Der Päsident der Galaxis

  • Der Päsident der Galaxis


    Einleitung


    Immer wenn mich heute jemand danach fragt, was ich für das wichtigste im Leben oder gar für den Sinn desselben halte, gebe ich diese Antwort:


    „Meiner Meinung nach ist das wichtigste im Leben oder gar der Sinn desselben daß endlich mal jemand eine aufblasbare Gummipuppe für notgeile Hunde auf den Markt bringt.“


    Punkt.


    Warum das so ist? Weil es ja wohl allemal sinnvoller ist, eine Aufblaspuppe für Horny Dogs zu entwickeln, die nicht wissen wohin mit ihrer Geilheit, anstatt sich zum Beispiel auf irgendeinen Berggipfel zurückzuziehen, Merkwürdigkeiten vor sich hin zu brummeln und dort darauf zu warten, daß einem so was wie eine göttliche Erleuchtung zuteil wird.

    Denn erstens ist die Chance eine solche zu empfangen weitaus geringer als sich beide Füße abzufrieren. Oder im Falle einer tatsächlichen Erleuchtung bei seiner Rückkehr sofort in der Klapsmühle zu verschwinden, weil die Leute nämlich gerne nach dem Sinn des Lebens suchen, aber meistens stinksauer werden, wenn einer daher kommt, der behauptet, ihn gefunden zu haben.


    AUS! PLATZ! VERSCHWINDE!!!


    Ausserdem haben schon Generationen von Philosophen danach gesucht und weitere Generationen werden noch danach suchen. Erfolg werden sie wohl auch keinen haben.

    Eher werden sie irgendwann mal herausfinden, daß sie die ganze Zeit auf dem völlig falschen Gedankendampfer in der Weltgeschichte herumgeschippert sind. Und das dürfte genau dann geschehen, wenn sie in eine geistige Sturmflut geraten und ihr Pott einfach absäuft. Aber dann haben sie immer noch nichts Brauchbares herausgefunden und können’s auch keinem mehr weitererzählen.

    Blubb.


    Blubb...bluuublublubb...blublublublublub...


    MAAAN!!!IN'S KÖRBCHEN!!!


    Blubb.

    Da macht eine Gummipuppe für Hunde doch schon viel mehr Sinn.

    Schließlich hindert sie die Biester daran, sich jemandem mit aller Gewalt an den Arm zu klammern und dann daran auf- und abzuhüpfen, der gerade - so wie ich – eine Abhandlung über den Sinn des Lebens im Allgemeinen und die sich daraus ergebende galaktische Präsidentschaft im Besonderen zu schreiben versucht (denn wozu wären wir Menschen…und ICH ganz besonders…denn sonst auf diesem Planeten, wenn der Sinn unseres Daseins nicht der Griff nach den Sternen wäre???).


    Ddaa...dassss...daaraaaa...jeddd...


    „KREUZFURZFEUERTEUFEL DU FLOHTEPPICH!!! HAU AB!!!


    Wor war ich...? Ach hier:

    Das daran jedoch vor mir schon eine beträchtliche Anzahl durchaus talentierter Autoren gescheitert ist, hat die Vergangenheit ja wohl gezeigt. Oder kennen Sie mittlerweile die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens?

    Nicht? Dachte ich mir. Weil nämlich alle, die darüber was rausfanden einen geilen Köter zuhause hatten.

    Keiner kann vom Baum der Erkenntnis naschen, wenn einem eine 30 Kilo schwere Töle ständig den Arm zu Boden zieht, der gerade nach dem Apfel greifen möchte.


    Und jetzt stellen sie sich bitte mal darüber hinaus all die armen Irren vor, die keinen Yorkshiere oder irgend eine andere dieser kleinen Fußhupen zuhause haben, sondern Viecher wie Dogo Argentinos, Molosser oder ´ne Dogge.Und die was zum Sinn des Lebens schreiben wollten. Ich meine, wir reden hier von Hunden mit einem Gewicht zwischen 50 und 70 Kilo.

    Die hüpfen einem, wenn sie geil sind, nicht mal mehr am Arm rauf und runter: Die springen einem einfach notgeil auf den Schoß


    Ich sehe bereits: Ihr Kopfkino hat meine Theorie bezüglich „Das ist der Sinn des Lebens - und so bin ich drauf gekommen!“ gerade bewiesen. Danke verbindlichst. Seien Sie daher für die nächsten 81.000 Stunden mein Begleiter. Oder für die nächsten 3. Genaueres erfahren Sie vom Bordcomputer...







    I.


    Ich war auf einer jener Autobahnen unterwegs, auf denen man stundenlang geradeaus zu fahren scheint. Vor allem Nachts. Natürlich fährt man nicht wirklich nur geradeaus. Es gibt genug Kurven aber die sind meistens so langgezogen, daß man gar nicht merkt, daß sich gerade die Richtung geändert hat.

    Auf Autobahnen fahre ich grundsätzlich auf der rechten Spur. Nie schneller als mit 130Km/h, ausser, ich muß irgend einen Lahmarsch vor mir überholen. Ich meide die linke Spur, denn da herrschen diese nachtschwarzen Limousinen mit irgendwelchen kryptischen BuchstabenundZahlenkombinationen am Heck. Diese Wagen überholen einen nicht nur. Sie verbrennen beim Überholen meistens sämtliche Staubpartikel, die sich in der Luft befinden, einfach deshalb, weil sie so unglaublich schnell fahren. Man wird laufend von Kometen mit einem Feuerschweif überholt. Die Piloten dieser Kisten kennen das Wort „Bremse“ nicht und sind ausserdem der Meinung, ihre Scheinwerfer wären Laserkanonen. Entsprechend benehmen sie sich auch auf der Piste. Ich habe mir Geduld angewöhnt, wenn mir eines dieser Automobile bis auf die Stoßstange auffuhr, hektisch seine Lichtblitze auf mich abfeuerte und mir auf die Nerven fiel.

    Dann kurz das Bremspedal angetippt, rechts hinüber gewechselt und sich über den Funkenregen gefreut, den so eine Limo erzeugt, wenn sie mit Vollgas in die Leitplanke schreddert. Das ist nämlich gleichzeitig das Elend mit diesen Kamikazepiloten:

    Mit 250 über die Bahn brettern ist einfach, für eine Kurskorrektur fehlt’s denen meistens an Reaktionsgeschwindigkeit.

    Aber ich schweife ab.


    Mich hatte gerade wieder einmal einer dieser Kometen überholt, es war dunkel und ich wußte nicht, ob ich gerade eine Rechts- oder Linkskurve fuhr, als plötzlich dieses monströse Ufo in meinem Scheinwerferlicht sichtbar wurde.

    Ich hatte gerade im Handschuhfach nach meinen Kippen gekramt und war dadurch etwas abgelenkt. Und auf einmal steht da dieses Raumschiff auf der Fahrbahn. Ein Riesending, ganz klassisch rund wie in „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. So auf drei Füssen und scheinbar turmhoch.

    Und weil ich mit Hundertzwanzig auf der rechten Spur daherkam, konnte es sich wohl nur noch um Sekunden handeln, bis ich mit Volldampf in diese Untertasse knallte.

    Nun hatte ich wirklich nicht die geringste Lust, meiner Versicherung mit einem solchen Unfall zu kommen. Daher trat ich mit aller Gewalt auf die Bremse und schaffte es gerade so eben, vor dem Ding zu stehen zu kommen.

    Was mein Auto betraf, sogar endgültig, denn ich hatte statt in den dritten in meiner Panik geradewegs in den ersten Gang zurückgeschaltet. Sowas ist mir vorher noch nie passiert und ich schreibe es meiner Überraschung zu. Jedoch führte dieser bedauerliche Faux Pas dazu, daß der Motorblock ein entsetztes „HUCH“ von sich gab, ehe er spontan aus seinen Halterungen ausbrach und auf der Strasse, nur einige Zentimeter vor dem so unerwartet aufgetauchten Raumschiff seine letzten Kühlungsversuche unternahm.


    Ich war restlos begeistert, denn solche Dinge passieren mir ständig. Damit meine ich jetzt keine Beinah – Kollisionen mit Raumschiffen auf irgendwelchen Autobahnen, oh nein.

    Vielmehr diese Dinge, von denen man gemeinhin annimmt, daß sie zu absurd sind, um überhaupt geschehen zu können.

    So habe ich zum Beispiel meinen Friseur während eines Urlaubs in Spanien in einer Spielhalle getroffen, was ja nun wirklich das Letzte ist, das ein vernünftiger Mensch erwartet. Aber mir ist es passiert und nicht nur einmal. Ich habe den Mann in Folge noch in den darauffolgenden drei Jahren getroffen, ganz egal, wo ich gerade Urlaub machte.

    Ich traf ihn in Schottland, als ich mir gerade eine ordentliche Portion Haggis mit dieser berühmten braunen Soße geholt hatte. Nebenbei bemerkt ist Haggis ein Essen, das man nur unter dem Eindruck der schottischen Landschaft herunterbekommt. Aber dann schmeckt es auch ganz besonders lecker.

    Danach traf ich ihn nochmal am Amazonas und zuletzt bei einer Expedition in’s Himalaya-Massiv. Dann starb er, ehe ich meinen nächsten Urlaub buchen konnte und ich bin nicht wirklich traurig darüber.

    Aber wie gesagt: Solche Dinge passieren mir ständig. Deshalb war ich eigentlich gar nicht mal so überrascht, daß mitten auf der nachtschwarzen Autobahn ein Raumschiff stand und stieg aus den Überresten meines Autos.


    „Sind Sie…?“ sagte eine knarzende Stimme irgendwo aus dem Raumschiff.

    „Ja. Bin ich,“ unterbrach ich den Knarzer. „Und sie können mir jetzt mal erklären, warum sie hier mitten auf der Autobahn parken, anstatt sich auf dem Standstreifen niederzulassen?“

    Meine Stimme klang wohl ziemlich grimmig. Hat damit zu tun, daß ich neue Bekanntschaften lieber auf einem Dampfer mache. Oder in einer Kneipe, wo man sich hinsetzen und was trinken kann und nicht wie jetzt in finsterer Nacht auf irgendeiner Autobahn. Da kann man sich zwar auch hinsetzen. Aber man kann die Beine nicht, wie auf einem Barhocker, entspannt baumeln lassen. Und ausserdem gibt’s nichts zu trinken.


    „Also…?“ fragte ich, legte den Kopf in den Nacken und blickte am Raumschiff empor, das ganz schön weit in den Nachthimmel hinauf ragte.

    „Ich musste sie irgendwie zum Anhalten bewegen,“ sagte die Knarzstimme fast schüchtern, fals eine metallische Roboterstimme überhaupt schüchtern klingen kann.

    „Sie hätten einfach den Daumen raushalten können,“ gab ich zurück. „Ich nehme jeden Anhalter mit. Oder sie hätten ein Warndreieck aufstellen können. Ich helfe meistens.“

    Für einen kurzen Augenblick herrschte Schweigen.

    „Ich habe keinen Daumen,“ sagte der Knarzer zögernd.

    „Bleibt immer noch das Warndreieck, falls sie eine Panne haben,“ stellte ich fest.

    „Ich glaube kaum, daß sie mit ihren Schraubenschlüsseln oder wie sie die Dinger hier nennen bei meinem Hypertrobloantrieb viel hätten ausrichten können, selbst wenn er einen Defekt hätte, den ich nicht selbst beheben könnte.“

    Darüber dachte ich einen Augenblick nach. Nicht ganz falsch, das. Immerhin hatte ich noch nie etwas von einem Hypertrobloantrieb gehört.

    „Also gut,“ sagte ich. „Und was bitte wollen sie jetzt von mir?“

    „Sir, ich habe den Auftrag, ihnen mitzuteilen, daß sie vom interstellaren Planetenrat einstimmig zum neuen galaktischen Präsidenten gewählt wurden. Nehmen sie den Posten an?“

    „Wieviel bezahlt ihr Jungs denn so?“ fragte ich zurück und fiel in Ohnmacht.



    II.


    Ich kam in einem ziemlich bequemen Sessel wieder zu mir. Er war schwarz und glänzte matt.

    „Sitzen sie bequem, Sir?“ fragte er mit einem gutturalen Akzent.

    „Vielen Dank, ja,“ gab ich zurück und fiel in Ohnmacht.

  • III.



    Ich kam in einem ziemlich bequemen Sessel wieder zu mir. Er war schwarz und glänzte matt. Diesmal war ich vorbereitet.

    „Sitzen sie bequem, Sir?“ fragte er mit einem gutturalen Akzent.

    „Vielen Dank, ja,“ gab ich zurück und richtete mich auf. „Und wo bitte bin ich hier?“

    „Entschuldigung, Sir, aber diese Frage kann ich nicht beantworten,“ sagte der Sessel. „Ich bin nur dafür da, für ihre Bequemlichkeit zu sorgen.“

    „Und wessen Aufgabe ist es dann, mir zu sagen, wo ich mich befinde?“ fragte ich so höflich wie möglich. Der Sessel ließ ein leicht indigniertes Hüsteln hören.

    „Das ist natürlich die Aufgabe des Bordcomputers, Sir,“ antwortete er dann in einem Tonfall, den ich nur zu gut kannte.

    Es war genau der Ton, in dem einem Kellner mit ihrer höflichen Geduld erklären, warum man zu Fisch immer Weisswein trinkt. Und einem damit überdeutlich zu verstehen geben, daß man in ihren Augen der allerletzte Idiot ist. Und daß Idioten besser in einer Pommesbude essen gehen sollten, anstatt die wertvolle Zeit eines Kellners in Anspruch zu nehmen. Immerhin hat der seinen Beruf lange genug lernen müssen, um erwarten zu können, daß die Leute, die er bedient, zumindest genug über simple Tischregeln wissen. Meistens ziehen Kellner dann in einer namenlos ergebenen Mimik die Augenbrauen in die Höhe, um ihre unausgesprochene Meinung zu unterstreichen.

    Ich jedenfalls war ziemlich froh, daß der Sessel keine Augenbrauen hatte, während ich über seine Erklärung nachdachte.

    „Bist du denn kein Computer?“ fragte ich dann etwas lahm. Aber man muß dabei bedenken, daß ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie das seltsame Vergnügen hatte, mit einem Stuhl zu reden.

    „Natürlich nicht, Sir!“ sagte der Sessel. Und diesmal war ich sicher, daß er die Augenbrauen hochzog, auch wenn er keine hatte.

    „Ich bin ein Sessel. Wäre ich ein Computer, könnten sie nicht auf mir sitzen, oder?“

    Ich musste zugeben, daß der Sessel recht hatte. Auf Computern sitzt man nun wirklich nicht. Trotzdem war ich immer noch nicht weiter, also stellte ich dem Sessel eine weitere Frage.

    „Und wo bitte finde ich den Bordcomputer?“

    Der Sessel drehte sich ein wenig nach links.

    „Sie müssen nur durch diese Tür, Sir,“ sagte er.

    Tatsächlich. Da war eine Tür, sogar eine ziemlich grosse. Wieso ich sie bisher übersehen hatte, konnte ich mir nur damit erklären, daß mich der Sessel bis jetzt völlig in Anspruch genommen hatte.

    Aber glauben sie mir: Sollte jemals ihr Lehnstuhl, ihre Gartenliege oder der Sitz ihres Autos mit ihnen zu reden beginnen, wird’s ihnen genauso gehen.


    „Danke,“ sagte ich und ging zur Tür hinüber. Mit einem leisen „Schffft“ glitt sie zur Seite und ließ mich durch.

    „Keine Ursache, Sir, jederzeit gerne,“ klang mir der Abschiedsgruß des Sessels durch die sich schließende Tür hinterher.


    „Schffft“.


    Der anschließende Raum enthielt wenig, daß ich nicht schon aus diversen Science Fictionfilmen kannte. Bunte, blinkende Lichter hier und da, ein Haufen Monitore, die die molekulare Struktur von Bügeleisen auswiesen oder vielleicht auch von etwas, das Sinn haben mochte. Ich konnte mit den daneben aufflackernden Bildern und Zahlenkolonnen jedenfalls genauso wenig anfangen wie mit Börsenberichten. Obwohl ich des öfteren und vor allem dann, wenn mir im Bus ein atemberaubend schönes Mädchen gegenübersitzt demonstrativ die Wirtschaftsseite meiner Zeitung zu studieren vorgebe, ab und an befriedigt nicke und von Zeit zu Zeit meinen Taschenrechner hervorhole und damit völlig unsinnige Berechnungen anstelle. Wenn ich sehr gute Laune habe springe ich zur Überraschung aller Anwesenden auch noch auf und schreie, daß die Multoxaktie gerade um über zehn Punkte gestiegen sei und frage die alte Dame neben mir ob das nicht phantastisch wäre. Meistens nickt sie dann höflich, obwohl sie gar nichts gehört hat, sondern nur deshalb im Bus sitzt, um beim Optiker neue Batterien für ihr Hörgerät zu kaufen.

    Sie sollten das auch mal probieren, wenn sie sich wirklich gut amüsieren wollen und sich nichts daraus machen, daß lediglich die eine Hälfte der Leute im Bus in ihnen einen Börsenmakler von Weltruf sieht. Die andere Hälfte hält sie nämlich für völlig bescheuert. Daß dazu meist auch die atemberaubend schönen Mädchen gehören, ist zwar schade, macht aber nichts, wenn sie verheiratet sind.


    Wie auch immer, es war zwar sehr schön, daß mich all diese Monitore mit ihren Bügeleisen darauf so freundlich anblickten. Ich verstand nur leider ihre Botschaft nicht. Also wandte ich mich dem Objekt im Raum zu, das ich für den Kommandostand hielt. Jedenfalls sahen so Kommandostände in fast allen Sciencefiction – Filmen aus.

    Einr langezogene, schräggestellte mattschwarze Konsole mit vielen Bildschirmen darauf und sehr vielen Knöpfen darunter. Und unter den Knöpfen noch viel mehr kryptische Zeichen. Kryptisch deshalb, damit nicht jeder Vollpfosten mal eben so zu einem Trip in’s Universum aufbrechen konnte, falls er mal das seltene Glück hatte, so ein Raumschiff zu finden.

    Ich sah mir das Ganze näher an und konnte natürlich nichts davon lesen, obwohl eine der Zeichenfolgen auf den ersten Blick „Thunfisch in Öl“ zu bedeuten schien, was mir zwar auch nicht weiterhalf, aber zumindest meinen zunehmenden Hunger verringert hätte.

    Über dieser Konsole befand sich ein einzelner sehr großer und hell flackernder Monitor und wenn ich so darüber nachdachte, was ich noch von Star Trek und Kampfstern Galactica wußte, sah ich auf diesem Monitor in den Weltraum hinaus auf ein blitzendes Gewimmel von Sternen, in deren Hintergrund weitere Lichter auftauchten, die beim Näherkommen ebenfalls zu Sternen wurden.

    Ich ließ mich in den einzigen Sessel fallen, der sich vor der Konsole befand.

    „Guten Tag Sir,“sagte der Sessel. „Ich hoffe, sie sitzen bequem.“

    „Ja, vielen Dank,“ gab ich zurück. „Ich nehme mal an, daß Du auch nur ein Sessel bist und mir darum nicht sagen kannst, wo ich den Bordcomputer finden kann?“

    Der Sessel vibrierte schwach.

    „Allerdings Sir. Und: Leider nein, Sir,“ sagte er. „Aber bequem sitzen sie doch, oder?“

    Ich schloß für einen langen Augenblick die Augen. So ging das hier nicht mehr weiter. Was hätte wohl Mr.Spock an meiner Stelle getan? Oder Buck Rogers?

    Aber dann fiel mir diese eine, kleine Szene aus einem wirklich trashigen SF-Film ein…

  • Die Reise geht weiter...


    „Hallo Bordcomputer?“ fragte ich in’s Halbdunkel des Cockpits hinein.


    „Hallo Chef!“ antwortete unmittelbar eine fröhlich-metallische Stimme von irgendwoher. „Was gibt’s denn, alter Junge?“

    Na, das war doch zur Abwechslung mal was.

    „Bist du der Bordcomputer?“

    „Naja,“ entgegnete die körperlose Stimme. „An manchen Tagen wäre ich lieber ein Sessel. Aber man kann ja nicht alles haben.“

    Fantastisch. Einmal in seinem Leben landet man in einem Raumschiff und dann gerät man an den einzigen Computer mit schrägem Humor im Universum. Ich beschloß, auf die Bemerkung nicht weiter einzugehen.

    „Kannst du mir vielleicht mal sagen, wo ich hier bin?“ fragte ich daher.

    „Aber gerne, Kollege,“ gab die Stimme munter zurück. „Zur Zeit sind wir bereits ungefähr zwanzig Millionen Lichtjahre von der kleinen Furzkugel weg, die du Erde nennst. Und haben nur noch etwa achthundertfünfzig Millionen Lichtjahre vor uns.“

    „Und wo…äh…werden wir dann sein?“ wagte ich zu fragen. Ich meine „wagte“, denn Zahlen in Millionenhöhe haben mich schon immer zutiefst erschreckt.

    „Dann sind wir auf Sassafarz ½ angekommen, auf dem der Präsidentenpalast steht,“ gab mir die Stimme zu verstehen.

    „Sassafarz ½ ??? Was soll denn das „ ½“ dahinter?“

    „Das siehst du schon, sobald wir da sind.“ sagte der Computer. „Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.“

    Ich wischte mir über die Augen und blickte auf den Monitor, der mir in einer Vielfalt bunter Farben zeigte, was der Weltraum draußen zu bieten hatte. Es war eine ganze Menge. Trotzdem fühlte ich mich etwas müde.

    „Könntest du vielleicht etwas konkreter werden?“ fragte ich daher den Computer.

    „Willst du alle Zahlen hinter dem Komma oder reicht dir die Jahresangabe nach menschlicher Zeitrechnung?“ kam die Gegenfrage. Ich fuhr aus dem Sessel hoch.

    „Jahresangabe???“

    „Jahresangabe,“ bestätigte der Computer teilnahmslos. „Was dachtest du denn? Nach deiner Zeitrechnung werden wir etwa einundachtzigtausend Jahre unterwegs sein, Partner.“

    Die Stimme des Bordcomputers klang erheitert. Das konnte ich von meiner nicht wirklich behaupten.

    „Einundach…??? Sagt mal, habt ihr sie eigentlich noch alle beisammen in der Galaxis?“ fauchte ich in’s Halbdunkel. Nicht, das ich was gegen einen guten Witz gehabt hätte. Aber bitte alles zu seiner Zeit.

    „Sitzen sie bequem Sir?“ mischte sich der Sessel unter mir völlig unpassend ein.

    „Schnauze!“ zischte ich böse, dann wandte ich mich wieder dem Bordcomputer zu.

    „In einundachtzigtausend Jahren wirst du nicht mal mehr Staub genug von mir hier drin haben, um überhaupt beweisen zu können, daß du mich jemals mitgenommen hast!“ Ich kam langsam in Fahrt.

    „Oder haben die Leute auf Sassafurz 2 oder wie auch immer dieser Idiotenplanet heisst…“

    „Sassafarz ½,“ korrigierte mich der Computer. „Und es ist der Präsidentenplanet.“

    „Von mir aus auch so. Scheint ja sowieso auf’s gleiche hinauszulaufen!“

    Ich war echt geladen.

    „Aber haben die Typen da mal dran gedacht, daß ich mit meinem Zigarettenkonsum und einer halben Kiste Bier täglich wohl kaum achtzig Jahre alt werde, geschweige denn einundachtzigtausend!?!“

    Dabei fiel mir siedendheiss ein, daß ich meine Kippen (die ja irgendwie an dem ganzen Schlamassel hier schuld waren) bei all der Aufregung im Auto vergessen hatte. Und hier gab’s sicher keinen Zigarettenautomaten. Wenn ich drüber nachdachte, hatt ich noch nie einen Science Fiction gesehen, in dem irgendwer zumindest Pfeife geraucht hätte. Das konnte heiter werden…


    „Cool Runnings, Kollege,“ sagte der die körperlose Stimme besänftigend. „Bloss keine Panik!“

    „Na, vielen Dank,“gab ich zurück. „Das du keine Sorgen hast, verstehe ich ja noch. Aber ich hab’ noch nicht mal was zum rauchen dabei. Zum Trinken übrigens auch nicht.“




    „Wenn das deine einzigen Probleme sind, mach doch mal die Schublade auf.“ sagte der Computer.

    „Schublade…???“ Das brachte mich jetzt etwas aus meinem so mühsam aufgebauten Wutanfall. Genausowenig wie an einen Pfeifenraucher konnte ich mich nämlich daran erinnern, jemals einen Science Fiction gesehen zu haben, in dem ein Raumschiff über simple Schubladen verfügte.

    „Schublade,“ wiederholte der Bordcomputer geduldig. „Rechts von dir.“

    Computer irren bekanntlich nicht. Das tun nur ihre Programmierer und Benutzer, daher hatte der Computer recht. Da war tatsächlich eine Schublade, sogar mit Handgriff.

    „Na mach schon auf,“ sagte der Computer. „Sie beißt nicht.“

    „Wie beruhigend,“ gab ich zurück. „Aber reden tut sie sicher.“


    Tat sie nicht. Aber ihr Inhalt sprach mehr als deutliche Worte: Da präsentierte sich meinem staunenden Auge eine Batterie Flaschen in den verschiedensten Farben und Formen. Daneben eine kleine Kiste mit Filterkippen, bunt wie ein Regenbogen.

    Ich überlegte nicht lange und schnappte mir von beidem irgendwas.


    „Und?“ fragte der Computer durch den dichten roten Rauch, den die Zigarette entwickelt hatte und der ausgesprochen angenehm roch. Auch das Bier ließ nichts zu wünschen übrig, obwohl mich die hellgrüne Farbe des Gebräus zuerst etwas abgestoßen hatte.

    „Und was?“

    „Hast du dich jetzt wieder etwas beruhigt?“

    „Habe ich,“ sagte ich und stieß den Zigarettenrauch durch die Nase aus. Die davonschwebenden Wölkchen sahen fast aus wie eine Herde hüpfender Kaninchen. „Trotzdem hätte ich gerne gewußt, wie ihr euch das vorgestellt habt mit mir und den 81.000 Jahren Reisezeit.“

    Ich hörte etwas, das wie ein Glucksen klang. Belustigt. Konnte ein Computer irgendwas komisch finden?

    Bei dem hier war ich mir gerade nicht mehr ganz sicher.

    „Hast du gesehen?“ sagte er. „Wir haben den Rauch einer Herde hüpfender Kaninchen nachempfunden.“

    Jetzt reichte es mir wirklich.

    „Ich will wissen, was hier abgeht!“ schrie ich und fuhr aus dem Sessel. „Das ist hier totaler Schwachsinn!!!“

    Ich ahnte, was kommen würde, als ich mich wieder hinsetzte, aber aus irgend einem Grund schien der Sessel seinen „Ich hoffe…“ – Einsatz verpasst zuhaben. War auch besser so.

    „Wenn man sich einen Präsidenten wählt, will man doch wohl auch was von ihm haben, oder etwa nicht? Stimmt doch, oder???“

    Der Bordcomputer schwieg.

    „In der Zeit, die wir nach…nach…wie hieß dieser Scheißplanet noch…?“

    Ich drückte meine Kippe an der Konsole aus und schnappte mir aus der Schublade eine neue. Gelber Rauch diesmal. Ich konnte mehrere Giraffen darin ausmachen. Und zwei Koboldmakis.

    „Sassafarz!,“ fiel es mir irgendwie wieder ein. „In der Zeit bis dahin kann sich die ganze Galaxis doch schon einige neue Präsidenten gewählt haben. Bei der Reisezeit von uns ist das doch wohl logisch, oder !?!“


    „Hhrrchm!“ räusperte sich der Computer und ließ eine kurze Pause folgen.

    „Du hast ganz recht. Es ist logisch. Der interstellare Rat hat bei seiner Entscheidung die Art deiner Spezies zu denken durchaus berücksichtigt. Was du aber nicht wissen kannst: Der Hypotrobloantrieb dieses Raumschiffes basiert auf Unlogik. Wir werden also bis Sassafarz ½ nicht mehr als die Zeit brauchen, die du drei Stunden nennst.“

    Eine kurze Ansprache.

    Ein langes Schweigen.


    „Hääähhh???“


    Zu mehr reichte es bei mir nach dieser Erklärung leider nicht. Zwei Dutzend Fliegen schienen brummend durch meinen Kopf zu schwirren. Und ich hatte keine Gedankenklatsche dabei um sie zu plätten.

    Der Bordcomputer versuchte es noch einmal.

    „Wenn es logisch unmöglich ist, ein angestrebtes Ziel zu erreichen, muß man es einfach unlogisch versuchen. Dann gibt’s keine Schwierigkeiten damit. Alles klar?“

    „Leider nicht ganz,“ gab ich ächzend zurück und fischte mir aus der Schublade ein neues Bier. Im Licht betrachtet war es pissgelb gefärbt. Wahrscheinlich Kölsch, aber egal.


    „Es ist eine simple Sibenverschiebung, Kollege,“ erläuterte der Computer jovial. „Wenn etwas logisch unmöglich ist, dann muß es unlogisch möglich sein. Ist doch wohl logisch!“

    „Schon möglich,“ krächzte ich. Etwas von dem gelben Rauch war mir in den falschen Hals gekommen.

    „Aber wenn etwas unlogisch möglich ist und das wiederum logisch ist, kann es doch eigentlich auch wieder nicht klappen. Oder hab’ ich da was falsch begriffen…?“

    Der Computer kicherte.

  • 81.000 Stunden dauert die Reise...vielleicht aber auch nur drei...?


    „Ich wusste, daß du mir damit kommen würdest. Darum hat man auch dich als Vertreter deiner Rasse zum neuen Präsidenten bestimmt. Ihr seid im Universum berühmt dafür, Dinge so lange zu durchdenken, bis am Schluß keiner mehr weiß, was er am Anfang eigentlich meinte.“


    Er ließ ein kurzes Schweigen folgen, in dem ich gleichfalls versonnen meinen gelben Rauch auspustete. In den Qualmwolken entdeckte ich eine Menge Dinge, von denen ich nicht mal gewußt hatte, das es sie überhaupt gab. Das Universum war schon eine tolle Sache .


    Der Bordcomputer ließ sich irgendwoher aus dem Dämmerlicht der Kommandozentrale vernehmen.


    „Ich gebe dir ein Beispiel,“ sagte er. „Ihr da auf eurem mickrigen Planeten habt eine Menge Bomben im Schrank liegen, mit denen ihr die Erde in die Luft jagen könntet, nicht wahr?“

    „Also bitte!“ sagte ich. „Soo mickrig ist die Erde nun auch wieder nicht! Und unsere Bomben liegen nicht in Schränken rum, sondern…“

    „FZZZZT“

    „Was bitte?“

    „Ich sagte FZZZT“, sagte der Computer. „Wenn du ‚ne Antwort willst, mußt du mich schon ausreden lassen, Kumpel.Klar soweit?“

    „Sonnenklar,“ gab ich zurück und widmete mich meinem pissgelben Bier.

    „Ihr habt also jede Menge Bomben da unten. Genug, um euren Planeten so einige Male hochzujagen, wenn ich richtig informiert bin.“

    „Bist du,“ sagte ich. „Nur, daß es völliger Quatsch ist, ein und dasselbe Ding mehr als einmal zu sprengen. Nach dem ersten Mal ist ja schon nichts mehr da, was man nochmal knallen lassen könnte.“

    „Na also,“ sagte der Computer. „Dann hast du also verstanden, was ich meine.“

    „Ja,“ gab ich zurück. „Und nein.“

    Können Computer seufzen? Dieser tat es.

    „Daß ihr genug Bomben habt, um euren Planeten einige Male in die Luft zu jagen ist theoretisch also möglich. Tatsächlich aber unmöglich.“

    Der Computer sagte das seehr langsam und eindringlich, als wollte er mit seinen Worten die dichten Rauchschwaden durchdringen, mit denen ich mich mittlerweile umgab. Königsblau. Ich konnte Delphine darin erkennen. Allerdings auch mehrere Tigerhaie…


    „Euren Planeten auch nur einmal hochzujagen, ist schon völlig unlogisch: Wo solltet ihr Menschen denn dann bleiben? Angesichts eurer Technik, mit der ihr mit viel Mühe gerade mal den Mond erreichen könntet, gibt’s da wohl wenig Alternativen.“


    „Ääääh…kleinen Moment mal!“ sagte ich. „Es ist ja vielleicht unlogisch, unseren Planeten mehrfach in die Luft zu jagen, aber immerhin zumindest einmal möglich. Da gehen dann auch die anderen Bomben mit hoch. Also: Was willst du mir gerade eigentlich sagen?“


    „Das es trotzdem unlogisch ist,“ gab der Computer fast gelangweilt zurück.


    „Stimmt allerdings,“ sagte ich.

    „Na also,“ sagte der Computer. „Und damit hast du es geschnallt und die Antwort auf deine Frage: Es ist völlig unlogisch, daß man 81.000 Jahre in drei Stunden zurücklegen kann, aber immerhin möglich. Auch dann, wenn es logisch ist, daß man es nicht kann, eben weil es ja unlogisch ist.“


    Eine Argumentation, der ich im Augenblick nichts entgegen zu setzen hatte. Nicht, weil sie logischer als meine gewesen wäre. Ich km gerade nur nicht mehr mit.

  • Daß ihr genug Bomben habt, um euren Planeten einige Male in die Luft zu jagen ist theoretisch also möglich. Tatsächlich aber unmöglich.

    Hallo Der Wanderer , hier bin ich ein bisschen gestolpert. Die Computer sagt in den beiden Sätzen - wenn ich es richtig vestanden habe - dass es unmöglich ist, genug Bomben zu haben.

    Aber du meinst doch sicher, dass es unmöglich ist, den Planeten mehrfach in die Luft zu jagen, oder?

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



    :cookie:


    ___________________

  • Hallo Der Wanderer

    Super witzige Geschichte mit schöne philosophischen Anklängen. Bei dem Sessel musste ich kurz an Marvin denken, den depressiven Roboter aus dem "Anhalter durch die Galaxy".


    Der neue Präsident ist sehr souverän im Umgang mit der neuen Situation. Gibt es auch noch eine weibliche Hauptrolle?

    Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.


    Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz

  • Heyho Tariq ,

    beim Lesen von Deiner Anmerkung bin wiederum ich erst mal gestolpert. Das mit den "genug Bomben" bezieht sich auf die theoretische Möglichkeit, mit diesen Bomben die Erde mehrfach in die Luft zu jagen - das also die Menge der bereits vorhandenen Bomben sowas möglich macht.

    Das "Tatsächlich aber unmöglich" bezieht sich daher im Umkehrschluß auf die praktische Unmöglichkeit der Theorie, etwas mehrfach in die Luft zu jagen.

    NICHT darauf, daß es unmöglich ist, genug Bomben dazu zu haben...


    Konnte ich mich irgendwie verständlicher machen?


    Liebe Grüße,

    Burk

  • Heyho Sensenbach ,


    vielen Dank für Dein Lob und die Nachfrage nach anderen Protas.

    Ich hab' zu Anfang einen kurzen Spoiler zur Entstehung der Geschichte hinterlegt. Ganz ehrlich gesagt habe ich den Text an einem Abend runtergeschrieben (ein bißchen was kommt auch noch...) die Sache danach aber nie weiter verfolgt. Mittlerweile denke ich aber drüber nach, mich weiter damit auseinanderzusetzen. Und ja: Dann könnte ohne weiteres auch noch ein anderes Geschlecht mit einsteigen. Ob das dann aber rein weiblich ist? Da gibt's ja heute so einige Möglichkeiten...:D:D:D

    Andererseits bietet das Universum ja vielleicht auch noch ganz was anderes an...


    Lieben Dank,

    Burk

  • Hallo Der Wanderer ,


    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



    :cookie:


    ___________________

  • Heyho Tariq

    Ich weiß jetzt irgendwie ncht, was Du mit Deinem Kommentar sagen möchtest. Das "Bombenthema" habe ich mehrmals im Text klargemacht:

    „Ihr habt also jede Menge Bomben da unten. Genug, um euren Planeten so einige Male hochzujagen, wenn ich richtig informiert bin.“


    „Daß ihr genug Bomben habt, um euren Planeten einige Male in die Luft zu jagen ist theoretisch also möglich. Tatsächlich aber unmöglich.“


    „Es ist ja vielleicht unlogisch, unseren Planeten mehrfach in die Luft zu jagen, aber immerhin zumindest einmal möglich. Da gehen dann auch die anderen Bomben mit hoch. Also: Was willst du mir gerade eigentlich sagen?“

    Nuff said.:smoker: