Samhain (Clíodhna 9)

  • Während Thorsten die Nachbearbeitung vom "Raben" in Angriff nimmt, habe ich das Drehbuch für die Samhain-Folge fertig geschrieben. Ich nehme mir ja manchmal die Freiheit, fürs Drehbuch ein paar Kleinigkeiten wegzulassen, hinzuzufügen oder ein wenig anders darzustellen, aber im Wesentlichen ist es eine 1:1-Übertragung von Thorstens Geschichte. Dieses Mal allerdings haben sich da einige Dinge als schwierig erwiesen, u.a. viel innere Monologe und Hintergrundwissen, was man irgendwie an den Zuschauer weitergeben muss. Außerdem wollte ich den Spannungsbogen ein wenig verschieben (z.B. Rórdán erst zu einem sehr späten Zeitpunkt die Erkenntnis haben lassen, dass er selbst der Rabenkönig in seiner Vision war). Herausgekommen ist eine Geschichte, die nicht nur den Fokus auf Clíodhnas Reise in die Anderswelt hat, sondern auch Rórdáns Zwiespalt und seine Ängste thematisiert. Da sollen viele Flashbacks rein zu der Vision aus dem "Raben", in der der Beltainekönig getötet wird und die Mondgöttin sich dann an den Rabenkönig ranmacht. Ich habe außerdem eine Rückblende geplant, in der Caoimhes Vergangenheit und ihr Weg zur Göttin ein bisschen beleuchtet wird - das ist z.T. auch in der Geschichte drin, aber für die Filmversion musste ich das Gespräch mit Fionnula ein bisschen ausbauen, damit der Zuschauer schnallt, was vor sich geht. Außerdem habe ich die Schlussszene, die ja hier ein bisschen für hochgezogene Brauen gesorgt hat ( :grinstare: ) so geschrieben, dass es sich - zumindest für meinen Geschmack - natürlicher anfühlt, dass Clíodhna und Rórdán im Bett landen.


    Na ja, jedenfalls... es tut sich was...

  • Interessant. Als gewöhnlicher Schreiber mache ich mir kaum Gedanken, wie man sowas wohl filmen könnte oder wie man innere Monologe denn in einen Film umsetzt. Eher finde ich es meistens ärgerlich, wenn ein Buch nicht 1:1 verfilmt wird, sondern Dinge verändert wurden. Meistens ist ja das Buch besser als der Film, schon allein weil der Film gezwungen ist zu kürzen und die Handlung auf eine 90-Minuten-Kinolänge zu bringen. Aber es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, wo der Film besser ist als das Buch (z.B. Twilight letzter Teil, meiner Meinung nach).


    Nun, dann bin ich mal sehr neugierig, wie euer Film am Ende aussehen wird!

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin *

  • So, seit gestern haben wir mit den regulaeren Dreharbeiten begonnen, das Wetter ist inzwischen kuehl genug (es soll ja neblig/regnerisch wirken...) - erst mal sind die ganzen Innenszenen in Cliodhna's Huette dran, daher... so richtig viel spektakulaeres gibts noch nicht zu zeigen, das ist erst mal die Brot und Butter Arbeit... :D

  • Heute endlich der ersehnte Nebel um ein paar der Aussenszenen drehen zu koennen... die Kinder mussten also gleich nach dem Fruehstueck raus.


    Jetzt bin ich schon deutlich beruhigter wegen der Aussenszenen - es darf halt nicht zu schoenes Wetter sein, aber noch kein Schnee - der Zeitraum ist machbar, aber dann irgendwie knapp wenn man Schule, Schichtarbeit etc. abzieht...



  • Und hier können wir auch schon mit dem Teaser aufwarten. Die letzten Szenen, die da rein gehörten, wurden letzten Freitag erst gedreht. Das ist vermutlich unser vielseitigster Teaser von den Bildern und den Stimmungen her. Und hoffentlich ein bisschen mysteriös :)


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Eine etwas nervoese Líadan wird in den Zirkel aufgenommen:


    Fuer uns ist das eine der 'teuren' Szenen, weil die Termine von drei Schauspielern koordiniert werden muessen und wir ein- oder zwei Statisten extra brauchen.


    Wir wollten sie moeglichst hinbekommen bevor es so richtig kalt wird und der Dreh keinen Spass mehr macht, daher noch im November.


    Ungluecklicherweise stellte sich heraus dass der Drehtag der kaelteste Tag einer Kaeltewelle war, und der Morgen begruesste uns mit kuscheligen -17 Grad. In der Huette war es etwas waemer (-15 Grad oder so) - wir waren recht froh dass alle in Umhaengen und Gugeln sitzen durften und haben noch Waermflaschen ausgeteilt - unter anderen Umstaenden haetten wir den Termin verlegt, aber, wie gesagt, Koordinationsschwierigkeiten, und mit Dezember und Mittwinter voraus kann es ohne weiteres auch noch kaelter werden, und bei -25 Grad macht's dann wirklich keinen Spass mehr - also alle Augen zu und durch...)


    Dafuer sehen sie gar nicht so verfroren aus...





  • Heyho Thorsten


    die Nasen auf den Photos sagen mir mehr über die Temperaturen als 1000 Worte... :) :) :)