Arania: Die Schwester der Königin

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    • Ein schönes Kapitel (ich glaube, ich habe hier nicht mehr gelesen)
      Zwei gelbe Augen beobachten die beiden also. Da frage ich mich direkt, wer da wen jagt und ich hoffe mal, dass Taheela recht hat, ansonsten könnte es sehr schnell sehr blutig für die beiden ausgehen. :hmm: Oder zumindest für einen von beiden. Irgendwie glaube ich nicht, dass das junge Glück ewig anhält. Man denkt sich schon seinen Teil und wartet trotz der schönen Atmosphäre nur auf den Schlag, der alles zu Fall bringt. Liegt eine seltsame Spannung zwischen den Zeilen. Vielleicht ist es aber auch nur meine Erwartung an dich :rofl:
      Jedenfalls bin ich auch Teil 2 des Teils gespannt. ^^

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • Ich muss zugeben, dass ich bei deinen Romantik-Szenen gerade die Augen verdrehen musste. Die Sätze könnten eins zu eins aus einem Frauenroman stammen.
      Was ja nicht schlimm st. Es war trotz allen passend und gut in Szene gesetzt. Allerdings denke ich, dass der arme Arani später einen qualvollen Tod sterben wird
      Warum?
      Bei deiner weißen Magierin war nichts von einem Partner der Königin der Arani zu lesen. ^^
      Und ich würde dir das vollumfänglich zutrauen (höchst wahrscheinlich wird er gemeuchelt. Oder bei einem Duell, wo er klar unterlegen ist, getötet. So oder so wird es Taheela auf die Palme bringen und ein brutale Mordeserie von ihr werden folgen.)
    • Danke für eure Kommis.

      Kyelia schrieb:

      Irgendwie glaube ich nicht, dass das junge Glück ewig anhält. Man denkt sich schon seinen Teil und wartet trotz der schönen Atmosphäre nur auf den Schlag, der alles zu Fall bringt. Liegt eine seltsame Spannung zwischen den Zeilen. Vielleicht ist es aber auch nur meine Erwartung an dich
      Spannung liegt da eigentlich kaum drin, deswegen ist liegt es wohl eher daran, dass du mich kennst und deswegen gewisse Erfahrungen gemacht hast und dadurch Spannung erwartest? :hmm:

      Schreibfeder schrieb:

      Ich muss zugeben, dass ich bei deinen Romantik-Szenen gerade die Augen verdrehen musste. Die Sätze könnten eins zu eins aus einem Frauenroman stammen.
      Jap. Aber bei all den hunderten von Seiten, die du bisher von mir gelesen hast, ist es das erste Mal, dass ich sowas schrieb, und da musst du jetzt einfach mal durch. Weil liebe muss auch mal sein ;) Also steh deinen Mann! :P

      Schreibfeder schrieb:

      Was ja nicht schlimm st. Es war trotz allen passend und gut in Szene gesetzt. Allerdings denke ich, dass der arme Arani später einen qualvollen Tod sterben wird
      Welcome to Backgroundstory, und ja natürlich wird Fenriik Einfluss auf Taheelas späteres "ICH" nehmen, sondt wäre es ja keine Backgroundstory. Ob es in Tod resultiert, werden wir sehen... Lasst euch überraschen

      Schreibfeder schrieb:

      Bei deiner weißen Magierin war nichts von einem Partner der Königin der Arani zu lesen.
      O.o ... öhm...bist du dir da sicher?^^

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Dass der Panther in der Nähe ist, hatte ich irgendwie erwartet. Allerdings habe ich darauf gewartet, dass er Fenriik attackiert, weil er Taheela "ärgert" und der Panther das als bedrohlich sehen könnte.
      Dass die beiden sich dann näher kommen, war mir klar, als er ins Wasser stieg. Dass sie sich dann aber auch noch lieben, kam tatsächlich unerwartet - eben weil es bei DwM solche Szenen gar nicht gab :whistling:
      Aber schee war's :D

      Über den weiteren Verlauf von Fenriik, oder gar den Beiden an sich, vermag ich gar nicht spekulieren. Dafür gibt es einfach zu viele Optionen. Und wenn ich eins gelernt habe, dann, dass man dir nie trauen kann :lol:
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Rael schrieb:

      Taheela führte Fenriik an den Ort, an dem sie auf den Panther getroffen waren. Die Leichen der karutischen Soldaten lagen noch immer dort. Doch ihre Körper waren angefressen und teilweise zerfleddert. Ihr Blut hatte den Waldboden getränkt und erzählte nicht mehr nur von dem Angriff auf die beiden Schwestern, sondern auch von der Rache des Waldes. Denn etliche Waldgeschöpfe hatten sich bereits an den Kadavern gelabt. Dabei waren die Maden, die sich in den offenen Fleischwunden befanden offensichtlich mit ihrer Mahlzeit noch nicht fertig. Taheela hielt sich eine Hand vor die Nase, um dem penetranten Gestank zu entgehen. Es funktionierte nur mäßig.
      Das hast du sehr schön anschaulich beschrieben. ich konnte es fast schon durch den Bildschirm riechen <X

      Ich bin dann in dieser Geschichte auch mal wieder auf dem neusten stand und freue mich schon sofern es weiter geht und du die zeit findest hier weiter zu schreiben. ich würde mich darüber echt freuen weil Taheela eine meiner Lieblingsfiguren aus dem ersten Teil ist und ich gerne mehr über ihre Geschichte bzw. Hintergründe erfahren möchte. Also hau rein :stick:
      Ich lebe in einer Welt voller Fantasy, und Ihr?
    • @Kisa welcome back :D Freu mich, dass du wieder dabei bist.

      Dann gehts mal weiter :)




      Kapitel 10: Die Jagd beginnt II

      Die Mittagssonne küsste ihren Leib und die Wärme, die sie mit sich brachte, ließ sie langsam aufwachen. Taheela öffnete die Augen. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie Fenriik neben sich liegen sah. Der junge Arani hatte einen Arm um sie geschlungen und die Augen geschlossen, während er stumm neben ihr, in seinen Träumen versunken schlummerte. Taheela beschloss ihn noch etwas schlafen zu lassen und gab ihm nur einen seichten Kuss auf die Wange, während sie sich vorsichtig aus seiner Umarmung befreite. Wenn man bedachte, was im letzten Jahr alles passiert war, hätte sie nicht im Traum gedacht, dass sie und Fenriik noch einmal zusammenfinden würden, und das wäre wohl auch nicht geschehen, wenn er nicht die Initiative ergriffen hätte. Manchmal war es schon verrückt, wie das Leben so lief.

      Sie stand auf, zog sich ihren kurzen braunen Rock und ihr knappes ledernes Oberteil an, als sie einen merkwürdigen Geruch wahrnahm. Taheela blickte auf und zog erstaunt die Augenbrauen hoch. Etwa zehn Meter von ihr entfernt lag ein toter Hirsch auf dem Waldboden. Als könne sie ihren Augen nicht trauen, blinzelte sie, doch es war kein Trugbild. Sie schritt eilig auf den Hirsch zu und kniete sich neben das tote Tier. Er hatte eine große Bisswunde an der Kehle, welche wohl auch zum Tod geführt hatte. Ansonsten war er unversehrt. Das ergab überhaupt keinen Sinn. Welches Tier erlegte einen Hirsch, um es nicht anschließend auch zu fressen?

      Sofort blickte sie sich um, in der Erwartung, etwas oder jemanden zu sehen, der dafür verantwortlich war. Doch der Wald war an dieser Stelle ziemlich dicht und undurchsichtig. Hoch aufragende Brettwurzeln, welche die Waldriesen, wie sie die Bäume nahe des Nebeltals nannten, stützten, versperrten ihre Sicht. Unterstützt wurde das ganze durch Lianen. Die Kletterpflanzen ragten empor, umschlossen das Astwerk der Bäume, wie ein gieriger Schlund und ließen den Wald wie ein dichtes Gestrüpp aus Ast und Blattwerk wirken.
      Die Jägerin lauschte auf. Der Wald war ruhig. Das entfernte Rauschen eines Baches und das leise Lied eines Vogels, war alles, was sie hören konnte. Er war nicht mehr hier.
      Erneut schaute sie auf das erlegte Tier hinab und sah sich die Bisswunde genauer an. Dann schlich sich ein leichtes Lächeln durch ihr Gesicht.
      »Fenriik«, rief sie laut, ihre Entscheidung ihn schlafen zu lassen sofort über Bord werfend.
      Der Arani grummelte und setzte sich auf, während er müde gähnte. »Was ist?«, brachte er murrend heraus.
      »Sieh dir das an«, erwiderte Taheela ohne zu ihm zu schauen und er kam ihrer Aufforderung nach, nicht aber ohne sich darüber zu beschweren, dass sie ihn so unsanft geweckt hatte.
      Als sein Blick auf den Hirsch fiel, weiteten sich seine Augen. »Wie?«, begann er, doch er unterbrach sich selbst, als er die Bisswunde näher betrachtete.
      »Ja«, sagte Taheela grinsend, seine Gedanken erratend. »Ein Raubtier hat den Hirsch erlegt, nicht aber seinen Hunger daran gestillt. Da vorne sind Schleifspuren. Das Tier wurde hierhergebracht. Zu uns.«
      Fenriik runzelte die Stirn, während er versuchte, die Informationen aufzunehmen. Dann blickte er sich um, und betrachtete den Boden etwas genauer. Die Schleifspuren waren offensichtlich, aber da war noch etwas. Er ging in die Hocke und schob ein paar Blätter beiseite. »Das kann doch nicht sein«, gab er entgeistert von sich, während er die Abdrücke im weichen Waldboden genauer betrachtete. »Er war tatsächlich hier.«
      »Ich weiß«, entgegnete Taheela nur, weil es auch für sie keine andere Schlussfolgerung gab. »Es ist ein Geschenk. Er hat für mich gejagt.«
      Fenriik schenkte dem Hirsch einen bemitleidenswerten Blick. »Nur etwas viel für eine Person.«
      »Ist das alles, was dir dazu einfällt?«, sagte Taheela. »Verstehst du nicht, was das bedeutet?«
      »Dass du recht hattest?« Er nickte. »Ja, vielleicht. Wir sollten trotzdem vorsichtig sein. Ich traue diesem Frieden nicht.«
      Sie machte eine wegwerfende Bewegung mit ihrer Hand. »Ach du immer mit deiner Skepsis«, wischte sie seine Bedenken fort und stand auf. Mit schnellen Schritten eilte sie zu ihrer Tasche und holte einen Dolch hervor.
      »Was hast du vor?«
      »Na, was wohl?«, beantwortete Taheela seine Frage nicht wirklich. Stattdessen kniete sie sich wieder vor das tote Tier, und legte ihre linke Hand sanft auf dessen Kopf. Sie schloss die Augen, während sie den Dolch in ihrer rechten Hand zum Hals des Tieres führte. »Nes Ajuka«, begann Taheela die rituellen Worte leise zu sprechen. »Du gabst dein Leben, damit wir das unsere weiterführen können.« Langsam schlug sie die Augen auf. »Dein Opfer wird nicht vergessen.« Mit diesen Worten stach sie dem Tier den Dolch direkt in den Hals. »Nes Ajuka«, wiederholte sie beinahe flüsternd und zog den Dolch langsam wieder heraus.
      Fenriik stand, die Arme vor der Brust verschränkt, neben ihr. »Der Todesstoß hat hier wohl nur noch symbolischen Charakter.«
      Taheela entging sein schnippischer Unterton nicht, den sie vollkommen unangebracht fand. »Ein Tier starb für uns, Fenriik. Das mindeste, was wir tun können, ist uns für das Opfer zu bedanken.«
      Er schüttelte den Kopf. »Es starb nicht für uns und schon gar nicht aus eigenem Willen.«
      Taheela wusste, was er mit dem letzten Halbsatz meinte und seufzte leicht.
      Das Nes Ajuka, oder der Todesstoß, wie man es in vielen Clans nannte, war ein Jagdritual, das in ganz Arania verbreitet war. Arani jagten ein Tier nicht auf die gleiche Weise, wie es die anderen Völker Perdosiens taten. Sie lagen nicht auf der Lauer. Sie pirschten sich nicht an, aber vor allem verfolgten sie keine Tiere, die panisch flohen. Denn diese waren noch nicht bereit, ihr Leben zu geben und es stand den Arani nicht zu, es ihnen einfach zu nehmen. In der Regel umkreisten sie das Tier und es oblag der Entscheidung des obersten Jägers, sowie des Tieres selbst, ob das Opfer angenommen wurde.
      Auf diese Weise stellten die Arani auch sicher, dass sie keinen Tarun töteten. Denn den Gefährten eines Arani zu ermorden, war ein großes Verbrechen, das in allen Clans mit dem Tode bestraft wurde. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, an das sich selbst verfeindete Clans hielten.

      Taheela senkte den Blick. Ihre anfängliche Freude über den Umstand, dass der Panther ihr ein Geschenk gemacht hatte, schwand. Es war weniger die Tatsache, dass es kein freiwilliges Opfer war, denn diesen Gesetzen folgten die Raubtiere nicht. Es ging mehr darum, dass das Fleisch des Hirsches mehrere Arani satt machen würde. Niemand jagte mehr, als er selbst fürs Überleben brauchte. Und hätten sie selbst entscheiden können, wäre ihre Wahl vermutlich auf einen Hasen gefallen. Es war Verschwendung eines Lebens.
      Die Jägerin blickte auf. »Er weiß es nicht besser, und wir können es auch nicht mehr ändern, Fenriik«, begann sie leise und in dem Versuch den Panther in Schutz zu nehmen. »Aber wir ehren den Hirsch auch nicht, indem wir das Opfer ablehnen.« Sie hielt ihm den Dolch entgegen und wartete auf eine Reaktion des jungen Wächters. Fenriik schüttelte kaum merklich den Kopf und nahm ihr den Dolch ab.
      »Na schön«, begann er und ein Lächeln kehrte in sein Gesicht zurück. »Aber dann sollten wir ihn finden, bevor er morgen früh für uns den nächsten Hirsch tötet.«
      Taheela erwiderte sein Lächeln und machte ihm Platz, damit auch er die rituellen Worte sprechen konnte. Während Fenriik anschließend den Hirsch zu häuten begann, kümmerte sie sich darum ein Feuer zu machen, damit sie das Fleisch braten konnten.

      Es dauerte eine ganze Weile, bis sie mit den Vorbereitungen fertig waren und sich endlich an das Feuer setzen konnten. Das Fleisch hatten sie auf spitzen Ästen aufgespießt und ließen es langsam in der Hitze garen. Während sie warteten, ihr Mahl beginnen zu können, fraßen sich ihre beiden Wölfe bereits am Hirsch satt. Taheela sah ihnen zu und hing ihren Gedanken nach. Immer wieder versuchte sie sich vorzustellen, wie ihr aufeinandertreffen mit dem Panther wohl ablaufen würde. Dank seines Geschenkes hatte sie nun wirklich keinen Zweifel mehr, dass ihr eine Verbindung gelingen würde. Trotzdem war sie nervös. Dabei war es eigentlich eine Mischung aus Vorfreude und Ungewissheit. Ungewissheit insbesondere darüber, wie es weitergehen würde.
      »Hey.« Fenriiks leise Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Er griff sanft nach ihrer Hand und verhinderte so, dass sie weiter auf ihren Fingernägeln herumkaute. Verwundert schaute sie zu ihm, denn sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie das getan hatte. »Worüber denkst du nach?«
      Taheela schenkte ihm ein warmherziges Lächeln. »Gerade habe ich ...« Sie unterbrach sich abrupt, als etwas anderes ihre Aufmerksamkeit erweckte.
      Ihr Blick schnellte nach oben, wo unzählige Vögel den Schutz der Bäume verließen und hinfort flogen. Irgendetwas hatte die Tiere aufgeschreckt.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Schreibfeder schrieb:

      Wobei ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, wie genau die Arani jetzt jagen.
      Ja, das ist auch schwer zu erklären XD Vielleicht erleben wir das mal live, mal sehen^^

      Schreibfeder schrieb:

      Könnte interessant sein, was von beiden gleich auftaucht.
      lass dich überraschen :D

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Hallo @Rael

      Spoiler anzeigen

      Eine schöne und geruhsame Fortsetzung mit einer Überraschung. Also hat der Panther "Kontakt aufgenommen". :) Scheint, als würden die beiden doch zusammenkommen, allen Unkenrufen zum Trotz.
      Gefallen hat mir die Beschreibung, mit welcher Ehrfurcht die Arani mit Tod und Leben umgehen. Hat mich ein bisschen an "Avatar" erinnert, das Jagdverhalten. Die entschuldigen sich auch bei einem getöteten Tier. Schön! :thumbup:

      Rael schrieb:

      Sie stand auf, zog sich ihren kurzen braunen Rock und ihr knappes ledernes Oberteil an, als sie einen merkwürdigen Geruch wahrnahm.
      Hier bin ich nicht ganz sicher, was du meinst. Nach Verwesung kann es nicht riechen, dafür liegt der Tod des Tieres noch nicht lange genug zurück. Ist es der Blutgeruch, den Taheela wahrnimmt? Den müsste sie doch kennen. Aber das Wort "merkwürdig" deutet für mich eher darauf hin, dass sie ihn nicht (gleich) einordnen kann. :hmm:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Ja, na das ist doch ein gutes Zeichen, wenn der Panther die beiden nicht im Schlaf zerfetzt hat, sondern ihnen sogar noch einen Hirsch zum futtern daherschleift. :hmm: Oder aber Taheela interpretiert da zu viel hinein und der Panther bringt sie alle um :D
      Und ich frage mich, wer oder was da die Vögel aufgeschreckt hat. Ich bezweifle, dass es der Panther oder irgendwas anderes war und Aranii würden wohl auch nicht so auffällig durchs Unterholz rennen. ich bin gespannt :hmm:

      Darf ich das Jagdsystem so verstehen, dass sich die Aranii irgendwohinsetzen und warten, bis ein Tier vorbeikommt: Joar, ich bin bereit getötet zu werden. Das würde für mich irgendwie bedeuten, dass sie nicht wirklich oft Fleisch essen, weil welches Tier lässt sich schon gern freiwillig töten? O.o Macht Jäger jedenfalls sehr arbeitslos.

      Wieder sehr gut geschrieben und an einer gemeinen Stelle einen Cut gesetzt. Schreib schnell weiter!

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • Ein nachdenklicher Teil, wenn du mich fragst. Er lässt den Leser schön über Leben und Tod nachdenken, was auch nicht gerade leicht hinzubekommen ist. Ich muss auch sagen, dass du den Spannungsbogen wieder angefeuert hast, mit dem letzten Absatz den du geschrieben hast. da kann man ja mal gespannt sein, was als nächstes geschehen wird :D
      Ich lebe in einer Welt voller Fantasy, und Ihr?
    • Tariq schrieb:

      Hier bin ich nicht ganz sicher, was du meinst. Nach Verwesung kann es nicht riechen, dafür liegt der Tod des Tieres noch nicht lange genug zurück. Ist es der Blutgeruch, den Taheela wahrnimmt? Den müsste sie doch kennen. Aber das Wort "merkwürdig" deutet für mich eher darauf hin, dass sie ihn nicht (gleich) einordnen kann.
      Ich war mir unsicher, wie man den geruch eines toten Tieres am besten beschreibt, deswegen das wort merkwürdig. Weil nur Blut wirds ja auch nicht sein. Hast du ne schöne Idee?

      Kyelia schrieb:

      Darf ich das Jagdsystem so verstehen, dass sich die Aranii irgendwohinsetzen und warten, bis ein Tier vorbeikommt: Joar, ich bin bereit getötet zu werden. Das würde für mich irgendwie bedeuten, dass sie nicht wirklich oft Fleisch essen, weil welches Tier lässt sich schon gern freiwillig töten? O.o Macht Jäger jedenfalls sehr arbeitslos.
      Ich merk schon, es kapiert keiner XD Warum muss ich mir auch immer sowas kompliziertes ausdenken XD
      Eigentlich ging es mir grundsätzlich darum, dass sie halt nicht wild mordend durch den Wald jagen. Und da sie eine Art Symbiose mit dem Tier eingehen, was dann ihr Tarun wird, fand ich den Gedanken nur passend, dass sie diese Art des Zusammenlebens halt auch in anderen "lebenslagen" durchziehen.

      Also nein, die sitzen nicht rum und warten, bis nen tier freiwillig vorbei kommt. Sie umkesseln das Tier bei der Jagd eher und dann kommts drauf an, was passiert. Ob das Tier halt wegrennt oder nicht. Und ja im Umkehrschluss bedeutet das, dass Arani nicht sooo oft Fleisch essen (können). Vermutlich gibts sogar viele Vegetarier. Das wäre nur logisch, wenn ich den Gedanken weiterspinne.
      In DWM 4 gibts sogar ne Jagdszene, die genauso abläuft. Die habe ich schon ewig im Kopf nur bisher noch nicht im Detail aufgeschrieben. Ich hoffe aber, dass das grundsätzliche ist klar XD. Ich werde vermutlich hier in der szene bei den Erklärungen noch nacharbeiten müssen.

      Aber euer Feedback ist wichtig, besonders bei solchen Dingen, weil man dann besser versteht, was der Leser daraus liest. Also danke dafür und sorry, ich denk halt manchmal (immer) kompliziert.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Hallo @Rael ^^

      Spoiler anzeigen

      Rael schrieb:

      Tariq schrieb:

      Hier bin ich nicht ganz sicher, was du meinst. Nach Verwesung kann es nicht riechen, dafür liegt der Tod des Tieres noch nicht lange genug zurück. Ist es der Blutgeruch, den Taheela wahrnimmt? Den müsste sie doch kennen. Aber das Wort "merkwürdig" deutet für mich eher darauf hin, dass sie ihn nicht (gleich) einordnen kann.
      Ich war mir unsicher, wie man den geruch eines toten Tieres am besten beschreibt, deswegen das wort merkwürdig. Weil nur Blut wirds ja auch nicht sein. Hast du ne schöne Idee?
      Ich denke schon, dass Taheela den Geruch von frischem Blut kennt. Das riecht schon penetrant. Du hast sie ja eine Jägerin genannt, und mit Sicherheit nimmt sie auch Tiere aus. Ich würde sogar so weit gehen, dass sie "... einen Geruch wahrnimmt, der ihr seltsam vertraut ist und bei dem sich trotzdem ihre Nackenhaare aufrichten. Einen Geruch, der nicht da sein sollte, nicht hier und nicht jetzt. Der Geruch von frischem Blut. Sofort ging sie in Deckung und suchte die Umgebung mit den Blicken ab." (Uppsi, hier geht meine Fantasie mit mir durch, also das ist nur so als Beispiel gedacht :blush: )
      Aber ich denke, das sagt dem Leser, dass sie den Geruch erkennt und gleichzeitig sofort merkt, dass er nicht in diese friedliche Aufwach-Szene passt.
      Das wäre so meine Idee. Weiß nicht, ob sie schön ist. :P
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Diese Annäherung vom Panther und dieses "fürsorgliche" Verhalten, finde ich schon ziemlich cool :D
      Wobei es ja doch irgendwie "Katzentypisch" ist... die Beute als Beweis der Zuneigung.

      Diese innere Freude von Taheela über die Tat des Panthers war förmlich zu spüren. Zu wissen, dass sich die Vermtung dadurch bestätigt und keine naive Hoffnung gewesen ist.

      Rael schrieb:

      Ich merk schon, es kapiert keiner XD Warum muss ich mir auch immer sowas kompliziertes ausdenken XD
      Ich persönlich fand es jetzt gar nicht mal kompliziert :hmm: Zumindest hatte ich es so verstanden, wie du es anschließend erklärt hast, weshalb ich da jetzt nicht wirklich nachgehakt hätte^^
      Ich meine mich zu erinnerin, dass es auch tatsächlich Völker gibt, die genau so jagen und die Beute ehren und sich dafür bedanken :hmm: Vielleicht hatte ich das noch im Unterbewusstsein.


      Rael schrieb:

      Auf diese Weise stellten die Arani auch sicher, dass sie keinen Tarun töteten.
      Das widerum verstehe ich nicht xD Würde ein Tarun flüchten, oder wie?
      Denn wenn es ja nicht flüchtet, könnten sie es ja auch fehlinterpretieren :hmm:
      Oder erkennen sie dann einen Tarun besser, wenn sie näher kommen?
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Hi Rael :D

      Ein Glück, dass du das Projekt hast ruhen lassen.
      Ich hab es völlig aus den Augen verloren und so zum Glück nicht viel verpasst :D
      (Hat verpeilt den Abbo-Button zu drücken, was sie jetzt nachgeholt hat ^^ )

      Rael schrieb:

      Nur ein gelbes Augenpaar beobachtete die Zweisamkeit der beiden aufmerksam und war ein einsamer Zeuge der Geschehnisse ...
      Wie gruselig =O

      Ansonsten hab ich nur noch zu sagen, dass ihre Liebschaft mit Fenriik nach Drame klingt :D
      Sei es zwischen den beiden oder weil irgendwer von irgendwem ermordet wird oder sonst irgendwas =O
      Ich bin jedenfalls auch wahnsinnig auf die Begegnung der beiden gespannt :D (Also Taheela und Panther ^^ )

      Alle meine Fragen wurden schon in den vorigen Kommis von dir beantwortet ^^
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12