HEAVEN - (Band 1)

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    • Danke @Kramurx, @LadyK und @Thorsten für eure Rückmeldungen :)

      Es freut mich, dass dieser Teil bei euch gut ankommt. So langsam werden sich die mysterösen Dinge häufen und das Chaos nimmt seinen Lauf. Hat man ja auch schon ein bisschen drauf gewartet, nehme ich an. Ich glaube bald schön möchte niemand mehr in Emilias Haut stecken ... :D
    • Spoiler anzeigen

      Oha, jetzt wird es mysteriös.
      Wer mag dieser unbekannte Mann sein?
      "Venit" - Spricht er vielleicht Lateinisch? Soll das eine Warnung sein? Entweder haben ihn die Bösen geschickt, um weiteres Chaos auf der Erde anzurichten, oder sie haben Emilia bereits auf dem Kieker, oder es ist ein Engel, der einen Verkehrsunfall verhindern sollte?
      Ich bin noch am Rätseln und gespannt, wie dieses Rätsel wohl gelöst wird.

      Dann ist es natürlich sehr ärgerlich, dass Emilia an Silas verkuppelt werden soll und diese Verabredung macht mich unruhig. Ich hoffe, sie geht ihm nicht auf den Leim.
      Und ihre Gefühle für Elias finde ich sehr süß!

      Rainbow schrieb:

      „Ach du Scheiße …!“, brachte sie hervor,
      Hm, so etwas wie diesen Kommentar in Bezug auf seine abgeknabberten Nägel verkneift man sich ja in der Regel, oder? Man will ja nicht unhöflich erscheinen. Ich habe mich deshalb etwas gewundert, dass sie das so direkt ausspricht.

      Sonst habe ich nichts anzumerken. Ein sehr schöner und spannender Text und ich bin weiterhin sehr neugierig, wie es weitergeht.

    • Danke @Kirisha. Die Stelle, die du angemerkt hast, schaue ich mir noch einmal an. :)

      Ich habe in dem aktuellen Kapitel 12 zum Ende hin einen ganzen Abschnitt weggekürzt. Hier schloss sich eigentlich noch ein längeres Gespräch zwischen Emilia und Susan an, das ich aber nun für überflüssig hielt, weil es inhaltlich durch die Unterhaltung im Park bereits aufgegriffen wurde. Deshalb kommt hier nur noch ein recht kurzer Teil von Kapitel 12. Ich hoffe, das ist so okay und man kann es so stehen lassen.

      Ansonsten zeige ich euch aber schon mal den Anfang von Kapitel 13...Was ich an der Stelle gerne mal von euch wissen möchte ist: Wie wirkt Emilia auf euch? Ich habe ja mal angedeutet, dass sie ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt und viele ihrer Gedanken dadurch dominiert werden, was vielleicht manchmal etwas übertrieben destruktiv wirken könnte. Mich würde interessieren, ob das beim Lesen als störend (oder gar als nervend) empfunden wird oder ob man vielmehr hellhörig wird und dadurch ein gewisses Interesse geweckt wird, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Je nachdem muss ich schauen, ob ich die Dosis herunterfahre, denn ich verrenne mich gerne in emotionalen Gemütszuständen ^^

      Kapitel 12.1

      Aus der Ferne ertönte ein Martinshorn und kurz darauf bogen zwei Krankenwagen mit Blaulicht in die Straße ein. Die Sirenen verstummten und die Sanitäter stürmten aus den Fahrzeugen, um sich nach Verwundeten umzuschauen. Wenige Augenblicke später steuerte einer der Rettungsassistenten, ein junger Mann mit geröteten Wangen und kupferfarbenen Haar, auf Susan und Emilia zu, wobei er seinen aufmerksamen Blick über die Menschenmenge wandern ließ. Dabei sprach er in das Funkgerät, das er bei sich trug.
      „Entschuldigung …“, sprach Emilia ihn an, als er an ihnen vorbeiging. „Der Mann…“, sie deutete in die Richtung, in der sie den Körper hatte aufschlagen sehen, „… ist er…tot?“
      „Ich fürchte ja“, antwortete der Sanitäter, wobei sein Gesicht einen mitleidigen Ausdruck annahm. „Wir konnten nichts mehr für ihn tun.“ Besorgt musterte er die beiden. „Habt ihr gesehen was passiert ist?“
      „Ja, kann man so sagen“, gab Emilia zurück und atmete hörbar aus, während die Bilder des Unfalls erneut vor ihrem inneren Auge abliefen und dafür sorgten, dass sich ihr leerer Magen zusammenzog.
      „Dann wird man eure Zeugenaussage benötigen.“ Das Mitgefühl, welches Emilia in seiner Stimme herauszuhören glaubte, wurde durch die abgeklärte Professionalität überlagert, mit welcher er seiner Arbeit nachging. Die Vorstellung, dass er tagtäglich mit solchen Bildern konfrontiert wurde, ließ in Emilia die Frage aufsteigen, ob man sich jemals daran gewöhnen würde. Sie konnte es sich nicht vorstellen.
      „Na toll!“, meldete sich Susan in gereiztem Tonfall zu Wort. „Wer weiß, wie lange wir jetzt noch hier rumhängen müssen. Das kann doch alles nicht wahr sein! Meine Freundin hatte vor Kurzem selber einen schlimmen Autounfall und ist noch ziemlich angeschlagen. Wir kommen gerade aus dem Krankenhaus, also vielleicht gibt es eine Möglichkeit, das hier irgendwie zu beschleunigen?“
      Emilia fiel fast die Kinnlade herunter bei dem bestimmenden Ton, in dem Susan sprach und mindestens genauso erstaunt, war sie über die Reaktion des Sanitäters, bei dem das selbstbewusste Auftreten ihrer Freundin prompt Wirkung zeigte.
      „Ich werde sehen, was ich für euch tun kann, aber versprechen kann ich nichts. Die Polizei lässt sich nicht gerne ins Handwerk pfuschen. Außerdem steht ihr beide unter Schock. Ich würde euch dringend raten, den Wagen stehen zu lassen, und mit dem Taxi nach Hause zu fahren. Vielleicht kann euch auch jemand abholen kommen…“ Mit einer Handbewegung signalisierte er den beiden, an der Stelle zu warten, bevor er sich umdrehte und eilig in der Menge verschwand.
      „Krass, was war das denn?“, fragte Emilia voller Bewunderung, als sie sich an Susan wandte. „Was hast du mit meiner Freundin gemacht? Bist du ein Alien oder so was?“
      „Wieso? Ich trage schließlich die Verantwortung dafür, dass du schnell wieder auf die Couch kommst. Für dich lege ich mich gerne mit ein paar Polizisten an oder wahlweise auch mit Sanitätern, das weißt du doch.“
      Emilia musste ungewollt lachen.
      „Das ist süß von dir“, sagte sie schließlich und drückte Susan einen Kuss auf die Wange. „Hör mal, vielleicht können wir ja auch unsere Personalien angeben und uns in das Café da vorne setzen. Dann bleiben wir verfügbar, müssen uns hier aber nicht den Tod holen.“ Bibbernd schlang sie die Arme um sich und wippte von einem Bein auf das andere. Sie wusste, es war ein Fehler gewesen, die dünne Jeansjacke anzuziehen und nicht den gefütterten Parka, der direkt daneben gehangen hatte. Aber dass sie ein Händchen dafür hatte, im Leben grundsätzlich die falschen Entscheidungen zu treffen, das war nun wirklich nichts Neues.
      „Eine ausgezeichnete Idee …“, erwiderte Susan zustimmend und legte den Arm um sie. „Komm, lass uns gehen, bevor du mir noch an Ort und Stelle erfrierst!“




      Kapitel 13
      Am Rande des Wahnsinns

      Es war bereits Mittag, als Emilia endlich wieder zu Hause ankam.
      Ihr sehnlichster Wunsch war es, ein heißes Bad einzulassen, um die Kälte, die nach wie vor in ihren Knochen steckte, abstreifen zu können. Also entzündete sie ein Paar Teelichter, kippte viel zu viel von ihrem Lieblingsbadezusatz in das Wasser und deponierte ihren MP3-Player auf der Ablage, bevor sie sich langsam in die Wanne gleiten ließ.
      Ein angenehmes Kribbeln fuhr durch ihre Glieder. Hörbar ließ sie ihren Atem entweichen, stöpselte die Kopfhörer ein und wählte eine ruhige Rockballade aus, während sie nach hinten sank und die Augen schloss. Sie spürte, wie die angenehme Wärme des Wassers sie einhüllte, sich um ihre verkrampften Muskeln legte und sie sich langsam entspannte.
      Ihre Gedanken drifteten davon, wie ein Stück Treibholz, das vom Strom erfasst, und unaufhaltsam mitgerissen wurde, landeten sie erneut bei dem Geschehen des Vormittags. Irgendwann musste sie sich diesen Bildern stellen, das war ihr klar gewesen.
      Das Gesicht des Mannes ließ sich einfach nicht aus ihrer Erinnerung verbannen. Als sei es auf die Innenseite ihrer Lider tätowiert, zeichnete es sich ab, sobald sie die Augen schloss und zeigte ihr jedes noch so kleine Detail seiner verzerrten Miene, in der Verzweiflung und Todesangst geschrieben gestanden hatten. Wovor mochte er sich so sehr gefürchtet haben? Etwas Flehendes war in seinem Blick gewesen,
      und Emilia wurde das Gefühl nicht los, dass er ihnen irgendetwas hatte mitteilen wollen. Venit … Venit … Venit …
      So sehr sie sich ihr Hirn auch zermarterte, sie kam einfach nicht darauf, was sich hinter diesem Wort verbergen mochte.
      Wenn sie zumindest wüsste, um was für eine Sprache es sich dabei handelte. Venit … das klang ein bisschen italienisch, wie sie fand. Doch der Mann hatte nicht im Entferntesten den Eindruck hinterlassen, als habe er auch nur annähernd südländische Wurzeln.
      Vielleicht hatte sie ihn ja auch gar nicht richtig verstanden.
      Er hatte undeutlich gesprochen und war ganz offensichtlich ziemlich verwirrt gewesen. Womöglich entsprang das Wort seiner Fantasie und es existierte in Wirklichkeit gar nicht.
      Sie nahm sich vor, das bei nächster Gelegenheit zu recherchieren. Selbst, wenn ihn das nicht wieder lebendig machte, so glaubte sie dennoch, ihm das schuldig zu sein.
      Entschieden nickte sie mit dem Kopf und besiegelte damit ihr Vorhaben.
      Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, schob sich auch schon der nächste in ihren Geist: das Kollegentreffen.
      Emilia war sich nicht sicher, ob sie nach dem, was sie heute erlebt hatte, abends tatsächlich dorthin gehen wollte. Irgendwie kam ihr das unangemessen vor. Andererseits war es höchste Zeit, dass sie wieder auf andere Gedanken kam. Die letzten Wochen hatte sie sich ausschließlich um sich selbst gedreht und ein bisschen Abwechslung würde ihr ganz bestimmt nicht schaden.
      Wer braucht schon Elias, wenn er Silas haben kann? , erklangen Susans Worte in ihr und augenblicklich spürte Emilia eine innere Kälte in sich aufsteigen, gegen die auch das heiße Badewasser nichts ausrichten konnte.
      Als lege sich eine eiskalte Hand um ihr Herz und drücke unbarmherzig zu, bohrte sich der eisige Schmerz durch sie hindurch.
      Für gewöhnlich hatte sie sich gut im Griff und war Expertin im Abschotten ihres Innenlebens. Ihre Empfindungen gegenüber Elias hingegen, schien sie nicht im Geringsten unter Kontrolle zu haben, weshalb der Versuch, sie zu verbergen auch kläglich scheiterte. Es kam ihr so vor, als strömten sie regelrecht aus ihr heraus und blinkten so eindringlich wie eine Leuchtreklame über ihrem Kopf. Die Faszination, die er auf sie ausübte, ließ sich nicht verleugnen, egal, wie sehr sie sich auch bemühte, dagegen anzukämpfen.
      Oh mein Gott!, sickerte die Erkenntnis plötzlich in ihr Bewusstsein. Wenn es so offensichtlich ist, wird er es auch längst bemerkt haben, oder?
      Kurz musste sie innehalten. Was, wenn er es wirklich wusste und seine ablehnende Haltung an besagtem Morgen nichts anderes als ein kläglicher Versuch gewesen war, um sie auf Abstand zu halten? Damit sie sich keine Hoffnungen machte und der Abschied tatsächlich ein Abschied bliebe?
      Im Zeitraffer spulte sie die vergangenen Wochen vor ihrem inneren Auge ab und durchforstete ihre Erinnerung nach Anhaltspunkten, die Elias in der Annahme bestärkt haben mochten, dass sie … in der Weise empfand, wie sie es nun mal tat.
      Sie konnte sich nicht daran erinnern, ihm in irgendeiner Form ihr Interesse signalisiert zu haben.
      Stattdessen hatte sie ihre Gefühle wie immer unter einer dicken Schicht aus Ironie und Sarkasmus versteckt und ihre Sympathie durch Ablehnung bekundet. Wenn er daraus irgendeine Zuneigung hatte herausfiltern können, musste er über ein besonderes Talent im Lesen von Gedanken verfügen, dachte Emilia und konnte nicht anders, als über sich selbst den Kopf zu schütteln.
      Begleitet von einem resignierten Seufzen zog sie die Stöpsel aus ihrem Ohr und feuerte sie auf die Ablage zu dem Player. Einen tiefen Atemzug nehmend, ließ sie sich herabgleiten und tauchte unter. Das Wasser rauschte in ihren Ohren, verzerrte die Geräusche um sie herum und das stete Klopfen ihres Herzschlags klang wie ein dumpfer und weit entfernter Bass aus einer anderen Welt.
      Am liebsten wäre sie für immer hier unten geblieben. Unsichtbar… schwerelos … allein …
      Weit weg von diesen Gefühlen, die wie flüchtige Schatten über ihr kreisten, und wie die Aasgeier darauf lauerten, Beute zu machen. Weg von dem Chaos, das in ihr tobte, ihr den Verstand raubte, sie an sich selber zweifeln ließ. Manchmal wusste sie nicht mal mehr, wer sie überhaupt war, hatte sie sich selbst schon viel zu lange hinter dieser Fassade versteckt, die ihre Ängste betäubte und sie gleichfalls ihrer wahren Identität beraubte.
      Ein undefinierbares Poltern riss Emilia aus ihren Gedanken. Erschrocken richtete sie sich auf, sodass das Wasser um sie herumspritzte.
      Was war das?

      Hier geht`s weiter:
      Kapitel 13.1
    • Rainbow schrieb:

      Wie wirkt Emilia auf euch? Ich habe ja mal angedeutet, dass sie ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt und viele ihrer Gedanken dadurch dominiert werden, was vielleicht manchmal etwas übertrieben destruktiv wirken könnte.

      Ich fand sie schon die ganze Geschichte ueber plausibel. Ich kenn' Leute die sich auf Emilia-Art Gedanken machen in echt, ich war auch mal so ein Autofahrer wie sie,...

      Man merkt dass da was in ihrer Vergangenheit ist woran sie sich weigert zu denken und weswegen sie sich wertlos fuehlt, ich hatte angenommen dass es (gegeben ihren Hang zum Negativen) nichts schlimmeres als eine krachend gescheiterte Beziehung war - ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob das der Eindruck ist den ich haben soll (?) - wenn's was noch dunkleres ist, dann brauche ich wohl noch einen deutlicheren Wink.
    • Rainbow schrieb:

      Wie wirkt Emilia auf euch?
      Mit einem Wort: Kaputt xD
      Ich mag sie trotzdem. Auch wenn das mit der Fassade einen jetzt etwas zweifeln lässt, ob sie wirklich so ist wie sie ist. Aber welcher Mensch hat nicht mehrere Gesichter?
      Sie scheint mehr als bloß eine vermutete gescheiterte Beziehung zu verbergen. Nun wüsste ich natürlich ganz gern was ihr so zu schaffen macht, dass sie sich hinter einer Maske / Fassade versteckt. Und genau das würde ich auch an deiner Stelle noch hinauszögern. Man müsste nur aufpassen, dass man sich nicht dabei mit ihren Gefühlen wiederholt, wenn es um das dunkle Geheimnis geht. Sonst könnte es schnell langweilig (zumnidest für mich) werden x.x weils dann ausgelutscht ist xD
      Bei den anderen Erwähnungen ihrer Vergangenheit fühlte es sich wie gesagt nach gescheiterter Beziehung an. Jetzt denk ich eher daran, dass sie jemanden leid zugefügt hat, weil ich grad von Schuldgefühlen ausgehe. Da ihre Eltern bisher soweit noch gar nicht erwähnt wurden(oder?), kann ich mir auch vorstellen dass es was mit denen zu tun hat.

      lg Kramurx
    • Hallöchen @Rainbow :hi1: ,

      ich habe mich entschieden mal anzufangen in deine Geschichte rein zu lesen.

      Also ich gebe dann Feedback vom Anfang, wenn das okay ist ;)

      Rainbow schrieb:

      Vielleicht kurz zur Erklärung: An dieser Geschichte schreibe ich nun bereits seit drei Jahren. Sie ist mein erstes und quasi auch einziges Projekt.
      Eines reicht doch voll und ganz aus :) So verwendest du deine ganze Kreativität/Energie auf dieses Projekt

      Feedback im Spoiler:


      Spoiler anzeigen


      Also das Cover spricht mich schon an, ich denke ich würde sowas lesen, also ein Buch mit dem Cover.

      Rainbow schrieb:

      Beide ahnen nicht, dass ihnen eine besondere Rolle zuteil wird und sie Bestandteil einer göttlichen Inszenierung sind, die auf einer uralten Prophezeiung beruht …
      Der Klappentext ist sehr schön gelungen, man bekommt bereits Interesse an der Story und will direkt weiterlesen.

      Rainbow schrieb:

      Der felsige Boden unter seinen Füßen erzitterte, übertrug die Vibration tausender Angreifer, die sich gleichzeitig in Bewegung gesetzt hatten und sich nun wie eine tosende Welle auf ihn zubewegten.
      Sehr gute Beschreibung :)


      Zum Prolog: Eieieieieiei, den fand ich mal richtig cool. Engel gegen irgendeine Rasse und die Schlacht wurde wunderbar beschrieben. Ich bin generell ein Fan davon, wenn es direkt los geht, und nicht so lange nur geredet wird xd
      Zwar hast du ihn bestimmt oft bearbeitet, allerdings sind viele Formulierungen extrem passend/hören sich gut an.
      Kann nur sagen, dass er mich gefesselt hat, also wenn ich das Buch vor mir hätte, würde ich direkt weiterlesen.
      Ach das ist sogar ein Buch :hmm: Dann mal weiter geht´s...

      Rainbow schrieb:

      Seine Kampftechniken waren ausgefeilt, an Schnelligkeit und Präzision konnte ihm niemand das Wasser reichen und im Umgang mit dem Engelsschwert war er einfach unschlagbar
      Elias scheint ein interessanter Charakter zu sein :) Anhand seiner Fähigkeiten würde ich ihn gerne als Leibwächter haben xd

      Rainbow schrieb:

      Wie sehr er sich seine geliebte Kampfmontur herbeiwünschte und das beruhigende, leicht mitschwingende Gewicht seines Schwertes, das für gewöhnlich in einer Halterung auf seinem Rücken steckte.
      Also das sagt ja mal aus, dass er ein wahrer Krieger ist :P


      Zu Kapitel 1:

      Sehr spannend wie sich die Story entwickelt :thumbsup: Dein Schreibstil gefällt mir gut, aufgrund schöner Formulierungen/Beschreibungen und das du es schaffst, nicht zu viele "unds" zu setzen.

      Interessant ist die Beziehung der Engel zu den Menschen, und ganz besonders von Elias zu ihnen. Anscheinend soll er ja eine Art Wächter werden, obwohl er eine spitze Bemerkung über sie gemacht hat xd

      Richtig starke Geschichte, ich bin nur 3-4 Monate zu spät hier aufgekreuzt :) Naja, besser spät als nie, oder ?

      Ich werde mit der Zeit komplett aufholen, also #Aufholjagd Incoming :)

      Hast du das erste Band jetzt schon veröffentlicht ? Das ist mir irgendwie nicht ganz klar geworden :hmm:





      Mit freundlichen Grüßen, Liki


      Geschichte: Ein alter Feind erwacht
      Gedichte: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken!

    • Hier kommen meine Rückmeldungen zu euren Rückmeldungen :)

      Thorsten
      Spoiler anzeigen

      Thorsten schrieb:

      Ich fand sie schon die ganze Geschichte ueber plausibel. Ich kenn' Leute die sich auf Emilia-Art Gedanken machen in echt, ich war auch mal so ein Autofahrer wie sie,...
      Ja, die soll es geben :whistling: ... ich bin ja auch so ein Freak. Deshalb fällt es mir wahrscheinlich auch so leicht, Emilias Parts zu schreiben.


      Thorsten schrieb:

      Man merkt dass da was in ihrer Vergangenheit ist woran sie sich weigert zu denken und weswegen sie sich wertlos fuehlt, ich hatte angenommen dass es (gegeben ihren Hang zum Negativen) nichts schlimmeres als eine krachend gescheiterte Beziehung war - ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob das der Eindruck ist den ich haben soll (?) - wenn's was noch dunkleres ist, dann brauche ich wohl noch einen deutlicheren Wink.
      Ich verrate jetzt mal an der Stelle noch nicht zu viel, weil ich gerne eure Unwissenheit nutzen möchte, um zu erfahren, was ihr euch so denkt.
      Es werden in jedem Fall noch weitere Hinweise folgen, die vielleicht nach und nach etwas Klarheit schaffen....aber die große Auflösung kommt erst relativ am Ende- da muss man sich also noch ein bisschen gedulden :)



      Kramurx
      Spoiler anzeigen

      Kramurx schrieb:

      Mit einem Wort: Kaputt xD
      Oh, das ist gut :thumbsup:

      Kramurx schrieb:

      Ich mag sie trotzdem.
      Und das hatte ich irgendwie gehofft ^^


      Kramurx schrieb:

      Nun wüsste ich natürlich ganz gern was ihr so zu schaffen macht, dass sie sich hinter einer Maske / Fassade versteckt. Und genau das würde ich auch an deiner Stelle noch hinauszögern. Man müsste nur aufpassen, dass man sich nicht dabei mit ihren Gefühlen wiederholt, wenn es um das dunkle Geheimnis geht. Sonst könnte es schnell langweilig (zumnidest für mich) werden x.x weils dann ausgelutscht ist xD
      Es werden im weiteren Verlauf immer mal wieder kleinere Andeutungen gemacht werden, doch wird es noch ein Weilchen dauern, bis der Leser die ganze Wahrheit erfährt. Ich hoffe natürlich, dass es bis dahin nicht ausgelutscht wirkt. Wenn du später irgendwann den Eindruck haben solltest, dann lass es mich wissen. ^^

      Kramurx schrieb:

      Bei den anderen Erwähnungen ihrer Vergangenheit fühlte es sich wie gesagt nach gescheiterter Beziehung an. Jetzt denk ich eher daran, dass sie jemanden leid zugefügt hat, weil ich grad von Schuldgefühlen ausgehe. Da ihre Eltern bisher soweit noch gar nicht erwähnt wurden(oder?), kann ich mir auch vorstellen dass es was mit denen zu tun hat.
      Ich finde eure Spekulationen ganz interessant. Bin mal gespannt, wer als erster drauf kommt, was wirklich passiert ist :)




      Kleiner Liki

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      Hey... supercool, dass du da bist :thumbsup: Ich freue mich riesig!

      Wegen des Aufholens mach dir bloß keinen Stress. Ich persönlich genieße es inzwischen, wenn ich in Geschichten ein paar Theadseiten hinterherhinke. Erstens kommt man dann meistens in den Genuss der überarbeiteten Fassung und findet nicht mehr allzu viele Fehler.... und zweitens muss man nicht immer ewig auf eine Fortsetzung warten, sondern kann sich die Geschichte selber so einteilen, wie man es gerne hätte. Das hat durchaus Vorteile. ;)

      Ansonsten ein großes :danke: für dein Lob. Schön, dass dir der Einstieg in die Geschichte so leicht gefallen ist. Ich hoffe sehr, dass es dir auch weiterhin gefällt. Du darfst mich jederzeit an deinen Gedanken teilhaben lassen...auch, wenn sie mal nicht so positiv ausfallen sollten.

      Und zu deiner Frage mit der Veröffentlichung: Ja, ich hatte diesen ersten Band tatsächlich mal auf eigene Faust veröffentlicht. Das ist nun aber schon ein Weilchen her und ich habe das Ganze inzwischen wieder rückgängig gemacht, weil es einfach noch nicht wirklich rund war. Um ehrlich zu sein, war meine Urfassung eine Katastrophe (as heutiger Sicht)...keine Ahnung, was mich damals geritten hat, das so zu veröffentlichen. Ich tippe auf grenzenlose Selbstüberschätzung :rofl:

      Also dann, ich wünsche dir noch viel Spaß beim Weiterlesen...




      LG,
      Rainbow
    • Guten Morgen @Rainbow

      Spoiler anzeigen


      Ich frage mich gerade, ob der Rest von Kapitel 12 wirklich notwendig war :huh:
      Anhand des Aufpralls und der Information, dass er ziemlich übel angefahren wurde, hat mich annehmen lassen, dass er nicht mehr lebt. Auch das sie als Zeugen gebraucht werden, habe ich angenommen. Gut, es gibt viele, die einfach ins Auto steigen und losfahren, aber so schätze ich Emilia nicht ein. Ich bin mir also nicht wirklich sicher, ob wir den Rest davon wirklich brauchen? Aber das ist auch nur mein persönliches Empfinden :)

      Zu Kapitel 13

      Oh Man! Ein Poltern =O Elias? Oder nur ihre Katze? Susan, die sich in die Wohnung schleicht oder noch so ein Spinner? =O
      Du machst es aber auch spannend :D

      Rainbow schrieb:

      Wie wirkt Emilia auf euch?
      Du hast ja auch mehrmals im Text auf solche Sachen aufmerksam gemacht (innerlich sei sie ein Wrack), daher finde ich ihre Gefühle und Gedankengänge schon nachvollziehbar. Da sie eigentlich nur in Bezug auf Elias oder auch Silas so reagiert, schätze ich auch, dass es an einer böse gescheiterten Beziehung liegt. Sie scheint für mich, als wäre sie nicht zufrieden mit sich selbst und so voller Selbstzweifel. Sie misst sich selber keinen Wert zu und fühlt sich deswegen auch nicht selbstsicher genug …

      Kann weiter gehen :thumbsup:


      LG ^^
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hej Rainbow,


      Spoiler anzeigen
      oh, jetzt geht es aber wirklich los.

      Rainbow schrieb:

      Die Vorstellung, dass er tagtäglich mit solchen Bildern konfrontiert wurde, ließ in Emilia die Frage aufsteigen, ob man sich jemals daran gewöhnen würde. Sie konnte es sich nicht vorstellen.
      Aber Emilia arbeitet doch in einem "Irrenhaus" mit seelisch Kranken - hm, ich schätze, dass sie im Zusammenhang mit der Arbeit auch recht viel Schweres und Unschönes sehen muss. Oder? Ich meine aufgeschnittene Pulsadern oder noch schlimmere Sachen kommen da wohl auch vor.


      Rainbow schrieb:

      „Was hast du mit meiner Freundin gemacht? Bist du ein Alien oder so was?“
      Den Witz habe ich beim ersten Lesen gar nicht geschnallt :rolleyes:


      Rainbow schrieb:

      Sie wusste, es war ein Fehler gewesen, die dünne Jeansjacke anzuziehen und nicht den gefütterten Parka, der direkt daneben gehangen hatte. Aber dass sie ein Händchen dafür hatte, im Leben grundsätzlich die falschen Entscheidungen zu treffen, das war nun wirklich nichts Neues.
      Echt gut! Eine so unwichtige Sache wie das Tragen einer zu dünnen Jacke gleich zu einem Drama zu machen und zu verallgemeinern, passt sehr gut zu Emilia und ist auch witzig zu lesen.


      Rainbow schrieb:

      Venit … Venit … Venit …
      Lateinisch: Er kommt, oder: Es kommt.
      Das passt hier ganz gut. Wenn er auch noch verraten hätte, wer oder was kommt ...? Ist auf jeden Fall spannend.

      Rainbow schrieb:

      Am liebsten wäre sie für immer hier unten geblieben. Unsichtbar… schwerelos … allein …
      Weit weg von diesen Gefühlen, die wie flüchtige Schatten über ihr kreisten, und wie die Aasgeier darauf lauerten, Beute zu machen. Weg von dem Chaos, das in ihr tobte, ihr den Verstand raubte, sie an sich selber zweifeln ließ. Manchmal wusste sie nicht mal mehr, wer sie überhaupt war, hatte sie sich selbst schon viel zu lange hinter dieser Fassade versteckt, die ihre Ängste betäubte und sie gleichfalls ihrer wahren Identität beraubte.
      Ein undefinierbares Poltern riss Emilia aus ihren Gedanken. Erschrocken richtete sie sich auf, sodass das Wasser um sie herumspritzte.
      Was war das?

      Eine sehr schöne Passage. Emilias Gefühle sind wunderschön beschrieben und ich kann sie sehr gut nachvollziehen!
      Das Verbergen ihrer Gefühle und die Angst, sich gefühlsmässig auf Elias einzulassen, konnte ich auch gut verstehen. Auch ihr Minderwertigkeitskomplex (recht verbreitet unter Frauen ... glaube ich) ist absolut nachvollziehbar.
      ich denke, vermutlich ist etwas in ihrer Vergangenheit passiert, das sie dazu gebracht hat, sich lieber abzuschotten als nochmal verletzt zu werden. Irgendwie meine ich mich zu erinnern, sie hätte mal was erwähnt von einem Freund, den sie mit 15 oder 16 Jahren hatte und dass sie sich seitdem von Männern fernhält. Vielleicht ist da irgendwas richtig Mieses vorgefallen. Und da sie noch so jung war, hat es sie besonders schwer getroffen. (?)
    • Alos die Abschnitte rund um den Autounfall gefallen mir wieder gut. Damit kommt ja auch der zweite Strang der Geschichte wieder stärker zu tragen. Ich bin schon gespannt, wer oder was da konkret kommt, wie von dem Verrückten angekündigt (für irgendetwas musste der Lateinunterricht doch gut sein). Der Arme kann es ja nun nicht mehr erzählen. Ich sage mal die Einschläge kommen näher.

      Auch das Gespräch vor dem Unfall, zwischen Emilia und Susan ist wieder sehr gelungen. Überhaupt ist das zwischenmenschliche und die Emotionen der Personen eine deiner großen Stärken. Allerdings bei der Badewannenszene schaltet sie nach meiner Meinung etwas zu schnell um, von schreckliche Unfallbilder, auf das Elias/Silas Liebesproblem. Ich würde es realistischer finden, wenn sie versucht sich sehr bewusst auf etwas anderes als den Unfall zu konzentrieren (z.B. das Kollegentreffen, aber auch unter Umständen etwas ganz banales sinnloses wie, ich muss Wäsche waschen), aber die schrecklichen Bilder sich immer wieder davorschieben und sie nicht loslassen.

      Zu Emilia. Man merkt, dass sie Probleme mit sich hat. Bisher hätte ich aber noch nichts besonders schlimmes vermutet, außer übergroßen Selbstzweifel bzw. einer unglücklichen Beziehung. Dieser Satz in der Badewanne ist für mich der erste bewusst wahrgenommene Fingerzeig gewesen, dass noch etwas größeres in ihrer Vergangenheit lauern könnte "Für gewöhnlich hatte sie sich gut im Griff und war Expertin im Abschotten ihres Innenlebens." Es wäre veiileicht gut, wenn es einen Anflug gibt, wo sie fast an die Vergangenheit denkt und es gerade noch schafft es zu stoppen. Dann steht man als Leser immer noch im Wald, weis aber das da etwas größeres im Raum steht, was die Fragezeichen vergößert und die Spannung natürlich auch.

      Jetzt bin ich natürlich auch sehr gespannt, was da ihr Bad stört. Sind Dagons Handlanger schon da oder ist es ein gewisser besorgter Engel?

      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Hey @Rainbow

      ich mal wieder :D

      Spoiler anzeigen


      Post 183
      Also ich muss etwas gestehen. Ich tue mir unglaublich schwer, etwas über deine bisherigen Posts zu schreiben. Es steht halt einfach die Beziehung der beiden im Vordergrund und bei sowas lese ich unbewusst immer mit etwas weniger Aufmerksamkeit, da es mich eben inhaltlich nicht fesselt. Mich interessieren einfach andere Dinge, wenn ich an einen Engel mit besonderen Kräften und einem eigenwilligen Charakter denke. :P
      Was mir es jedoch um einiges leichter macht, dennoch weiterzulesen und auch den Inhalt wirklich aufzunehmen, ist deine wunderbare Sprache. Metaphern, Bilder, stimmige Konversationen und Gedanken. Das ist, was ich wirklich faszinierend an deinen Texten finde. Wenn du mir jetzt noch ein wenig Inhalt lieferst, bei dem ich mehr mitfiebern kann als bei einer Liebesbeziehung, dann spring ich vor Freude im Achteck :thumbsup:
      Ansonsten sei mir bitte nicht böse, wenn meine Kommis etwas spärlich ausfallen, aber mir künstlich etwas aus der Nase zu saugen bringt ja auch nichts... :(


      Post 190

      Rainbow schrieb:

      „Wir müssen auf die drei!“, antwortete Elias, noch bevor Emilia zu einer Antwort ansetzen konnte. Umgehend spürte er ihren Blick im Spiegel, der ihm sagte, dass er sich gefälligst zurückhalten und zum Teufel scheren solle, doch hatte er nicht vor, ihr diesen Gefallen zu tun. Noch nicht!
      „Oookayyy…“, sagte Silas gedehnt und schaute skeptisch von Emilia zu Elias, bevor er schließlich mit einiger Verzögerung den Schalter betätigte. Offensichtlich hatte nun auch er kapiert, dass eine gewisse ´Spannung` zwischen den beiden vorherrschte.
      Hier fehlt mir irgendwie eine kurze Beschreibung von Elias Tonfall. Auf mich macht es, Silas Reaktion nach, den Eindruck, als wäre er pampig oder genervt gewesen. Das wird hier aber nicht recht ersichtlich.

      Rainbow schrieb:

      „Weißt du schon, wie lange du noch wirst hierbleiben müssen?“, hörte er Silas neben sich plötzlich fragen und wurde hellhörig, da ihn die Antwort ebenfalls interessierte.
      Das Gesprochene ist ein wenig verdreht "Weißt du schon, wie lange du noch hierbleiben musst?" hätte ich gesagt. Das klingt moderner und so sprechen deine Charakter ja.


      Post 199
      Ok, dass war noch ein verdammt kurzer Teil zum Abschluss.
      Hab aber hier eigentlich nichts zu sagen... Mehr beim nächsten mal :)




      Gruß
      Rebirz
      GESCHRIEBENES VON REBIRZ

      Der Gott, der nicht sein sollte (Urban Fantasy)
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      MEINE TO-DO-LISTE

      To do... To do... To do, to do, to do, to do, to doooo, dododododo


    • Wie immer ein großes Dankeschön für eure Rückmeldungen :)

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      LadyK
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      LadyK schrieb:

      Ich frage mich gerade, ob der Rest von Kapitel 12 wirklich notwendig war
      Das habe ich mich ehrlich gesagt auch schon gefragt...ich denke, man kann es theoretisch auch streichen.

      LadyK schrieb:

      Du hast ja auch mehrmals im Text auf solche Sachen aufmerksam gemacht (innerlich sei sie ein Wrack), daher finde ich ihre Gefühle und Gedankengänge schon nachvollziehbar.
      Das wollte ich nur wissen. Danke ^^



      Kirisha
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      Kirisha schrieb:

      Aber Emilia arbeitet doch in einem "Irrenhaus" mit seelisch Kranken - hm, ich schätze, dass sie im Zusammenhang mit der Arbeit auch recht viel Schweres und Unschönes sehen muss. Oder? Ich meine aufgeschnittene Pulsadern oder noch schlimmere Sachen kommen da wohl auch vor.
      Garantiert! Ich schätze Emilia allerdings so ein, dass sie aufgrund ihrer emotionalen Art schon ein hohes Maß an Empathie empfindet, weshalb ihr auch die eigene Arbeit oft genug zusetzt.


      Kirisha schrieb:

      Lateinisch: Er kommt, oder: Es kommt.
      Recherchiert oder gewusst? Ich hatte nie Latein, weshalb ich mich des Internets bedienen musste :pardon: Und Venit hat mir irgendwie gut gefallen...

      Kirisha schrieb:

      Eine sehr schöne Passage. Emilias Gefühle sind wunderschön beschrieben und ich kann sie sehr gut nachvollziehen!
      Gut, das zu hören. Ich denke manchmal, ich trage vielleicht zu dick auf. Aber ich liebe solche Formulierungen ^^

      Kirisha schrieb:

      ich denke, vermutlich ist etwas in ihrer Vergangenheit passiert, das sie dazu gebracht hat, sich lieber abzuschotten als nochmal verletzt zu werden.
      Ja....die Tendenz stimmt :)



      Alexander
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      Alexander2213 schrieb:

      Ich bin schon gespannt, wer oder was da konkret kommt, wie von dem Verrückten angekündigt (für irgendetwas musste der Lateinunterricht doch gut sein)
      Ah, ein Sprachkundiger :thumbsup: Sehr gut...sehr gut!


      Alexander2213 schrieb:

      Allerdings bei der Badewannenszene schaltet sie nach meiner Meinung etwas zu schnell um, von schreckliche Unfallbilder, auf das Elias/Silas Liebesproblem.
      Wahrscheinlich macht sich da an der Stelle mal wieder meine "Textzerpflückerei" bemerkbar. Ich glaube, ich habe an der Stelle irgendwas rausgenommen, weshalb der Übergang jetzt vielleicht nicht mehr so gelungen ist....das muss ich mir wohl noch mal anschauen.


      Alexander2213 schrieb:

      Es wäre veiileicht gut, wenn es einen Anflug gibt, wo sie fast an die Vergangenheit denkt und es gerade noch schafft es zu stoppen. Dann steht man als Leser immer noch im Wald, weis aber das da etwas größeres im Raum steht, was die Fragezeichen vergößert und die Spannung natürlich auch.
      Solche Szenen werden noch kommen. Mein Plan ist es, nach und nach immer mehr kleine Hinweise zu streuen...ich möchte nur nicht, dass man zu früh schnallt, was vorgefallen ist.



      Rebirz
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      Rebirz schrieb:

      Also ich muss etwas gestehen. Ich tue mir unglaublich schwer, etwas über deine bisherigen Posts zu schreiben. Es steht halt einfach die Beziehung der beiden im Vordergrund und bei sowas lese ich unbewusst immer mit etwas weniger Aufmerksamkeit, da es mich eben inhaltlich nicht fesselt. Mich interessieren einfach andere Dinge, wenn ich an einen Engel mit besonderen Kräften und einem eigenwilligen Charakter denke.
      Oh je...du armer Kerl. Musst dich hier durch mein Beziehungsgefasel kämpfen. Ich hoffe, du weißt, dass du dich nicht damit quälen musst.
      Obwohl ich natürlich Wert auf dein fachmännisches Urteil lege ^^

      Rebirz schrieb:

      Was mir es jedoch um einiges leichter macht, dennoch weiterzulesen und auch den Inhalt wirklich aufzunehmen, ist deine wunderbare Sprache. Metaphern, Bilder, stimmige Konversationen und Gedanken. Das ist, was ich wirklich faszinierend an deinen Texten finde. Wenn du mir jetzt noch ein wenig Inhalt lieferst, bei dem ich mehr mitfiebern kann als bei einer Liebesbeziehung, dann spring ich vor Freude im Achteck

      Es freut mich, wenn ich dich damit bei der Stange halten kann. Vielleicht wird dich das Dagon-Kapitel wieder ein bisschen mehr interessieren...sollte eigentlich als nächstes kommen... :)

      Und danke für die anderen Hinweise. Ich werde mir die Stellen noch mal anschauen.






      Ich lüfte jetzt mal das Geheimnis um die merkwürdigen Geräusche und bin schon sehr gespannt, wie ihr den nächsten Teil findet. Ich selber war zwischenzeitlich etwas unsicher. Meine Fragen an euch packe ich mal in den Spoiler am Ende, damit ihr den Text zunächst unvoreingenommen lesen könnt.


      Kapitel 13.1


      Angestrengt horchte sie in die Stille. Alles, was sie hörte, war die gedämpfte Gitarrenmusik aus den Kopfhörern und das stetige Tropfen des Wasserhahns.
      Langsam erhob sie sich, stieg aus der Badewanne und hinterließ eine Tropfspur bis zur Tür, wo sie nach dem erstbesten Handtuch griff, das am Haken hing. Hastig wickelte sie sich darin ein, öffnete die Badezimmertüre einen Spalt und spinkste hinaus in den Flur. Es war totenstill. Kein Laut war zu hören.
      Vorsichtig tastete sie sich Schritt für Schritt vorwärts. Die kühle Luft auf ihrer nassen Haut ließ sie frösteln. Sie lukte um die Ecke ins Wohnzimmer, suchte mit ihrem Blick den Raum ab, fand aber nichts, was den Lärm verursacht haben könnte.
      Kein heruntergefallener Gegenstand, keine zerschepperte Fensterscheibe und auch von einem Einbrecher fehlte jede Spur. Dafür stieg ein eigenartiger Geruch in ihre Nase, wie von entzündeten Streichhölzern. War das Schwefel?
      Ihr Herz hämmerte so laut in ihrer Brust, dass sie es zu hören glaubte. Etwas mutiger nun, näherte sie sich der Küche. Sie konnte sich schon fast denken, welcher Anblick sie hier erwarten würde.
      Wahrscheinlich hatte Milo wieder einmal nach irgendetwas Essbarem gehangelt und war mitsamt der ergaunerten Beute und diversen Geschirrteilen, die auf der Spüle standen, abgestürzt. Aber warum zum Henker roch es dann hier wie im Vorzimmer zur Hölle?
      Ihr Verdacht schien sich zunächst zu bestätigen, als sie den kleinen Raum betrat. Auf dem Boden vor der Spüle lag ein heruntergefallenes Tablett. Glasscherben und Kekskrümel waren darum verstreut.
      Dieser verdammte Kater! Wo steckt dieses Mistvieh?, waren ihre ersten Gedanken, bevor sie das Gesamtbild der Küche wahrnahm: Sämtliche Schubladen waren herausgezogen und die Schranktüren standen sperrangelweitoffen. Dunkelrote Spritzer zierten den weißen Fliesenboden, zogen sich wie ein gesprenkelter Teppich hinüber zu dem Korb in dem Emilia das Altpapier aufbewahrte.
      Völlig verdattert stand sie da und versuchte zu verarbeiten, was sie sah. Das war doch einfach nicht möglich! Kein Kater der Welt war in der Lage, Schränke und Türen zu öffnen, mal ganz abgesehen davon, dass es wohl kaum ihrem Naturell entsprach. Was also war hier geschehen? War doch jemand hier eingedrungen und war dieser Jemand womöglich noch hier?
      Intuitiv griff sie nach dem Brotmesser, das sich in greifbarer Nähe auf der Küchenablage befand und umklammerte den Griff so fest, dass ihre Knöchel weiß hervorstachen.
      Sie traute sich kaum zu atmen und der Gedanke daran, die dreißig zentimeterlange Edelstahlklinge im Zweifelsfall als Waffe einsetzen zu müssen, jagte einen Schauer über ihren halbnackten Körper.
      Langsam ging sie in die Hocke, um die Sauerei auf dem Boden aus der Nähe zu betrachten und zerrieb einen Tropfen zwischen ihren Fingern. Ihr Herz setzte einen Schlag aus, als sich ihr Verdacht bestätigte: Das war Blut.
      In dem Moment ließ sie ein Rascheln aus der hinteren Küchenecke zusammenfahren. Vor Schreck wäre ihr beinahe das Messer aus der Hand geglitten und nur mit Mühe gelang es ihr, ihren eigenen Herzschlag wieder zu beruhigen.
      Erleichtert atmete Emilia auf, als sie Milo unter einem Stapel Tüten entdeckte, doch kaum wollte sie sich ihm nähern, da legte er die Ohren zurück und fauchte sie an.
      Beruhigend redete sie auf ihn ein und streckte ihm vorsichtig die freie Hand entgegen, damit er daran schnuppern konnte. Erst, als er zaghaft auf sie zukam, bemerkte sie, dass er humpelte und dass Blut aus seiner Flanke quoll.
      „Oh mein Gott, was ist denn mit dir passiert?“, stieß sie hervor und legte die improvisierte Waffe beiseite, um ihn hochzunehmen.
      Voller Sorge untersuchte sie die Verletzung und erkannte zwischen dem blutverschmierten Fell vier tiefe Kratzspuren. Die klaffende Wunde musste von einem weitaus größeren Tier zugefügt worden sein, das offenbar mit scharfen Klauen ausgestattet gewesen war. Wie konnte das sein? Der Kater war doch die ganze Zeit über in der Wohnung gewesen.
      Das warme Blut verteilte sich auf ihrer Haut und der süße, metallische Geruch, der ihn ihre Nase stieg, ließ sie für einen Moment Sternchen sehen. Mit Hilfe eines Küchentuchs versuchte sie auf die Schnelle notdürftig die Blutung zu stoppen, bevor sie mit einem weiteren Tuch einen Verband improvisierte.
      Dann setzte sie Milo vorsichtig wieder ab und schnappte sich das Messer, um die Wohnung abzusuchen. Obwohl ihr die Angst im Nacken saß und sie am liebsten schreiend aus der Wohnung gelaufen wäre, inspizierte sie jeden noch so kleinen Winkel. Ohne Erfolg.
      Wer oder was auch immer verantwortlich war für die merkwürdigen Geschehnisse der vergangenen Stunde, war definitiv nicht auffindbar.
      Lediglich der Geruch von Verbranntem lag nach wie vor in der Luft, doch ließ sich auch hierfür keinerlei Ursache finden. Gerade, als Emilia sich anzog, klingelte es an der Wohnungstür. Das unerwartet laute Geräusch ließ sie zusammenzucken. „Moment“, rief sie schließlich und hüpfte nur mit Jeans, Unterhemd und einer Socke bekleidet Richtung Tür um zu öffnen. Es war Freddy.
      „Komm rein“, sagte sie, während sie auf einem Bein balancierend versuchte, sich die fehlende Socke anzuziehen. „Ich habe hier gerade einen Notfall.“
      „Hi Lia“, begrüßte Freddy sie sichtlich amüsiert. Seine braunen Locken hingen ihm wie immer wild ins Gesicht und sein Outfit bestand aus zerrissener Jeans, Chucks und einem seiner geliebten Karohemden. Freddy gab in jeder Hinsicht das perfekte Bild eines Studenten ab und schon so manches Mal hatte sich Emilia gefragt, ob er als praktizierender Arzt irgendwann nochmal seriös werden würde. Heute jedoch hatte sie keinen Blick dafür.
      „Eigentlich wollte ich dich nur kurz fragen, wie der Termin im Krankenhaus gelaufen ist“, sagte er und beobachtete belustigt Emilias Kampf mit dem widerspenstigen Kleidungsstück.
      „Ehm, ja. Soweit ist alles okay. Das Übliche halt … ich soll mich schonen und ... Sag` mal, du hast nicht zufällig gerade Zeit, um mich mit Milo zum Tierarzt zu begleiten?“, fragte sie hektisch und zog gleichzeitig die Katzentransportbox aus der Ecke neben dem Schuhschrank.
      „Lia, was zum Teufel ist denn los? Und wo kommt das Blut her?“, fragte Freddy der Tropfspur folgend, die sich von der Küche bis zum Wohnzimmer zog, wo sich Milo in die Höhle seines Kratzbaums zurückgezogen hatte, um seine Wunde zu lecken. Das weiße Tuch, das Emilia um seine Flanke gebunden hatte, war bereits rot gefärbt.
      „Hör zu, Freddy. Ich glaube, ich werde langsam wirklich wahnsinnig.“ Sorgsam hangelte sie nach dem Kater, um ihn aus seinem Versteck zu holen. „Ich liege in der Wanne und versuche mich von dem Schrecken des Vormittags zu erholen … dazu später mehr … da höre ich ein lautes Gepolter. Also gehe ich nachsehen, was los ist und finde meinen halb zerfetzten völlig verängstigten Kater in der Küche vor.“
      Wie ein Beweisstück hielt sie das Tier vor Freddys Nase, dann ließ sie es vorsichtig in der Box verschwinden. „Und jetzt kommt das Beste: Geh` bitte mal rüber und sieh dir die Küche an.“ Freddy warf ihr einen skeptischen Blick zu, bevor er sich auf den Weg machte.
      „Hey, sag mal hast du geputzt? So sauber habe ich es bei dir seit dem Einzug nicht mehr gesehen“, rief er voller Begeisterung von drüben.
      „Das meine ich doch nicht“, stöhnte Emilia genervt und verdrehte die Augen. Doch als sie hinter Freddy die Küche betrat, traute sie ihren Augen nicht. Die Schranktüren sowie die Schubladen waren ordnungsgemäß verschlossen und nur noch das Tablett mit den Scherben und den Kekskrümeln lag auf dem Boden. Es gab keinerlei Anzeichen mehr von irgendeiner äußeren Fremdeinwirkung.
      „Das gibt`s doch gar nicht!“ Wie erstarrt stand sie da, spürte, wie eine innere Kälte in ihr hochkroch. „Das kann nicht sein! Ich bin doch nicht verrückt.“
      Sichtlich irritiert suchte Freddy die Küche nach irgendetwas Ungewöhnlichem ab. „Würdest du mich bitte mal aufklären? Was war denn hier los?“
      Das Gesicht in den Händen vergraben, schüttelte Emilia ungläubig mit dem Kopf. Dann ging sie sich durch ihre Mähne und verschränkte die Hände im Nacken.
      „Wenn ich dir das sage, hältst du mich für bescheuert. Das glaubst du mir niemals, Freddy!“, stammelte sie und sah ihn durch ihre rehbraunen, goldgesprenkelten Augen an.
      „Kann schon sein, aber das würde ich dann gerne selber entscheiden, wenn`s recht ist. Also jetzt schieß schon los!“, sagte er ungeduldig.
      Emilia lehnte sich an die Arbeitsplatte und verschränkte die Arme vor der Brust.
      „Also … Als ich vorhin diesen Raum betreten habe, da standen plötzlich alle Schranktüren und Schubladen offen, und zwar ohne, dass ich auch nur in deren Nähe gekommen wäre.“ Stille breitete sich aus, während Emilia ihren Freund mit hochgezogener Braue eindringlich ansah. „Verstehst du, was das heißt?“, versuchte sie ihm auf die Sprünge zu helfen. „Das heißt, dass jemand hier gewesen sein muss, als ich da drüben in der Badewanne lag. Irgendjemand hat in meiner Küche dieses Chaos angerichtet und sich obendrein auch noch an meinem Kater vergriffen.“
      Ihre eigenen Worte klangen fremd, als sei es jemand anders, der da sprach und die unheilverheißenden Fakten vor ihr ausbreitete. Als habe sich ihr Verstand bis dato dagegen gewehrt, die Situation voll und ganz zu erfassen, sickerte die Angst nun zu ihr durch, kroch ihr in eiskalten Schauern den Nacken hinauf.
      Begleitet von einem monotonen Kopfschütteln fasste sie sich an die Stirn, spürte, wie sich langsam ihr Hals zuzog und sich ihre Augen mit Tränen füllten.
      War es möglich, dass sie den Verstand verlor? Hatte sie sich das ganze vielleicht wirklich nur eingebildet? Oder war das vielleicht eine posttraumatische Reaktion auf die belastende Situation, der sie am Morgen ausgeliefert gewesen war?
      Verzweifelt versuchte sie, an Freddys Miene eine Reaktion ablesen zu können. Er sah besorgt aus und irgendwie verwirrt, so als wüsste er noch nicht, was er von dem allen halten sollte.
      Dann gab er sich einen Ruck. Mit zwei langen Schritten war er bei ihr, nahm sie in die Arme und drückte sie an sich.
      „Es ist doch nichts passiert. Alles ist gut“, wollte er sie beruhigen, während er behutsam über ihren Rücken strich.
      „Überhaupt nichts ist gut! Ich hab` eine Scheißangst“, murmelte Emilia in sein Hemd. „Ich kann mir nicht vorstellen, heute Nacht hier zu schlafen … oder überhaupt jemals wieder.“ Aus geröteten Augen sah sie zu ihm auf. „Kann ich nicht heute bei dir pennen? Bitte.“
      Freddy wischte ihr eine Träne von der Wange. „Klar, kannst du bei mir pennen. Kein Problem. Aber jetzt bringen wir erst mal den Kater zum Tierarzt.“
      Er griff nach der Transportbox mit dem Kater, während sich Emilia aus dem Schlafzimmer noch schnell einen Pullover holte und im Rausgehen die nötigsten Dinge wie Schlüssel, Portemonnaie und Jacke griff. Keine Sekunde länger als notwendig, wollte sie in dieser Wohnung bleiben.



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      Ich war mir zuletzt nicht mehr sicher, ob die Aktion mit den Küchenschränken und den Schubladen nicht vielleicht ein bisschen albern ist. Das erinnert ein wenig an die alten Poltergeist-Filme.
      Andererseits fand ich früher genau solche Situationen in meiner Vorstellung gruselig...vor allem, wenn man am Ende die eigene Zurechnungsfähigkeit in Frage stellt und einem keiner glaubt. Jetzt könnte man sich natürlich fragen, warum jemand so einen Eiertanz veranstalten sollte...es könnte ja auch einfach direkt zu einem handfesten Angriff oder sowas kommen....ich dachte allerdings, es wäre ganz sinnvoll, das noch ein wenig hinauszuzögern...manchmal ist ein bisschen Zermürbung am Anfang ja gar nicht so schlecht....und es soll ja Dämonen geben, die zehren von den Ängsten der Menschen ^^ Ich freue mich über eure Rückmeldungen/Einschätzungen.



      Hier geht`s weiter:
      Kapitel 14 (Bier, Latein und unsensible Männer)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainbow () aus folgendem Grund: Ergänzungen laut Korrekturvorschlägen hinzugefügt

    • Rainbow schrieb:

      Andererseits fand ich früher genau solche Situationen in meiner Vorstellung gruselig...vor allem, wenn man am Ende die eigene Zurechnungsfähigkeit in Frage stellt und einem keiner glaubt.

      Ich denke das ist das Argument dafuer - es hat einen Gruseleffekt sich vorzustellen dass die Wirklichkeit einfach so formbar ist, dass man Dinge sieht die ein anderer nicht sieht und die anderen einen fuer verrueckt halten.

      Ich seh's hier trotzdem ein bisschen skeptisch weil die Geschichte ansonsten nicht so ist (nicht mal im Himmel oder im Quartier Dagons) dass die Wirklichkeit so formbar ist - da ist eigentlich immer alles eher solide und unveraenderlich, insofern wirkt es an dieser Stelle ein bisschen wie ein aufgesetzter Effekt, nicht wie was was sich natuerlich aus der Geschichte ergibt.
    • Huhu,

      ganz kurz:

      Spoiler anzeigen

      Rainbow schrieb:

      Dafür stieg ein eigenartiger Geruch in ihre Nase, wie von entzündeten Streichhölzern. War das Schwefel?
      von entzündeten Streichhölzer zu Schwefel? Seit wann riechen die denn nach Pups xD

      Rainbow schrieb:

      Es war Totenstill.
      totenstill klein :hmm: (Wie ist es? totenstill, adjektiv)


      Rainbow schrieb:

      Kannst du mich mit Milo zum Tierarzt zu begleiten?“
      den Satz solltest du dir nochmal anschauen, und ein " fehlt am Anfang ;)


      So, weg von den kleinen Fehlerchen.
      Also der Part war gruselig :huh: und richtig gefallen tut er mir nicht, weil wegen der armen Katze ;( das ist aber sone persönliche Sache xDDD
      ansonsten war der Part ganz okay ^^

      ich bin leider nicht so gut darin jetzt festzumachen, ob es passt oder nicht. Ich gebe Thorsten als Vorredner recht, dass es ein wenig skeptisch macht, weil es plötzlich so anders ist xD
      Ich bin der Meinung, dass Dagon theoretisch (oder sonst wer), sowas ankündigen könnte, dass sie das Menschlein mürbe machen wollen, warum auch immer. Oder das kommt vllt sogar noch ?(

      Ich geh kurz nochmal auf deine Fragen direkt ein..
      Albern find ichs soweit nicht.
      Ja ich frage mich, warum dieser Eiertanz und gegen den Kater.
      Einen handfesten Angriff fände ich eventuell glatt übertrieben, für die Entwicklung der Geschichte :/
      Wer genau zermürbt sie und warum jetzt?



      das wars schon

      lg Kramurx
    • Hallöchen :)

      Spoiler anzeigen


      Mir hat der Part von der Spannung her auch gut gefallen. Allerdings sehe ich das hier auch etwas wie @Thorsten

      Es hätte vielleicht sogar gereicht, wenn du es bei dem Tablett und dem verletzten Kater belassen hättest. Aber ich weiß nicht, inwieweit du diese Sache für den Plot brauchst :huh:

      Ansonsten wurde schon alles angemerkt und ich warte an dieser Stelle auf den nächsten Part. ^^

      Kramurx schrieb:

      von entzündeten Streichhölzer zu Schwefel? Seit wann riechen die denn nach Pups xD
      Wusstest du, dass Streichhölzer früher Schwefelhölzer hießen? Und zwar genau deshalb, weil diese Hölzer durch einen Tropfen Schwefel entzündbar gemacht wurden ;)

      Daher finde ich diesen Gedankengang gar nicht so schlecht. Außerdem ist das, was du meinst meiner Erinnerung nach Methan oder? :D



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • LadyK schrieb:

      Wusstest du, dass Streichhölzer früher Schwefelhölzer hießen?
      Tante Google sagt, das sei um die Zeit 500-900 so gewesen... :huh:
      ansonsten hab ich gehört, dass teilweise polnische Streichhölzer noch Schwefel enthalten sollen =O


      LadyK schrieb:

      Außerdem ist das, was du meinst meiner Erinnerung nach Methan oder?
      Damals vor 10 Jahren hatte unser Chemielehrer ein Schwefelexperiment einer anderen Klasse bei uns im Klassenzimmer aufgebaut. Das hat sich eingebrannt im Kopf... Und Methan (Tante google schlägt wieder zu) soll geruchlos sein :D

      lg Kramurx
    • Danke @Thorsten, @Kramurx und @LadyK für eure Rückmeldungen :)

      Hier noch ein paar Gedanken von mir dazu:

      Spoiler anzeigen


      Zum Thema Zündölzer/Streichhölzer habe ich noch folgenden Hinweis bei wikipedia gefunden:

      Sicherheitsstreichhölzer lassen sich nur an speziellen Reibflächen entzünden. Ein Selbstentzünden ist dadurch nahezu ausgeschlossen. Der Zündkopf enthält Schwefel ([i]Schwefelholz) oder Antimon(V)-sulfid als Reduktionsmittel und Kaliumchlorat als Oxidationsmittel, sowie Zusätze wie Leim, Paraffin oder Farbstoff.


      Ich habe das jetzt einfach so hingenommen. :pardon:

      Ansonsten noch einmal zum Inhaltlichen:

      Eigentlich hatte Dagon in dem Teil "Die drei Legionen"bereits angekündigt, dass er vorhabe, die Menschen zunächst zu zermürben, bevor er zum vernichtenden Schlag ausholt.Keine Ahnung, ob ich das noch deutlicher herausarbeiten muss. Vielleicht erinnert ihr euch an diese Textstelle hier:

      „Ah, das klingt wie Musik in meinen Ohren“, schwärmte Dagon und klatschte voller Begeisterung Beifall. „So sei es denn. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir schon bald Phase eins einleiten und anfangen, ein wenig Chaos auf Gottes geliebter Erde zu stiften. Nachdem wir ausreichend Furcht gesät, diese mit Wahnsinn bewässert und mit Bösartigkeit gedüngt haben, werden wir in Kürze eine weltweite Massenpanik, haltlose Hysterie und abgrundtiefe menschliche Verzweiflung ernten.“


      Wie die Engel bereits feststellen, ist eine erhöhte Dämonensktivität auf der Erde zu verzeichnen.Ebenfalls ist die Selbstmordrate um ein Fünffaches angestiegen...es wird nach und nach deutich weden, dass auch Psychiatrien plötzlich einen erhöhten Zulauf an Neueinweisungen vorzuweisen haben...das alles sollen Hinweise darauf sein, dass die Dämonen bereits ihr Unwesen treiben.

      Das war auch meine Idee hinter diesen Küchenschränken...ich gebe zu, das war vielleicht nicht besonders einfallsreich ^^ Aber ich habe hin-und herüberlegt, welchen Gruseleffekt man hier einbauen könnte. Etwas, das Emilia an sich zweifeln lässt und etwas, das sie vor Freddy ein wenig irre dastehen lässt. (den Aufhänger brauche ich)

      Eine andere Idee war die, dass ja auch mit dem Blut des Katers auf dem Boden oder wo auch immer das Wort "Venit" geschrieben stehen könnte...uahhhh...das wäre auch noch ganz cool. Und wenn Freddy dann nachschauen geht, sind es nur noch ganz normale Blutspritzer...hier hätte Emilia einen echten Grund, in Betracht zu ziehen, dass ihr Unterbewusstsein ihr vielleicht nur einen Streich spielen wollte, da diese Wort ja nun die ganze Zeit in ihrem Kopf herumgegeistert ist.Wie fändet ihr die Idee? Besser als die Küchenschränke?

      Und noch einmal zu dem Kater: ich denke, er ist einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen....und vielleicht wäre der Spuk auch noch weitergegangen, hätte nicht Freddy in dem Moment plötzlich vor der Tür gestanden...

      Vielen Dank auf jeden Fall für eure Unterstützung und eure Anregungen :)



      LG,
      Rainbow
    • Rainbow schrieb:

      Eine andere Idee war die, dass ja auch mit dem Blut des Katers auf dem Boden oder wo auch immer das Wort "Venit" geschrieben stehen könnte...uahhhh...das wäre auch noch ganz cool. Und wenn Freddy dann nachschauen geht, sind es nur noch ganz normale Blutspritzer...hier hätte Emilia einen echten Grund, in Betracht zu ziehen, dass ihr Unterbewusstsein ihr vielleicht nur einen Streich spielen wollte, da diese Wort ja nun die ganze Zeit in ihrem Kopf herumgegeistert ist.Wie fändet ihr die Idee? Besser als die Küchenschränke?

      Ja - grade weil das so eine Rorschach Situation sein kann wo Du Dich nie festlegen musst wie es 'wirklich' war - das kann sie sich ja auch ganz plausibel eingebildet haben.

      Und es knuepft an das vorher an.