Es gibt 66 Antworten in diesem Thema, welches 24.318 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. November 2018 um 15:21) ist von Tariq.

  • Zum Plot: Meiner steht auch NIE bevor ich schreibe xD ich schreibe immer einfach drauf los. Deswegen schaffe ich ja auch nie was längeres als 3 Seiten xD

    Ja genau. Das kalte Herz :D

    Naja, aber er ist schon verknallt in sie und deswegen hab ich gedacht, dass er das noch erkennt ^^
    Naja ist ja auch egal xD ich finde die Geschichte trotzdem toll :)

    PS das mit den 200 Jahren ist ein berechtigter Einwand xD

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Hey Tariq,

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    ich habe heute Morgen bereits mit dem ersten Kaffee deine Geschichte zu Ende gelesen :) Ich kann mich dem Lob der anderen nur anschließen. Wirklich toll geschrieben mit einem Ende, das zwar vielleicht ein bisschen zu erwarten war, dadurch aber nicht an Qualität verliert. Schließlich gab es bis zuletzt noch verschiedene Möglichkeiten, wie das Ganze hätte ausgehen können. Also: Sehr schön! :thumbsup:

    Und übrigens schreibe ich auch meistens einfach drauflos...da werden höchstens die Eckpfeiler festgelegt und der grobe Umriss. Alles andere schreibe ich intuitiv...das macht das Ganze ja so spannend :)

    LG,
    Rainbow

  • @Rainbow, @Miri

    Vielen Dank, das freut mich total, dass es euch gefallen hat. ^^

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

    ___________________

  • Ich habe gerade nur mal eben den ersten Beitrag angelesen. Nur so zum reinschnuppern... und ich muss sagen: Junge junge. *Pfeif*
    Ganz schön atmosphärisch. Fast so, als würde man Bob Ross beim Malen über die Schulter sehen. Irgendwie Beruhigend und entschleunigend. Fesselnd.
    Obwohl in dem Sinne so gut wie nichts passiert, war es doch sehr angenehm von den Beschreibungen geführt zu werden. Sehr malerische Ausdrucksweise und bedachte Wortwahl. Das Ringen zwischen Sonne und Nebel war so unbedeutend und doch so elementar, während es den Angler überhaupt nicht gekümmert hat.

    Ich befürchte, ich muss wohl demnächst hier mitlesen 8)

  • Ui :blush:

    Vielen Dank, @Ralath, das freut mich zu hören. Die Geschichte ist fertig und abgeschlossen, also - alle Zeit der Welt.
    Ja, der Angler kriegt so manches nicht mit, der Gute. Lass dich mal überraschen. ;)
    Nochmal danke für dein nettes Feedback!

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    Nach der Kampfszene, die ich gestern oder vorgestern von dir gelesen habe, ist deine Geschichte jetzt auch auf meiner "to read"-Liste gelandet. Schon mal weil ich wissen will, wie sie a) dort gelandet sind und b) ob seine Freunde überlebt haben. Aber ich muss erst eine andere noch fertig lesen. Verstehst schon - ältere Rechte, weil schon angefangen. ^^

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

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  • Guuuut gut gut gut gut. Wo fangen wir denn am besten an?


    Spoiler anzeigen

    Na, beginnen wir einfach mal mit dem Gesamteindruck:

    Tolle und herzwärmende Geschichte. Ich war nach dem Ende für einen Moment versucht, auf die Backsteinmauer vor meinem Fenster einzuboxen, nur um mich wieder männlich zu fühlen :D - und ich schreibe das wohlgemerkt als Kerl. Ich traue mich kaum, das zu schreiben, aber am Ende hatte ich tatsächlich so einen kleinen "Haaach..."-Moment.

    Man hat zwar bereits am Anfang einen groben Fahrplan vor Augen, wohin die Reise höchstwahrscheinlich führt, aber das liegt wohl auch daran, dass wir alle mit Fabeln aufgewachsen sind und das Prinzip (Die Reise ist das Ziel) selbst in Kindergeschichten schon allgegenwärtig ist. Doch das tut dem Ganzen in keinster Weise einen Abbruch. Deine kurze Story erdet den Leser und nimmt ihn beiseite, um ihm etwas völlig alltägliches und trotzdem ursprüngliches vor Augen zu führen. Ich würde das ein bisschen mit einem Großvater vergleichen, der seinen kleinen Enkel mit an einen Teich nimmt und ihm erklärt und zeigt, was unter der Oberfläche alles von statten geht, ohne dass wir es wirklich mitbekommen.

    Gehen wir ein bisschen ins Detail:

    Am Anfang hat mich zunächst der harte Bruch aufmerksam gemacht. Dass auf die Idylle am Fluss Matthes folgt, der doch so sehr mit seinem Leben hadert, kam unerwartet, war aber gut.
    Als dann der Fremde dazukam und anmerkte "Du kannst dein Leben ändern - mit meiner Hilfe" sind bei mir sofort die Bad-Guy-Alarmglocken angegangen. Das hat sich dann etwas gelegt, als Matthes seine doch relativ nüchterne Aufgabe aufgetragen wurde. Auch ich finde, dass du gut Maß gehalten hast und ihn nicht zu lange tauschen und suchen lassen hast, war vom Umfang her also genau richtig.
    Die Zauberblume hat mich zunächst etwas Stutzen lassen. (Vielleicht eine testosterongeprägte Reaktion? :D ) Das hatte einen Hauch von Kitsch, den ich kurz verdauen musste, hat sich dann aber sofort wieder gelegt, als Gernot den Jungen sehr authentisch und wohlgemut unter seine Fittiche geholt hat.
    Während des Abschieds der beiden hatte ich kurz den Gedanken: Was ist denn mit dem letzten Tauschobjekt passiert, das Matthes noch in der Tasche haben muss? Die Salbe oder? Wäre doch ein sehr nettes Abschiedsgeschenk, dem alten, kränklichen Großväterchen die Wunderheilsalbe für das halbe "Lehrjahr" zu überlassen oder die Salbe mit dem Gedanken an seine Mutter zu behalten. Das noch wissen zu wollen, wäre aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.
    Die Selbstreflexion, während er sich dem Tal nähert fand ich auch wieder sehr gelungen und wie aufgrund der Unzufriedenheit nichts anderes in ihm und seinem Leben Platz gehabt hat. Sehr einfühlsam.
    Matthes Ankunft war erwartungsgemäß und im Anschluss folgte ja dann das große Finale.
    Bis dahin hatte ich Lunte gerochen, habe aber immer noch geschwankt zwischen: "Er weiß jetzt, was er ins einem Leben hat. Er braucht die Blume nicht mehr und überlässt sie dem Zauberer, der schon seit ganzen 200 Jahren unzufrieden ist" und "Er behält die Blume, weil sie weit mehr wert ist als die Truhe". Es wäre natürlich auch witzig gewesen, wenn er einen auf Gernot gemacht und den Zauberer für ein halbes Jahr zum Arbeiten eingespannt hätte :P
    Die Verweigerung des Handels war also schon zu erwarten, die folgende Erklärung habe ich allerdings nicht kommen sehen. Dass der Zauberer seit 200 Jahren auf seinem Schatz sitzt, weil jeder von Matthes Vorgängern etwas besseres als Gold gefunden hat, fand ich super. Dass auch sein Vater sich dagegen entschieden hat und stattdessen seine Mutter behalten hat, rückt den Beginn der Geschichte wieder in ein wärmeres Licht. Dadurch hat sich der Kreis sehr sauber geschlossen.
    Ich hätte mir auch vorstellen können, dass Gernot Matthes "Vorgänger" hätte gewesen sein können und die allesamt seit 200 Jahren die Blume zum Zauberer schleppen, der sie letztendlich vielleicht sogar erschaffen hat.
    Natürlich finde ich dein Ende auch äußerst passend.

    Abschließend also: Hat echt viel Spaß gemacht, hier mitzulesen. Du hast die Qualität, die ich schon im vorherigen Post angemerkt habe, sehr gut durchgehalten. Hut ab ^^

    Kleine Anmerkung noch:

    Geradewohl = Geratewohl
    und
    "Unkrautüberwucherte Wüste" ist für meinen Geschmack ein wenig zu gegensätzlich.

    Nach der Kampfszene, die ich gestern oder vorgestern von dir gelesen habe, ist deine Geschichte jetzt auch auf meiner "to read"-Liste gelandet. Schon mal weil ich wissen will, wie sie a) dort gelandet sind und b) ob seine Freunde überlebt haben. Aber ich muss erst eine andere noch fertig lesen. Verstehst schon - ältere Rechte, weil schon angefangen.

    Mach, was du für richtig hältst, keiner zwingt dich zu irgendetwas - Ich komme auch kaum hinterher und habe viel mehr in der Warteschlange sitzen, als ich im Moment schaffe :) (Aber ich kenne Leute und Mittel... und Wege... wenn ich bis Morgen keinen Kommentar von dir gekriegt habe... Ich hoffe, dass war eindeutig und WIR VERSTEHEN UNS ?!) *Spaß* :D:thumbup:

  • Hallo @Ralath

    herzlichen Dank für dein ausführliches Feedback. Ich weiß nicht genau warum, aber ich hatte mich beim Lesen ständig gefragt: Wann kommt denn nun das große AAAAABER!
    Kam nix. Bin baff. Nochmal vielen Dank.

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    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war bei jedem Feedback überrascht, wieviel die Leser aus der Geschichte herausgelesen haben. Dabei war sie eigentlich nur Bauchgefühl, was aufgeschrieben wurde. Ich hab nicht wirklich nachgedacht über den Plot.
    Eigentlich hatte ich vor, die Blume sprechen zu lassen. Inspiriert hat mich dazu ein Foto von Kitsune, weil deren rosafarbenes Inneres irgendwie wie eine kleine Person mit einem weiten Rock aussah.

    Während des Abschieds der beiden hatte ich kurz den Gedanken: Was ist denn mit dem letzten Tauschobjekt passiert, das Matthes noch in der Tasche haben muss? Die Salbe oder? Wäre doch ein sehr nettes Abschiedsgeschenk, dem alten, kränklichen Großväterchen die Wunderheilsalbe für das halbe "Lehrjahr" zu überlassen oder die Salbe mit dem Gedanken an seine Mutter zu behalten. Das noch wissen zu wollen, wäre aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

    Das ist eine interessante Idee. :hmm: Abschiedsgeschenk für Gernot gefällt mir sogar besser als Mitbringsel für Mama. Werd ich einfügen!! Danke!

    Es wäre natürlich auch witzig gewesen, wenn er einen auf Gernot gemacht und den Zauberer für ein halbes Jahr zum Arbeiten eingespannt hätte

    Warum komm ich nicht auf solche Ideen? X/
    Stimmt, wäre wirklich witzig gewesen. Aber es hätte nicht wirklich in den schluss der Geschichte gepasst.

    Ich hätte mir auch vorstellen können, dass Gernot Matthes "Vorgänger" hätte gewesen sein können und die allesamt seit 200 Jahren die Blume zum Zauberer schleppen, der sie letztendlich vielleicht sogar erschaffen hat.

    Hm, etwas in der Richtung hatte ich im Sinn. Eine Zeitlang hatte ich auch mal den Gedanken, dass Gernot der Zauberer sein könnte, hab's aber dann verworfen. Aber dass Gernot der Vorgänger war und sich damals genau wie er verhalten hat, wäre vielleicht doch etwas zu "konstruiert" rübergekommen.
    Auch in die Richtung, dass Lorenz, der Zauberer, sekbst unzufrieden war und deshalb von Matthes die Blume bekommen könnte, hab ich noch nie gedacht. Interessant.

    (Aber ich kenne Leute und Mittel... und Wege... wenn ich bis Morgen keinen Kommentar von dir gekriegt habe...

    Bibber, bibber ... *scrollt durch die Lesezeichenliste und versucht ein paar der gefühlten 1.000 "to read" in Gedanken weiter hinter zu schieben* :D

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

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