Grüße aus meiner Heimat

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    • Grüße aus meiner Heimat

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      Da nun mein Versuch bei 'High Fantasy' literarisch einzusteigen auf wenig Anklang gestoßen ist, möchte ich nun einfach mal als Auszug etwas über meine Heimat beim Aldebaran erzählen. Ich denke, meine Fantasy ist eigentlich eher Sciencefiction, die jedoch in der Zeit weit zurück bei Drachen, Zwergen und Elfen angesiedelt ist - also ein Genre-Mix, der, wie man mir erklärte, nur absoluten Experten unter den Schreibern vorbehalten sein sollte.

      Wenn ich aber das Bedürfnis habe etwas zu schreiben, ist mir das egal, ob ich Experte bin oder nicht. Ich habe irgendwann einmal gelernt, wie man sich schriftlich ausdrückt, und da mache ich es einfach. Und wenn man mir dann hier vielleicht hilft mich besser auszudrücken, kann das ja nicht schaden, denke ich. Beim Kommentieren anderer Texte bekomme ich aber meistens einfach kein Wort heraus, wie ich es hier an anderer Stelle bereits erwähnt habe.

      Der Text ist an das Thema meines angefangenen Sci-Fi-Romans 'Rebellen im Weltraum' (Arbeitstitel) angelehnt. Er könnte - im Gegensatz zur zunächst angedachten chronologischen Abfolge - als Einstieg in diese Geschichte dienen, die ich dann als Rückblende erzähle. Zu den erwähnten Charakteren mit den Decknamen 'Nemo', 'Humboldt', 'Salome' und 'Smörebröd' und auch zu Jelena und Ilja gibt es bereits Beschreibungen, die ich hier zitieren könnte.

      LG Nicole


      Ein alter Astronaut erzählt ...

      Es ist Sternzeit 8754-6826-374-21. Meine Position ist nach IgWA 5-155-103-1. Der erste Planet eines ziemlich merkwürdigen Sonnensystems in der Nähe des Aldebaran. Also es erscheint für die Bewohner des Planeten, wo ich ursprünglich her komme, so, als wäre dieser Stern beim Aldebaran. Dieser Planet ist IgWA 5-157-87-3. Der dritte Planet eines mittelgroßen Sterns, vom Aldebaran aus gesehen irgendwo zwischen den Sternbildern Schütze, Adler und Schlange, soweit man diese Sternbilder von hier aus überhaupt erkennen kann. Ohne den IgWA, den intergalaktischen Weltraum-Atlas, würde wahrscheinlich selbst ich als ehemaliger Raumschiff-Kommandant nicht mehr dort hin zurück finden.

      Die Bewohner dieses Planten, zu denen ich mich auch einmal zählte, haben nichts anderes in ihren hohlen Köpfen, als sich ständig gegenseitig das Leben schwer zu machen und sich zu bekämpfen. Sie nennen ihren Planeten 'Erde' und ihren Zentralstern 'Sonne'. Als unser letztes Raumschiff der Aldebaran-Mission wieder zurück zur Erde startete, blieb ich einfach hier. Ich hatte keine Lust mehr auf Macht, Gier und Krieg. Sollen doch meine jungen Kollegen da jetzt versuchen irgend etwas auszurichten. Der alte Nemo ist jetzt müde.

      Ja 'Nemo', nach Jules Vernes U-Boot-Kapitän der Nautilus, das war mein Deckname, als ich vor langer Zeit bei den Weltraum-Rebellen das Kommando über mein erstes Raumschiff übernahm. Damals hatten wir noch Hoffnung mit Hilfe der Bewohner eines Planeten beim Sirius, IgWA 5-157-92-2, etwas ändern zu können. Die meinten aber nur, wir sollten einfach ein paar tausend Jahre abwarten, bis wir den dafür erforderlichen geistigen und technischen Entwicklungsstand erreichen. Jetzt bin ich Aldebaraner oder eigentlich lieber Aldebaranerin, obwohl es da jetzt bei uns eigentlich keinen Unterschied gibt. Aber auf der Erde finde ich die Frauen schöner, und fühle mich vielleicht deshalb immer mehr weiblich. Für die Aldebaraner bin ich einfach §W&%qx?”22!, ob Mann oder Frau unterscheiden die nicht.

      Also nun sitze ich jetzt hier am Strand. Der Wind weht mir seitlich von hinten meine langen weißen Haare ins Gesicht. Die Wellen rauschen. Die Sonne steht da, wo sie immer steht, ziemlich hoch oben in einem immer gleichen, rötlich grauen Himmel. Das Wasser, auf dem sich mit weißer Gischt die Wellen kräuseln, erscheint grünlich bis tief schwarz. Einen Horizont gibt es nicht. In der Ferne löst sich einfach nur alles im Dunst auf und geht dann fließend in die Farbe des Himmels über, je höher man hinauf schaut. Die Sonne steht immer am selben Platz und geht nie auf oder unter. Ein Wechsel von Tag und Nacht ist hier unbekannt.

      Vor mir ist das Meer und hinter mir ist Wüste, soweit man sehen kann. Sonst gibt es hier nur unser Haus der Astronauten von der Erde, das mit einer recht hohen Mauer nach außen um einen Garten herum gebaut ist. Die Mauer hält den Wind ab, der hier ständig vom Land zum Meer hinaus weht. Die Sonne heizt das Wasser auf, während ihr Licht vom Sand der Wüste reflektiert wird. Also steigt ständig warme Luft über dem Meer auf, und kühlere Luft strömt vom Land nach.

      Unsere Raumschiffe sind schon lange wieder unterwegs zurück zur Erde. Für mich und zwei weitere ehemalige Mitglieder unserer Mannschaften gibt es eine kleine Flugscheibe, mit der wir die Städte der Aldebaraner oder die riesigen Wälder, weit entfernt bei den hohen Gebirgen, erreichen können. Dort bei den Gebirgen regnet es fast immer und hier in der Wüste nie. Ganz weit in der Ferne kann man die gewaltigen dunkelgrauen Wolken erahnen, die an den Bergen nach oben steigen müssen und es dabei über den Wäldern regnen lassen.

      Nun stelle ich uns drei Erdlinge einmal kurz vor: Da bin ich, Ex-Kommandant 'Nemo', 'Salome', eine Biologin aus der Mannschaft des Kommandanten 'Humboldt', und 'Smörebröd', der Koch aus meinem Raumschiff. 'Smörebröd' und ich sind schon recht alt und würden nach der langen Abwesenheit auf der Erde wohl kaum jemanden unserer Verwandten oder Bekannten noch lebend antreffen. 'Salome' ist hier geblieben, obwohl ihr Sohn und ihre Tochter mit den Raumschiffen zurück zur Erde aufgebrochen sind. Und dann gibt es noch Ilja oder jetzt %&3WxZ?ß, den Sohn meiner ersten Offizierin Jelena, der nun ganz bei den Aldebaranern lebt und hier nur gelegentlich zu Besuch kommt.

      .....
    • Hallo, @Nicole Doll. Lange habe ich überlegt, ob ich dir mal eine Antwort auf diesen Text gebe. Selbst jetzt bin ich mir noch unsicher, ob es sich für mein Gemüt auszahlen wird, dies nun zu tun.

      Nicole Doll schrieb:

      Zu den erwähnten Charakteren mit den Decknamen 'Nemo', 'Humboldt', 'Salome' und 'Smörebröd' und auch zu Jelena und Ilja gibt es bereits Beschreibungen, die ich hier zitieren könnte.
      Was meinst du mit Zitieren der Beschreibungen? Ist es nicht besser, die Charaktere im Fließtext einzubauen und dort passend zu beschreiben/dem Leser näherzubringen? Ich weiß gerade nicht, was man da für Beschreibungen zitieren könnte.

      Nicole Doll schrieb:

      Es ist Sternzeit 8754-6826-374-21. Meine Position ist nach IgWA 5-155-103-1. Der erste Planet eines ziemlich merkwürdigen Sonnensystems in der Nähe des Aldebaran. Also es erscheint für die Bewohner des Planeten, wo ich ursprünglich her komme, so, als wäre dieser Stern beim Aldebaran. Dieser Planet ist IgWA 5-157-87-3. Der dritte Planet eines mittelgroßen Sterns, vom Aldebaran aus gesehen irgendwo zwischen den Sternbildern Schütze, Adler und Schlange, soweit man diese Sternbilder von hier aus überhaupt erkennen kann. Ohne den IgWA, den intergalaktischen Weltraum-Atlas, würde wahrscheinlich selbst ich als ehemaliger Raumschiff-Kommandant nicht mehr dort hin zurück finden.
      Ich bin jetzt mal der gemeine Durchschnittsleser und sage: "Ich habe nichts verstanden."
      Ich persönlich habe es am Schluss dann doch irgendwie verstanden, was du damit ausdrücken wolltest. Aber es ist trotzdem unverständlich, da du das entscheidende Wort nicht nennst. ERDE
      Die Sternzeit sagt mir nichts.
      Die Position sagt mir nichts.
      Da du einen Atlas erwähnst, stelle ich mal die Frage, ob du diesen bei dir hast. Weiterführend würde ich gerne verstehen, was diese Koordinaten genau bedeuten und wie man den Atlas lesen kann, beziehungsweise die Sternzeit bestimmen kann.
      Du beschreibst die ungefähre Position unseres Sonnensystems vom Aldebaran aus. Also zwischen den irdisch bekannten Sternbildern Schütze, Adler und Schlange. Aber sind diese Sternbilder auch vom Aldebaran aus so zu erkennen? Ist die Position so korrekt, wie du sie beschrieben hast? Oder muss ich selbst recherchieren und es überprüfen?
      Denn diese Aussage könnte ich glatt als Strohmann-Argument ansehen.

      Nicole Doll schrieb:

      Als unser letztes Raumschiff der Aldebaran-Mission wieder zurück zur Erde startete, blieb ich einfach hier. Ich hatte keine Lust mehr auf Macht, Gier und Krieg.
      Das klingt fast so, als wäre dies das einzige, was auf der Erde noch existent und wichtig wäre. Also gäbe es offenbar auch keinerlei Anzeichen für Frieden und Nächstenliebe mehr. Ich hoffe, du projizierst da jetzt nicht dein Empfinden der Weltpolitik in die Geschichte rein.

      Nicole Doll schrieb:

      Ja 'Nemo', nach Jules Vernes U-Boot-Kapitän der Nautilus, das war mein Deckname, als ich vor langer Zeit bei den Weltraum-Rebellen das Kommando über mein erstes Raumschiff übernahm.
      Also woher der Name kommt, ist mir recht egal, solange du nicht eine vernünftige Erklärung dazu hast. Niemand nennt sich einfach mal Nemo, auch nicht, wenn er das Kommando bei irgendwelchen Rebellen übernimmt. Ich hätte mich gefreut, wenn da etwas mehr gekommen wäre. Denn dort bringt mir diese Information überhaupt nichts, wenn es nur so in einem Satz beiläufig eingeworfen wird.

      Nicole Doll schrieb:

      Damals hatten wir noch Hoffnung mit Hilfe der Bewohner eines Planeten beim Sirius, IgWA 5-157-92-2, etwas ändern zu können.
      Was wollte wer ändern? Was war genau die Mission?

      Nicole Doll schrieb:

      Die meinten aber nur, wir sollten einfach ein paar tausend Jahre abwarten, bis wir den dafür erforderlichen geistigen und technischen Entwicklungsstand erreichen.
      Und diese Außerirdischen denken, sie könnten beurteilen, wie deren geistiger und technischer Entwicklungsstand ist? Die kriegen Besuch von einer anderen Spezies eines anderen Sternensystems und erdreisten sich, diesen Wesen sagen zu können, wie reif sie sind? Haben die Wesen von Sirius überhaupt selbst den geistigen und technischen Stand, um im Gegenzug auch die Terraner(Erdlinge) mit Raumschiffen zu besuchen? Worüber man selbst noch kein ausreichendes Wissen hat, sollte man andere mit dem ausreichenden Wissen nicht unterrichten.

      Nicole Doll schrieb:

      Jetzt bin ich Aldebaraner oder eigentlich lieber Aldebaranerin, obwohl es da jetzt bei uns eigentlich keinen Unterschied gibt. Aber auf der Erde finde ich die Frauen schöner, und fühle mich vielleicht deshalb immer mehr weiblich. Für die Aldebaraner bin ich einfach §W&%qx?”22!, ob Mann oder Frau unterscheiden die nicht.
      Alderaner unterscheiden nicht zwischen Mann und Frau. Haben die dann trotzdem zwei Geschlechter oder wie kann ich mir das vorstellen? Ich verstehe auch nicht, warum Nemo plötzlich auf die Idee kommt, lieber weiblich zu sein. Das von dir angeführte Argument ist für mich nicht nachvollziehbar. Es ist mir gänzlich neu, dass man nur wegen der Ästhetik sich für das jeweilige andere Geschlecht entscheidet. Ich will jetzt nicht sagen, dass das niemals nie nicht vorkommt, aber das klingt mir echt zu platt.

      Nicole Doll schrieb:

      Die Sonne steht da, wo sie immer steht, ziemlich hoch oben in einem immer gleichen, rötlich grauen Himmel. Das Wasser, auf dem sich mit weißer Gischt die Wellen kräuseln, erscheint grünlich bis tief schwarz.
      Ich blende jetzt mal komplett das Science aus und behalte nur die Fiction im Auge. Dann klingt es nach einer sehr faszinierenden Welt.
      Das weiß markierte bitte mal im Hinterkopf behalten.

      Nicole Doll schrieb:

      Die Sonne steht immer am selben Platz und geht nie auf oder unter. Ein Wechsel von Tag und Nacht ist hier unbekannt.
      Ich blende mal wieder komplett das Science aus und behalte nur die Fiction. Ein echt geiles Setting.
      Der Planet hat die gleiche Umlaufzeit wie Rotationszeit. Folglich ist immer dieselbe Seite zum Stern gerichtet und immer dieselbe Seite vom Stern weg. Also herrscht dort immer Tag und auf der anderen Seite immer Nacht. Wie kann da so blühendes Leben wie auf der Erde entstehen? Ich rede jetzt nicht vom Übergangsbereich, wo ständige Dämmerung herrscht. Du schreibst explizit von einer Sonne, die nahe dem Zenit steht. Also dort wo die Sonne ständig ununterbrochen drauf scheint.
      Gut, es wäre schon irgendwie denklich, dass es möglich wäre. Aber dann muss der Abstand zum Zentralgestirn mehr als nur perfekt sein.

      Nicole Doll schrieb:

      Nun stelle ich uns drei Erdlinge einmal kurz vor: Da bin ich, Ex-Kommandant 'Nemo', 'Salome', eine Biologin aus der Mannschaft des Kommandanten 'Humboldt', und 'Smörebröd', der Koch aus meinem Raumschiff.
      Wie kommst du auf diese exotischen Namen?
      Übrigens habe ich mir mehr Kreativität erhofft, bei der Erfindung einer neuen Sprache. Denn dies kann man nicht aussprechen! Das ist vielleicht die Schreibweise, aber den Namen will ich trotzdem gesprochen hören.

      Es kommt mir stellenweise so vor, als wolltest du Lebenserfahrungen und persönliche Entscheidungen mit in diese Geschichte einbauen. Auf mich persönlich wirkt dies aber fast so, als wolltest du es uns zusätzlich noch aufzwingen. Ich bin kein Fan davon, wenn man mir die Lebensgeschichte in einem anderen Setting präsentiert, oder mir quasi eine (vielleicht) Scheinwelt unterjubeln will.
      Ich habe mal etwas recherchiert (5 Minuten auf Wikipedia) und kam hart ins Grübeln, ob ich mich wirklich weiterhin mit dieser Geschichte befassen sollte. Was ich dort über Aldebaran und gewisse rechtsextreme Sektenkulte, sowie Esoterik-Fanatismus gelesen habe, hat mich sehr abgeschreckt. Ich will dir absolut nichts unterstellen, aber ich glaube, wir könnten uns da auf sehr dünnes Eis bewegen. :hmm: Wäre es nur das Thema Aldebaran gewesen, oder nur die Information, dass du esoterisch interessiert bist, wäre es mir recht egal. Aber die Kombination aus beidem und anderen Dingen, die irgendwie auch hiermit zutun haben (können), ist mir zu riskant.
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
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      Helios III (Arbeitstitel)
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      Purpur
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      Big City Life
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      Mana
    • Hallo @Zarkaras Jade,

      herzlichen Dank für Deine ausführlichen Kommentare.

      Wie ich in meiner Vorstellung bereits erwähnte, habe ich meine Gefühle und meine Lebensgeschichte mit J.R.R Tolkien als Vorbild in drei Fantasy-Romanen verarbeitet, da ich sie ganz normal über mich selbst nicht äußern konnte. Da hätte der alte verbitterte und verzweifelte "Nikolai Fritz" kein einziges Wort heraus gebracht. Ein wirkliches ICH gab es nicht. Das ist erst vor knapp zwei Jahren zunächst ganz zaghaft mit "Nicole Doll" erwacht.

      Nikolai Fritz hat sich am Ende mit Parawissenschaften praktisch seine ganze Freizeit "zu gemüllt", weil er es anders ohne Drogen, zu denen ich auch Psychopharmaka zähle, nicht ausgehalten hätte. Dann musste mit den drei Romanen alles irgendwie raus. Siehe dazu auch "Scharanhturim der Drachenzähmer" bei "High-Fantasy". Ich habe mich hier im Forum angemeldet um heraus zu finden ob Nicole Doll als Buch-Autorin weiter machen soll oder besser nicht. Beiträge in diversen Internet-Foren - insbesondere zu Thema Transgender - wird sie wohl immer schreiben.

      Du machst mir jetzt schlagartig klar, in was für einer Echokammer ich die ganze Zeit steckte. Klar: Nazi-Flugscheiben, Aldebaran und die ganze braune Kacke! Warum habe ich nicht einfach ein anderes Sternbild gewählt? Da hatte ich mal Tau Zeti im Hinterkopf. Und sonst habe ich vielleicht zu viel Stanilav Lem gelesen. Da ist auch alles immer ziemlich seltsam.

      Nun konkret zu Deinen Kommentaren:

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      1. Mit „zitieren der Beschreibungen” meinte ich, dass diese Charaktere in dem angefangenen Roman bereits im Fließtext beschrieben sind, was ich hier noch zitieren könnte.

      2. Die Sternzeit und der IgWA sind ebenfalls im Roman bereits beschrieben. Hier die Kurz-Definitionen aus meinem Konzept zum Roman:

      # Sternzeit: #

      Sternzeit:Ein Jahr der Sternzeit hat 512 (2^9) Tage mit je 64 (2^6) Stunden und dauert 24,05429393 irdische Jahre.

      Definition:Ausgangspunkt: x-0-0-0, vor ca. 6823 Sternenjahren oder ca. 164.000 irdischen Jahren; 13.800.000.000 Jahre seit dem Urknall = x Epochen zu je 65.536 (2^16) Sternenjahren mit 24,05429393 irdischen Jahren Dauer: x = 13.800.000.000 / 24,05429393 / 65.536 = 8754 Epochen.

      Die Sternzeit ist ein universelles Zeitmaß für die interstellare Raumfahrt. Ausgangspunkt ist ein annähernd masseloses Objekt, das in genau 24,05429393 irdischen Jahren einen Stern beliebiger Größe umrundet. Daraus ergibt sich in der Umlaufbahn immer die gleiche relativistische Masse und damit das gleiche Zeitmaß, das mit einer beliebigen Uhr gemessen werden könnte.

      In der Praxis wird die Sternzeit aus der auf einer Uhr abgelesenen Zeit und der jeweiligen Geschwindigkeit des Raumschiffs (Zeitdilatation nach Einstein und Lorentz) berechnet. Mit dem Urknall als relativ grob berechneten Anfang der Zeitrechnung ergibt sich auch für viele Milliarden Jahre zurück liegende Ereignisse immer ein positiver Wert für die Sternzeit. Die 512 (2^9) Tage für ein Sternenjahr mit je 64 (2^6) Stunden wurden nach dem binären Zahlensystem einfach festgelegt.

      # IgWA: #

      IgWA-Koordinaten (werden alle 100 Sternenjahre aktualisiert): für jede Galaxie: Ursprung = Zentrum (schwarzes Loch), X-Achse = Drehachse, Y- und Z-Achse darauf senkrecht, Y-Achse geht durch markantes Objekt im Randbereich der jeweiligen Galaxie, bei uns ein roter Riese, 1,3 mal so groß wie Antares*, in einem weit von uns entfernten Spiralarm.

      Durchmesser Galaxie (Andromeda): 150.000 Lichtjahre

      *Größter bekannter Stern: Antares im Sternbild Skorpion (größter roter Riese), ca. 520 Lichtjahre von der Erde entfernt

      Aldebaraner: 5-155-103-1; binär: Galaxie /-/ ;Sternhaufen /--/ /-// ;Stern //- -/// ;Planet /; Galaxie: 4+1=5; Sternhaufen: 128+16+8+2+1=155



      Vom Aldebaran (Sternbild Stier) aus betrachtet befindet sich unsere Sonne genau gegenüber in der Ekliptik, also bei den Sternbildern Schütze, Adler und Schlange. Vom dort aus gesehen gibt es jedoch andere Abstände und Richtungen der Sterne zueinander, die ein Sternbild völlig anders erscheinen lassen würden. Also ohne einen dreidimensionalen Atlas mit genauen Koordinaten würde man sich wohl hoffnungslos im Weltall verirren.

      3. Mit dem Empfinden der Weltpolitik hast Du mich wohl ertappt. Im Roman sollen die Rebellen zunächst einen Rückzug zum Aldebaran angetreten haben, weil sie verraten wurden und nun verfogt werden. Und Nemo hat - wie im richtigen Leben Nicole - die erbärmlichen Zustände auf der Erde einfach nur satt.

      4. Für Nemo kann ich Jules Verne und die Nautilus als Eklärung auch weg lassen. OK. Kennt sowieso jeder.

      5. Die Aldebaraner sollen wie ich irgendwie nicht-binär sein. Da habe ich zunächst eine Gesellschaft ohne starre Rollenbilder für die Geschlechter im Hinterkopf. Dabei leitet mich jetzt das, was Transgender, die sich als nicht-binär definieren, für sich einfordern wollen. Dazu gehört auch eine geschlechtsneutrale Sprache: Statt 'der Lehrer' / 'die Lehrerin' im Idealfall einen knappen Begriff für „DAS Bildung verbreitende Lebewesen”. Hier auf der Erde wohl kaum vorstellbar - aber irgendwo bei einem fernen Stern!?

      6. Der Planet der Aldebaraner ist eine dünne löchrige Kugelschale mit etwa dem Durchmesser des Jupiter, die einen lichtschwachen Neutronenstern auf eine weiten Bahn umkreist. Im Zentrum der Hohlkugel befindet sich ein kleiner Stern, der Licht und wärme für die Innenseite spendet. Hier die Beschreibung wie unser Raumschiff in das Innere der Hohlkugel gelangt:

      Also steuern wir langsam auf eins der Löcher zu. Es ist sehr groß, so etwa 500 bis 800 Kilometer Durchmesser. Auf der Innenseite ist es hell erstrahlt und außen ist in der Dunkelheit nichts zu erkennen. Als wir in das Loch eindringen, sehen wir einen riesigen Gletscher, der den gesamten Rand des Loches umschließt. Wir gelangen in das Innere einer Hohlkugel, in deren Zentrum ein kleiner Stern leuchtet. Das ist also die starke Lichtquelle.

      Das gesamte Innere der Hohlkugel ist von dem kleinen Stern erleuchtet. Erst jetzt wird uns klar, wie so weit vom Zentralgestirn entfernt hoch entwickeltes Leben möglich ist. Der kleine Stern im Zentrum dieses großen Planeten liefert die dafür notwendige Energie. Außen dürfte die Temperatur auf der Oberfläche des Planeten in der Nähe des Absoluten Nullpunktes bei -273°C liegen.

      7. Wie komme ich auf diese Namen. Ich dachte: Welche Decknamen würde ich eventuell als Rebell verwenden?

      8. Zu „%&3WxZ?ß” habe ich mir bisher noch gar nichts gedacht. Das kam mir nur so in den Kopf, als ich meine Vorstellung hier schrieb. Irgendwie soll die Sprache meiner außerirdischen Intelligenz völlig anders sein als unsrere: Bilder, eine Art Musk, oder sonst irgendwie anders - vielleicht wie bei Walen oder Delphinen? Da müsste ich mir sicher noch etwas einfallen lassen. So etwas wie meine Elfensprache mit Runen als Schriftzeichen wäre da irgendwie zu einfach.


      Liebe Grüße
      Nicole
    • Nicole Doll schrieb:

      8. Zu „%&3WxZ?ß” habe ich mir bisher noch gar nichts gedacht. Das kam mir nur so in den Kopf, als ich meine Vorstellung hier schrieb. Irgendwie soll die Sprache meiner außerirdischen Intelligenz völlig anders sein als unsrere: Bilder, eine Art Musk, oder sonst irgendwie anders - vielleicht wie bei Walen oder Delphinen? Da müsste ich mir sicher noch etwas einfallen lassen. So etwas wie meine Elfensprache mit Runen als Schriftzeichen wäre da irgendwie zu einfach.
      Wenn die Sprache so nicht darstellbar ist (wenn sie z.B. wie bei Walen ist oder so), dann mach es doch wie Lem und gib Namen als Kürzel wieder. Also XPG5J oder so. Solange sie nicht zu lang sind und sich optisch gut unterscheiden ist das zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber man kann es zumindest aussprechen (was nicht geht, wenn irgendwelche Sonderzeichen vorkommen).
      Film-Projekt: Clíodhna - die Hexe von Gleann an Phéine
      Für alle, die sich dafür interessieren, wie wir Filme machen: Ein neuer Film entsteht (Blog)
      Geschichte: Die Schwarze Göttin