HEAVEN - (Band 1)

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    • So da haben wir also den ersten Gruselschocker. Passt ganz gut und die Spannung ist auf jedenfall da.

      Erste Sache die mir aufgefallen ist. Emilia ist meiner Meinung nach zu passiv in der Situation. Ich meine da verwüstet jemand die Küche, derjenige muss (nach ihrem Weltbild) eigentlich noch da sein. In ihrer Situation würde ich es normal finden nach dem nächsten Messer oder der nächsten Bratpfanne zu greifen, um sich wehren zu können.

      Das Schubladenproblem würde ich als relativ betrachten. Du musst dir halt klarmachen wie der metaphysische Ablauf der Attacke war und es später auch dementsprechend aufgreifen. Bei einer reinen Illusion wäre es fraglich, wer den Kater verletzt hat. Ist es eine allgemeine Chaosaktion (gegen alle Menschen) ist mir nicht ganz klar, warum der Schaden wieder zum verschwinden gebracht wird, da spielt es ja keine Rolle ob Freddy oder Elias den Schaden sehen.

      Sinn würde es allerdings machen, wenn Emilia schon direkt im Fadenkreuz steht, um z.B. Elias aus der Reserve zu locken. Ablauf z.B.: jemand geht in die Küche für Illusionsverzauberung, Katze ist nicht begeistert (Katzen können ja angeblich viel übersinnliches wahrnehmen) und bekommt etwas ab, Freddy kommt und der Übeltäter macht die Illusion rückgängig, um Emilias Psyche zu attackieren.

      Es hängt also bei den Schubladen etwas davon ab, wie der Hintergund ist. Als Gruseleffekt ist es aber durchaus wirksam.

      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Hallöchen @Rainbow,


      ich bin mal wieder da. :hi1:

      Rainbow schrieb:

      Wegen des Aufholens mach dir bloß keinen Stress. Ich persönlich genieße es inzwischen, wenn ich in Geschichten ein paar Theadseiten hinterherhinke. Erstens kommt man dann meistens in den Genuss der überarbeiteten Fassung und findet nicht mehr allzu viele Fehler.... und zweitens muss man nicht immer ewig auf eine Fortsetzung warten, sondern kann sich die Geschichte selber so einteilen, wie man es gerne hätte. Das hat durchaus Vorteile.
      Das wird mir grade auch klar. :)
      Spoiler anzeigen


      Rainbow schrieb:

      Das ist nun aber schon ein Weilchen her und ich habe das Ganze inzwischen wieder rückgängig gemacht, weil es einfach noch nicht wirklich rund war. Um ehrlich zu sein, war meine Urfassung eine Katastrophe (as heutiger Sicht)...keine Ahnung, was mich damals geritten hat, das so zu veröffentlichen. Ich tippe auf grenzenlose Selbstüberschätzung
      Haha, diese Situation kenne ich zu gut

      Rainbow schrieb:

      stotterte er und fragte sich bereits zum wiederholten Male, wieso er nicht über die göttliche Gabe der Wortgewandtheit verfügte
      Jaja, dass mit der Wortgewandtheit ist immer so eine Sache, kommt mir bekannt vor xd

      Also ein bisschen hat es mich schon überrascht, wie Elias mit den Fürsten redet, aber wenn man bedenkt in welcher Stellung sie stehen, kann ich sein Verhalten schon nachvollziehen. :hmm:

      Rainbow schrieb:

      "Verzeiht mir, wenn ich so offen spreche, aber ist es nicht ungerecht, jemanden aufgrund bestimmter Merkmale oder seiner Andersartigkeit unter Generalverdacht zu stellen und zu verurteilen, noch bevor er überhaupt etwas getan hat? Ich bin mir nicht bewusst darüber, in der Vergangenheit jemals jemandem Schaden zugefügt zu haben. Und wenn, dann wäre das niemals meine Absicht gewesen. Ich weiß, auf welcher Seite ich stehe und ich habe nicht vor ins Straucheln zu geraten, wie Ihr es nennt."
      Wie war das mit der Wortgewandtheit? Okay, dass kam wohl aus seinem innersten. :)

      Der Teil hat mir insgesamt viel besser gefallen, als alle vorherigen, denn ich fand hier die Spannung am stärksten. Es ist spannend zu lesen, wie das Gespräch verläuft, und das Elias letztendlich doch seine Gefühle nicht zurückhalten kann. :hmm:
      Hat mir so gut gefallen, dass ich direkt mal weiterlese. ;) Gute Arbeit!


      Kapitel 1.2 Feedback:

      Rainbow schrieb:

      „Es wird der Tag kommen, an dem du verstehen wirst, warum wir so handeln mussten.
      Ich glaube das bezweifele ich ebenso... Sowie Elias anscheinend tickt :hmm:

      Huiii, krasses Ende des Gesprächs. Höchstinteressant was Elias anscheinend für eine besondere Gabe hat, und er sie gar nicht "kennt".

      Kapitel 1 war schon ausreichend überzeugend weiterzulesen :thumbsup: Bin gespannt wie alles zusammenhängt, und wie Elias mit seiner neuen Stellung umgeht. Er als Charakter ist schon mal mein absoluter Favorit in dieser Geschichte, denn ich kann einige seiner Handlungen in mir wiedererkennen sozusagen. xd




      LG, Liki
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Ihr Lieben,

      ich möchte mich herzlich dafür bedanken, dass Ihr mich mit Euren tollen Ideen und Ratschlägen unterstützt und ich wünsche Euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest. :santa2:

      Genießt die freien Tage und esst nicht zu viele Kekse ^^ ...

      LG,
      Rainbow

      @Kirisha, @Kramurx, @LadyK, @Thorsten, @Kleiner Liki, @Alexander2213, @Sensenbach, @Rebirz, @Night Sky, @RenLi, @Etiam, @TacTrix
      und alle anderen, die still mitlesen oder die ich jetzt vergessen habe....
    • Hey @Rainbow

      Vorab danke für die Weihnachtswünsche! Kann ich so nur zurückgeben! :)

      Post 127
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      „Macht Platz [KOMMA] Ihr Kreaturen!

      Ich dachte mir, ich merke mal wieder eine Stelle an. :P

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      „Ah, Maruth! Sei gegrüßt …“, sagte der an der Kopfseite Sitzende. „Nun ist unser kleines konspiratives Treffen der drei Legionen ja vollständig.“ Dagon!
      Mit einem breiten dämonischen Grinsen, das seine makellosen Zähne aufblitzen ließ, hob er ein Glas Rotwein und prostete in seine Richtung.

      Ich finde das hier nicht so schön gelöst. Dieses kursive "Dagon!" soll ein Gedanke von Maruth sein, oder? Und eine Info für den Leser, wen wir da vor uns haben. Aber für mich klingt das so wie ein innerlicher Ausruf wenn man jemanden trifft, den man nicht mag. Also "Dagon! Dieses Monster!" Aber er kennt ihn doch und ist offenbar ein Verbündeter :hmm:

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      „Darf ich vorstellen [KOMMA] meine Herren?“


      Also Rainbow. Jetzt haben wir also einen Teil ohne Geschmuse. Zwar noch keine direkte Action, aber Gruselspannung. Und ich kann nur hoffen, dass das nicht der letzte Teil dieser Art war! Wirklich sehr Stimmungsvoll! Und mit deinem detailverliebten Worten und Formulierungen macht mir das richtig Spaß. Hat mich wirklich beeindruckt, wie viele Gedanken du dir zu all diesen Wesen gemacht hast und vor allem, wie du diese auch zu Papier gebracht hast.


      Post 136
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      „Ja [KOMMA] Herr!“


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      „Nein, Herr! … Ganz bestimmt nicht [Komma] Herr!“


      Dagon ist für mich ein etwas unerwarteter Antagonist. Seine Art ist mir einen Tick zu flapsig. Aber ich lass ihn noch ein wenig auf mich wirken, bevor ich da ein endgültiges Urteil fälle :hmm:


      Post 141
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      „Bei allem Respekt [KOMMA] Herr,


      Spoiler anzeigen
      „J, Herr!“, antwortete Maruth.

      Da fehlt was

      Dachte mir schon, dass Sirius auf diese Art ins Spiel kommen wird. :D Erst hatte ich mich über den Menschen in der Dämonen und Engelrunde gewundert, aber dann hat es klick gemacht. Klar brauchen sie jemanden, der in der Menschenwelt agieren kann.


      Post 146
      Äh, kurzer Teil. Ich hab nichts zu sagen... weiter gehts xD


      Post 154
      Hmmm... mir fällt immer noch nix ein... weiter...


      Post 163
      Spoiler anzeigen
      Sofort war die Küche erfüllt von einem köstlichen Duft nach Himbeere und Vanille.

      :puke:

      Spoiler anzeigen
      „Glaubst du zehn Minuten reichen aus? Ich hab` keine Lust, dich gleich wieder da lassen zu müssen, nur weil du aussiehst wie der Tod auf Socken.

      "Tod auf Socken" :rofl:

      Ich hätte während er letzten 3 Teile fast damit gerechnet das Elias wie so ein Spanner irgendwo draußen in den Büschen hockt xD Kann mir einfach nicht helfen. xD
      Hier fehlt die Verlinkung zu Kapitel 11, weil du ja ein paar Kapitel eingeschoben hast :)


      Post 206
      Spoiler anzeigen
      Manchmal, wenn er sich fokussierte und sich auf sie konzentrierte,

      Ich hätte eher gesagt, ER konzentriert sich und fokussiert sich auf SIE :hmm: Wie solle man sich denn sich selbst fokussieren?

      Irgendwie muss ich deine Charaktere ja ein wenig beneiden. Ich bin wahrlich kein Romantiker aber die Worte die du wählst erscheinen mir mehr als stimmig. Ich würde sie so vermutlich nicht aussprechen können, aber ich denke, dass sie das, was in Elias vorgeht genau beschreiben. Denke ich zumindest. Mir ist noch kein Mensch untergekommen, über den ich so denken würde :pardon:


      Post 209
      Spoiler anzeigen
      „Soll ich jetzt Luftsprünge machen, oder was? Wie soll das denn bitteschön laufen? Ich bin verrückt nach ihr, kann aber nicht mit ihr zusammen sein? Wie um Himmels willen soll ich ihr erklären, was ich bin? Ein Engel und ein Mensch … das … das funktioniert einfach nicht. Ich werde für immer dazu verdammt sein, etwas haben zu wollen, das ich niemals besitzen kann.“ Kraftlos ließ er sich wieder auf die Bank sinken, stütze die Ellenbogen auf den Knien ab und legte sein Gesicht in die geöffneten Handflächen. „Außerdem weiß ich nicht, ob sie in derselben Weise für mich empfindet. Sie scheint sich bereits an einen Irdischen gebunden zu haben. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn ich nicht mehr länger in ihrem Leben herumpfusche und mich von ihr fernhalte.“ Erschöpft fuhr er sich durch die Haare und blickte Jesaja Hilfe suchend an.

      Das klingt so, als wüsste er ganz genau, wie das mit der Liebe so läuft. Aber eigentlich kennt er diese Gefühle doch gar nicht, oder? Hat er ja gerade selbst gesagt, dass es für Engel eigentlich unmöglich sein sollte, so etwas zu fühlen. Eher fände ich es logisch, wenn er eben danach fragt, wie das jetzt genau weitergeht, ohne selbst die Vorschläge zu bringen.

      Tja, ich habe da so eine Vermutung, wo der gute Elias jetzt hin will :) Ich freue mich schon auf die ersten Auseinandersetzungen, wo wir seine Kampfkünste auch mal bestaunen können. Bisher hast du uns ja nur gesagt, wie gut er angeblich ist :)

      So, jetzt muss ich mal ne Pause machen. Augen tun schon weh...
      Frohe Weihnachten wünsche ich!
      GESCHRIEBENES VON REBIRZ
      Der Gott, der nicht sein sollte (Urban Fantasy)
      Noetik (Sonstige Fantasy - pausiert)
      Sonnengeboren (Sci-Fi-Fantasy)
      M.A.G.I.C. (Sonstige Fantasy - pausiert)


      MEINE TO-DO-LISTE

      To do... To do... To do, to do, to do, to do, to doooo, dododododo
    • Hey @Rainbow,

      ich hatte mal wieder Zeit weiterzulesen^^.

      Rainbow schrieb:

      Die Vorzüge der motorisierten Fortbewegung wurden ihrer Meinung nach völlig überbewertet, da sie am Zielort meistens total angespannt und nass geschwitzt aus dem Wagen stieg.
      xd ^^ Endlich mal eine Frau in einer Geschichte die kein Auto fahren kann :rofl: Zum einen ja ist mies, aber auch witzig. Kenne ich irgendwie von meiner großen Schwester, Frau am Steuer das wird teuer, Just Kidding.
      Im Spoiler ist weiteres Feedback :)
      Spoiler anzeigen

      Rainbow schrieb:

      Während die Mutter mit Begeisterung alle anfallenden Hausarbeiten – inklusive der Zimmerreinigung für Sohnemann –
      Es ist traurig, dass es sowas in der Realität wirklich gibt xd Wie konnte er nur ausziehen, ist wohl auch ein fleißiges Bürschchen. :hmm:

      Rainbow schrieb:

      „Hey, du weißt doch: Männer lieben es eben unkompliziert“, erwiderte er und zuckte entschuldigend mit den Schultern.
      Da sagt er was ^^

      Rainbow schrieb:

      „Ja, schon klar“, schnaufte sie abfällig, doch mit einem Zucken um die Mundwinkel, und schob sich an ihm vorbei, um auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen.
      Meintest du nicht eher "schnaubt sie abfällig", denn schnaufen ist ja irgendwie nicht so abfällig/ oder kann es nicht klingen... Naja ist wahrscheinlich Ansichtssache.

      Rainbow schrieb:

      Sie war heilfroh, als sie unter Freddys aufmerksamen Blick problemlos den Motor startete, atmete hörbar aus, als sie schließlich um die nächste Ecke bog und endlich außerhalb seiner Sichtweite war.
      Na wenn das mal gut geht :hmm: :rofl: Bin gespannt

      Der Part war wieder recht spannend und ebenso die beiden Charaktere. Mal sehen ob der Nachbarsjunge noch wichtig wird...
      Hat sich gut lesen lassen :thumbsup: Werde auf jeden Fall dranbleiben ^^
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Rainbow rollt sich gefühlte fünf Kilo schwerer an den Rechner.... ^^ Ich hoffe, Ihr hattet schöne Weihnachten und habt nicht ganz so viel gefuttert wie ich. Das war mal wieder eine sinnlose Völlerei. Na ja, egal!

      Nachdem ich nun diverse Versuche unternommen habe, das vorherige Kapitel zu optimieren, bin ich letztlich zu dem Entschluss gekommen, es für`s Erste so zu lassen . Ich habe nur ein paar kleinere Ergänzungen mit aufgenommen, zum Beispiel greift sich Emilia nun ein Brotmesser und sucht zumindest mal die Wohnung ab, um sich zu versichern, dass auch niemand da ist.

      Leider fehlt mir hier gerade die Ruhe und vor allem die Zeit, konzentriert auf alle Rückmeldungen von Euch einzugehen. Ich hoffe, Ihr wisst trotzdem, dass ich mich über jeden einzelnen Kommentar wirklich sehr freue. Vor allem finde ich es interessant, wie die Geschichte nun auf @Rebirz und @Kleiner Liki wirkt, da ihr ja nun in den Genuss der überarbeiteten Fassung kommt. :)

      Ich mache dann mal weiter mit Kapitel 14...hier geht`s wieder etwas ruhiger zu...


      Kapitel 14
      Bier, Latein und unsensible Männer



      Die Dämmerung setzte bereits ein, als Freddy seine Wohnungstür aufschloss und sie den halbdunklen Flur betraten.
      Emilia war nicht wohl dabei zumute, dass sie von ihrer eigenen Wohnung nur durch eine dünne Wand getrennt war, und je mehr sie über das Erlebnis von heute Mittag nachdachte, desto unglaublicher erschien ihr, was da vorgefallen war.
      Die tägliche Arbeit im Wohnheim hatte sie oft genug Zeuge werden lassen von halluzinierenden Menschen, die felsenfest der Meinung waren, Dinge zu sehen oder zu hören, die für alle anderen im Verborgenen blieben. Doch hätte sie nie und nimmer für möglich gehalten, dass sie einmal selbst in eine ähnliche Situation käme.
      Obwohl Emilia über die menschliche Psyche genauestens im Bilde war, konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich hiermit die seltsamen Geschehnisse in ihrer Wohnung erklären ließen.
      Und selbst wenn dem so wäre, und sie sich die offenstehenden Küchenschränke nur eingebildet hatte, bliebe noch immer die Frage zu beantworten, wie es zu dem verletzten Kater gekommen war. Dafür hatte ihr auch Freddy bisher noch keine plausible Erklärung liefern können.
      Irgendetwas stimmt an der Sache nicht!
      Wie in einer Endlosschleife drängte sich der Gedankengang immer wieder in ihren Geist, und auch, wenn sie keinen blassen Schimmer hatte, was genau sich hinter diesen skurrilen Vorkommnissen verbarg, so stand doch eine Sache zweifelsohne fest:
      Sie musste schleunigst auf andere Gedanken kommen, wenn sie verhindern wollte, vollends den Verstand zu verlieren.
      Wie auf Kommando meldete sich Milo mit einem unzufriedenen Maunzen aus seiner Box und holte Emilia damit zurück ins Hier und Jetzt. Vorsichtig stellte sie ihn ab, öffnete die Klappe und ließ ihn heraus, damit er die unbekannte Umgebung genauer inspizieren konnte.
      Bei dem Anblick des dicken Verbandes, den die Tierärztin ihm vorhin angelegt hatte, fühlte sie erneut eine unbändige Wut in sich aufsteigen und sie kam zu dem Schluss, dass derjenige, der dafür verantwortlich war, von ihr zur Rechenschaft gezogen werden würde. Sie wusste nur noch nicht wie.
      „Komm, wir kümmern uns erstmal um dein Nachtlager“, beendete Freddy ihre Überlegungen und marschierte mit Emilias Reisetasche unterm Arm ins Schlafzimmer.
      Zuerst hatte Emilia sich geweigert, Freddys Bett in Beschlag zu nehmen und stattdessen angeboten, auf der Couch im Wohnzimmer zu schlafen. Das war von ihrem Freund allerdings strikt verneint worden, da er meinte, einen Ruf als Gentleman verlieren zu können, wenn er das zuließe. Nachdem er noch hinzugefügt hatte, sie könne ja auch nebenan in ihrem eigenen Bett schlafen, wenn sie damit nicht klarkomme, war die Schlafsituation umgehend geklärt gewesen.
      Gerade folgte Emilia ihm in das Zimmer, welches am Ende des kleinen Flures lag, als sich ihr Magen lauthals meldete.
      „Oh, ich glaube, du hast da ein wildes Tier in deinem Bauch“, sagte Freddy gut aufgelegt. „Oder hast du vielleicht Hunger?“
      „Ich habe bei der ganzen Aufregung heute das Essen einfach vergessen“, gestand Emilia und ließ sich auf den Drehstuhl vor Freddys Schreibtisch sinken.
      Seit dem Frühstücksmuffin, der von ihr in seine Einzelteile zerlegt worden war, hatte sie nichts mehr zu sich genommen. Erstaunlicherweise hatte sie bis gerade aber auch keinerlei Hungergefühl empfunden.
      „Ich gucke mal, was ich da habe. Vielleicht kann ich uns ja was zaubern“, sagte Freddy und verschwand prompt in der Küche. Das Geräusch der sich öffnenden Kühlschranktür ließ erahnen, dass er sich auf die Suche nach etwas Essbarem machte.
      In diesem Moment gab Emilias Smartphone mit einem Pfeifgeräusch den Eingang einer neuen Nachricht bekannt. Eine Kollegin bot ihr an, sie in der nächsten Stunde abholen zu kommen und sie mit zu dem Kollegentreffen auf den Weihnachtsmarkt zu nehmen.
      „Oh nein! Das habe ich ja total vergessen. Das Kollegentreffen“, seufzte sie. Unter normalen Umständen hätte sie sich tierisch darauf gefreut, das wusste sie. Aber dieser Tag war ganz eindeutig nicht ihrer und nach all der Aufregung war es nur all zu verlockend, sich einfach in Jogginghose neben Freddy auf die Couch zu kuscheln und sich vor dem Fernseher berieseln zu lassen, bis sie irgendwann müde genug wäre, um in einen hoffentlich tiefen und traumlosen Schlaf zu fallen. Nachdenklich betrachtete sie noch immer das Display und las die Nachricht erneut.
      „Mist! Ich glaube, ich muss dich enttäuschen“, rief Freddy aus der Küche herüber. „Der Salat ist modrig und die Tortellini sind schon vor zwei Wochen abgelaufen. Eigentlich wollte ich ja heute einkaufen, aber … “
      „Freddy, ich weiß, dass du entweder Konservenessen oder Fast Food zu dir nimmst“, unterbrach Emilia seinen Erklärungsversuch. „Also lass` gut sein und wir bestellen einfach was. Der neue Chinese vorne auf der Ecke soll ganz gut sein. Ich glaube, die haben auch Pizza.“
      „Habe ich schon gesagt, dass du die tollste Frau auf der ganzen weiten Welt bist?“ Er schloss die Kühlschranktüre, kam auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. „Ehrlich, ich kenne keine Frau, die so unkompliziert und pflegeleicht ist, wie du.“
      „Ehm, pflegeleicht? Reden wir noch von mir oder von einem Fußbodenbelag?“ Schnaufend schüttelte Emilia mit dem Kopf und warf ihrem Freund einen ungläubigen Blick zu. „Manchmal wundert es mich ehrlich nicht, dass du Single bist. Du kannst echt total süß sein, aber im entscheidenden Moment vermasselst du es dann“, fügte sie lachend hinzu und tätschelte ihm aufmunternd über den Arm.
      „Ach, ich habe einfach noch nicht die Richtige gefunden, okay?“, entgegnete er knapp und verschwand mit einem Achselzucken wieder in der Küche.
      Warum bloß hatte sie das Gefühl, gerade etwas Falsches gesagt zu haben?
      Mit dem Pizzaprospekt in der Hand kam er zurück.
      „Hast du irgendwelche Vorlieben? Ansonsten kann ich dir die Diabolo extra scharf mit doppelt Käse empfehlen“, ergänzte er mit einem Grinsen, dem die Vorfreude deutlich zu entnehmen war.
      Emilia fand die Vorstellung einer von Fett triefenden Pizza gerade weniger ansprechend, versuchte aber, sich das nicht anmerken zu lassen. Schon immer hatte sie es faszinierend gefunden, dass sich Freddy hauptsächlich von Fastfood ernähren konnte und dennoch keinerlei Gewichtsprobleme zu haben schien.
      Offensichtlich reichte das regelmäßige Kampfsporttraining, zu dem er bereits seit Jahren an zwei Abenden in der Woche marschierte aus, um seine ungesunden Ernährungsgewohnheiten auszugleichen.
      „Haben die auch Salat?“, fragte Emilia gerade hoffnungsvoll, als Freddy die Stirn runzelte und ihr einen strengen Blick zuwarf.
      „Bist du ein Kaninchen, oder was? Komm schon. Heute gönnen wir uns was Anständiges. Es wird Zeit, dass du mal wieder was auf die Rippen bekommst. In letzter Zeit bist du mir irgendwie zu knochig geworden. Vielleicht solltest du einfach mal eine Woche bei mir einziehen. Dann päppel ich dich schon wieder auf“, sagte er mit einem Augenzwinkern und griff zum Telefon.
      „Ja, klar“, antwortete Emilia. „Dann könnte man mich hier wahrscheinlich bald raus rollen. Also von mir aus, bestell was du magst, okay?“
      Nachdem sie das letzte Kissen fertig bezogen hatte, erhob sie sich und suchte die Schlafsachen aus der Reisetasche, die sie vorhin auf die Schnelle zusammengepackt hatte. Sie überlegte, was sie nun der Kollegin antworten sollte, als Freddy sie aus ihren Gedanken riss.
      „Magst du vielleicht ein Bier?“ Im Türrahmen lehnend, hielt er zwei Flaschen in der Hand. „Ich weiß, du trinkst lieber Wein, aber in Anbetracht der Tatsache, dass du dich hier in einem Männerhaushalt befindest … machst du heute vielleicht mal eine Ausnahme. Schließlich müssen wir doch auf deinen Einzug anstoßen.“
      Emilia griff nach einer der Flaschen und grinste ihn an. „Ich dachte schon, du fragst nie.“ An diesem Horrortag war ihr Alkohol, in welcher Form auch immer, mehr als recht. Freddy öffnete die Flaschen und die beiden stießen an.
      „Komm, lass uns rüber gehen, da ist es gemütlicher“, sagte er und wies mit dem Kopf Richtung Wohnzimmer. Mit einem zustimmenden Nicken setzte sich Emilia in Bewegung, um seinem Vorschlag nachzukommen.
      Bei der Gelegenheit beäugte sie Freddys Wohnung genauer und musste feststellen, dass sich hier in den vergangenen beiden Wochen einiges getan hatte. Als sie das letzte Mal hier gewesen war, hatten sich die Umzugskartons noch bis unter die Decke gestapelt und als Sitzgelegenheit hatten lediglich ein paar alte Bierkästen gedient.
      Nun war die Einrichtung perfekt aufeinander abgestimmt und von dem chaotischen Flair einer klassischen Studentenbude war nicht mehr viel übrig.
      Emilia wusste, auf wessen Konto das ging: Freddys Eltern hatten ihm nicht nur den Umzug durch ein professionelles Unternehmen finanziert, sie waren mit ihm offensichtlich auch durch sämtliche Möbelhäuser gelaufen, um dafür zu sorgen, dass wirklich keine Wünsche offenblieben.
      Mit einem Anflug von Wehmut ließ sie sich auf das schwarze Ledersofa sinken, vor dem ein edler Glastisch thronte und ließ ihren Blick über die gegenüberliegende Anbauwand mit dem brandbeuen Flachbildfernseher wandern.
      Die Tatsache, dass der Altbestand aus Freddys altem Zimmer allem Anschein nach ausnahmslos auf dem Sperrmüll gelandet war, erfüllte sie mit einer gewissen Trauer und der Anblick der nackten weißen Wände verursachte ihr ein Unbehagen.
      Verstohlen betrachtete sie Freddy von der Seite, als er mit der Fernbedienung die HiFi-Anlage einschaltete, um für musikalische Untermalung zu sorgen.
      Irgendwie fühlte es sich fremd an, ihn so zu sehen. Inmitten dieser sterilen Umgebung mit all den neuen Sachen, an die keinerlei Erinnerungen geknüpft waren.
      Obwohl sich nichts an ihrer Freundschaft geändert hatte, kam es ihr so vor, als habe man sie beide entwurzelt und an einem völlig anderen Ort wieder eingepflanzt.
      Nachdenklich nahm sie einen Schluck aus der Flasche und spürte augenblicklich, wie sich das eiskalte Bier in ihrem leeren Magen verteilte.
      In dem Moment fiel ihre Entscheidung. Sie würde zumindest für ein Stündchen oder zwei zu dem Kollegenabend gehen!
      Die Aussicht darauf, zumindest für kurze Zeit wieder in ihr altes Leben einzutauchen, stellte eine Verlockung dar, der just in diesem Moment nichts und niemand hätte etwas entgegensetzen können.
      Sie musste sich eingestehen, dass sie sich seit dem Unfall und seit der Begegnung mit dem Tod verändert hatte. Sie war ernsthafter und nachdenklicher geworden. Und die aktuellen Geschehnisse hatten nicht gerade dazu beigetragen, etwas an diesem Zustand zu ändern.


      Hier geht`s weiter:
      Kapitel 14.1
    • Da fehlen mir jetzt von der Dramatik Emilias Zweifel - die Situation wird ruhiger, unaufgeregt - das ist gut - aber da sollte ihr innerer Monolog eigentlich auf Autopilot 'Kann das alles wirklich passiert sein? Was passiert mit mir? Bilde ich mir das alles nur ein? Bin ich verrueckt?' durchgehen, und davon ist fuer meinen Geschmack zu wenig drin.

      Statt dessen hat sie die Ruhe viel ueber Freddy zu reflektieren...

      (Wahrscheinlich dreht Elias jetzt voellig ab wenn da noch ein zweiter Mann ins Spiel kommt... :D )
    • Hey @Rainbow

      Spoiler anzeigen


      Post 219
      Spoiler anzeigen
      „Ich verstehe das einfach nicht“, sagte Emilia, als sie mit Susan den Parkplatz des Krankenhauses überquerte. „Wie kann es sein, dass die Schwester sich nicht an Elias erinnert? Hast du eine Ahnung, wie blöd ich gerade da gestanden habe?“

      Aha, jetzt fällt das doch mal jemandem auf xD

      Spoiler anzeigen
      „Super Susan!

      Komma

      Spoiler anzeigen
      Mit erhobener Braue sah sie tadelnd auf sich herab. Hatte sie sich gerade selber mit einer heruntergekommenen Bretterbude verglichen? Na toll!

      :rofl:

      Hier geht jetzt also langsam die Hölle auf Erden los, was? Da hat doch der Teufel seine Finger im Spiel! :P


      Post 225
      Also das Ende der Unfallszene fand ich etwas... unrealistisch. So läuft das normal nicht ab. Zumindest hab ich das so noch nicht erlebt. Bis einer der Sanitäter den Unfallopfer geholfen und zurück gekommen wäre, hätte schon längst ein Polizist aufschlagen müssen. Die sichern erst mal die Unfallstelle ab und gehen die Zeugen durch. Ein Auto, dass die Gegenfahrbahn verstopft, wäre da definitiv ein erster Anlaufpunkt. Schon allein des Verkehrs wegen. Auch wird normalerweise nicht so leicht etwas über das Opfer preisgegeben. Naja, so viel zum Realismus :)
      Susans Reaktion fand ich etwas überzogen. Das hätte man viel geschickter und mit Feingefühl lösen können. Wenn es schon ein Sanitäter ist, versteht er am ehesten, dass jemand, der frisch aus dem Krankenhaus ist, sich schonen sollte. Da bringt man ihn viel leichter dazu, etwas zu drehen (so fern ein Sani da überhaupt was drehen kann). Aber wie gesagt, ich hätte eher einen Polizisten erwartet.

      Die Badewannenszene finde ich wieder sehr schön bildlich... also nicht so bildlich... ich meine... :P Ihre Gedankengänge gefallen mir auch wieder. Alles schön verpackt.
      Ein Poltern... ist jetzt Elias doch unter die Spanner gegangen? xD


      Post 234
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      Angestrengt horchte sie in die Stille. Alles, was sie hörte, war die gedämpfte Gitarrenmusik aus den Kopfhörern und das stetige Tropfen des Wasserhahns.
      Langsam erhob sie sich, stieg aus der Badewanne und hinterließ eine Tropfspur bis zur Tür, wo sie nach dem erstbesten Handtuch griff, das am Haken hing.

      Tropfen... Tropfspur... Wiederholung... Jammern auf hohem Niveau, ich weiß, aber ich hab grad Bock drauf :P

      Spoiler anzeigen
      Das war doch einfach nicht möglich! Kein Kater der Welt war in der Lage, Schränke und Türen zu öffnen, mal ganz abgesehen davon, dass es wohl kaum ihrem Naturell entsprach.

      Also ich kenne einen Kater, der Türen aufmacht. Scheppert immer dermaßen laut, dass du wach im Bett stehst xD

      Spoiler anzeigen
      „Hi Lia“

      Komma

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      „Das gibt`s doch gar nicht!“ Wie erstarrt stand sie da, spürte, wie eine innere Kälte in ihr hochkroch. „Das kann nicht sein! Ich bin doch nicht verrückt.“

      Ich würde beim letzten Ausruf auch ein Ausrufezeichen setzen. Warum sollte sie in der Panik plötzlich den letzten Satz "normal" aussprechen?`

      Spoiler anzeigen
      Emilia lehnte sich an die Arbeitsplatte und verschränkte die Arme vor der Brust.

      Die Gestik passt mir hier nicht so recht. Gerade fährt sich sich noch übers Gesicht und durch die Haare und jetzt lehnt sie sich mit verschränken Armen an? Eher fände ich wilde Gestik passen, die dorthin zeigt, wo gerade das Chaos war. Oder du sagst, dass sie durch das Verschränken versucht, eben ihre wilde Gestik in den Griff zu bekommen.

      Bezüglich deiner Anmerkung im Spoiler bei diesem Teil: Ich finde das mit den Schubladen etc. nicht komisch. Es passt zu der ganzen Stimmung, die sich gerade hochschaukelt. Jetzt sind es noch Kleinigkeiten, aber man hat das Gefühl, dass da noch viel mehr kommt.


      Post 246
      Spoiler anzeigen
      „Oh, ich glaube, du hast da ein wildes Tier in deinem Bauch“, sagte Freddy gut aufgelegt. „Oder hast du vielleicht Hunger?“

      Irgendwie hätte ich jetzt da von ihm so was erwartet wie: "Oh, ich glaube wir haben die Bestie gefunden, die deinen Kater angefallen hat." :D

      Spoiler anzeigen
      „Ehm, pflegeleicht? Reden wir noch von mir oder von einem Fußbodenbelag?“

      :rofl: Die Frau hat meinen Humor xD

      Spoiler anzeigen
      „Ach, ich habe einfach noch nicht die Richtige gefunden, okay?“, sagte er knapp und verschwand mit einem Achselzucken wieder in der Küche.
      Warum bloß hatte sie das Gefühl, gerade etwas Falsches gesagt zu haben?

      Ah! Ich kann den Stich, den es Freddy gerade verpasst haben muss fühlen :dash:

      In diesem Teil hat Lia irgendwie etwas schnell die ganze Sache in ihrem Haus vergessen, wie ich finde. Das hätte sich für meinen Geschmack schon noch etwas ziehen können, um die Szene noch besser wirken zu lassen.
      Wie funktioniert dass, wenn die Kollegin sie die nächste Stunde abholt, sie gerade aber erst Futter bestellt hat? Muss der arme Freddy alles allein verputzen xD




      So! Ich bin am Ende der aktuellen Post angekommen! Kann weitergehen! :D
      GESCHRIEBENES VON REBIRZ
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    • Liebe @Rainbow
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      Spoiler anzeigen


      Rainbow schrieb:

      Emilia war nicht wohl dabei zumute, dass sie von ihrer eigenen Wohnung nur durch eine dünne Wand getrennt wurde (war?) (Punkt?) Je mehr sie über das Erlebnis von heute Mittag nachdachte, desto unglaublicher erschien ihr, was da vorgefallen war.

      Rainbow schrieb:

      Noch immer lief ihr bei dem Gedanken daran ein Schauer über den Rücken und einer Sache war sie sich verdammt sicher. Derjenige, der dafür verantwortlich war, sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Sie wusste nur noch nicht wie.
      Für jemanden der eigentlich ganz viel Angst hat ein weitgehender Plan.

      Rainbow schrieb:

      „Manchmal wundert es mich ehrlich nicht, dass du Single bist. Du kannst echt total süß sein, aber im entscheidenden Moment vermasselst du es dann“, fügte sie lachend hinzu und tätschelte ihm aufmunternd über den Arm.
      Super sensibel! Tolle Aufmunterung

      Rainbow schrieb:

      In diesem Moment fiel die Entscheidung. Sie würde zumindest für ein Stündchen oder zwei zu dem Kollegenabend gehen.
      OK. Für jemanden, der sehr viel Angst hat passt der Ausflug nicht ganz. Dazu kommt, sie hat sich gerade bei ihrem Kumpel einquartiert und lässt ihn gleich wieder sitzen um auf eine Party zu gehen?

      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Hey @Rebirz,

      also, ich sitze hier gerade in meinem Schreibkeller und brüte über diesem letzten Post. Nachdem @Thorsten ja bereits angemerkt hatte, dass Emilia hier zu schnell zur Normalität übergeht, wollte ich daran noch ein bisschen feilen. Als ich dann eben gesehen habe, dass du schon fleißig weiterliest, dachte ich Neeeeiiiin!....wieso liest Rebirz das denn jetzt? Ich bin doch noch gar nicht so weit mit meiner Überarbeitung ^^

      Nun gut. Jetzt hast du es also schon gelesen... und bist somit up to date! Sehr schön, sehr schön. :thumbsup:

      Hier noch ein paar Anmerkungen zu deinen Anmerkungen:

      Spoiler anzeigen


      Zunächst mal zu dieser scheiß Komma-Regel :) ....Ich hasse sie!!!! Ich weiß, dass du mir das schon so oft gesagt hast und trotzdem findest du sie immer wieder...diese blöden "Super Susan-Fehler"....Ahhhh....aber mal ehrlich. Sieht das nicht auch irgendwie total bescheuert aus? Super, Susan! Dieses Komma stört mich total in meinem Lesefluss...Na gut! Ich versuche es mir dennoch hinter die Ohren zu schreiben, aber ich kann es dir nicht versprechen, dass du nicht trotzdem weitere Fehler in der Richtung finden wirst. Ich hoffe, du verzeihst mir das :pardon:

      Rebirz schrieb:

      Tropfen... Tropfspur... Wiederholung... Jammern auf hohem Niveau, ich weiß, aber ich hab grad Bock drauf
      Das sagst du der Wortwiederholungsvermeidungsfetischistin? Für gewöhnlich achte ich ja auch auf jeden Scheiß, aber manchmal denke ich mir dann einfach: Ach, was soll`s? ... Manchmal machen wir uns schon ziemlich verrückt mit solchen Dingen, die dann später keinem Schwein auffallen (zumindest keinem normalen Leser ^^ )...aber ich schaue es mir mal an. Vielleicht habe ich Bock, es zu ändern :D


      Rebirz schrieb:

      Die Gestik passt mir hier nicht so recht. Gerade fährt sich sich noch übers Gesicht und durch die Haare und jetzt lehnt sie sich mit verschränken Armen an? Eher fände ich wilde Gestik passen, die dorthin zeigt, wo gerade das Chaos war. Oder du sagst, dass sie durch das Verschränken versucht, eben ihre wilde Gestik in den Griff zu bekommen.
      Ja, ich denke, damit hast du recht. Ich hatte an der Stelle irgendwas gestrichen und das fällt jetzt wahrscheinlich auf. Deine Idee finde ich gut :)


      Rebirz schrieb:

      Bezüglich deiner Anmerkung im Spoiler bei diesem Teil: Ich finde das mit den Schubladen etc. nicht komisch. Es passt zu der ganzen Stimmung, die sich gerade hochschaukelt. Jetzt sind es noch Kleinigkeiten, aber man hat das Gefühl, dass da noch viel mehr kommt.
      Das erleichtert mich ein wenig. Ich habe die letzten Tage wirklich noch viel versucht, an diesem Kapitel herumzudoktern, aber letztlich bin ich keinen Schritt weitergekommen, weshalb ich es dann jetzt für`s Erste so belassen wollte. Irgendwas habe ich mir ja auch damals dabei gedacht, als ich es so geschrieben habe... :pardon:


      Rebirz schrieb:

      rgendwie hätte ich jetzt da von ihm so was erwartet wie: "Oh, ich glaube wir haben die Bestie gefunden, die deinen Kater angefallen hat."
      Auch nicht schlecht :rofl: Bin mir nur nicht sicher, wie Emilia in dem Moment auf den Spaß reagiert hätte ...


      Rebirz schrieb:

      Wie funktioniert dass, wenn die Kollegin sie die nächste Stunde abholt, sie gerade aber erst Futter bestellt hat? Muss der arme Freddy alles allein verputzen xD
      Ein aufmerksamer Leser bist du ;) Dafür verrate ich dir schon jetzt, den Titel des nächsten Kapitels: "Der Glühweinflash". Dreimal darfst du raten, warum :D

      Ach so, noch zu der Szene am Unfallort. Ich überlege, diesen kurzen Teil am Ende zu streichen, weil es passiert ja ohnehin nichts weltbewegendes mehr. Somit hätte sich die Frage mit der realistischen Darstellungsweise eh erledigt. Vielleicht verirrt sich aber auch @TacTrix irgendwann noch mal hierher...dann könnte ich ihn als Rettungssanitäter mal dazu befragen. ^^

      Danke dir auf jeden Fall vielmals für`s Dranbleiben...und dein Feedback :danke:




      Thorsten
      Spoiler anzeigen


      Thorsten schrieb:

      (Wahrscheinlich dreht Elias jetzt voellig ab wenn da noch ein zweiter Mann ins Spiel kommt... )
      Ehm....ja :) Prinzipiell stellt allerdings keiner der Herren eine "wahre Bedrohung" für ihn dar. Zumindest im Hinblick auf Emilias Gefühlen für ihn. (Aber das weiß er ja nicht)



      LG,
      Rainbow
    • Was ist das? Ich tippe gerade meine Antwort und schon kommt der nächste Kommi :)

      Sensenbach

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      Sensenbach schrieb:

      Du meinst unsensible Frauen!

      Das Kapitel ist ja noch nicht zu Ende :) Freddy bekommt auch noch seinen Auftritt....

      Sensenbach schrieb:

      OK. Für jemanden, der sehr viel Angst hat passt der Ausflug nicht ganz. Dazu kommt, sie hat sich gerade bei ihrem Kumpel einquartiert und lässt ihn gleich wieder sitzen um auf eine Party zu gehen?
      Ja, ich weiß...insgesamt muss ich diesen Teil noch ein bisschen anpassen, weil Emilia zu schnell umschaltet. Das sehe ich inzwischen auch so. Dass sie aber abends weggehen will, kann ich schon ein bisschen nachvollziehen. Sie will auf andere Gedanken kommen und endlich wieder unter Leute gehen...und abgesehen davon wäre die Geschichte im weiteren Verlauf ziemlich langweilig, wenn sie einfach zu Hause bliebe ^^
      Ich glaube, Freddy wird es verkraften. Er kennt Emilia schon länger ;) ....Danke für deine Rückmeldung :danke:



      LG,
      Rainbow
    • Hey @Rainbow

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      Mir hat der Teil gut gefallen. Ich bin tatsächlich auch ein Mensch, der sich schnell ablenken will, wenn etwas total bescheuertes oder mieses passiert ist. Von daher kann ich Emilias Gedankengänge nachvollziehen.

      Allerdings nicht ihre Entscheidung, zu dem Kollegentreffen zu gehen. In einem Antwortkommi hattest du zwar gesagt, dass das alles irgendwie geplant ist. Und auch, das sie wieder unter Menschen möchte, sich ablenken will, kann ich nachvollziehen. Aber wie @Sensenbach schon sagte, ist es doch eher seltsam. Gerade weil Freddy und sie sich schon länger kennen, sollte sie dort bleiben.

      Ich bin gespannt, wie du die Sache lösen willst und warte an der Stelle einfach mal ab ^^



      LG ^^
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      -Im Tal des Falken-

      Meine Geschichte
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    • LadyK
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      LadyK schrieb:

      Allerdings nicht ihre Entscheidung, zu dem Kollegentreffen zu gehen. In einem Antwortkommi hattest du zwar gesagt, dass das alles irgendwie geplant ist. Und auch, das sie wieder unter Menschen möchte, sich ablenken will, kann ich nachvollziehen. Aber wie @Sensenbach schon sagte, ist es doch eher seltsam. Gerade weil Freddy und sie sich schon länger kennen, sollte sie dort bleiben.

      Ich bin gespannt, wie du die Sache lösen willst und warte an der Stelle einfach mal ab
      Danke für deine Rückmeldung zu dem letzten Teil :) Grundsätzlich dachte ich mir das so: Die Sache mit dem Weihnachtsmarktbesuch steht ja schon viel länger. Die Nachricht, die sie abends bekommt ist nur noch mal eine letzte Erinnerung und obendrein ein Angebot, sie auch noch abzuholen. Also,...ich kann jetzt nur von mir ausgehen, aber grundsätzlich bin ich auch eher der gesellige Typ. Wenn ich das Gefühl hätte, mir fällt die Decke auf den Kopf und ich müsste dringend raus, dann könnte mich auch ein guter Freund nicht davon abhalten. :hmm: Ist vielleicht ein bisschen typabhängig...



      Euch allen zunächst einmal ein frohes neues Jahr und die besten Wünsche für 2019 :) ... Ich bin mit dem nächsten Teil noch nicht wirklich zufrieden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er noch nicht so wahnsinnig viel an Überarbeitung mitbekommen hat, wie so manch anderer Teil. Da ich zuletzt aber keine Lust mehr hatte, weiter daran herumzudoktorn, zeige ich ihn euch jetzt einfach mal.
      Ich habe zum Ende hin einiges gekürzt und versucht, Emilias Verhalten dennoch nachvollziehbar zu machen doch bin ich mir nicht sicher, ob mir das wirklich gelungen ist. Man muss halt berücksichtigen, dass sie schon irgendwie ein Freak ist und ziemlich eigen, auch wenn Freddy behauptet, sie sei "pflegeleicht". Den vorherigen Teil habe ich übrigens auch noch einmal ein wenig angepasst.

      Nun denn.. irgendwie muss es ja weitergehen...deshalb: Los geht`s:


      Kapitel 14.1


      „Sag` mal, Freddy, ist es okay für dich, wenn ich heute Abend noch mal weggehe?“, fragte sie kleinlaut, da sie ahnte, dass er sich bereits auf einen Abend zu zweit gefreut hatte.
      „Willst du jetzt doch zu dem Kollegentreffen?“, erwiderte er mit einem enttäuschten Unterton der Emilias Verdacht bestätigte, und ließ sich neben ihr auf der Couch nieder. „Hältst du das für eine gute Idee? Du sollst dich doch schonen und warst heute eh schon den halben Tag wieder unterwegs.“ Nun sprach nicht nur ihr Freund, sondern auch der angehende Arzt aus ihm.
      „Ich weiß, aber ich könnte mich abholen lassen und bestimmt bringt mich auch jemand wieder nach Hause. Außerdem will ich doch nur für zwei Stunden mal raus und auf andere Gedanken kommen.“ Mein Gott, sie kam sich vor, wie eine Jugendliche, die mit ihren Eltern die Ausgehzeiten verhandelt.
      „Lia, du musst selber wissen, was für dich gut ist und was du dir schon zutrauen kannst. Auf mich musst du keine Rücksicht nehmen. Wenn du gehen möchtest, dann geh. Aber du rufst an, wenn irgendwas ist, versprochen?“ Eindringlich sah er sie an und zog eine Augenbraue hoch.
      Emilia nickte heftig und nahm noch einen Schluck von dem Bier, das mit jedem Mal besser schmeckte. Zweifellos war das einer der Gründe, warum Emilia mit Freddy so gut klar kam. Er ließ ihr ihren Freiraum und versuchte erst gar nicht, sie von irgendetwas abbringen. Selbst, wenn es ihm manchmal schwerfiel.
      Schnell griff sie nach ihrem Smartphone und schickte eine Nachricht an ihre Kollegin. Melanie war in Ordnung. Mitte fünfzig, geschieden und eigentlich immer gut drauf. Das würde mit Sicherheit ein amüsanter Abend werden.
      „Komm, wir räumen schon mal den Tisch frei. Bestimmt kommt das Essen jeden Moment“, meinte Freddy und fing an, die aufgeschlagenen Bücher und Lernutensilien beiseitezuschieben, als Emilia ein Titel ins Auge fiel: ´Latein für Mediziner`. In dem Moment erinnerte sie sich wieder an den verstörten jungen Mann, der am Morgen unter so grausamen Umständen sein Leben verloren hatte und griff nach dem Buch.
      „Bist du eigentlich fit in Latein?“, fragte sie und hielt ihm das dicke Lehrwerk entgegen.
      „Oh, hör bloß auf. Ich hasse es. Es ist für mich die reinste Qual, mir diesen Mist reinzuziehen. Das klappt bei mir nur über stures Auswendiglernen.“
      „Hast du eine Ahnung, was ´Venit` bedeutet?“ Emilia rutschte aufgeregt auf dem Sitz nach vorne.
      Freddy fasste sich an die Stirn, als würde er angestrengt nachdenken. Dann schüttelte er mit dem Kopf.
      „Ich befürchte, ich muss passen. Ich beschäftige mich im Moment mehr mit klassischem Medizinerlatein, weißt du? Da geht es mehr darum, dass Körper ´corpus` heißt oder Muskel ´musculus`. Aber, ich habe eine Seite im Internet gefunden, da kannst du jede Sprache sofort übersetzen lassen. Wenn du magst, können wir uns das ja mal anschauen.“ Freddy stand auf, um sein iPad zu holen und nahm dann wieder neben Emilia Platz. „Möchtest du eigentlich noch ein Bier?“, fragte er, als er den letzten Schluck aus seiner Flasche nahm.
      „Ähm, ich glaube, ich setze eine Runde aus. Bei mir zeigt das jetzt schon Wirkung, wenn ich ehrlich bin“, gab sie zurück und stellte ihre leere Flasche auf dem Tisch ab, während Freddy ihr das iPad herüberreichte.
      Schnell fand sie bei ihrer Recherche die Seite, von der er gesprochen hatte und gab den Suchbegriff ein. Als der Übersetzungsvorschlag in der Ergebniszeile erschien, glaubte sie ihren Augen nicht zu trauen.
      „Und hast du was gefunden?“ Neugierig lugte Freddy über ihre Schulter. „Woher kommt eigentlich dein plötzliches Interesse für Latein?“
      Emilia starrte noch immer auf das Display, dabei schüttelte sie ungläubig mit dem Kopf. „Das gibt`s doch nicht! Ich habe dir doch vorhin von dem Mann erzählt, den Susan und ich heute Morgen angefahren haben.“
      „Ja, echt krasse Geschichte,“ bestätigte Freddy mit einem Kopfnicken und sah sie dann abwartend an. „Und weiter?“
      „Naja, der Typ hat die ganze Zeit etwas vor sich hingemurmelt. Es klang wie ´Venit`. Zumindest habe ich das verstanden. Und … jetzt rate mal, was das bedeutet.“
      „Keine Ahnung. Vielleicht: ´Hey Ladys, muss ich euch erst vor den Wagen springen, damit ihr mich beachtet?` oder so was.“ Emilia warf Freddy einen Blick zu, der ihn offensichtlich zu dem Schluss brachte, dass sie seinem Humor derzeit nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen konnte.
      „Okay, sorry! Ich benehme mich jetzt. Also schieß los!“, sagte er deshalb kleinlaut, während Emilia ihn wütend ansah und kurz überlegte, ob sie ihn überhaupt einweihen wollte. Schließlich gab sie sich doch einen Ruck.
      „Also, laut dieses Übersetzungsprogramms ist das wirklich Latein und heißt soviel wie ´Er kommt!`“, sagte sie beinahe feierlich und mit einer Spur Ehrfurcht in der Stimme.
      „Abgefahren! Der Typ muss echt voll drauf gewesen sein …“ Freddy dachte kurz nach. „Aber warum zum Teufel hat er dann Latein gesprochen?“ Fragend sah er Emilia an.
      „Keine Ahnung. Vielleicht ist das Teil seiner Erkrankung. Nehmen wir mal an, er hat unter paranoiden Wahnvorstellungen gelitten, und wenn du mich fragst, war das ganz eindeutig der Fall, dann kann es sein, dass er sich eine Weltansicht konstruiert hat, in der Latein eine übergeordnete Rolle gespielt hat, verstehst du?“ Milo beschnupperte die Couch, sprang nach kurzer Überlegung etwas unbeholfen hoch und kuschelte sich schnurrend neben Emilia, die ihm vorsichtig über den Kopf strich. Trotz der wohltuenden Wirkung des Bieres und der aufmunternden Gesellschaft ihres besten Freundes verursachte ihr das Bild des verletzten Katers nach wie vor eine Gänsehaut. Kurz dachte sie nach, bevor sie sich wieder an Freddy wandte.
      „Ich weiß nicht, ob das nur mir so vorkommt, aber irgendwie passieren in letzter Zeit ganz schön viele unheimliche Dinge, findest du nicht? Angefangen hat es mit den Friedhofsschändungen, dann läuft uns dieser arme Irre vors Auto und als Nächstes werde ich bei mir zu Hause von … von … von einem Poltergeist oder so was heimgesucht.“ Ein Schauer lief ihr über den Rücken, kaum, dass sie die Worte laut ausgesprochen hatte. Auch, wenn es noch so absurd klang, war es doch zumindest ein möglicher Erklärungsansatz.
      „Lia, du glaubst doch nicht wirklich an so einen Scheiß, oder? Mal ganz ehrlich. Ein Poltergeist?“ Sichtlich bemüht, nicht laut drauf loszulachen, schüttelte Freddy mit dem Kopf.
      Wütend schob Emilia den Kater zur Seite und erhob sich von der Couch. „Weißt du Freddy, du bist einfach nicht dabei gewesen. Hättest du gesehen, was ich gesehen habe, dann fändest du das vielleicht nur halb so lustig...“
      Enttäuscht drehte sie sich um und ging Richtung Bad.
      „Tut mir leid, Lia …“, rief er ihr hinterher. „Du weißt, dass ich manchmal ein unsensibler Arsch bin.“
      Ja, das wusste sie. Und trotzdem ärgerte es sie, dass die ´männliche Gefühlsignoranz` ihn immer gerade dann heimsuchte, wenn sie seinen emotionalen Zuspruch brauchte.
      Niedergeschlagen schloss sie die Badezimmertür hinter sich und stützte sich am Waschbecken ab, um ihr klägliches Spiegelbild zu betrachten.
      Die Euphorie, die sie eben noch bei dem Gedanken an heute Abend empfunden hatte, verabschiedete sich mit ihrem Selbstbewusstsein, welches ihr soeben mitteilte, dass sie wie eine wandelnde Vogelscheuche aussah.
      In dem Moment schallte das Klingeln des Telefons über den Flur zu ihr herüber und sie bekam mit, wie Freddy den Anruf entgegennahm.
      „Hey, Susan. Gut, dass du anrufst“, hörte sie ihn sagen. Dann wurde seine Stimme leiser und es war, als ginge er mit dem Telefon absichtlich außer Reichweite.
      Vorsichtig öffnete Emilia die Türe einen Spalt breit, um das Telefonat verfolgen zu können, wobei sie immer nur Freddys Part hörte und Susans erahnen musste.
      „Ja, ich weiß. Ich halte das auch für keine gute Idee, aber ich kann sie ja nicht hier festbinden, oder?“, gab er Susan zur Antwort. Mittlerweile bemühte er sich so leise zu sprechen, dass Emilia sich anstrengen musste, um noch ein Wort zu verstehen. Sie kam sich blöd dabei vor, ihre Freunde zu belauschen, doch war die Neugierde größer, schließlich ging es ja anscheinend um sie.
      „Ich weiß nicht, was sie hat, Susan. Ich glaube, sie steigert sich da total in etwas rein. Jetzt redet sie plötzlich von einem Poltergeist, der sie heimgesucht hat. Als ich sie vorhin aufgefunden habe, war sie völlig aufgelöst und verwirrt. Ich schätze, das hängt irgendwie noch mit ihrem Unfall zusammen, oder so was.“
      Emilia konnte nicht fassen, was sie da hörte. Was für ein elender Verräter. Kein Wort hatte er ihr geglaubt und stattdessen hielt er sie offensichtlich für nicht ganz zurechnungsfähig. Gerade überlegte sie, was sie ihm gleich alles an den Kopf werfen könnte, da klingelte es an der Tür.
      „Warte mal kurz, da hat es geklingelt! Ist bestimmt der Pizzamann. Ich rufe dich später zurück, okay?“ Freddy beendete das Telefonat und ging an die Tür, um aufzudrücken. Noch immer in Lauschposition stellte Emilia erleichtert fest, dass es sich nicht um den Pizzamann handelte, der die Treppe hochkam, sondern um Melanie, ihre Kollegin, die sie abholen wollte. Leise verließ sie das Bad, suchte auf die Schnelle ihre Sachen zusammen und schob sich an Freddy vorbei in den Hausflur.
      „Hallo, Melanie. Du kommst genau richtig“, begrüßte sie ihre Kollegin, die gerade schwer atmend die letzte Stufe nahm. Ihre Körperfülle verriet, dass sie keine Affinität zu sportlicher Betätigung hatte.
      Im Vorbeigehen warf Emilia Freddy einen vernichtenden Blick zu, während sie den Reißverschluss ihrer Jacke hochzog. Melanie bekam von der spannungsgeladenen Atmosphäre nichts mit oder überspielte sie zumindest gekonnt, indem sie Emilia fest in den Arm nahm und sie dann fürsorglich begutachtete.
      „Sag mal, Mädchen. Was machst du denn für Sachen? Wir haben uns nach deinem Unfall solche Sorgen gemacht. Geht es dir wieder gut? Du bist so dünn geworden, mein Gott. Man hat ja Angst, etwas an dir kaputtzumachen.“ Jetzt inspizierte sie Freddy neugierig von oben bis unten. „Ist das dein Freund? Ihr passt gut zusammen“, sagte sie mit einem Augenzwinkern und ihr Blick wanderte zwischen beiden hin und her.
      „Ehm nein. Wir sind nur Freunde“, sagte Freddy schnell, um dieses blöde Missverständnis aufzuklären, und sah Emilia dabei flüchtig von der Seite an.
      „Komm`, wir gehen“, murmelte diese kopfschüttelnd und zog die sichtlich verwirrte Melanie am Arm Richtung Treppe, während Freddy leise vor sich hin fluchend in dem grell beleuchteten Treppenhaus zurückblieb.


      Hier geht`s weiter:
      Kapitel 15 (Der Glühweinflash)
    • Rainbow schrieb:

      Ich habe zum Ende hin einiges gekürzt und versucht, Emilias Verhalten dennoch nachvollziehbar zu machen doch bin ich mir nicht sicher, ob mir das wirklich gelungen ist. Man muss halt berücksichtigen, dass sie schon irgendwie ein Freak ist und ziemlich eigen, auch wenn Freddy behauptet, sie sei "pflegeleicht".

      Sie steht halt nicht auf bevormundet werden - das hatten wir schon mit Elias im Krankenhaus. Ich seh' da jetzt eine (ein bisschen kindische) Trotzreaktion - aber nichts was ich komisch finden wuerde.

      Es ist halt ein Ueberleitungsabschnitt - eher Charakterstudie als was anderes, es passiert nicht so wahnsinnig viel.
    • Hallo liebe Rainbow!

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      Hilfe, ich sehe gerade, dass ich über die Feiertage ziemlich ins Hintertreffen geraten bin.
      Jetzt habe ich die neuen Texte durchschmökert und lasse sie mir gerade durch den Hinterkopf gehen.
      Insgesamt sind (nach meinem Geschmack) die Emilia-Freddy-Passagen diejenigen, die mich nicht ganz so mitreissen wie der Rest. ich weiss nicht, ob du das ändern kannst. Ich glaube, es liegt an Freddy, den ich einfach etwas langweilig finde. Das ist aber überhaupt nicht schlimm. ich lese auch diese Kapitel gerne, weil ich a) unbedingt wissen muss, wie es weiter geht b) mir schon den Kopf zerbreche darüber, wie Silas bei diesem Kollegentreffen wohl Lia anbaggern wird und c) ich schon darauf fiebere, endlich Elias wieder zu treffen. (Hab ich schon erwähnt, dass ich ein bedingungsloser Elias-Fan bin?)

      Was mir so an den Texten aufgefallen ist:

      Bei dem Text mit dem Chaos in der Küche:

      Rainbow schrieb:

      Völlig verdattert stand sie da und versuchte zu verarbeiten, was sie sah. Das war doch einfach nicht möglich! Kein Kater der Welt war in der Lage, Schränke und Türen zu öffnen, mal ganz abgesehen davon, dass es wohl kaum ihrem Naturell entsprach. Was also war hier geschehen? War doch jemand hier eingedrungen und war dieser Jemand womöglich noch hier?
      Intuitiv griff sie nach dem Brotmesser, das sich in greifbarer Nähe auf der Küchenablage befand und umklammerte den Griff so fest, dass ihre Knöchel weiß hervorstachen.
      Sie traute sich kaum zu atmen und der Gedanke daran, die dreißig zentimeterlange Edelstahlklinge im Zweifelsfall als Waffe einsetzen zu müssen, jagte einen Schauer über ihren halbnackten Körper.
      Langsam ging sie in die Hocke, um die Sauerei auf dem Boden aus der Nähe zu betrachten und zerrieb einen Tropfen zwischen ihren Fingern. Ihr Herz setzte einen Schlag aus, als sich ihr Verdacht bestätigte: Das war Blut.
      In dem Moment ließ sie ein Rascheln aus der hinteren Küchenecke zusammenfahren. Vor Schreck wäre ihr beinahe das Messer aus der Hand geglitten und nur mit Mühe gelang es ihr, ihren eigenen Herzschlag wieder zu beruhigen.

      Bei diesem Text musste ich daran denken, wie in unserem Haus mal ein Einbrecher war. Den hat meine Tochter auf ihrem Balkon entdeckt (er war also nicht im Haus, nur draussen).
      Glaubst du, ich hätte mir ein Brotmesser genommen und wäre damit auf den Balkon gegangen?
      Nein!!! Tochter und ich sind in totaler Panik nach unten gerannt und haben uns im Schlafzimmer versteckt und von da die Polizei gerufen.
      Emilia nimmt sich wirklich ein Brotmesser und wäre imstande, damit auf einen eventuellen Einbrecher loszugehen?
      Glaube ich nicht. Dazu braucht mal wirklich viel Mut.
      Ich meine - Emilia ist in dieser Lage sehr beherzt und nicht so ängstlich und erschrocken, wie ich erwartet hätte. Sie untersucht kaltblütig die Küche, obwohl der Einbrecher doch noch da sein könnte, der so blutige Spuren hinterlassen hat. Und kein Gedanke an: Verstecken, Hilfe holen, Polizei oder so?

      (ich muss unterbrechen - schreib dir später mehr!)
      Meine Geschichte: Meermädchen
    • Hey @Rainbow

      Spoiler anzeigen
      „Möchtest du eigentlich noch ein Bier?“, fragte er, als er den letzten Schluck aus seiner Flasche nahm.

      Holla, die haben ja einen Zug am Leib! Oder sind da so 0,33er Fläschchen - außerhalb der bayerischen Grenze abgefüllt? :P

      Spoiler anzeigen
      „Keine Ahnung. Vielleicht: ´Hey Ladys, muss ich euch erst vor den Wagen springen, damit ihr mich beachtet?` oder so was.“ Emilia warf Freddy einen Blick zu, der ihn offensichtlich zu dem Schluss brachte, dass sie seinem Humor derzeit nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen konnte.

      Uhm... Ne die "Übersetzung" war einfach nur schlecht als Witz. Sorry xD

      Spoiler anzeigen
      ´männliche Gefühlsignoranz`

      Huh, jetzt habe ich dafür auch mal einen Namen. Danke dafür xD

      Spoiler anzeigen
      „Hey Susan.

      Komma! AAAH!!!
      Ja, ich schrei dich jetzt jedes mal an, wenn bei einer Anrede ein KOMMA! fehlt :P

      Spoiler anzeigen
      „Ich weiß nicht, was sie hat Susan.

      AAAAH!!!

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      „Hallo Melanie.

      AAAAH!!!

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      „Sag mal Mädchen.

      AAAAH!!!

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      „Ehm nein. Wir sind nur Freunde“, sagte Freddy schnell, um dieses blöde Missverständnis aufzuklären, und sah Emilia dabei flüchtig von der Seite an.

      Aha, ein schräger Blick... die kenne ich gut :whistling:

      Ein ruhiger Teil. Halt viel Konversation. Daher kann ich eigentlich nicht viel sagen. Mal sehen, ob auf dem Treffen dann etwas passiert. Ich vermute ja mal stark ja :D Freddy hat scheinbar auch anderes Interesse als bester Freund? Was baust du da auf? Einen Harem? :P

      LG
      Rebirz
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    • Hallöchen @Rainbow

      Konversationen … wie ich sie hasse xD
      Aber das, was du schreibst, ist gut. Viel gibt es nicht zu sagen, da nichts Unglaubliches passiert. Schätze, wir bekommen ein bisschen mehr während des Kollegentreffens :)

      Ich harre also einfach der Dinge :D

      LG
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      Meine Geschichte
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    • Hi @Rainbow

      Deine Geschichte, war die Erste, die ich hier gelesen habe :)

      Ich habe vor Jahren das erste Buch der Fallen Bücher gelsen und bin seit damals wirklich skeptisch gegenüber "Engel verlieben sich in ein menschliches Mädchen" Liebesgeschichten, denn ich mochte dieses Buch überhaupt nicht.

      Ich mag deine Beschreibungen und vorallem deine Dialoge, denn für mich sind Dialoge zu konstruieren immer am schwersten. Du musst dich als eine Person in zwei oder auch mehre Personen versetzen und ihren Charaktern gerecht werden. Ich finde dies bei dir wirklich gelungen!

      Auch mochte ich den Einstieg mit der Autophobie (Kenne ich nämlich nur zu gut :-))

      Wenn ich etwas kritisieren würde und nimm das bitte nur als konstruktve Kritik, da ich aus eigener Erfahrung weiss, wie es sich anfühlt, wenn Personen das Geschriebene kritisiern du aber selbst vollkommen überzeugt bist.

      Du beschreibst es so, dass Elias als einziger Engel diese "negativen" menschlichen Eigenschaften besitzt. Doch Micah, sein Freund reagiert absolut verstäntlich auf Elias Versetzung. Er reagier ebenfalls menschlich, wie gute Freunde reagieren, wenn einer Person, die ihnen nahesteht ein Unrecht angetan wird. Er ist bestürzt, regt sich auch auf, vielleicht ist er sogar ein wenig wütend.

      Ansonsten mag ich deine Geschichte wirklich und ich finde auch, dass du dir sehr coole und passende Namen für deine Charakter ausgesucht hast, denn für mich spielen Namen immer eine wichtige Rolle.

      Liebe Grüsse! ;)
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Danke @Thorsten, @Rebirz, @Kirisha, @LadyK und @97dragonfly für eure Rückmeldungen :)

      Ich merke gerade, dass ich an einen Punkt komme, wo ich mich selber kritisch mit meiner Geschichte auseinandersetze. Viele Dinge, die damals für mich klar waren, und die ich so runtergeschrieben habe, kommen mir jetzt zum Teil etwas seltsam vor. Ich merke nun, dass manche Stellen nicht hundertprozentig durchdacht sind und zum Beispiel Stimmungen innerhalb eines Kapitels zu schnell umschlagen. So manch tolle Beschreibung, die ich eingeflochten habe, passt dann nicht mehr in den Gesamtkontext und eben solche Sachen.

      Ich hege die Hoffnung, dass es mir gelingen wird, diese Stellen mit eurer Hilfe zu finden und ein Stück weit auszubügeln. Es ist schon faszinierend, was man so für Phasen durchläuft, wenn man eine Geschichte schreibt ... aber ich denke, ihr kennt das ja ^^

      Hier noch ein paar Anmerkungen zu euren Anmerkungen:

      Kirisha

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      Kirisha schrieb:

      Insgesamt sind (nach meinem Geschmack) die Emilia-Freddy-Passagen diejenigen, die mich nicht ganz so mitreissen wie der Rest. ich weiss nicht, ob du das ändern kannst. Ich glaube, es liegt an Freddy, den ich einfach etwas langweilig finde. Das ist aber überhaupt nicht schlimm. ich lese auch diese Kapitel gerne, weil ich a) unbedingt wissen muss, wie es weiter geht b) mir schon den Kopf zerbreche darüber, wie Silas bei diesem Kollegentreffen wohl Lia anbaggern wird und c) ich schon darauf fiebere, endlich Elias wieder zu treffen. (Hab ich schon erwähnt, dass ich ein bedingungsloser Elias-Fan bin?)
      Ich kann das sehr gut verstehen ^^ Leider brauche ich diese Kapitel, weil es mir zum einen wichtig ist, die Charaktere weiter aufzubauen und zum anderen sind solche Übergänge manchmal einfach notwendig, um von dem einen zu dem anderen Punkt zu gelangen. Freddy wird später noch eine größere Rolle spielen, wie du ja bereits weißt. Mir ist aber klar, dass er von seiner "Rolle" her nicht ganz so interessant und faszinierend sein kann, wie Elias. Aber das ist ja auch ein Stück weit von mir gewollt. Außerdem war es von mir beabsichtigt, dass es eine kleine "eliasfreie Phase" in diesem Teil der Geschichte geben soll, weil ich mir schon dachte, dass der Leser vielleicht ein bisschen darauf hinfiebern würde, dass er endlich wieder dazustoßen wird. Ich hoffe allerdings, dass das nicht negativ empfunden wird. :hmm:

      Kirisha schrieb:

      Glaubst du, ich hätte mir ein Brotmesser genommen und wäre damit auf den Balkon gegangen?
      Nein!!! Tochter und ich sind in totaler Panik nach unten gerannt und haben uns im Schlafzimmer versteckt und von da die Polizei gerufen.
      Emilia nimmt sich wirklich ein Brotmesser und wäre imstande, damit auf einen eventuellen Einbrecher loszugehen?
      Glaube ich nicht. Dazu braucht mal wirklich viel Mut.
      Als ich das gelesen habe, musste ich ein bisschen lachen. Natürlich hast du absolut recht! Leider ist es in diesen Gruselfilmen grundsätzlich so, dass die Darsteller Dinge tun, die man selber niemals tun würde und man will ihnen am liebsten zubrüllen: Neeeeiiiin! Lauf weg!....Aber sie tun es nicht, sondern schnappen sich das Brotmesser und durchsuchen stattdessen die Wohnung :dash: Weißt du, was ich meine?
      Abgesehen davon tut man manchmal wahrscheinlich auch Dinge, die nicht rational erklärbar sind. Die Vernunft schaltet sich aus und man schaltet stattdessen auf Autopilot. Gut möglich, dass in so einer Situation nicht alle Menschen gleich reagieren.





      Rebirz
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      Großer König der Kommata und Meister der Zeichensetzung :hail: .... ich bin Asche...ich bin Staub ...ich bin unwürdig .... Ich habe es verdient, angebrüllt zu werden :sack:

      Es ist schön, dass du dir nach wie vor die Mühe machst, mich mit der Nase draufzustoßen. Du könntest mich ja auch einfach als hoffnungslosen Fall abschreiben. Nur, damit zu weißt, dass deine Mühe sich lohnt: Ich habe mir daraufhin sofort noch einmal sämtliche Kommaregeln reingezogen, die ich im Internet finden konnte und JA!....Natürlich hast du recht... Außer in diesem einen Fall- Achtung Zitat:


      In diesen Fällen kann ein Komma gesetzt werden (muss jedoch nicht, da solche Anreden heutzutage meistens ohne verwendet werden):

      „Guten Morgen(,) Markus, …“
      „Hallo(,) meine Lieben, …“
      „Hallo(,) Alexander, …“

      cafe-lingua.de/deutsche-gramma…masetzung-bei-anreden.php

      Rebirz schrieb:

      Holla, die haben ja einen Zug am Leib! Oder sind da so 0,33er Fläschchen - außerhalb der bayerischen Grenze abgefüllt
      Irgendwie hatte ich schon geahnt, dass dazu eine Rückfrage käme...ja, ich hatte die kleinen Fläschchen im Kopf. Zumindest favorisiere ich sie, wenn ich selber mal ein Bier trinke. Ich finde, die liegen so schön in der Hand :D ...und wenn man will, schafft man es tatsächlich, die mit drei kräftigen Schlucken leerzutrinken. Vielleicht nehme ich diesen Satz "Willst du noch ein Bier?" aber auch einfach raus...damit keine Missverständnisse auftreten ^^

      Rebirz schrieb:

      Uhm... Ne die "Übersetzung" war einfach nur schlecht als Witz. Sorry xD
      Fandest du nicht gut? Also, ich habe ein paar Herren in meinem Freundesreis, denen wäre so ein Spruch durchaus zuzutrauen. Und wirklich "witzig" sollte es ja auch eigentlich nicht sein...eher blöd-albern . Na ja.


      Rebirz schrieb:

      Freddy hat scheinbar auch anderes Interesse als bester Freund? Was baust du da auf? Einen Harem?
      Ja, es sieht im Moment sehr danach aus, als erfülle Emilia das Klischee der umschwärmten Heldin...obwohl sie ja augenscheinlich keine richtige Heldin ist...und sich auch nicht wahnsinnig toll findet...und auch nicht schnallt, dass sie umschwärmt wird... Also, ich denke, dass Freundschaften zwischen Männern und Frauen grundsätzlich schwer auf einer reinen freundschaftlichen Ebene zu halten sind. Mag sein, dass mir manch anderer widersprechen möchte, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es so ist. Ich hatte in meinem Leben drei sehr gute männliche Freunde (die Betonung liegt auf "Freunde" und nicht "Bekannte") und mit jedem der dreien ist am Ende was gelaufen. Einen davon habe ich aber wenigstens geheiratet....Puh!
      Es muss nicht immer am Ende was laufen, aber ich glaube, dass der Gedanke doch zumindest bei einem von beiden mal kurz durch den kopf geistert...(Ich möchte aber was dieses Thema betrifft, jetzt hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Vielleicht macht da ja jeder auch andere Erfahrungen :) ) .... Ach ja, und die Absichten von Silas werden später noch genauer erklärt werden ;)




      LadyK
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      LadyK schrieb:

      Konversationen … wie ich sie hasse xD
      Aber das, was du schreibst, ist gut. Viel gibt es nicht zu sagen, da nichts Unglaubliches passiert. Schätze, wir bekommen ein bisschen mehr während des Kollegentreffens
      Wirklich sehr interessant. Alle hassen sie diese Konversationskapitel :rofl: Aber leider sind sie notwendig. Ja, das Kollegentreffen wird hoffentlich noch mal etwas abwechslungsreicher. Ich schätze, ich werde es aber noch ein bisschen kürzen müssen, weil -stell dir vor-auch hier Konversation betrieben wird ^^ Wenn es zu öde wird oder sich zu sehr zieht, sag mir Bescheid...



      97dragonfly


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      Schön, dass du hierher gefunden hast. Ich habe dich ja schon per PM begrüßt und dir gesagt, wie sehr es mich freut, dass du mir ein Feedback dagelassen hast. Hoffentlich gefällt dir die Geschichte auch weiterhin und lass mich ruhig an all deinen Gedanken teilhaben.

      Jeder Rückmeldung ist Gold wert und wenn sie so nett formuliert ist, wie deine, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass das irgendwie verletztend sein könnte. Schließlich wollen wir ja schon ehrlich miteinander sein, sonst könnten wir uns das Ganze ja auch sparen ^^


      Also, Willkommen an Bord :thumbsup:





      LG,

      Rainbow