Bis zum letzten Schrei

Es gibt 370 Antworten in diesem Thema, welches 97.604 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Januar 2020 um 12:07) ist von Sabrina.

  • Ob der Liebe Stephan ein gutes Herz hat, lassen wir mal dahin gestellt, Kyelia. Auf jeden Fall hat er Lunte gerochen und langsam wird es eng für Casey. :D

    Stephan erkannte das leise Lachen sofort. „So schreckhaft Herr Kollege?“ Steif richtete er sich auf und drehte sich zu dem Mann in grüner OP Kleidung um. „Ich habe zufällig mitbekommen, dass du noch im Haus bist, Stephan. Wann war deine letzte Schicht zu Ende?“ Er fühlte wie sich der Ärger in ihm zu einem heißen Klumpen zusammen ballte. Was geht es dich an? Misch dich hier nicht ein!
    Der große hagere Mann Ende Vierzig grinste breit und sah in diesem Moment um Jahre jünger aus. Sein Onkel Mütterlicherseits Dr. Michael Miller war ebenfalls Chefarzt in diesem Krankenhaus, allerdings war er Leiter der Chirurgie. Seine eisblauen Augen blitzten in dem Sonnengebräunten Gesicht.

    „Um Sechs, aber du kennst das ja.“ Vierundzwanzig Stunden Dienste waren keine Seltenheit in ihrem Beruf. Er hatte eine vergleichsweise kurze Schicht hinter sich gehabt, als er den Anruf erhielt. „Doppelte Schichten, Notfälle die keinen Aufschub dulden, man wird angeklingelt… Michael, dass gehört zu unserem Alltag.“ Schlagartig verschwand das verschmitzte Grinsen. „Und gerade weil ich es kenne Stephan, bin ich hier. Es ist Fünf Uhr morgens, Stephan. Zeit Kraft zu tanken. Ich übernehme!“ Was bildest du dir eigentlich ein? Meinst du, du kannst mich so ohne weiteres ersetzten?
    „Was liegt an?“ Sein Onkel deutete auf die Behandlungsliege. Nichts was dich angeht! Er atmete tief durch und unterdrückte den Wunsch ihn zum Teufel zu wünschen. „Patientin mit starken Vergiftungssymptomen ungeklärten Ursprungs. Blut und Urin Werte innerhalb des Toleranzbereichs. Magen und Darm Spiegelung weitgehend unauffällig. Vergiftungssymtome ungeklärt. Habe eine Nierenbiopsie angeordnet. Die Proben werden Aufschluss bringen.“ Sein Onkel hatte bisher langsam die Behandlungsliege umrundet, jetzt bleib abrupt stehen und musterte Stephan mit nachdenklich gerunzelter Stirn.
    „Ist das nicht etwas drastisch? Andere Methoden würden genauso Aufschluss bringen. Meinst du nicht, Stephan?“ Und sie würden mich zu viel Zeit kosten! Zeit, die ich nicht habe! Er unterdrückte den Wunsch seine Faust du ballen. Bleib ruhig!
    „Meine Patientin! Meine Entscheidung!“ Ruhig begegnete Stephan dem forschenden Blick seines Onkels. Es war wie ein Kräftemessen, wer als erstes Nachgab. Ich nicht! Dr. Michael schaute ihn so intensiv an als versuche er seine Gedanken zu lesen. Vergiss es! Nach endlosen Minuten, so fühlte es sich jedenfalls an, gab sein Onkel nach. „Deine Patientin, deine Entscheidung!“

    „Dr. Stephan, Dr. Michael? Wir wären soweit.“ Schwester Doreen schob ein Tischchen zur Behandlungstisch. Darauf lag alles was man für die Nierenpunktion benötigte. Einer Eingebung folgend blickte Stephan seinen Onkel an. „Wie wär´s? Willst du mir bei der Punktion assistieren?“ Er sah wie es in dem Gesicht seines Gegenübers zuckte, kurz darauf grinste er ihm zu. „Aber sicher doch Neffe. Vielleicht kann ich ja noch etwas bei dir lernen?“ Beide lachten, doch Stephan ahnte, dass sein Onkel sich nur nicht die Blöße vor den Schwestern geben wollte. Er hatte im Laufe der Jahre vieles über seinen Onkel gelernt. Unter anderem, das ihm sein Ruf sehr wichtig war. Wichtiger, als die eigentliche Aufgabe eines Arztes, Menschen zu helfen.

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.

    Der Tag an dem alles begann findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von Sabrina (11. August 2018 um 17:53)

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    Seine eisblauen Augen blitzten in dem Sonnengebräunten Gesicht.

    klein

    „So schreckhaft (Komma) Herr Kollege?“

    „Doppelte Schichten, Notfälle (Komma)die keinen Aufschub dulden, man wird angeklingelt… Michael, dass gehört zu unserem Alltag.“

    „Und gerade weil ich es kenne Stephan, bin ich hier. Es ist Fünf Uhr morgens, Stephan. Zeit Kraft zu tanken. Ich übernehme!“

    streiche am besten eines der Stephans. Das klingt sonst so gezwungen. Wenn man normal mit jemandem redet, verwendet man auch nicht in jedem Satz seinen Namen.

    Sein Onkel hatte bisher langsam die Behandlungsliege umrundet, jetzt bleib (er) abrupt stehen und musterte Stephan mit nachdenklich gerunzelter Stirn.

    „Ist das nicht etwas drastisch? Andere Methoden würden genauso Aufschluss bringen. Meinst du nicht, Stephan?

    Hier das gleiche wie oben. Statt hier Stephan zu schreiben, schlage ich vor:
    „Ist das nicht etwas drastisch? Andere Methoden würden genauso Aufschluss bringen. Meinst du nicht?", wollte Michael wissen.
    Dadurch wird auch klar, wer redet und es ist mal etwas anderes, damit der Teil nicht zu eintönig wirkt. ^^

    Es war wie ein Kräftemessen, wer als erstes Nachgab.

    klein

    Darauf lag alles (Komma) was man für die Nierenpunktion benötigte.

    Also hat der gute Stephan auch noch einen Onkel, der scheinbar auch Arzt ist. Stellt sich die Frage, ob der von Stephans Arbeit weiß und ihn vielleicht sogar unterstützt, oder aber er keine Ahnung hat? :hmm: Vielleicht könnte Casey von ihm Hilfe erwarten. :D

    LG, Kyelia

  • Der Schmerz in Jamies Schulter war einem dumpfen Pochen gewichen. Ob es an dem Adrenalin lag, was durch seine Adern pumpte, oder an der Vorfreude diesen Dreckskerlen endlich auf den Zahn zu fühlen, wusste er nicht. Die schwarze Schussweste mit dem weißen Aufdruck FBI drückte zusätzlich auf den Verband.
    In der Tiefgarage teilte man sie auf die Einsatzfahrzeuge auf. Auch Agent Andrews war unter den versammelten Einsatzkräften. Ihre Augen verengten sich, als sie ihn hinter dem Chief erkannte. Es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, ehe sie verstand.
    Ihre dunklen Augen funkelten, strafend blickte sie auf seine verletzte Schulter. Er schenkte ihr dafür ein unverschämtes breites Grinsen. Genervt verdrehte sie die Augen, danach würdigte sie ihn keines Blickes mehr.
    Die Einsatzbesprechung des Chiefs in der Tiefgarage beschränkt sich auf die wesentlichen Punkte. Hauptziel der ganzen Operation, „St. Marie“, war die Festsetzung von Dr. Norten, seinen Mitarbeitern und ihre Überführung zu Verhörzwecken in die Dienststelle. Die anschließende Durchsuchung des Obdachlosenheims und die Sicherstellung der Beweismittel, würde Chief Jakobs und sein Team vor Ort leiten.
    Kurz darauf saß Jamie im hinteren Teil des schwarzen SUV, Jakobs steuerte den Wagen. Außer Sheriff Green, fuhren noch zwei Agent´s mit. Max Sinclair ein muskelbepackter blonder Hüne und Agent Martinez, ein Latino mit kantigen scharf geschnittenen Zügen. Mit beiden hatte Jamie bereits gearbeitet.
    Niemand sprach während der Fahrt. Er fühlte die vertraute Spannung, die sich in ihm aufbaute. Jamie überprüfte noch einmal die Riemen der Schutzweste und des Halfters. Dabei rief er sich in Erinnerung, was er bereits wusste und wo sie die Beweise eventuell finden würden. Caseys Handy… Ob der Akku noch funktionierte?
    Auf sein Nachfragen war ihm bestätigt worden, das niemand die Abfallcontainer bisher geleert hatte. Ein Polizist hatte in der Zwischenzeit die Gasse im Auge behalten. Mittlerweile waren auch die Bankkonten des Doktor überprüft. Es fielen wie schon vermutet große Summen auf, die abgehoben und wieder darauf überwiesen wurden. Meist von denselben Konten. Die Halter der anderen Konten wurden noch ermittelt, doch Jamie ahnte bereits, das Face die Wahrheit gesagt hatte und es einem Geldverleiher der schlimmsten Sorte gehörte. Einer der seine Schläger los schickte, wenn die Rückzahlungen nicht pünktlich erfolgten. Jemand vor dem selbst Face, ein abgebrühter Kleinganove Angst hatte.Wie ging es da erst dem lieben Doktor? Er war sicherlich bereit einiges zu tun, um an Geld zu kommen. Fragte sich nur wie weit?
    Und wie sah es mit seinen Mitarbeitern aus? Er rief sich noch einmal die Bruchstücke der Unterhaltung in Erinnerung, die er vor wenigen Stunden in der Gasse belauscht hatte. Jetzt ergab es immer mehr einen Sinn. Aber einige Teile des Puzzles fehlten noch. Entscheidende, sehr entscheidende Teile… Seine Aufgabe war, dass Puzzle zusammen zu setzen und das Rätsel zu lösen.


    Jamie erkannte die Straßenzüge, die man durch die schwarz getönten Scheiben sehen konnte. Vor einigen Stunden war er die Straßen selbst entlang gefahren. Es kam ihm wie eine halbe Ewigkeit vor. Casey… Ein Bild von der Pinnwand, in Chief Jakobs Büro, schob sich in seine Gedanken.

    Fotos von Körperregionen, kaum verheilten Operationsnarben einer männlichen Leiche, die man im Hafen gefunden hatte. Er musste hart schlucken, als er sich Casey so vorstellte.
    Nein! Mann, reiß dich zusammen! Du findest sie und wenn es das Letzte ist, was du tust! „Wir sind da! Endstation, meine Herren!“ Chief Jakobs Stimme war wie ein Weckruf für ihn. Showtime!

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    2 Mal editiert, zuletzt von Sabrina (11. August 2018 um 17:54)

    • Offizieller Beitrag
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    Ihre dunklen Augen funkelten, strafend blickte die auf seine verletzte Schulter.

    sie

    Hauptziel der ganzen Operation (Komma) „St. Marie“, war die Festsetzung von Dr. Norten, seinen Mitarbeitern und ihre anschließende Überführung zu Verhörzwecken in die Dienststelle. Die anschließende Durchsuchung des Obdachlosenheims und die Sicherstellung der Beweismittel, würde Chief Jakobs und sein Team vor Ort leiten.

    Wiederholung - eventuell eines durch "folgende" ersetzen oder eines ganz streichen.

    Auf sein Nachfragen war ihm bestätigt worden, das Niemand die Abfall Container bisher geleert hatte.

    niemand
    Abfallcontainer

    Es vielen wie schon vermutet große Summen auf, die abgehoben und wieder darauf überwiesen wurden.

    fielen

    Er war sicherlich bereit einiges zu tun (Komma) um an Geld zu kommen.

    Du findest Sie und wenn es das Letzte ist, was du tust

    sie

    Jamie ist also auf dem Weg und das FBI scheint der Sache gaaaanz langsam etwas näher zu kommen. Nicht entscheidend aber ich denke, dass es langsam wird. Ich hoffe nur, dass Casey es bis dahin aushält ... nicht, dass sie doch noch am Sargdeckel kratzt, bis sie diesem ganzen Wahnsinn endlich richtig auf die Spur gekommen sind. 8|
    Ich bleibe gespannt.

    LG, Kyelia

  • @Sabrina: Jo, ich konnte nun auch wieder aufholen. Ich finde es sehr gelungen, gerade die Athmosphäre und Stimmung bekommst du sehr gut hin rüberzubekommen.
    Inhaltlich hänge ich jetzt gerade in der Luft und kann es kaum erwarten, dass es endlich weitergeht. Ich will gerne wissen, was bei der Durchsuchung abgeht. Da hast du ein enormes Potenzial und eine gewaltige Spannungskurve aufgebaut. Mach weiter so^, aber korrigiere zuerst Kyelias Anmerkungen. Die sind dann doch auffällig. ^^

  • „Maxwell, sie bleiben bei mir. Martinez,Sinclair, wir übernehmen den Hintereingang. Der Rest geht mit Sheriff Green. Der Zugriff muss schnell erfolgen. Sie sollen keine Chance haben, Beweismittel zu beseitigen oder jemanden telefonisch zu warnen, verstanden? Sie haben die Beschreibungen von Agent Maxwell, was die Zielpersonen angeht? Noch Fragen?“ Der Chief ließ nur wenige Augenblicke verstreichen, als niemand zu erkennen gab, nickte er. „Dann los!“
    Jakobs übernahm die Spitze des ersten Trupps, hinter ihnen folgte Green mit den restlichen Männern. Das Obdachlosenheim war nur einen Häuserblock entfernt. Die huschenden schwarzen Gestalten verschmolzen fast gänzlich mit den Schatteninseln, der heraufziehenden Dämmerung.
    An der Rampe, die zum Vordereingang des Heims führte, trennten sich die beiden Trupps. Während Green den Vordereingang sicherte, folgte Jamie Jokob mit den anderen Agents. Seine Nackenhaare hatten sich aufgerichtet, sie kribbelten vor Spannung. Die Waffe gezogen, aber gesichert, behielt er die Umgebung im Auge.
    An der Häuserecke stoppte der Chief, gab Jamie ein Zeichen zurück zu bleiben, dann beugte er sich vor und tauchte in den Schatten der Gasse ein. Es dauerte nur Sekunden, bis er wieder auftauchte.
    „Weiter!“ Jamie suchte Deckung hinter einem Mauervorsprung, gleich am Eingang der Gasse. Von hier aus verschaffte er sich einen Überblick. Die Notbeleuchtung über der geschlossenen Doppeltür war ausgeschaltet. Fahles Tageslicht fiel trübe auf die Backsteinmauer des gegenüberliegenden Gebäudes. Der schwarze Van stand noch an derselben Stelle.
    Eine Eisentreppe mit drei Stufen führte zu dem Hintereingang des Obdachlosenheims hinauf. Links der Treppe sah Jamie den Gitterkäfig mit den Müllcontainern, wo er sich das letzte Mal versteckt hatte.
    Der Chief deutete mit dem Kopf zum Van, nickte Sinclair und Martinez zu. Beide verstanden auch ohne Worte. Im Schatten der Hauswand sicherten sie den Transporter. Es dauerte nur wenige Augenblicke, ehe sie Jakobs ihr Zeichen gaben. „Los!“ Jamie übernahm die Rückendeckung des Chiefs, Martinez und Sinclair schlossen sich ihnen an. Jakobs wartete bis Martinez und Sinclair auf der anderen Seite der Tür Stellung bezogen hatten, ehe er das Zeichen zum Vorstoß gab. Jetzt reißen wir euch den Arsch auf!

    Ein dunkler Flur, von dem andere Türen abzweigten, lag hinter der nicht verschlossenen Hintertür. Martinez hatte sich halb aufgerichtet und wechselte einen Blick mit ihm.Während der Chief die erste der Türen öffnete, übernahm Sinclair das Absichern in seinem Rücken. Martinez nickte ihm zu, ehe er die Klinke der nächsten Tür herunterdrückte und er mit gezogener Waffe den Raum sicherte. Er hatte die Luft angehalten jetzt stieß er sie geräuschvoll aus. „Sauber!“ „Dann weiter Maxwell.“ Martinez besaß einen unverwechselbaren Akzent, der seine spanischen Wurzeln offenbarte.
    Im Flur zurück sahen sie gerade, wie der Chief mit gezogener Waffe das nächste Zimmer betrat. Der Gang machte eine Biegung, führte dann weiter gerade aus. Nach circa vier Metern endete er vor einer Doppeltür. Was auch immer dahinter lag, sie würden es gleich wissen. Er blickte zum Chief, auf sein Nicken riss Jamie den Türflügel gleichzeitig mit Martinez auf…

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    2 Mal editiert, zuletzt von Sabrina (11. August 2018 um 17:55)

    • Offizieller Beitrag
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    Sie sollen keine Chance haben (Ich glaube Komma) Beweismittel zu beseitigen_oder jemanden telefonisch zu warnen, verstanden?

    Leerzeichen

    Die huschenden schwarzer Gestalten verschmolzen fast gänzlich mit den Schatteninseln, der heraufziehenden Dämmerung.

    schwarzen

    Seine Nackenhaare hatten sich aufgerichtet, sie kribbelten vor Hochspannung.

    Ist nicht falsch, aber es liest sich etwas holprig. Vielleicht nur Spannung?

    „Weiter!“ Jamie suchte Deckung hinter einem Mauervorsprung,_ gleich am Eingang der Gasse.

    Leerzeichen

    Fahles Tageslicht fiel trübe auf die Backsteinmauer, des gegenüber liegenden Gebäudes.

    Das Komma kann weg
    Und gegenüberliegenden zusammen

    Ein dunkler Flur (Komma) von dem andere Türen abzweigten (Komma) lag hinter der nicht verschlossenen Hintertür.

    Martinez nickte ihm zu, ehe er die Türklinke (Klinke) der nächsten Tür herunter drückte (zsm) und er mit gezogener Waffe den Raum sicherte.

    Im Flur zurück (Komma) sahen sie gerade wie der Chief mit gezogener Waffe das nächste Zimmer betrat.

    Er blickte zum Chief, auf sein nicken riss Jamie den Türflügel gleichzeitig mit Martinez auf…

    Groß


    Sie haben das Obdachlosenheim also erreicht und auch schon betreten. Na dann bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Ich habe ja fast die Befürchtung, dass die Leute sich dort dünn gemacht haben und sie keinen mehr finden werden. Oder aber, wenn doch, dann sagt keiner etwas. Wir wissen ja, dass Casey nicht dort, sondern in irgendeinem kranken Krankenhaus (höhö) sitzt. ^^
    Atmosphärisch geschrieben. ^^

    LG, Kyelia

  • Liebe @Sabrina,

    falls du irgendwann nochmal ins Forum kommst, dann bitte, bitte, bitte lass uns wissen, wie das ausgeht hier. Jetzt hab ich mich durch den ganzen Thread gekämpft, um am Ende zu erfahren, dass du an der spannendesten Stelle aufgehört hast. Genauso ging es mir schon bei "Gefangen".
    Schade. Ich lese wirklich unheimlich gern bei dir, aber jetzt muss ich mir wohl in Zukunft vor dem Anfang erstmal die letzte Seite anschauen, ob die Geschichte abgeschlossen ist (und dabei hoffen, dass ich mir nicht selbst das Ende spoilere durch einen unbedachten Blick) :/
    Hier hab ich wirklich Post auf Post verschlungen und förmlich mit Jamie mitgefiebert. Caseys Verhalten fand ich einfach nur leichtsinnig, das war fast zu erwarten, dass das schiefgeht. Was hat sie sich nur dabei gedacht???
    Naja, egal. Ich such mich jetzt eine neue Geschichte von dir. ^^

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

    ___________________

  • Sorry Tariq, das du jetzt schon wieder eine Unvollendete von mir erwischt hast.
    Aber die Suche lohnt sich ich habe hier einiges geschrieben, unter anderem auch Robin Hood Geschichten :newspaper: . Siehe Return of the Roots- Zurück zu den Wurzeln im High Fantasy Bereich Vieleicht kannst du dich für eine davon erwärmen und gibst mir ein Feedback. Die hätte ich eventuell auch in voller Version oder sogar lieferbar, Grins. Nur falls du Nachschub brauchst.

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  • Siebtes Kapitel

    Samuel Jakobs hielt unwillkürlich die Luft an. Seine ganze Nackenmuskulatur schmerzte vor Anspannung. Martinez blickte über die Schulter und er nickte ihm zu. Los! Die beiden Seiten der Doppeltür wurden gleichzeitig aufgerissen. Martinez und Maxwell suchten Deckung dahinter und er hatte mit Sinclair freies Schussfeld.
    Mit seiner Stabtaschenlampe im Anschlag leuchtete er ins Innere. Im Halbdunkel registrierte er provisorische Pritschen, dicht an dicht. Auf ihnen konnte er zugedeckte Gestalten ausmachen.
    „Der Schlafsaal des Obdachlosenheims.“, raunte er den Agents zu. Nach vorne gewandt informierte er die Überraschten. „FBI! Bleiben Sie wo sie sind! Bitte, verhalten sie sich ruhig. Ihnen wird nichts passieren!“ Die Gestalten regten sich zwar, einige stützten sich auf aber folgten seinen Anweisungen.
    Der Saal war ein langgestreckter Raum. Vier Bettreihen, cirka Zehn Betten in jeder Reihe. Der Zwischenraum, zwischen den Pritschen bot genug Platz. Sie mussten auf die andere Seite des Saals gelangen. Im Dachbereich gab es vier große Luken. Jakobs sah auch die Doppeltür am Ende des Saals. Sie führte mit Sicherheit zum forderen Teil des Gebäudes, dort mussten sie hin!
    „Maxwell, Martinez, nehmen die mittleren Bettreihen. Sinclair und ich geben euch Deckung!“ Alle nickten dem Chief zu. Er konnte nichts dagegen tun, dass das flaue Gefühl in seiner Magengegend weiter zunahm.
    „Jungs, passt auf eure Ärsche auf, verstanden? Los!“


    Der Raum war stickig trotz der Größe. Jamie sah im Halbdunkel, die geschlossenen Dachluken und fluchte. Der Schweiß rann ihm in den Nacken. Die Schusswunde schmerzte, doch er biss die Zähne zusammen während er angespannt seine Waffe im Anschlag hielt.
    Aus dem Augenwinkel behielt er dabei Martinez im Blick und passte sich unbewusst seinem Schritttempo an. Seine Stablampe huschte von Bett zu Bett, leuchtete in überraschte Gesichter. Einige drehten sich murrend weg. Vielen sah man das Leben auf der Straße an, gezeichnet von Drogen und Alkohol…
    „Hinter jedem Gesicht steckt ein Schicksal, Jamie, eine Geschichte.“ Casey´s Worte, die ihm einfielen, ließen ihn scharf die Luft einziehen. „Verdammt!“ Nicht jetzt!
    Er konzentrierte sich wieder auf seine Aufgabe. Die Hälfte der Betten hatte er bereits geschafft, als Jamie eine huschende Bewegung im Augenwinkel wahrnahm. Gleichzeitig warnte ihn Sinclair. „Jamie!“ Seine Reflexe übernahmen in diesem Augenblick die Kontrolle. Er reagierte in Sekundenbruchteilen und keinen Moment zu spät.
    „Stehen bleiben FBI!“, hörte er den Chief schreien, während Jamie sich bereits abstieß. Er bekam den Hünen, der gerade flüchten wollte von hinten zu fassen. Durch Jamies Schwung kam der Mann aus dem Gleichgewicht und sie fielen beide vorn über, auf das nächste Bettgestell.
    Jamie schoss beim Aufprall der Schmerz durch die Schulter. Der Kerl bäumte sich unter ihm auf. Kampflos würde dieser Koloss nicht nach geben. Jamie konnte durch die Kleider die Muskelberge fühlen, die sich anspannten. Er gab dem Mann einen Stoß in die Nierengegend. Ein Haltegriff, der dem Kerl die Luftzufuhr Abschnitt setzte ihn schachmatt.
    Jamie fühlte wie die Gegenwehr nachließ, verdrehte ihm die Handgelenke auf den Rücken. Mit einem Stripp fesselte er sie und rappelte sich auf. Mittlerweile hatte er auch erkannt, wenn er da gefangen hatte. Bei der unbändigen Wut, die er jetzt aufsteigen fühlte, viel es ihm schwer, nicht zu grob mit ihm zu sein.
    Jamies Fang war kein anderer als Ian Dicksen, Helfer von Doktor Norten und Angestellter des Obdachlosenheims! Das ist dass widerliche Schwein, was Casey entführt hat! Ich werde es aus ihm herauspressen, wohin sie Casey gebracht haben!

    „Feierabend! Endstation!“,zischte Jamie ihm wütend ins Ohr. „Vorwärts!“ Mit lautem Krachen flog in diesem Moment, die gegenüberliegende Türe auf. Männer des Swat- Teams und Kollegen des FBI´s sicherten die Türen. Zum ersten Mal in dieser Nacht schöpfte Jamie so etwas wie Hoffnung. Zumindest waren sie einen kleinen Schritt weiter gekommen.

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    4 Mal editiert, zuletzt von Sabrina (3. Oktober 2018 um 20:22)

  • Auf Wunsch von Miri, fass ich die bisherigen Ereignisse noch einmal in Kurzform zusammen. Sollte etwas nicht verständlich sein, so bitte ich denjenigen mich darauf anzusprechen. Danke

    Wie folgt… Agent Casey ist als verdeckte Ermittlerin in ein Obdachlosenheim eingeschleust worden. Bei dem Einsatz geht alles schief und Casey wird als potenzielles Opfer überwältigt, betäubt und entführt. Ihr Boss, Chief Jakobs und Distrikt Sheriff Green warten vergeblich am Treffpunkt auf ein Lebenszeichen von Casey. Agent Jamie Maxwell ein Kollege und Freund ahnt mittlerweile, dass Casey in der Klemme steckt und schaltet sich in die Ermittlungen ein.
    Derweil versucht Casey zu realisieren wo sie ist, was man mit ihr tut. Sie versucht sogar einen Fluchtversuch, der aber scheitert. Danach lässt man ihr nicht mehr die Chance. Betäubt von Medikamenten werden Untersuchungen und Tests an ihr vorgenommen.
    Im Laufe der Ermittlungen wird dem Chief und seinen Leuten klar, dass die Angestellten des Obdachlosenheims Casey entführt haben und auch der Leiter ein gewisser Dr. Norten, die Finger mit im Spiel hat. Leider fehlen noch immer die nötigen Beweise.
    Jamie ahnt, dass er so nicht weiter kommt und schaltet einen Informanten ein. In einem U-Bahn Station wird Jamie angegriffen, kann aber Face seinen Informanten überwältigen und seine Helfer in die Flucht schlagen. Jamie nimmt ihn in die Mangel und erfährt einige wichtige Infos zu Dr. Norten unter anderem wer den Doktor des Öfteren unter Druck setzt. Auf dem Weg zu seinem Wagen lauert Jamie jemand auf und Jamie wird angeschossen.
    Dr. Stephan Miller, ein sehr ehrgeiziger Arzt mit fragwürdigen Ambitionen übernimmt Caseys Fall. Im Laufe der Untersuchungen fallen ihm immer mehr Ungereimtheiten auf, die nicht so Recht zu der Geschichte passen, von der Alkohol und Drogen Abhängigen Frau. Woher er die Infos hat? Auf jeden Fall weckt sie sein Misstrauen und er ordnet weitere Untersuchungen an, die ihm Klarheit geben werden.
    Zurück im Präsidium ist Jamie Augenzeuge einer Pressekonferenz und lernt Miss Brown die Staatsanwältin für den Fall kennen. Im anschließenden spannungsgeladenen Gespräch, stellt sie und Jamie die Fronten klar. Der Chief bekommt von ihr grünes Licht für den Durchsuchungsbeschluss, auch Aufgrund von Jamies Infos. Sie sagt ihm aber auch klar, dass die Beweislage sehr dürftig ist und sie mehr braucht. Im Morgengrauen stürmen Einsatzkräfte des Sweat Teams mit dem FBI das Obdachlosenheim. Jetzt müssen sie heraus finden wohin man Casey entführt hat. Die Zeit drängt und die Uhr tickt…

    Viel Spaß weiterhin bei fiebern
    PS: Hoffentlich waren es nicht zu :D viele Namen

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    Einmal editiert, zuletzt von Sabrina (11. August 2018 um 17:57)

  • Chief Samuel Jakobs lehnte sich seufzend im Drehstuhl zurück. Mit gespreizten Fingern fuhr er sich durch das kurze Haar. Ein Blick auf die Wanduhr brachte ihm Klarheit. Die fluoreszierenden Zeiger auf dem schwarzen Zifferblatt zeigten 6.40 Uhr. Agent Casey Morgan galt seit knapp Vierzehn Stunden als vermisst. Jetzt war es an ihnen, die Beweise und Dokumente zu sichern.
    Eine Spezialeinsatztruppe der Spurensicherung war bereits damit beschäftigt im Hinterhof des Obdachlosenheims alles zu untersuchen. Ihm viel die Aufgabe zu die Staatsanwältin zu informieren. Das Büro in dem er jetzt saß hatte die Spussi, Spitzname der Spurensicherung, bereits frei gegeben. Einzig allein die Sichtung der Aktenberge stand noch bevor.Jakobs würde sich im Anschluss den Papieren widmen.
    „Nun, gibt es etwas Neues?“ Das war die erste Frage, die Jakobs hörte, kaum dass er die Nummer der Staatsanwältin gewählt hatte. Sie musste auf seinen Anruf gelauert haben. Man hörte deutlich die Spannung und Ungeduld in ihrer Stimme.
    Sie will Ergebnisse, Beweise, am besten sofort, doch dafür brauchte er verdammt noch mal mehr Zeit. Zeit, die Casey nicht hat! Fügte er in Gedanken hinzu. „Miss Brown, der Heimleiter Doktor Alan Norten und einer seiner beiden Mitarbeiter, ein gewisser Ian Dicksen, konnten dingfest gemacht werden. Der zweite Angestellte, ein Franklin Smith, ist flüchtig. Die Fahndung nach ihm läuft. Der Einsatz lief ansonsten reibungslos. Wir haben bereits mit den Befragungen der Obdachlosen begonnen und den Verhören der Verdächtigen, Miss Brown.“

    Eine Pause entstand, während er darauf wartete, dass sie etwas sagte. Nach endlosen Minuten, so kam es ihm vor, hielt er es nicht länger aus. „Staatsanwältin Brown?“ „Schon mit einem Ergebnis, Chief?“„Bisher verweigern beide die Aussage aber wir werden sie zum reden bringen. Die Spurensicherung hat bisher nichts, aber wir stehen erst am Anfang…“

    Ihm kam es so vor, als wollte die Staatsanwältin etwas sagen. Deutlich hörte er wie sie am Hörer tief Luft holte und sie dann wieder ausstieß. Ihre Stimme klang rau, bei den anschließenden Worten.
    „Ich hoffe für Agent Morgan, dass man Hinweise findet, wo man sie festhält.“ Chief Jacobs Stirnfalten vertieften sich. Bekam hier der gnadenlose Ruf von Staatsanwältin Brown Risse? Doch im nächsten Moment wurde ihm die Illusion wieder genommen.
    „Ansonsten sehe ich keinerlei Möglichkeit, weitere Schritte einzuleiten Chief, so leid es mir für eine gute Ermittlerin tut.“ Ihre Worte wirkten auf ihn wie eine kalte Dusche. Eiskalt dieses Weib! „Ich halte sie auf dem Laufenden, Miss Brown.“ Er hörte das Klicken in der Leitung und Jakobs stieß einen leisen Fluch aus.

    „So schlimm?“ Distrikt Sheriff Simon Green schaute ihm wissend von der Tür entgegen. „Schlimmer! Das ist eine Viper in unserem Nest! Man muss Acht geben, sonst wird man selbst zu ihrer Beute!“

    Simon Green trug noch immer die schusssichere Weste vom Einsatz und löste jetzt die Kletterverschlüsse. Beim Abstreifen sah Simon die großen Schweißflecken darunter.
    "Wenn wir wieder im Büro sind, kannst du duschen und mein Ersatzhemd haben. Müsste dir passen.“
    „Müsste, ist gut. Ich habe einige Pfund zugelegt, seit wir uns ein Zimmer auf der Polizeischule geteilt haben.“
    Beide grinsten sich an. Doch der Augenblick war schnell vorbei.
    "Brauchst du Hilfe beim Sichten der Akten?“
    „Ein starker Kaffee, das wäre mir lieber. Und diesem Dr. Norten gehörig in die Mangel nehmen.“
    Bisher hatte Green die Befragung geleitet. Dieser zuckte mit den Schultern.
    „Versuch du dein Glück. Und ich fang mit den Papieren an.“ Im Vorbeigehen raunte Green ihm zu. „Samuel, wir werden herausfinden wo dein Agent ist und dann, machen wir diesen Saftladen hier dicht!“
    Er kannte seinen Freund gut genug, um zu wissen wie Jakobs dachte. Er würde nicht eher Ruhe geben, bis sie Agent Casey gefunden hatten. Das war er ihr schuldig.

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    5 Mal editiert, zuletzt von Sabrina (3. Oktober 2018 um 20:28)

  • Hi, endlich habe ich es geschafft aufzuholen. Der FBI-Einsatz lief gut. Stimmungsvoll vor allem am Anfang, als sie in der Gasse waren. Auch der Realismus bleibt hoch. Eine Staatsanwältin wird natürlich keinen Freibrief ausstellen. Die Reaktionen der anderen Polizisten ist übrigens absolut gelungen und gut in Szene gesetzt. Mehr als die Augen verdrehen wird kein Einsatzleiter machen, wenn ein Beamter mit Rückendeckung seines Vorgesetzen in eine Durchsuchung rein will, trotz frischer Schußverletzung.
    Auch das Verletzungsbild ist dir übrigens gut gelungen.

    Einzig wo ich meckern muss ist die Formatierung. Du solltest (vor allem im letzten Abschnitt) dann doch verstärkt darauf achten, dass die wörtliche Rede in einen neuen Absatz kommt. Es ist recht schwer so zu lesen. Auch die ganzen (unnötigen) Leerzeilen bringen einen ein wenig ins stolpern.
    Aber inhaltlich wie gesagt ist alles top! :)

  • Wohooo, so viele Teile habe ich ja gar nicht verpasst :D
    Super die Zusammenfassung :D

    Hier ein paar Kleinigkeiten im Spoiler:

    Spoiler anzeigen

    Eine Spezialeinsatztruppe der Spurensicherung, (kein Komma) war bereits damit beschäftigt im Hinterhof des Obdachlosenheims alles zu untersuchen.

    Ihm viel die Aufgabe zu, (kein Komma) die Staatsanwältin zu informieren.

    fiel

    Der zweite Angestellte (Komma) ein Franklin Smith (Komma) ist flüchtig.

    Eiskalt dieses Weib!

    Am End hat sie was mit der Sache zu tun? =O
    Man weiß es nicht. Ich kann immer noch nur spekulieren, aber ich bin auch echt schlecht in sowas XD
    Wäre keine gute Ermittlerin ...

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Danke für deine Hilfe Miri! Und danke Schreibfeder das du die Zeit gefunden hast.
    Was deine Vermutung angeht die Staatsanwältin betreffend na ja...
    Das war pure Absicht, das es dem Leser einleutend erscheint, also habe ichs wirklich hinbekommen das der Leser es denkt.
    Ob es dann zutrifft?
    Du kennst mich, nichts wird verraten. Vielleicht ist es auch nur eine falsche Fährte die ich lege?
    Wer es wissen will muss weiterlesen und mitfiebern. Dabei viel Spass! :D

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  • Hallo Sabrina,

    ich steige mal mit ein, da es hier offensichtlich nach langer Zeit weitergeht :) Ich habe jetzt erst mal nur Prolog Teil 1 und 2 gelesen.
    Bist du an Korrekturvorschlägen interessiert? Ich habe mal ein paar Anmerkungen in den Spoiler gepackt, wobei ich gesehen habe, dass einige Dinge bereits von anderen angesprochen worden sind...korrigierst du den Text hier im Forum? Oder nur in deinem Dokument?
    Ansonsten lese ich gerne weiter...bin schon gespannt, was der armen Casey passiert ist...

    Spoiler anzeigen

    Prolog Teil 1

    „Hallo Casey.“ Ich antworte nicht, dass tue ich nie, stattdessen wandert mein Blick zu dem Kaffeebecher.

    das

    Ich höre das feine Knacken und das Knistern der Deckenbeleuchtung, unterbrochen von dem Kratzen des Stuhls auf dem Fließenboden, als er hin und her damit rutscht.

    Vorschlag: als er damit hin-und herrutscht. (?)...ich finde es im Übrigen sehr geil, wie du ihre Wahrnehmung beschreibst und die Details ihrer Umwelt widergibst...


    Schwarz-weiße Fließen bedecken den Boden...Ich höre das Kratzen des Stuhls auf dem Fließenboden, ...Ich höre das feine Knacken und das Knistern der Deckenbeleuchtung, unterbrochen von dem Kratzen des Stuhls auf dem Fließenboden

    Fliesen / Fliesenboden.....den kratzenden Stuhl auf dem Fliesenboden hast du gleich 2x drin...


    Mein Blick schweift durch den Raum, registriert die mintgrün verputzten Wände. Die Tür und der langgezogene Spiegel daneben.

    den langgezogenen (?)

    Prolog Teil 2:


    Mein Herz rast ich habe Angst....Mein Herz rast in wildem Takt

    klingt recht ähnlich, könnte man vielleicht etwas abwandeln....vielleicht: mein Herz schlägt viel zu schnell in meiner Brust...mein Herz hämmert in wildem Takt...


    Ich schrei, schlage um mich, reiß die Augen auf.

    Hier bin ich hängengeblieben...ich denke, ich würde hier eher schreiben: Ich schreie, schlage um mich, reiße die Augen auf.


    seinen Übelkeitserregenden Atem riechen...


    Übelkeit erregenden (?)


    Ich sehe im grellen Licht der Leuchtstoffröhren, denn schwarzen Mascara auf ihren Wimpern...

    den


    In diesem Moment wird die Türe aufgerissen.

    Einer meiner absoluten Lieblingsfehler...es müsste "Tür" heißen (wenn ich mich nicht irre :) )


    Ich sehe Sie näher kommen


    sie näherkommen


    Ich bin ihnen ausgeliefert, unfähig mich gegen Sie zu wehren und Sie tun mir weh…


    klein, weil in dem Fall keine Höflichkeitsanrede


    Ich sehe seinen weißen Arztkittel, der vor meinen Augen verschwimmt. Stattdessen hat er grüne OP Kleidung an,

    Verstehe ich nicht. Was trägt er denn nun? Einen weißen Kittel oder grüne OP-Kleidung?


    „Geben Sie ihr drei Milliliter, intravenös!“ Sagt eine tiefe Stimme

    „Geben Sie ihr drei Milliliter, intravenös!“, sagt eine tiefe Stimme...

    LG,
    Rainbow

  • Natürlich bin ich super dran interessiert wenn du verbesserungen im Text mir schickst, Rainbow. Übrigens wunderschöner Nick Name. :D
    Schön das du mit lesen tust. Zu deinen Fragen ich verbessere es sowohl im Forum wie auch auf meinen Orginaltext. Bin für jedes Feedback dankbar.

    Also weiter lesen und mir Feedback geben.

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.

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  • Hallo Sabrina,

    ich habe Post 6 gelesen. Hier kommen meine Anmerkungen dazu :)

    Spoiler anzeigen

    Die Frauenstimme am anderen Ende forderte Verstärkung in der Nähe an.
    Der Hafenbezirk mit seinen Liegeplätzen verlief parallel zur Unionroad. Casey nahm das Funkgerät, drückte die Sprechtaste und meldete sich mit Namen, Dienstnummer und Position. Die Stimme am anderen Ende gab ihr kurze Informationen

    Die Satzanfänge klingen recht ähnlich

    Casey nahm das Funkgerät, drückte die Sprechtaste und meldete sich mit Namen, Dienstnummer und Position. Die Stimme am anderen Ende gab ihr kurze Informationen, was den genauen Tatort betraf und was die Kollegen vor Ort schon der Dienststelle gemeldet hatten. Eine männliche Leiche an einem der Anlegeplätze!
    Sie sah Hundert Meter voraus die Abfahrt zum Hafen ausgeschildert. Casey setzte den Blinker ihres Fords. Des Öfteren wurde sie dank des Autos von ihren männlichen Kollegen aufgezogen. Er war nicht das neuste Model aber sie hing an dem alten Ford. Sie verband damit Erinnerungen an ihren Grandpa, er hatte dasselbe Model gefahren.
    Casey nahm die Abfahrt zum Hafen,

    Hier beginnst du drei Sätze kurz hintereinander mit Casey...vielleicht kann man das durch Umstellen des Satzes etwas variieren. (?) Oder indem man ein schönes Adjektiv davorsetzt...zum Beispiel: Aufgeregt nahm Casey das Funkgerät...oder so.

    Sie ließ den Ford ausgehen und stieg aus.

    Das klingt irgendwie merkwürdig...vielleicht eher: Sie parkte den Wagen und stieg aus (?)

    Dort gab es größere Lastkähne zum löschen der Ladung.

    Löschen

    Auch der blase Hauttyp und die Sommersprossen passten dazu.

    blasse

    . „Special Agent Casey Morgan. Was haben wir hier?“

    Mir fällt jetzt erst auf, dass du die wörtliche Rede immer in kursiv setzt. Ich kenne das so ehrlich gesagt nicht und ich muss gestehen, dass es mich etwas verwirrt. Kursiv mache ich normalerweise nur Gedanken oder wenn ich etwas besonders hervorheben will. :hmm:

    Im gehen streifte sie die Latexhandschuhe über. Sie gehörten zu ihrer Standard Ausrüstung.

    Gehen...Standardausrüstung oder Standard-Ausrüstung


    „Um 16.45 ging in der Zentralle eine Meldung ein

    Zentrale


    Jones begann zu berichten. „Um 16.45 ging in der Zentralle eine Meldung ein, dass am Kai 36 etwas gesichtet wurde. Der Anruf kam anonym und es wurde gleich aufgelegt.“ Casey runzelte die Stirn. „Dieser Jemand sprach nicht von einer Leiche?“ Jones schüttelte den Kopf

    Deine Satzanfänge beginnen sehr häufig mit dem Subjekt und der Satz klingt vom Aufbau her monoton. Also quasi gleiche Sache wie oben. Wenn du den Satz ein bisschen umstellst oder zum Beispiel durch ein schönes aussagekräftiges Adjektiv einleitest, könntest du das schon umgehen. Aber auch hier gilt natürlich, es zu variieren :)


    Er nickte ihr zu. Jones machte ihr Platz.
    Das dunkle Haar
    bedeckte einen Großteil des Gesichts. Der Kopf war halb von einer Armbeuge bedeckt.

    Hier sprichst du erst von Jones und dann kommt sofort das "dunkle Haar" der Leiche isn Spiel. Das hat mich zuerst beim Lesen irritiert.
    Vielleicht kannst du es für so Deppen wie mich klar machen, dass es nun um den Toten geht? Was weiß ich...das dunkle Haar des Toten bedeckte einen Großteil seines Gesichtes....blabla (?)


    Verdammt, dass hätte ihr auffallen müssen.

    das

    Ansonsten kann ich nur sagen: was für Deppen! Selbst, wenn es der erste Leichenfund der beiden jungen Polizisten ist, kommt es mir merkwürdig vor, dass sie noch nicht gehandelt haben. Ich hätte gedacht, dass solche Abläufe an der Polizeiakademie von Anfang an eingetrichtert werden...Aber nun gut.

    Bin gespannt, wie`s weitergeht.

    LG,
    Rainbow

    Hey Sabrina,

    hier kommen meine Anmerkungen zu Post 10, 14, 18 und 20 :)

    Spoiler anzeigen

    Post 10:

    Sie drehten den Kopf wieder nach vorne.

    Sie drehten oder sie drehte? Eigentlich war es nur Casey, die sich zu ihrem Kollegen umgedreht hatte...? :hmm:


    Oft genug, dass wusste Casey,

    das


    Das Obdachlosenheim in Baltimore war einer der Parallelen

    eine

    Sie hob die Hand, Green deutete auf sie. „Ja?“ „Agent Casey Morgan, Sir.“ Stellte sie sich dem Distrikt Officer vor.

    Hier ist die wörtliche Rede in eine Zeile gerutscht. Vielleicht ein Formatierungsfehler...


    Bisher stellten die Zeitung lediglich Thesen an, was die Sache betraf.

    entweder: "stellte die Zeitung" oder "stellten die Zeitungen"....außerdem: müsste es nicht heißen: die Zeitung stellte Thesen auf? Thesen anstellen habe ich noch nie gehört ^^


    Post: 14

    Den Rückblick in Caseys Vergangenheit hast du wirklich ziemlich gut hinbekommen. :thumbsup:

    Nur noch Distrikt Offizier Green war in eine Unterhaltung mit ihrem Leitender Vorgesetzten Chief Agent Samuel Jakobs vertieft.

    mit ihrem Leitenden Vorgesetzten

    „Ich kenne es! Ich war schon einmal dort, Sir!“ „Kommen Sie, Agent Morgan. In meinem Büro sind wir ungestörter.“

    Auch hier ist die wörtliche Rede von zwei Personen in eine zeile gerutscht. Das irritiert beim Lesen ein wenig.

    Post 18:
    nix zu meckern :) Die Situation, in der Casey mit sich ringt und sich schließlich doch einen Ruck gibt, die anderen in ihre Vergangenheit einzuweihen, hast du gut beschrieben.

    Post 20:

    Mit dem offenlegen eines Teils ihrer Vergangenheit war es ihr gelungenden sein Vertrauen zu gewinnen.

    Offenlegen

    Eine Vereinigung, die sich auf Organhandel international spezialisiert hatte.

    warum nicht einfach "internationalen Organhandel" ? Klingt für meine Ohren irgendwie einfacher.


    Nur das blase Mädchen, mit den ernst blickenden Augen wollte nicht so Recht zu ihnen passen.


    blasse...recht...


    Bei dem Gedanken musste sie Lächeln, gleichzeitig fühlte sie den schmerzhaften Stich, denn Casey immer fühlte, wenn sie an ihren Grandpa dachte.

    lächeln...den

    Aber er war nicht der Erste, denn sie aus ihrer Familie verloren hatte…

    den

    Es bleibt spannend! Bin gespannt, wie es weitergeht :)

    LG,
    Rainbow

  • Hey,

    hier kommen meine Anmerkungen zur 22, 24 und 27 :)

    Spoiler anzeigen

    Insgesamt eine ganz interessante Entwicklung. Bin gespannt, wer sich hinter dem Kerl verbirgt, der Caseys Kindheit auf so grausame Weise geprägt hat...der Pfleger, der für die Mutter gekommen war? Hörte sich zwischendurch mal so an. Was hat er bloß mit ihr angestellt?
    Mir kam ja zwischendurch schon ein ganz anderer Gedanke, der aber ziemlich verrückt ist. Ich dachte, dass vielleicht in Wahrheit Casey die Durchgeknallte ist, die eventuell selber etwas mit den Morden zu tun hat...okay, okay, ich weiß...das ist ziemlich weit hergeholt...aber ich versuche ja in alle Richtungen zu denken :)
    Was Jamie betrifft, kann ich im Moment nicht sagen, dass ich ihn sonderlich sympathisch finde. Scheint son kleiner Macho-Arsch zu sein...und Casey fährt auch noch auf ihn ab. ts...ts...ts

    Naja, hier kommen meine Anmerkungen:

    Post 22:

    Ein lebenswichtiges Organ, dass jemand brauchte, denn man von Herzen liebte.

    das....den

    Post 24

    Es ist so warm, das die Luft über der Erde flimmert.

    dass


    Er ist bei Ma im Krankenhaus, hat mir Grandpa erzählt und das er heute hierher kommt

    dass


    Da ist so ein Gefühl, ganz tief bei mir drin, dass es mir verrät.

    das (weil bezieht sich ja auf "Gefühl")


    Dieser Fall wühlte sie Emotional viel zu sehr auf.

    emotional

    Post 27:

    Emotionaler Erschöpfungszustand, nannte man das in Ärztekreisen.
    Der Fall weckte zu viele Erinnerungen, traumatische Erlebnisse aus ihrer Kindheit… Dinge, die sie Jahrelang verdrängt hatte und das aus gutem Grund…

    Ich glaube, ich würde das gar nicht nochmal so einstreuen, weil der Leser sich doch bislang schon ein ganz gutes eigenes Bild machen konnte...diese Rückschlüsse wird er garantiert selber ziehen ^^ ...es wirkt sonst immer so sehr, als wolle man versuchen, den Leser mit der Nase auf etwas zu stoßen, was eigentlich offensichtlich ist. (verstehst du, was ich meine?)


    Ihr Gesicht wurde ernst beim zweiten Anrufer, denn sie sofort erkannte.

    Irgendwie klingt der Satz für meine Ohren merkwürdig...Ich glaube ich würde wahrscheinlich schreiben: Beim zweiten Anrufer wurde ihr Gesicht ernst. Sie erkannte ihn sofort.... oder so.


    Casey überlief ein wolliger Schauer und sie lehnte sich mit einem Lächeln zurück

    vielleicht eher wohlig?


    Jamie! Ich hätte mir denken können, das du es bist.“


    dass


    Sie ließ ihn Minutenlang schmorren, ehe sie antwortete.

    minutenlang schmoren


    Las dich nicht immer von ihnen einspannen, Jamie hört du?“


    Lass


    „Was den Fall betrifft…“, ihr war es nicht erlaubt über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu reden. „Jamie ich kann dir nicht mehr zu den aktuellen Ermittlungen sagen, sorry...

    Irgendwie ist es doppelt gemoppelt, wenn du die Fakten vorher erklärst und Casey das Ganze dann noch einmal sagen lässt...vielleicht könnte sie zumindest nadere Worte dafür finden: "....ich kann dir im Moment auch nicht mehr zu dem Fall sagen....oder sowas.


    Sie hörte ihn luft holen doch ehe er etwas sagen konnte, drückte sie den roten Knopf am Hörer, die Leitung erstarb.


    Luft

    Seine Ansichten dies bezüglich, waren mehr als veraltet.

    diesbezüglich....

    LG,
    Rainbow