Karten

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    • Gruß euch!

      Ich dachte, ich mache mich hier mal nützlich.
      Für die Fantasy sind Karten ja unerlässlich und das schon seit dem alten Meister Tolkien, der fast mehr Wert auf Sprachen und Karten gelegt hat als auf die Geschichte, die um sie spielen. Aus dem Buch "Das Zaubererhandbuch" (Anleitung zum Schreiben von Fantasygeschichten, durchaus empfehlenwert, wenn auch etwas "handwerklerisch" angelegt) vom nicht ganz unbekannten Fantasy-Autor Michael Peinkofer habe ich den Verweis auf ein nettes, kostenloses Programm namens AutoREALM. Ursprünglich vor allem für Rollenspieler entwickelt, ist es für jeden praktisch, der hübsche Karten auch ohne Zeichnerische Fähigkeiten anfertigen möchte.
      sourceforge.net/projects/autorealm/
      Mit ein bisschen Einarbeitung kann man damit schnell, intuitiv und ganz hübsch arbeiten.
      Hier: ist der erste von mehren Teilen eines Totorials auf Youtube, das ich sehr hilfreich fand.

      Es kommen keine großen Kunstwerke heraus, aber um sich selbst und Lesern (oder Spielern) orientierung zu geben reicht es allemal.

      Oder habt ihr schon Erfahrungen damit? Bin gespannt, ob ihr etwas damit anfangen könnt!
    • Hey, @Windweber

      Ja, eine Welt bzw. Karte auszuarbeiten ist gerade High Fantasy-Bereich fast notwendig geworden. Ich weiß, dass ein, zwei Leute das nicht brauchen, aber für mich ist es auf jeden Fall notwendig. So eine Karte zu erstellen jedenfalls nicht einfach, auch wenn man die Tools dazu hat.

      Ich bin folgendermaßen vorgegangen:

      Zuerst habe ein kleines Brainstorming gemacht. Bestimmte Orte und Strukturen waren für die Geschichtsidee notwendig, andere sind mir mal spontan in den Kopf geschossen. Davon habe ich also eine Liste gemacht.

      Dann habe ich mir meinen Maßstab überlegt. Wie groß brauche ich die Karte? Brauche ich die ganze Welt? Muss ich nur einen Kontinent erschaffen und kann den Rest erstmal offen lassen? Oder reicht ein einzelnes Land aus?
      Bei mir war es dann am Ende, dass ich für die Geschichte nur ein Land brauchte. Die Umliegenden Gegenden (Gebirge, Meere, andere Länder) gehören dann natürlich auch dazu und müssen zumindest grob inhaltlich skizziert sein.

      Dann habe ich mir ein weißes Blatt genommen und alles ungefähr angeordnet. Mit einem Bleistift. Hier das Land, da ungefähr der Heimatort des Protagonisten, dort den Ort, von dem der Gegenspieler agiert usw.

      Dann habe ich mir erstmal einiges ausdenken müssen. Politische Strukturen, besondere Orte, Magiesystem usw. Die habe ich alle als Textdokumente festgehalten. Wo diese Orte sein sollen, habe ich dann ungefähr an der Kartenskizze angedeutet.

      Und als ich das dann zu einem gewissen Maß hatte, habe ich mir eine Software gesucht. Am Ende war es dann diese: Inkarnate . Ist zwar erst in der Betaphase, ließ sich aber gut und intuitiv mit arbeiten. :) Und jetzt habe ich eine Karte (auch wenn die Küste noch eher skizzenhaft ist), mit der ich recht zufrieden bin.

      So eine Welt bzw. Karte zu basteln ist ein großer Haufen Arbeit, aber es lässt sich, wenn es etwas strukturiert, alles machen :)
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Sowas hab ich noch gar nicht gekannt und muss sagen: ich find das Programm super. Ich stimme kalkwiese zu. Gerade für diese Genre ist es oft sehr sinnvoll eine Karte anzufertigen.
      Zumindest ich habe es ganz gerne wenn ich mir einen Überblick über die Welt in der ich mich befinde verschaffen kann (wie bei Tolkin´s Mittelerde) und auch finde ich, wenn ich mir eine Karte mit Orten und einer groben Landschaft erschaffe, oft neue Ideen und Denkansätze für meine Werke. Mit diesem Programm (und etwas Liebe zum Detail) lässt sich da was besonderes erstellen =)

      Shakespeare schrieb:

      Nehmt meine Meinung nach dem guten Sinn,

      und sucht nicht Spiele des Verstandes drinn.
    • Maps zu erstellen erschient mir ebenfalls wichtig, doch muss ich ehrlich sagen, finde dieses Programm nicht sonderlich gut, es sieht für meinen Geschmack viel zu wenig gut aus, ich glaube ich würde mich bei jedem Betrachten nur darüber aufregen. Zudem feht der Charm des eigenen Bleistiftstriches, der dort radiert wurde, der dort zu weit ging und so einen unvorhergesehenen Zauber bewirkt.

      Und ich habe auch das Gefühl, das mit dem selberzeichnen der Wachstumsprozess der Fantasywelt angenehmer ist. Am Besten das Blatt immer mitnehmen, es ein wenig "leiden" lassen. Das Endresultat wird einzigartig und unverkennbar sein. :)
      Ein Held. Ein Beschützer ganzer Völker. Geehrt und Bejubelt. Und trotzdem alleine.
    • Windweber schrieb:

      Für die Fantasy sind Karten ja unerlässlich
      Das finde ich überhaupt nicht. Karten sind zwar für das Schreiben und Planen von Welten und Ländereien, langen Reisen, politischen Konflikten und Kriegen unumgänglich, aber im Buch selbst müssen sie meiner Meinung nach nicht auftauchen.

      Ich für meinen Teil zeichne Karten lieber von Hand. Da bin ich irgendwie näher dran. Und bisher sahen auch alle Versuche, mit Gimp und entsprechenden Pinseln Karten zu erstellen, eher mittelprächtig aus. Falls ich je dahin kommen sollte, einen High-Fantasy-Roman mit Karte zu veröffentlichen, dann würde ich mir zur Not einen professionellen Kartographen leisten, der mir eine richtig schöne Karte zeichnet. Bis dahin bleib ich bei Bleistift und Papier ^^
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • hier kann ich auch noch senfen.... :)

      Ich sehe es ähnlich wie @Asni . Man braucht nicht unbedingt eine Karte im Buch selber, solange die Reise gut beschrieben ist.

      Aber es ist ein schönes Extra :)
      Wenn ich eine Karte bräuchte, würde ich sie auch zeichnen. Oder zumindest skizzieren. Da ich weder zeichnerisch (ich kann es, aber nicht perfekt) noch technisch sonderlich begabt bin, würde mein Werk ohnehin aussehen, als wären da Hühner drüber gelaufen :D Aber ich würde es auf jeden Fall zeichnen :thumbsup:

      LirayLegend schrieb:

      Und ich habe auch das Gefühl, das mit dem selberzeichnen der Wachstumsprozess der Fantasywelt angenehmer ist.
      jup, sehe ich auch so ^^

      LG
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

      Meine Geschichte
      Die Kriegerin von Catrellak
    • Hm, mir fällt spontan tatsächlich nur eine Fantasyserie ein die komplett ohne Karte existiert, der Darkover Zyklus von MZB, die Karten die jetzt drin sind kamen ja erst später dazu.
      Da hatte ich aber irgendwann das Gefühl das MZB auch selbst den Überblick verloren hatte und sich irgendwann wiedersprach. :hmm:

      Als optischer Mensch finde ich Karten ein sehr sehr wichtiges Element in fremden Welten, sowohl als Leser als auch als Autor.
      Der Leser weiß etwa wo er ist, und wie weit alles etwa weg ist, der Autor hat seinerseites nicht nur die Möglichkeit besser zu planen und organisieren sondern kann damit auch Widersprüche verhindern.

      Aber das ist natürlich auch persönlicher Geschmack und wenn man Karten des Mittelalters anschaut, wird einem auffallen das die alle eigentlich eher symbolisch waren. Es geht/ging also auch ohne, obwohl ich nicht glaub das dann an jeder Kreuzung Wegweiser standen wie in Fantasyspielen. *g* Aber welteninterne Karten sind wohl wieder ein Thema für sich. ;)


      Den Stil der Karte finde ich absolut sekundär. Klar ist eine fein gezeichnete Karte mit selbstgeschnitzen Gänsefedern (von selbstgezüchteten Gänsen) und Eisengallustinte auf Pergament (alles natürlich mundgeklöppelt und selbst hergestellt) Gezeichnete toller und authentischer als ein paar X mit Beschriftung im Paint, aber grundsätzlich sollte sie dem Leser ja ein Gefühl für die Proportionen und Dimensionen verschaffen, und das kann auch eine sehr simple, mit einfach PC Tools erstellte Karte.




      Zu den eigenen Karten: Ich habe viel mehr Spaß daran mit Karten auszudenken und auszuarbeiten, als dann bei den Details in die Tiefe zu gehen, entsprechend habe ich mehr Karten als einigermaßen ausgebauten Welten.
      Meist fange ich mit einer groben Vorstellung an und skizziere die Landmassen, dann kommen etwas detaillierte Küstengebiete, Gewässer und Gebirge. Je nach Welt kommen dann natürlich die Überlegungen nach tektonischen Platten, Meereströmung, Luft- und Wolkenzirkulationen etc dazu. Daraus ergeben sich dann auch schon mal grobe Klimazonen und dann kommen mögliche wichtige Handelspunkte sprich Ortschaften und Städte dazu woraus sich dann mögliche Machtbereiche ergeben. (Bzw. vorab noch eine mögliche Geschichte mit sich in der Zeit ändernden Machtbereichen um eine Grundlage in der Vergangenheit zu schaffen)
      Da logischerweise ein ganze Planet viel zu groß ist für Machtbereiche und Städte wird der Teil dann eher in Detailausschnitten behandelt. (oder ich fange mit den Details an und passe das dann in eine Weltkarte ein. :hmm:)
      Ähm ja, irgendwann auf dem Weg verlässt mich dann gerne mal die Motivation, das ganze bleibt so lange liegen bis ich wieder Lust drauf habe und mit einer neuen Karte anfangen. :ugly:
    • Ich weiß jetzt grade nicht, ob es thematisch hierherpasst, aber ich habe vor längerer Zeit einmal eine äußerst faszinierende Art "Karte" entdeckt.

      In Dresden, im "Mathematisch-Physikalischen Salon" gibt es eine Abteilung mit Vermessungsgerätschaften aus alten Zeiten.
      Mein geheimer Favorit war die Routenrolle von Mühlberg nach Regensburg, Kurfürst August, 1575


      Diese Rolle schaut aus wie eine Kassenbon-Rolle der heutigen Zeit (von der Größenordnung her). Darauf wurde die Reiseroute des Kurfürsten als gerade Linie dargestellt, mittig. und dann die Orte, die er durchquert hat, die Flüsse und Berge und blub. Alles entfernungstechnisch in etwa Maßstabsgerecht....


      Das wäre doch ne ziemlich eigenwillige Idee für eine "Karte" in einer Fantasy-Geschichte, oder?


      Es gibt ein Foto von dem "kompletten "Ding", allerdings kann man die Beschriftung nicht erkennen. Die Orte sind aber beschriftet, ich habs live gesehen!


      Mussu ranzoomen, das!
      Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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      Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?
    • Spannende Sache!

      Wobei ich glaube, das das speziell uns heute mit den genormten 100% akkuraten Karten seltsam vorkommt und das damals wohl gar nicht so exotisch ist.
      Für einen Pilger oder Reisenden der ein bestimmtes Ziel hat, z.B. Rom oder Santiago de Compostella, ist das ja eigentlich der perfekte Reiseführer. :hmm:


      Erinnert mich übrigens eine eine Karte in ähnlichem Format die ich im Römermuseum in Trier gesehen habe, da war das aber eine seltsame Art von Weltkarte, für unser Verständniss absurd in die Länge gezogen. Muss ich nochmals genauer nachschauen was und von wann die war, Fotos habe ich davon auf jeden Fall gemacht. :D
    • Alcarinque schrieb:

      Erinnert mich übrigens eine eine Karte in ähnlichem Format die ich im Römermuseum in Trier gesehen habe, da war das aber eine seltsame Art von Weltkarte, für unser Verständniss absurd in die Länge gezogen.
      War das wirklich eine WELTkarte? Eine ganze Welt auf eine Linie zu pressen, klingt schwierig. Für eine Route im Navigationssystem, wie @Cory Thain das berichtet, dagegen sinnvoll. Ich finde die Idee einer solchen Karte jetzt nicht unbedingt als graphisches Element in einem Buch interessant, sondern eher als Storyelement in der Geschichte. Wie das aussehen könnte, weiß ich aber noch nicht :hmm:

      Unser Verständnis ist schon sehr stark von der Vogelperspektive geprägt, die eine große Anzahl an geographischen Gegebenheiten maßstabsgetreu nachbilden kann. Das allerdings gibt es meines Wissens erst seit grob 300 Jahren. Vorher und auch noch einige Zeit später waren Karten oftmals eher grobe Vorstellungen und relative Positionierungen als genaue Abbilder. Das Problem ist, dass die Landvermessung nicht so einfach ist bzw. war.

      Alcarinque schrieb:

      Wobei ich glaube, das das speziell uns heute mit den genormten 100% akkuraten Karten seltsam vorkommt und das damals wohl gar nicht so exotisch ist.
      Irgendwie gebe ich dir Recht, ich sehe das auch so. Aber eigentlich ist z.B. ein Ausdruck einer Google-Maps-Routenplanung (bzw. der Anweisungen dazu) nichts anderes. Oder überhaupt die Anweisungen eines Navis im Auto. Da weiß ich auch nicht, wie das Kaff auf der rechten Seite heißt, weil es nur auf das fokussiert, was für einen selbst scheinbar wichtig ist.
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Eine Karte auf ein schmalen Band zu packen ist auf jeden Fall nicht ohne, und für uns natürlich wieder endlos seltsam. Ich finde online leider grad gar nichts dazu und werde wohl erst meine Bilder dazu durchforsten müssen. XD

      Aber es war auf jeden Fall eine mehrere Meter lange Karte auf welcher Ort wie London, Bregenz, Kempten, Wien, Athen etc zu finden waren, teils natürlich ewig weit auseinander, ich glaub aus der Sicht von Rom, kann als eine Art Vorform einer 360° Ansicht gesehen werden. ^^




      Zum Exotischen der "Bandkarte" nochmal: Vermutlich war das schon exotisch, nur nicht exotischer als normale Karten, da es schlicht keine "Autobahnkarten" gab wie sie einem Heute überall nachgeworfen werden. Die hätten sich eh nur die wenigsten leisten können und die reisten dann eh nicht alleine, brauchten sie also auch nicht. :hmm:
    • Ich glaube, die Routenrolle war nicht dazu gedacht, jemandem zu zeigen, wo es langgeht, sondern eher, jemandem zu zeigen, wo man überall war. Also kein Atlas sondern eher ein Reisetagebuch...
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      Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?
    • Eine Stadtkarte zeichnen?

      Wie zeichnet man am Besten eine Stadtkarte? Gibt es dazu irgendwelche Tipps / Anleitungen? Weil wenn ich einfach so anfangen würde, würde ich schon von Anfang an darüber nachdenken, jedes Haus einzeln zu zeichnen, was kein guter Start ist...
      Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.
    • Und warum fängst Du nicht einfach an und schaust, wohin es Dich führt? Eines kann ich Dir sagen: Es führt Dich zu DEINER Karte! Dein Stil, Deine Art zu zeichnen, Deine Welt...


      ... und wenns ganz "bleed" kommt: Frag doch Tante Google nach hysteri... äh historischen Stadtkarten. Das inspiriert schon ziemlich.
      Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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      Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?
    • Ich glaube (ist bei mir so), dass du dir sicherlich erst Mal deiner Welt bewusst sein musst. Wissen welche Regeln, welche Völker, Handwerke usw...und wissen wo diese in deiner Stadt zu finden sind.

      Damit hast du den Grundstein und dann kannst du dich (wenn du absolut keinen Plan hast) von z.B alten historischen Städten inspirieren lassen (mir hilft das gute alte Londinium immer sehr (hat Hafen,Fluss und verschiedene Viertel)).

      Oder wie @Cory Thain die nette Tante Google hilft dir sicher...
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London

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    • Donovan schrieb:

      Wie zeichnet man am Besten eine Stadtkarte? Gibt es dazu irgendwelche Tipps / Anleitungen? Weil wenn ich einfach so anfangen würde, würde ich schon von Anfang an darüber nachdenken, jedes Haus einzeln zu zeichnen, was kein guter Start ist...
      Das kommt ganz darauf an, wofür du die Karte gerne hättest. Wenn du dir für das Entwerfen und Planen der Stadt eine Karte machen möchtest, um mal zu gucken, wie die so aussehen könnte, dann leg einfach los und arbeite skizzenhaft (also bloß nicht anfangen, einzelne Häuser aus irgendeiner Perspektive zu zeichnen, sondern Grundstücke / Viertel einfach rechteckig oder rund oder sonst wie einrahmen und ggf. schraffieren. Natürlich kannst du auch mit verschiedenen Farben arbeiten, um unterschiedliche Völker darzustellen; oder Grünflächen von bebauten Gebieten und Flüssen abzugrenzen).
      Die zweite Variante würde für mich dann anfangen, wenn du dir ganz genau im Klaren darüber bist, wie die Stadt aussieht und wie sie geographisch angeordnet ist. Dann geht es eher um Illustrationszwecke und sollte gut aussehen. Da kann ich dir nicht helfen, weil meine Zeichenfertigkeiten eher mau sind ^^ .
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Womit ich auch immer Problem habe: Bei den Karten die geographischen Höhenunterschiede darzustellen, die ich im Koopf habe. Natürlich kenne ich die Methode, dass man es mit Linien zeichnet, aber irgendwie schaffe ich es nie das richtig zu übertragen.
      Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.
    • Es gibt ein paar nette Programme, mit denen auch jemand ohne künstlerische Übung ganz ansprechende Ergebnisse erzielen kann, wenn er oder sie Karten zeichnen möchte. Hier Karten findest du den Link zu AutoREALM, mit dem ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe. Gerade bei Karten für klassische Fantasy würde ich auch auf so sterile, moderne Sachen wie Höhenlinien verzichten. Besondere Klippen und Abhänge kann man skizzieren, aber wir viele Meter das nun genau über dem Meeresspiegel ist, weiß vermutlich kaum eine Figur in einem Buch, kaum einen Leser interessiert es und du als Autor brauchst es auch gar nicht unbedingt. Eine schicke Karte macht Sinn und was her, aber da darfst du Ästhetik ruhig etwas über Genauigkeit stellen. ;)
    • Was mir bei sowas immer hilft, ist die Stadt "historisch" aufzubauen und mehrere Version anzulegen: Also erst mal die erste Siedlung, Erweiterungen, Neuaufbau, mit Stadtmauer, ggf. mit 2. Stadtmauer etc.

      Die Ansicht ist nochmals ganz was anderes, da wird es dann schwierig, wenn du wirklich eine Dimensionale Ansicht willst und das auch noch im nicht konventionellen Stadtstil, braucht man einiges an Übung... oder jemand der einem das macht. ;)
      Das ist sicher der schwierigste Teil, wie Asni vorgeschlagen hat, würde ich mich erst mal auch auf eine einfache Draufsicht konzentrieren. Wenn du da einen Stadtplan hast, kannst du immer noch nach einem Weg suchen die Höhe für deine Stadt sinnvoll darzustellen...


      Ansonsten finde ich den Medieval Fantasy City Generator sehr cool um sich inspirieren zu lassen und ein bisschen blöd rum zu klicken. ^^