Nytrax ;)

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    • Ich könnte mal ne Meinung gebrauchen, welcher Text zugänglicher ist.

      Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel. Schön, dass du wenigstens noch ruhig schlafen kannst. Ich holte tief Luft und tippelte über die ausgetretenen Steinstufen die Anhöhe hinauf bis zu seiner Bleibe. Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
      Was habe ich da nur für einen merkwürdigen Gesellen zum Freund, dachte ich nicht zum ersten Mal.
      Coren war an einem Nachmittag mit verschmitztem Gesichtszug bei mir hereingeplatzt und hat mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.

      oder

      Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel. Schön, dass du wenigstens noch ruhig schlafen kannst. Ich holte tief Luft und tippelte über die ausgetretenen Steinstufen die Anhöhe hinauf bis zu seiner Bleibe. Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
      Was habe ich da nur für einen merkwürdigen Gesellen zum Freund, dachte ich nicht zum ersten Mal.
      Ich erinnerte mich zurück an jenen Nachmittag, an dem Coren mit einem verschmitzten Gesichtszug zu meiner Tür hereingeplatzt war. Er hatte mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.

      Merci
      Der Anfang ist die Hälfte des
      Ganzen.
    • Nebelwanderer schrieb:

      Version 1: Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel. Schön, dass du wenigstens noch ruhig schlafen kannst. Ich holte tief Luft und tippelte über die ausgetretenen Steinstufen die Anhöhe hinauf bis zu seiner Bleibe. Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
      Was habe ich da nur für einen merkwürdigen Gesellen zum Freund, dachte ich nicht zum ersten Mal.
      Coren war an einem Nachmittag mit verschmitztem Gesichtszug bei mir hereingeplatzt und hat mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.

      Nebelwanderer schrieb:

      Version 2: Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel. Schön, dass du wenigstens noch ruhig schlafen kannst. Ich holte tief Luft und tippelte über die ausgetretenen Steinstufen die Anhöhe hinauf bis zu seiner Bleibe. Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
      Was habe ich da nur für einen merkwürdigen Gesellen zum Freund, dachte ich nicht zum ersten Mal.
      Ich erinnerte mich zurück an jenen Nachmittag, an dem Coren mit einem verschmitzten Gesichtszug zu meiner Tür hereingeplatzt war. Er hatte mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.
      Bis auf den letzten Satz sind beide Versionen vom geschriebenen Text her absolut identisch! Selbst der Inhalt ist gleich. Ich verstehe jetzt nicht, auf was deiner oder unsere Entscheidungsfindung beruhen soll. Nur weil du einen Satz abgeändert hast, verändert das in diesem Fall nicht mal annähernd den Inhalt oder die Lesbarkeit. Es ist und bleibt derselbe Text mit demselben Inhalt. Und beides ist für meinen Geschmack absolut nichtssagend. Und deine Frage, welcher Text zugänglicher ist, muss ich leider beantworten mit: "Keiner!"
      Denn du hast nichts verändert, was für deine Frage oder deren Antwort von Relevanz ist. Hättest du jetzt zumindest ein gleiches Setting, dafür aber einen komplett anderen Text geschrieben, oder von mir aus auch umgekehrt, oder ganz anders, dann könnte ich dir auch entsprechendes Feedback geben, welches für einen neueröffneten Thread angemessen wäre.
      Aber so fühle ich mich leicht zurückgesetzt in meiner von dir vorgestellten Kompetenz.
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
      ___________________
      Helios III (Arbeitstitel)
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      Purpur
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      Big City Life
      ---------------
      Mana
    • Es ging mir um die Überleitung, was die beiden Leser zuvor gut erkannt haben. Muss ich darauf hinweisen, das ich mich erinnere, oder dürfte ich einfach in die Situation springen?

      Coren war an einem Nachmittag mit verschmitztem Gesichtszug bei mir hereingeplatzt und hat mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.

      oder

      Ich erinnerte mich zurück an jenen Nachmittag, an dem Coren mit einem verschmitzten Gesichtszug zu meiner Tür hereingeplatzt war. Er hatte mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.
      Der Anfang ist die Hälfte des
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    • Nebelwanderer schrieb:

      Es ging mir um die Überleitung, was die beiden Leser zuvor gut erkannt haben.
      Das hast du nicht erwähnt! Das hast du zu keinem Zeitpunkt erwähnt! Und weil die beiden anderen Leser dir eine Antwort mit exakt einem Satz geben, in welchem sie dir nur nennen, welches sie besser fanden, ist für mein Verständnis deine Frage nicht ausreichend beantwortet. Es bringt dir ja nichts, nicht mal zu erfahren, warum sie jenen Text besser fanden.
      Und dass du denkst, dass die anderen beiden Leser das erkannt haben, ich aber nicht, finde ich sehr beleidigend mit gegenüber.
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
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    • Eindeutig Variante 2.

      Bei 1 wird mir gar nicht so richtig klar, dass er sich zurückerinnert.

      Noch ein paar weitere Anmerkungen:
      Spoiler anzeigen

      Nebelwanderer schrieb:

      Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel.
      Ich hab hier massive Vorstellungsprobleme. Bis zum Komma stelle ich mir eine Person vor, die irgendwo im Dunkeln steht und mit den Händen z.B. an einer Wand oder auf einem Tisch nach etwas tastet (Lichtschalter oder Schlüssel oder so was). Von dieser Vorstellung, dass jemand was mit den Händen macht, reißt du mich dann weg und bringst eine visuelle Beschreibung (jmd schaut / sucht mit den Augen). Vielleicht bin ich hier übermäßig streng :pardon:


      Nebelwanderer schrieb:

      Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
      Beim türkisen Teil bin ich mir noch nicht so richtig sicher, ob mir der gefällt oder eher nicht. Ich bin da eher der "Fünf Minuten trommelte ich vergeblich"-Typ ^^
      Eine kleine Nachfrage: Was ist denn eine "aufgeworfene" Tür? Das kenne ich so gar nicht.


      Je länger ich über deinen Einstieg nachdenke, desto mehr Fragen wirft er auf. Vielleicht hast du die schon an anderer Stelle beantwortet. Ich sammle einfach mal:
      Scheinbar will "Ich" einen Freund abholen oder besuchen. Dadurch, dass Ich fünf Minuten lang gegen eine Granittür hämmert spricht dafür, dass es kein "Ich schau mal schnell vorbei, vielleicht ist er ja da und hat Zeit für eine Tasse Tee"-Besuch ist. Vielleicht droht also Gefahr. Wenn das so wäre, dann ist es eigentlich unlogisch, dass "Ich" sich beinahe entspannt / locker wieder einmal darüber wundert, was er doch für einen wunderlichen Gesesllen als Freund hat. Auch das Zurückerinnern an das erste Kennenlernen wäre dann unlogisch (außer "Ich" ist selbst ein eher wunderlicher Geselle, was dann ziemlich cool wäre). Was ich mich im letzten Satz frage ist: Warum sagt Coren nicht einfach, was los ist? Ist er stumm? Sprechen Coren und Ich unterschiedliche Sprachen? Ist Ich vielleicht taub?

      Nebelwanderer schrieb:

      auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.
      Da fällt mir noch auf, dass es vielleicht "auf seine hinter dem Rücken verschränkte Arme" heißen sollte, oder?

      So, wo jetzt mache ich mich mal auf die Suche, ob ich mehr über Coren und Ich erfahren kann ^^
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Sry Halbgott :( lag nicht in meiner Absicht !!!
      Der Sinn, meinen Texte lesen zu lassen, liegt darin, wie ihm der Leser im Kopf folgen kann. Und genau das haben die 2 wiedergegeben. Dir ist nur nicht aufgefallen, das es hierbei um die Einleitung in die Vergangenheit ging. Und nun versteh das nicht auch gleich wieder falsch ;)
      Der Anfang ist die Hälfte des
      Ganzen.
    • Okay okay ... ich versorge euch mit mehr ;) dieses passiert vorher

      Ich schnürte rasch einen Faden um das Bündel Blätter. Ein wenig aufgeregt stürzte ich in die um diese frühen Stunden menschenleeren Gassen Medinas. Ich hatte zwar noch nie eine Uhr besessen, aber die spärlich gesäten Lichter der Laternen an den Hauswänden verrieten deutlich, dass die meisten Mediner noch immer schliefen.
      Es gab allerdings keinen eindeutigen Nacht-Tag-Rhythmus in unseren Höhlen. Wenn ein Landsmann erwachte, trat er vor die Tür und zündete seine Lampe an. Für alle anderen bedeutete es, dass seine Nachtruhe vorüber war.
      Was manche Menschen so alles vor ihren Türen liegen ließen, dachte ich und war dabei noch keine fünfzig Schritte von meinem Haus entfernt. Man war es ja gewohnt, dass sämtliche Berufe, ob nun Schuh-, Hemd- oder Hosenflicker, ihre Utensilien und Auftragsarbeiten vor den Häusern aufbewahrten. Aber verrottende Essensreste lagen für gewöhnlich nicht verstreut in den Gängen. Der Geruch würde sicher bald einige empörte Anwohner aus ihren Häusern locken und dann wären die schmalen Gassen schnell überfüllt. Ich sah zu, dass ich vorbeikam. Schließlich lagen noch vier Höhlen vor mir, bis ich an Corens Tür klopfen konnte.
      Kaum in der nächsten Höhle angelangt, wünschte ich mir den Geruch des Unrats zurück. Die Wege vor mir waren stockdunkel. Ich tastete mich vorsichtig über den zernarbten Boden, der einst durch fließende Lavaströme entstanden war.
      Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber in den Teilen der Stadt, wo fast jedes Licht erloschen war, bekam Medina mit seinen in den Fels geschlagenen Häusern ein völlig anderes, fast schon unheimliches Gesicht. Aus den Fensterlöchern und kleinen Simsvorsprüngen wurden allerlei schaurige Fratzen.
      Mein geschnürtes Bündel ein wenig fester unter dem Arm an mich gedrückt, eilten ich mit meinen Gedanken schneller als es mein Schuhwerk zuließ.
      War da nicht gerade ein merkwürdiger Schatten an der Wand? Ich fuhr aufgeschreckt herum und verlor beinahe den Halt. In die Nische eines Hauses gepresst, tauchte ich meine Sinne in die bedrohliche Dunkelheit. Hinter jedem Steinvorsprung, jeder Weggabelung sah mein inneres Auge lauernde Geister. Oh man, sagte ich mir, so etwas wie Geister gib es nicht und wird es nie geben. Reiß dich zusammen!
      Als ich nach schweißtreibenden Minuten, gefühlten Stunden in die, wenn auch spärlich, beleuchtete Gasse meines Freundes einbog, atmete ich erleichtert auf. Ĭch fragte mich, was dieses beklemmende Gefühl ausgelöst haben könnte. So etwas war mir niemals zuvor passiert.
      Ratlos nach einem Hinweis tastend stand ich Augenblicke regungslos, bevor mein Blick auf die Laterne vor Corens Behausung fiel. Schön, dass du wenigstens noch ruhig schlafen kannst. Ich holte tief Luft und tippelte über die ausgetretenen Steinstufen die Anhöhe hinauf bis zu seiner Bleibe. Vergebliche fünf Minuten trommelte ich mir an der aufgeworfenen Granittür die Fäuste wund.
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      Ich erinnerte mich zurück an jenen Nachmittag, als Coren mit einem verschmitzten Gesichtszug zu meiner Tür hereingeplatzt kam. Er hatte mit rollenden Augen auf seinen hinter dem Rücken verschränkten Arm hingewiesen.
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    • Ich muss zugeben, dass ich etwas verwirrt bin. Möchtest du hier eine konkrete Schreibhilfe? Wie im ersten Post angedeutet. Oder möchtest du deine Geschichte vorstellen? Wie dein letzter Post nahelegt.
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Ich wollte ne Meinung, mit welcher Überleitung ich vom trommeln an der Tür, zu dem Rückblick gehen sollte. Einfach mitten rein, "Coren war an einen Nachtmittag" oder doch lieber sagen, "Ich erinnerte mich zurück"

      .. war die Frage echt so schwierig???
      Den längeren Text habe ich rein gesetzt, nur zum besser in die Situation finden.
      Lg Andreas
      Der Anfang ist die Hälfte des
      Ganzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelwanderer ()

    • Also im ersten Post hast du nach der Zugänglichkeit deines Textes gefragt, nicht danach, ob man bei Version 1 oder 2 die Rückblende besser erkennt.
      Demzufolge war deine Frage nicht schwierig, sondern nicht gestellt. Und das erschwert uns die hilfreiche Beantwortung.

      Ich habe Version 2 übrigens gewählt, weil in Version 1 der entsprechende Textteil aus einem einzigen, mich aus dem Lesefluss bringenden Satz bestand.

      @Nebelwanderer Ein Ratschlag: Überlege dir beim Post, was genau du von der Community möchtest und welche Frage den Leser zur Hilfe einlädt. Z. B.:
      "Sollte ich für meine Überleitung vom gegenwärtigen Trommeln an die Tür zu einem Rückblick lieber Version 1 oder 2 nehmen? Lieber ein abrupter oder ein fließender Übergang?"
      Und dann die entsprechenden Versionen. Wenn der Leser weiß, dass es um diese einzelne Frage geht, braucht er mMn auch nicht mehr Kontext.

      Ich hoffe, mein Post erschien allen Beteiligten als freundlich und ratgebend, denn ausschließlich so war er gemeint.
      Gute Nacht.
      Sick nature.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bigbadwolf ()

    • Hm... ich versteh den Driss jetzt nicht so ganz. Ich hatte eigentlich verstanden, worum es dem nebulösen Wanderer ging. Eine Stil-Beratung für den überleitenden Satz. Ich kann jetzt auch nicht wirklich erkennen, was man da noch hineindeuten könnte in die gestellte Frage und die zwei Textfragmente.

      Und@ bbw: Wenn Du im ersten Part nur das

      bigbadwolf schrieb:

      weil Version 1 aus einem einzigen, mich aus dem Lesefluss bringenden Satz bestand
      gesehen hast, rate ich Dir zu einem Besuch bei Fielmann. Der Tägg 1 hatte genauso viele Sätze wie der Tägg 2, nur der letzte Satz war umformuliert... Und selbst wenn Dir die Satzzeichen entgangen sein sollten, so zeigt Deine obige Antwort, dass auch Du die Intension des Fragestellers verstanden hattest: Was ist eingänglicher, zugänglicher, leseflußfreundlicher... wie immer man es nennen mag.

      ^^


      (Muss man jetzt immer dazuschreiben, dass der erstellte Post durchweg freundlich gemeint war und man keinem etwas Böses wollte? Okay, dann sag ich das jetzt auch: Ich bin lieb und nicht streitsüchtig... :D )

      Co
      Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?
    • Merci Cory Thain :*

      Dann brauch ich nach dem Knoten in meinem Kopf nicht länger suchen. Dachte echt schon, ich war zu blöde die Frage auszudrücken.
      Das soll jetzt nicht wieder jemanden angreifen hier. Ich finds toll, das ihr alle auf meine Frage eingegangen seid. Und es kommen sicher noch einige hinzu, wo es grundsätzlich darum geht, ob ich dem Leser das Bild im Kopf, durch ungünstige Wechsel oder Wortwahl zerstöre.
      Thx an alle ;) und schönen Sonntag noch :P

      Lg. Andreas :D
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelwanderer ()

    • Und schon hab ich die nächste Frage :)
      Wäre euch in diesen Sätzen etwas zu viel? Zu kompliziert beschrieben?

      Er stob mit wenigen Flügelschlägen zu der, wie aus dem Nichts aufgetauchten engelsgleichen Gestalt. Ein Wesen, wie aus der Hand eines Bildhauers erschaffen, mit ihrer grazilen Statur und elfenbeinfarbenen Haut. Ein Gesicht, in denen der Künstler zwei Polarkristalle verewigte, deren Blicke die Seele des Betrachteten in die Hände nahm.
      Der Anfang ist die Hälfte des
      Ganzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nebelwanderer ()

    • Nebelwanderer schrieb:

      Ein Gesicht, in denen der Künstler zwei Polarkristalle verewigte, deren Blicke die Seele des Betrachteten in die Hände nahm.
      Ich mag ja Beschreibungen, auch ungewöhnliche.
      In dem Satz oben kann ich mit der ersten Hälfte "zwei Polarkristalle", gar nichts anfangen. Da hab ich keine Vorstellung dazu was du meinst.

      Aber, "deren Blick die Seele des Betrachters in die Hände nahm". Das finde ich wirklich schön, sehr poetisch!
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Und jetzt der böse Wolf:

      Das Komma im ersten Satz darf nicht gesetzt werden. Es ist ja eine Attributsaufzählung für das Wort Gestalt. Wenn überhaupt, könntest du ein Komma nach "aufgetauchten" setzen, musst du aber nicht mal.

      Jetzt zu den Polarkristallen. Ich finde es gut und verstehe es auch, aber beziehen sich "Blicke" auf die Polarkristalle oder auf das Gesicht? Bei Gesicht müsste es dann eventuell Blick heißen? Falls du dich aber auf die Kristalle beziehst, musst du "nahmen" schreiben (wegen Plural).

      Zu viel oder zu kompliziert ist es gerade so nicht, aber länger solltest du die Beschreibung mMn nicht machen.

      Hoffe, das war hilfreich. (?)
      Sick nature.
    • Würde jemanden an diesen Kapitel Ende etwas fehlen? Oder ist die Situation okay beschrieben?

      »Was hätte ich dir erzählen sollen, mein Kind?« Er sah sie, die Tränen nicht verbergend, an. »Dir für alles die Schuld geben? Nein, Celestra, selbst unseren Kräften werden Grenzen aufgezeigt, die wir zu akzeptieren haben. Deine Mutter und ich hatten eine traumhafte Zeit, und sie wusste, dass es auf dieser Welt nur eine Zeitwächterin geben konnte. Doch ihr Wunsch, ein eigenes Kind in den Armen zu halten, wog schwerer, als ihre Liebe zu mir. Denk jetzt bitte nicht falsch über meine Worte. Du warst und bist immer unser größtes Glück auf Erden.«
      Finn umarmte seine Tochter und in Gedanken seine Hanna. Er wünschte sich, noch einmal diese Zeit erleben zu dürfen. Ein sanfter Kuss, eine flüchtige Berührung, dann verschwand Celestra, wie sie gekommen war.

      Merci ;)
      Der Anfang ist die Hälfte des
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    • Nebelwanderer schrieb:

      Würde jemanden an diesen Kapitel Ende etwas fehlen? Oder ist die Situation okay beschrieben?
      Ich verstehe nicht so ganz, was du beabsichtigst. Wirst du jetzt weiterhin hier Absätze posten, bis irgendwann das ganze Kapitel, oder sogar der Roman hier zerstückelt drin ist? Das ist glaube ich nicht so Sinn der Schreibwerkstatt. Sicherlich kann man mal über gewisse Passagen diskutieren, oder sich über die Wirkung dieser auslassen, aber ich habe grad nicht das Gefühl, dass das hier der Hintergrund ist.

      Auf deinen letzten Absatz bezogen ist meine Antwort ziemlich eindeutig. Ja, es fehlt mir was. Nämlich der rest der Geschichte.
      Du beschreibst eine doch eher emotionale Background Beziehung, die mir grad so maximal gleichgültig ist, dass die Chars sich eigentlich auch über ihren Stuhlgang auslassen könnten. Ich kenne die ja nicht, keine Ahnung, ob das also so passt...
      Und ja auch am Kapitelende fehlt mir was, denn du sagst, dass sie verschwand, wie sie gekommen war. Ja, wie ist sie denn gekommen? In meinem Kopf hat sie sich grad durch ein plopp in Luft aufgelöst. Auch kommt mir das zu abgehakt rüber, da fehlen Gedanken und Emotionen, bzw. Reaktionen. Aber ka. Kenne ja die Chars nicht.

      Das hier bringt dich nicht weiter. Poste die Kapitel als Story und lass dir Feedback geben, welches die komplette Textwirkung einschließt. Was wir hier grad machen ist mit gefährlichen Halbwissen blind in irgendwelchen Szenen rumstochern.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!: