Eigene Illustrationen und Cover

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    • Ihr habt natürlich beide recht, Klimbim, und Miri :)
      Einer will eher realistisch, der andere eben gar nicht. Beide Wege sind völlig Ok.
      Ich wollte ja auch die beiden Künstler gar nicht runter machen - kannte sie ja bis eben gar nicht, hab nur mal schnell geschaut was ich von denen so finde...
      Und von veröffentlichen schreibe ich ja gar nicht, weil bin sowieso Lichtjahre davon entfernt :)

      Ihr kennt Euch wahrscheinlich auch viel besser in der Kunstszene aus. Ich geb zu da schwimme ich völlig, weil ich mir auch fast nichts davon ansehe. Ich wollte hier nur herausarbeiten das es eben sehr vielschichtige Geschmäcker gibt, die auch jeweils zu einem anderen Sortiment Bücher greifen würden.

      Und Klimbim, ich kenne keines Deiner Beispiele, und sie sprechen mich auch in keiner Weise an, vom ersten Blick her. Außer das"Sowas hier" Emblembuch, das ist gut gelungen, finde ich. Wäre mir sicher einen Blick wert.
      Von Felidea-Cover hab ich auch noch nichts gehört. Ihr seht ja, ich bin eben eine Kunstbanause, und stehe auch noch dazu :)
      Vielleicht sollte ich doch mal weiter in Skadi's Werken etwas schmökern, um mehr über Kunst zu lernen. Täte mir bestimmt gut :)
    • Ich denke nach wie vor dass es nicht gut ist, wenn Bilder vom Text losgelöst gezeigt werden, weil ein Thema dann zu sehr zerrissen und zerstückelt wird.
      Daher werde ich meine neuen Zeichnungen ab und an zwischen meinen neuen Texten im Thema"Die Blutkristallkriege - Dritte überarbeitete Version"einfügen.
      Ein Beispiel davon zeige ich Euch hier: Was haltet Ihr von solchen Zeichnungen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von El Lobo ()

    • Vielleicht sollten wir mal damit anfangen, den Terminus "Zeichnung" zu definieren. Laut Wikipedia ist Zeichnung (Kunst)

      Wiki schrieb:

      ... ein (Ab-)Bild, das ein Motiv (Sujet) in unterschiedlich stark vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt, was Zeichnungen von der Malerei unterscheidet, welche ein Motiv durch den flächenhaften Einsatz von Farben und Tonwerten darstellt. [...] In der Regel ist die künstlerische Zeichnung eine Handzeichnung (auch Freihandzeichnung). Zeichnungen können aber auch mit Hilfsmitteln (Lineale, Schablonen) gestaltet werden; oft ist dies bei technischen Zeichnungen der Fall.
      Daraus geht hervor, dass man mit der Hand und Werkzeugen (kein PC) arbeitet. Meiner Auffassung nach ist das, was du machst, eine computerüberarbeitete Montage. Das ist nicht "weniger Wert" oder so, aber zwecks leichterer Kommunikation wäre es toll, wenn wir in Zukunft klar so definiert über das Thema reden können.

      Dass wir stilistisch nicht denselben Geschmack haben, dürfte inzwischen allen klar sein. Deine Cover-Collage/ Bildkomposition ist nicht das, was ich kaufen würde. Meiner Meinung nach haben zu viele Bücher derartige Cover. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

      @El Lobo Ich muss dich bitten, in Zukunft eigene Bilder in DEINEN EIGENEN KUNSTTHREAD zu stellen. Das hier ist nicht der Ort für Rückmeldungen für deine Bilder. Als Beispiele - meinetwegen, dann aber bitte mit Vergleichen und/oder einer klaren Begründung, warum dieses Bild, was speziell ist etc. Dein Zweites Cover hättest du in den Beitrag mit dem ersten setzen können, um Spam zu vermeiden. Setze sie bitte ausserdem in Spoiler, damit langsame Internetverbindungen nicht alles zu berechnen haben, wie ich das in deinen letzten drei Beiträgen machen werde.
      Nochmal: das hier ist ein Diskussionsthread, kein "Ich zeige meine Bilder". In Zukunft werde ich thematisch zusammenhangslose Beiträge löschen. Bitte halte dich daran.

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • Und ooooohmygosh guckt mal was ich gefunden habe: LINK DAS ist mal Kunst <3

      Ich spiele eh mit dem Gedanken, meine eigenen Bücher mal neu zu binden und selber derartige minimalistische Cover zu gestalten .. und meine DVD's ^^ Minimalismus finde ich da eh immer noch genial.
      Schätze, ich bin, was Cover angeht, der entweder - oder- Typ: Entweder extremst minimalistisch und simpel oder alles überladen mit kleinsten, detailliertesten Mustern, die zum Buch passen, die man dann stundenlang anschauen kann und immer wieder was findet :) wie hier das von "Die Nachtwächter" ... eins meiner Lieblingsbücher- und cover. Denn ich kann es nach Jahren immer wieder ansehen und finde was neues, was mir bis dato nicht aufgefallen ist ^^

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      - Twelve

    • GEIL!
      Das ist echt Kunst!
      Ist echt minimalistisch, aber der Kern der Bücher ist einfach und klar erfasst.
      Bei jedem einzelnen Cover weiß man um welches Buch es sich handeln soll ... Schade, dass eines der Bücher halb verdeckt ist :(
      Wäre mal interessant wie eine derartige Covergestaltung bei Herr der Ringe aussehen würde ^^
      So ein Buch würde ich im Laden auf jeden Fall einer eingehenderen Betrachtung unterziehen, besonders weil mir die deutschen Cover eh nicht gut gefallen. Damals hat man sich das gekauft, weil man wusste, dass das Buch gut ist XD Das Cover war blöd ... XD

      Ich würde mich bei Covern eher auf die minimalistische Seite stellen.
      Mir reichen Andeutungen vollkommen, auch wenn diese Harry Potter Cover natürlich etwas besonderes sind, einfach weil sie den Sinn so genau erfassen.
      Aber wenn nur ein Schemen darauf zu sehen ist oder ähnliches finde ich ein Cover extrem interessant, weil ich wissen will, was sich dahinter verbirgt.
      zum Beispiel
      ecx.images-amazon.com/images/I…X312_BO1,204,203,200_.jpg
      oder auch
      tuerkischdeutsche-literatur.de…Akif_Pirincci_Felidae.jpg

      Das letzte ist nochmal das Felidea-Cover, das ich schon mal erwähnt habe. (Hat mir jedes mal nen heiden Schreck eingejagd, wenn ich das Buch nach dem lesen zugeklappt habe ... scheiß guter Thriller =O )
      Egal jedenfalls sind beide Cover nur Andeutungen und ich wusste keineswegs was damit gemeint sein soll, deswegen habe ich sie genauer in die Hand genommen
      Rosen sind rot,
      gelb ist die Biene,
      ich kann nicht dichten,
      Waschmaschine!

    • Was ich mich schon immer gefragt habe, obwohl ich vom Beruf her Drucker bin, wie diese 3D-Bilder gemacht werden. Also diese Bilder, bei denen man drauf starren muss und sich dann ein dreidimensionales Bild herausbildet. Kenn ihr solche Bücher? Die haben auch als Cover immer so ein Bild.
      Dieses hier habe ich irgendwo zuhause rumliegen. de.tauschbu.de/imga/tauschbude_1207179c0.JPG Ist echt witzig. Für mich ist das Kunst, auch schon die gedruckten Bilder an sich.
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
      ___________________
      Helios III (Arbeitstitel)
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      Purpur
      --------
      Big City Life
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      Mana
    • @Zarkaras Jade Ich glaube, was du meinst nennt sich "Stereobilder", auch wenn ich persönlich auf deinem Beispiel nicht gerade viel erkennen kann. Hier zum Beispiel sieht man eine Art Raumschiff: i.imgur.com/Iqw4X.jpg

      Die Kunst an diesen Bildern besteht für mich darin, etwas erkennen zu können. Aber kann mans einmal, kann mans immer...
      Das Erstellen wird hingegen ziemlich einfach mit einem Computer gemacht. Auf irgendeiner Seite - Name vergessen- kannst du sogar eigene Bilder in Stereobilder umwandeln.


      Wie der Computer das allerdings genau generiert weiß ich leider auch nicht. :schiefguck:
      Durch Umwege sieht man mehr von der Welt.
    • @Klimbim Ich hab auch so ein Buch zuhause und ich mach das immer so, dass ich ca. 5 sec lang auf das Bild schiele. Dann siehst du (oder solltest wenigstens) ein 3D-BIld. Es funktioniert glaube ich auch mit lange normal draufschauen, aber bei mir ist das noch nie gegangen :D
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • Klimbim schrieb:

      Meiner Meinung nach haben zu viele Bücher derartige Cover.
      Was glaubst Du warum das so ist?
      Und ich zeige ohnehin keine Illustration mehr in diesem Forum, denn ernsthafte neue Arbeiten werden sowieso nur abgewertet und negiert. Jeder neue Besucher kriegt ja gleich mit, dass hier nur nur bestimmte Werke der Alteingesessenen geduldet, und mit unzähligen nichtssagenden likes bewertet werden. Das ist leider ein typischer Zensurgedanke, auch wenn gleich wieder alle über mich herfallen werden :)
      Es hat schon einen Grund warum sich wo viele Forenleichen anhäufen.
      Diese Einstellung gibt es aber auch in einigen anderen Foren, die daher eher den Status als Privatclub einiger weniger tragen sollten. Deswegen wollen sich hier wie dort auch kaum neue Gäste anmelden, denn das wollen sich einfach nur wenige antun. Verständlich.
      Es geht hier eben doch meist nur um den Chat, für den ich weder Zeit noch Geduld habe...
    • @El Lobo
      Es ist dein Geschmack und nur weil er anderen nicht gefällt, musst du dich nicht angegriffen fühlen.
      Aber das Cover spricht mich auch nicht weiter an. Ich habe die Geschichte ja nicht gelesen, aber Titel und Einband versprechen mir sofort den typischen Fantasykitsch. Also große Schlachten, viel Pathos, geschwollene Reden. Bitte versteh das nicht als Angriff, es ist lediglich, was ich mit dem Cover assoziiere. Und das spricht mich einfach nicht an. Es wirkt auf mich auch nicht besonders kreativ, weil es für mich leider nach Klischee aussieht. Es verspricht mir dann das x-te "Der Herr der Ringe"2.0 .
      Und das hätte ich auch unabhängig von den anderen gesagt. Ich sehe mich auch nicht als ein Teil eines Privatclubs, zumal ich hier sogar im Vergleich zu dir nur selten poste. Darum: Wenn du deinem eigenen Kopf folgst, rechne immer mit Gegenwind.
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • El Lobo schrieb:

      Es geht hier eben doch meist nur um den Chat, für den ich weder Zeit noch Geduld habe...
      Seh ich überhaupt nicht so. Dieses Forum ist mal endlich eins, wo man konstruktive Kritik zurückbekommt, und ich war schon in so einigen unterwegs.
      In einem -ich nenne es jetzt mal- "Privatforum", die jeden Monat nur ein neues Mitglied mit Bewerbung zulassen habe ich zum Beispiel sehr viel mehr Unlust und Frust erlebt als hier. Ich hatte dort im Thread "Grammatikalische Fragen" mal eine Frage gestellt und wurde mit "Google doch!" abgespeist. Die Frage konnte leider auch Kamerad Google nicht beantworten, weswegen ich ja im Forum nachfragte... Nur mal so viel dazu. Ich bin vielleicht noch nicht so lange hier, aber ich finde das Forenklima sehr gut und mir gefällt es hier. Ich wage zu behaupten, dass jeder, der hier Fragen hat oder Kritik benötigt, sie auch bekommt - das ist mein Eindruck.

      @El Lobo Es gibt übrigens keinen Grund sich derart aufzuregen, nur weil andere vielleicht einen anderen Geschmack haben. Solange du dein Cover hübsch findest, ist doch gut. Du kannst schließlich auch nicht erwarten, dass ein Rapper plötzlich Heavy Metal toll findet, nur weil man ihm einredet, wie toll die ihre Instrumente beherrschen.
      Ich empfehle bei übermäßiger Aufregung eine heiße Tasse Tee, das hilft beim runterkommen.
      Durch Umwege sieht man mehr von der Welt.
    • Hmm, ich hab mich mal hier eingelesen. Also prinzipiell finde ich Bilder und Zeichnungen in Büchern ganz gut. Natürlich nur, sofern immer derselbe Zeichenstil genutzt wird.
      Ich erinnere mich da besonders gerne an die Zeichnungen in Shadowrun, in den Büchern von Nigel Findley. Die waren gut, hatten eine ganze Seite (wenn sie einen also störten, konnte man sie einfach überblättern) und passten gut zu den Szenen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass sie alles lebendiger oder besser gemacht haben, aber sie störten nicht und waren eine angenehme Abwechslung.

      Natürlich kann man es auch damit übertreiben.

      Ich persönlich bevorzuge realistische Bilder. Wobei auch hier natürlich gilt, dass es zum Buch passen muss. Wenn ich also eine Geschichte schreibe, dessen Schwerpunkt auf die Charakterentwicklung geht, sind zum Beispiel die Protagonisten als Cover eine gute Idee. Wenn ich eine Geschichte schreibe, die 90% der Zeit in einen düsteren Schloß spielt, sollte das mein Cover sein.
      Genauso sollte es auch beim Zeichenstil sein. Schriebe ich eine düstere Geschichte, sollten dunkle Farben und ein kräftiger Zeichenstil mein Markenzeichen sein. Schriebe ich einen Liebesroman, sollten es rote Farbtöne sein, mit zarten, geschwungenden Bögen.

      Nur so als Beispiel.


      Zum Forum: Ich bin zwar auch erst seit kurzen hier, aber mir gefällt es hier ziemlich gut. Gerade weil man konstruktive Kritik zurückbekommt. Es wird bis ins kleinste Detail gesagt, was einen gefällt (oder nicht gefällt) und warum und es werden gleich Verbesserungsvorschläge gemacht.
      Natürlich kann man damit schnell anecken.
      Und natürlich ist nicht jede Kritik konstrukitv und auch einiges sehr negatives ist hier dabei. Ich bekam hier auch schon einiges Unschönes zu lesen. Ich kann mich natürlich auch nicht davon freikaufen und muss zugeben, dass auch ich schon schlechte Kritik geschrieben habe. Aber alles in allen überwiegt deutlich das Positive.
    • Schreibfeder schrieb:

      Genauso sollte es auch beim Zeichenstil sein. Schriebe ich eine düstere Geschichte, sollten dunkle Farben und ein kräftiger Zeichenstil mein Markenzeichen sein. Schriebe ich einen Liebesroman, sollten es rote Farbtöne sein, mit zarten, geschwungenden Bögen.
      Das bringt mich auf etwas Weiteres:

      Was ich GAR nicht mag ist, wenn das Buchcover etwas völlig anderes suggeriert als dann drin ist. Da geb ich Schreibfeder ganz recht. Man kann imho aus der Reihe des "Normalen" tanzen und dem potenziellen Käufer dennoch eine Idee geben, was in dem Buch Hauptthema sein wird. Sei es mit Farben oder Sujets. Also, ein Dark-Fantasy-Roman kann auch ein weisses Cover haben, solange ein Totenschädel oder etwas ähnlich passendes drauf ist, das anzeigt, dass hinter der ersten Seite nicht unbedingt eine Friede-Freude-Eierkuchengeschichte wartet.
      Bei Filmen sehe ich das etwas anders, da find ichs jeweils ganz witzig, wenn der Trailer etwas anderes sagt als dann im Kino tatsächlich läuft (Beispiel Kingsmen - Trailer: 0815 Actionstory. Film: Smarte Agenten-Action-Komödie). Aber einen Film habe ich nach rund zwei Stunden hinter mir. Ich mag es aber nicht, Bücher nicht zu beenden.

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • @Klimbim was den Trailer bei Filmen abgeht kann das aber auch ganz schön in die Hose gehen. Elysium ist da ein gutes Beispiel. Der Trailer war super geil und ich hab gleich ins Kino aufgemacht und war mehr als enttäuscht von dem Film ... hatte Potential war aber schlecht ausgearbeitet.

      Von mir aus kann Cover auch völlig abwegig gestaltet sein. Es sollte nur etwas mit dem Buch zu tun haben. Also zum Beispiel hatte ich neulich einen Krimi in der Hand auf dem ein Pärchen angedeutet beim Sex zu sehen war. Hatte eindeutig was mit dem Krimi zu tun, vermittelte das Cover aber nicht. Dafür gibt's ja aber den Klappentext, der dann darauf hinweist das es.ein Krimi ist. Cover und Klappentext hängen stark zusammen finde ich.

      @El Lobo in deinem Bilderthread stehen eigentlich nur freundliche und lobende Kommentare Ô.o
      Rosen sind rot,
      gelb ist die Biene,
      ich kann nicht dichten,
      Waschmaschine!

    • Was das Thema Cover angeht, kann ich mich Schreibfeder anschließen. Das Cover sollte (wenn auch entfernt) den Inhalt einer Geschichte widerspiegeln.
      Das Cover ist das erste, das man von einem Buch sieht, also sollte es auf jeden Fall ansprechend sein und neugierig machen. Klar sind die Geschmäcker unterschiedlich und niemand gefällt alles, so bin ich überwiegend für schlichte Gestaltungen. Cover, die mich farblich oder inhaltlich erschlagen, weil man scheinbar nicht wusste, das man drauf machen sollte und sich dann einfach für alles entschieden hat, finde ich übertrieben. Als hätte man versucht damit noch irgendwas zu retten. Ein kunterbuntes Fiasko, wo man nicht weiß, wohin man als erstes schauen soll.
      Gleiches gilt für Buchcover, die im Kitsch ertrinken. (Herzchen, Blümchen, ect.) Oder einem irgendeine Olle mit verweinten Augen entgegen starrt. Wenn ich in eine Buchladen an den Regalen vorbei laufe und jedes Cover scheint genau gleich auszusehen, dann mache ich mir nicht einmal die Mühe, eines davon in die Hände zu nehmen. Ich als Leser habe bei einem so einfallslosen Allerweltscover dann sofort das Gefühl, dass ich mit einer billigen Geschichte abgespeißt werde. (Was in den meisten Fällen sogar stimmen könnte)
      Ein Buch kann auch nicht kunterbunt sein und dennoch aus der Masse hervorstechen. Und gerade bei Fantasybüchern kann ein Cover durchaus auch etwas "fantastisch" gestaltet sein kann. Gerade der Bereich Fantasy ist ziemlich groß, da müssen eigentlich nicht immer olle Weiber oder nackte Oberkörper zu sehen sein.
      (Bei allen anderen, gilt bei mir, je schlichter, desto besser. Denn wo kein Fantasy drin ist, sollte auch nicht zu viel Phantasie drauf sein.)

      Was Illustrationen in den Büchern angeht, bin ich auch hier der Meinung: Weniger ist mehr.
      Wenn die Zeichnungen gut sind, dann von mir aus, können sie rein, aber wer nicht zeichnen kann sollte es lassen. Vor allem, wenn dann Geld dafür verlangt wird. Wobei mich solche Illustrationen eigentlich nicht unbedingt interessieren. Ich blättere lieber großzügig darüber hinweg, und strenge meine eigene Phantasie etwas an. Meist stellte ich mir eine Figur sowieso anders vor, als der Autor und ich bin dann immer unglaublich enttäuscht, wenn ich eine Zeichnung sehe und die nicht im Ansatz meiner Vorstellung gleich kommt.


      Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
      - Toni Morrison -

    • @El Lobo Ich selbst war bis jetzt erst einmal im Chat, und finde überhaupt nicht, dass das das "Hauptthema" hier ist. Es gibt bestimmte Regeln, an die man sich halten soll/muss, aber sonst werden verschiedene Meinungen mit offenen Armen willkommen heissen. Ich will jetzt auch gar nicht sagen, ob mir dein Cover gefällt oder nicht, denn das würde nur zu weiteren unnötigen Diskussionen führen. Ich würde gerne noch weiter ausholen, habe aber gerade leider fast keine Zeit... ^^
      So nur ein kleiner Input von meiner Seite.
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • Kyelia schrieb:

      Meist stellte ich mir eine Figur sowieso anders vor, als der Autor und ich bin dann immer unglaublich enttäuscht, wenn ich eine Zeichnung sehe und die nicht im Ansatz meiner Vorstellung gleich kommt.
      Jo, das ist ein weiterer guter Punkt. Das hatte mich auch ein wenig bei Shadowrun enttäuscht, da die Zeichnungen zwar sehr gut waren, jedoch nicht unbedingt meiner Vorstellung entsprachen. Das Cover (was einzelne Szenen des Buches darstellte), wich gar erheblich von den Beschreibungen im Buch ab.
      Obwohl die Cover verdammt gut waren!


      Da es hier jetzt öfters Erwähnung fand: Also ich finde derzeit die Cover von Krimis sterbenslangweilig. Die derzeitige Welle von Provence-Krimis mag man es verzeihen. Aber ich finde nicht den Sinn, ein Krimi zu schreiben und dann als Einziges ein blutiges Messer mit Fingerabdrücken auf das Cover zu drucken.
      Am besten dann noch mit so einen nichtssagenden Titel wie "blutige Abdrücke".

      Ehrlich gesagt; Da lasse ich das Buch gleich wieder im Regal verschwinden. Ich habe schon zu viele schlechte Bücher gelesen.