Schwarze Seele

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Schwarze Seele

      Hi! Und willkommen zu meiner ersten Geschichte hier im Forum.

      Wie manche wissen, habe ich ja schon angefangen eine Welt vorzustellen. Diese Geschichte hat nichts damit zu tun!

      Ich möchte aber "Schwarze Seele" schreiben um Erfahrungen zu sammeln. Ich habe den Anfang, alle Figuren und das Ende. Alles was so dazwischen passiert... Tja, keinen Plan. Ideen werden sehr gerne angenommen. :D


      Nun genug gequasselt. Hier der Prolog:

      PROLOG


      Nur noch einen Blick.
      Vorsichtig sah ihre Freundin nochmal um die Ecke und lehnte sich dabei so stark an die Mauer, wie sie nur konnte.
      Mit hämmernden Herzen sah Ruby ihr dabei zu. Loona zog die Brauen zusammen und steckte den Kopf wieder zurück. Sie sah nicht begeistert aus.
      "Und?" Die Elfe mochte es nicht, wenn Loona besorgt aussah. Das bedeutete, dass sie wirklich Probleme hatten.
      "Auch an diesem Ausgang stehen die verdammten Eisenmonster." Ihre Freundin knotete ihre grauen Haare etwas fester zu. "Die Brücke ist also auch keine Option."
      Der jungen Elfe schnürte sich die Brust zu. "Aber... Wie sollen wir dann entkommen?!"
      "Erstmal musst du ruhig bleiben." Loona sah ihr in die Augen und wartete ab, bis sich Rubys Atem etwas beruhigte. "Wir werden es schaffen." Kurz war sie still, verzog etwas den Mund und sah aus, als ob sie noch etwas hätte sagen wollen. Scheinbar überlegte sie es sich anders und wandte sich wieder dem großen Riss in der Mauer zu.

      Auch Ruby verzog das Gesicht. Sie wusste genau, an was Loona gedacht hatte.
      Wenn ich meine Magie kontrollieren könnte, hätten wir kein Problem. Aber ihre Freundin war viel zu nett, um so etwas auszusprechen.
      Fakt ist doch, dass ich sie nur aufhalte. Sie alleine wäre schon längst hier raus... Sie sah zu ihr. Loona war eine Abenteurerin und eine verdammt gute noch dazu. Silbergraues Haar lag auf ihrer Schulter und die nur einen Deut dunkleren Augen wachten immer über alles. Sie trug ein enges, schwarzes Oberteil aus dickem Leder ohne Ärmel. An den Armen waren wunderschöne und kraftvolle Zeichnungen, die bis unter die Handschuhe verliefen.
      Tattoos, nennt sie das. Aber das Interessanteste waren ihre Hosen. Ruby hatte vor Loona noch nie eine Frau mit Hosen gesehen!
      Und nun trage ich selber welche...

      Plötzlich wich Loona zurück und strahlte sie an. "Ja! Ruby, ich weiß, wie wir hier rauskommen!"
      Das war das Beste, das die junge Elfe in den letzten Stunden gehört hatte. Ihr Gesicht erhellte sich. Es überraschte Ruby nicht, dass die erfahrene Abenteurerin einen Ausweg fand.
      "Und wie?"
      "Wir nehmen den Fluss!" Nun musste Ruby blinzeln.
      Wie bitte? Den Fluss? Sollen wir womöglich rein springen? Loona schien ihre Gedanken gelesen zu haben.
      "Genau das. Wir gehen zurück, die Treppe runter und dann, noch im ersten oberen Geschoss, springen wir aus dem Fenster. Wir rennen zur Brücke und warten dort."
      Die Elfe sah sie entsetzt an. "Dort warten?"
      "Ja. Schau raus, Fluss aufwärts." Ruby tat wie geheißen, lehnte sich an die Ecke und suchte den Fluss ab. Der Himmel strahlte blau. Die Wiesen waren grün und das Wasser floss weiter südlich unter der alten, aber soliden Brücke durch. Auf ihrer Seite des Ufers patrouillierten diese seltsamen Eisenmonster. Mehr konnte sie nicht erkennen. Loona lehnte sich neben ihr vor. "Siehst du den großen Baumstamm, der langsam ´gen Brücke treibt? Wenn wir sofort losgehen, werden wir ihn abfangen." Sie deutete mit der Hand gegen die gegenüberliegende Mauer, meinte aber wohl das, was dahinter war. "Etwas weiter südlich beginnt eine starke Strömung. Wir müssen uns nur ganz fest an den Stamm krallen, dann bringt er uns in Windeseile von hier weg!" Sie gluckste. "Oder eher, in Wasserseile."
      Ruby fand das nicht komisch. "Das ist Selbstmord! Selbst wenn wir es bis zur Brücke schaffen und der Stamm kommt an der Brücke vorbei....hey!" Loona hatte sich wieder aufgerichtet und lief zurück zur Treppe.
      "Ruby. Der Baumstamm passt unter die Brücke und hier bleiben ist wirklich Selbstmord. Kommt endlich, Prinzessin", gluckste sie wieder und verschwand durch das Tor.
      "Du sollst mich nicht so nennen!", rief sie ihr nach und eilte schnell hinterher.

      Der Weg nach unten war einfach und auch das Klettern bereitete den beiden keine Schwierigkeiten. Sie versteckten sich in den Büschen, während die Eisenmonster am großen Tor patrouillierten. Ruby fand diese Gerätschaften mehr als beängstigend. Die hatten einen großen, runden Kopf mit aufgemaltem Gesicht. Ihr Körper war nur ein Kasten aus Metall. Das, was wohl Hals und Arme sein sollten, waren lange, graue Schläuche, die immer das Geräusch machten, als ob Flüssigkeit hindurchfließen würde. Als rechte Hand diente eine gruselige Klaue mit vielen Zacken und die linke bestand aus einer Vorrichtung, die Ruby sich nicht erklären konnte. Ein scheinbar leeres, langgezogenes Gefäß mit einer dicken Nadel am Ende.
      Wie hatte Loona das genannt? Spritze... Spritze nannte sie es. Sie weiß, wofür es da ist, sagt es mir aber nicht. Dann möchte ich es wohl auch nicht wissen.

      Loona lief ein paar Schritte und die Elfe folgte ihr so leise sie konnte. Diese Eisenmonster besaßen nur ein 'Bein' aus dem gleichen Material wie die 'Arme' und der 'Hals'. Aber der Schlauch war etwas dicker und hatte viele Zahnräder und Bänder dran, die den 'Fuß' scheinbar bewegten. Dieser bestand aus zwei kleinen Rädern, die sich schon fast hypnotisch drehten. Das ganze Ding wabbelte beim Fahren hin und her und schien jederzeit zusammenzubrechen. Aber das hatte noch keines dieser widerlichen Monster getan. So albern wie sie aussahen, so grausam und tödlich waren ihre Angriffe. Ruby schluckte, als Loona losrannte.

      Sie kamen zur Brücke, wenn auch nicht unbemerkt. Vom anderen Ufer fuhren ihnen vier von den Konstrukten entgegen.
      Die hatte ich ja gar nicht gesehen!
      "So eine Scheiße!", fluchte ihre Freundin.
      Was? Loona hat sie auch nicht gesehen? Aber...
      In Panik rannte sie zum Gelände, suchte den Baumstamm. Er war schon sehr nahe. Ob sie springen sollte? "Noch nicht, Ruby!" Besagte blinzelte. Waren das immer nur Zufälle oder konnte ihre Freundin wirklich Gedanken lesen? Loona hatte ihren Dolch schon rausgeholt und wich etwas zurück. Die Eisenmonster, die den Eingang der Burg bewachten, bemerkten sie auch und beeilten sich, die beiden einzukesseln. "Wenn wir zu früh springen merken die, was wir vorhaben. Ich glaube nicht, dass das gut wäre." Die Elfe verstand, nickte. Leider hatte sie keine Waffe, deswegen ballte sie nur die Fäuste und presste ihren Rücken ängstlich an den ihrer Freundin. Immer wieder blinzelte sie zum Geländer und fragte sich wie weit der Baumstamm schon war.

      Die Eisenmonster wabbelten zu den beiden, unförmig aber stetig und schneller, als es den beiden Mädchen lieb war. Ruby schrie vor Schreck auf, als Loona sich bewegte und mit ihrem Dolch die Kralle eines der Monster abfing.
      Die sind schon da! "Loona!"
      Die Elfe konnte nur zusehen, wie ihre Freundin nach einem kurzen Kampf das Eisenmonster rammte und es damit aus dem Takt brachte.
      "Ruby! Jetzt! SPRING!", schrie sie und wehrte den Angriff eines anderen ab. Zitternd rannte Ruby zum südlichen Geländer hin und sprang ins Wasser.

      Sie tauchte in die Nässe ein und zuckte zusammen- es war viel kälter als erwartet. Mit zwei starken Armbewegungen schwamm sie zurück zur Oberfläche und schnappte nach Luft. Die leichte Strömung trieb sie von der Brücke weg. Sie drehte sich und sah den Baumstamm gerade noch rechtzeitig, um sich mit den Armen dagegen zu stemmen. Loona hatte die Zeit perfekt abgemessen. Sie klammerte sich so fest wie sie nur konnte und suchte nach ihrer Freundin.

      Ihre Blicke trafen sich. Loonas Blick war verzerrt, Blut floss aus ihrem Mund. Sie war noch immer auf der Brücke, direkt hinter dem Geländer. Durch ihre rechte Brust ragte eine der Klauen. Ruby riss die Augen auf, wollte sich hoch stemmen. Ihre Hände glühten auf und brannten sich in das nasse Holz. Sie hatte das Gefühl, dass sich ein grauer Schleier um die Welt legte und nur das Wichtigste noch preisgab. Und das war Loona. Die Abenteurerin hustete Blut aus und wurde lieblos von dem Eisenmonster zu Boden geworfen. Ruby schrie so laut sie nur konnte und spürte, wie Hitze sie ummantelte. Aus ihrem Inneren entbrannte ein Feuer so heiß, dass das Wasser um sie herum verdampfte. Ihr Oberteil wurde zerrissen und die kleinen Fetzen glühten kurz auf ehe sie endgültig verkohlten. Ihre Hose, ihre Schuhe, alles was sie anhatte verbrannte binnen weniger Sekunden. Der Baumstamm knisterte und pfiff, ehe er auch zersplitterte und zu Asche wurde.
      Ruby fühlte sich schwerelos, sie spürte unbändigen Zorn und den Wille, alles um sich herum zu zerstören.
      Der Fluss kämpfte sich seinen Weg durch den Hitzewall und umschlang sie wieder, nur um abermals zu verdampfen. Immer wieder schrie die Elfe auf, doch die Schmerzen wurden nicht weniger. Sie wusste nicht mal, was genau denn so weh tat. Ruby verkrampfte sich, legte ihre Arme um die Beine. Zum zweiten mal bahnte sich das Wasser einen Weg zu ihr durch, wo es zischend ein drittes mal verdampfte. Nur Sekunden später gelangte das Wasser wieder zu ihr... Sie konnte und wollte den Fluss nicht mehr aufhalten. Sie schluchzte. Bewegte sie sich? War sie schon in der starken Strömung? War sie überhaupt noch im Wasser? Zitternd bemerkte die Elfe nur noch, wie es um sie herum schwarz wurde.

      * * *

      Das Tor öffnete sich. Es trat ein Mann hervor, der sich selbst als Gott bezeichnete. Dem es nach der Herrschaft über alle Lande gierte. Sein Haar war streng nach hinten gekämmt und mit goldenem Schmuck übersät. Kalte Augen prüften die Umgebung und sein grüner Umhang wehte ihm nach, als er der Brücke näher kam. Ein paar seiner Sammler – oder Eisenmonster, wie die beiden Frauen seine Schöpfungen getauft hatten, fuhren zu ihm. Die Sonne strahlte diesen Mann an, reflektierte sich auf seiner goldenen Rüstung und ließ die muskulöse Erscheinung noch imposanter wirken. Er war die Perfektion. Er war das Grauen in Gold. Und er war absolut fasziniert von dem, was er erblickte.

      Vor ihm lag Verwüstung. Die Brücke war zur Hälfte zerstört und alles 500 Meter weiter den Fluss entlang war verkohlt und tot. Das Ufer war gute 50 Meter zu beiden Seiten nichts mehr weiter als Asche und Reste von einst großen Bäumen und Mauern.

      Er brauchte sie. Diese Elfe. Diese Macht. Sie war die Trägerin, das stand völlig außer Frage. Eine Handbewegung genügte und dutzende seiner Sammler machten sich auf den Weg, diese Quelle der Macht wiederzufinden.

      Einer der Sammler fuhr zu ihm, teilte ihm etwas mit. Der Mann lächelte kalt. Das war eine wirklich gute Nachricht. Gierig schaute er zu den Resten der Brücke. "Das andere Weib lebt also noch..."


      Kapitel 1.1

      Edits: Gedanken Kursiv gemacht, Kommas korrigiert und Die Szene mit dem Baumstamm leicht verdeutlicht.
      Edits 2: Weitere Vorschläge umgesetzt. Mehr Zeilenumbrüche, ein paar Sätze verschönert.
      Edits 3: Nochmal kleine Vorschläge umgesetzt. Danke :D
      Edits 4: Link zum nächsten Teil eingefügt
      Edits 5: Fuß in Meter umbenannt
      , Manus Hinweise übernommen. Danke!
      Edits 6: Feinheite und kleine Zusatzsätze, die die Verständlichkeit verbessern.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!

      Dieser Beitrag wurde bereits 20 mal editiert, zuletzt von Aztiluth ()

    • Juhuuu, endlich eine Geschichte von @Aztiluth !

      Das nenne ich mal Prolog! Du schleuderst uns mitten in die Handlung und wirfst spannende Fragen auf wie "Was zur Hölle machen die beiden da?" Diese Eisengolems kommen etwas Steampunkmäßig rüber - das ist mal was nicht ganz neues, aber noch nicht ganz ausgelutschtes. Und interessant ist, dass sie unter anderem mit Spritzen bewaffnet sind.
      Der waghalsige Fluchtplan wirkt als Verzweiflungsakt glaubwürdig. Aber warum ist die eine nicht gesprungen? Die Eisenmonster wirkten deiner Beschreibung nach ("Wabbeln") eher langsam und scheinen zwar auf dem Weg, aber noch in einigem Abstand gewesen zu sein. Sie hätte also Zeit gehabt. Da könntest du zumindest über einen Grund spekulieren - hat sie wegen ihrer schon etwas angedeuteten Angst vor dem Wasser gezögert?

      Er war die Perfektion in Gold - in der Fantasy (gerade in Videospielen) sind die Oberbösen entweder hässliche Männer oder schöne Frauen und du brichst dieses Klischee (ist auch nicht ganz neu, in der Fantasy kann man kaum noch etwas ganz neu machen), das finde ich auch gut.

      Aber was bedeutet es "die Trägerin" zu sein? Was wird nun aus ihr? Ich finde, du hast gelungen Neugier für das Kommende geschürt. Ein gelungener Prolog. Bin gespannt auf mehr!
    • Dankeschön! <3
      Wie schön, dass es gefällt! :blush:
      Jetzt muss nur der Rest auch gefallen xD Aber ab Kapitel eins wird es erstmal etwas Ruhiger und wir lernen Ruby etwas besser kennen. Bin schon so gespannt <3

      Windweber schrieb:

      Die Eisenmonster wirkten deiner Beschreibung nach ("Wabbeln") eher langsam und scheinen zwar auf dem Weg, aber noch in einigem Abstand gewesen zu sein. Sie hätte also Zeit gehabt.
      Sie waren schon da. Loona hat gekämpft und es leider nicht mehr geschafft.
      Die Sammler werden immer wieder mal auftauchen, da kommt dann vielleicht besser rüber dass sie auch sehr schnell sein können wenn sie wollen.

      Die Geschichte soll an sich sehr Fantasy Typisch werden mit Liebesdreiecken und Magier und und und- aber nur Oberflächig. Ich hoffe, ich werde es weiterhin schaffen die nervigsten Klischees gut zu umgehen.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Ein wirklich spannender Prolog, der sehr viele Fragen aufwirft. Die Szene finde ich stimmig und die beiden Frauen kommen gut rüber. Man spürt die Verzweiflung, die sie begleiten, doch gleichzeitig fragt man sich auch, wie sie überhaupt in diese Situation kommen konnten, bzw. man hofft, dass sie es schaffen.
      Die Szene, bei der Loona noch auf der Brücke steht ist super. Ich dachte nur. Nicht im ernst jetzt? Passiert mir selten, dass ich so früh mit nem Char mitfiebere. Insofern alles richtig gemacht.

      Ich habe mich einfach mit Text mitreißen lassen, und daher nicht so auf Rechtschreibung geachtet, aber 2 Sachen sind mir aufgefallen. Die Kommata nach der wörtlichen Rede fehlen für die Begleitsätze. Ich bin jetzt nicht der Held um Kommaregeln zu erklären, daher verlinke ich mal Phis Thread, da stehts gut erklärt drin.

      Kommasetzung von Phi

      Die Querstriche bei den Gedanken, habe ich eher als störend empfunden, weil sie den Lesefluss so hart brechen. Ich würde die weglassen.
      Ansonsten solider Einstieg.


      Lg
      Rael

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Freut mich, wenn du Loona mochtest :)

      Kommas sind sehr schwierig, da in Spanien scheinbar andere Regeln dafür gelten.
      Werde mir Phis beitrag mal genaust durchlesen <3

      Was die Querstriche angeht habe ich wohl nun ein Problem xD Seit Jahren spiele ich in RPGs und nutze sie immer um Gedanken einzuleiten. Normales kursiv nutzt man ja auch für eher andere Sachen. Dass man sie als störend empfinden könnte ist mir garnicht durch den Kopf gegangen.

      Ich werde die Querstriche im ersten Kapitel noch benutzen. Bitte, sag mir Bescheid ob sie wirklich sehr stören, oder ob du dich dran gewöhnen kannst (Oder ihr euch daran gewöhnen könnt...).

      Wenn nicht, werde ich mir etwas anderes überlegen müssen. Aber die Gedanken einfach nur Kursiv zu schreiben ist mir viel zu verwirrend.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Aztiluth schrieb:

      Was die Querstriche angeht habe ich wohl nun ein Problem xD Seit Jahren spiele ich in RPGs und nutze sie immer um Gedanken einzuleiten. Normales kursiv nutzt man ja auch für eher andere Sachen. Dass man sie als störend empfinden könnte ist mir garnicht durch den Kopf gegangen.

      Ich werde die Querstriche im ersten Kapitel noch benutzen. Bitte, sag mir Bescheid ob sie wirklich sehr stören, oder ob du dich dran gewöhnen kannst (Oder ihr euch daran gewöhnen könnt...).
      Mich ganz persönlich stört es schon, sonst hätte ich es ja nicht erwähnt^^ Das ist aber egal, das ist deine Geschichte und dies ist lediglich ein Hinweis, wenn du das anders machen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung.
      Kann auch nicht ausschließen, dass man sich nicht dran gewöhnt ist nur eben eher unüblich^^

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Rael schrieb:

      Mich ganz persönlich stört es schon, sonst hätte ich es ja nicht erwähnt^^ Das ist aber egal, das ist deine Geschichte und dies ist lediglich ein Hinweis, wenn du das anders machen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung.
      Man kann es niemals Jedem recht machen, aber wenn noch mehr Personen es störend finden muss ich mich schon umgewöhnen. Ich möchte ja auch irgendwann Bücher verkaufen. Wenn dann 30% der Leser probleme mit dem Text haben (Oder sogar noch mehr?) bring mir meine Freiheit, es so zu tun wie ich mag, ja nichts xD

      Deswegen möchte ich es noch ein Kapitel damit versuchen. Wenn man sich schnell daran gewöhnt geht es ja auch. finden sich noch mehr die es stört, sollte ich es ändern. :)

      @Tnodm0309 Danke. :D Auch Danke fürs Probelesen <3


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Prolog

      Aztiluth schrieb:

      Nur noch einen Blick.
      Vorsichtig sah sie nochmal um die Ecke, lieber "und" statt Komma lehnte sich dabei so stark an die Mauer Komma wie sie nur konnte.
      Mit hämmernden Herzen sah Ruby ihr dabei zu. Ihre Freundin zog die Brauen zusammen und steckte den Kopf wieder zurück. Sie sah nicht begeistert aus.
      "Und?" Sie mochte es nicht Komma wenn Loona besorgt aussah. Das bedeutete Komma dass sie wirklich Probleme hatten.
      "Auch an diesem Ausgang stehen die verdammten Eisenmonster." Ihre Freundin knotete ihre grauen Haare etwas fester zu. "Die Brücke ist also auch keine Option."
      Der jungen Elfe schnürte sich die Brust zu. "Aber... Wie sollen wir dann entkommen?!"
      "Erstmal musst du ruhig bleiben." Loona sah ihr in die Augen und wartete ab Komma bis sich Rubys Atem etwas beruhigte. "Wir werden es schaffen." Kurz war sie still, verzog etwas den Mund und sah aus, als ob sie noch etwas hätte sagen wollen. Scheinbar überlegte sie es sich anders und wandte sich wieder dem großen Riss in der Mauer zu.

      Ruby verzog auch das Gesicht. Sie wusste genau Komma an was Loona gedacht hatte. /Wenn ich meine Magie kontrollieren könnte, hätten wir nun kein Problem./Aber ihre Freundin war viel zu nett Komma um so etwas auszusprechen. /Fakt ist doch, dass ich sie nur aufhalte. Sie alleine wäre schon längst hier raus.../ Sie sah zu ihr. Loona war eine Abenteurerin und eine verdammt gute noch dazu. Silbergraues Haar lag auf ihrer Schulter und die nur einen Deut dunkleren Augen wachten immer über alles. Sie trug ein enges, schwarzes Oberteil aus dickem Leder ohne Ärmel. An den Armen waren wunderschöne und kraftvolle Zeichnungen Komma die bis unter die Handschuhe verliefen. /Tattoos, nennt sie das./ Aber das interessanteste waren ihre Hosen. Ruby hatte noch nie eine Frau mit Hosen gesehen! /Und nun trage ich selber welche.../

      Plötzlich wich Loona zurück und strahlte sie an. "Ja! Ruby, ich weiß Komma wie wir hier rauskommen!"
      Das war das Beste Komma das die junge Elfe in den letzten Stunden gehört hatte. Ihr Gesicht erhellte sich. Es war doch klar gewesen, dass die erfahrene Abenteurerin einen Ausweg fand.
      "Und wie?"
      "Wir nehmen den Fluss!" Nun musste Ruby blinzeln. /Wie bitte? Den Fluss? Sollen wir womöglich rein springen?/ Loona schien ihre Gedanken gelesen zu haben. "Genau das. Wir gehen zurück, die Treppe runter und dann, noch im ersten oberen Geschoss, springen wir aus den Fenster. Wir rennen zur Brücke und warten dort."
      Die Elfe sah sie entsetzt an. "Dort warten?"
      "Ja. Schau eben raus, Fluss aufwärts." Ruby tat wie geheißen, lehnte sich an die Ecke und suchte den Fluss ab. Der Himmel strahlte blau. Die Wiesen waren schön grün und das Wasser floss kein Komma weiter südlich kein Komma unter der soliden Komma aber alten Brücke durch. Auf ihrer Seite des Ufers patrouillierten diese seltsamen Eisenmonster. Mehr konnte sie nicht erkennen. Loona lehnte sich neben ihr vor Punkt "Siehst du den großen Baumstamm, der langsam 'gen Brücke treibt? Wenn wir sofort losgehen, werden wir ihn abfangen." Sie deutete mit der Hand gegen die gegenüberliegende Mauer, meinte aber wohl das, was dahinter war. "Etwas weiter südlich beginnt eine starke Strömung. Wir müssen uns nur ganz fest an den Stamm krallen, dann bringt er uns in Windeseile von hier weg!" Sie gluckste. Leerzeichen "Oder eher, in Wasserseile."
      Ruby fand das nicht komisch. "Das ist Selbstmord! Selbst wenn wir es bis zur Brücke schaffen und der Stamm kommt an der Brücke vorbei....hey!" Loona hatte sich hingestellt und lief zurück zur Treppe.
      "Ruby. Der Baumstamm passt unter die Brücke und hier bleiben ist wirklich Leerzeichen Selbstmord. Kommt endlich, Prinzessin kein Punkt" Komma Gluckste sie wieder und verschwand durch das Tor.
      "Du sollst mich nicht so nennen! Nur ein Ausrufezeichen" Komma rief sie ihr nach statt dem Komma lieber ein "und" eilte dann schnell hinterher.

      Der Weg nach unten war einfach und auch das Klettern bereitete den beiden keine Schwierigkeiten. Sie versteckten sich in den Büschen Komma während die Eisenmonster am großen Tor patrouillierten. Ruby fand diese Gerätschaften mehr als beängstigend. Sie hatten einen großen, runden Kopf mit aufgemaltem Gesicht. Ihr Körper war nur ein Kasten aus Metall. Das, was wohl Hals und Arme sein sollten, waren lange, graue Schläuche Komma die immer das Geräusch machten, als ob Flüssigkeit hindurchfließen würde. Als rechte Hand diente eine gruselige Klaue mit vielen Zacken und die linke bestand aus einer Vorrichtung, die Ruby sich nicht erklären konnte. Ein scheinbar leeres, langgezogenes Gefäß mit einer dicken Nadel am Ende. /Wie hatte Loona das genannt? Leerzeichen Spritze... Spritze nannte sie es. Sie weiß Komma wofür es da ist, sagt es mir aber nicht. Dann möchte ich es wohl auch nicht wissen./

      Loona lief ein paar Schritte und die Elfe folgte ihr so leise sie konnte. Diese Eisenmonster besaßen nur ein 'Bein' kein Komma aus dem gleichen Material wie die 'Arme' und der 'Hals'. Aber der Schlauch war etwas dicker und hatte viele Zahnräder und Bänder dran, die den 'Fuß' scheinbar bewegten. Dieser bestand aus zwei kleinen Rädern Komma die sich schon fast hypnotisch drehten. Das ganze Ding wabbelte beim Fahren hin und her statt dem Komma lieber "und" schien jederzeit zusammenzubrechen. Aber das hatte noch keiner dieser widerlichen Monster getan. So albern wie sie waren, so grausam und tödlich waren ihre Angriffe. Ruby schluckte Komma als Loona dann losrannte.

      Sie kamen zur Brücke, wenn auch nicht unbemerkt. Vom anderen Ufer fuhren ihnen vier von den Viechern entgegen. /Die hatte ich ja gar nicht gesehen!/
      "So eine Scheiße!" Komma fluchte ihre Freundin. /Was? Loona hat sie auch nicht gesehen? Aber.../
      In Panik rannte sie zum Gelände, suchte den Baumstamm. Er war schon sehr nahe. Ob sie schon springen sollte? "Noch nicht Komma Ruby!" Besagte blinzelte. Waren dass immer nur Zufälle oder konnte ihre Freundin wirklich Gedanken lesen? Loona hatte ihren Dolch schon raus kein Leerzeichen geholt und wich etwas zurück. Die Eisenmonster, die den Eingang der Burg bewachten Komma bemerkten sie und beeilten sich, die beiden einzukesseln. "Wenn wir zu früh springen merken die Komma was wir vorhaben. Ich glaube nicht, dass das gut wäre." Die Elfe verstand lieber "und" statt Komma nickte. Leider hatte sie keine Waffe, deswegen ballte sie nur die Fäuste und presste ihren Rücken ängstlich an den ihrer Freundin. Immer wieder blinzelte sie zum Geländer lieber "und" statt Komma fragte sich wie weit der Baumstamm schon war.

      Die Eisenmonster wabbelten zu den beiden, unförmig aber stetig und schneller Komma als es den beiden Mädchen lieb war. Ruby schrie vor Schreck auf Komma als Loona sich bewegte und mit ihrem Dolch die Kralle eines der Monster abfing. /Die sind schon da!/ "Loona!"
      Die Elfe konnte nur zusehen Komma wie ihre Freundin kein Komma nach einem kurzen Kampf kein Komma das Eisenmonster rammte und es damit aus dem Takt brachte.
      "Ruby! Jetzt! SPRING!" Komma schrie sie und wehrte den Angriff eines anderen ab. Zitternd rannte Ruby zum südlichen Geländer hin und sprang ins Wasser.

      Sie tauchte in die Nässe ein und zuckte zusammen- es war viel kälter als erwartet. Mit zwei starken Armbewegungen schwamm sie zurück zur Oberfläche und schnappte nach Luft. Die leichte Strömung trieb sie von der Brücke weg. Sie drehte sich und sah den Baumstamm gerade noch rechtzeitig Komma um sich mit den Armen dagegen zu stemmen. Loona hatte die Zeit perfekt abgemessen. Sie klammerte sich so fest wie sie nur konnte und suchte nach ihrer Freundin.

      Ihre Blicke trafen sich. Loonas Blick war verzerrt, Blut floss aus ihrem Mund. Sie war noch immer auf der Brücke, direkt hinter dem Geländer. Durch ihre rechte Brust ragte eine der Klauen. Ruby riss die Augen auf, wollte sich hoch stemmen und brannte rammte? ihre Hand in das nasse Holz rein. Sie hatte das Gefühl, dass sich ein grauer Schleier um die Welt legte und nur das Wichtigste noch preisgab. Und das war Loona. Die Abenteurerin hustete Blut aus und wurde lieblos von dem Eisenmonster zu Boden geworfen. Ruby schrie so laut sie nur konnte und spürte Komma wie Hitze sie ummantelte. Aus ihrem Inneren entbrannte ein Feuer so heiß, dass das Wasser um sie herum verdampfte. Ihr Oberteil wurde zerrissen und die kleinen Fetzen glühten kurz auf ehe sie endgültig verkohlten. Ihre Hose, ihre Schuhe, alles was sie anhatte verbrannte binnen weniger Sekunden.
      Ruby fühlte sich schwerelos, sie spürte unbändigen Zorn und den Wille, alles um sich herum zu zerstören.
      Der Fluss kämpfte sich seinen Weg durch den Hitzewall und umschlang sie wieder, nur um abermals zu verdampfen. Immer wieder schrie die Elfe auf, doch die Schmerzen wurden nicht weniger. Sie wusste nicht mal, was genau denn so weh tat. Ruby verkrampfte sich, legte ihre Arme um die Beine. Zum zweiten mal bahnte sich das Wasser einen Weg zu ihr durch, wo es zischend ein drittes mal verdampfte. Nur Sekunden später gelangte das Wasser wieder zu ihr... Sie konnte und wollte den Fluss nicht mehr aufhalten. Sie schluchzte. Bewegte sie sich? War sie schon in der starken Strömung? War sie überhaupt noch im Wasser? Zitternd bemerkte die Elfe nur noch, wie es um sie herum schwarz wurde.

      * * *

      Das Tor öffnete sich. Es trat ein Mann hervor, der sich selbst als Gott bezeichnete. Dem es nach der Herrschaft über alle Lande gierte. Sein Haar war streng nach hinten gekämmt und mit goldenem Schmuck übersät. Kalte Augen prüften die Umgebung und sein grüner Umhang wehte ihm nach Komma als er der Brücke näher kam. Ein paar seiner Sammler – oder Eisenmonster, wie die beiden Frauen seine Schöpfungen getauft hatten Komma statt Gedankenstrich fuhren zu ihm. Die Sonne strahlte diesen Mann an, reflektierte sich auf seiner goldenen Rüstung und ließ die muskulöse Erscheinung noch imposanter wirken. Er war die Perfektion. Er war das Grauen in Gold. Und er war absolut fasziniert von dem, was er erblickte.

      Vor ihm lag Verwüstung. Die Brücke war zur Hälfte zerstört und alles 500 Fuß weiter den Fluss entlang war verkohlt und tot. Das Ufer war gute 50 Fuß zu beiden Seiten nichts mehr weiter als Asche und Reste von einst großen Bäumen und Mauern.

      Er brauchte sie. Diese Elfe. Diese Macht. Sie war die Trägerin, das stand völlig außer Frage. Eine Handbewegung genügte und dutzende seiner Sammler machten sich auf den Weg, diese Quelle der Macht wiederzufinden.

      Einer der Sammler fuhr zu ihm, teilte ihm etwas mit. Der Mann lächelte kalt. Das war eine wirklich gute Nachricht. Gierig schaute er zu den Resten der Brücke. "Dieses Weib lebt also noch..."


      Ich finde die / / für Gedankengänge auch ganz schrecklich. Vor allem, weil du nichtmal einen Absatz davor machst, das bringt mich komplett durcheinander :rofl: Im Deutschen ist das leider absolut unüblich, wenn du dein Buch mal veröffentlichen willst, wirst du es dir wohl eh abgewöhnen müssen :/ Du hast gesagt, kursiv benutzt man für was anders - was denn? Ich kenne keinen anderen Gebrauch als für Gedankengänge.
      Ich weiß nicht, ob das auch aus dem Spanischen kommt, aber du lässt öfter ein "und" weg, das eigentlich für einen schönen Klang des Satzes notwendig wäre, weil du zwei Hauptsätze aneinanderreihst.
      Auch Groß- und Kleinschreibung hast du trotzdem noch ab und zu durcheinander gehauen.

      Von den spanischbedingten Schwierigkeiten abgesehen ist das super! Spannend, guter Erzählstil, schöne Beschreibungen und es macht Lust auf mehr. Man hat gleich mitgefiebert und wie Rael bereits sagte: Obwohl man Loona kaum kennt, würde man am liebsten aufspringen und ihren Tod verhindern. Das könnte eine Geschichte nach meinem Geschmack werden.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • @Phi DANKE :D Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast <3

      Phi schrieb:

      Ich finde die / / für Gedankengänge auch ganz schrecklich
      Erst wollte ich es ja noch ein Kapitellang mit // versuchen, aber es scheint ja doch mehr zu stören, als ich dachte.

      Hab auch in Büchern gestöbert, und meine Lieblingsautoren machen auch die Gedanken in Kursiv. Sogar in den spanischen Büchern :rofl:
      Werde es also Editieren und mich umgewöhnen.

      Phi schrieb:

      Ruby riss die Augen auf, wollte sich hoch stemmen und brannte rammte? ihre Hand in das nasse Holz rein.
      "Brennen" ist schon richtig, leider hab ich das zu kausal eingefügt. :hmm:
      Vll sollte der Baum dabei auch etwas "zischen" oder so?

      Phi schrieb:

      Auch Groß- und Kleinschreibung hast du trotzdem noch ab und zu durcheinander gehauen.
      Das ärgert mich ehrlich xDDD Mehrfach Korrekturgelesen und trotzdem so viele Fehler in der Richung. Manno.
      Muss ich noch etwas besser aufpassen...

      Phi schrieb:

      Obwohl man Loona kaum kennt, würde man am liebsten aufspringen und ihren Tod verhindern.
      Das Freut mich so sehr! <3
      Ich hoffe, Ihr werder Ruby und die Anderen auch mögen.

      Phi schrieb:

      Das könnte eine Geschichte nach meinem Geschmack werden.
      :golly:
      Ich geb mir Mühe!
      Hoffentlich enttäusche ich Niemanden mit den Rest xD
      Das erste Kap wird recht Ruhig werden. Bin gespannt wie es ankommen wird <3

      Ich geh nun Sachen verbessern xD


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Guten Abend Aztiluth,
      dein Profilname ist ein echter Zungenbrecher :P Der Titel deiner Geschichte verspricht Spannung abseits der einfachen Haudrauf und und Schwarz-Weiß Malerei. Ich bin gespannt, wer diese schwarze Seele ist. Der selbsternannte Gott oder vielleicht die junge Elfe, die ihre Kraft nicht im Griff hat und große Zerstörung anrichtet.
      Der erste Teil gefällt mir gut. Der Spannungsbogen funktioniert und man fiebert sofort mit. Auch das Loona gleich zu Beginn stirbt (oder zumindest schwer verletzt zurückbleibt; ich persönlich setze darauf das die Elfe ordentlich Feuer abbekommen hat; Brandwunden verbunden mit Rache usw...; aber ich will nicht meine Erwartungen in deine Geschichte projezieren) finde ich gut. Und mir als Leser tut die Figur auch sofort leid. Vermutlich weil sie so stark gewirkt hat.
      Die Feuerszene hast du sehr schön in Worte gekleidet. Wie zum Beispiel das Wasser immer wieder durch den Flammenkreis bricht und sogleich verdampft. Und am Ende ist man als Leser schon überrascht, wie viel Schaden die Kleine doch angerichtet hat.
      Das sich der "Böse" zu Beginn selbst vorstellt, also gleich mit Zielen und gleich direkt als schlechter Mensch/Gott; finde ich persönlich nicht so schön, weil es zu einfach ist. Das ist aber nur meine Meinung und muss dich nicht interessieren.

      Aztiluth schrieb:

      Ein paar seiner Sammler – oder Eisenmonster, wie die beiden Frauen seine Schöpfungen getauft hatten, fuhren zu ihm.
      Eine Kleinigkeit ist mir besonders aufgefallen. Da der"Gott" weiß, dass die beiden Frauen seine Schöpfungen Eisenmonster nennen, schließe ich daraus, dass sich die Charaktere untereinander schon sehr gut kennen. Er wird sie ja wohl nicht die ganze Zeit belauscht haben. Entweder enthüllst du damit schon etwas von der Vorgeschichte. Also wie sich Loona und Ruby, sowie der "Gott" kennengelernt haben; oder du willst dem Leser einen Hinweiß wegen der unterschiedlichen Bezeichnungen geben. Letzteres finde ich eher unpassend und absolut unnötig. Ich gehe von ersterem aus. ;)

      Zusammenfassend gefällt mir deine Geschichte bisher sehr gut. Du hast eine schöne Art zu schreiben und holst den Leser gut ab. Rechtschreibfehler kannst du behalten und da ich nicht wirklich Kritik geübt habe; erübrigt sich eigentlich das Nachfragen. Aber falls es doch irgendwas geben sollte, bist du herzlich eingeladen.
      Conquisator
      "Geboren im Blut meines Bruders, vergieße ich das Blut meiner Feinde"
      Leitspruch der Unsterblichen
    • Hallo Conquisator!

      Conquisator schrieb:

      dein Profilname ist ein echter Zungenbrecher
      Ja, ich weiß xD Kürz ihn ab, wie immer es dir beliebt xD
      Ich muss gestehen deiner mach mir auch "Probleme". Es gibt ein Spanisches Wort: " Conquistador" Daran muss ich immer denken, aber dein Name geht ja anders xD

      Conquisator schrieb:

      Auch das Loona gleich zu Beginn stirbt (oder zumindest schwer verletzt zurückbleibt; ich persönlich setze darauf das die Elfe ordentlich Feuer abbekommen hat; Brandwunden verbunden mit Rache usw...; aber ich will nicht meine Erwartungen in deine Geschichte projezieren) finde ich gut.
      Ich finde es toll, dass die Szene so viel Aufmerksamkeit bekommt. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber es gefällt mir. Unwichtig ist es ja nicht gerade. Ich kann soviel dazu sagen: Loona ist nicht tot, und sie wird wiederkommen. (Oh, überraschung xD) Aber es wir recht lange dauern, bis sie wieder auftaucht.

      Conquisator schrieb:

      Das sich der "Böse" zu Beginn selbst vorstellt, also gleich mit Zielen und gleich direkt als schlechter Mensch/Gott; finde ich persönlich nicht so schön, weil es zu einfach ist. Das ist aber nur meine Meinung und muss dich nicht interessieren.
      Im Nachhinein wünschte ich mir auch, ihn etwas mehr Zeit zum "Vorstellen" gegeben zu haben. In meinen anderen Geschichten sind die Bösen/Antagonisten selten "DAS Böse" oder ähnliches, sondern Menschen/Wesen die gewisse Ansichten haben, die sich mit den Ansichten der Helden beissen, und dewegen nunmal die Gegner sind. Hier hatte ich einfach Lust auf ein typischen Bösewicht. Er will die Welt, er will Macht, er ist maßlos Arrogant. Ich hoffe, Ich kann ihn dennoch inn späteren Kapitel besser darstellen xD

      Und mich interessiert deine Meinung sehr :D
      Ich schreibe das zwar auch, weil ich es möchte- aber doch vorallem für Andere. :D

      Conquisator schrieb:

      Also wie sich Loona und Ruby, sowie der "Gott" kennengelernt haben; oder du willst dem Leser einen Hinweiß wegen der unterschiedlichen Bezeichnungen geben. Letzteres finde ich eher unpassend und absolut unnötig. Ich gehe von ersterem aus.
      Es war eine Mischung aus beidem. Ich wollte nicht direkt einen Hinweis geben, sondern klarstellen dass das selbe gemeint war. Zusätzlich wollte ich zeigen dass er die beiden mindestens etwas kennt. Aber ich finde den ganzen letzten Part eh nicht so mega gelungen xD

      Vielen vielen lieben Dank für das Feedback!
      Ich hoffe wirklich, das erste Kapitel kommt genauso gut an. <3


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Na toll, danke für den Spoiler. Wieso machen das hier immer so viele? Ist ja schön, wenn ihr wisst, wie eure Geschichte weitergeht, aber verderbt doch damit dem Leser nicht den Spaß!
      Spoiler anzeigen

      Ich bin davon ausgegangen, dass sie tot ist. Fand ich das geniale an der Szene. Durch deinen Spoiler ist mir ziemlich die Lust vergangen und wenn sie dann doch wieder auftaucht, ist das kein WTF-Moment sondern ein "yoah geil, hat die Autorin selbst schon verraten".
      Also entweder löscht du den Teil aus deinem letzten Post raus oder setzt zumindest einen Spoiler.
      Danke.


      Edit: noch ein @Aztiluth dazupacken, weil du daa glaube ich überlesen hast.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Phi ()

    • So @Aztiluth

      Jetzt senfe ich mal auch noch dazu. ^^

      Erstmal ein dickes Lob, dass du schon die ersten Anmerkungen umgesetzt hast - vor allem die kursiven Gedanken gefallen mir ausnehmend ;)
      Der Prolog gefällt mir schonmal sehr gut. Sowohl inhaltlich, als auch vom Schreibstil her, fühlte ich mich gut mitgenommen und bin kaum einmal ins Stocken geraten.
      Die beiden Charaktere finde ich authentisch und sehr spannend und nicht nur, weil ich selbst mit Loona mitgefiebert habe, muss ich dir ein dickes Lob aussprechen, sondern auch und vor allem dafür:

      Rael schrieb:

      Ich dachte nur. Nicht im ernst jetzt?
      Herzlichen Glückwunsche - du hast es geschafft, der Meisterin der fiesen Wendungen eins auszuwischen. Im Ernst, wenn das einer verdient hat, dann sie. Wenn @Rael schon alles um die Ecke gebracht hat, das geht auf keine Kuhhaut. :D

      Was ich manchmal ein bisschen verwirrend fand, war das "sie". Dadurch, dass du über zwei Frauen schreibst, ist es manchmal schwierig gleich zu erfassen, wen du jetzt eigentlich meinst. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sich das bei längeren Lesen gibt. Muss man sehen.

      Ansonsten gefällt mit die Idee hinter deiner Geschichte schon mal gut - zumindest das, was du schon preis gibst und ich mag es sehr, dass der Böse so golden ist. ^^

      Im Spoiler findest du ein paar kleine Anmerkungen.
      Lg Shaylee

      Spoiler anzeigen

      Aztiluth schrieb:

      Ruby verzog auch das Gesicht.
      Auch Ruby verzog das Gesicht. - ist nur eine Klangfrage, aber diese Umstellung macht den Text flüssiger lesbar.

      Aztiluth schrieb:

      Silbergraues Haar lag auf ihrer Schulter und die nur einen Deut dunkleren Augen wachten immer über alles.
      Sehr gute Beschreibung!

      Aztiluth schrieb:

      Aber das interessanteste waren ihre Hosen.
      Interessanteste

      Aztiluth schrieb:

      Es war doch klar gewesen, dass die erfahrene Abenteurerin einen Ausweg fand.
      Vorher zweifelt sie - vielleicht baust du das irgendwie ein, denn es ist außerdem recht umgangssprachlich.
      Vielleicht irgendetwas in der Art wie:
      "Trotz aller Zweifel war Ruby sicher gewesen, dass die ..."
      Oder so...

      Aztiluth schrieb:

      das Wasser floss weiter südlich unter der soliden, aber alten Brücke durch.
      alten, aber soliden - ich nehme an, du willst sagen, dass sie trotz ihres Alters solide ist. Dann wäre das so rum klarer - ist aber eine reine Geschmacksache ^^

      Aztiluth schrieb:

      So albern wie sie waren, so grausam und tödlich waren ihre Angriffe.
      vielleicht eher "aussahen"?
      Sie SIND ja nicht albern, sonder wirken nur so. Außerdem vermeidest du damit, zweimal hintereinander waren zu benutzen.
      Ich bin ein Spiegel deiner Seele!
      Was also siehst du, wenn du mich anschaust?
    • Danke @Shaylee :D

      Shaylee schrieb:

      Herzlichen Glückwunsche - du hast es geschafft, der Meisterin der fiesen Wendungen eins auszuwischen. Im Ernst, wenn das einer verdient hat, dann sie. Wenn @Rael schon alles um die Ecke gebracht hat, das geht auf keine Kuhhaut.
      Aha? Klingt so, als ob ich ihre Geschichte sehr mögen würde. :D

      Shaylee schrieb:

      Was ich manchmal ein bisschen verwirrend fand, war das "sie". Dadurch, dass du über zwei Frauen schreibst, ist es manchmal schwierig gleich zu erfassen, wen du jetzt eigentlich meinst.
      Ehrlich? :/
      Ich hab schon versucht, mit "Elfe" und "Abenteurerin" und ähnliches abhilfe zu schaffen xD
      Ich kann aber beruhig sagen, dass Ruby in Kapitel eins mit einer männlichen Figur zu tun haben wird.

      Und danke für die Anmerkungen! Das meiste gefällt mir sehr gut und ich werde es umsetzen.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • @Phi ich hatte dich wirklich überlesen, tut mir leid! X/

      Und es war nie meine Absicht in den Antworten zu Spoilern! :/
      Der letzte Satz im Prolog sollte eigentlich deutlich zeigen, dass sie noch lebt. Deswegen bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich damit jemand damit zu viel verrate.

      Ich selber gehöre zu denen, die spoiler über alles hassen. Es tut mir deswegen ehrlich leid. Ich werde in Zukunft mehr drauf achten, so etwas besser in den Antworten zu markieren.
      Nicht nur schreiben, auch antworten will gelernt sein. :/
      Wenn es noch hilft: es wäre für meine Verhältnisse nicht seltsam gewesen, wäre sie tatsächlich von uns gegangen. Die Erwartungen die du hattest, können durchaus noch stimmen.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • @Aztiluth Achsoo, der letzte Satz bezieht sich auf Loona? Da wär ich im Leben nicht drauf gekommen. Ich hatte das so gedacht, dass er das Weib meint, das diesen Schaden angerichtet hat: Ruby.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • So ich bin jetzt auch endlich zum lesen gekommen :)

      Ich finde der Prolog ist durchaus interessant und lässt Raum für Interpretation (was ich jetzt nicht tun werde, weil ich es nicht kann xD)

      Der letzte Absatz mit dem Perspektivwechsel hat mich etwas aus dem Lesefluss gerissen, aber dass kann auch daran liegen, dass ich mich inzwischen so daran gewöhnt habe, dass ein Kapitel aus der Sicht einer bestimmten Person geschrieben wird xD



      Aztiluth schrieb:

      Vorsichtig sah sie nochmal um die Ecke und lehnte sich dabei so stark an die Mauer, wie sie nur konnte.
      Mit hämmernden Herzen sah Ruby ihr dabei zu. Ihre Freundin zog die Brauen zusammen und steckte den Kopf wieder zurück. Sie sah nicht begeistert aus.
      Hier habe ich ein bisschen zuordnungsprobleme und weis z.B. nicht, ob Ruby jetzt die POV-Figur ist, oder die Freundin :hmm: keine Sorge, das klärt sich später Problemlos, aber ich finde das Gerade am Anfang des Kapitels etwas ungünstig.

      Eventuell könntest du das erste "sie" durch "Loona" ersetzen, dann weis man zumindest schon beim ersten lesen WER da um die Ecke schaut :D


      Aztiluth schrieb:

      Loona hatte sich hingestellt und lief zurück zur Treppe.
      Das widerspricht sich irgendwie finde ich :hmm:
      --> "Loona hatte sich wieder aufgerichtet und lief nun zurück zur Treppe" oder so?


      Alles in allem ein interessanter Prolog und ich freue mich auf mehr :)

      LG Chaos
      "Fürchte nicht die Finsternis. Akzeptiere sie und sei, was in ihr auf deine Feinde lauert. Angst ist eine Waffe, Halvar. Nutze sie zu deinem Vorteil."