Der Sinn des Lebens

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    • Hi Rainbow
      Oh, da muss ich wohl noch etwas dran schrauben. Dass dir viele Namen nicht bekannt vorkommen liegt daran, dass manche noch gar nicht vorgekommen sind, weil sie für Jakob nicht wichtig waren und dass manche (Sheela und Shaukat) nur kurz erwähnt wurden.
      Dass Amma weitsichtig ist, erwähne ich hier tatsächlich nur nebenbei, das könnte ich noch deutlicher machen. Dadurch hat sie vom Kampf erfahren.
      Shankar ist nicht zurück, ist noch immer da. Kamal war urspr in der Truppe mit dabei, sie haben ihn dann wieder zurück geschickt, deshalb wissen sie von Shankars Vision.Vielleicht hab ich oben mal Shankar statt Shaukat geschrieben. Die Namen sind leicht zu verwechseln. Da muss ich nochmals durchgucken... Das mit dem Lied kännte ich noch besser einführen.
      Danke für deine Anmerkungen!! Ist superwichtig, eine Meinung von aussen zu haben.
      Ich wünsch dir einen tollen Tag!!
      Lg, RenLi
      Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
      von einem Herzen zum andern;
      Doch wo es keine Mauer gibt,
      wo soll dann eine Türe sein?
      Rumi
    • @Rainbow @Tariq

      Hey ihr zwei

      Im Moment poste ich seit Längerem immer stückchenweise, was ich grad vorzu schreibe. Hab gemerkt, dass mir das nicht so liegt, da ich mehr Zeit brauche, um das Geschriebene auch mal etwas liegen zu lassen und es dann nochmals zu überarbeiten. Da diese Semester an der Uni grade ziemlich viel fordert und ich nun in der Prüfungszeit stecke, kann ich auch nicht wirklich in die Geschichte eintauchen und schreibe dann ziemlich unreflektiert und einfach so aus dem Bauch heraus. Auch das passt mir nicht so ganz.
      Deshalb hab ich beschlossen, eine Pause mit Posten einzulegen. Ich hoffe, dass ich bis Anfang August oder September wieder etwas mehr geschrieben habe. Dann werd ich wieder häppchenweise und wöchentlich posten. Falls ihr dann noch immer im Forum mit dabei seid und euer Interesse an der Geschichte noch nicht abhanden gekommen ist, bin ich meega happy, wieder von euch zu hören, wenn es soweit ist!!!

      Bis dahin wünsche ich euch einen ultratollen Sommer und viel phantastische Einfälle!!

      RenLi
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      Rumi
    • Hey @RenLi,

      das ist überhaupt kein Problem. Nimm dir die Zeit die du brauchst. Genieß den Sommer. Und wenn dir nach Schreiben ist, dann schreibe, und wenn du eine Pause machen willst, dann mach sie. Ich bin auf jeden Fall da, wenn es hier weitergeht! :thumbsup:

      LG Tariq
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Hey @RenLi,

      ich verstehe dein Problem sehr gut. In meinem Fall steht die Geschichte ja schon so gut wie und dennoch halte ich mich zwischendurch ewig lang mit Überarbeitungen auf. Ich will gar nicht wissen, wie das wäre, wenn ich erst noch schreiben müsste, was ich hier posten wollte. Erfahrungsgemäß durchlaufen alle meine Texte ebenfalls eine längere Entwicklung und die erste Rohfassung ist meist nicht das, womit man letztlich selber zu 100% zufrieden ist.

      Insofern kann ich gut nachvollziehen, dass du das erst mal für dich selber auf die Kette kriegen möchtest. Gegen eine kleine Sommerpause habe ich demnach nichts einzuwenden. Also, kümmere dich in Ruhe um deinen Uni-Kram und wende dich dann erst wieder entspannt deiner Geschichte zu.

      Ich werde hier sein und auf dich warten ^^

      LG,
      Rainbow
    • Hallo zusammen

      Ich seid wirklich zuu cool! :superman: :mamba2: Danke euch! Ich freu mich schon, wieder posten zu können. Und bis dahin wünsch ich euch eine tolle Zeit, im Forum, draussen hoffentlich viel in der Sonne und was auch immer euch Spass macht!!
      Vielleicht komm ich ja auch mal dazu, was zu lesen :)

      LG, RenLi
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      Rumi
    • Hallo zusammen

      Ich hoffe, ihr hattet eine tolle Sommerzeit bis jetzt! Bei mir hat das Studium wieder angefangen und ich habe an meiner neuen Arbeitsstelle gestartet! Bis jetzt geniesse ich die Erkundung dieser neuen Welt.

      Eigentlich wollte ich ja in meiner kleinen Auszeit viel Schreiben, damit ich dann wieder ohne Druck posten kann. Aber daraus wurde leider nichts. Nun ist es das erste Mal, dass ich mich wieder an den PC setze. Auch wenn ich in meinem Kopf weiter an meiner Geschichte gebastelt habe, habe ich nichts zu Papier gebracht. Im Moment habe ich einfach andere Prioritäten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Geschichte über Kurz oder Lang wieder aufnehmen werde, aber nun scheint mir nicht die Zeit dazu. Das gibt mir auch die Gelegenheit, selbst noch zu wachsen, in die Geschichte hineinzuwachsen, da sie doch ziemlich hohe Ansprüche an mich stellt.

      Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu unbefriedigend für euch. Irgendwie sind bisher alle Geschichten, die ich zu lesen begonnen habe – bis auf die von Rainbow – nach und nach weggestorben. Ich fand das immer total schade, da man sich mit den Figuren vertraut macht und dann nie das Ende der Geschichte erfahren kann.

      Deshalb habe ich beschlossen, euch wenigstens eine Zusammenfassung von den Abläufen der Geschichte zu schreiben -so weit ich bis jetzt einen Einblick habe. Das ist natürlich der super grösste Spoiler überhaupt, ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr ihn lesen wollt oder nicht…

      Hier kommt der Spoiler:
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      Alles begann mit… nein, nicht der Erschaffung der Erde… sondern mit dem Abstieg eines Wesens, welches weit oben oberhalb der Wolkendecke lebte. Es gehörte zu einem Volk, welches sich schon beinahe von der materiellen Welt gelöst hatte. Die Körper dieser Wesen waren durchscheinend und mehr ein Lichtgewebe als denn eine grobstoffliche Masse. Der Name unseres Protagonisten lautet Rhamnus. Man kann sagen, dass er männlich war, wenn auch die Geschlechter in seinem Volk nicht so exakt und starr zu bestimmen sind wie in dem der Menschen oder der Tiere. Rhamnus wuchs also auf, oberhalb der Wolken, auf einem der grössten Gebirge angrenzend an das, welches viele Jahre später als «Lux» bezeichnet werden sollte. Doch Rhamnus tanzte etwas aus der Reihe. Er war viel bodenständiger als die anderen und einfach etwas zu fest für die anderen aus seinem Volk. Vieles viel ihm viel schwerer als ihnen und auch wenn sie sich bemühten, ihn zu integrieren, gehörte er doch nie ganz dazu. Die anderen seiner Art interessierten sich viel mehr für die höheren Welten als er. Rhamnus hingegen fühlte sich zur Welt dort unten hingezogen. Stets wollte er Geschichten über die Menschen hören, welche ein so ganz anderes Leben führten, weit weg wie ihm schien.

      Eines Tages beschloss er, seine Heimat zu verlassen und «in die untere Welt» zu gehen. Entgegen der Ratschläge seiner Geschwister trat er durch das riesige steinerne Tor, welches die Lichtwesen vor der Dichte der materiellen Welt schützte. (Dazu habe ich mal eine kleine Textpassage geschrieben…)
      Spoiler anzeigen

      Rhamnus

      Er trat mitten hinein in die wabernden Nebelschwaden. Wo hinter ihm gerade noch ein Durchgang gewesen war, ragte eine viele Meter hohe Steinwand empor. Nichts, keine Ritze, keine Inschrift und auch kein Weg ließen darauf schließen, dass hier die Pforte zu einer anderen Zivilisation war. Rhamnus schaute nach oben. Irgendwo über diesen Wolken lebte sein Volk in einer friedlichen Welt aus goldenem Licht. Er wandte sich ab, glitt weiter in den Nebel hinein. Seine lichten Füße berührten den steinigen Boden kaum. Im Vergleich zu den Menschen, die unten am Berg im Tal lebten, war sein Körper beinahe schwerelos, nahezu durchscheinend. Weder der Wind noch die Kälte berührten ihn, noch schmerzten die rauen Steine seine nackten Füße.

      In weiten, luftigen Sprüngen segelte Rhamnus die Flanke des Berges hinunter, segelte durch die Wolken hindurch, die sich hier angesammelt hatten. Wo immer er aufkam, begannen die Steine zu flüstern und säuselte der Wind ihm ins Ohr. Hätte ein Mensch dies beobachten können, hätte er wohl geglaubt, ein Splitter eines Sterns wäre vom Himmel gefallen, so sehr leuchtete Rhamnus‘ Körper in der kargen Bergwelt.

      Dass er seine Familie nicht mehr wiedertreffen konnte, bekümmerte ihn nicht sonderlich. Er wollte die Menschen finden, diese würden seine neue Familie werden, dachte er und bahnte er seinen Weg weiter, immer weiter hinunter. Doch seine Sprünge wurden kürzer, seine Landungen fester, als würde sein Köper mehr Gewicht bekommen. Als er die Waldgrenze erreicht hatte, begann ihn tatsächlich ein wenig zu frösteln. Was ist das?, fragte er sich und musste feststellen, dass sein Körper bereits nicht mehr so stark leuchtete und auch nicht mehr so durchscheinend war wie noch im Land seines Volkes.

      Verwundert betrachtete er seine Arme, durch die er die Welt nur noch unscharf wahrnehmen konnte. Er legte die Hand an die Rinde eines Nadelbaumes und tatsächlich konnte er deren Oberfläche auf seiner Haut spüren. Er lächelte, grüßte den Baum, dieser grüßte zurück, dann ging er weiter.

      Der Wald war erfüllt von Stimmen, die Rhamnus noch nie gehört hatte. Unzählige Tiere tummelten sich hier. Unter der Erde, in den Bäumen, in der Luft. Und auch die Bäume selbst sprachen miteinander, flüsterten sich zu, unterhielten sich mit dem Wind und der Erde. Rhamnus betrachtete wie eine Kolonie von Ameisen den Stamm eines Baumes emporklettere. Fasziniert beobachtete er wie sie ihre vielen, hauchzarten Beinchen geschickt über die raue Oberfläche bewegten und mit ihren Fühlern die Welt ertasteten. Ein größeres Tier, mit vielen tausend Beinen kam hinzu, reihte sich ein. Doch Rhamnus erschrak, als die Ameisen in Aufruh gerieten, denn der Tausendfüßer hatte sich keineswegs aus Spaß in die Kolonne der Ameisen eingereiht. Fassungslos schaute Rhamnus zu wie der viel größere Angreifer die kleinen Ameisen verzehrte. Dort wo er herkam hatte er noch nie so etwas gesehen. Warum tust du das?, fragte er den Tausendfüßer, doch er erhielt keine Antwort.

      Nach einer Weile wollte er dem Kampf nicht mehr zusehen. Er richtete sich auf und setzte seinen Weg fort. Mit jedem Meter, den er tiefer stieg, ähnelte er mehr einem Menschen. Sein Körper wurde fester, seine Konturen klarer umrissen, seine Haut empfindsamer. Als er zum ersten Mal seinen Fuß an einem Stein stieß, schaute er verwundert auf die Erde. Nun konnte er nur noch seinen Fuß sehen, wenn er darauf blickte. Die Welt dahinter war für seine Augen verschwunden. Mein Körper wird fest, stellte er fest und ging weiter.

      Allmählich plagte ihn die Kälte zusehends und ein seltsames, ihm unbekanntes Gefühl machte sich unterhalb seiner Brust bemerkbar. Ein Stechen und ein Zusammenziehen, ein grummelndes Geräusch stieg davon aus. Etwas ist da drin, stellte er fest. Doch er konnte seine Sprache nicht verstehen. Und weitere Geräusche kamen hinzu, es rauschte in seinen Ohren und es pochte in seiner Brust. Dieses laute Pochen dröhnte und rauschte durch seinen ganzen Körper. Ob die Menschen sich das die ganze Zeit über anhören müssen?, fragte er sich.

      Seine Beine wurden schwerer, die Füße schmerzten bei jedem Schritt mehr. Wenigstens war er aus dem Nebel raus, aber seine Sicht wurde immer schwächer. Auch die Stimmen der Bäume, der Tiere und der Steine wurden leiser. Alles verändert sich, dachte er. Es ist ganz anders als in meiner Vorstellung. Das Menschsein ist viel anstrengender als in meinen Träumen…

      Rhamnus stieg einen steilen Abhang hinunter, musste sich an Wurzeln und Ästen festhalten, damit er nicht ausrutschte. Dies ist wohl meine erste Prüfung, dachte er und blieb einen Moment sitzen um Luft zu holen und seinem neu entstehenden Köper etwas Ruhe zu verschaffen. Daran werde ich mich erst gewöhnen müssen.

      Die Wesen seines Volkes kannten weder körperliche Beschwerden noch Krankheit oder Hunger. Sie lebten weit oben über den Wolken in einer Welt aus Licht, in einem harmonischen Miteinander, ohne Angst vor Tod oder Leid. Doch Rhamnus war anders als die anderen. Stundenlang hatte er über die Welt geblickt, hatte von den Menschenwesen geträumt, von ihrem Leid und ihrem Kummer. Bis er es irgendeinmal nicht mehr hatte aushalten können. Und nun stieg er zu ihnen hinunter. In diese harte, unwirtliche, unbekannte Welt.

      Weiter setzte er Fuß um Fuß, stieg über umgefallene, morsche Baumstämme, wich Dornengestrüpp aus. Inzwischen hatte er sein langes Gewand hochgebunden, an einigen Stellen war es bereits eingerissen. Auch seine seidenen, goldblonden Haare hatte er ungeschickt verknotet, sodass sie ihm möglichst wenig im Weg waren. Wofür haben die Menschen nur so einen klobigen Körper?, fragte er sich. Da ist es doch kein Wunder, dass sie kein friedvolles Leben führen können.

      Doch er stieg weiter, der erste Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und seine schlanken, langen Finger waren aufgeschürft und schmutzig. Auch die Stelle unterhalb seiner Brust plagte ihn, doch konnte er nicht wissen, dass es der Hunger war, der ihm das Leben schwermachte. Bald werde ich bei den Menschen sein, dachte er und balancierte über einen Baumstamm.

      Doch da er sich an das Gewicht seines Körpers noch nicht gewöhnt hatte, wankte er gefährlich auf dem nassen, von Moos überwachsenen Stamm. Instinktiv ging er in die Hocke, schob sich langsam vorwärts, doch weil er auf sein Kleid trat, geriet er ins Straucheln und rutschte vom Stamm. Was für ein Anfang, dachte er während er fiel. Wie seltsam, dass ich nicht davonschwebe. Und so landete er hart auf dem Waldboden, überschlug sich, versuchte sich irgendwo festzuhalten. Äste und Dornen bohrten sich in seinen noch nicht ganz grobstofflichen Körper, übersäten ihn mit unzähligen Wunden, rissen sein einstmals weißes Kleid auf. Gerade als er glaubte, sich festhalten zu können, fiel der Boden unter ihm ab und er stürzte in die Tiefe.

      Rahmnus wird von einer alten Frau aufgenommen und gesundgepflegt. Allmählich gewöhnt er sich an seinen menschlichen Körper. Zu Beginn ist er etwas hilflos, denn die Menschen verhalten sich oft seltsam, doch mit der Zeit lernt er ihre Kommunikationsmuster deuten. Viele fühlen sich von ihm angezogen und so wird er schon bald regelmässig von verschiedenen Dorfbewohnern besucht. Andere fürchten ihn und wollen ihm schaden. Irgendwann (vielleicht nach dem Tod der alten Dame) zieht er los, um mehr von der Welt zu sehen und um die Wurzel der menschlichen Probleme zu ergründen. Weshalb lebt sein Volk in Harmonie und Liebe, während die Menschen von Zwietracht, Neid und Unglück verfolgt scheinen?

      Auf seinen Reisen nimmt er irgendwann ein Kind auf, einen kleinen Jungen, der ohne ihn wohl den Tod gefunden hätte. Er nennt ihn Diligo (später Richard) und nimmt ihn auf. Gemeinsam ziehen sie umher und allmählich beginnen sich immer mehr Menschen um Rhamnus zu scharen. Diligo wird älter, während Rhamnus kaum zu altern scheint, und unterstützt ihn, denn Rhamnus vermag noch immer nicht alle menschlichen Gebärden und Verhaltensweisen zu deuten.

      Doch obwohl Rhamnus alles daran setzt, den Menschen zu helfen, wird die Lage um ihn immer schlimmer. Mehr und mehr Dämonen machen sich im Land breit und nutzen die Menschen, um breite Landstriche zu verwüsten und um anderen Menschen Gewalt anzutun. Rhamnus beschliesst, den König aufzusuchen. Er zieht Richtung Königshof und wird nach kurzer Zeit vom König hergerufen, der seine erkrankte Frau zu retten versucht. König Entipaz (später Ben, Richards und Edwins Vater) hatte das Reich bereits seiner Tochter Anastasia (später Edwin) und ihrem Gemahl Cedrus (später Vater Justus) überlassen.

      Hier noch eine Erläuterung dazu: Die Eltern von Anastasia (Edwin) waren Entipaz (Ben) und seine Frau (Elvira). Ihr jüngerer Bruder (später Gilbert) starb am Fieber. Als Edwin im Keller von den Menschenhändlern eingesperrt ist, träumt er von einem Jungen, den er wiedererkennt und von dem er weiss, dass sie zusammen gespielt haben. Dies ist eine Begegnung mit dem Gilbert von früher, der damals sein (Anastasias) jüngerer Bruder war. Von daher sind Edwin und Gilbert sich auch so vertraut. Der Tod von ihrem Kind reisst der Königin (Elvira) ein grosses Loch in ihr Leben. Sie verliert den Lebenswillen und stirbt schliesslich selbst – ich glaube das war an einer Frühgeburt. Der Tod seiner Frau wiederum reisst den König (später Ben) in einen Abgrund und er verliert die Kontrolle über das Land und ergibt sich dem Alkohol. Dies wird auch Folgen für das nächste Leben dieser Personen haben. Anastasia jedoch wird so rasch wie möglich mit ihrem Cousin Cedric vermählt, um ein totales Chaos zu verhindern. Doch Cedric ist kein sonderlich guter Stratege, obwohl er ein ausgezeichneter Krieger ist. Unter seiner Führung bricht ein Bürgerkrieg aus und die Umstände werden immer schlimmer. Es gibt Aufstände gegen die Aristokratie. Auch die beiden Söhne Anastasias und Cedric sind verwickelt ins Kriegsgeschehen. Der ältere Sohn Joachim (später Jakob) ist ein begabter Kämpfer. Sein bester Freund Agrippa (später Mar) stellt sich gegen den König und fordert ein demokratisches Regierungssystem. Er versucht Joachim (Jakob) auf seine Seite zu ziehen, doch Joachim bleibt seinem Vater treu. In einer Schlacht (bei Jakob als Rückblende im Kampf gegen die Banditen beschrieben) stirbt Agrippa (Mar) im Versuch Joachim zu schützen, durch Joachims Hand. Dieses Ereignis verändert Joachims Leben. Er zieht sich aus dem Kampfgeschehen zurück und schwört, niemals mehr ein Schwert zur Hand zu nehmen. Sein jüngerer Bruder (später Ganesha) übernimmt die Führung des Volkes nach der Absetzung ihres Vaters.

      Rhamnus tritt in dieses Geschehen hinzu, zu der Zeit, in der das Volk in der grössten Krise steckt. Er rettet Königin Anastasia zusammen mit Diligo (Richard) und versucht den König für sich zu gewinnen. Zuerst geht er mit grosser Sorgfalt vor. Es gelingt ihm, immer grössere Teile des Reiches zu einen und die Menschen für sich zu gewinnen. Doch der König ist neidisch auf den Wandermönchen und fürchtet ihn gleichzeitig. Er ist kein guter Schüler und nutzt seine Macht immer wieder aus. Gleichzeitig bemerkt Rhamnus, dass sein Körper immer schwächer wird. Auch wenn er nicht so schnell altert wie die Menschen, ist es eine Belastung für ihn, in dieser grobstofflichen Dimension der Wirklichkeit zu verweilen. Eine sonderbare Krankheit befällt ihn und er merkt, dass ihm allmählich die Zeit davonläuft. Dabei hat er sein Ziel noch gar nicht erreicht. Er wollte doch die Menschen von ihrem Leiden erlösen und ihnen die wahre Liebe zeigen. Das Problem sieht er in König Cedrus, der noch immer unwillig ist, sich wirklich zu öffnen und seine krummen Spiele weiterspielt. Also setzt er ihn mit Gewalt unter Druck. Diese Szene sehen wir aus Anastasias Sicht in Form von Edwins Erinnerung. Als Demonstration seiner Macht lässt Rhamnus ein Gewitter aufziehen und lässt den unwilligen König beinahe ersticken. Dies ist jedoch eine Ausnutzung seiner Macht und so gerät auch Rhamnus langsam auf die schiefe Bahn. Immer öfter missbraucht er seine Kräfte, um Menschen zu manipulieren, unter dem Vorwand, dass er zu wenig Zeit hat, um den netten Weg zu gehen. Diligo (Richard) macht sich allmählich Sorgen um seinen Freund und Meister, ist jedoch von seiner Romanze mit Anastasia (Edwin) abgelenkt. Die beiden kommen sich allmählich näher, doch da Rhamnus Diligo stets vor der Liebe zu Frauen gewarnt hatte, macht Diligo sich stets Vorwürfe, wenn er mit Anastasia zusammen ist. Schliesslich erfährt König Cedrus von der Affäre und verlangt, dass die beiden hingerichtet werden. Rhamnus gerät in einen grossen Konflikt. Er möchte zumindest Diligo retten, schliesslich hat er ihn grossgezogen und im Zustand seiner Krankheit fühlt er sich nicht kräftig genug, seinen Auftrag auf der Erde ohne seinen treuen Gefährten auszuführen. Gleichzeitig ist er aber auch von Diligo bitter enttäuscht. Jedoch nicht nur, weil der seine Anweisung, von Frauen fern zu bleiben, nicht befolgt hat, sondern auch – und dies kann er sich gar nicht wirklich eingestehen – weil er sich selbst seit längerer Zeit zu Diligo hingezogen fühlte. Diese Gefühle waren ihm fremd und verwirrten ihn mehr und mehr. Ein Teil von ihm wollte sich für Diligos Vertrauensbruch und für sein gebrochenes Herz rächen und ihn neben Anastasia hängen sehen, ein anderer liebte und brauchte ihn. Schliesslich liess er einen anderen Mann an Diligos Stelle am Galgen hängen und rettete seinen heimlich Geliebten. Für Diligo war dies ein sehr traumatisches Erlebnis. Er musste weiterleben, während seine Geliebte in den Tod ging. Versteckt durch Rhamnus lebte er weiter im Palast mit seinem Kummer. König Cedrus wurde schliesslich abgesetzt und sein jüngerer Sohn (Ganesha) übernahm die Thronfolge. Unter ihm wuchs das Reich wieder zu einem schönen und starken Königtum heran. Ich bin mir nicht sicher, wie Diligos Leben endete. Er hatte Anastasia versprochen, sie in einem späteren Leben wieder zu finden. Es ist möglich, dass er seins vorzeitig selbst beendet hat. Rhamnus auf jeden Fall hat sich aus Scham und Gram in die Berge zurückgezogen, um sich in einer Höhle einzusperren, zu fasten und zu meditieren. Das normale Volk glaubte, er wolle nun seine Reise zu den Lichtwesen antreten und als er schliesslich von einem Rudel Wölfe zerrissen wurde und man keine Überreste von ihm finden konnte, setzte sich der Volksglaube durch, sein Körper hätte sich in Licht aufgelöst und er wäre in die höheren Welten aufgestiegen. So nahm das Leben des Heiligen Rhamnus ein tragisches Ende.

      Ungefähr fünfhundert Jahre lang lebten die Bewohner von Lux relativ friedlich. Durch den neuen König (Ganesha) angestossen, wurde die Teilung der Gewalten initiiert. Es entstand eine Art Priestertum und weltlicher Rat. Das Kastensystem entwickelte sich erst viel später. Mit Hilfe von Wesen aus der unsichtbaren Welt, welche in die Herzen der Menschen blicken können, wollten die Priester sicherstellen, dass nur Menschen, welche in ihrer geistigen Entwicklung weiter waren als andere, an Machtpositionen gelangen konnten. Der Grundgedanke war gut, jedoch sind diese Wesen beeinflussbar und so wird heute, zu Richards, Jakobs und Edwins Lebzeiten die Einteilung in die Kasten von manchen Priestern manipuliert. Zudem haben sich über diese Jahrhunderte einige Irrlehren eingeschlichen. Dass Frauen minderwertig sind, hat Rhamnus nie behauptet. Dies wurde von gewissen Priestern nur so gedreht, um ihre Macht sichern zu können. In dieser Hinsicht kam ihnen der Brand der Bibliothek ungefähr einhundert Jahre vor Bens Geburt gelegen, denn dadurch wurden einige wichtige Schriften diesbezüglich verbrannt.

      Nun kommen wir zur Jugendgeschichte von Ben, Elvira, Gilbert und Vater Justus. Die vier sind alle in Caput aufgewachsen. Wie schon geschildert sind sie alle durch ihr vorhergegangenes Leben verbunden. Ben und Elvira waren damals ein Königspaar, Gilbert ihr Sohn und Justus ihr Nachfolger im Königsamt (Cedrus). Ben, der in seinem früheren Leben ein guter König gewesen war, hatte einen guten Start in sein neues Leben. Seine Eltern waren angesehene Handwerker und ermöglichten ihm, eine gute Schule zu besuchen. Dort lernte er Elvira, seine damalige Gemahlin, kennen. Die beiden fühlten sich gleich zueinander hingezogen, doch durch die Geschehnisse in seinem früheren Leben unbewusst beeinflusst, wollte Ben nichts von einer ernsthaften Beziehung wissen. Auch wenn er sich nicht an sein letztes Leben erinnern konnte, fürchtete er sich doch vor dem Verlust seiner Liebsten – schliesslich hatte er zuerst seinen Sohn (Gilbert) und dann seine Frau (Elvira) verloren. Er war jedoch sehr beliebt bei den Frauen und hatte eine hoffnungslose, herzensbrecherische Beziehung nach der anderen. Zudem war er auch magisch sehr begabt und ein Überflieger. Justus, der ihn erst verehrte, fing bald an, ihn zu beneiden. In seinem früheren Leben als Cedrus hatte er die Chance immer wieder verpasst, sich aufrichtig dem spirituellen Weg zu widmen und hatte gar seine eigene Frau Anastasia (Edwin) aus Rachsucht an den Galgen gebracht. Dies kam ihm in diesem Leben nun nicht gelegen. Er war mit Talentlosigkeit gestraft. Dies führte einerseits zu einer grossen Rivalität zwischen ihm und Ben, die Ben jedoch nicht sonderlich ernst nahm, und andererseits aber auch zur Ausbildung eines sehr starken Willens. Obwohl er kaum Talent hatte, arbeitete Justus sich immer höher hinauf. Als Ben in den Vogelstand erhoben wurde, trat Justus in den Ducatus ein, um sein Leben dem Streben nach höherer Geistigkeit zu widmen. Er erzielte grosse Fortschritte, wurde jedoch auch ziemlich verbissen.

      Inzwischen war der Glaube, dass der Heilige Rhamnus oder ein anderer bedeutender Heiliger wiederkommen werde, weit verbreitet. Vater Canis, der damals Hohepriester und begnadeter Sterndeuter war, sagte sein Kommen in die damalige Zeit voraus. Diese Prophezeiung war jedoch nicht korrekt. Was die Sterne ankündigten war nicht das Kommen eines Meisters, sondern ein starker Umbruch im Weltgefüge. Je nach dem wie sich die Menschen auf diesen Umbruch vorbereiteten, würde entscheiden, ob die Welt erhoben wurde, oder denn auf eine tiefere Stufe absank. Dies wird durch Shankars Vision angedeutet. In ihr sieht er, wie Flammen auf die Erde niederfallen und alles unter sich begraben – ein Meteoriteneinschlag, der weite Teile von Lux vernichten würde.

      In dieser Zeit tritt Markus Aurelius auf. Er ist ein erleuchteter Meister, der ähnlich wie Rhamnus, durch die Lande zieht. Um Caput findet er viele Anhänger. Auch Ben, Elvira und Gilbert schliessen sich an. Doch er erscheint der Priesterkaste als eine Bedrohung. Sie beschliessen, ihn zu vernichten und üben einen Mordanschlag auf ihn aus. Dabei stirbt seine Frau, er wird festgenommen und ermordet. Damit er nicht zum Märtyrer werden kann, geben die Priester vor, er sei geflohen und habe seine Anhänger im Stich gelassen. Ben versteckt sich bei Elvira und Gilbert, sie verhelfen ihm zur Flucht. «Onkel Johan», der damals noch einen anderen Namen hatte, war ein guter Freund von ihnen und ebenfalls ein Anhänger von Markus. Er sah in Ben den neuen Markus und folgte ihm. Geleitet durch Träume und Visionen fand er Ben tatsächlich wieder. Gemeinsam zogen sie umher, ausserhalb von Lux, bis sie schliesslich zurückkehrten.

      Gilbert tritt währenddessen wie von seinem Vater erwartet in die gnostische Garde ein. Dort lernt er Talmud kennen. Richards und Edwins Mutter, ein Bauernmädchen, aus einem anderen Land, hört Stimmen, welche ihr sagen, dass sie ihr Zuhause verlassen muss. Mit einer älteren Frau aus ihrem Dorf, welche sie spirituell unterrichtet hat, macht sie sich auf den Weg und trifft schliesslich auf Ben und «Onkel Johan», der sich inzwischen tatsächlich Johan nennt, weil er sich fürchtet, unter seinem richtigen Namen noch immer von der Gnosis verfolgt zu werden. Sie verliebt sich in Ben. Zuerst will er jedoch keine Kinder und auch keine Frau. Er ist noch immer verliebt in Elvira und hat sich durch die Ängste aus seinem alten Leben geschworen, niemals Kinder zu haben. Aber die Frau lässt nicht locker und schliesslich kommt Richard zur Welt.

      Inzwischen stirbt der Vater von Elvira und Gilbert, was die Bahn frei macht für das Waisenhaus. Gilbert kommt aus der Garde zurück und bringt Talmud zurück, welcher sich in Elvira verliebt – diese Liebe bleibt leider Zeit seines Lebens unerwidert. Doch kurze Zeit später werden Talmud und Gilbert eingezogen, da es an den Grenzen Unruhen gibt. In dieser Zeit verliebt sich Gilbert in ein Bauernmädchen aus der Grenzregion. Sie wird schwanger, ist aber aus einer tieferen Kaste als er. Trotzdem steht er zu ihr, und will die Verantwortung für sie und das Kind übernehmen. Da tatsächlich Kämpfe ausbrechen, muss er seine junge Familie jedoch verlassen. Er wird im Kampf zwar verletzt, bewährt sich aber und steigt in der Hierarchie auf. Doch währenddessen gibt es einen Überfall von Banditen auf das Dorf seiner Frau; sie und das ungeborene Kind sterben. Diese Begebenheiten werden in Edwins Erzählung aufgegriffen, im Kapitel «Edwin, die Königstochter und der Uhrmacher» wir die Schlacht um Aster, als Angriff aus Aluid, erwähnt. Gilbert wird zum Hauptmann der Truppen, ersäuft sich in Blut und Alkohol wegen dem Tod seiner Geliebten. Danach ist er nie mehr derselbe. Aus diesen Zeiten rührt die Dunkelheit, die Edwin zuweilen in ihm spüren kann.

      Im Verlaufe der Zeit wird Ben auf die Probe gestellt. Richard ist ein gesundes Kind und wächst gut heran. Sie leben etwas abseits, um nicht mit den Priestern in Konflikt zu geraten. Alles scheint harmonisch, doch bei der Geburt von Edwin stirbt die Mutter. Dies ist eine grosse Erschütterung für Ben. Seine unbewussten Ängste werden Wirklichkeit. Doch in diesem Leben meistert er diesen Schlag. Er übersteht den Tod seiner Frau ohne den Verstand zu verlieren. Er zieht seine beiden Söhne liebevoll auf und lehrt sie seine Weltanschauung so gut er es vermag. Dabei wird er natürlich von «Onkel» Johann und der «Grossmutter» unterstützt. Doch Ben fühlt sich ein bisschen zu selbstsicher. Er glaubt, das Universum auf seiner Seite zu haben und meint, das Schicksal für sich beeinflussen zu können. Deshalb zieht er mit seiner Familie näher an Caput heran und lässt sich am Sumpf nieder und verdeckt auch seinen Namen nicht. Dort stirbt dann auch die Grossmutter, als weise alte Frau. Ihr Tod wird aus Richards Sicht am Anfang der Geschichte kurz beschrieben. Mittels Magie verdichten Johan und Ben den Boden des Sumpfes, geben den Reisenden jedoch an, sie würden einfach einen sicheren Weg über den Sumpf kennen, um nicht aufzufallen. Ihnen ist jedoch nicht bewusst, dass sie der Gnosis bereits ins Auge gefallen sind. Justus, der noch immer einen Groll gegen Ben hegt, bekommt Wind vom Aufenthaltsort seines ehemaligen Rivalen und Staatsverräter. Er nutzt seine Machtposition aus, um geübte Kopfgeldjäger auf ihn anzusetzen. Diese schalten zuerst Johan mit Gift aus – dies ist die Ursache für den Tod des Onkels – und entführen dann anschliessend Ben, als er alleine ist. Die Übergabe des Bewusstlosen wird im Prolog beschrieben. Der schwarze Reiter, aus dessen Sicht dieser beschrieben ist, ist Vater Justus. Justus geniesst es, sich in sein «dunkles Gegenstück» zu «verwandeln». Er glaubt, dass nicht alle Menschen dazu auserkoren sind, in die höheren Welten aufzusteigen. Er sieht seine Aufgabe darin, die Auserwählten, dort hin zu führen und ist auch bereit, schmutzige Arbeit auf sich zu nehmen. So schreckt er auch nicht vor Mord oder Krieg zurück. Er lässt Ben also entführen und sperrt ihn im Ducatus in den speziellen Verliesen für magisch-begabte Verbrecher ein. Aus den Tiefen dieser Verliese versucht Ben Kontakt mit Richard aufzunehmen und ihm den Weg in die Verliese zu zeigen, als dieser im Ducatus wohnt. Dies ist im Kapitel «Richard-Traum» beschrieben. Richard versteht die Botschaft jedoch nicht.

      Gut, mal bis hier. Ich hoffe, das erschlägt euch nicht gleich. Der Rest kommt noch, sobald ich Zeit zum Niederschreiben habe.
      Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
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      wo soll dann eine Türe sein?
      Rumi
    • Hey @RenLi,,

      ich finde es völlig legitim, zwischendurch mal eine kleine Schaffenspause einzulegen. Du hast die Geschichte ja gedanklich schon sehr weit und detailliert ausgearbeitet....aber wenn dann die Zeit zum Schreiben fehlt-was will man da machen?
      Sicher wird bei dir demnächst wieder etwas Ruhe einkehren und dann geht`s halt weiter. Mach dir auf keinen Fall Stress deswegen.

      Ich würde mich echt freuen, die Geschichte weiterverfolgen zu können, denn sie ist etwas ganz Besonderes :) ... Nun denn, ich harre jetzt einfach mal der Dinge, die da kommen.

      Ganz liebe Grüße,
      Rainbow
    • Hey @RenLi,

      ich werd auf jeden Fall geduldig warten, bis es hier wieder einen neuen Post gibt. Die Leute aus deiner Geschichte sind mir alle so ans Herz gewachsen, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht mit ihnen. Deshalb keine Sorge - wenn du wieder postest, bin ich da, der Abo-Haken sitzt. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, für die Dinge, die jetzt dran sind. Und wenn die Geschichte im Augenblick pausieren muss, weil anderes wichtiger ist, dann ist es eben so. Alles gut.
      Also - ich sag dasselbe wie @Rainbow: Ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann weiterlesen könnte, aber mach dir keinen Druck deswegen.
      VlG Tariq

      PS. Den Spoiler hab ich nicht gelesen. Aber wow - meinen höchsten Respekt für diese umfangreiche Zusammenfassung hast du auf jeden Fall!!! Und es ist gut zu wissen, dass es ihn gibt, falls mir irgendwann mal ein Zusammenhang fehlen sollte oder ein Name ein Fragezeichen im Kopf verursacht.
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Danke ihr zwei!! Ihr seid grossartig!! <3 <3 <3

      Beim Schreiben der Zusammensfassung konnte ich kaum mehr bremsen ^^ fertig ist sie zwar bei Weitem noch nicht... Habe erst die "Vorgeschichte" abgearbeitet...

      Tariq schrieb:

      Den Spoiler hab ich nicht gelesen. Aber wow - meinen höchsten Respekt für diese umfangreiche Zusammenfassung hast du auf jeden Fall!!! Und es ist gut zu wissen, dass es ihn gibt, falls mir irgendwann mal ein Zusammenhang fehlen sollte oder ein Name ein Fragezeichen im Kopf verursacht.
      Ist vielleicht besser. Falls du mal gar nicht mehr durchblickst, wird sie dir sicher helfen, die Hintergründe (die in meinem Kopf rumschwirren, während ich die Leser-Version aufschreibe) zu durchschauen. Aber sonst verdirbt sie wohl auch viel vom Lesespass :) zuu viel gespoilert... Und wie gesagt, ich bin da noch nicht mal in der "Gegenwart" angekommen ^^

      Danke nochmals für euer Verständnis! Jetzt würd ich mich am liebsten wieder an die Geschichte setzen und so richtig in die Tasten hauen. Naja, die Zeit wird bestimmt wieder kommen :D :sarcastic: so schnell geb ich nicht auf :D

      Machts gut und bis zum nächsten Post....
      Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür
      von einem Herzen zum andern;
      Doch wo es keine Mauer gibt,
      wo soll dann eine Türe sein?
      Rumi
    • RenLi schrieb:

      Denkst du, das ist okay so? Ich muss mir noch überlegen, wie ich das umschreiben kann, damit es klarer wird. Der Nachteil daran, dass ich so nahe an den Figuren schreibe, ist, dass der Leser nicht mehr mitbekommt als sie selbst... Vielleicht muss ich da doch etwas weiter werden und mehr Hintergrundinfos für die Lesenden einbauen...
      Erstmal hierzu: Ich konnte dem ganzen gut folgen. Das blendende Licht und der gesammte Cast wechsel helfen dabei, zu verstehen, dass es ein Traum/eine Vison ist. Außerdem erwähnst du das am Anfang des nächsten Parts auch direkt.

      Schade, dass du eine längere Pause eingelegt hast, das kam mir aber zugute XD Obwohl ich jetzt wieder angefixt bin und weiter lesen möchte.
      Des Spoiler lass ich zu. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.Ich mach ja auch sei Äonen pause :oops:

      Hoffe dein Studium geht gut vorran?


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Hi Az!!!

      Huuuhuuu, du bist schon up to date. Ja leider geht die Pause wohl noch etwas länger. Auch wenn ich mich grad diese Woche zum ersten Mal wieder an die Geschichte rangewagt habe... Aber nicht in der Fortsetzung - obwohl ich doch endlich mal in die Gänge kommen will mit dem ganzen Drama, das nun durch Shankars Vision eingeleitet wurde :evil: :D - nein, ein neuer Anfang musste her. Aber er gefällt mir gar nicht.
      Hab grad Rainbow geschrieben: Das Ganze ist mir zu brutal. Ich wollte ja mal eine Kindergeschichte schreiben, aber das war wohl nichts...

      Na mal sehen, was noch alles daraus wird... Aber ich glaub, wenn ich da wirklich was draus machen will, brauch ich Zeit, mich richtig zu vertiefen, um herauszufinden, wie ich die Geschichte aufbauen will. Ich könnte tausende verschiedene Anfänge schreiben, ewig lange ausbauen, Nebengeschichten erzählen usw. Aber das wird ja dann auch langweilig...
      Das Projekt ist einfach ein bisschen zuuu gross...

      Ach, und das Studium, jaaa, klappt. Nur leider geht das noch eewig. In knapp zwei Jahren ist es fertig. Ich hoffe mal, dass die Geschichte nicht bis dahin auf Eis gelegt ist...
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      wo soll dann eine Türe sein?
      Rumi