diese Hindernisse beseitigt? Doch das sind Fragen, die mir erst im Nachhinein kamen. In diesem Moment hatte ich nur Augen für das grüne Feuer, das den runden Raum erleuchtete.
    Sie war wirklich da. In einer schwarzen Schale, so groß, dass man einen Karren für den Transport bräuchte, brannte die längst vergessene Flamme. Sie hatte mich in ihren Bann gezogen, und lenkte meine Schritte in ihre Richtung. Ich stolperte über eine Delle im Boden und schaute verwirrt nach unten. Die Einbuchtung war kreisrund. So als könne man eine Kugel, in der Größe eines Kürbisses dort einsetzen. Es war zu perfekt, um eine Beschädigung sein. Ich wusste sofort, dass die Zwerge dies mit Absicht gemacht hatten. Doch zu welchem Zweck? Während ich mich zu der Wölbung kniete, habt ihr euch weiter der Flamme genähert.
    Der Raum bestand aus zwei Ringen. Wir befanden uns im Äußeren. Links und rechts führte je ein Weg nach oben. Die Wände dort waren mit den Zeichnungen der Zwerge versehen worden. Der innere Ring war eben und beherbergte die Flamme und wie sich herausstellte, auch eine Falle.
    Zu spät merkte ich, dass die Kuhle im Boden eine Art Schalter ist, die den Mechanismus blockiert, solange nur der passende Schlüssel dort eingesetzt wird. Ähnlich wie im Zwergentempel bei Frisörg, erinnerst du dich? Damals waren wir der Heimtücke der Zwerge entgangen, anders als dieses Mal.
    Ich schrie noch „Halt“, doch der Magier hatte bereits seinen Fuß auf einen Stein im inneren Ring gesetzt, der zu gleich anfing, blau zu leuchten.
    Der Ausdruck in seinem Gesicht, als er sich zu uns umdrehte, wird mir nie mehr aus dem Gedächtnis gehen. In diesem Moment wusste er, dass es um ihn geschehen war.
    Ein schrilles Läuten, ertönte von überall her. Wir hielten uns die Ohren zu, nur der Magier stand wie angewurzelt im Raum. Zwang ihn der Zauber zur Starre? Er öffnete den Mund und sein markerschütterndes Kreischen vermischte sich mit dem Lärm der Glocken. Blut floss ihm aus den Ohren und seine Augen rollten nach oben, so dass nur noch weiß zu sehen war. Mit Entsetzen sah ich zu, wie er sich zu krümmen begann und sich sein Gesicht vor Qualen verzog. Endlos schien das Läuten, bis es schließlich verstummte.
    Tot, fiel der Magier zu Boden und Stille kehrte ein. Absolute Ruhe – für einen kurzen Augenblick. Dann schallte das Gellen der Draugar, durch die Gänge.
    Joran fluchte, sagte, dass wir verschwinden müssten, seine beiden Männer folgten ihm zum Ausgang der Kammer. Du kamst auf mich zu gewankt und, als ich fragte, was sei, fielst du in meine Arme. Die Angst drückte mir auf Herz und Magen und ich schrie deinen Namen. Ich bemerkte, dass du atmetest. Es lief kein Blut aus den Ohren. Ich hoffte also, dass dir das Schicksal des Magiers verschont blieb.
    Joran kam zu uns gerannt. Er fragte, was mit dir los sei. Ich sagte ihm, dass ich es nicht wüsste. Gedankenschnell schulterte er dich und meinte, dass wir zuerst fliehen mussten, und er hatte recht.
    Als wir die Kammer verließen, hörte ich die Schritte der Untoten, wie sie durch die Flure echoten. Sie rannten und das taten wir auch. Einer von Jorans Männern hatte sich aus dem Staub gemacht. Es fehlte jede Spur von ihm. So waren wir nur noch zu fünft.
    Während der Flucht durch die Stadt stellten wir mit Erschrecken fest, dass die Draugar unsere Fährte aufgenommen hatten. Sie ließen nicht ab. Immer schienen sie zu wissen, wo wir langgelaufen waren. Der Abstand war groß. Keiner von ihnen war zu sehen gewesen und doch kamen ihre Schreie näher. Da sie sich zuvor beim gefallenen Riesen gesammelt hatten, waren auf der Fluchtroute nur vereinzelt Draugr. Wir mieden den Kampf, rannten auf den breiten Wegen an ihnen vorbei. Dabei wurde Joran von einem dieser Biester am Arm getroffen. Doch er war nicht zu stoppen. Eli, Ich verdanke diesem Mann dein Leben. Er hat alles gegeben, um dich in Sicherheit zu bringen.
    Wir erreichten die Brücken, über der Hauptstadt. Meine Lunge brannte, an Halt war nicht zu denken. Das Brüllen und Kreischen der Untoten im Nacken, liefen wir weiter.


    nächster Teil ...

  • Verstehe deine Überraschung. Aber vielleicht wird es bald noch klarer, warum dem so ist ^^

    Jip, ist es... hab nämlich weiter gelsen ;)

    Ah, jetzt hast du erst die Konfrontation mit Durin gelesen. Sry. Ich hatte deine Kommis alle schon gelesen gahebt, bevor ich hier antworte und hatte das dann zusammengeworfen. Dann wäre meine Erklärung oben ja gar nicht nötig gewesen ^^'

    Erklärung ist immer gut. gerade auch wenn man wie hier mit dem jeweiligen Autor direkt sprechen kann, dann bekommt man auch noch mal eine andere Sichtweise oder versteht, was der Autor rüberbringen wollte, was eventuell leider nicht ganz so sehr geglückt ist. Was aber hier nicht der Fall war, alles okay

    Ja, tatsächlich hat mir das auch sehr gefallen zu schreiben.

    Solche Gespräche schreibe ich tatsächlich auch am liebsten. Ich habe ungelogen mal eine Streitszene über fünf Seiten geschrieben und habe mich dabei tatsächlich auch nicht verzettelt. Das habe ich innerhalb von einer halben Stunde geschrieben und einfach nur runtergerattert. Das geht mir auch immer noch am leichtesten von den Fingern ;) Kannste Jen nach fragen, die musste durch den Streit durchlesen und war irgendwann erstaunt, wie lang der doch geworden war ;)

    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie freut mich das voll zu hören c:
    Vielleicht weil meine Geschichte so zu einer Art Ritual für einen anderen Menschen geworden ist :blush:

    Ich finde das auch richtig klasse. Dann kann ich auf der Arbeit für einen kurzen Moment in eine andere Welt abtauchen und kann mich dann hinterher wieder auf die Arbeit konzentrieren und gehe .... manchmal... mit neuen Tatendrang an die Arbeit ran.... manchmal ;)
    Außerdem habe ich so einen gewissen Zeitraum am Tag den ich mir für das forum zeit nehme. Was zwischendrin tatsächlich nicht der Fall war, weil ich einfach keine Zeit in meinem normalen Tagesablauf gefunden habe, wo ich das Forum einbauen konnte und ich nicht total müde war um noch vernünftig zu lesen oder Kommentare abzugeben. Deswegen ist das so tatsächlich eine sehr gute Lösung :D

    Die ganzen anderen Sachen, die du angemerkt hattest, stehen natürlich alle auf meiner Liste. Nur ich wollte jetzt nicht zu jedem Kommafehler oder der Gleichen was sagen xD Gibt es ja auch nicht viel zu sagen. In der Überarbeitungsphase wird sich das angeschaut und gegebenenfalls korrigiert.

    Ja, das haber ich mir schon gedacht. Auf Kommasetzung muss man aus meiner Sicht auch gar nicht weiter eingehen. Auch das eine oder andere was ich angemerkt habe, ist letztendlich dir überlassen, ob du es ändern willst oder nicht. :D

    xoxo
    Kisa

  • Hey Etiam,

    schön, dass es hier weitergeht.:) Ich musste mich ehrlich gesagt, nach der längeren Pause erstmal wieder orientieren.

    Diese Eintragungen entnimmt Frod ja dem Buch, welches Kyla ihm im letzten Part gegeben hat. Ich finde die Idee, das wie eine Art Logbucheintrag zu gestalten gar nicht schlecht. So hat man das Gefühl, recht nah dran zu sein. Auch die Gegenwartsform macht das ganze schön gruselig.

    Um das dennoch optisch ein bisschen voneinader abzugrenzen, könnte man vielleicht irgendwelche Absatzzeichen zwischen den Teilen einbauen ---------- oder ........... oder vielleicht wirklich wie bei einem Logbuch die Daten/Uhrzeit davorsetzen, um auch den zeitlichen Rahmen der "Expedition" darzustellen. (nur eine Idee)

    Ansonsten hat mir das sehr gut gefallen. Nach dieser Aktion kann man sich ungefähr vorstellen, wieso sich Baleson im Anschluss so verhalten hat. Dann noch der Verlust seiner geliebten Frau. Man kann schon ein bisschen Mitleid für ihn entwickeln. Und das, wo er ja anfangs wie ein Arsch rüberkam.

    Mit dir als Lyttra, mein Liebling und dem Magier aus dem Osten, ist uns die Unterstützung der Götter gewiss sein.

    vielleicht "wird"? oder das "sein" am Ende streichen. Eins von beidem :)

    Statt Mirson werde ich Joran mitnehmen.

    Okay. Die Frage, die sich mir stellt ist: Wie lange liegt diese Expedition zurück? Ich hätte jetzt gedacht, keine Ahnung...das wäre passiert, als die Tochter (Kyla) noch ein Kind war. Das würde bedeuten, dass Joran ein gutes Stück älter als sie sein müsste. Und der Vater sie schon früh verkuppeln wollte. :rofl:

    Wahrscheinlich hast du dir das aber anders gedacht und in deiner Vorstellung war Kyla schon um einiges älter. Also vielleicht eine Heranwachsende? Wie alt ist sie jetzt überhaupt? Anfang oder Mitte zwanzig? :hmm:

    Wie gesagt, ich bin hier eigentlich nur über Joran gestolpert, weil er ja offenbar schon dabeigewesen sein muss. Vielleicht kann man das noch irgendwie verdeutlichen? Kann aber auch sein, dass ich irgendeinen Hinweis überlesen habe. :pardon:

    Wir haben sie erreicht. Die letzte Bastion. Alte Waffen und Rüstungen liegen auf dem Boden und auch Draugar sind nun zu sehen. Doch sie stehen nur da, schauen ins Leere. Ihr Anblick entzieht meinem Körper jegliche Wärme. Schaudernd schlichen wir an ihnen vorbei.

    Warum hier Vergangenheit? Zuvor schreibst du alles in der Gegenwart. :hmm:

    Ansonsten alles supi. Kann weitergehen :gamer:


    LG
    Rainbow

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    • Offizieller Beitrag

    hey Kisa

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    Erklärung ist immer gut. gerade auch wenn man wie hier mit dem jeweiligen Autor direkt sprechen kann, dann bekommt man auch noch mal eine andere Sichtweise oder versteht, was der Autor rüberbringen wollte, was eventuell leider nicht ganz so sehr geglückt ist.

    Ja, da bin ich immer am überlegen, wie gut ich das finde. Normalerweise hat man ALS AUTOR ja nicht den Luxus, dem Leser im nachhinein Dinge erklären zu können. Da muss das dann im Buch sitzen. Deswegen nehme ich solche Dinge schon ernst und sag nicht einfach "So, jetzt habe ich es dir ja erklärt"

    Solche Gespräche schreibe ich tatsächlich auch am liebsten. Ich habe ungelogen mal eine Streitszene über fünf Seiten geschrieben und habe mich dabei tatsächlich auch nicht verzettelt. Das habe ich innerhalb von einer halben Stunde geschrieben und einfach nur runtergerattert. Das geht mir auch immer noch am leichtesten von den Fingern ;) Kannste Jen nach fragen, die musste durch den Streit durchlesen und war irgendwann erstaunt, wie lang der doch geworden war

    Ich hätte gerne mal eine Statistik, an der ich ablesen kann, welche Themen ich wie schnell runterschreibe, bzw wie lange ich an bestimmten Themen hänge ^^'

    Und auch hey Rainbow ^^

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    schön, dass es hier weitergeht.

    schön, dass du direkt wieder dabei bist :D

    Ich musste mich ehrlich gesagt, nach der längeren Pause erstmal wieder orientieren.

    Ganz ehrlich ... das war der vielleicht auch schlechteste Zeitpunkt, eine Pause einzulegen xD

    Um das dennoch optisch ein bisschen voneinader abzugrenzen, könnte man vielleicht irgendwelche Absatzzeichen zwischen den Teilen einbauen ---------- oder ........... oder vielleicht wirklich wie bei einem Logbuch die Daten/Uhrzeit davorsetzen, um auch den zeitlichen Rahmen der "Expedition" darzustellen. (nur eine Idee)

    Datum/Uhrzeit hatte icha uch mal überlegt, war dann aber irgendwie unlogisch sowas mit einzubringen. Aber die Striche finde ich eigentlich eine gute Idee :hmm:

    Wie lange liegt diese Expedition zurück?

    Vier Jahre.

    Wie alt ist sie jetzt überhaupt?

    Tjelvar hat sie auf Zwanzig geschätzt. Tatsächlich ist sie Neunzehn. Demnach war sie zu den Ereignissen in diesem Part Fünfzehn.

    Warum hier Vergangenheit? Zuvor schreibst du alles in der Gegenwart.

    Wie du weißt, tue ich mir mit Zeiten immer schwer. Warum versuche ich dann solche Experimente xD Dieses Kapitel ist ein Massakar an verschiedenen Zeitformen.
    Die Idee hier ist, dass der Schreiber es erst aufschreibt, nachdem er es erlebt (und überlebt :P) hat. Daher schreibt er es in Vergangenheitsform. Ob das so passt, weiß ich allerdings nicht.

    Ich danke euch beiden fürs Lesen und Kommentieren ^^

  • Ich hätte gerne mal eine Statistik, an der ich ablesen kann, welche Themen ich wie schnell runterschreibe, bzw wie lange ich an bestimmten Themen hänge ^^'

    Oh ja, das wäre nicht schlecht.... würde mich aber wahrscheinlich eher demotivieren bei meinem Momentanen vorankommen, was sowohl in der Überarbeitung meiner aktuiellen Geschichte betrifft, als auch bei meinem kleinen Nebenprojekt. Aber so ne statistik wäre in der Tat nicht schlecht :D

    Ja, da bin ich immer am überlegen, wie gut ich das finde. Normalerweise hat man ALS AUTOR ja nicht den Luxus, dem Leser im nachhinein Dinge erklären zu können. Da muss das dann im Buch sitzen. Deswegen nehme ich solche Dinge schon ernst und sag nicht einfach "So, jetzt habe ich es dir ja erklärt"

    Da hast du natürlich recht.

  • Helloooo, ich melde mich mal bzgl. der Zeiten und nehme auf dem Weg auch noch ein paar andere Kleinigkeiten mit, die mir so aufgefallen sind :saint:

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    Zitat

    Wir haben sie erreicht. Die letzte Bastion. Alte Waffen und Rüstungen liegen auf dem Boden und auch Draugar sind nun zu sehen. Doch sie stehen nur da, schauen ins Leere. Ihr Anblick entzieht meinem Körper jegliche Wärme. Schaudernd schlichen wir an ihnen vorbei.

    Die Wege werden hier zahlreicher und weitläufiger. Das macht es uns leichter, den Gefahren in dieser unterirdischen Stadt zu umgehen. Die längst vergessene Flamme befindet sich noch viele Meter unter uns. Aber wir haben einen anderen sagenumwobenen Fund gemacht: Das Grabmal der Prinzen. Auch wenn die Gräber zu schlicht aussehen, so zeigen die verzierten Wände die Geschichte, der hier Liegenden. Sie lassen keinen Zweifel zu. Doch am meisten erstaunte uns die Erzählung über den Jüngsten (das Erstaunen hält ja nicht mehr an, oder?). Vom „magischen Entscheid“ eigentlich dazu auserwählt als Überlebender fliehen zu dürfen, schien er seinem Vater die Waffe entwendet zu haben, um seinen Brüdern zur Hilfe zu eilen. Da zeigt sich mal wieder, dass es im Blut der Zwerge steckt, einander zu verraten. Ob die Tat nun nobel war oder nicht.

    Wenn er schreibt, sie haben die letzte Bastion erreicht, ist das eine Momentaufnahme in dem Sinn, dass sie dort gerade rasten/sich befinden, oder? Muss ja nicht genau die Sekunde sein, in der sie dort sind, aber m.M.n. reicht es dann, wenn er die Umgebung (die ja so bleibt, daher Präsens) in Präsens beschreibt. Es handelt sich ja um einen anhaltenden Zustand.

    Dass die Draugar noch dastehen, ist auch ein "Zustand", daher bin ich für Präsens. Das, was er fühlte, während er sie sah, sollte dann im Perfekt geschrieben werden, bzw. wenn er die Draugar immer wieder sieht und er das fühlt, dann kann auch Präsens verwendet werden, sollte allerdings etwas mehr begründet werden, damit die Lesenden nicht verwirrt sind.
    Vielleicht so: Jedes Mal, wenn ich sie so stehen sehe, entzieht ihr Anblick meinem Körper ... oder: Als ich sie so dastehen sah, enzog ihr Anblick ...
    Da danach ein Satz in der Vergangenheitsform folgt, würde ich sagen, dass der vorherige Satz genauso in der Vergangenheitsform geschrieben werden könnte, einfach, damit kein Hin- und Hergehopse der Zeiten stattfindet (was aber an der Stelle nicht dramatisch ist, wenn eine kleine Einordnung stattfindet, siehe Vorschlag oben ;) )

    Ich habe mal einen Absatzvorschlag direkt in den Text gemacht ;)
    Hier ist evt. noch eine kleine Zeit-Sache, die etw. klarer eingeordnet werden könnte: Vom „magischen Entscheid“ eigentlich (hier evt. streichen, da Füllwort) dazu auserwählt als Überlebender zu fliehen (ohne Hilfsverb da flüssiger) fliehen zu dürfen, hat er wohl seinem Vater die Waffe entwendet, um seinen Brüdern zur Hilfe zu eilen.

    Die indirekte Charakterisierung des Journal-Schreibers bekommst du in den zwei letzten Sätzen sehr gut hin :)

    Es befindet sich direkt unter uns. Unter diesem Geflecht aus Brücken, auf dessen tiefster [x] wir eine kurze Rast einlegen. Ewige Laternen, wie wir sie schon in weiter oben fanden, sorgen dort für Licht und lassen die Bauten gespenstig wirken. Ob das ein erster Hinweis auf die längst vergessene Flamme ist?
    Wir müssen aufpassen, die Draugar hier unten werden aktiver. Die meisten von ihnen sind weiterhin in einem tranceähnlichen Zustand. Bisher mussten wir nicht einmal zu den Waffen greifen. Hoffen wir, dass dem so bleibt.

    Hier habe ich das Gefühl, das noch etw. fehlt.
    Bezieht sich das erste X auf Brücken oder auf das Geflecht? (Das Wort Geflecht finde ich sehr schön, schafft hier ein stimmungvolles Bild).
    Absatz eingefügt :saint:

    Wir sind nun in der Stadt (eine kleine extra Einordnung). Mitten in ihrem Herz.
    Die Draugar hier unten sind aktiver, allerdings wirken sie abgelenkt (wegen der Doppellung mit dem "aber"). Wir hatten uns gerade in eine, in den Felsen gehauene Wohnung geschlichen, um zu rasten, da sah ich es aus dem Fenster. Seit wir die Stadt betreten haben, berichtest du von einer seltsamen Melodie. Sie ruft in dir das Gefühl von Kälte hervor. Als ich fragte, ob du glaubst, dass die Götter mit dir reden wollen, meintest du, dass du dir nicht sicher seist. Jetzt denkst du aber, dass wir die Quelle ausfindig gemacht haben. Auf einem Platz vor dem Haus tummeln sich diese untoten Biester um den Leichnam eines Riesen. In seinem Schädel steckt ein Schwert, welches wohl selbst Joran nur mit zwei Händen zu führen wusste. Eindeutig zu groß für eine Zwergenklinge fragtest du mich, wie diese Waffe nach hier unten gelangt war. An diesen Ort, den nie ein Mensch zuvor betreten hatte. Und ich weiß keine Antwort.

    Bei der unterstrichenen Stelle, scheint etwas zu fehlen.
    Er sieht aus dem Fenster, dann sieht er genau was? Es geht weiter mit ihrem Bericht ... hm, daher meine Verwirrung, verstehst du? Sieht er die Draugar oder das, was sie gemeint hat? Aber das ist ja nichts zu sehen ...
    Hier ist es indirekte Rede, die würde ich auch direkter (lol) so markieren: Du meintest, sie riefe in dir das Gefühl von Kälte hervor (weil ja schon passiert/gesagt).

    Den hervorgehobenen Teil könntest du noch etwas klarer gestalten.
    Vorschlag: ... ausfindig gemacht haben: Ein Schwert im Schädel eines Riesen.
    Dann könntest du das Drumherum beschreiben, untote Biester, Joran, ... . Hier könntest du auch erwähnen, dass es zu groß für eine Zwergenklinge sei (oder fragt sie ihn auch das?). Evt. kannst du ihre indirekte Frage auch als direkte Frage von ihm formulieren und sie unbeantwortet lassen. Dadurch ist klar, dass er die Antwort nicht weiß. Dadurch kommt auch ein Element des Mitratens der Lesenden rein, finde ich. Also: Wie war sie an diesen Ort gelangt?

    Wir waren nicht die Ersten! Seit ich dieses Schwert gesehen haben, treibt mich dieser Gedanke umher. Und es gesellen sich mehr Fragen hinzu. Wo ist sein Träger? Wie war es ihm möglich gewesen, einen Riesen zu besiegen? Und warum war er nicht in dem Verlies, welches die Zwerge für sie errichtet hatten? Es werden immer mehr Fragen. Doch für einen anderen Zeitpunkt. Du meintest, ich solle mich auf unsere Mission konzentrieren.

    Aber eigentlich weiß er ja nicht die Antwort oder? Oder hat er derweil eine Schlussfolgerung gehabt?
    Ansonsten eventuell raten und reflektieren lassen: Vielleicht sind wir doch nicht die ersten ... anders kann ich mir das Schwert nicht erklären (oder so was :P).

    Die Idee mit den Fragen, die aufgeworfen werden, finde ich sehr gut :)

    Es ist nicht mehr weit, bis zu jenem Ort, an dem die längst vergessene Flamme versiegelt wurde. Schon bald werden wir in Händen halten, was wir seit Jahren suchen.

    Hier eventuell die Antizipation noch ein wenig steigern, damit das "Wir sind verloren" im nächsten Absatz etwas mehr hitet ;) Erst Hoffnung aufbauen und dann zerschmettern und so :saint:

    Alles ist verloren. Wie konnte es nur so katastrophal schief gehen? Liebling, du musst aufwachen! Zwei Tage ist es her, dass wir Helhaven verlassen haben und noch immer verfolgen uns die Ereignisse, die tief unter der Erde stattgefunden haben. Kyla ist der Meinung, ich soll aufschreiben, was ich erlebt habe. Also tue ich das, in der Hoffnung, dass du damit (mit dem Journal?) einen Weg aus diesem Irrgarten findest, sobald du wieder erwachst, werde ich für dich meine Geschichte/ diese Erlebnisse niederschreiben.
    Diese Sammlung an Expeditionen war ohnehin immer für dich gedacht. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser Buch so endet.


    Das sind ein paar Anmerkungen, Vorschläge und Fragen für dich ^^

    Wir haben uns ja bereits über diesen Teil in deiner Geschichte unterhalten. Ich finde es sehr schön, zu sehen, wie sich die Rohfassung auch verändert hat und bin auf das Endprodukt gespannt :)
    Ganz besonders gelungen finde ich den letzen Abschnitt :thumbsup:

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    Hallo ofinkandpaper

    :love:


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    Helloooo, ich melde mich mal bzgl. der Zeiten und nehme auf dem Weg auch noch ein paar andere Kleinigkeiten mit, die mir so aufgefallen sind :saint:

    das war ja ausfühlrich. Danke, gerade bei dem Kapitel kann ich das glaube ich brauchen ^^'

    Ich werde da aufjeden Fall nochmal auf dich zukommen, wenn ich mich an die Überarbeitung mache. Pfingsten ist es wieder so weit ^^ Aber ich weiß nicht, ob ich dann schon bis zu diesem Kapitel komme ^^'

  • Hey Etiam :)

    Ich war gerade überrascht, dass ich "nur" zwei Parts aufzuholen hatte, das ging dann doch Recht zügig :)

    Insgesamt gefällt mir das wieder sehr gut. Besonders das Gespräch zwischen Kyla und Frod. Aber auch dieser tagebuchartiger Bericht war sehr cool. Irgendwo hatte ich in den Kommentaren gesehen, dass man das noch hätte etwas abgrenzen können ... dem würde ich zustimmen. Man hat so ein bisschen die Orientierung verloren, was wann wo genau passiert. Vielleicht kann man das (wenn das in deine Welt passt) wie so eine Art Logbuch gestalten?

    So, dann bin ich gespannt auf Teil 2. Ich denke mal, der weitere Bericht wird Frod ein paar Erklärungen liefern. Hoffe ich zumindest :nummer1:

    LG

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    Hallo LadyK

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    Ich war gerade überrascht, dass ich "nur" zwei Parts aufzuholen hatte, das ging dann doch Recht zügig

    Ja, ich hatte eine recht lange Phase, in der ich ein paar noch kommende Dinge feinplotten musste.

    Irgendwo hatte ich in den Kommentaren gesehen, dass man das noch hätte etwas abgrenzen können ... dem würde ich zustimmen.

    Ich glaube, das war Rainbow
    Sie hatte vorgeschlagen, dass mit --------------- zu trennen. Das fand ich eigentlich eine gute Idee. Baleson hat dann quasi unter jedem Eintrag einen Strich gezogen.

    So, dann bin ich gespannt auf Teil 2. Ich denke mal, der weitere Bericht wird Frod ein paar Erklärungen liefern.

    Ein bisschen was hat ihm sogar schon geholfen.

    Danke fürs lesen und kommentieren, ich setze mich mal an den nächsten Part.

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    Kapitel 27
    Für Eli

    Letzter Teil:
    Unsere Gruppe hatte die oberste Brücke fast erreicht, als wir im Tunnel eine Stelle sahen, wo die Wand nur behelfsmäßig gestützt wurde. Das war die Chance, die Verfolger zumindest auszubremsen. Wenn wir den Weg hinter uns verschütten, so müssten sie einen anderen suchen. Und vielleicht würden sie so unsere Fährte verlieren. Wir drückten und zogen an den Balken mit aller Kraft. Joran setzte dich ab und schlug mit seiner Axt gegen das Holz. Wir taten es ihm gleich, doch jede unserer zugefügten Kerben schien das Material von selbst zu schließen. Allein Jorans Hiebe waren kräftig genug, so tiefe Furchen zu schlagen, dass sie nicht vollständig regenerierten, bis er nachsetzte. Immer wieder schlug er auf den tragenden Balken. Die Schreie wurden lauter und schon bald meinte ich in der Finsternis Umrisse zu erkennen. Ich schrie, dass er sich beeilen sollte. Wir alle schrien und dann endlich. Ein weiterer Schlag, und das Holz zersplitterte. Sofort fielen Brocken von der Decke und in letzter Sekunde rettete sich Joran auf unsere Seite des Tunnels, bevor der verschüttet wurde. Wir hatten es geschafft. Hinter dem Geröll hörten wir es fauchen und kreischen. Auf der obersten Brücke angekommen, blieben wir stehen, atmeten durch. Es war nicht an Rast zu denken, doch jeder von uns musste dringend Luft schnappen. Ich hatte dich dieses kurze Stück getragen. Erinnerst du dich? Das war das letzte Mal, als du wach geworden bist. Du sahst so verschlafen aus und schautest mich mit verliebten Augen an. Wusstest du nicht, was passiert war? Deine Hand, strich über meine Wange und du meintest, du würdest wieder diese Melodie hören. Sie sei wunderschön. Dann schmiegtest du dich an mich, hast die Augen geschlossen und sagtest: „Es ist so kalt.“
    Noch bevor ich verstand, was das zu bedeuten hatte, riss uns ein Beben von den Beinen. Die Männer schrien und selbst Joran, ging auf die Knie. Alle starrten in eine Richtung und dann sah ich es auch.
    Eine riesige Hand, krallte sich am gemauerten Geländer der Brücke fest. Der Stein bröckelte unter den gewaltigen Fingern. Eine zweite Hand tauchte auf, griff in eine Spalte im Fels, neben dem Ausgang aus diesem Alptraum. Erst als sich der massige Schädel über der Brücke erhob, realisierte ich, dass ein Riese zu uns heraufkletterte. Und es war nicht irgendeiner. Sein Knie durchstieß das Geländer, als er seinen Körper auf den Übergang wuchtete. Das Gesicht war deformiert. Der Kiefer hing nur lose am Rest des Kopfes, die Nase war schrecklich krumm und die Augen starrten glasig in verschiedene Richtungen. Von seinem Haaransatz, über die Stirn zog sich ein Riss, welcher zugefroren schien. Am unteren Ende dieses Bruches steckte jenes Schwert, das dir die Melodie spielte und meine Gedanken daran die Ersten hier zu sein verseucht hatte.
    Verstehst du, was ich hier schreibe? Ein Riese ... oder das, was davon übrig war, erhob sich vor uns und blockierte den Weg nach oben. Er war größer als jedes Haus in Dunhaven und seine Arme so dick, dass er damit Bäume hätte ausreißen können. Neben den mit Ketten versehenen Eisen an seinen Handgelenken, war auch seine Haut, mit den Runen der Zwerge übersäht. Die anderen schrien, ich brachte keinen Ton raus. Du wirst dich sicher fragen warum? Die von Godan geschmiedeten Wesen sind schließlich ein edelmütiges Volk und es wird nachgesagt, dass Menschen, die ein solches antreffen mit ewigem Glück gesegnet seien. Doch dieser hier war anders. Und wir alle spürten es. Noch bevor seine Augen sich wieder richteten und sein Blick unsere kleine Gruppe fixierte, wussten wir, dass dieses Ding nicht minder bösartig war, wie die Zwerge. Ein Mark erschütternder Schrei, der uns fauligen Wind entgegenwehte, ließ mich endgültig zu dem Schluss kommen, dass nichts Göttliches mehr in diesem Geschöpf war.
    Der Riese schlug mit beiden Fäusten auf die Brücke. Mit aufgerissenen Augen betrachtete ich die Risse, die sich durch den Stein zogen. Wir mussten hier weg! Doch hinter uns hatten wir den Gang verschüttet und Godans Schöpfung, war so breit wie der Weg selbst. Einer von Jorans Männern warf seine Klinge nach ihm. Eine Schnittwunde unter dem Auge, dann fiel die Waffe in die Tiefe. Der Riese brüllte und seine Hand schnellte in unsere Richtung. Ich sprang mit dir zur Seite. Schürfte mir die Knie auf.
    Der Mann, der zuvor sein Schwert geworfen hatte, war nicht schnell genug gewesen. Er hämmerte mehrmals auf die Finger ein, die seinen Körper umschlossen hielten. Das Knacken von Knochen war zu hören, Schmerzensschreie folgten. Danach schlug diese Bestie den Kopf des Mannes gegen die Mauer. Er war sofort tot.
    „Jetzt!“, rief Joran und rannte unter diesem Ungetüm hindurch, welches auf allen vieren mit seinem Opfer spielte, als sei es eine Puppe.
    Ich packte dich und lief, doch unsere Flucht blieb nicht unbemerkt.
    Sofort wandte sich der Riese um, erhob sich zu voller Größe.
    In diesem Moment verfluchte ich die Zwerge für ihre imposanten Bauten.
    Ohne sich zu ducken, war es dem Ungetüm möglich, die Verfolgung aufzunehmen. Wir kamen in eine Halle voller Säulen und teilten uns auf. Meine Fackel hatte ich verloren, so blieb uns nur das schummrige Licht, der wenigen Laternen dieser Kammer.
    Dieser ohrenbetäubende Lärm. Das Brüllen des Riesen, Jorans Rufe, zu seinem letzten verbliebenen Untergebenen. Wo waren sie? Wer lief wo lang? Ist dieses Monster bei ihnen? Ich hatte sie aus den Augen verloren und presste mich an eine der Säulen. Ich drückte dich an meine Brust und hielt mir die Ohren zu. Aber es half nichts. Immer wieder hörte ich, wie der Riese gegen die Pfeiler stieß und den Berg selbst erschütterte. Joran rief uns von irgendwoher. Das ganze Chaos, welches um mich herum herrschte, stahl mir den Atem. Wollte sich nicht verbannen lassen. Nur mein eigenes Herz, vermochte es, alles zu übertönen und dann ... war es das Einzige, was ich hörte.
    Zitternd nahm ich die Hände von den Ohren. Es war still. Keine Bewegung. Kein Laut. Weder von den anderen noch von mir. Ich weiß nicht, wie lange ich so an dieser Säule stand. Ich schloss meine Augen und horchte angestrengt in die Leere. Auch vom Riesen hörte ich nichts. Ich lauschte nach irgendeinem Lebenszeichen. Währenddessen gab ich mir, größte müh, meine Atmung ruhig zu halten. Kein Keuchen sollte mich verraten.
    Ein Herzschlag setzte aus, als man mir die Hand auf den Mund presste. Bei den Göttern, nie hatte purer Schock so in den Gliedern geschmerzt. Und noch nie war ich so froh, Jorans Gesicht zu sehen. Er bedeutete mir, leise zu sein, als ich mich zu ihm drehte.
    Wir schlichen aus der Halle und nach einiger Zeit eiligen Wanderns, ohne ein Wort gewechselt zu haben, sagte Joran, dass unser letzter Begleiter verschwunden sei. „Er ist in einen Gang gelaufen und der Riese ihm hinterher. Dann habe ich nur noch Schreie gehört, die ich wohl nie wieder vergessen werde.“
    Wir irrten einige Zeit umher, bis Orte bekannt vorkamen. Joran und ich wechselten uns damit ab, dich zu tragen, während wir geschwind einen Weg nach oben suchten. Manchmal dachte ich, das Kreischen der Draugar zu vernehmen, doch so nah wie zuvor kamen sie uns nicht mehr. Ob sie die Spur verloren hatten?
    Ich weiß nicht, wie lange wir marschiert sind. Tag und Nacht verschwimmen hier unten. Rast legten wir selten und wenn nur kurz ein. Schließlich passierten wir jenes Tor, welches der Magier zuvor mit deiner Hilfe geöffnet hatte. Ich und Joran haben es geschlossen. Diese Gefahr darf niemals an die Oberfläche kommen. Kein einziger Draugar wird unsere Stadt betreten. Und erst recht nicht der Riese.
    Die glasigen Augen, die uns mit so viel Hass angestarrt hatten ... Ich träume davon, Eli. Dieses Ding will mich nicht in Ruhe schlafen lassen. Es ist da unten und wartet nur darauf, dass sich die Türen erneut öffnen.
    Ich entschloss die obere Ebene, von Helhaven zu räumen. Die Menschen, die in der Eingangshalle leben werden, entschädigt, doch ich will die großen Tore, die in diesen verfluchten Berg führen nicht länger offen wissen. Je mehr Stein uns von diesen Dingern trennt umso besser. Wie konnte das alles nur so schief gehen? Haben wir die Götter erzürnt? Aber womit?

  • Hey Etiam,

    Wow! Eine rasante und spannende Flucht durch die Höhlen :thumbup: Ich habe richtig mitgefiebert und sah das alles wie im Film vor mit ablaufen.

    Hier nur ein bisschen Kleinkram und was mir so aufgefallen ist, beim Lesen:

    Es war nicht an Rast zu denken, doch jeder von uns musste dringend Luft schnappen.

    "Luft schnappen" klingt nach einem netten kleinen Spaziergang :) (für meinen Geschmack) Dringend Atem holen oder dringend verschnaufen...dringend neue Kraft tanken...würde ich wahrscheinlich bevorzugen :hmm:

    Einer von Jorans Männern warf seine Klinge nach ihm.

    Gut, dass man immer ein paar tapfere Statisten dabei hat, die dann kurz darauf hops gehen :rofl:

    Das Knacken von Knochen war zu hören, Schmerzensschreie folgten. Danach schlug diese Bestie den Kopf des Mannes gegen die Mauer. Er war sofort tot.

    Ich glaub, die Erklärung brauche ich hier nicht mehr ^^

    Ist dieses Monster bei ihnen?

    War dieses Monster bei ihnen? (würde ich sagen :hmm:)

    Zitternd nahm ich die Hände von den Ohren. Es war still. Keine Bewegung. Kein Laut. Weder von den anderen noch von mir.

    Kurz hatte ich in dem Moment schon gedacht, die Stille hätte andere Gründe...

    Währenddessen gab ich mir, größte müh, meine Atmung ruhig zu halten.

    hinter mir kein Komma und Mühe groß.

    Ein Herzschlag setzte aus, als man mir die Hand auf den Mund presste.

    Entweder Mein Herzschlag setze aus oder mein Herz setzte einen Schlag aus... (würde sich für mich stimmiger anhören)

    Tag und Nacht verschwimmen hier unten.

    verschwammen dort unten (?)

    Ich und Joran haben es geschlossen.

    Meine Mutter hat früher immer zu mir gesagt: "Der Esel nennt sich selbst zuerst". Soll heißen: Es ist sehr unhöflich, eine Aufzählung mit sich selbst zu beginnen. Ich würde deshalb Joran und ich schreiben :)

    Die Menschen, die in der Eingangshalle leben werden, entschädigt, doch ich will die großen Tore, die in diesen verfluchten Berg führen nicht länger offen wissen.

    Ich bin echt kein Experte für Kommas...aber ich habe das Gefühl, dass hier irgendwas nicht stimmt :hmm:


    LG
    Rainbow

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    Hey Etiam,

    Hey Rainbow :D

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    Wow! Eine rasante und spannende Flucht durch die Höhlen :thumbup: Ich habe richtig mitgefiebert und sah das alles wie im Film vor mit ablaufen.

    Uh, sehr cool. Ich war mir nicht sicher, ob mir das in der Ich-Perspektive gelingen würde. Ich gebe zu, ich bin ganz froh, dass dieses Kapitel nun vorbei ist xD

    Gut, dass man immer ein paar tapfere Statisten dabei hat, die dann kurz darauf hops gehen :rofl:

    Ja. Eigentlich versuche ich die Geschichte nicht so zu stricken, aber ... das war mit einer Rückblende gleichzusetzen, von daher ... passt schon xD

    Kurz hatte ich in dem Moment schon gedacht, die Stille hätte andere Gründe...

    Sehr cool. Beim Schreiben hatte ich auch das Gefühl, dass heir was anderes passieren müsste xD Hatte dann überlegt, es vlt umzuformulieren. Aber ... ich war zu faul ^^' Und ehrlich gesagt finde ich es irgendwie gut, wenn die Leser hier kurz aufhorchen. Ein bisschen Paranoia dahingehend ist ja nicht schlecht :D


    Den Rest werde ich vermutlich übernehmen ^^

  • Helloooo <3

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    Unsere Gruppe hatte die oberste Brücke fast erreicht, als wir im Tunnel eine Stelle sahen, wo die Wand nur behelfsmäßig gestützt wurde. Das war die Chance, die Verfolger zumindest auszubremsen. Wenn wir den Weg hinter uns verschütten, so müssten sie einen anderen suchen. Und vielleicht würden sie so auch unsere Fährte verlieren.

    Hier kannst du auch direkt im Präteritum schreiben, denke ich. Also: "Unsere Gruppe erreichte fast schon die oberste Brücke, als wir im Tunnel eine Stelle sahen, an der die Wand nur ... wurde."

    Wir drückten und zogen an den Balken mit aller Kraft. Joran setzte dich ab und schlug mit seiner Axt gegen das Holz. Wir taten es ihm gleich, doch jede unserer zugefügten Kerben schien das Material von selbst zu schließen. [Absatz] Allein Jorans Hiebe waren kräftig genug, so tiefe Furchen zu schlagen, dass sie nicht vollständig regenerierten, bis er nachsetzte. Immer wieder schlug er auf den tragenden Balken. [Absatz] Die Schreie wurden lauter und schon bald meinte ich in der Finsternis Umrisse zu erkennen. Ich schrie, dass er sich beeilen sollte. Wir alle schrien und dann endlich

    Ich dachte, dass das "wir" auch Joran beinhaltet. Daher war ich kurz verwirrt, als es im zweiten Satz heißt, dass er sie absetzt und dann quasi dabei mitmacht, die Balken zum Einstürzen zu bringen.

    Die Bedeutung des zweiten Satzes könnte etw. missverstanden werden, daher schlage ich eine leichte Umformulierung vor: "... doch die Kerben, die wir dem Material zufügten, verschwanden/ schlossen sich wieder von selbst. Das Holz (das ist doch das Material oder?) sah wieder unversehrt aus." oder so ;)

    Das Wort "schreien" wiederholt sich ein paarmal hier.
    Vielleicht könntest du das "Ich schrie" direkt formulieren, um mehr Tempo reinzubringen. Also: "Beeil dich doch!", rief ich Joran zu" oder so.

    [Absatz] Wir hatten es geschafft. [hier evt. die Erleichterung zeigen, alternativ könnten sie auch hier kurz ausatmen, aber dann werden sie durch das Fauchen und Kreischen daran erinnert, dass sie sich keine Verschnaufspause gönnen düren]
    [Absatz] Hinter dem Geröll fauchte und kreischte es. [hier evt. noch ein Gefühl der Angst einbauen; wenn du es oben machst, dann ist es hier nicht unbedingt nötig. Könnte auch so was sein wie "Dies erinnerte uns, dass wir uns keine Verschnaufspause gönnen durften"]
    [Absatz] Auf der obersten Brücke angekommen, blieben wir stehen und atmeten erst jetzt für einen kurzen Moment durch /gönnten uns eine kurze Verschaufspause. Es war nicht an Rast zu denken, doch jeder von uns musste dringend Luft schnappen. Ich hatte dich dieses kurze Stück getragen.

    Ich habe mal bisschen herumgebastelt, da ich annehme, dass du sagen möchtest, dass sie kurz erleichtert sind, aber nicht lange rasten können/dürfen.
    {Wie oft kann ich wohl das Wort "Verschnaufspause" in einem Komentar unterbringen, hm :rolleyes:}

    Ich hatte dich dieses kurze Stück getragen. [bis zur Brücke? Ist nicht ganz klar, welches kurze Stück] Erinnerst du dich? Das war das letzte Mal, als du wach geworden bist. Du sahst so verschlafen aus und schautest mich mit verliebten Augen [vill. mit einem verliebten Blick?] an. Wusstest du nicht, was passiert war? Deine Hand, strich über meine Wange und du meintest, du würdest wieder diese Melodie hören. Sie sei wunderschön. Dann schmiegtest du dich an mich, hast die Augen geschlossen und sagtest: „Es ist so kalt.“

    letzter Satz: Also du bist am Anfang im Präteritum unterwegs (schmiegtest), dann wechselst du ins Perfekt (hast geschlossen) und dann wieder zurück ins Präteritum (sagtest). Die Präteritumform von schließen wäre in der zweiten Form "schlossest", hört sich aber etwas arg antik an, wie ich finde :D
    Daher könntest du vill. die indirekte Rede, dass die Melodie schön sei direkt schreiben und mit dem Anschmiegen verbinden und den Rest trennen: "Sie ist wunderschön", sagtest du und schmiegtest dich an mich. Dabei hattest du die Augen geschlossen. "Es ist so kalt."

    Noch bevor ich verstand, was das zu bedeuten hatte, riss uns ein Beben von den Beinen.

    Wird er auch umgerissen?

    Eine riesige Hand, krallte sich am gemauerten Geländer der Brücke fest. Der Stein bröckelte unter den gewaltigen Fingern. Eine zweite Hand tauchte auf, griff in eine Spalte im Fels [sehr schön beschrieben], neben dem Ausgang aus diesem Alptraum [verstehe ich nicht ganz. ist der Ausgang neben der Spalte im Fels?]. Erst als sich der massige Schädel über der Brücke erhob, realisierte ich, dass ein Riese zu uns heraufkletterte. (Und es war nicht irgendeiner.) Sein Knie durchstieß das Geländer, als er seinen Körper auf den Übergang wuchtete. Das Gesicht war deformiert. Der Kiefer hing nur lose am Rest des Kopfes, die Nase war schrecklich krumm und die Augen starrten glasig in verschiedene Richtungen. Von seinem Haaransatz aus (quer) über die Stirn zog sich ein Riss, welcher zugefroren schien [nur der Riss ist frostig?]. Am unteren Ende dieses Bruches steckte jenes Schwert, das dir die Melodie spielte und meine Gedanken daran die Ersten hier zu sein verseucht hatte.

    Ah, ein AOT-Moment. I love it :love: (habe ich zwar schon gesagt, aber dennoch!)

    Allgemein sehr nice beschrieben :)

    Verstehst du, was ich hier schreibe? Ein Riese ... oder das, was davon übrig war, erhob sich vor uns und blockierte den Weg nach oben. Er war größer als jedes Haus in Dunhaven und seine Arme so dick, dass er damit Bäume hätte ausreißen können. Neben den mit Ketten versehenen Eisen an seinen Handgelenken, war auch seine Haut, mit den Runen der Zwerge übersäht. [Absatz] Die anderen schrien, ich brachte keinen Ton raus. [Absatz] Du wirst dich sicher fragen warum? Die von Godan geschmiedeten Wesen sind schließlich ein edelmütiges Volk und es wird nachgesagt, dass Menschen, die ein solches antreffen mit ewigem Glück gesegnet seien. Doch dieser hier war anders. Und wir alle spürten es. [Absatz] Noch bevor seine Augen sich wieder richteten und sein Blick unsere kleine Gruppe fixierte, wussten wir, dass dieses Ding nicht minder bösartig war, wie die Zwerge. Ein Mark erschütternder Schrei, der uns fauligen Wind entgegenwehte [hier evt. sinnlich den Geruch beschreiben, wenn Beschreibung, dann die zweite Hälfte des Satzes als einen eigenen Satz formulieren], ließ mich endgültig zu dem Schluss kommen, dass nichts Göttliches mehr in diesem Geschöpf war.

    Ansonsten sehr nice geschrieben :)

    Der Mann, der zuvor sein Schwert geworfen hatte, war nicht schnell genug gewesen. Er hämmerte mehrmals auf die Finger ein, die seinen Körper umschlossen hielten. Das Knacken von Knochen war zu hören, Schmerzensschreie folgten. Danach schlug diese Bestie den Kopf des Mannes gegen die Mauer. Er war sofort tot.

    Juhu, noch ein AOT-Moment! I love i... äh, ich meine, wie furchtbar. Die armen Menschen *lalala* :saint:

    Ein Herzschlag setzte aus, als man mir die Hand auf den Mund presste.

    Sein Herzschlag?

    Wir irrten einige Zeit umher, bis uns die Orte bekannt vorkamen. Joran und ich wechselten uns damit ab, dich zu tragen, während wir geschwind einen Weg nach oben suchten. Manchmal dachte ich, das Kreischen der Draugar zu vernehmen, doch so nah wie zuvor kamen sie uns nicht mehr. Ob sie unsere Spur verloren hatten?

    Ich entschloss, die obere Ebene, von Helhaven zu räumen. Die Menschen, die in der Eingangshalle leben, werden, entschädigt, doch ich will die großen Tore, die in diesen verfluchten Berg führen, nicht länger offen wissen. Je mehr Stein uns von diesen Dingern trennt, umso besser. Wie konnte das alles nur so schief gehen? Haben wir die Götter erzürnt? Aber womit?

    Die Kommata sollten m.W.n. so gesetzt werden :hmm: Aber auch ich bin keine Expertin ^^

    das Unterstrichene: Ich tendiere zu "Und wenn ja, womit?", einfach nur weil es etwas dramatischer in meinen Ohren klingt :D

    Fazit: Sehr spannend und rasant, kann mich Rainbow nur anschließen :)