Hilfe beim Plot/groben Storyverlauf

  • :hi2:

    Ich bastele gerade an dem groben Ablauf einer Geschichte und bräuchte dabei noch Hilfe bzw. Vorschläge. Die Story bezieht sich auch zum Teil auf die griechische Mythologie. Ich erkläre hier schon vieles, was die Leser, eigentlich noch nicht zu Beginn wissen. Es muss nicht perfekt sein. Ich schreibe mir immer nur die grobe Struktur und was so wichtiges passieren soll auf, damit ich irgendwann darauf zurückgreifen kann. Also ich schreibe die ausgereifte Story erst in ungewisser Zukunft. :hmm:


    Hintergrundstory:

    Es geht um eine Hauptperson (HP) namens Artemis (Göttin der Jagd, des Waldes, der Geburt und des Mondes, Hütterin der Frauen und Kinder).

    Meine HP ist geschlechtslos bzw. kann sich ihre Form je nach Belieben in ein Geschlecht verwandeln --> Hättet ihr Ideen, wann sie welches Geschlecht annimmt bzw. wie das von statten gehen könnte?

    Jedenfalls lebt die HP alleine im Wald, wurde dort zur Welt gebracht und ist dort aufgewachsen. HP stammt von Zeus und Leto ab. Die eifersüchtige Hera hat aber versucht die Geburt von Artemis und ihrem Zwillingsbruder Apollo (Gott des Lichts, der Heilung etc.) zu verhindern. Deshalb ist Leto mit ihren Kindern nach der Geburt dauerhaft auf der Flucht gewesen.


    Artemis schützt die Jäger und unschuldigen Menschen im Wald. Der Einzige Mann, der sich ihr ungestraft nähern kann, ist Apollo. Zudem ist sie eine mutige Kämpferin. In meiner Geschichte tarnt sie sich als eine gewöhnliche Dyrade (Baumnymphe) --> davon sollen die Leser zu Beginn ausgehen und noch nichts von ihrer wahren Abstammung erfahren.

    Bei der Dyrade ist das Lebensschicksal mit ihrem Baum verbunden. Enfernt sie sich lange Zeit von ihm, dann leidet der Baum, wird krank und stirbt. Stirbt aber der Baum stirbt auch gleichzeitig die Dyrade --> wegen ihrer Hintergrundgeschichte ist sie aber göttlich, weshalb dies nicht auf sie zutrifft (dass wissen die Leser aber auch zu Beginn nicht) Artemis kümmert sich um die Schönheit und den Wachstum der Bäume und wohnt im Inneren des Baumes (stellt euch das wie ein magisches großen Schloss im Baum vor) Zudem verschmilzt sie nur zum Verstecken oder zum Schlafen mit ihrem Baum, sonst hat sie eine menschliche Gestalt: schlank, lange smaraggrüne Haare, in denen Blumen eingeflochten sind, mintgrüne Augen mit goldenem Schimmer, hellfarbige blasse Haut --> Hättet ihr für die Haut ein schönes Adjektiv?

    Außerdem hat Artemis ein grünes Rankentatoo, dass sich von beiden Armen bis zu beiden Beinen schlängeln und sich zum Teil über ihre Brust ausbreitet (dort sind dann auch bei den Ranken Blüten tatoowirt).


    Plot/ grober Ablauf:

    Hier ist mir wichtig, dass es nicht zu klischeehaft wird, aber etwas ist schon drin. Meine Einfälle bisher waren folgende:

    -> Artemis als Dyrade in der Natur wird von einer Person entdeckt oder beschützt eine Person bei der Jagd, der dadurch vollkommen von ihr bessesen ist, obwohl sie Männer nicht ausstehen kann und kein Interesse an Ihnen hat. --> Ist nur die Frage, wer die Peson sein soll (Ich hätte ja gerne irgendeinen Adligen, aber das wäre ja wieder Klischee, oder?) Oder es könnte ein Bürger sein und irgendwann später wird ein Adliger auf sie aufmerksam.

    In der Geschichte sollen sich keine Ahnung wie viele Männer in sie verlieben/ oder so was ähnliches. Sie möchte aber Unabhängig bleiben.

    Fände es auch noch cool, wenn Artemis an einen kaiserlichen Hof gebracht und dort eingesperrt wird und versucht einfach von dort zu ihrem Wald abzuhauen. Mir ist halt wichtig, dass ich Artemis möglichst charakterstark rüberbringe. Ihre Einstellung ist: Ich brauche und gehöre niemanden, außer mir selbst.

    Irgendwie würde ich die Götter dann auch einbringen. Also dass Hera sie am Hof entdeckt und sich in menschlicher Gestalt nähert, um sie zu tyrannisieren bzw. leiden zu lassen. Oder dass Apollo irgenwann kommt und versucht sie vom Hof zu befreien, aber aus einem bestimmten Grund gelingt es im trotz göttlicher Kraft nicht, da ein anderer männlicher Gott Artemis nicht gehen lassen will. So was in der Art.
    Ob Artemis sich dann letztendlich doch verliebt oder ihren Einstellungen treu bleibt, weiß ich noch nicht. Ich hätte es schon gerne so, dass sie sich zu jemandem hingezogen fühlt, aber die Kunst ist es, dass es hier wieder nicht zu Klischeehaft wird.


    Sorry, wenn ich euch jetzt mit viel Inhalt bombadiert habe. :dance: Wäre euch echt dankbar, wenn ihr irgendwelche Ideen habt, wie das ganze ablaufen könnte. Wie gesagt, muss es nicht perfekt sein.

  • Es geht um eine Hauptperson (HP) namens Artemis (Göttin der Jagd, des Waldes, der Geburt und des Mondes, Hütterin der Frauen und Kinder).

    Meine HP ist geschlechtslos bzw. kann sich ihre Form je nach Belieben in ein Geschlecht verwandeln --> Hättet ihr Ideen, wann sie welches Geschlecht annimmt bzw. wie das von statten gehen könnte?

    Jedenfalls lebt die HP alleine im Wald, wurde dort zur Welt gebracht und ist dort aufgewachsen. HP stammt von Zeus und Leto ab. Die eifersüchtige Hera hat aber versucht die Geburt von Artemis und ihrem Zwillingsbruder Apollo (Gott des Lichts, der Heilung etc.) zu verhindern. Deshalb ist Leto mit ihren Kindern nach der Geburt dauerhaft auf der Flucht gewesen.


    Artemis schützt die Jäger und unschuldigen Menschen im Wald.

    Als Waldgeist könnte Artemis eigentlcih Geschlechtlos bleiben. Ich plane was ähnlcihes für einen Antagonisten und wenn man ehrlich ist, sieht man solche "Gottheiten" oder "Geister" die Geschlechtlos sind eher auf Seiten des übermächtigen Bösen ... Zumindest in den Werken mit denen ich mich auseinandersetze. ^^;
    Vielleciht wäre es mal interessant sowas als Hauptfigur zu machen. Allerdigns würde ICH dann hart bei diesem Weg bleiben und das switchen zwischen den Geschlechtern wohl einfach weglassen. Ich weiß nicht welche Rolle er/sie/es dann einnehmen soll, aber als Geist des Waldes (nur als Beispiel jetzt) ist ja auch überhaupt kein Geschlecht möglich. Ansonsten einfach was aus der griechischen Mythologie anschauen. Gibt es da einen ähnlcihen Fall? Ich kenne mich damit leicher nicht wirklich aus ^^;

    (Ich hätte ja gerne irgendeinen Adligen, aber das wäre ja wieder Klischee, oder?)

    Lass es doch einfach einen normalen Jäger sein ^^

    In der Geschichte sollen sich keine Ahnung wie viele Männer in sie verlieben/ oder so was ähnliches. Sie möchte aber Unabhängig bleiben.

    Warum nur Männer? Wegen der weiblichen Erscheinung der Dryade? Passiert das allen Dryaden? Wenn es das Göttliche ist müsste es vom Gefühl ja jeden treffen können.

    Ob Artemis sich dann letztendlich doch verliebt oder ihren Einstellungen treu bleibt, weiß ich noch nicht. Ich hätte es schon gerne so, dass sie sich zu jemandem hingezogen fühlt, aber die Kunst ist es, dass es hier wieder nicht zu Klischeehaft wird.

    lässt sich vielleciht besser entschlüsseln ob das passt, wenn man weiß worin dass dann alles Endet. Sowohl die Geschichte als solches, als auch eine Mögliche Beziehung.

  • Etiam Danke. Ja, würde vllt. Mehr Sinn machen Artemis einfach geschlechtslos zu lassen. Hoffe, dass ich das hinkriege. Wie würde man denn dann das Personalpronomen nehmen. Er oder Sie passt dann ja nicht und Es hört sich seltsam an. Es gibt ein Hermaphrodit (hat beide Geschlechtsteile) in der griechischen Mythologie. Aber da gefällt mir das Geschlechtslose mehr. Dyraden haben meist einen weiblichen Körper und locken eher Männer an. Ist glaube ich typisch für Nymphen.


    Wenn Artemis geschlechtslos ist, macht es auch mehr Sinn, wenn Männer wie Frauen dem Charme der Gottheit verfallen. Man könnte sie/ihn auch wirklich zu einem Naturgeist machen, der sich zum Teil von Menschen ernährt und demnach eher Antagonist wäre.

  • Er oder Sie passt dann ja nicht und Es hört sich seltsam an.

    Sie.
    Erstens, weil SIE das Pronomen für DIE Dryade wäre und
    Zweitens weil der Leser von der waren Gestalt Artemis ja noch nichts weeiß, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Also so würde ich das handhaben.

    Man könnte sie/ihn auch wirklich zu einem Naturgeist machen, der sich zum Teil von Menschen ernährt und demnach eher Antagonist wäre.

    Das verändert den Ton der Geschichte aber shcon gewaltig xD

    Aber klar, mach was du willst. :D Ist ja alles möglich.

  • Traumschwingen


    Mir kam gerade noch eine Idee bzw. Frage.

    Weiß Artemis um ihre eigene Vergangenheit? Was wäre, wenn sie gemeinsam mit dem Leser herausfindet, was es mit ihr bzw. ihrer Göttlichkeit auf sich hat? Wenn die Mutter sie und den Bruder schützen wollte, was wäre dann naheliegender gewesen, als die Kinder in dem Glauben zu lassen, dass sie gar keine Götter sind. :hmm:


    Ich bin jetzt nicht so fit in griechischer Mythologie, bis auf die Basics (Zeus, Hera, Herkules etc.:rofl: ) aber was ist denn mit Leto-der Mutter? Ich habe gerade mal recherchiert und herausgefunden, dass Leto die Tochter der Titanen Koios und Phoibe ist. Bedeutet, sie ist auch irgendwie göttliche Ursprungs, richtig?

    Sie hat Artemis im Wald zur Welt gebracht und was ist dann aus ihr geworden? Soll sie in deiner Geschichte noch eine Rolle spielen? Vielleicht hat sie die Kinder oder zumindest ihre Tochter mit einer Art Schutzzauber versehen, der sie zumindest nach außen hin wie eine Dryade wirken lässt. In dem Zusammenhang fände ich es auch storytechnisch nicht schlecht, wenn sie "weiblich" wäre. Ich glaube, mir persönlich würde es leichter fallen, wenn ich das beim Schreiben fest zuordnen könnte. Aber im Grunde ist es natürlich dir überlassen, wie du das stricken möchtest.


    Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann muss sie früher oder später am Hof landen und dort in Ungnade fallen. Da gibt es sicher einige Möglichkeiten...Kommt darauf an, in welches Beziehungsgeflecht du sie einbinden möchtest. Ich spinne jetzt nur mal rum. Der Jäger, den sie rettet, könnte eine Art "Wilderer" sein, der schon öfter mit den Oberen des Reiches aneinandergeraten ist, weil er sich an deren Jagdbestand bedient, um zu überleben. Deshalb wird er verhaftet und sie ... die sie, die das beobachtet, ergreift in ihrer Naivität Partei für ihn und gerät dann ebenfalls ins Visier. Oder der kaiserliche Hof fängt an, in ihrem Wald die Bäume abzuholzen, weil sie irgendwas großes bauen wollen...so gerät sie automatisch in die Offensive und muss sich verteidigen.


    Dass sie eine gwisse Wirkung auf die Männer hat, kann ich mir lebhaft vorstellen. wahrscheinlich wird sie ja auch hübsch anzusehen sein. Nichtsdestotrotz muss man das, glaube ich, vorsichtig dosieren. ich meine jetzt, wenn ihr die komplette Männerwelt zu Füßen liegt, wird es schnell ein bisschen abgedroschen. Da fände ich es schon cooler, wenn ER (der Jäger) genau das nicht tut. Und dadurch eine gewisse Reibung /Anziehung zwischen den beiden entsteht. Weißt du, was ich meine?


    Und cool wäre, wenn sie nach und nach überhaupt erst herausfindet, was sie für Kräfte hat und damit würde dann auch das Interesse des Hofes, die Rache von Hera etc. schön inszeniert werden.


    Nur ein bisschen Brainstorming auf die Schnelle. Keine Ahnung, ob du was damit anfangen kannst. :pardon:Ich will auch nicht deine Ideen durcheinanderbringen. Also, vielleicht klärst du mich einfach nach ein bisschen auf, in welche Richtung du dir das vorgestellt hattest.


    Wichtig fände ich halt, ob Artemis tatsächlich weiß, wer oder was sie ist.

  • Dyrade

    Es ist im Griechischen eine Dryade, keine Dyrade. Kommt von δρῦς fuer Baum.

    Ich hätte ja gerne irgendeinen Adligen, aber das wäre ja wieder Klischee, oder?

    Das waere vor allem ein bisschen ungriechisch - das antike Griechenland war keine Feudalgesellschaft.

    Fände es auch noch cool, wenn Artemis an einen kaiserlichen Hof gebracht und dort eingesperrt wird und versucht einfach von dort zu ihrem Wald abzuhauen.

    Und einen Kaiser hatten sie auch nicht. Abgesehen davon ist ein bisschen schleierhaft warum es ueberhaupt moeglich sein sollte, eine Goettin einzusperren...


    Du merkst vielleicht, ich sehe griechische Mythologie nicht als einen Kramladen wo man sich einfach Sachen rausnehmen kann, und ich kann mir vorstellen dass der Versuch das zu tun auch bei anderen Lesern zu Irritation fuehrt - daher wuerde ich in den Raum stellen dass es vielleicht eine gute Idee sein koennte, einfach Deine eigenen Phantasienamen zu verwenden statt die Referenz auf die griechische Mythologie zu benutzen - siehe dazu meinen Post Woerter bedeuten was.

  • Thorsten

    Zitat

    Es ist im Griechischen eine Dryade, keine Dyrade. Kommt von δρῦς fuer Baum.

    Oh... danke, da habe ich wohl was falsch geschrieben.

    Zitat

    Du merkst vielleicht, ich sehe griechische Mythologie nicht als einen Kramladen wo man sich einfach Sachen rausnehmen kann, und ich kann mir vorstellen dass der Versuch das zu tun auch bei anderen Lesern zu Irritation fuehrt - daher wuerde ich in den Raum stellen dass es vielleicht eine gute Idee sein koennte, einfach Deine eigenen Phantasienamen zu verwenden statt die Referenz auf die griechische Mythologie zu benutzen - siehe dazu meinen Post Woerter bedeuten was.

    Ja. Ich kann dich da schon verstehen. Ich wollte halt eigene Ideen mit denen der griechischen Mythologie verknüpfen, sodass was eigenes draus wird und ich nicht nur die Fakten aus der Mythologie verwende. Der Name und die Eigenschaften von Artemis sowie deren Herkunft haben sich halt sehr angeboten bzw. fande ich für meine Geschichte passend.


    Zitat

    Und einen Kaiser hatten sie auch nicht. Abgesehen davon ist ein bisschen schleierhaft warum es ueberhaupt moeglich sein sollte, eine Goettin einzusperren...

    Da fände ich schon Ideen, um das zu erklären. Götter werden ja immer als allmächtig dargestellt, obwohl sie dies gar nicht sind. Deshalb könnte ich mir das schon vorstellen, dass man eine Göttin mit bestimmten Siegeln oder durch die Macht eines anderen Gottes eindämmen kann.

    Dass mit dem Kaiser macht zwar auch Sinn, ich bezweifele aber, dass jeder Leser so sehr in der griechischen Mythologie bewandert ist. Ich kenne zum Beispiel Filme/ Serien, wo die Götter auch in der modernen Welt vor kommen. Demnach denke ich, dass das auch mit dem Kaiser funktionieren könnte. Vielleicht überlege ich mir aber auch noch was besseres, damit es besser passt:hmm:

  • Und einen Kaiser hatten sie auch nicht. Abgesehen davon ist ein bisschen schleierhaft warum es ueberhaupt moeglich sein sollte, eine Goettin einzusperren...

    Das kann man ja stricken wie man will.

    daher wuerde ich in den Raum stellen dass es vielleicht eine gute Idee sein koennte, einfach Deine eigenen Phantasienamen zu verwenden statt die Referenz auf die griechische Mythologie zu benutzen

    Die Meinung teile ich aber. Also ich habe keine Ahnung wie viel das jetzt mit der griechischen Mythologie zu tun hat (war immer mehr der Fan der Nordischen :P) Aber wenn man schon die Namen und so benutzt, sollte man schon erkennen, was dahinter steht. Finde ich persönlcih zumidnest. Inwiefern man jetzt das Land Griechenland und seine Strukturen mit einbaut ... :hmm: Ich glaube da musst du selber einen Weg für dich finden Traumschwingen
    Mir wäre es nicht so wichtig, denke ich. Andererseits sind Worte wie Kaiser immer sehr stark und rufen bei mir tatsächlcih eine Assoziation mit Rom (wenn wir uns im europäischen bewegen) her ^^;


    Ja. Ich kann dich da schon verstehen. Ich wollte halt eigene Ideen mit denen der griechischen Mythologie verknüpfen, sodass was eigenes draus wird und ich nicht nur die Fakten aus der Mythologie verwende. Der Name und die Eigenschaften von Artemis sowie deren Herkunft haben sich halt sehr angeboten bzw. fande ich für meine Geschichte passend.

    Ja, sowas passt ja dann ^^
    Bei mir hat es so ähnlcih angefangen.

  • Rainbow

    Vielen Danke. Wirklich. Die Ideen, die du mir gegeben hast, sind mega hilfreich. Langsam spannt sich das ganze in meinem Kopf klarer zusammen. :super:


    Zitat

    Wichtig fände ich halt, ob Artemis tatsächlich weiß, wer oder was sie ist.

    Stimmt. Ich würde da deine Ideen einbinden. Spannender wäre es wirklich, dass Artemis glaubt, sie sei eine normale Dryade und nur halbgöttlich. Vielleicht weiß sie nur, dass ihre Mutter Leto und eine Göttin ist und über ihren Vater weiß sie nichts. Es würde auch gut passen, wenn Leto in den ersten Jahren bei Artemis wäre, saber dann gegen ihren Willen weiterzieht, da sie Angst hat, Hera findet den Aufenthalt von Artemis heraus.


    Deshalb ist Apollo auch nicht bei Artemis und sie sind alle getrennt, damit ihnen nichts passiert.


    Artemis wird dann irgednwie von ihrem Baum entfernt und zunehmen krank, glaubt tatsächlich sie stirbt, aber dann wird Stück für Stück aufgeklärt, dass sie gar nicht sterben kann, da sie von Zeus abstammt und so.


    Etiam und Thorsten


    Ich schau und recherchiere einfach noch mal genauer, wie und ob die griechischen Strukturen oder das mit dem Kaiser passen. Vielleicht bietet sich da noch was besseres an.


    Danke für eure Hilfe.

  • Kannst ja den Baum sterben lassen. So dass man als Leser schon denkt "scheisse jetzt ist vorbei" aber bei ihr passiert dann ... nichts :pardon: und dann dröselt sich das halt auf.


    Hat halt den netten Effekt dass du mit der Zerstörung des Baumes deinen protas auch mal eine fette Niederlage reindrücken kannst, ohne dass sie dadurch nicht mehr aufstehen können.

  • Ja. Ich kann dich da schon verstehen. Ich wollte halt eigene Ideen mit denen der griechischen Mythologie verknüpfen, sodass was eigenes draus wird und ich nicht nur die Fakten aus der Mythologie verwende.


    Ich mag die Idee grundsaetzlich nicht schlecht reden - sowas kann schon klappen. Aber, wie in dem verlinkten Post angegeben - mit Namen aus der griechischen Mythologie verbindet sich was essentielles - Athene als Goettin der Weisheit kann von mir aus auch auf dem Empire State Building residieren wie bei Riordan - aber sie kann keine unbeherrschte Furie werden, das nimmt ihr die Essenz - und insofern stellt sich dann die Frage - wieso muss sie dann Athene genannt werden wenn sie was ganz anderes ist? Was bringt der Verweis auf die Mythologie wenn er zu einem Widerspruch fuehrt ausser Irritation?



    Götter werden ja immer als allmächtig dargestellt, obwohl sie dies gar nicht sind.


    Nee, das werden die gar nicht - die griechischen Goetter sind sehr menschlich, tatsaechlich sind sie vermutlich der griechische Versuch eine Psychologie zu begruenden, Projektionen menschlicher Seelenzustaende.

    Dass mit dem Kaiser macht zwar auch Sinn, ich bezweifele aber, dass jeder Leser so sehr in der griechischen Mythologie bewandert ist. Ich kenne zum Beispiel Filme/ Serien, wo die Götter auch in der modernen Welt vor kommen.

    'Percy Jackson' ist da vermutlich das was Du im Kopf hast - aber Rick Riordan ist ein guter Kenner der Mythologie, das merkt man beim Lesen schon - was da passiert ist dass er die alten Konfliktlinien neu interpretiert und auserzaehlt, und das kann er weil er die eben auch in den Details durchdringt (und weil er sie passend in Mythen der USA wiederfindet...) - wer Riordan liest bekommt ein ueberraschend authentisches Bild der griechischen Goetterwelt vermittelt.


    Die Essenz ist da, die Form ist anders.


    Okay - ich bin mir nicht ganz sicher ob das jetzt rueberkommt was ich meine, wenn nicht dann ignorier's einfach:)

  • ... und wenn Du das "Pferd" von der andren Seite her aufzäumst?


    Erst die Geschichte im groben fertigstellen und DANN überlegen, was der Prota können darf und sollte, um die Geschichte intressant(er) zu gestalten?

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?