Chaotische Kurzgeschichten

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    • Chaotische Kurzgeschichten

      Hallo zusammen,
      In diesem Thread werde ich alles an Kurzgeschichten sammeln, was ich so verzapfe und nicht mit einem der großen Projekte zusammenhängt :D
      Beispielsweise auch die Geschichten, die am Schreibwettbewerb teilgenommen haben :D
      Man will ja auch Feedback, warum man 0 Stimmen hat xD

      Kritik ist wie immer erwünscht :)

      Viel Spaß und LG
      Chaos

      "Fürchte nicht die Finsternis. Akzeptiere sie und sei, was in ihr auf deine Feinde lauert. Angst ist eine Waffe, Halvar. Nutze sie zu deinem Vorteil."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chaos Rising ()

    • Der Besucher (Schreibwettbewerb Dezember 2017/Januar 2018)

      Donner grollte vor dem Fenster, während der Blitz die menschenleere Straße vor dem Krankenhaus erleuchtete. Die dicken Regentropfen, welche unbeirrt auf die Scheibe einprasselten und die nächtliche Metropole in eine nasse Geisterstadt verwandelten, unterstrichen nur Adams schlechte Laune. Er sollte eigentlich längst nicht mehr hier sein, aber er hatte sich geweigert zu gehen, als die Schwestern ihn nach Hause schicken wollten. Nun saß er in dem Besuchersessel des dunklen Patientenzimmers der Intensivstation und beobachte Sarah, die noch immer bewusstlos im Bett lag. Nur das regelmäßige Piepen ihres Herzmonitors und das keuchende Geräusch des Beatmungsgerätes verriet ihm, dass sie noch lebte. Gerade so.
      Die Ärzte hatten gemeint, es sei knapp gewesen. Hätte das Messer sie nur wenige Zentimeter weiter getroffen, hätte sie es vermutlich nicht einmal mehr in den Rettungswagen geschafft.
      In den zweiunddreißig Jahren seines Lebens hatte sich Adam noch nie so hilflos gefühlt, wie in diesem Moment. Müde hielt er sich den noch immer schmerzenden Kopf und überlegte, wie es soweit hatte kommen können. Eine kleine Streiterei zwischen zwei Fremden am Bahnhof, nichts Ernstes. Irgendwie war die Situation dann eskaliert und er hatte sich inmitten einer Schlägerei wiedergefunden. Er war ahnungslos, warum der Kerl mit der braunen Lederjacke sein Messer zweimal im Bauch seiner Freundin versenkt hatte. Alles was er wusste war, dass der Typ die nächsten acht Wochen mit einem Strohhalm essen würde und Sarah nun um ihr Leben kämpfte.
      Die Operation war gut verlaufen, aber sie war noch nicht über den Berg. Es konnte noch so vieles schiefgehen …
      Ein dumpfer Schmerz bohrte sich seitdem durch Adams Schädel und quälte ihn zusätzlich zu der Ungewissheit über die Zukunft der jungen Frau. Vielleicht hätte er die Schmerzmittel doch nicht ablehnen sollen, aber er war zu sehr mit der Sorge um Sarah beschäftigt gewesen, als dass er an sich selbst hätte denken können.
      Er warf einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr.
      Kurz vor Mitternacht.
      Er wollte nicht schlafen, er wollte wachbleiben und auf sie aufpassen. Er wollte bei Sinnen sein, falls etwas schiefging und er Hilfe holen musste. Er wollte wenigstens jetzt für sie da sein, wenn er es am Bahnhof schon nicht gewesen war. Obwohl Adam sich nach Kräften mühte, die Augen offen zu halten, spürte er, wie die eintönigen Geräusche der medizinischen Geräte ihn langsam ins Reich der Träume beförderten.

      Ein Klopfen an der Tür ließ ihn hochschrecken. Noch immer war es dunkel draußen und flüchtig wanderten seine Augen über das Ziffernblatt.
      „Halb vier Uhr morgens?“, murmelte er schlaftrunken. „Wer stört denn um diese Zeit?“
      Eigentlich konnte es sich nur um die Nachtschwester handeln, aber warum sollte diese anklopfen und eventuell einen Patienten wecken.
      Er fühlte sich nicht wirklich ausgeruht, aber wenigstens hatte der kurze Schlaf seine Kopfschmerzen vertrieben. Sarah hingegen lag noch immer reglos in ihrem Bett.
      Noch einmal verlangte jemand danach, hereingebeten zu werden, dieses Mal deutlich bestimmter.
      „Ja?“, raunte Adam und räusperte sich dann, da seine Stimme beinahe versagte.
      Quälend langsam öffnete sich die Tür zum beleuchteten Gang und eine dunkle Figur trat ein. Nur die Umrisse eines langen Mantels und breitkrempigen Hutes waren vor dem hellen Hintergrund zu erkennen.
      Der Raum versank wieder in Dunkelheit, als die Tür leise hinter dem Besucher zufiel. Ein Blitz erhellte den Raum und offenbarte für einen Augenblick das unbekannte Gesicht des Fremden. Vom Geräusch des rollenden Donners begleitet erhob sich Adam hastig von seinem Sessel.
      „Wer sind Sie?“, fragte er leise, aber energisch. „Was wollen Sie hier?“
      „Begrüßt du jeden Gast so unfreundlich?“, entgegnete der Mann amüsiert und betätigte den Lichtschalter.
      Adam sah über die Tatsache hinweg, dass er geduzt wurde und beschwerte sich bemüht ruhig, was das sollte.
      „Sie wird noch aufwachen!“, meinte er und deutete auf Sarah.
      „Würde es dich stören, wenn sie aufwacht?“, forderte ihn der Fremde heraus und nahm seinen Hut ab.
      Mit zusammengebissenen Zähnen richtete Adam seinen Blick auf den Boden. Nichts wünschte er sich mehr, als dass sie wieder aufwachte, wieder lachte und wieder mit ihm am Leben teilhaben konnte. Niemand wusste, ob sie morgen erwachen, ob sie je wieder ganz gesund werden würde. Sacht schüttelte er den Kopf und sah sein Gegenüber dann wieder an.
      Zufrieden grinsend warf der Besucher den Hut auf den kleinen Tisch und fuhr sich durch die langen schwarzen Haare.
      Noch immer war unklar, wer der Mann war, oder was er dort in Sarahs Krankenzimmer wollte, weshalb Adam seine Frage wiederholte.
      „Wer sind Sie?“
      Der Besucher musterte ihn eindringlich.
      „Was glaubst du denn, wer ich bin?“
      „Woher soll ich das wissen?“, maulte Adam und zuckte mit den Schultern. „Jetzt sagen Sie mir endlich wer Sie sind, oder ich rufe die Schwester!“
      Um seine Drohung zu unterstützen machte er einen Schritt auf Sarahs Bett zu und legte den Finger auf den Schalter, der die Pfleger alarmierte.
      „Das geht leider nicht“, meinte der Fremde mit ruhiger Stimme, woraufhin der junge Mann genervt schnaubte und versuchte den Knopf zu betätigen.
      Nichts tat sich. Keinen Millimeter konnte er den Schalter hinunter drücken.
      „Verdammt nochmal!“, fluchte er. „Dieses Drecksding klemmt!“
      „Nun beruhige dich, du weckst sie noch auf!“, mahnte der Besucher amüsiert.
      Wütend sah Adam ihn an.
      „Wer. Sind. Sie?“, fauchte er zum dritten Mal und war bemüht, sich zurückzuhalten.
      Langsam und bedächtig kam der Mann zu ihm herüber und stellte sich neben ihn an das Bett der jungen Frau. Irgendetwas sagte ihm, dass er es zulassen sollte.
      „Charon“, hauchte der ungebetene Gast. „Thanatos. Anubis. Osiris. Mors.“
      Verständnislos sah Adam zu dem Fremden auf, der deutlich größer war, als er zunächst geschätzt hatte.
      „Was?“, hakte er vorsichtig nach. „Warum zählen Sie antike Götter auf?“
      Was stimmt denn mit dem Kerl nicht?
      Das dunkle Haar hing dem unheimlichen Mann ins Gesicht, als er zu Sarahs Freund hinunterblickte.
      „Weil das die Namen sind, die man mir gab.“
      „Ihnen … gegeben hat?“
      Nur ein Nicken bekam er als Antwort.
      „Ich verstehe nicht, worauf Sie hinauswollen“, gab er zu und richtete seinen Blick wieder auf die bewusstlose Frau vor sich. „Wer hat Ihnen diese Namen gegeben?“
      „Die Menschen jener Zeit.“
      Schweigend wartete Adam auf eine weitere Erklärung, welche nach einem Moment der Stille auch folgte.
      „Einige Jahrhunderte später nannten sie mich dann den ‚Schnitter‘ oder ‚Gevatter Tod‘.“
      Wieder breitete sich eine angespannte Ruhe im Raum aus, welche lediglich von den Geräuschen der medizinischen Geräte und gelegentlichem Donnergrollen unterbrochen wurde.
      Hatte dieser Mann gerade behauptet, er sei der Tod?
      „Das ist nicht witzig“, raunte Adam leise und nahm Sarahs Finger in die seinen.
      Er verstand nicht, wie jemand im Krankenhaus am Bett einer schwer verletzten jungen Frau so etwas sagen konnte.
      „Das war kein Witz“, antwortete der Besucher und legte seine Hand auf die des Paares.
      Die knöchernen Fingerglieder fühlten sich kalt und hart auf Adams Haut an, sodass er seinen Arm erschrocken zurückzog und dem Fremden mit klopfendem Herzen ins Gesicht sah. Leere Augenhöhlen, leer von jeglicher Wärme oder Leben dominierten den Totenschädel, der nun von den dunklen Haaren des Mannes umrahmt wurden. Nur einen Augenblick später war das Gesicht wieder wie zuvor, aber Adam starrte den Tod noch immer entsetzt an.
      „W-Was … aber, warum …“, fing er an, unterbrach sich aber sofort wieder als ihm das beständige Piepen von Sarahs Herzmonitors auffiel.
      „Nein! Sie können sie nicht haben!“, beharrte er und schüttelte vehement den Kopf. „Sie ist noch so jung! Das hat sie nicht verdient!“
      Wortlos verschränkte der Seelensammler die Arme vor der Brust und schüttelte mitleidig den Kopf.
      „Bitte! Warum soll sie sterben und der Idiot, der ihr das angetan hat, darf weiterleben?“
      Weiterhin schwieg der dunkle Besucher und Adam spürte, wie ihm die Tränen in die Augen stiegen.
      „Nein, bitte …“, hauchte er. „Sie darf nicht sterben! Sie ist …“
      „Sie wird gesund“, wurde er unterbrochen.
      „W-was?“
      Erleichterung machte sich in seiner Brust breit, als er die Aussage des Todes vernahm. Gleichzeitig jedoch drängte sich ihm die Frage auf, warum dieser dann dort im Krankenzimmer stand.
      „Ich bin nicht wegen Sarah hier, Adam“, beantwortete der Besucher die unausgesprochenen Worte. „Warum glaubst du, rede ich mit dir?“
      Überrascht riss der junge Mann die Augen auf.
      „S-Sie meinen …“, stammelte er und versuchte einen Weg zu finden, die Äußerung in einer positiven Weise zu interpretieren. Es gelang ihm nicht.
      „Ja, Adam. Ich bin wegen dir hier.“
      Die Erkenntnis, dass er sterben würde traf ihn wie der Schlag vor wenigen Stunden. Nur diesmal befielen ihn keine Kopfschmerzen, kein Schwindel und keine Übelkeit.
      „Wann ist es soweit?“, fragte er gefasst. Seine eigene Ruhe überraschte ihn beinahe. Es war, als ob es nicht mehr wichtig war, ob er in der Welt verbleiben würde oder nicht.
      „Es ist bereits geschehen“, meinte der Tod und deutete auf den Sessel, in dem Adam zuvor geschlafen hatte.
      Dort saß er noch immer. Entspannt zurückgelehnt verriet nur das fehlende Heben und Senken des Brustkorbs, dass der junge Mann im Sessel nicht mehr am Leben war.
      Fragend sah Adam seinen Körper an, ehe er einen hilfesuchenden Blick zu dem Besucher warf.
      „Der Schlag hat dich schwerer verletzt als du vermutet hast“, eröffnete ihm der Tod. „Eine Blutung im Gehirn kann schlimme Folgen haben.“
      „Daher die Kopfschmerzen und die Übelkeit …“, erkannte Adam seinen Fehler. Tatsächlich hätte er sich untersuchen lassen sollen, für eine Sekunde an sich selbst denken. Aber das war nun egal. Ein kleines Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus, als er erkannte, dass wenigstens Sarah wieder gesund werden würde.
      „Werde ich sie wiedersehen?“, wollte er dann wissen und hoffte, die Antwort würde positiv ausfallen.
      Der Tod nickte lächelnd.
      „In dreiundfünfzig Jahren, vier Monaten und achtzehn Tagen.“
      „So lange …“, murmelte Adam und war sich nicht sicher, ob er darüber wirklich traurig war. Immerhin bedeutete es auch, dass Sarah noch ein langes Leben vor sich hatte.
      „Was ist das Leben eines Menschen gegen die Ewigkeit“, gab der Tod ihm zu bedenken, woraufhin der Verstorbene sacht nickte und sich ein Lächeln abrang.
      „Kann ich mich noch verabschieden?“
      Wortlos bestätigte ihn der dunkle Besucher, nahm seinen Hut wieder vom Tisch und stellte sich neben die Tür.
      Adam ging ein letztes Mal zu Sarah hinüber und nahm noch einmal ihre Hand. Er nahm sich etwas Zeit, seiner jungen Freundin alles zu sagen, was er ihr nicht mehr sagen können würde. Er erzählte, wie er sich die Zukunft mit ihr vorgestellt hatte und wie leid es ihm tat, sie nun alleine zu lassen.
      „Adam“, hörte er leise den Tod neben der Tür sagen. „Es wird Zeit.“
      Seufzend nickte der Angesprochene und ging langsam und mit einem wehmütigen Blick auf Sarah zur Tür.
      „Hat sie irgendetwas davon gehört, was ich ihr gesagt habe?“, fragte er unsicher.
      „In ihren Träumen“, war die beruhigende Antwort, was Adam erneut ein Lächeln abrang.
      Der Seelensammler erkannte wohl, dass der Verstorbene bereit war, seine letzte Reise anzutreten und öffnete die Tür. Ein grelles Licht blendete Adam, der einen tiefen Atemzug nahm und zögerlich durch die Tür trat. Das Piepen, das Sarahs Herzschlag darstellte wurde leiser und verstummte schließlich, während das Leuchten den Verstorbenen umfing und seinen Geist aus dem Leben trug.
      "Fürchte nicht die Finsternis. Akzeptiere sie und sei, was in ihr auf deine Feinde lauert. Angst ist eine Waffe, Halvar. Nutze sie zu deinem Vorteil."

    • Also einmal abgesehen davon, dass ich gebührend überrascht war, dass diese tiefsinnige Geschichte von dir stammt, hat sie einen wirklich wunderbaren Plottwist! Sowas Lob ich mir :hi1:
      Zu Anfang baust du auch gleich sehr schön die düstere Atmosphäre mit Regen, Nacht und Trostlosigkeit auf, sodass man gleich voll drin ist. Dafür schon mal einen Keks :cookie:

      Chaos Rising schrieb:

      Obwohl Adam sich nach Kräften mühte, die Augen offen zu halten, spürte er, wie die eintönigen Geräusche der medizinischen Geräte ihn langsam ins Reich der Träume beförderten.
      Das ist so eine Stelle, die entfaltet ihre wahre Wirkung eigentlich erst beim zweiten Lesen. Echt sehr gut gelungen und eigentlich sogar mein Lieblingspart.

      Chaos Rising schrieb:

      Der Raum versank wieder in Dunkelheit, als die Tür leise hinter dem Besucher zufiel. Ein Blitz erhellte den Raum und offenbarte für einen Augenblick das unbekannte Gesicht des Fremden.
      Ziemlich theatralisch inszeniert, aber passt hier gut zur restlichen Atmosphäre xD

      Chaos Rising schrieb:

      Nichts wünschte er sich mehr, als dass sie wieder aufwachte, wieder lachte und wieder mit ihm am Leben teilhaben konnte. Niemand wusste, ob sie morgen erwachen, ob sie je wieder ganz gesund werden würde.
      Zwei Mal "wachen" recht schnell aufeinander. Zwar in abgewandelter Form aber es sticht dennoch etwas hervor. Leider will mir gerade auch keine bessere Alternative einfallen :pardon:

      Chaos Rising schrieb:

      Keinen Millimeter konnte er den Schalter hinunter drücken.
      Ich würde vielleicht "Der Schalter ließ sich keinen Millimeter hinunter drücken" schreiben.

      Chaos Rising schrieb:

      Langsam und bedächtig kam der Mann zu ihm herüber und stellte sich neben ihn an das Bett der jungen Frau.
      Hier kann man wieder "Adam" benutzen. Zu viele Personalpronomen hinter einander sind auch nicht gut.

      Chaos Rising schrieb:

      Leere Augenhöhlen, leer von jeglicher Wärme oder Leben dominierten den Totenschädel, der nun von den dunklen Haaren des Mannes umrahmt wurden.
      "Dominieren" vermittelt hier ein etwas falsches Bild. Ich würde da den ganzen Satz etwas umstellen und dabei das "nun" komplett rausnehmen, sowie das "leer" ersetzen. Vorschlag: "Aus einem trostlosen Totenschädel, eingerahmt von den dunklen Haaren des Mannes starrten ihm zwei leere Augenhöhlen entgegen, bar jeglicher Wärme oder Leben."

      Chaos Rising schrieb:

      Erleichterung machte sich in seiner Brust breit, als er die Aussage des Todes vernahm.
      Das klingt irgendwie so formell und nach Gerichtsprozess :hmm: Wie wäre es mit "..., als er die Worte des Todes Vernahm."?
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Für mich die beste Geschichte im Wettbewerb, @Chaos, obwohl sie nicht soooo perfekt zum Thema passte. Das ließ doch eher an ziemlich derbe Formulierungen (wie in Asnis Geschichte ^^ ) denken als an so ein berührendes Szenario, wie du es hast entstehen lassen.

      Trotzdem war sie mein Favorit, eben weil sie so berührend war. Das ist meine Lieblingsstelle:

      Chaos Rising schrieb:

      „Es ist bereits geschehen“, meinte der Tod
      Wenn der Tod nur immer so einfühlsam sein könnte. Obwohl - vielleicht ist er das ja? Keiner da, der uns darüber Auskunft geben kann...
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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