HEAVEN (Band II)

  • Und das, obwohl du es eigentlich schon weißt...ist aber ja schon ein ganzes Weilchen her. ^^

    Ja, ich finde es auch witzig. Klar weiss ich noch, wie es weiter geht, aber die Neufassung ist doch wesentlich ausgereifter und deshalb bin ich trotz allem immer wieder neugierig, was daraus wird. :)

    Deine Überarbeitung lohnt sich also absolut.

  • So, ich zeig euch mal wie`s weitergeht :) Am liebsten wäre ich ja direkt zum darauffolgenden Kapitel gesprungen, aber erst einmal muss jetzt das "fehlende Puzzleteil" gefunden werden. :pardon: Also, immer schön der Reihe nach...


    Für Rückmeldungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer offen ... also her damit.

    (Logischerweise ist das Kapitel an der Stelle nicht zu Ende, es folgt noch eine Art Erklärung, WARUM sich Elias plötzlich so sicher ist, was seinen Verdacht bzgl. Silas betrifft. Nur für den Fall, dass das jetzt hier etwas seltsam wirken sollte ^^)


    Kapitel 12
    Das fehlende Puzzleteil


    Gedankenverloren drehte Elias das IPad in den Händen. Noch vor wenigen Wochen hatte er keinen blassen Schimmer gehabt, wofür dieses Gerät taugte. Es war nicht mehr als ein wundersamer silberner Kasten gewesen, der mit seiner Tastatur und den vielen Zeichen, die darauf abgebildet waren, ein einziges Rätsel für ihn darstellte.
    Doch während seines Besuches der Akademie hatte man ihn gelehrt, dass es durchaus von Nutzen sein konnte, sich der technischen Hilfsmittel der Menschen zu bedienen.
    In seinem Reich hätte es sicher andere, weitaus effektivere Möglichkeiten gegeben, die gewünschten Informationen auf einen Schlag zu erhalten, doch war es ihm momentan nicht möglich, darauf zuzugreifen. Der Schutzwall zwischen den Dimensionen war zu stark und der Aufwand ihn zu umgehen, hätte in keinem Verhältnis gestanden. Da er nicht in Betracht zog, den gesamten Wohnblock in Schutt und Asche zu legen, würde er sich mit den Mitteln begnügen müssen, die ihm hier und jetzt zur Verfügung standen, wenn er etwas über das Wohnheim herausfinden wollte.
    Begleitet von einem schwerfälligen Seufzen ließ er sich in den Schaukelstuhl sinken, während er das IPad bedächtig auf seinem Schoß ablegte.
    Emilia hatte diesen Stuhl vor dem Sperrmüll bewahrt und ihn mit viel Liebe und Mühe aufgearbeitet, das wusste er. Irgendwie hatte er das Gefühl, hier ihre Nähe spüren zu können, weshalb er den Kopf nach hinten lehnte und für einen Moment die Augen schloss.
    War das bloß Einbildung oder begann die Barriere, die die Seelenfresser in ihrem Geist errichtet hatten, womöglich an zu bröckeln? Angetrieben von diesem Gedanken, horchte Elias in sich hinein.
    Die telepathische Verbindung, die er vor dem Eingriff noch so deutlich wahrgenommen hatte und die es ihm nicht nur ermöglicht hatte ihren Aufenthaltsort zu bestimmen, sondern außerdem ihre Stimmung nachzuempfinden, war nun nicht mehr als ein undeutliches Summen. Fast so, als tummelte sich ein ganzer Bienenschwarm in seinem Kopf. Gestern noch war die Intensität so stark gewesen, dass Emilias Anwesenheit in seinem Geist allgegenwärtig gewesen war. Jetzt, da er sich mit aller Macht auf sie konzentrierte, war es nur eine weit entfernte Verzweiflung, die er zu spüren glaubte.
    Ob das wirklich Emilias Empfindungen waren oder vielmehr sein eigenes Gefühlschaos widerspiegelte, vermochte er nicht mit Sicherheit zu sagen.
    Es schien im Moment keinen Sinn zu machen, es weiter zu versuchen.
    Kurz schaute er zu Freddy und Micah auf, die über das Leinentuch gebeugt dastanden, um die Waffen in Augenschein zu nehmen, die Elias mitgebracht hatte.
    Micah war ganz in seinem Element und redete wie ein Wasserfall, während er Freddy eines der Langschwerter vor die Nase hielt und über die Beschaffenheit dieses besonderen und einzigartigen Materials referierte, aus dem es gefertigt war.
    Freddys skeptischer Blick schien langsam zu weichen, wenn er auch nach wie vor darum bemüht schien, auf Abstand zu bleiben.
    Elias wandte sich wieder dem iPad zu, um seinem eigentlichen Vorhaben nachzukommen, etwas über Emilias Arbeitskollegin und das Wohnheim herauszufinden.
    Nachdem er die Daten in die Suchleiste eingegeben hatte, wurde er sofort fündig. Die Homepage des St. Anna-Stiftes war übersichtlich aufgebaut und gab Auskunft über die Entstehungsgeschichte des Heimes, die verschiedenen Wohngruppen bis hin zu Behandlungsansätzen und Therapieverfahren, die dort Anwendung fanden.
    Wahllos klickte er sich durch die Seiten und stieß schließlich auf einen Artikel, der sein Interesse weckte.
    Hier ging es um die Historie des Heims und der Leser erfuhr, dass der Gebäudekomplex früher einmal weitaus größere Kapazitäten geboten hatte, bevor ein Teil, der die unteren Kellerräume einschloss, aufgrund erforderlicher Baumaßnahmen stillgelegt werden musste. Da die finanziellen Mittel hierfür von der Stadt nicht bereitgestellt wurden, blieb dieses Areal nun schon seit längerem ungenutzt.
    Elias stutzte. Konnte es ein Zufall sein, dass Emilias Schal dort gefunden worden war? An einem Ort, der offenbar ideale Bedingungen bot, um jemanden unbemerkt zu verstecken? Irgendetwas verriet ihm, dass er auf der richtigen Fährte war.
    Von Ehrgeiz geweckt, stöberte er weiter und öffnete eine Seite, auf der sich das Team präsentierte. Als er sich durch die verschiedenen Mitarbeiter scrollte, stieß er auf ein Bild, das den Heimleiter zeigte. Das Gesicht kam ihm bekannt vor. Schließlich erinnerte er sich daran, ihn an einem Tag im Krankenhaus kennengelernt zu haben, als er Emilia einen Besuch abgestattet hatte.
    Sie war plötzlich völlig aus dem Häuschen gewesen, hatte irgendwie verunsichert gewirkt und sich zu guter Letzt den heißen Inhalt ihres Kaffeebechers übergekippt, woraufhin Elias ihr frisches Bettzeug besorgen musste.
    Nachdem er die Begegnung zwischen Silas und Emilia damals mit einer gewissen Skepsis beobachtet hatte, war in ihm erstmals das, bis dahin unbekannte nagende Gefühl von Eifersucht hochgekrochen. Die schüchterne und zurückhaltende Art, mit der Emilia ihrem Arbeitskollegen begegnet war, hatte den Eindruck verstärkt, dass eine gewisse Anziehungskraft zwischen beiden bestand.
    Richtig ´handzahm` war sie gewesen, hatte sich zu keinem ihrer doppeldeutigen oder bissigen Kommentare hinreißen lassen, die er bis dato von ihr gewohnt war und die Befürchtung, dass Emilia für ihn nicht in der gleichen Weise empfand, wie er es für sie tat, hatte ihn in diesem Moment eiskalt erwischt.
    Obwohl er sich für gewöhnlich nur sehr ungern ihrer Anwesenheit entzog, hatte er sich entschuldigt und war geschlagene drei Stunden ziellos durch den Krankenhauspark geirrt, um das emotionale Schlachtfeld in seinem Inneren in den Griff zu bekommen. Die Erinnerung an dieses Erlebnis, schnürte ihm noch jetzt den Hals zu und nahm ihm die Luft zum Atmen.
    „Habt ihr diesen Silas auch überprüft?“, fragte er schließlich und richtete seinen Blick auf Freddy und Micah, die gerade einen gebogenen Dolch mit verschnörkeltem und edel verziertem Griff inspizierten.
    „Ehm, das ist der Schönling, oder? … Dieser Heimleiter …ihr neuer Chef …“, fragte Freddy und der abwertende Unterton in seiner Stimme war deutlich herauszuhören.
    „Ja. Habt ihr ihn gestern erreichen können?“
    Freddy rieb sich über die Stirn. „Wenn ich mich recht erinnere, gehörte er zu den Wenigen, denen wir nur eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen konnten.“
    Nachdenklich begutachtete Elias das Bild von Silas nun eingehender. Soweit er das beurteilen konnte, entsprach er wahrscheinlich der menschlichen Vorstellung eines attraktiven jungen Mannes. Die dunklen kurz geschnittene Haare, die im vorne lässig in die Stirn fielen, die ausdrucksstarken braunen Augen und das kantige Gesicht harmonisierten perfekt miteinander. Obwohl er selbst bei näherer Betrachtung makellos und optisch äußerst ansprechend wirkte, gefiel Elias irgendetwas an ihm nicht. Er vermochte noch nicht genau zu sagen, was es war. Er wusste nur, dass ihn etwas störte. Die Art, wie er seinen Kopf leicht zur Seite neigte, der undurchdringliche Ausdruck seiner Augen und das scheinbar freundliche Lächeln, das wie eingemeißelt wirkte, hatten für ihn etwas Unaufrichtiges an sich. Plötzlich und aus heiterem Himmel überkam ihn eine innere Unruhe, vergleichbar mit dem Ausschlagen der Nadel an einem Sensor, wenn nachweislich gefunden wurde, wonach man gesucht hatte
    „Wir rufen ihn jetzt sofort an“, sagte er mit fester Stimme und griff nach Freddys Telefon, das sich vor ihm auf dem Couchtisch befand. „Wo finde ich die Nummer?“
    Freddy setzte sich in Bewegung, nahm die losen Blätter vom Tisch und suchte hektisch in den Aufzeichnungen nach der Telefonnummer, bevor er Elias einen der Zettel herüberreichte. „Hier ist sie. Es ist direkt die erste. Alles in Ordnung? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen“.
    Elias nahm das Stück Papier entgegen, warf einen kurzen Blick darauf und tippte hastig die Zahlenkombination ein, während sich ein dunkler Schatten auf seinem Gesicht ausbreitete. Nach dreimaligem Klingeln meldete sich eine weibliche Computerstimme, die mechanisch darauf hinwies, dass der gewünschte Gesprächspartner derzeit leider nicht erreichbar sei.
    „Mist, er hat sein Handy ausgestellt“, fluchte Elias. „Dann versuchen wir es jetzt eben auf der Festnetznummer vom Wohnheim.“ Schon suchte er auf der Homepage die Kontaktdaten und tippte erneut eine Nummer ein. Bereits nach kurzer Zeit nahm am anderen Ende jemand das Gespräch entgegen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Dame aus der Verwaltung. Höflich teilte sie Elias mit, dass es derzeit nicht möglich sei, den Heimleiter zu sprechen, da vor Ort gerade der Ausnahmezustand herrsche und alle Hände voll zu tun seien. Sie berief sich darauf, die Anweisung erhalten zu haben, alle eingehenden Telefonate entgegenzunehmen und ausdrücklich niemanden durchzustellen. Erneut stieß Elias einen leisen Fluch aus und bemühte sich darum, das Gespräch trotz seiner schlechten Laune so freundlich, wie möglich zu beenden. Schließlich traf die Verwaltungsangestellte keine Schuld daran, dass das nicht war, was er hatte hören wollen.
    „Was ist los?“, fragte Micah. „Was hast du erfahren?“
    „Gar nichts“, antwortete Elias und erhob sich schwungvoll von dem Schaukelstuhl, so dass dieser nachwippte. „Es wird derzeit niemand durchgestellt.“ Ruhelos marschierte er durch den Raum und rieb sich die Stirn. Vor der Balkontüre blieb er stehen und richtete seinen Blick nach draußen. Mit Bedauern stellte er fest, dass sich der Trost spendende Sonnenschein nun nicht mehr lange halten würde, da sich draußen ein Unwetter zusammenbraute.
    „Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl, was diesen Silas betrifft“, sagte er schließlich und beobachtete missmutig das Spiel der Wolken, die durch den Wind viel zu schnell vorangetrieben wurden. „Ich weiß nicht warum, aber es kommt mir so vor, als ob er etwas mit Emilias Verschwinden zu tun hat.“
    „Wie kommst du darauf? Glaubst du, es ist die Verbindung zu Emilia, die in dir dieses Gefühl verursacht? Kannst du sie wieder spüren?“, fragte Micah.
    „Nein, die Verbindung ist nach wie vor unterbrochen“, antwortete Elias mit einem Kopfschütteln. „Ich schätze, es ist mehr eine Vorahnung. Wir sollten uns in jedem Fall auf das Wohnheim konzentrieren und versuchen, herauszufinden, was hinter dem allen steckt.“ Er schürzte die Lippen und tippte mit dem Zeigefinger dagegen, als denke er angestrengt nach.
    „Dagon wird wohl kaum höchstpersönlich erschienen sein, um Emilia in seine Gewalt zu bringen. Da in ihrer Wohnung keine Dämonenaktivitäten zu verzeichnen waren und wir davon ausgehen können, dass sie sich höchstwahrscheinlich auch nicht mit einem von ihnen verabredet hat, muss sie von einem Menschen in die Falle gelockt worden sein … und zwar von jemandem, dem sie genug vertraut hat, um sich mit ihm, entgegen meiner Warnung, zu treffen.“ Er rieb sich den Nacken und nahm einen tiefen Atemzug, bevor er die Luft langsam wieder ausströmen ließ.
    „Ich wette, Dagon hat jede Menge treue Gefolgsleute um sich geschart, die ihm loyal ergeben sind und mit Sicherheit gerne Aufträge dieser Art für ihn erledigen. Warum sollte sich nicht einer von ihnen in Emilias direktem Umfeld aufgehalten haben?“ Bei dem Gedanken verkrampfte sich etwas in ihm. Die Vorstellung, dass Emilia die ganze Zeit über, ohne es zu ahnen, bereits im Visier dieser Person gewesen war, die nur auf den richtigen Moment gewartet hatte, um dann die Schlinge zuzuziehen, bereitete in ihm eine aufkommende Übelkeit. Seine Gedanken überschlugen sich förmlich und die Erkenntnis bahnte sich langsam ihren Weg an die Oberfläche. Mit einem Mal drehte er sich um und sah Micah und Freddy verheißungsvoll an, als habe er das fehlende Puzzleteil gefunden, nachdem sie so lange gesucht hatten.
    „Eigentlich ist es doch ganz klar“, sagte er, verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich mit dem Rücken gegen die Scheibe der Balkontüre. „Seit ihrem Unfall, der nun fast drei Wochen zurück liegt, habe ich fast jede freie Minute mit ihr verbracht. Außer den Besuchen von ihrer Familie sowie Freddy und Susan gab es nur einen weiteren Kontakt zu einer außenstehenden Person und das war Silas! Er hat sie im Krankenhaus besucht und er war garantiert auch bei dem Kollegentreffen vorgestern Abend dabei! Er ist derjenige, mit dem sie sich getroffen hat! Da gehe ich jede Wette ein.“
    Micah und Freddy sahen einander kurz an, bevor ihre Blicke an Elias hängen blieben.
    „Könnte sein“, sagte Freddy schließlich. „Zumindest wäre es möglich. Ich verstehe nur nicht, wie du dir so verdammt sicher sein kannst.“
    „Ich weiß es einfach“, antwortete Elias knapp, während Freddy ihn skeptisch musterte.


    Hier geht`s weiter:

    Kapitel 12.1

  • Ja, also wenn da nochwas nachkommt warum Elias sich so sicher ist, dann passt das so - mir ist beim Lesen nichts aufgefallen was mich da rausgeworfen haette.


    (Was ich mich kurz gefragt hatte - wie aktuell ist eigentlich Silas' Bild auf der Webseite? - die Implikation ist ja, dass Elias da schon den Kontakt mit Dagon in seinem Blick sieht? - aber Silas haengt ja auch schon laenger in der Sache drin, insofern ergibt das schon Sinn glaube ich...)


    Aber sonst - liest sich gut! :thumbup:

  • Ein Kapitel, das ich ganz ok finde. Es ist ja nicht so zentral, aber das muss es auch geben. Witzig, dass der Engel im Internet recherchieren muss. Haben die kein Heavennet:D

    Ich fremdle immer noch ein wenig, dass sie nicht sofort losziehen um Emilia zu retten und sich erstmal auf den Sessel setzen, aber ich warte brav auf das was da kommt.

  • Witzig, dass der Engel im Internet recherchieren muss. Haben die kein Heavennet

    Wenn sie haetten - wer wuerde das denn mit der Geschichte von irdischen Therapiezentren fuellen? Im heavennet kann man vermutlich eher den Suendenindex zur Person nachschlagen :D


    Aber die Idee gefaellt mir, da koennte Rainbow tatsaaechlich was draus machen dass er erst himmlische Info versucht, das frustriert in die Ecke wirft und Freddy ihm dann den Tip gibt mal im Internet nachzuschauen - so lange mit den Irdischen ist Elias ja noch nicht unterwegs dass er das alles aus dem FF kann.



    Ich fremdle immer noch ein wenig, dass sie nicht sofort losziehen um Emilia zu retten und sich erstmal auf den Sessel setzen,


    If you know the enemy and know yourself, you need not fear the result of a hundred battles. - Sun Tzu, Art of War


    Bruce Willis schnappt sich die Knarre und marschiert gleich los, Elias geht es sinnvoller an und betreibt zuerst Gefechtsfeldaufklaerung.

  • Du entschuldigst dich ja schon wieder für die Szene :), brauchst du nicht, sie ist wieder sehr hübsch geworden! Ich fand sie sehr schön geschrieben und auch sehr spannend. Besonders der Moment, wo Elias Silas auf die Spur kommt und mit ihm telefonieren will. Da war ich richtig neugierig, was die Zwei wohl so zu plaudern hätten, die sich vermutlich beide gegenseitig nicht ausstehen können.

    Schade, dass es dazu nicht kam, aber spannend war es auch so.

    Mal sehen, was Elias denn noch so über Silas ausgräbt.

    Übrigens finde ich die Idee mit dem "Heaven Net" auch ziemlich originell...

    Gibt nichts zu Meckern, weiter so!

  • Hey Rainbow :)

    Eigentlich wollte ich dazu gar nichts mehr sagen, weil ich mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen kann.


    So ganz unkommentiert mag ich das dann aber doch nicht stehen lassen :D


    Das Elias und Co. nicht gleich loslaufen, finde ich recht klug. Immerhin wissen sie gar nicht so genau, was sie erwartet - außer übellaunige Dämonen vielleicht :ugly:


    Haben die kein Heavennet

    Ich musste da erstmal drüber nachdenken. Eine Datenbank für Engel? Kann ich mir erstmal nur schwer vorstellen, daher lasse ich mich mal überraschen, ob Rainbow da was draus macht :)

    Schlecht ist die Idee jedenfalls nicht :D


    Ansonsten harre ich der Dinge, die da kommen :evil:


    LG

    „Sobald wir ihn finden, wird er seine gerechte Strafe bekommen" - Meister Karak

    "Dann... werde ich ihn töten" - Meister Rüstan


    Meine Geschichte
    Die Kriegerin von Catrellak

  • Ich zeige euch mal den nächsten und gleichzeitig abschließenden Teil dieses Kapitels. So 100%ig zufrieden bin ich noch nicht damit, aber wenn ich jetzt noch weiter herumbastle, haben wir bald schon wieder Weihnachten ^^


    Ach ja, den Anfang des vorherigen Parts habe ich leicht abgewandelt. Ich hatte zuerst ernsthaft in Erwägung gezogen, mir was zum Thema HEAVEN-Net auszudenken, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, das lieber doch nicht weiterzuverfolgen. Ich habe aber noch ein paar Sätzchen zum Thema IPad Benutzung geschrieben. Wer will, kann es sich ja noch mal ansehen.


    Ansonsten geht es jetzt hier erst mal weiter. Im Spoiler noch mal die letzten Zeilen des vorherigen Parts ...



    Kapitel 12.1


    Micah legte vorsichtig den Dolch, den er noch immer in Händen hielt, wieder zurück auf den Stapel mit den anderen Waffen, bevor er nach einem Kurzschwert griff, welches vom Schaft bis zur Klingenspitze gerade einmal so lang war wie sein Unterarm. Er hielt es hoch, sodass sich die wenigen einfallenden Sonnenstrahlen in seiner glänzenden Oberfläche spiegelten und ihr Lichtspiel an die Wand projiziert wurde. Zufrieden wiegte er das Schwert in seiner Hand, drehte es und betrachtete die kurze makellose Klinge. Dann wandte er sich Freddy zu.
    „Siehst du die tanzenden Lichter an der Wand?“, fragte er ihn und deutete zu der Stelle, an der die Reflektion des Sonnenlichtes zu sehen war.
    „Ja, natürlich sehe ich sie“, antwortete Freddy und verstand offensichtlich nicht, worauf Micah hinaus wollte.
    „Hast du eine Ahnung, wo sie herkommen?“, fragte Micah weiter.
    „Was ist das für eine Frage?“, sagte Freddy und schüttelte mit dem Kopf. „Sie stammen von dem Schwert, das du da in der Hand hältst. Das Licht wird aufgrund der Beschaffenheit des Materials reflektiert und an die Wand geworfen. Ganz einfach!“
    „Ja, ganz recht.“ Micah nickte zustimmend und auf seinem Gesicht breitete sich ein zufriedener Ausdruck aus. „Und jetzt verrate mir, wie du dir sicher sein kannst, dass das Licht an der Wand von dem Schwert stammt, wo es doch gar keine sichtbare Verbindung dazu gibt.“ Er zog eine Augenbraue hoch und musterte Freddy abwartend.
    „Ähm, das ist doch klar. Ich meine, wo soll es denn sonst herkommen. Außerdem bewegen sich die Lichter an der Wand, sobald du das Schwert bewegst. Das Ganze ist eine Gesetzmäßigkeit. – Jedes Kind weiß das.“
    „Nun gut“, antwortete Micah. „Jetzt stell dir vor, dass es eine Gesetzmäßigkeit gäbe, die es dir erlauben würde, Dinge zu wissen, ohne, dass es eine offensichtliche oder greifbare Erklärung dafür gibt.“
    „Du meinst sowas wie Intuition?“ Freddy zog die Stirn kraus.
    „Ja, so in etwa“, sagte Micah und legte das Schwert wieder zurück auf den Waffenstapel. „Du musst wissen, dass Elias neben seinem umwerfenden Charme und seinem betörenden Äußeren noch eine andere besondere Gabe besitzt.“ Bei den Worten ´besondere Gabe` malte er Gänsefüßchen in die Luft und schenkte Elias ein herausforderndes Grinsen.
    „Keine Ahnung, woran es liegt, dass er diese Veranlagung hat“, fuhr Micah schließlich fort und verschränkte die Arme vor der Brust. „Wahrscheinlich, weil er so sensible Antennen hat die ständig sämtliche Schwingungen aus seiner Umwelt aufnehmen und diese verwerten.“ In seiner Stimme schwang nun ehrliche Bewunderung mit. „In Kombination mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeit, menschliche Emotionen nachzuempfinden, verfügt er über ein ziemlich feines Gespür mit einer extrem hohen Trefferquote“, fuhr er fort und sah dann wieder zu Freddy herüber. „Was glaubst du, wieso die Truppen, die unter seinem Kommando standen oft genug haarscharf an einem Desaster vorbei geschlittert sind?“, fragte er ihn, worauf Freddy mit einem Schulterzucken reagierte. „Wenn Elias nur so ein vages Gefühl hat, dann ist das in den meisten Fällen weitaus verlässlicher, als irgendwelche aufwendigen Berechnungen oder Kalkulationen von Strategen, die glauben, alle notwenigen Faktoren berücksichtigt zu haben“, erklärte er weiter und sah Freddy einen Moment schweigend an, bevor er einen tiefen Atemzug nahm. „Wenn er also der Überzeugung ist, dass Silas etwas mit Emilias Entführung zu tun hat, dann würde ich dem zu einhundert Prozent Glauben schenken.“
    „Ohhhkay“, antwortete Freddy gedehnt und pustete die Luft aus seinen aufgeblasenen Backen. Es war ihm deutlich anzumerken, dass er bemüht war, Elias` ´ Begabung` der Liste kurioser Phänomene hinzuzufügen, mit denen er in den vergangenen Stunden konfrontiert worden war.
    „Ist keine große Sache, Freddy“, lenkte Elias ein. „Für gewöhnlich ernte ich Hohn und Spott, wie du siehst. Nur selten ist es wirklich von Nutzen."Entschuldigend zuckte er mit den Schultern.

    „Na schön …“ seufzte Freddy schließlich. Offenbar hatte er beschlossen, nicht weiter auf den von Elias beschriebenen Umstand einzugehen. „Das bedeutet dann wohl, dass wir uns diesen Silas vorknöpfen werden. Er war mir ohnehin unsympathisch. Wie er Emilia angesehen hat, das hatte irgendwie was von ´verliebter Psychopath`.“ Er verzog das Gesicht zu einer angewiderten Grimasse.

    „Ja.“ Elias nickte bestätigend. „Wie es scheint, führt an ihm und dem Wohnheim kein Weg vorbei. Ich schlage vor, ihr macht weiter und ich sehe, was ich sonst noch herausfinden kann. “ Er stieß sich von der Balkontüre ab und klopfte Micah im Vorbeigehen auf die Schulter.

    „Na, dann wollen wir mal!“, sagte dieser und wandte sich augenblicklich wieder Freddy zu. „Hast du schon mal ein Brandmal bekommen?“, fragte er den verdatterten Menschen an seiner Seite und der erwartungsvolle Ausdruck, der sich auf Micahs Gesicht legte, ließ seine Vorfreude erahnen.

    „Äh … nein!“, brachte Freddy unsicher hervor. Sein Blick verriet, dass er das für einen schlechten Scherz hielt und weit entfernt davon war, Micahs Worte für bare Münze zu nehmen.

    „Ein Feuermal“, klinkte Elias sich ein, bevor Micah in seinem ungebremsten Redefluss fortfahren konnte. „Was Micah meint, ist ein ´Sashanti` - Eine Art Mal, das dich als Gotteskrieger kennzeichnet und dich zumindest vorübergehend befähigen soll, die himmlischen Waffen zu tragen. Es ist nicht vorgesehen, dass Menschen mit der göttlichen Urkraft in Verbindung kommen und sich die gesegneten Klingen zu eigen machen. Du würdest es nicht verkraften und im schlimmsten Fall deinen Arm verlieren.“ Er hob eine Braue und sah Freddy dabei mit schief gelegtem Kopf an. „Das sollten wir nach Möglichkeit vermeiden, findest du nicht?“

    „Ehm … ja“, stotterte Freddy und schien für einen Moment sprachlos. „Ich … Ich trenne mich nur sehr ungerne von meinen Körperteilen“, versuchte er zu scherzen.

    „Habe ich mir gedacht“, sagte Elias und musste nun ungewollt auch schmunzeln. „Du brauchst keine Angst haben, Freddy. Es tut nicht weh und es verschwindet nach einer Weile ganz von selbst wieder.“

    „Ich habe keine Angst“, beteuerte Freddy. „Mir ist nur nicht besonders wohl bei dem Gedanken, meinen Körper verstümmeln zu lassen“.

    „Niemand wird dich verstümmeln“, versuchte Elias ihn zu beruhigen. „Es wird nicht mehr als ein kleines sternförmiges Symbol sein, dass wir oberhalb deiner linken Brust in der Nähe deines Herzens anbringen werden. Vertrau mir.“

    „Also gut“, seufzte Freddy schließlich. „Macht nur schnell, bevor ich es mir wieder anders überlege … Ich muss wirklich verrückt sein. Mein Ma bringt mich um! Ihr hättet sie erleben sollen, als ich mir vor zwei Jahren ein Tattoo machen lassen wollte.“ Er zog sich das T-Shirt über den Kopf und entblößte seinen schlanken, gut definierten Oberkörper, dem man das jahrelange Kampfsporttraining ansah.

    Micah trat einen Schritt näher an ihn heran und legte ihm die rechte Hand auf die Stelle oberhalb seines Herzens, während er ihm aufmunternd in die Augen blickte.

    „Freddy, glaub mir. Wenn du dich erst durch eine Horde blutrünstiger Dämonen kämpfen musst, der Blutrausch das Adrenalin durch deine Adern pumpt und dir übermenschliche Kräfte verleiht, während dir die Gedärme dieser Bestien um die Ohren fliegen, dann wird dir die Angst vor deiner Mutter wie ein schlechter Scherz vorkommen.“

    Oh nein!

    Mit weit aufgerissenen Augen und einer abwehrenden Handbewegung versuchte Elias seinem Freund zu signalisieren, dass das garantiert nicht das war, was Freddy jetzt im Moment hören wollte.

    Doch es war bereits zu spät! Er hatte es gesagt. Er hatte es wirklich gesagt!
    Freddys Körper versteifte sich und die restliche, noch verbliebene Farbe, wich nun endgültig aus seinem Gesicht. Gleichzeitig zuckte der junge Mann zurück, als sich das kleine sternförmige Mal in seine Brust brannte. Nach einem kurzen Augenblick zog Micah seine Hand weg und betrachtete mit schief gelegtem Kopf zufrieden sein Werk.
    „Danke“, stieß Freddy mit gequältem Lachen hervor, ohne einen Blick auf das Mal zu werfen. „So plastisch wollte ich mir das eigentlich nicht vorstellen. Ihr versteht es wirklich, einem Menschen Mut zu machen, das muss ich schon sagen!“
    „Hey, ich wollte dir nur die positiven Aspekte an dem Ganzen aufzeigen und dich ein bisschen aufbauen“, erwiderte Micah.
    „Wenn ich dich um eines bitten dürfte, dann darum, mich nicht weiter aufzubauen, okay?“, schnaufte Freddy. „Ich glaube, noch mehr von deinem Zuspruch vertrage ich heute nicht.“ Vorsichtig fuhr er sich mit den Fingern über die Stelle, an der Micah ihn zuvor berührt hatte und begutachtete kritisch den unscheinbaren braunen Fleck, der wie ein fingernagelgroßes Muttermal aussah.
    Elias musterte die beiden resigniert. Erschöpft fuhr er sich durch die Haare. Bei der Vorstellung, was für einen wild zusammengewürfelten Rettungstrupp sie abgeben würden, der sich obendrein auch noch ständig gegenseitig in die Parade fuhr, wurde ihm plötzlich ganz anders zumute. In diesem Moment überkamen ihn ernsthafte Zweifel an den Erfolgsaussichten seines Plans.


    Hier geht`s weiter:

    Kapitel 13: "Das Ende der Menschlichkeit"

  • Ich find den Abschnitt insgesamt nicht schlecht - also bitte das erst mal im Kopf behalten, ich hab' naemlich an zwei Baustellen doch was laengeres anzumerken...


    Insbesondere Freddy finde ich hier ueber weite Strecken gut gelungen - seine Nervositaet ist gut eingefangen und die Art wie er hier versucht Witze zu machen um Spannung abzubauen ist sehr schoen geworden.


    Das Licht wird aufgrund der Beschaffenheit des Materials gebündelt und an die Wand geworfen.

    Hm, nee - um Licht zu buendeln brauchst Du einen Hohlspiegel, eine Klinge hat eigentlich die falsche Form dafuer.


    Und jetzt verrate mir, wie du dir sicher sein kannst, dass das Licht an der Wand von dem Schwert stammt, wo es doch gar keine direkte Verbindung dazu gibt.


    Okay, das finde ich jetzt kein gegluecktes Bild um den Sachverhalt (den ich an sich schon schoen finde) zu beschreiben, denn es gibt hier ja eine direkte Verbindung zwischen Schwert und Wand - das Licht selbst. Photonen die vom Schwert reflektiert werden, und man sieht dass es diese direkte Verbindung geben muss wenn man sie unterbricht und ein Blatt dazwischen haelt. Oder wenn man Rauch dazwischen pustet. Micah ist da leider sehr einfach zu widerlegen.


    Was Du da beschreibst erinnert mich eher an Synchronizitaet wie sie bei C.G. Jung auftaucht - bedeutungsvolle, aber akausale Zusammenhaenge wenn Du sowas meinst, da koennte man schoen aufbauen und im Prinzip sogar Jung erwaehnen.


    Ich gestehe ich hatte auch erst gedacht dass dieses Gespuer fuer die verborgene Verbindung waere primaer was 'englisches' so dass wir hier einen Unterschied zwischen den himmlischen und den irdischen haetten, und dass die himmlischen halt sowas fuer eher normal halten (weil Micah hier so schnell am Erklaeren ist) - dass Elias jetzt nochmal eine spezielle Faehigkeit aufgepackt bekommt war dann eher eine kleine Enttaeuschung...


    Wenn du dich erst durch eine Horde blutrünstiger Dämonen kämpfen musst, der Blutrausch das Adrenalin durch deine Adern pumpt und dir übermenschliche Kräfte verleiht, während dir die Gedärme dieser Bestien um die Ohren fliegen, dann wird dir die Angst vor deiner Mutter wie ein schlechter Scherz vorkommen.

    Wenn Micah sowas vorher auch dauernd gebracht haette wuerde ich Dir das hier abnehmen - aber ich hab' ihn eher als Elias' netten Kumpel und guten Freund in Erinnerung, nicht als einen sadistischen Daemonenschnaetzler der so begeistert darueber redet dass Eingeweide durch die Luft fliegen.


    So wirkt das auf mich hier sehr ad hoc - ich hab' das Gefuehl Du willst halt diesen Konflikt da noch bringen, aber irgendwie fliegt Micah dabei aus der Rolle. Unverstaendnis wie 'Soweit ich weiss bringen Muetter ihre Kinder selten um, und selbst wenn - du bist gut trainiert und kannst dich wehren' waeren vielleicht eher was was ich hier erwartet haette?(

  • Danke Thorsten für dein Feedback. :)


  • Okay, ich habe mir jetzt das größte zur Verfügung stehende Brotmesser geschnappt und das Sonnenlicht damit an meine Wohnzimmerwand geworfen. Hat geklappt! Wieso sollte das mit einer Schwertklinge nicht funktionieren???

    Ja, aber da buendelst Du kein Licht - Du reflektierst es nur. Du kannst mit einem Schwert schon Lichtreflexe an der Wand erzeugen, aber das hat nix mit buendeln zu tun, das ist einfach das falsche Wort.

  • Im Grunde genommen ist das für uns Menschen normal, für die Engel aber nicht. Ich überlege gerade, ob ich das blöd oder missverständlich beschrieben habe...oder ganz einfach nicht so, wie ich es meinte. Der Widerspruch kommt hier wahrscheinlich nicht richtig rüber, dass Micah das als "besondere Eigenschaft" verkauft, was für Freddy eigentlich zumindest ansatzweise eine normale menschliche Eigenschaft ist...

    Mit etwas mehr Zeit und Nachdenken...


    Ich waere felsenfest davon ueberzeugt gewesen dass Dein Konzept genau andersrum ist - dass die Engel hier um Zusammenhaenge in der Welt wissen die den Menschen nicht klar sind, und dass Micah echt versucht, Freddy das klar zu machen.


    Die Interpretation die Du hier gibst, dass Menschen Intuition haben und das fuer Engel unnormal ist, die hatte ich so ueberhaupt nicht im Kopf.


    Vielleicht hab' ich einfach zu viel Vorwissen ueber Engelvorstellungen?( Die Rationalitaet und der Mangel an Intuition ist traditionell was, was die gefallenen Engel um Satan auszeichnet - denen fehlt eben das Vertrauen in das Unsichtbare, in die Wege Gottes. Deswegen ist eben das Vertrauen in Eingebungen das Charakteristikum der im Glauben gebliebenen Engel.


    Also, okay - jetzt wo ich Dein Konzept verstehe macht die Szene anders Sinn, Micah macht sich also ein bisschen laecherlich... Hm, bin nicht siher ob es an der Stelle dann nur mich aus der Kurve traegt.


    Eigentlich soll Micah tatsächlich der Bruce Willis unter den Engeln sein und ich bin mir relativ sicher, dass ich hier und da mal solche Charakterzüge von ihm habe einfließen lassen.


    Echt? Ich hab' grade nochmal die erste Begegnung mit Micah in Band 1 nachgelesen, da trifft er ja Elias nachdem der in die andere Sphaere degradiert wurde und sagt ihm:


    . Ich meine, jeder weiß, dass der Posten mit Maruth fehlbesetzt ist, aber du hättest in dem Wortgefecht vor versammelter Mannschaft nicht so offen deine Überlegenheit demonstrieren müssen. Du hast Maruth ziemlich bloß gestellt und damit seine Autorität ganz schön ins Schwanken gebracht. Das ist bei den Fürsten nicht wirklich gut angekommen, könnte ich mir vorstellen. Ebenso, wie deine letzte offene Meinungsäußerung zum Thema ´irdische Geschehnisse`, als du die Menschheit mit einer Art Krankheit verglichen hast, die die Erde befallen habe. Ich erinnere mich noch daran, wie urplötzlich alles um uns herum still wurde und du von bösen Blicken durchbohrt wurdest.

    Hier ist Elias der Engel der ausgerastet ist und Micah der, der ruhig bleibt, analysiert und Elias auseinandersetzt wo er uebertrieben hat. Das hat meinen Eindruck von Micah halt gepraegt, einen Bruce Willis lese ich da drin eher nicht :(

  • Liebe Rainbow

    Der Abschnitt gefällt mir gut und die Interaktion der Protas ist recht lustig. Allerdings bin ich mir über Micahs Charakter noch nicht recht klar.


  • Hey Rainbow

    Es wurde ja schon viel gesagt und diskutiert - an den Stellen brauche ich nicht tiefer reinzugehen, schätze ich :)


    Außer, dass mir Micah auch eher besonnen vorkam als so, wie du ihn in diesem Part hast agieren lassen. Da müsste ich mir alle Stellen, in denen Micah einen Auftritt hatte, noch einmal zu Gemüte ziehen - aber grundsätzlich würde ich mich da auch meinen Vorrednern anschließen.


    Der Part an sich ist aber gelungen. Freddy ist hier eindeutig am besten gelungen :thumbup:

    Dem habe ich sein Misstrauen und die Nervosität abgekauft. Wie er dann plötzlich mit seiner Mutter angefangen hat, setzte dem Ganzen das Krönchen auf :D


    Ich bin ja überrascht, dass er das Alles so einfach schluckt ... Ich hätte mir aus der Bar erstmal einen Drink geholt :D


    LG

    „Sobald wir ihn finden, wird er seine gerechte Strafe bekommen" - Meister Karak

    "Dann... werde ich ihn töten" - Meister Rüstan


    Meine Geschichte
    Die Kriegerin von Catrellak

  • Wie ich sehe, hinke ich mal wieder hinterher, aber jetzt muss ich auch mal meinen Eindruck zu dem Text geben.

    Wie immer fand ich das wieder eine spannende Lektüre und hatte Spass daran, dem Geschehen zu folgen.

    Zu der Diskussion um die Charaktere von Elias und Micah:

    Ich empfinde Micah durchaus als einen etwas raueren und coolen "Macho"-Typen (jetzt nicht im negativen Sinn) und Elias als den Zarteren mit der empfindlichen Seele. Deswegen fand ich es absolut passend, auch zu all dem, was Elias so vorher aktiv gemacht und gedacht hat, ihn als jemanden zu bezeichnen, der feine Antennen hat und erfühlen kann, wozu andere Menschen eventuell fähig sind. Genau das hat er ja eigentich vorher auch schon mehrfach bewiesen. Deshalb nehme ich es ihm absolut ab, dass das sein geheimes (oder auch nicht so geheimes) Talent ist. Egal ob man das nun als eine Eigenschaft eher von Engeln oder eher von Menschen sehen mag.

    ALlerdings gebe ich zu, dass Thorsten schon recht hat mit seinem Hinweis, dass Micah mal ganz am Anfang Elias als einen Draufgänger beschrieben hat und selber dabei eher bedächtig und vorsichtig wirkte.

    Abgesehen von dieser einen Aussage aber tritt Micah immer und ständig wie ein sehr lässiger Mr. Cool auf. Insofern denke ich schon, dass dies sein Hauptcharakterzug ist.

    Und Elias, ist er nun ein Draufgänger oder ein besonders einfühlsamer Engel? Oder beides? Ich meine, dadurch dass wir seine Gedanken gesehen haben, ist es schon sehr auffällig, wie extrem er sich Gedanken um das Seelenleben anderer Leute macht, deshalb nehme ich ihm die Gabe der Intuition absolut ab. Gleichzeitig könnte man ihn aber durchaus auch als "Draufgänger" bezeichnen in dem Sinn, dass er gewagt hat den Engelfürsten gegenüberzutreten und ihnen Sachen ins Gesicht zu sagen, die ihnen nicht gefallen, sogar zu widersprechen. Das fand ich schon recht krass, diese verknöcherten hohen Herren, die glaubten meilenweit über allem zu stehen, und dann Elias, der das alles einfach ignoriert hat.

    Deswegen würde ich eigentlich die Charakterisierung von Elias und Micah überhaupt nicht infrage stellen und finde sie auch nicht widersprüchlich - abgesehen von dieser einen Äusserung, die Thorsten zitiert hat. Ich denke aber, die hast du wahrscheinlich vor allem deshalb gebracht, weil du Elias damit charakterisieren wolltest und nicht, weil du zeigen wolltest, dass Micah im Vergleich zu Elias lammfromm oder schüchtern wäre. Vielleicht würde sich das Problem ganz einfach lösen, wenn du nicht Micah, sondern jemand anders diese Aussage machen lässt?

    :)

  • Danke, ihr Lieben für eure Rückmeldungen. :danke:





  • So, pünktlich zum Wochenende hinterlasse ich euch mal den nächsten Teil :)


    (Ich habe mich aufgrund er Kommentare für die ausführlichere Variante dieses Kapitel entschieden, mit mehr Action. Deshalb habe ich den Part nachträglich geteilt und daraus zwei Posts gemacht...)


    Kapitel 13
    Das Ende der Menschlichkeit


    Aufgebracht ging sich Nils durch seine kurzen stoppeligen Haare und stieß einen Fluch aus, als er mit dem Pickup auf den überfüllten Parkplatz der Tankstelle zusteuerte.
    „So ein verdammter Mist! Hier ist auch die Hölle los. Es hat keinen Sinn, Susan. Wir müssen uns anstellen, sonst kriegen wir gleich gar kein Benzin mehr.“
    „Na dann los“, antwortete Susan, die gerade vergeblich versuchte, einen Radiosender einzustellen. „Irgendwie sind jetzt alle Sender weg. Wir empfangen gar nichts mehr“, stellte sie beunruhigt fest, während aus den Lautsprechern nur abgehackte verzerrte Stimmen und Störgeräusche drangen.
    „Vielleicht hat das mit der Wetterfront zu tun, die da auf uns zukommt“, sagte Nils und deutete zur Frontscheibe hinaus.
    Obwohl über ihnen nach wie vor blauer Himmel war und sich dieser Dezembertag bisher von seiner schönsten Seite gezeigt hatte, zeichnete sich am Horizont eine dunkle Wand aus aufgetürmten Wolkenbergen ab. Der bedrohlich wirkende Schatten schob sich unaufhaltsam näher und verschluckten das darunterliegende Land, wie ein ausgehungertes Tier.
    „Glaubst du, das hängt mit diesem Dagon zusammen?“ Die Verunsicherung in Susans Stimme war deutlich herauszuhören.
    „Naja“, entgegnete Nils gefasst, während er sich in die Schlange der parkenden Autos vor den Zapfsäulen einreihte. „Zumindest stelle ich mir die Apokalypse nicht bei strahlendem Sonnenschein vor. Blitz und Donner würden wohl eher passen, um den Weltuntergang einzuläuten, findest du nicht?“ Zaghaft zog er einen Mundwinkel nach oben und sah sie von der Fahrerseite her an.
    Susan warf ihrem Freund einen missbilligenden Blick zu.
    „Wie kannst du so ruhig bleiben? Hast du überhaupt begriffen, um was es hier geht? Außerdem ist ´Apokalypse` wohl kaum der richtige Ausdruck“, belehrte sie ihn. „Schließlich ist es nicht Gott, der unserem Dasein auf der Erde ein Ende bereiten wird, um über uns zu richten, sondern ein bösartiger Dämonenfürst.“
    „Ja, kann sein. Im Endergebnis wird es aber ungefähr aufs Gleiche herauskommen“, erwiderte Nils trocken. „Den Tag des ´Jüngsten Gerichts` habe ich mir auch nie besonders angenehm vorgestellt.
    „Na toll!“ Mit einem zischenden Geräusch stieß Susan die Luft zwischen ihren Zähnen aus, lehnte den Kopf nach hinten und schloss für einen Moment die Augen.
    „Ich habe auch Angst, das kannst du mir glauben“, startete Nils einen Versuch, sie zu beruhigen. „Ich möchte nur nicht, dass wir in Panik verfallen, weil ich glaube, dass uns das im Moment nicht weiterhelfen wird. Also, lass uns versuchen, die Nerven zu behalten, okay?“
    Einen tiefen Atemzug nehmend, presste sie die Lippen fest aufeinander und nickte Nils stumm zu. Behutsam strich er ihr mit der Hand über die Wange, beugte sich ein Stückchen näher zu ihr herüber und küsste sie zärtlich auf den Mund. „Wir schaffen das schon. Da bin ich mir ganz sicher. Außerdem haben wir Unterstützung durch die Engel. Sie werden uns bestimmt nicht im Stich lassen.“
    „Wenn die anderen Engel genauso drauf sind, wie Micah, dann werden sich die Menschen Dagon bestimmt bald freiwillig ergeben“, schnaufte Susan abfällig und brachte dabei nur ein gequältes Lächeln zustande.
    „Ja, damit könntest du recht haben“, antwortete Nils schmunzelnd, während sich die Autokolonne langsam in Bewegung setzte und er zu dem Vordermann aufschloss. Inzwischen waren sie von allen Seiten von anderen Fahrzeugen eingekeilt, deren Insassen es anscheinend nicht schnell genug voranging. Abwartende Zurückhaltung und regelkonformes Verhalten ging in einem wilden Hupkonzert und wüsten Beschimpfungen über heruntergelassene Fensterscheiben unter.
    „Meine Güte, was geht denn jetzt ab?“, fragte Susan und deutete auf die Zapfsäule gegenüber, an der gerade ein Handgemenge ausbrach. Ein hochgewachsener breitschultriger Mann hatte einer jungen Frau, die dort offensichtlich gerade tanken wollte, gewaltsam den Schlauch aus der Tankvorrichtung entrissen, um seinen eigenen Kanister mit Benzin zu befüllen. Nun mischte sich ihr Begleiter ein und ging ohne viele Worte mit Fäusten auf den anderen Mann los.
    „Die Menschen sind ja völlig verrückt geworden“, sagte sie und schüttelte fassungslos den Kopf, als sich im nächsten Moment der Fahrer eines Transporters an einem Motorradfahrer vorbeidrängte, der um ein Haar zerquetscht worden wäre.
    „Die Panik bricht aus“, kommentierte Nils, der die Szene ebenfalls mit angesehen hatte, nüchtern das Geschehen. „Es ist genau, wie Micah gesagt hat. Die Dämonen befinden sich bereits unter uns, nur, dass wir sie noch nicht sehen können. Sie bedienen sich der Ängste der Menschen. Ein paar Verkehrsunfälle weltweit, dazu ein paar Amokläufer und Verrückte, die den Weltuntergang propagieren und schon hast du die gesellschaftliche Ordnung außer Kraft gesetzt … Und nun sehen sie genüsslich dabei zu, wie wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen!“
    „Ja. – Sieht ganz so aus!“, seufzte Susan und wandte den Blick von den beiden Männern ab, die nach wie vor miteinander rangelten, wie zwei wild gewordene Streithammel.
    „Sobald das Chaos ausbricht, zählt wieder das Recht des Stärkeren“, setzte Nils erneut an und deutete auf eine Gruppe Jugendlicher, die gerade mit Baseballschlägern bewaffnet den Shop der Tankstelle betraten. „Ich glaube nicht, dass die vorhaben, zu bezahlen! Wir sollten zusehen, dass wir hier wegkommen.“
    „Ja, aber wie denn? Wir stecken hier fest. Außerdem haben wir noch nicht getankt.“ Susans Stimme nahm einen krächzenden Ton an.
    „Der Tank ist noch mehr als halb voll. Das muss reichen. Ich habe keinen Bock, dass man uns gleich noch den Wagen klaut. Du siehst doch, was hier los ist. Wir sind hier nicht mehr sicher.“ Nils blickte sich bereits um und schaute nach einer Möglichkeit, diesem Treiben zu entkommen.
    In dem Moment hörten die beiden einen lauten Knall gefolgt von hysterischem Geschrei und es dauerte einen Augenblick, bis sie begriffen, dass es sich um einen Schuss gehandelt hatte.
    „Runter“, schrie Nils und packte nach Susans Kopf, um sie nach unten zu ducken. Ein angstverzerrter Laut drang aus ihrer Kehle, während Nils sich schützend über sie beugte. Ein weiterer Schuss löste sich und das Geräusch von zersplitterndem Glas ließ darauf schließen, dass eine Scheibe getroffen worden war. Vorsichtig hob Nils seinen Kopf an, suchte die Umgebung nach dem Schützen ab, konnte ihn aber nicht lokalisieren, als mit einem Mal der Wagen durch einen Aufprall erschüttert wurde. Irgendetwas oder irgendjemand war auf die Ladefläche des Pickup gesprungen und klimmte gerade laut polternd auf das Autodach. Susan zuckte unter ihm zusammen und schluchzte erschrocken auf. Nils versuchte, sie mit seinem gesamten Körper abzuschirmen und presste sie noch ein Stück weiter in den Sitz, während er ihr beruhigend ins Ohr flüsterte. Kurz fragte er sich, ob sie in dieser Position noch genug Luft bekäme, als ein weiterer Schuss abgefeuert wurde und eine männliche Stimme von oben schrie:
    „Ihr seid alle verloren. Alle, die ihr da seid … Wie Ungeziefer werdet ihr unter seinen Stiefelspitzen zertreten werden. Macht euch bereit, dem einzig wahren Herrscher des Universums und seinen Heerscharen gegenüber zu treten. Er kommt … und es wird kein Entkommen geben. Für keinen von euch. Niemand wird verschont werden. Kein Mann, keine Frau und kein Kind. Er kennt keine Gnade. Ihr seid alle des Todes“. Die letzten Worte waren nur noch ein kaum verständliches Gekreische und gingen dann schließlich in einem irrsinnigen Lachen unter, bis ein Schuss für Ruhe sorgte und der leblose Körper des Mannes vorne überkippte. Sein blutverschmiertes Gesicht klatschte auf die Windschutzscheibe und seine weit aufgerissenen Augen blickten Nils anklagend an. Susan, die sich nun gegen Nils stemmte, um sich aus ihrer unbequemen Lage zu befreien, erstarrte vor Entsetzen bei dem grausigen Anblick und schlug sich ungläubig die Hände vor den Mund.
    „Oh mein Gott“, schrie sie jetzt völlig haltlos. „Er ist tot. Der Mann ist tot. Das kann doch nicht wahr sein. Er hat sich selbst erschossen … Nils, er ist tot.“
    „Ich weiß“, sagte Nils so ruhig wie möglich und zog Susan in eine feste Umarmung, während er ihren Kopf an seine Schulter presste. „Sieh nicht hin. Sieh einfach nicht hin, okay? Wir können nichts mehr für ihn tun“.
    „Oh Gott … Oh Gott …“, wiederholte Susan die Worte wie ein Mantra und schluchzte völlig aufgelöst, während Nils darum bemüht war, die Fassung zu bewahren. Der Schock saß tief.
    Er hatte schon einige Leichen gesehen. Die seiner verstorbenen Großeltern zum Beispiel, doch waren diese vom Bestatter nett zurecht gemacht gewesen und hatten in einem, mit Seide ausgeschlagenen Eichensarg gelegen, als würden sie friedlich schlafen. Der Anblick, der sich ihm hier bot, war ein komplett anderer und erinnerte mehr an einen Splatterfilm.
    Viel Zeit blieb ihm nicht, um sich von dem Schreck zu erholen, da sich plötzlich, wie aus dem Nichts, zwei Männer auf den Leichnam stürzten, und ihn von der Motorhaube zerrten. Nils sah ungläubig dabei zu, wie der eine von beiden dem Toten die Pistole aus der Hand nahm und sie sich in den Hosenbund steckte, während der andere ihm die Brieftasche aus dem Mantel klaute. Ohne sich um die umherstehenden Gaffer zu scheren, rannten sie schließlich davon.
    „Was sollen wir jetzt machen?“, fragte Susan mit zittriger Stimme und sah Nils aus ihren verheulten Augen an. Im gleichen Augenblick öffnete sich eine Lücke zwischen den parkenden Fahrzeugen, da immer mehr Leute die Flucht ergriffen und panikartig versuchten, diesem Ort zu entkommen.
    „Wir machen, dass wir hier weg kommen“, antwortete Nils und ließ den Motor an. „Halt dich fest“, sagte er und trat das Gaspedal durch, sodass der Wagen mit quietschenden Reifen durch die schmale Gasse schoss, die sich soeben aufgetan hatte. Sie schlitterten über den Bordstein und wären um ein Haar in eine der Zapfsäulen gekracht, wenn nicht Nils in letzter Sekunde noch das Lenkrad herumgerissen hätte. Nun war der Weg frei und er steuerte auf die Ausfahrt zu. Er betätigte die Scheibenwischeranlage, um die Blutreste von der Frontscheibe zu entfernen, was aber nur dazu führte dass sich die roten Schlieren über den kompletten Sichtbereich verteilten.
    Aus dem Augenwinkel nahm Nils einen LKW wahr, der von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite mit viel zu hohem Tempo herannahte. Er hielt direkt auf die Tankstelle zu.


    Hier geht`s weiter:

    Kapitel 13.1

  • Ich habe diesen Teil stark gekürzt, nachdem er beim letzten Mal hier im Forum aufgrund meiner "übertriebenen und klischeehaften Darstellungen" kritisiert worden war.

    Echt?


    Ich stimme jetzt fuer die Action, das kann jetzt schon eskalieren. Die Sache mit dem Toten finde ich gut beschrieben, dass er schon Tote gesehen hat, aber eben nur nach Behandlung durch den Bestatter. Den 'Atompilz' wuerde ich rausnehmen (das schafft auch ein grosser Tankstellenbrand nicht), aber ansonsten liest sich das recht solide.:thumbup:


    Nur sowas kann Susan dann mit Actionteil nicht mehr machen:



    Fasziniert starrte Susan zum Fenster hinaus.

    So schnell sollte der Schock fuer sie nicht vorbei sein dass sie schon wieder fasziniert Interesse zeigt, sowas sitzt schon eine ganze Weile.

  • Hey Rainbow :)

    Ich bin auch für Action - gerade das hat mir gut gefallen, denn mittlerweile dauert es ja nicht mehr lange, bis Dagon alles in Schutt und Asche legen will... da kommt die Panik der Menschen jetzt gut zur Geltung :thumbup:


    Ich find's auch nicht übertrieben oder klischeehaft... wir haben vorher schon gehört, dass sich die Welt draußen verändert und jetzt zeigst du es ganz deutlich - find's gut gemacht und würde nicht die eingekürzt Variante nehmen ^^


    LG :)

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  • Liebe Rainbow

    Wenn ich mir die vorherigen Abschnitte vergegenwärtige und die Andeutungen darin, dann ist es an der Zeit, dass es jetzt mal kracht. Zusätzlich sitzen die mir schon zu lange in der Wohnung rum. Also, auch vom Spannungsbogen her … Ich bin für den längeren Teil.

    Sonst nichts zu meckern. Von Nils hab ich noch kein rechtes Bild.