Arbeitstitel Magie

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    • Arbeitstitel Magie

      Sie sah das Haus ihrer Eltern. Die Hausnummer vierundzwanzig befand sich dicht vor ihrer Nase. Sie schien Innen zu stehen, über ihr war der Zugang zum Dachboden.
      Es ist aber dunkel hier oben, es fühlt sich an, als würde ich schweben, dachte sie und schwebte durch den Dachboden zu der gegenüberliegenden Wand.
      »Erics Sachen«, las sie, als sie einen Umzugskarton zwischen Spinnweben und anderem Sperrmüll stehen sah.
      Aber wer ist denn Eric? fragte sie sich, nur noch ein Stück und sie könnte hineinschauen. Familienfotos, auf dem einen konnte sie vier Personen erkennen. Mama, Papa, Ich und noch jemand, aber eine Holzschatulle verbirgt mir die Sicht.
      Plötzlich wurde alles unscharf und sie entfernte sich dem Karton.
      Sie stand nun, als jüngere Version von sich selbst, mit ihrer Mutter, vor dem Grab des Opas.
      »Willst du es verschönern oder soll ich?«, fragte die Mutter, während sie hinter ihr stand.
      »Ich will, aber sieht uns denn keiner?«, fragte die kleine vorsichtig.
      »Nein Schatz, wir sind allein«, antwortete sie.
      »Okay«, sagte das Mädchen lächelnd und zeigte mit ihrem Zauberstab auf den Grabstein. »Fe-gri-an«, betonte sie die Silben, die aus ihrem Mund kamen in feierlichem Ton.
      Auf einmal wuchs Klee, und verschiedene Blumen sprießten aus dem Boden und verzierten das Grab.
      Als nächstes saß sie in einem dunkeln Wohnzimmer auf den Schoß ihres Opas, während er eine Geschichte aus dem Buch vorlas. Sie lachte, während sich die Figuren bewegten. Ein Ritter, er schlug einem Drachen, sein Schwert um die Ohren.
      Langsam wachte sie in ihrem Bett auf und schaute auf den Wecker, der links von ihr auf einer kleinen Kommode stand. 03:28Uhr, Das war ein schöner… und zugleich komischer Traum… ich vermisse meinen Großvater, dachte sie. Sie drehte sich wieder um und versuchte wieder einzuschlafen, während sie kurz den Mond anschaute.

      Eine angenehm warme Brise streifte ihre Haut, als sie das Haus durch die Hintertür verließ und den Garten betrat. Ihr Fahrrad stand unter dem Vordach an der kleinen Hütte, wo auch das Brennholz lagerte. Es hatte schon bessere Jahre gesehen, aber sie mochte den alten Drahtesel.
      »Komm, Saska!«, rief sie ihren Hund und ging die zwei Stufen hinunter.
      Freudig stand der junge Schäferhund von seinem schattigen Plätzchen unter den Kastanienbäumen auf und lief auf sie zu. Im Fahrradkorb lag seine schwarze Leine, also konnte es direkt Richtung Wochenmarkt losgehen,
      »Die Sonne scheint, könnte ein schöner Montag werden.«, meinte sie.
      Der Hund wedelte mit seinem Schwänzchen während er seine Leine angelegt bekam und gemeinsam verließen sie den Garten, um zum Wochenmarkt zu fahren.
      Für die Küche könnte ich diesmal Sonnenblumen kaufen. Die würden doch gut auf dem naturbelassenen Küchentisch aussehen. Wenn ich mich nicht irre, habe ich eine passende Tischdecke im Küchenschrank liegen. dachte sie nach,
      Mit dem Hund an der Leine, fuhr die junge Frau die wenig befahrene Woodstone Street entlang, die mit Bäumen mit rosa Blüten verziert war. Zwischen den Bäumen, die ebenfalls am Ufer standen, konnte man schon den Wochenmarkt auf der anderen Brückenseite sehen.
      Vor dem Wochenmarkt, an der Brücke, stieg sie von ihrem Fahrrad und ging zu einem Gemüsestand der schräg gegenüber einem Blumenstand stand.
      »Guten Morgen«, sagte sie zur Verkäuferin.
      »Guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen?«, fragte sie höflich und nahm die Tasche entgegen.
      Sie las von ihrem Einkaufszettel einzeln ab, was sie brauchte, damit die Verkäuferin alles einpacken konnte.
      Mit einem schüchternen Lächeln im Gesicht, bezahlte sie ihren Einkauf.
      »Danke, schönen Tag noch«, wünschte sie, nachdem sie ihre gefüllte Tasche wiederbekam.
      »Ihnen auch«, wünschte die Verkäuferin.
      Die Tasche verstaute die junge Frau im Fahrradkorb und hielt auf dem Rückweg beim Blumenstand halt.
      »Ich hätte gerne die Sonnenblumen in der Vase«, sagte sie und zeigte auf die einfache hellbraune Vase mit acht Sonnenblumen drinnen.
      »Etwas einpacken?«, fragte der Verkäufer.
      »Ja, bitte«, antwortete sie ihm und schaute ihm zu, wie er Blumen samt Vase behutsam in Zeitungspapier einschlug.
      »Einen schönen Hund hast du«, beurteilte er, während seine Hände arbeiteten, ohne dass er hinsehen musste.
      Soll das ein Kompliment sein oder versucht er mit mir zu flirten? Gut aussehen tut er schon. Braunes kurzes Haar, braune Augen, ein süßes lächeln und die trainierten Arme. Durch die drei offenen Knöpfe seines schwarz-weiß gestreiften T-Shirts, sieht man das er etwas Brustbehaarung besitzt.dachte sie nach.
      »Ähm… Ja, sein Name ist Saska«, antwortete sie ihm.
      »Bitte«, sagte er und reichte ihr das Paket. »Das macht 25€«
      »Danke«, kam aus ihrem Mund.
      Sie reichte ihm das Geld und er ließ es in der Kasse verschwinden. Dann kam er nach vorne und hockte sich zu Saska, um ihn zu streicheln.
      »Mein Name ist übrigens Niklas«, sagte er und schaut zu ihr hoch.
      »Ich heiße Anna«, erklärte sie und schob eine strähne ihrer langen braunen Haare hinter das rechte Ohr.
      »Niklas, kommst du mal«, rief eine Frau.
      Er lächelte Anna an und ging in den Laden ein.
      Anna legte das Paket neben die Einkäufe in den Fahrradkorb und fuhr wieder nach Hause.
      Wurde ich etwa rot, wegen ihm? Oh Gott, ist das peinlich. Zumindest hat Saska nicht gebellt, das heißt schon was Gutes. Niklas heißt er, ich war schon so oft auf dem Wochenmarkt und habe es nie geschafft, seinen Namen zu erfahren. Anderes Thema, essen. Ich dachte, ich mache heute Ratatouille, für mich und Joanne. Allein zu essen, ist doch etwas einsam.
      Das Fahrrad stellte sie wieder im Garten ab, brachte das Sicherheitsschloss am Hinterreifen an und nahm die Einkäufe aus dem Korb, bevor sie nach oben ging.

      Anna schloß die Haustür hinter sich und ging mit Saska die Treppe hoch. Joanne, eine gute Freundin, die über ihr wohnte, kam den beiden entgegen, als sie die Wohnungstür erreichten.
      »Hallo Anna, ich würde mich freuen, wenn du zum nächsten Picknick-Ausflug mitkommen könntest«, meinte Joanne.
      »Gerne«, antwortete sie lächelnd.
      »Ich schreibe dir, bis später«, sagte die Freundin und verließ das Haus.
      Nachdem sie ihre Einkäufe kurz abstellte, um die Tür aufzuschließen, gingen die beiden mit ihnen hinein, in die Küche, wo sie den ganzen Einkauf unterbrachten.
      Plötzlich klopfte es an der Tür.
      »Wer kann das nur sein?«, fragte sie sich.
      Hinter der Tür schaute die junge Frau durch den Türspion. Aber niemand war zu sehen.
      Sind das wieder die Kinder aus der Nachbarschaft, die Streiche spielen?
      Neugierig öffnete sie die Tür und schaute schnell nach links und rechts, um wenigsten noch eins zu Gesicht zubekommen. Komisch. Nachdem sie sich umdrehte, damit das einräumen fertig wurde, erblicken ihre Augen einen Brief vor der Tür liegen. Es war kein schlichter Umschlag, die Ränder waren verziert wie ein gotischer Bilderrahmen und in der Mitte prangte das Wappen eines Kolibris, umgeben von Pergament.
      »Hummingbird Schule« stand oben im Pergament drinnen.
      Habe ich davon denn schon was gehört oder gelesen? dachte sie nach.
      Bis zur Küche begutachtete sie den Umschlag und setzte sich, um den Brief zu öffnen, auf einen Küchenstuhl.
      »Sehr geehrte Frau Wolff, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie an der Hummingbird Schule angenommen wurden zu unterrichten. Das Unterrichtsmaterial wird Ihnen zur Verfügung gestellt. Bis spätestens zum 20. August erwarte ich eine Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen Gada Welthen, Schulleiterin der Hummingbird Schule«
      Nach dem Lesen entdeckte Anna, in der unteren rechten Ecke, als sie genauer drüber schaute, ein Wort, das fast vom Stempel der Schule unleserlich gemacht worden war.
      -Ándoh ré sá deríon. Die Seele ist im Wasser.-

      -Hör die Worte, hör mein flehen, musst mich heute wieder sehn. Überquere die große Schwelle,
      komm zurück an diese Stelle.-

      ~Sarahs Poesie~
      ~Magie~

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Sarah ()

    • Da kommt also was anderes von dir. Mal schauen :)

      Spoiler anzeigen

      Sarah schrieb:

      Aus dem Garten hole ich mein Fahrrad. An dem Satz ist nichts falsch, er ist nur ungewöhnlich formuliert. Vorschlag: Ich hole mein Fahrrad aus dem Garten. Vielleicht geht das auch noch etwas genauer? Schuppen, Garage oder eine Art Unterstand? Geht sie einen Weg entlang oder ist da Rasen?
      »Komm, Saska!«, rufe ich zu meinem Hund und hole die schwarze Leine aus dem Fahrradkorb. »Die Sonne scheint - ich würde hier echt ein Komma setzen und kein Bindestrich könnte ein schöner Montag werden.«
      Der Hund bekommt seine Leine angelegt und wir verlassen gemeinsam den Garten, um zum Wochenmarkt zu fahren. Das ist ein bisschen platt formuliert. Passiert da nicht noch irgendwas? Freut sich der Hund, wedelt mit dem Schwanz oder tappt aufgeregt von einer Pfote auf die andere?
      Man kann schon die verschiedenen Blumen riechen, Rosen, Nelken, Lavendel.Ist es wichtig, welche Blumen sie riecht? Alternativ sollte man vielleicht noch etwas aufführen, was sie noch riecht? Weil, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nur die drei Blumen riecht. Oder, dafür wäre ich, streichen und zu den Blumenduft noch was anderes aufführen. Absatz? Für die Küche könnte ich diesmal Sonnenblumen kaufen. Die würden doch gut auf dem naturbelassenen Küchentisch aussehen. Da war ich zehn, glaube ich. huh? Im welchem Zusammenhang steht das jetzt mit dem Rest? Das verstehe ich nicht ganz? Wenn ich mich nicht irre, habe ich eine passende Tischdecke im Schrank liegen, weiß gelb kariert. kursiv? Weil Gedankenrede
      Ich steige vor einem Blumenstand vom Fahrrad und schiebe es bis zum Gemüsestand,Wie schnell ist sie denn bitte gefahren? Möchtest du uns nicht zeigen, wo sie lang fährt? Show, don´t tell! der schräg gegenüber steht, während ich dem Blumenverkäufer zulächle. Zum Verständnis: Sie stellt das Fahrrad am Gemüsestand ab und geht dann zur Blumenverkäuferin? Wäre es nicht besser, das Fahrrad mitzunehmen?
      »Guten Morgen«, sage ich zur Verkäuferin. Huch, erst ein Verkäufer und dann eine Verkäuferin? Außerdem hast du dort eine Wortwiederholung
      »Guten Morgen, was möchten Sie kaufen?«, Sicher, dass die das so fragen? Kann ja auch sein, dass man nur gucken möchte? Vorschlag: Guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen? Es sei denn, der Prota ist dort Stammkunde und kauft jeden Tag das gleiche xD fragt sie lieb höflich? und nimmt meine Tasche entgegen.
      Ich reiche ihr meine Tasche hier stimmt was mit der Reihenfolge nicht: Sollte man nicht erst rüberreichen, damit der andere entgegen nehmen kann? und lese von meinen Einkaufszettel einzeln ab, was ich brauche, damit sie alles einpacken kann.
      Im Tausch gegen den Einkauf überreiche ich ihr das Geld.
      »Danke, schönen Tag noch«, wünsche ich ihr, nachdem ich meine gefüllte Tasche wiederbekomme.
      »Ihnen auch«, lächelt Ich glaube nicht, dass man eine Antwort lächeln kann xD sie.
      Die Tasche verstaue ich im Fahrradkorb und mache auf dem Rückweg beim Blumenstand halt. Ahhhh! Sie war erst Gemüse kaufen und geht jetzt Blumen holen! Das war aus dem Text nicht so richtig ersichtlich. Magst du da noch einmal rüber gucken?
      »Ich hätte gerne die Sonnenblumen in der Vase«, sage ich und zeige auf die einfache weiße Vase mit zehn Ouh, eine gerade Anzahl an Blumen in der Vase bringt Unglück. *ein bisschen abergläubig* Sonnenblumen darin.
      »Etwas einpacken?«, fragt der Verkäufer.
      »Ja, bitte«, antworte ich ihm und schaue ihm zu, wie er Blumen samt Vase echt? mit Vase? Ich dachte, dass ist auf Märkten immer Mangelware? behutsam in Zeitungspapier na, wenigstens keine Folie xD einschlägt.
      »Einen schönen Hund hast du Ich hätte gerne vorher schon gelesen, was der so anstellt in der Zwischenzeit. Wenn ich da an meine Hunde denke... Mit dem einen brauche ich nur zweimal irgendwo hingehen: Einmal zum Vorstellen und einmal zum Entschuldigen, der andere ist ganz artig, schwierig wird es nur, wenn er Essbares riecht. Deshalb kann ich mir schwer vorstellen, dass der so gechillt bleibt, das es nicht nötig ist, ihn nochmal zu erwähnen...«, beurteilt er, während seine Hände arbeiten, ohne dass er hinsehen muss.
      Soll das ein Kompliment sein oder versucht er mit mir zu flirten? Er wäre mein Typ. kursiv? Und warum ihr Typ? Wie sieht er denn überhaupt aus??? xD
      »Ähm … Ja, sein Name ist Saska«, antworte ich ihm.
      »Bitte«, lächelt siehe oben, Anmerkung zu Antwort lächeln er mich an und reicht mir das Paket. »Das macht 25€«
      Ich reiche ihm das Geld und er lässt es in der Kasse verschwinden. Dann kommt er nach vorn und hockt sich zu Saska, um ihn zu streicheln.
      »Mein Name ist übrigens Niklas«, sagt er und schaut zu mir hoch.
      »Ich heiße Anna«, erkläre ich.
      »Niklas, kommst du mal«, ruft eine Frau. Was für ein Zufall xD
      Er lächelt mich an und geht in den Laden hinein.
      Ich lege das Paket neben die Einkäufe in den Fahrradkorb und fahre wieder nach Hause.
      Ehrlich, das geht mir zu schnell. Gerade noch beim Markt und jetzt wieder zu Hause ... Das Fahrrad stelle ich wieder im Garten ab, bringe das Sicherheitsschloss am Hinterreifen an und nehme die Einkäufe aus dem Korb, bevor ich nach oben gehe.
      bis hierin erstmal...

      Zuerst das Lob: Ich finde es gut, dass du neben deiner Kindergeschichte noch eine - hoffentlich - für Jugendliche und Erwachsene schreibst :)
      Außerdem cool, dass du keinen Prolog gewählt hast, sondern der Leser gleich ins Geschehen geworfen wird. :thumbsup:

      Und nun zu meinen Anmerkungen:

      Rot: Fehler (war nur das eine mit dem Bindestrich)
      Grün: Vorschläge
      Dunkelblau: Anmerkungen zu Inhalt, Form, Aufbau, Stiel
      Hellbau: Wiederholungen

      Zu den Wiederholungen nochmal: Ich wollte nicht alles markieren, aber du hast in deinem Text sehr viele ähnliche Verben (sagen, lächeln, gehen). Einfache Sachen eben. Vielleicht magst du nach etwas aussagekräftigerem schauen? Mit mehr Inhalt, womit der Leser auch mehr anfangen kann?
      Außerdem gibt es sehr viel ich. Aus der Ich- Perspektive zu schreiben, ist sehr schwer. Selber versuche ich das momentan auch ein bisschen. Aber ich kann dir hier auf jeden Fall @Rebirz "Der Gott, der nicht sein sollte" empfehlen. Der macht das da klasse! *bisschen Schleichwerbung machend*
      Manchmal reicht es auch, ein paar Sätze zu verbinden, hier und da was umzustellen und tada!

      Jetzt zum Inhalt:

      Das war alles so ein wenig ... naja... platt. Viel hast du auch schon in deiner Tiergeschichte gehört, aber ich wiederhole es trotzdem mal. Deine Charaktere sind wie weißes Blatt Papier, keine Farbe, nichts Lebendiges, keine Ecken und Kanten, ganz ohne Risse. Das ist sehr schade, denn ich konnte Anna nicht auf ihrem Einkauf begleiten. Warum nicht? Weil ich sie nicht kennen lernen und mich nicht mit ihr identifizieren konnte. Es war alles aneinandergereiht, fast wie eine Aufzählung. So, als hättest du es mal eben so hingeschrieben und dir nicht vorgestellt, wie es ist, selber zum Markt zu fahren.

      Wenn ich mit dem Fahrrad auf einen Markt fahre (oder eine Szene schreiben möchte), frage ich mich folgendes:
      - Straßenverkehr (intensiv, oder weitestgehend unbefahren. Viele Fußgänger, auf die ich achten muss? Wie halte ich am besten meinen Hund fest?, Ampeln, Kreuzungen? Oder, oder, oder...)
      - Was gibt es auf dem Weg dorthin (Wohnhaussiedlung mit gepflegten Vorgärten oder Plattenbau? Gepflasteter Weg oder Teerstraße?, Oder doch eine Alle im zarten Morgenlicht?)
      - Was befindet sich auf dem Markt (Es gibt ja wohl noch mehr Stände als Gemüse und Blumen. Vielleicht verkauft auch einer seiner frische Grillbratwurst?)

      Bei deinem Text sind halt einfach soooo viele Lücken, die es gilt zu füllen. Du sollst nicht alles haarklein erklären, unter dem Motto: Ich binde meinen Schnürrsenkel genau zweimal als akkurate Schleife. Aber so ein bisschen mehr Aktion und Bilder wären schon toll ^^

      Weißt du? Dadurch, dass du alles so hintereinander weg erzählst, wirkt es etwas gehetzt auf mich und nicht so schwerelos, wie in deiner Tiergeschichte.

      Also, noch hat der Spannungsfunke mich nicht erreicht, weswegen ich mir auch nicht sicher bin, ob ich hier dran bleibe :(

      Uhh, ich hoffe, mein Gemecker ist nicht so arg schlimm und man kann es verkraften :|

      Ich glaube, wenn du noch etwas drüber arbeitest, kann das richtig träumerisch, idyllisch schön werden :saint:



      LG, Lady
      „Spätestens wenn erneut ein solches Zeichen auftaucht, werden Fragen gestellt. Wir sollten in der Lage sein, sie zu beantworten.“
      - Meister Lukras -

      Meine Geschichte
      Die Kriegerin von Catrellak
    • Hey @Sarah,
      finde es sehr schön, dass wie @LadyK bereits gesagt hat, noch eine "hoffentlich" Jugend/Erwachsenen-Geschichte schreibst.

      Anmerkungen und Vorschläge
      Spoiler anzeigen



      Sarah schrieb:

      Aus dem Garten hole ich mein Fahrrad.
      »Komm, Saska!«, rufe ich zu meinem Hund und hole die schwarze Leine aus dem Fahrradkorb.
      Hier fehlen mir irgendwie noch so Infos, die die Sache interessanter machen.

      Sarah schrieb:

      Man kann schon die verschiedenen Blumen riechen, Rosen, Nelken, Lavendel.
      Hier fehlen mir wieder veranschaulichere Informationen. Du könntest hier ganz easy etwas zu dem Geruch dazuschreiben.

      Sarah schrieb:

      Im Tausch gegen den Einkauf überreiche ich ihr das Geld.
      Klingt komisch finde ich, aber wenn es dir gefällt lass es so. Ansonsten könntest du so etwas in die Richtung schreiben : "Ich bezahlte den Einkauf, mit einem schüchternen Lächeln im Gesicht.


      Sarah schrieb:

      »Danke, schönen Tag noch«, wünsche ich ihr, nachdem ich meine gefüllte Tasche wiederbekomme.
      »Ihnen auch«, lächelt sie.
      Ihre Gefühle könntest du hier besser beschreiben, man weiß gar nicht wie dein Charakter tickt und erfährt nur wenig über ihn, aber wenn du diese ganzen Fragen offen lassen willst, natürlich.

      Sarah schrieb:

      »Ähm … Ja, sein Name ist Saska«, antworte ich ihm.
      »Bitte«, lächelt er mich an und reicht mir das Paket.
      Ein Dankeschön wäre eigentlich schon angebracht, denn er sagt ja auch "Bitte" , oder ist sie zu verwirrt?


      Sarah schrieb:

      »Mein Name ist übrigens Niklas«, sagt er und schaut zu mir hoch.
      »Ich heiße Anna«, erkläre ich.
      Ich fände es Klasse, wenn du das Aussehen der Personen nochmal kennzeichnen würdest, man erfährt so gut wie nichts über sie.




      Sarah schrieb:

      Ich lege das Paket neben die Einkäufe in den Fahrradkorb und fahre wieder nach Hause.
      Das Fahrrad stelle ich wieder im Garten ab, bringe das Sicherheitsschloss am Hinterreifen an und nehme die Einkäufe aus dem Korb, bevor ich nach oben gehe.
      Mir fehlt es extrem, dass du nie ihre Gefühle beschreibst. Zum Beispiel könntest du diese beschreiben, wenn sie zurückfährt, oder wenn Niklas ihr, seinen Namen verrät. Jedoch ist das Meckern auf hohen Niveau.

      Sarah schrieb:

      Nach dem Lesen entdecke Ich, in der unteren rechten Ecke, als ich genauer drüber schaue, ein Wort, das fast vom Stempel der Schule unleserlich gemacht wird. worden ist, oder ich liege falsch, kann auch sein


      Also, ich finde den Anfang deiner Geschichte, wie @LadyK schon erwähnte ebenfalls etwas platt.

      LadyK schrieb:

      Das war alles so ein wenig ... naja... platt. Viel hast du auch schon in deiner Tiergeschichte gehört, aber ich wiederhole es trotzdem mal. Deine Charaktere sind wie weißes Blatt Papier, keine Farbe, nichts Lebendiges, keine Ecken und Kanten, ganz ohne Risse. Das ist sehr schade, denn ich konnte Anna nicht auf ihrem Einkauf begleiten. Warum nicht? Weil ich sie nicht kennen lernen und mich nicht mit ihr identifizieren konnte. Es war alles aneinandergereiht, fast wie eine Aufzählung. So, als hättest du es mal eben so hingeschrieben und dir nicht vorgestellt, wie es ist, selber zum Markt zu fahren.
      Genauso finde ich das auch, vielleicht überarbeitest du es einfach nochmal.

      Dein Schreibstil ist für mich relativ entspannt, nicht so holprig wie meiner, jedoch auch ausbaubar.

      :thumbsup: Mach auf jeden Fall weiter :thumbsup:










      MfG Kleiner Liki :)
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Jetzt war ich für einen Augenblick maximal verwirrt, als mich @LadyK hier markiert hatte. Ich hab hier ja auch ein "Projekt" eingestellt, dass M.A.G.I.C. heißt, da bin gerade planlos dagesessen und hab mir gedacht: "Was zur Hölle ist das denn jetzt? Was ist mit meinem Post passiert??" xD

      Naja, wenn ich schon mal hier bin, lese ich auch mal fix drüber :D

      Ladyk hat ja schon extrem viel angemerkt, daher halte ich es etwas kompakter. Du erzählst wie in Stichpunkten. Das geht zu schnell. Es fehlen Details - Bewegungen, Eindrücke, Handlungen, Besonderheiten der Charaktere, generell Beschreibungen. Du bist in der Ich-Perspektive, also so nah am Prota dran, wie es überhaupt geht. Nutze das. Bringe die Emotionen und Empfindungen rüber!

      Nehmen wir einfach mal direkt den Anfang:

      Sarah schrieb:

      Aus dem Garten hole ich mein Fahrrad.
      »Komm, Saska!«, rufe ich zu meinem Hund und hole die schwarze Leine aus dem Fahrradkorb. »Die Sonne scheint - könnte ein schöner Montag werden.«
      Der Hund bekommt seine Leine angelegt und wir verlassen gemeinsam den Garten, um zum Wochenmarkt zu fahren.
      Ich greife mir mal drei Punkte aus diesem Teil die ich bewusst in den Vordergrund rücken möchte: Garten - Fahrrad - Hund

      Spoiler anzeigen

      Eine angenehme warme Brise streift meine Haut, als ich das Haus durch die quietschende Hintertüre verlasse und den Garten betrete. Grummelnd schweift mein Blick über das hohe, sich im Wind biegende Gras. Rasen mähen ist nicht mein liebstes Hobby, aber es ist wohl mal wieder Zeit dafür. Mein Fahrrad steht unter dem Vordach an der kleinen Hütte, wo auch das Brennholz lagert. Es hat schon bessere Jahre gesehen, aber ich mag den alten Drahtesel.
      "Komm, Saska!", rufe ich meinen Hund und hüpfe die zwei Stufen von der Veranda hinunter.
      Freudig springt der junge Beagle von seinem schattigen Plätzchen unter den Kastanienbäumen auf und wetzt mit fliegenden Schlabber-Ohren auf mich zu. Sein hellbraunes Fell glänzt regelrecht in der hellen Mittagssonne. Nicht umsonst nenne ich ihn liebevoll meinen kleinen Goldschatz. Im Fahrradkorb liegt auch bereits seine schwarze Leine bereit, also kann es direkt Richtung Wochenmarkt losgehen.
      Bei so einem wundervollen Wetter, könnte das glatt mal ein schöner Montag Morgen werden!

      Ich habe jetzt halt einfach mal willkürliche Details hinzugefügt, die ich mir aus der Nase gezogen habe. Da kann man auch leicht noch mehr machen, aber hier gehts ums Grundprinzip.

      Die Lücken zwischen den Konversationen gehören gefüllt, oder es liest sich wie eine Abhandlung von Fakten. Dies passiert, jetzt das, nun ist da dieses und jenes. Der Leser sieht nicht, was in deinem Kopf als Autor steckt, du musst es uns zeigen. Die Freundin z.B. Ist sie eine enge, langjährige Freundin oder nur eine Bekanntschaft? Was verbindet die beiden? Wie sieht sie aus? Hat sie irgendetwas Markantes? Es gibt endlose Möglichkeiten den Text auszufüllen.

      Auch solltest du Gesprochenes und Gedanken unterschiedlich deutlich machen. Gedanken z.B. in Kursiv. Ansonsten kommt man etwas ins Schleudern bei der Ich-Perspektive, weil man ja eigentlich permanent die "Gedanken" des Protas liest. Wenn es aber ein ... ich nenne es mal "gesprochener Gedanke" ist, dann sollte man das erkennen. Also z.B. "Soll das ein Kompliment sein oder versucht er mit mir zu flirten? Er wäre mein Typ."

      Wenn du in der Ich-Perspektive schreibst musst du oft mit deinen Sätzen spielen. Überlege dir, wo man das übliche "ich tue" umschreiben kann. Versetze dich in deinen Prota hinein und schau durch seine Augen. Was siehst, hörst, fühlst du dann in einer Situation? Das musst du beschreiben.

      Wenn du dazu noch mehr Fragen hast, immer raus damit. Ich brauche nur derzeit etwas länger zum Antworten. Etwas wenig Zeit und so... :)

      Gruß
      Rebirz
      Da sitzen sie wieder alle und fressen Eis ... Als wüssten sie nicht, wie ein Bier aufgeht!
    • Hey Sarah,

      du hast ja schon einiges an Feedback bekommen, weshalb für mich nicht mehr allzu viel übrigbleibt, was ich noch anmerken könnte. :)
      Was ich gut finde ist, dass du offensichtlich viele der Vorschläge bereits in deine Überarbeitung hast einfließen lassen. Hie kommen noch ein bis zwei Sachen, die mir aufgefallen sind:


      Sarah schrieb:

      Der Hund wedelt mit seinem Schwänzchen während er seine Leine angelegt bekommt und gemeinsam den Garten verlassen um zum Wochenmarkt zu fahren.
      Der Satz ist irgendwie schräg ... meintest du vielleicht: "und gemeinsam verlassen wir den Garten...(?)


      Sarah schrieb:

      »Niklas, kommst du mal«, ruft eine Frau.
      Er lächelt mich an und geht in den Laden hinein.
      Hier war ich verwirrt, weil du zuvor von einem Marktstand gesprochen hast...vielleicht habe ich da auch irgendwas nicht mitbekommen, aber ein Marktstand ist üblicherweise kein Ladenlokal...oder du müsstest das vorher einfach noch mal genau sagen. Nur so von meinem Gefühl her ^^

      Sarah schrieb:

      Es ist kein schlichter Umschlag, die Ränder sind verziert wie ein gotischer Bilderrahmen und in der Mitte prangt das Wappen eines Kolibris, umgeben von Pergament. »Hummingbird Schule« steht oben im Pergament drinnen.
      Ich weiß nicht, warum ich hier direkt an Harry Potter und Howarts denken musste :D

      Bin gespannt, was du draus machst...

      LG,
      Rainbow
    • »A… be… le… um?« lese ich halb laut vor.
      Als die letzte Silbe meinen Mund verlässt, fängt auch schon der Brief zu leuchten an. Voller Panik schleudere ich ihn auf den Küchentisch. Was passiert hier, träume ich? Während ich mir in den Arm kneife, um mich zu vergewissern, ob ich Träume oder wach bin, erwacht der kleine Kolibri, der den Briefkopf ziert, zum Leben und flattert mit hektischen Flügelschlägen über das edle Pergament. Die Buchstaben verblassen und fügen sich zu neuen Wörtern zusammen.
      Ungläubig betrachte ich den Text, der auf magische Weise zum Vorschein kommt.
      »Für Hexen und Zauberer ...« lese ich vor und hebe mit zitternden Fingern den Brief auf.
      Unfähig mich zu rühren, stehe ich wie versteinert da und starre auf das Stück Papier in meinen Händen. Wie hypnotisiert gehe ich ins Wohnzimmer und zucke zusammen, als mich das unerwartete Klingeln des Telefons zurück ins Hier und Jetzt holt.
      »Wolff«, höre ich mich sagen, als ich mit unsicherer Stimme das Telefonat entgegennehme.
      »Anna. Gott sei Dank bist du da, Schatz. Ist alles in Ordnung bei dir?«
      »Hallo Mama!", antworte ich irritiert und frage mich, woher ihre plötzliche Sorge rührt. "Mir ... mir geht es gut", füge ich deshalb schnell hinzu, um sie zu beruhigen. "Es ... es ist nur gerade etwas äußerst Merkwürdiges passiert..." Skeptisch betrachte ich den Brief, von dem noch immer ein seltsames Glühen ausgeht und atme dabei hörbar aus.
      "Was ist passiert Anna?", fragt meine Mutter. Die Aufregung, die in ihrem Ton mitschwingt, lässt mich für einen kurzen Augenblick wieder auf die Größe einer Vierzehnjährigen zusammenschrumpfen, die etwas ausgefressen hat und sich nun einen elterlichen Tadel abholen muss.
      »Ich bekam eben einen Brief...", fange ich an zu erzählen und frage mich noch im selben Augenblick, wie ich den Wahnsinn erklären sollte, der sich hier gerade abspielt.
      "Einen Brief?", fährt mir meine Mutter auch schon ins Wort. "Was ist das für ein Brief? Hast du ihn etwa geöffnet?"
      "Natürlich habe ich in geöffnet!", versuche ich mich zu rechtfertigen, obwohl das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. "Es stand schließlich mein Name drauf. Er ist von einer Schule ... sie nennt sich ´Hummingbird`... und weißt du, was das Verrückte an der Sache ist?"
      "Rühr dich nicht vom Fleck!", weist mich meine Mutter auch schon an, ohne hören zu wollen, was ich sonst noch zu sagen habe. "Wir sind gleich bei dir!"
      Im nächsten Augenblick hat sie auch schon aufgelegt und ich höre nichts als drückende Stille in der Leitung.
      Das Telefon stelle ich zurück auf die Ladestation und setze mich auf das Sofa, während Saska aufwacht und sich zu mir gesellt. Er legt sich auf den Rücken, damit ich ihm am Bauch streicheln kann. Die Zeit vergeht wie ein Regentropfen, der die Fensterscheibe hinunter läuft, jede für sich alleine. Mit jeder Sekunde wird das Ticken der Wanduhr hinter mir lauter.
      »Geht’s du bitte runter«, sage ich zu Saska, als es an der Tür klingelt und stehe auf. Das müssten meine Eltern sein.
      Mit einem unwohlen Gefühl gehe ich zur Tür und öffne sie.
      »Hallo Papa, Hallo Mama.«, begrüße ich und umarme sie. »Gehen wir doch ins Wohnzimmer.«
      Wir setzen uns gegenüber hin. Sie sehen nicht glücklich aus und mein Unwohlsein wird auch nicht schwächer.
      »Es ist jetzt wohl an der Zeit, dir die Wahrheit zu sagen«, fängt mein Vater nervös an und reibt sich die Hände.
      »Was meinst du damit?«, frage ich irritiert.
      »Du hattest einen Bruder, sein Name war… Eric«, sagt Sie und legt ein Familienfoto auf den Holztisch.
      »A… aber ich kann mich gar nicht an einen Bruder erinnern.«, stammele ich und sehe meine Eltern verwirrt an.
      »Der Grund ist… Er wurde vor zehn Jahren ermordet.«, erklärt mein Vater vorsichtig.
      I… ich hatte einen Bruder? Der vor z… zehn Jahren, starb? Ich würde so gerne schreien und weinen gleichzeitig.
      »Wieso weiß ich aber nichts mehr über ihn?«, frage ich mit einem Gefühlsgewitter, während es mir schlechter wird.
      »Wir konnten es uns nicht mehr ansehen wie du leidest und daran kaputt geht’s.«, antwortet meine Mutter. »Wir haben die Erinnerungen an Eric und an alles Magischem aus deinem Kopf gelöscht.«
      »Ihr habt was?«, frage ich lauter und stehe auf. »Meine Erinnerungen gelöscht!? …sagt, dass das nicht wahr ist.«
      »Du warst doch erst Zehn Jahre alt, wir wollten dich nicht auch noch verlieren.«, versucht meine Mutter mich zu beruhigen.
      »Wie… ist er gestorben«, frage ich aufgebracht und setze fort. »Ich bin alt genug«, bevor einer von beiden etwas sagen können.
      »Es war, dunkle Magie.«, fängt meine Mutter an. »Es geschah, auf dem Deep River, wir waren dort im Sommer, alles war in Ordnung.«, bricht sie ab.
      »Er hatte Spaß im Wasser, aber auf einmal, schien Eric von etwas hinunter gezogen zu werden. Ich war zu langsam, dass ich ihm helfen konnte«, er atmet tief durch. »In der Zeitung steht, es war ein unglücklicher Unfall. Wir wissen aber, dass es keiner war…«
      »Der River wurde abgesperrt und mit einer magischen Alarmanlage versehen.«, erzählt meine Mutter.
      »Aber was war es, dass ihn ermordet hat?«, frage ich blass.
      »Das hat noch keiner herausgefunden, nur, dass es schwarze Magie war.«, antwortet er.
      »Das heißt, dass es immer noch dort ist?«, will ich wissen.
      »Ja… vermutlich«, bejaht mein Vater.
      Ihr hattet zehn Jahre Zeit, wie kann man da denn nichts herausfinden. Ich… Ja, wer bin ich. Eine Hexe..., dass ich nicht lache. Am Freitag habe ich erst meine Bewerbung für die Stelle bei Falcon News abgeschickt.
      Ich schaue auf den Wohnzimmertisch, worauf nun der Brief liegt.
      »Was ist mit dem Brief… Was soll ich der Schulleiterin sagen… Ich habe keinen blassen Schimmer von Magie, bis gestern war mein Leben noch normal und jetzt soll ich eine Hexe sein?«, frage ich aufgebracht.
      »Es ist vielleicht schwer zu verstehen… ich werde mit ihr darüber sprechen, sie wird es sicher verstehen.«, meint mein Vater.
      »Dein Bruder wollte zu uns kommen Lucas«, sagt meine Mutter leise, nachdem sie auf die Uhr an der Wand zu meinem Vater schaut.
      »Dann unterhalte dich mit ihm, bis wir zurück sind.«, erklärt Lucas und steht auf. »Anna… mach dich fertig. Wir warten solange im Hausflur.«, fährt er fort.
      Während meine Eltern die Wohnung verlassen, gehe ich in das Badezimmer.
      Was ist hier gerade passiert? Ich hatte einen Bruder, von dem ich nichts mehr weiß, der aber ermordet, ERMORDET WURDET. Aus Schutz haben sie mir die Erinnerungen gestohlen, damit sie mich nicht auch noch verlieren. Wenn ich weiter so darüber nachdenke, kann ich mich an keinen Tag mit einem Bruder erinnern. Weder Geburtstag, Weihnachten oder sonst irgendetwas. Ach ja, dieser Brief. Hummingbird, Zauberer und Hexen. Ich soll an einer Schule unterrichten, die ich erstens, nicht mal kenne und zweitens, Zauberei? Das ist doch bitte ein geschmackloser Scherz. Aber wie erkläre ich mir den Brief und das Foto. Das passt doch alles nicht zusammen. Tief einatmen und Ausatmen, es wird sich alles klären Anna. Ich fahre mit meinem Vater zu dieser Schule und dann schauen wir, was passiert.
      Ich drehe das Wasser am Waschbecken auf und wasche mir das Gesicht. Nachdem ich mein Gesicht abgetrocknet habe, gehe ich aus dem Badezimmer raus und hole nur noch meine Handtasche aus der Küche, bevor ich die Wohnung verlasse.
      -Ándoh ré sá deríon. Die Seele ist im Wasser.-

      -Hör die Worte, hör mein flehen, musst mich heute wieder sehn. Überquere die große Schwelle,
      komm zurück an diese Stelle.-

      ~Sarahs Poesie~
      ~Magie~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sarah ()

    • Ein Part voller interessanter Neuigkeiten, @Sarah. Gefällt mir gut!


      Spoiler anzeigen

      Dein Satzbau und deine Beschreibungen (besonders im ersten Teil) haben sich merklich verbessert. Auch sind deutlich weniger Komma- und Rechtschreibfehler im Text. Es liest sich so viel angenehmer.
      Ja, da ist Anna ja mal mittenrein geworfen worden ins Geschehen. Vor einer Stunde noch waren es Sonnenblumen und Muskeln unter einem weißen T-Shirt, um die sich ihre Gedanken drehten, und jetzt ist das alles unwichtig. Sie soll also eine Hexe sein. Und ihr Bruder, an den sie sich nicht erinnern kann, wurde ermordet. Sehr mysteriös.

      Ein paar Kleinigkeiten


      Sarah schrieb:

      »Wieso weiß ich aber nichts mehr über ihn?«, will ich wissen, während es mir schlechter wird.
      Hier fehlen mir Gefühle. Keine Trauer? Forscht sie nicht in sich selbst nach etwas, was sie fühlt? Ich denke, sie müsste in ein gefühlschaos stürzen bei der Eröffnung einer solchen Nachricht. Da darf alles sein: Wut, Trauer, Verlustgefühl, Bedauern, Unverständnis, ... Vielleicht kannst du dem Leser irgendwie noch einen etwas tieferen Einblick in Annas Gedankenwelt zu diesem Zeitpunkt ermöglichen. Sie wirkt mir ein bisschen zu ... kalt. :pardon:

      Sarah schrieb:

      »Ihr habt was?«, frage ich lauter und stehe auf. »Meine Erinnerungen gelöscht!? …sagt, dass das nicht wahr ist.«
      »Du warst doch erst Zehn Jahre alt, wir wollten dich nicht auch noch verlieren.«, versucht meine Mutter mich zu beruhigen.
      »Was soll ich jetzt der Schulleiterin sagen?!
      Hier fehlt mir was. Der plötzliche Übergang zur Schulleiterin ist mir etwas zu abrupt. Hat sie wirklich nicht mehr zu dem zu sagen, was ihre Eltern ihr geade offenbart haben? Ist das ihre einzige Sorge, was sie jetzt der Frau sagen soll? Sie fragt nicht, wer ihren Bruder ermodet hat? Sie will nicht wissen, was da genau passiert ist? Wie er gestorben ist und warum? Aber sie will wissen, was sie der Schulleiterin sagen soll? Verstehst du, was ich meine? DAS wäre nicht mein erster Gedanke, wenn mir jemand sowas erzählt.

      Sarah schrieb:

      »Dein Bruder wollte zu uns kommen Lucas«, sagt meine Mutter leise, nachdem sie auf die Uhr an der Wand zu meinem Vater schaut.
      Hier ist mir nicht ganz klar, ob Lucas der Name des Vaters oder von dessen Bruder ist.

      Insgesamt hat mir der Teil wirklich gefallen. Mach weiter so! :thumbsup:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • So, hab ja gesagt, dass ich hier früher oder später mal reinschaue^^
      Nu ist es soweit

      Sarah schrieb:

      Gut aussehen tut er schon. Braunes lockiges kurzes Haar, braune Augen, ein süßes lächeln und die trainierten Arme. Durch die drei offenen Knöpfe seines weißen T-Shirts, sieht man das er etwas Brustbehaarung besitzt.
      Aaaaaaaah BrainAFK. Ich dachte kurz, hier denkt sie über den Hund nach. Bei "Armen" kam ich zuerst ans grübeln ... als dann der Teil mit den offenen Knöpfen und der Brustbehaarung kam, hab ichs dann entgültig gemerkt :D

      Sarah schrieb:

      Wurde ich etwa rot, wegen ihm? Oh Gott, ist das peinlich^^
      Ich liebe diesen ^^ Smiley. Aber in Geschichten wird das eigentlich nicht verwendet. Zumindest hab ich noch nie ein xD in nem Text gesehen ... wobei ich selber mal bei nem Text gerne ein "Rofl"eingefügt hätte :hmm:


      Sarah schrieb:

      »Für Hexen und Zauberer ...« lese ich vor und hebe mit zitternden Fingern den Brief auf.
      Unfähig mich zu rühren, stehe ich wie versteinert da und starre auf das Stück Papier in meinen Händen. Wie hypnotisiert gehe ich ins Wohnzimmer und zucke zusammen, als mich das unerwartete Klingeln des Telefons zurück ins Hier und Jetzt holt.
      »Wolff«, höre ich mich sagen, als ich mit unsicherer Stimme das Telefonat entgegennehme.
      »Anna. Gott sei Dank bist du da, Schatz. Ist alles in Ordnung bei dir?«
      »Hallo Mama!", antworte ich irritiert und frage mich, woher ihre plötzliche Sorge rührt. "Mir ... mir geht es gut", füge ich deshalb schnell hinzu, um sie zu beruhigen. "Es ... es ist nur gerade etwas äußerst Merkwürdiges passiert..." Skeptisch betrachte ich den Brief, von dem noch immer ein seltsames Glühen ausgeht und atme dabei hörbar aus.
      "Was ist passiert Anna?", fragt meine Mutter. Die Aufregung, die in ihrem Ton mitschwingt, lässt mich für einen kurzen Augenblick wieder auf die Größe einer Vierzehnjährigen zusammenschrumpfen, die etwas ausgefressen hat und sich nun einen elterlichen Tadel abholen muss.
      »Ich bekam eben einen Brief...", fange ich an zu erzählen und frage mich noch im selben Augenblick, wie ich den Wahnsinn erklären sollte, der sich hier gerade abspielt.
      "Einen Brief?", fährt mir meine Mutter auch schon ins Wort. "Was ist das für ein Brief? Hast du ihn etwa geöffnet?"
      "Natürlich habe ich in geöffnet!", versuche ich mich zu rechtfertigen, obwohl das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. "Es stand schließlich mein Name drauf. Er ist von einer Schule ... sie nennt sich ´Hummingbird`... und weißt du, was das Verrückte an der Sache ist?"
      "Rühr dich nicht vom Fleck!", weist mich meine Mutter auch schon an, ohne hören zu wollen, was ich sonst noch zu sagen habe. "Wir sind gleich bei dir!"
      Bis jetzt der beste teil. Du hast hier nicht stumpf den Dialog geschrieben, sondern dazwischen immer die Gedanken und Handlungen beschrieben. Das lässt es lebendiger wirken. Auch gut, kommt rüber, dass der Prota einfach nur quaselt, während die Mutter anscheinend schon weiß, was da vor sich geht.


      Sarah schrieb:

      »Hallo Papa, Hallo Mama.«, begrüße ich und umarme sie. »Gehen wir doch ins Wohnzimmer.«
      Wir setzen uns gegenüber hin. Sie sehen nicht glücklich aus und mein Unwohlsein wird auch nicht schwächer.
      »Es ist jetzt wohl an der Zeit, dir die Wahrheit zu sagen«, fängt mein Vater nervös an und reibt sich die Hände.
      »Was meinst du damit?«, frage ich irritiert.
      »Du hattest einen Bruder, sein Name war… Eric«, sagt Sie und legt ein Familienfoto auf den Holztisch.
      »A… aber ich kann mich gar nicht an einen Bruder erinnern.«, stammele ich und sehe meine Eltern verwirrt an.
      »Der Grund ist… Er wurde vor zehn Jahren ermordet.«, erklärt mein Vater vorsichtig.
      Die kommen aber schnell auf den Punkt. Ich als vater würde da vielleicht erstmal drumherum drucksen. Blicke mit der Mutter austauschen ...

      Sarah schrieb:

      »Der Grund ist… Er wurde vor zehn Jahren ermordet.«, erklärt mein Vater vorsichtig.
      I… ich hatte einen Bruder? Der vor z… zehn Jahren, starb? Ich würde so gerne schreien und weinen gleichzeitig.
      Mir persönlich auch was zu flott. Ich wäre von dem Gedanken erstmal zur Sprachlosigkeit erschlagen und müsste erst mal alles ordnen... wenn iches denn überhaupt glauben würde.
      An Dinge vor 10 Jahren würde ich mich neämlich noch gut erinnern. (Ok, gut ist hier relativ ... aber ob ich nen Bruder gehabt hätte, wüsste ich schon.^^)

      Sarah schrieb:

      »Wieso weiß ich aber nichts mehr über ihn?«, frage ich mit einem Gefühlsgewitter, während es mir schlechter wird.
      »Wir konnten es uns nicht mehr ansehen wie du leidest und daran kaputt geht’s.«, antwortet meine Mutter. »Wir haben die Erinnerungen an Eric und an alles Magischem aus deinem Kopf gelöscht.«
      Ooooookay. Vergiss was ich über die 10 Jahre gesagt habe :D

      Sarah schrieb:

      »Es war, dunkle Magie.«, fängt meine Mutter an. »Es geschah, auf dem Deep River, wir waren dort im Sommer, alles war in Ordnung.«, bricht sie ab.
      »Er hatte Spaß im Wasser, aber auf einmal, schien Eric von etwas hinunter gezogen zu werden. Ich war zu langsam, dass ich ihm helfen konnte«, er atmet tief durch. »In der Zeitung steht, es war ein unglücklicher Unfall. Wir wissen aber, dass es keiner war…«
      »Der River wurde abgesperrt und mit einer magischen Alarmanlage versehen.«, erzählt meine Mutter.
      »Aber was war es, dass ihn ermordet hat?«, frage ich blass.
      »Das hat noch keiner herausgefunden, nur, dass es schwarze Magie war.«, antwortet er.
      »Das heißt, dass es immer noch dort ist?«, will ich wissen.
      »Ja… vermutlich«, bejaht mein Vater.
      Hier ist der Dialog irgendwie wieder so plump. Es wird einfach runter geschrieben mit verschiedenen Varianten von "sagte er/sie"
      Da war der Teil den ich oben zitiert habe besser.

      Vom schreiberischen finde ich es besser als die Tiergeschichte. Wie Tariq schon sagte, sieht man auf jeden Fall Verbesserungen. Weiter so.
    • Ach der Thread geht weiter :huh: *Liki geht schnellmal abonnieren*

      Erstmal Hallo @Sarah, und allen anderen :hi1:

      Gute Sache, dass du an deiner Geschichte weitergearbeitet hast. :thumbsup:


      Sarah schrieb:

      A… be… le… um?« lese ich halb laut vor.
      Als die letzte Silbe meinen Mund verlässt, fängt auch schon der Brief zu leuchten an. Voller Panik schleudere ich ihn auf den Küchentisch. Was passiert hier, träume ich? Während ich mir in den Arm kneife, um mich zu vergewissern, ob ich Träume oder wach bin, erwacht der kleine Kolibri, der den Briefkopf ziert, zum Leben und flattert mit hektischen Flügelschlägen über das edle Pergament. Die Buchstaben verblassen und fügen sich zu neuen Wörtern zusammen.
      Ungläubig betrachte ich den Text, der auf magische Weise zum Vorschein kommt.
      »Für Hexen und Zauberer ...« lese ich vor und hebe mit zitternden Fingern den Brief auf.
      Unfähig mich zu rühren, stehe ich wie versteinert da und starre auf das Stück Papier in meinen Händen. Wie hypnotisiert gehe ich ins Wohnzimmer und zucke zusammen, als mich das unerwartete Klingeln des Telefons zurück ins Hier und Jetzt holt.
      »Wolff«, höre ich mich sagen, als ich mit unsicherer Stimme das Telefonat entgegennehme.
      »Anna. Gott sei Dank bist du da, Schatz. Ist alles in Ordnung bei dir?«
      Sehr schöner Anfang, besser als der vorige Part meiner Meinung nach :) Spannung wird ausreichend aufgebaut, und du beschreibst die Handlung meist ausführlich genug :thumbsup:


      Sarah schrieb:

      "Was ist passiert Anna?", fragt meine Mutter. Die Aufregung, die in ihrem Ton mitschwingt, lässt mich für einen kurzen Augenblick wieder auf die Größe einer Vierzehnjährigen zusammenschrumpfen, die etwas ausgefressen hat und sich nun einen elterlichen Tadel abholen muss.
      Die Beschreibung gefällt mir sehr gut. :thumbsup:


      Sarah schrieb:

      "Rühr dich nicht vom Fleck!", weist mich meine Mutter auch schon an, ohne hören zu wollen, was ich sonst noch zu sagen habe. "Wir sind gleich bei dir!
      Huiii spannend, anscheinend weiß die Mutter Bescheid, sehr interessante Wendung der Story.

      Tariq schrieb:

      Ein Part voller interessanter Neuigkeiten, @Sarah. Gefällt mir gut!
      Stimme voll und ganz zu :)

      Etiam schrieb:

      Vom schreiberischen finde ich es besser als die Tiergeschichte. Wie Tariq schon sagte, sieht man auf jeden Fall Verbesserungen. Weiter so.
      Kann mich den beiden nur anschließen. Du hast dir auf jeden Fall Mühe gemacht, dass merkt man ;)

      Von daher mach weiter so, und lass uns nicht zu lange mit dem nächsten Part warten ^^


      MfG Liki :thumbup:
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Hallo @Sarah,

      da du mich heute so nett gefragt hast, ob ich nicht doch einmal in deine Geschichte reinschnuppern will, habe ich das nun getan. xD
      Mhm ... also zum 1. Teil wurden ja schon sehr viele und auch wirklich detailierte und gute Dinge angemerkt! (Die du auch versucht hast umzusetzten, wie ich gesehen habe!)
      Dazu kann ich ja fast überhaupt nichts mehr sagen! Ausser vielleicht das die Geschichte für meinen Geschmack etwas wenig Beschreibungen drin hat, aber wie gesagt, dies ist einfach nur meine Meinung, denn ich liebe Beschreibenungen, weiss aber auch, dass sie nicht für jedermann sind. Aber etwas mehr Gefühle könnten nicht schade! :D
      Bis jetzt und vorallem mit dem Brief erinnert mich die Geschichte etwas an Harry Potter :rofl: aber hey, das muss ja nichts schlechtes heissen!
      Da die Geschichte pausiert weiss ich nicht, wie und wann du weiterschreiben wirst, oder auch kannst :( aber ich würde doch gerne wissen, was da noch so alles in deiner Welt verborgen ist!)

      Nun zum 2. Teil :D

      Sarah schrieb:

      ob ich Träume oder wach bin, erwacht der kleine Kolibri, der den Briefkopf ziert, zum Leben und flattert mit hektischen Flügelschlägen über das edle Pergament. Die Buchstaben verblassen und fügen sich zu neuen Wörtern zusammen.
      Das finde ich eine mega mega tolle Beschreibung!! :love: Das Bild in meinem Kopf gefällt mir wirklich gut!

      Sarah schrieb:

      »Geht’s du bitte runter«, sage ich zu Saska, als es an der Tür klingelt und stehe auf. Das müssten meine Eltern sein.
      Mit einem unwohlen Gefühl gehe ich zur Tür und öffne sie.
      »Hallo Papa, Hallo Mama.«, begrüße ich und umarme sie. »Gehen wir doch ins Wohnzimmer.«
      Wir setzen uns gegenüber hin. Sie sehen nicht glücklich aus und mein Unwohlsein wird auch nicht schwächer.
      »Es ist jetzt wohl an der Zeit, dir die Wahrheit zu sagen«, fängt mein Vater nervös an und reibt sich die Hände.
      »Was meinst du damit?«, frage ich irritiert.
      ... hier finde ich passiert alles wirklich mega mega schnell und sie ist soooo unglaublich ruhig!! Das war gerade ein Brief und doch ist sie die Ruhe in Person!
      Da fehlen mir ein paar Beschreibungen zu ihrem Gemütszustand sehr!

      Sarah schrieb:

      »Wir konnten es uns nicht mehr ansehen wie du leidest und daran kaputt geht’s.«, antwortet meine Mutter. »Wir haben die Erinnerungen an Eric und an alles Magischem aus deinem Kopf gelöscht.«
      ... das ist echt hart!

      Da ist also ein riesiges Gehemnis und ein toter Bruder, den sie absolut vergessen hat!
      Nun wäre es iwie noch toll, wenn sie nach dem Gespräch und sie alleine ist, sich alles durch den Kopf gehen lassen könnte und dabei an ihre Eltern denkt, bestimmte Anlässe bei denen sie iwie traurig waren, als ob etwas fehlen würde ... denn sie haben einen Sohn verloren und das hinterlässt tiefe Narben.

      Liebe Grüsse
      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London