Kommasetzung


  • Vielleicht haben mittlerweile ein paar mitbekommen, dass Kommasetzung meine große Leidenschaft ist. Und wenn wir uns allen selbst mal an die Nase fassen, müssen 90% der Leute hier zugeben, dass sie teilweise wenige, teilweise sehr viele Regeln nicht können.
    Deswegen hatte ich die Idee zu diesem Thread hier. Erstens könnt ihr hier Fragen zur Kommasetzung stellen - ob allgemein oder auf einen bestimmten Satz bezogen - und zweitens können hier auch Regeln, die häufig falsch gemacht werden, vorgestellt werden.


    Ich fang mal gleich an mit dem Fehler, der mir hier am häufigsten auffällt:


    Die wörtliche Rede


    "Ich habe Hunger", sagte er.
    Das ist die Grundregel. Wenn ihr die wörtliche Rede benutzt und danach noch einen Satz anhängt, wie es gesagt wird (sagte er, rief er, fragte er, ...), dann kommt nach den Gänsefüßchen ein Komma. Das Wort direkt nach dem Komma wird natürlich klein geschrieben, da ja kein neuer Satz beginnt. Außerdem wird in der wörtlichen Rede selbst auf Punkte verzichtet, da der Satz ja noch nicht in sich abgeschlossen ist, sondern noch eine nähere Erklärung folgt, wie etwas gesagt wird. Fragezeichen und Ausrufezeichen sind aber sehr wohl erlaubt:
    "Hast du wohl noch nichts gegessen?", erwiderte sie.
    "Nein, ICH HABE HUNGER!", schrie er nun fast.
    Achtet hier darauf, dass auch bei ? und ! in der wörtlichen Rede nach dem Komma klein weitergemacht wird.


    "Ich habe Hunger." Er klang trotzig.
    Wie ihr seht, sieht die Sachlage ganz anders aus, wenn nach der Wörtlichen Rede mit einem vollständigen Satz weitergemacht wird. Dann wird auch die wörtliche Rede wie ein in sich vollständiger Satz behandelt: Es muss ein Punkt noch vor den Gänsefüßchen gesetzt werden. Außerdem bleibt das Komma ganz weg - schließlich kommt danach ja etwas Eigentändiges. Dasselbe gilt natürlich auch für ? und !:
    "Hast du wohl noch nichts gegessen?" Besorgt musterte sie ihn.
    "Nein, ICH HABE HUNGER!" Anscheinend war er kurz davor, zu weinen.


    "Ich glaube", sagte er nachdenklich, "dass ich etwas zu Essen vertragen könnte."
    Die Königsdisziplin: Einschübe. Wenn ihr in der wörtlichen Rede einen Satz unterbrecht, wird in der ersten Hälfe der Punkt weggelassen (schließlich haben wir ja noch keinen vollständigen Satz) und dafür wie im ersten Beispiel ein Komma hinter die Gänsefüßchen gesetzt. Es wird klein mit dem Einschub weitergemacht und danach kommt schon wieder ein Komma - ihr wart mit dem ursprünglichen Satz ja noch nicht fertig, also wird auch hier klein weitergemacht. Ist die wörtliche Rede dann beendet, wird ein Satzzeichen gesetzt. Hier sind ? und ! natürlich fehl am Platz (zumindest im ersten Teil der Unterbrechung), weil man eine Interpunktion ja nicht einfach mitten im Satz setzen kann.



    Falls ihr zur wörtlichen Rede noch Fragen habt, her damit! Oder könnt ihr euch eine bestimmte Regel einfach nicht merken und hättet sie gerne nochmal erklärt? Dann raus damit :D


    Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.

    2 Mal editiert, zuletzt von Phi ()

  • Als-Sätze und Vergleiche


    Ein weiterer beliebter Fehlerquell: als-Sätze. Das trickreiche hier ist, dass es verschiedene Arten gibt.


    1) Temporal


    Ich lag gerade auf dem Bett, als plötzlich die Tür aufging.
    Hier gibt es gar keine Diskussion: vor einem temporalen (=zeitlichen) als wird ein Komma gesetzt. Ihr erkennt es leicht daran, dass der als-Satz etwas beschreibt, was jetzt in diesem Moment passiert (ist). Weitere Beispiele:
    Ich sah fernsehen, als es an der Tür klopfte.

    Er lachte mich an, als er in das Becken sprang.



    2) Komparativ


    Es schmeckte besser, als ich es erwartet hatte.
    Es schmeckte besser als erwartet.

    Wie ihr seht, gibt es hier wieder Unterschiede. Bei einem komparativen (=vergleichenden) als muss man darauf achten, wie der Vergleich gestaltet ist. Ist er wie im ersten Fall ein eigenständiger Satz mit einem Verb, muss ein Komma gesetzt werden. Verbindet das als allerdings nur Satzteile, ohne dass diese einen eigenen Satz bilden könnten , dann wird das Komma weggelassen. Dasselbe gilt übrigens auch mit "wie":
    Es war genauso langweilig, wie du gesagt hattest.
    Es war genauso langweilig wie gesagt.


    Ein "wie du gesagt hattest" kann man zu einem "Du hattest gesagt" umstellen. Ein "wie gesagt" kann man stellen wie man will, es kommt nichts vernünftiges dabei heraus.


    Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.

  • Mit die nützlichste Hilfestellung ever! :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Edit: Dieser Beitrag wurde gelöscht weil ich den Kommaregeln offiziell den Krieg erklärt habe! :dwarf:
    Ich lass jetzt Phi, die Kommagöttin das machen und geh wieder aufs Feld Buchstaben pflanzen. :hail:

    Der Schlüssel zu einer fremden Welt ist das Lesen...
    ...die Tür zu ihr ist das Buch...
    ...das Land dahinter sind die Wörter...
    ...und der Weg dahin sind meine Gedanken und meine unendliche Phantasie.

    3 Mal editiert, zuletzt von NekoMimi Alice ()

  • Die Keine-Kommasetzung



    Ein richtiges Komma zu setzen ist manchmal genauso schwer, wie ein falsches wegzulassen. Natürlich kann man das "leicht" entscheiden, wenn man alle Kommaregeln in- und auswendig kennt - dann weiß man automatisch per Ausschlusssprinzip, wann eben keines zu setzen ist.
    Die wenigstens kennen allerdings alle Kommaregeln, weswegen das ein oder andere Mal ein Komma dazwischenrutscht, das dort nicht hingehört. Ich kann jetzt natürlich nicht alle Fälle aufzählen, an denen kein Komma zu stehen hat, dann sitzen wir heute Abend noch da.
    Aber wenigstens der im Forum an häufigsten gemachte Fehler lässt sich sogar relativ einfach umgehen.



    Eure Schlüsselfrage ab jetzt wird sein: Kann man jedes einzelne Satzglied, das durch Kommas getrennt ist, einzeln sinnvoll zusammensetzen? Wenn nein, dann stimmt da irgendwas mit eurer Interpunktion nicht.



    Kann man jedes einzelne Satzglied, das durch Kommas getrennt ist, einzeln sinnvoll zusammensetzen?
    Kann man jedes einzelne Satzglied einzeln sinnvoll zusammensetzen? Das ist durch Kommas getrennt.
    Ihr seht, der letzte Satz ist etwas dürftig an Informationen, aber durchaus in der Lage, alleine zu stehen.


    Kann man, jedes einzelne Satzglied, das durch Kommas getrennt ist, einzeln sinnvoll zusammensetzen?
    Kann man einzeln sinnvoll zusammensetzen? Jedes einzelne Satzglied. Das ist durch Kommas getrennt.
    Und schon bekommen wir ein Problem. "Jedes einzelne Satzglied" ist defintiv kein Satz, den man einfach so stehen lassen kann, er hat ja nichtmal ein Verb. Ergo muss dort irgenwo ein Komma zu viel sein.



    Sie hielt ihm, die offene Hand, entgegen.
    Sie hielt ihm entgegen. Die offene Hand.
    What? Geht nicht. Die Kommas also bitte beide streichen, damit ein Schuh draus wird.




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  • Finalsätze

    Zur Abwechslung mal etwas leichtes, was keine Ausnahmen hat:


    Ich starrte ihn an, um herauszufinden, was er wollte.
    Seine Hand glitt nach vorne, um die Truhe berühren zu können.

    Wenn ein Satz mit "um...zu..." beinhaltet, kommt vor das um ein Komma. Und schon ist die Regel fertig. Toll, oder? :D


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  • Relativsätze I


    Nebensätze, die mit einem der/die/das eingeleitet werden, die sich auf ein Nomen aus dem vorhergehenden Satz beziehen, müssen zwingend mit einem Komma getrennt werden.


    Das Haus, das dort auf dem Hügel stand, sah einsam und verlassen aus.
    Die Schule, die einen guten Ruf hatte, enttäuschte sie nicht.
    Der Baum, der dort schon ewig stand, war ihr Treffpunkt.


    Dasselbe gilt auch, wenn der Nebensatz nicht direkt nach dem Wort anfängt, auf das er sich bezieht:


    Mit dem Lack an ihren Nägeln, der gleichmäßig aufgetragen war, sah sie sehr hübsch aus.
    Er wollte das Mädchen nicht anstarren, das dort in der Ecke stand.


    Wer Schwierigkeiten hat, ein Relativpronomen als solches zu erkennen, kann es leicht testen: Kann man der/die/das durch welcher/welche/welches ersetzen? Wenn ja, dann ist es ein Relativpronomen:


    Das Haus, welches dort auf dem Hügel stand, sah einsam und verlassen aus.
    Mit dem Lack an ihren Nägeln, welcher gleichmäßig aufgetragen war, sah sie sehr hübsch aus.



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  • Hallo Phi,


    ich bin noch recht neu hier im Forum und schaue mir gerade erstmal alles an. Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich sofort: Das ist was für mich! Ich bin nämlich, glaube ich, der totale "Komma-Chaot". Wenn man bei Unsicherheiten anfängt im Internet zu recherchieren, ist man danach meist verwirrter, als vorher. Insofern fände ich es echt cool, endlich mal auf einen "Komma-Freak" zu treffen, der mir bei konkreten Problemen weiterhelfen könnte.


    Ein Buch habe ich bereits veröffentlicht und aus Kostengründen auf das Lektorat verzichtet. Ich schätze, es befinden sich noch geschätzte eine Million Kommafehler darin. Derzeit arbeite ich an dem zweiten Buch-es ist eine Fortsetzungsreihe.


    Vielleicht darf ich dich ja mal bei der einen oder anderen Unklarheit kontaktieren.
    Viele Grüße,
    Rainbow

  • Relativsätze II


    Neben den stinknormalen der/die/das-Sätzen gibt es noch die Relativadverbien. Klingt schlimmer als es ist. Der Unterschied ist nur, dass sie sich meist auf einen ganzen Satz beziehen und außerdem nicht ihre Form ändern (bei der/die/das kann man z.B. den Fall ändern in "dessen/deren/dessen").


    Es geschah etwas, womit ich nicht gerechnet habe.
    Er besuchte mich, worüber ich mich sehr freute.

    Ich fragte mich, wofür ich das überhaut tat.
    Sie wartete dort, wo wir uns immer treffen.


    Wenn man diese Sätze übrigens ein bisschen anders formuliert, bekommt man schöne Beispiele dafür, dass es sich auch dann um einen Relativsatz handelt, wenn eine Präposition vor dem der/die/das steht:


    Es geschah eine Sache, mit der ich nicht gerechnet habe.
    Sie wartete an dem Ort, an dem wir uns immer treffen.

    Natürlich darf überall das Komma nicht fehlen!


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  • Infinitive

    Wie ich dieses Thema nicht mag. Das liegt nicht daran, dass es schwer ist, im Gegenteil - hier hat man nämlich ein Wahlrecht. Aber ich finde es mit Komma nicht schön und kann nicht rummeckern, weil es streng genommen korrekt ist. AAAAAH.


    Wenn in einem Satz eine reine Infinitivkonstruktion steht (also zu + Verb), dann kann man ein Komma setzen oder eben auch nicht:
    Ich hatte die Absicht zu gehen.
    Ich hatte die Absicht, zu gehen.
    Denk bitte daran abzuschließen.
    Denk bitte daran, abzuschließen.


    Beide Varianten sind bedauerlicherweise richtig.


    Aufpassen müsst ihr nur, wenn sich noch ein weiteres Wort (z.B. um, statt, als, außer, ...) zu der Infinitivkonstruktion schmuggelt, dann muss man nämlich ein Komma setzen, das wurde hier teilweise aber schon in extra Posts erklärt:
    Anstatt einen Brief zu schreiben, könntest du auch einfach anrufen.
    Sie ging nach Hause, um sich umzuziehen.
    Ihr könnt nichts tun, außer zu warten.


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  • Ohne jetzt diesen schön ausgearbeiteten Thread von @Phi untergraben zu wollen: Für alle, denen ihre hübschen Beispiele und Erklärungen nicht genügen, kann ich noch


    https://orthografietrainer.net/service/faustregeln_K.php


    empfehlen. Ich persönlich hab zum Glück keine Schmerzen mit Kommas und kann daher nur ein dickes Lob an @Phi richten. Für den Aufwand und die sehr gut ausgearbeiteten, nutzerbezogenen Hilfen.

    Humor ist, wenn man trotzdem schreibt.

  • Tut mir leid das Kappiere ich nicht. Kannst du es vieleicht erklären oder verdeutlichen?

  • Tut mir leid das Kappiere ich nicht. Kannst du es vieleicht erklären oder verdeutlichen?

    puh okay, auch wenn ich finde es schon überdeutlich dasteht xD



    Alles, was durch ein Komma getrennt ist, ist ein Satzglied.


    Z.b. 1a)Kann man jedes einzelne Satzglied, 2)das durch Kommas getrennt ist, 1b)sinnvoll zusammensetzen?


    Der Satz hat also drei Satzglieder, die durch Kommas getrennt sind. Satzglied 1a) und 1b) gehören dabei aber zusammen und werden nur durch die 2) getrennt.
    Du musst dann gucken, ob du die einzelnen Satzglieder unabhängig voneinander schreiben kannst, sodass sie trotzdem Sinn ergeben. Wenn nicht, weil in einem Satzglied gar kein Verb steht z.B., dann hast du ein Komma zu viel gesetzt.


    So deutlich?


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  • Was mir ziemlich gut bei den Komma-Setzungen geholfen hat, war das Sprechen. Ernsthaft!


    Wenn man sich einen Satz selber laut vorliest, macht man, fast automatisch, kleine Pausen zwischen bestimmten Wörtern. Dort gehört meist ein Komma rein. Natürlich ist diese Art der Zeichensetzung fehleranfällig, aber es hilft im Allgemeinen:


    "Ey Alda!" Spricht man jemanden so an, entsteht unwillkürlich eine kleine Pause zwischen "ey" und "alda", also kommt da ein Komma hin. "Ey, Alda!"


    "Ey Alda ey!" Versucht mal diese Version. Die meisten von Euch werden das Päuschen jetzt nach dem "alda" machen "Ey Alda, ey!"


    Gut, von literarisch wertvollen Texten ist das weit entfernt. Aber versucht einfach mal einen Satz aus Euren eigenen Texten: Sprecht ihn laut vor Euch hin und spürt den Pausen nach.

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Deswegen lese ich manchmal meinem Hund etwas vor, um zu hören, ob ein Komma notwendig ist. Nein, er sagt nicht Wau, da muss ein Komma hin. Übrigens hört er nicht mehr so gut.


    Es gibt aber auch Autoren, die das Komma umgehen, indem sie viele kleine Sätze machen. Finde ich nicht so gut, seit ich selber schreibe.
    Irgendwie merkt man, dass da etwas fehlt.
    Was zusammen gehört, sollte man nicht trennen.

    Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
    so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.

  • Knappe Sätze lesen sich aber besser. Vor allem in Buchform ist das so. Man ließt ein Buch anders als einen kurzen Text. Bücher mit vielen Schachtelsätzen empfindet man nach einigen Minuten als ziemlich anstrengend.

    aber auch 50 kurze Sätze aneinander sind enorm anstrengend. Schlussendlich gilt: Die Mischung machts. Der Takt beim Lesen und Sprechen darf nicht zu eintönig sein - beides schläfert ein. Mal lang, mal kurz, was angemessen ist. Je nach Situation hat auch die Satzlänge einen grossen Einfluss auf das Gefühl und Kopfkino machen.


    "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."


    - Twelve


  • Moinsen,


    meine Mutter hatte mich damals gezwungen, die folgenden Worte auswendig zu lernen. Jene leiten häufig einen Nebensatz ein. Dann kommt jeweils ein Komma davor:
    als, da, weil, während, welcher, aber, ehe, wenn, obgleich, dass, sodass, damit


    Vielleicht hilft euch das weiter


    Gwynaard

    Life is too short to drink bad Whisky. (Unbekannt)
    Leben ist das Allerseltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur. (Oscar Wilde)

  • Ich finde es gut, dass es hier einen, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, Klugscheißer gibt, der darauf Wert legt und Hilfestellungen gibt. :thumbsup:
    Denn richtige Kommasetzung erleichtert und falsche kommasetzung erschwert das Lesen eines Satzes ungemein.
    Und ein Satz, den ich zweimal lesen muss, macht keinen Spaß.

    黄昏よりも昏きもの
    血の流れより紅きもの
    時の流れに埋もれし
    偉大なる汝の名において
    我ここに 闇に誓わん
    我等が前に立ち塞がりし
    すべての愚かなるものに
    我と汝が力もて
    等しく滅びを与えんことを
    Tasogare yori mo kuraki mono
    Chi no nagare yori akaki mono
    Toki no nagare ni umoreshi
    Idainaru nanji no na ni oite
    Ware koko ni yami ni chikawan
    Warera ga mae ni tachi fusagarishi
    Subete no orokanaru mono ni
    Ware to nanji ga chikara mote
    Hitoshiku horobi o ataen koto o