Zuletzt gesehener Film

  • John Wick 3 und Once Upon A Time ... in Hollywood gab es die letzten Tage. Sehr unterhaltsam. :)


    Und eben mit meinem Vater "Der dezente Charme der Bougoisie" (1972) geschaut. Regisseur war Luis Bunuel, den mein Vater sehr schätzt. Als ich gehört habe, dass Bunuel Surrealist sei - von Surrealismus habe ich keine Ahnung! - habe ich mit etwas noch Abstrakterem gerechnet.^^ Nein, es war sehr unterhaltsam, es wurden einige interessante Entscheidungen getroffen, um bestimmte Dinge darzustellen, aber es war nie unverständlich und der Sinn dahinter war meist einfach zu deuten. Jetzt habe ich auch mal endlich einen ArtHaus-Film gesehen. :P

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

  • Eben "Vier Federn" gesehen, die Verfilmung von 1939. Die müssen sie richtig gut aufbereitet haben, denn das Rauscht kaum und das Bild sieht auch ziemlich gut aus. Ich war auch überrascht, dass Farbfilm da anscheinend schon eine Sache war. Die Nazis haben ja auch noch alles schwarzweiß gemacht, die Briten hatten aber wohl die Mittel dazu.

    Guter Film über einen jungen Mann, Offizier wurde, um es seinem Vater recht zu machen. Als sein Vater tot war und ein Befehl kam, im heutigen Sudan einen Kalifen zurückzudrängen, trat er aus der Armee aus - mit schwerwiegenden sozialen Konsequenzen.

    Ein guter Film über Heldentum, der das ganze aber durchaus etwas verklärt. Die Roman Vorlage "Die vier Federn" ist von Alfred Edward Woodley Mason.


    Vor einigen Tagen habe ich auch mit Papa "Die verborgene Festung" (1958) gesehen. Das ist einer von Kurosawas Samurai-Filmen, wobei das Wort hier nicht ganz passt, denn im Fokus stehen zwei Anti-Helden, die für Geld wirklich alles tun würden und die meiste Zeit gar keine Ahnung haben, wie ihnen geschieht. Sie werden von einem ehemaligen General benutzt, um eine Prinzessin zu eskortieren. Doch dieser Plan erweist sich als nicht unbedingt gut durchdacht ...

    Deutlich weniger ernst als ich es erwartet habe. Und schwarzweiß. Was mich wieder zu meiner Eingangsfrage bringt, wie lange es eigentlich gedauert hat, bis der Farbfilm zum Standard wurde. :hmm:

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

  • Heyho kalkwiese

    Da mußt Du nicht lange suchen...Farbfilm

    Fahrt aufgenommen hat das alles wohl etwa ab Mitte der 1930er Jahre...zum tatsächlichen Standard ist es aber wohl eher etwa zehn Jahre später geworden.

    Ziemlich interessant in diesem Zusammenhang ist die Entstehung von "Technicolor"Technicolor, daß über lange Jahre das absolute NonplusUltra des Farbfilms war.


    Und, falls noch nicht bekannt, empfehle ich Dir diese Doku von 2018 von Peter Jackson:

    They shall not grow old

  • Room (dt. "Raum"). (Gibts auf Netflix).


    Furchtbar rührendes und süßes Duett aus einer großartigen Brie Larson und einem verwunderlich authentischen Kinderschauspieler.

    Klappentext: Sie, ein Kidnappingopfer, hat in Gefangenschaft ein Kind (ihres Peinigers) zur Welt gebracht. Nun, da der Kleine fünf ist, plant sie, mit ihm zu fliehen.


    Der Film wirkt sehr intensiv. Die Mutter-Sohn-Beziehung geht unter die Haut, vor Allem der schauspielerischen Leistung wegen. Dabei als Irisch-Britisch-Sonstwas-Koproduktion das Gegenteil von amerikanischem Haudrauf. Beeindruckt hat mich, wie durchdacht die Weltsicht der Charaktere und die Herausforderungen sind, die sich durch die Flucht an sie stellen.


    Da der Film ein halbes Kammerspiel ist, eher was für den intimeren Abend. Tatsächlich aber so mitreißend, dass auch epischere Abende sich ganz klein machen und unter die Fingernägel kriechen ;).


    Liebe Grüße :)

  • King Kong in der Jackson-Verfilmung


    Bei Jackson habe ich irgendwie das Gefuehl es braucht einen Produzenten der ihn bremst - dann kann der Film richtig gut werden. Wenn Jackson aber ungebremst loslegt - dann geht es nicht in eine gute Richtung.


    Der Anfang ist von der Story her etwas konfus (aus irgendwelchen Gruenden will ein Filmteam auf einer unentdeckten Insel drehen - warum? Sie wissen ja gar nicht wie's da aussieht...), aber durchaus spannend. Das Schiff ist unterwegs, die Dreharbeiten beginnen, die ersten ahnen dass es nicht nach Singapur geht wie eigentlich 'geplant', die Mannschaft tauscht Geruechte aus - das ist ein richtig guter run-up bis sie endlich Skull Island erreichen.


    Tja, dann wird's ein klein bisschen rassistisch in der Art wie die Ureinwohner dargestellt werden, und dann legt Jackson los.


    Sich vor einer Stampede von fliehenden Dinosauriern in Sicherheit zu bringen wuerde ja schon eine starke Szene hergeben.


    Gut, die Saurier rennen in eine Schlucht so dass die Expedition nicht wegkann. Etwas verschaerft ist dann noch, dass die Menschen dann also zwischen den Fuessen der Saurierherde rennen (komischerweise genau im gleichen Tempo...). Okay.


    Sie tun das aber gute drei Minuten lang. Das reicht jetzt wirklich? Nee, nicht Jackson. Da laufen naemlich auch noch Fleischfresser zwischen den Beinen rum, die, wenn sie nicht grade niedergetrampelt werden, versuchen nach den Menschen zu schnappen.


    Spaeter rettet King Kong die Blondine davor, von einem T-Rex gefressen zu werden (warum will der die ueberhaupt - als man ihn sieht hat er grade einen anderen Saurier im Maul...). Er gibt also dem T-Rex ein paar aufs Maul und gut?


    Nee, da kommen ganze 3 T-Rexies. King Kong kloppt die alle, waehrend er seine Blondine von der einen Faust in die andere transferiert. Dann haut er sie in eine Schlucht - faellt aber hinterher. Wo alle in Lianen haengen bleiben. Bizarrerweise haben die T-Rexies auch in dieser Situation nichts anderes im Kopf als Blondinen zu futttern. Weswegen es dann noch ein Lianenbalett gibt bei dem Saurier gekloppt werden.


    Weniger Action waere manchmal wirklich mehr...


    Nun ja, am Ende kann man dann noch einen 12 m grossen Affen bewundern der bizarrerweise nicht auf dem Eis im Central Park einbricht obwohl man nachher bei einem Granateneinschlag sieht dass der See nicht bis zum Grund gefroren ist, und eine blonde Schauspielerin im leichten Abendkleid die bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mehrere Stunden draussen in Schnee und Eis unterwegs ist - bei Nacht - ohne dass sie auch nur zu zittern anfaengt.


    Man haette echt was aus dem Film machen koennen - nur haette jemand Jackson bremsen muessen bevor's ihm durchgeht...

  • Gestern, meine DVD von Event Horizon. Ist einer meiner Lieblingsfilme, gerade auch weil eigentlich nicht klar ist, was da mit dem Raumschiff aus einer anderen Dimension gekommen ist und warum es die Menschen "haben" , in den Wahnsinn treiben will.

  • "Kampfansage - Der letzte Schüler" - ein Endzeitfilm von 2005 aus deutschen Landen von Johannes Jaeger.


    Eine Hommage an den klassischen Eastern in zeitgemäßem Gewand mit beeindruckenden Kampfsequenzen. Publikumsliebling beim Fantasy Filmfest hierzulande und beim Shanghai International Film Festival 2005. Gewann auf dem Animago 2005 den 1.Preis für visuelle Effekte und war nominiert für den deutschen Kamerapreis 2005.


    Und natürlich ist der Film abgesoffen, weil er nie für's Kino geplant war , wie der Regisseur im Interview freimütig einräumt.

    Macht mir aber wenig. Ist ein Hingucker.

    Gibt's hier mittlerweile kostenfrei auf YouTube anzusehen. Wer auf aufwendige Effekte verzichten kann, sollte mal reinschauen: Kampfansage - Der letzte Schüler


    P.S.:

    Heyho Thorsten

    Peter Jackson's "King Kong" ist so ziemlich der letzte Krampf! Den habe ich zweimal angefangen und nach 15 Minuten wieder ausgeschaltet. Das von Dir beschriebene "Dinosaurierrennen" - ein gigantischer Schwachsinn.

    Man muß Peter Jackson jedoch nicht stoppen. Es wäre schon hilfreich, wenn man drauf hinwiese, daß nicht alles, was man heutzutage filmisch umsetzen kann auch unbedingt umgesetzt werden muß...:DX(:D


    Sincerely Yours.

  • Gestern, meine DVD von Event Horizon. Ist einer meiner Lieblingsfilme, gerade auch weil eigentlich nicht klar ist, was da mit dem Raumschiff aus einer anderen Dimension gekommen ist und warum es die Menschen "haben" , in den Wahnsinn treiben will.

    Der Film nutzt sich ein bisschen ab wenn man ihn mehrmals schaut finde ich, dann wirkt manches etwas... sinnlos. Aber beim ersten Mal haut er schon ziemlich rein, ich finde den einen recht gelungenen SciFi Horror.

  • "Der dunkle Turm", ein Fantasyfilm wo es um einen Jungen geht, mit Visionen von anderen Welten und für durchgeknallt gehalten wird. Die Art und Weise wie er dann in sein Abenteuer schliddert ist echt gut inszeniert finde ich.

    Persönliches Fazit: Lohnenswert anzuschauen, Episch und eine gute Geschichte an Sich, finde ich.


  • Heyho@Ameise


    "Event Horizon" kombiniert hervorragend Sci-Fi mit Horror, dazu eine sehr düstere Gesamtatmosphäre. Den krame ich auch immer mal wieder gerne raus.

    Hat uns Filmfreaks 1997 ziemlich ratlos zurückgelassen, weil die Inquisitoren der FSK dem Movie eine 16er Freigabe verpasst haben, obwohl sonst jeder Film mit "Metzel-Hack-Schweineblut-Goreeffekt" gnadenlos entweder eine 18er bekam oder die entsprechende Szene direkt rausgeschnitten wurde.

    Wenn man sich (wie wir) jedoch mal den Spaß macht, sich die Videoaufzeichnung der dahingeschiedenen Crew in Zeitlupe anzusehen, gibt's einige Sequenzen zu sehen, bei denen selbst Clive Barkers "Hellraiser" ziemlich blass aussieht.:thumbup:

  • Der Film nutzt sich ein bisschen ab wenn man ihn mehrmals schaut finde ich, dann wirkt manches etwas... sinnlos. Aber beim ersten Mal haut er schon ziemlich rein, ich finde den einen recht gelungenen SciFi Horror.

    hallo Thorsten.

    Es war wohl eigentlich eine andere Geschichte. Ein Buch gibt es auch ( ich habe es nicht ) und das Schiff hat in der anderen Dimension Schrecken ausgelöst und wurde zur Abwehr zurück gesendet.

  • Hab eben mit meinem Vater die Serie Spartacus beendet.

    Man kann ja sicher einiges an der Serie doof finden. Manche Dirty Talk-Dialoge waren ... zum Lachen. Einiges CGI-Blut und viele Animationen aus besonders der ersten Staffel auch. Und die Blutrünstigkeit und den Sex muss man wohl auch abkönnen. Ein Feministisches Manifest ist die Serie auch nicht gerade. Aber die Intrigen waren klasse, ich habe tatsächlich die Figuren liebgewonnen, weil die Charaktere gut waren, und ich war bis zum Ende gespannt, weil natürlich klar war, das der Sklavenaufstand scheitern muss. Wie gibt man einer Serie unter dieser Prämisse ein gutes Ende? Tja, die Serienmacher haben es geschafft. ^^ Ich bin sehr zufrieden.

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  • Der Name der Rose


    Mal wieder aus dem DVD Regal gezogen, und... der Film ist immer noch verdammt gut. Einer der wenigen Filme, bei denen ich nichts anders machen wuerde (es bringt wohl was, wenn man eine gute Geschichte als Vorlage hat - und der Versuchung widersteht sie irgendwie aufzupeppen...).


    Die ganze Geschichte ist gut eingefangen, man spuert foermlich die Kaelte in den mittelalterlichen Mauern, man sieht die karge Schlichtheit des Klosters...

  • The Greatest Showman


    Ja, das war ein schöner Film. ^^ Ein Musical und anscheinend auch eine (wohl recht frei interpretierte) Filmbiographie über einen findigen Überlebenskünstler, der an sich ein Talent für Inszenierungen entdeckt. Ich mochte die Lieder und die Choreographien und auch die Bühnenbilder (nennt man das im Film überhaupt so?) sehr gerne. :) Damit lässt sich der Film super anschauen ohne aus der ausgeprägten Gutfühlstimmung zu fallen. Die Themen (Was oder wer ist dir im Leben wirklich wichtig? Ist es das wert, wenn man sich abmüht, um einigen zu gefallen?) waren auch gut umgesetzt.

    Ich fand leider die Stimmen etwas zu komprimiert. Man hat kaum Dynamik gespürt, also Unterschiede zwischen laut und leise. Das fand ich sogar ein kleines bisschen unangenehm, wenn mal etwas Hauch in den Stimmen war, weil man das gleich so überdeutlich hören konnte. :hmm: Außerdem hatte ich konstant den Eindruck, dass man Angst hatte, den Zuschauer zu langweilen. Da gibt es eine Fahrt per Schiff von den USA nach Großbritannien und wieder zurück, aber die Reise wird beispielsweise wird nicht mal angedeutet. Man springt einfach von Manhattan zum Buckingham Palace und wieder zurück. Da fühlt man sich als Zuschauer auch irgendwie orientierungslos. Oder man castet die Darsteller und führt dann gleich auf - von Proben sieht man nichts, dabei würde eine kurze Montage von 15 Sekunden oder so doch völlig reichen. :hmm:


    Angenehmer Film, den man mal sehen kann. :) Irgendwie aber auch sehr glattgebügelt.

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

  • Offiziell kam "The greatest showman" am 4. Januar '18 in Deutschland in die Kinos. Ich habe die Vorpremiere zu Sylvester 2017 gesehen (Die Karte war ein Weihnachtsgeschenk von meiner Mum).

    Wenn ich ehrlich bin: Ich liebe diesen Film der Musik wegen. Die Geschichte ist nicht so meins. Aber die Musiiiiiiik... *schwärm*


    Ich fand leider die Stimmen etwas zu komprimiert. Man hat kaum Dynamik gespürt, also Unterschiede zwischen laut und leise. Das fand ich sogar ein kleines bisschen unangenehm, wenn mal etwas Hauch in den Stimmen war, weil man das gleich so überdeutlich hören konnte.

    Diesen Eindruck hatte ich gar nicht. Vielleicht wollte ich es auch nicht hören, oder die Tontechnik unsres Kinos ist eine andre. Oder oder oder? Gerade "From now on" beginnt ja leise, nachdenklich... und wird dann aktiv, dynamisch, ja sogar fast euphorisch... Ist aber halt meine Auffassung. Güldet nich für jeden.


    Ich habe das Filchmchen auf Silberscheibe und ziehs mir ab und an komplett rein, ansonsten läuft immer mal wieder ein Titel über DuRöhre.


    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • La La Land.

    Hach, der war wunderschön, von wirklich jeder Perspektive! D: Die Bilder, die Farben, die Musik, die Choreographien und natürlich auch die Geschichte. Mia ist eine erfolglose Schauspielerin und Sebastian ist ein erfolgloser Jazzmusiker. Beide haben einen Traum vom Erfolg, den sie erfüllen möchten, aber das Leben legt ihnen immer wieder Steine in den Weg oder will sie auf Irrwege führen. Sie haben noch immer einander - doch reicht das?


    Der Film wird noch eine Weile bei mir nachhallen. Für mich gab es hier einfach alles. Am Ende hatte ich nicht das Gefühl, hier ein Märchen erzählt zu bekommen, sondern dass mir hier etwas über das Leben vermittelt wurde. Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, ohne zu spoilern. Der wird jedenfalls irgendwann nochmal geguckt! D:

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

  • Lost in Translation


    Kennt den jemand? Die Story ist eigentlich sehr simpel - abgehalfterter Filmstar geht nach Tokyo um dort Werbeclips fuer Whiskey zu drehen und trifft dort eine von ihren Photographen-Ehemann vernachlaessigte junge Frau und die beiden freunden sich an.


    Aber die Stimmung... ist perfekt eingefangen. Ich weiss aus eigener Erfahrung wie die riesigen Neonflaechen in den Staedten bei Nacht wirken, wie das alles aus dem Fenster ein abgedrehtes Panorama ergibt waehrend man wegen Jetlag naechtelang nicht ordentlich schlaeft, wie absurd ein Pachinko-Parlour da wirkt wenn man total uebermuedet ist Sogar die allgegenwaertigen Geraeusche - Ansagen, die Toene der Aufzuege, diese ganze Erfahrung... Dann schnelle Wortsalven auf japanisch die dann unvollkommen uebersetzt werden, die ganze Absurditaet des Fernsehprogramms im Hotel - ich schau mir den Film an und ich bin sofort wieder in meinen Erinnerungen...


    Toll gemachter Film.

  • Das wandelnde Schloss vom Ghibli-Studio.


    Den habe ich zuletzt in der Grundschule gesehen, damals im Kino. Und ich schwöre, mit 9 oder 10 Jahren hat der Film noch Sinn ergeben! Aber heute muss ich sagen, dass mir darin alle Ereignisse ziemlich willkürlich und unzusammenhängend vorkommen. Das könnte man anderen Ghibli-Filmen vielleicht auch vorwerfen, aber ein Film vom Format von "Chihiros Reise ins Zauberland" wirkt eben nicht unzusammenhängend und man kann die Handlung trotz aller Skurrilitäten auch verstehen. In "Das wandelnde Schloss" ist mir überhaupt nicht klar, warum manchmal welche Dinge passieren, die den Plot voranbringen. Das geht über das Gefühl des Wunderbaren hinaus und wirkt eben wirklich willkürlich und eben nicht gut komponiert auf mich. Irgendwie schade, aber es hat wohl gute Gründe, warum die Leute eher über andere Ghibli-Filme sprechen.

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

  • The Magnificent Seven (2016)


    Ein Western... Mich hat vor allem die Vorschau von Netflix gereizt, die irgendwie ganz cool war. Der Film war dann auch ganz nett, aber nichts, was mich wahnsinnig vom Hocker gehauen hätte. Es ist halt schon alles sehr platt auf Action zugeschnitten. Die ist zwar toll gemacht und auch schön anzusehen, aber mehr halt auch nicht.


    Anmerkung: Es gibt da auch noch ein Original von 1960, das mal als "einer der beste Western, die je gedreht wurde" bezeichnet wurde. Dieser wiederum ist auch nur eine Western-Adaption eines japanischen Films... "Die Sieben Samurai".


    Die Story ist in allen Filmen wohl sehr ähnlich: Dorf mit im Kampf unerfahrenen Dorfbewohnern holt sich Hilfe von sieben kampferprobten Typen, die ihnen im Kampf gegen tyrannische Banditen / gierigen Kapitalisten oä. beistehen und schließlich den Sieg davontragen. Der Fokus liegt natürlich auf den sieben namensgebenden Helden.

    Mal sehen, vielleicht schau ich mir die jeweilgen Vorlagen auch noch an. :hmm:

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]