Ein einziges Wort

  • Hallöchen ihr lieben,
    ich habe mich endlich dazu durchringen können mal was von mir zu veröffentlichen. Hoffentlich gefällt es euch einigermaßen. Über Feedback, sei es Lob, Anregungen oder Kritik freue ich mich natürlich. Es folgt eine Kurzbeschreibung:


    Jills Leben ist überschattet von Angst und Einsamkeit. Seit dem Verschwinden ihrer Eltern verfolgt sie eine dunkle Alptraumgestalt, die ihr verbietet über die damaligen Ereignisse zu sprechen. Ihr einziger Vertrauter ist eine alte Weide, der sie in Briefen ihre dunkelsten Geheimnisse verrät. Dies ändert sich allerdings, als Tom, ihr Mitschüler, in ihr Leben tritt. Etwas an Jill fasziniert ihn so sehr, dass er nicht locker lässt, bis er schließlich erfährt, was in jener schicksalshaften Nacht vor so vielen Jahren passiert ist. Und auch Jill fühlt sich zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich sicher in seiner Gegenwart, doch der Schattenmann aus ihrer Vergangenheit kennt keine Gnade.


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    ~Life is too bitter, so coffee, at least, should be sweet.~

    Einmal editiert, zuletzt von Kanra ()

  • Hallo @Kanra,


    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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  • Neugierig macht mich das schon, das könnte sich wirklich interessant entwickeln.
    Ich stimme aber Tariq zu. Am Anfang erfährt man, dass ihre Eltern verschwunden sind. Sie redet aber von dem Messer und Blut. Was ja so ein bisschen auf einiges schließen lässt. Das verwirrt schon einwenig. Aber ich schätze mal, du hast dir was dabei gedacht.
    Ich freue mich jedenfalls mehr davon zu lesen.

  • Im Moment kann ich leider nicht viel mit der Geschichte anfangen. Einerseits bin ich nicht so der Fan von Ich-Perspektiven, was in einem Brief natürlich unvermeidlich ist. Andererseits klingt mir das Thema zu sehr nach Teenie-Literatur, was mich irgendwie noch nie so richtig interessiert hat.
    Schreibtechnisch wirkt der Anfang allerdings ziemlich ordentlich: Mir sind eigentlich keine Fehler oder wirklich störende Fehler aufgefallen. Insofern: Störe dich nicht daran, dass es einen einzelnen nicht so zusagt und bleib dran!

    als Tom, ihr Mitschüler, in ihr Leben tritt

    Das würde ich tatsächlich anders schreiben. Ich hab mich gewundert, wie ein Mitschüler in ihr Leben treten kann, wo er als Mitschüler doch schon Teil ihres Lebens ist. Später wird klarer, was du meinst.

    Tja, meine neue Schule, was soll ich sagen? Da ist es auch nicht besser... Keiner redet mit mir, aber das ist ja schon immer so gewesen... Wer würde schon mit einem Mädchen sprechen, dessen einziger Vertrauter ein Baum ist? Ich würde es nicht tun. Ich kann die anderen gut verstehen. Ich will auch nicht mit mir sprechen... Und du, Baum? Willst du überhaupt, dass ich dir das alles sage? Dumme Frage! Du kannst mir ja nicht antworten, aber ich wünschte, es wäre so...

    Hier könntest du etwas langsamer und kleinschrittiger erzählen. Offensichtlich kommt sie ja an eine neue Schule. Ich denke irgendwie nicht, dass sie von Anfang an völlig abgelehnt wird und niemand mit ihr spricht. Deswegen könnte es erst einmal einen "ganz guten Start" geben. Vielleicht baut Jill Vertrauen zu (mindestens) einer ebenfalls sozial etwas am Rande stehenden Mitschülerin auf und erzählt ihr dann "etwas" bzw. macht Andeutungen darüber, dass nicht alles normal ist in ihrem Leben. Die Mitschülerin könnte das nutzen, um sich im Klatsch-und-Tratsch-Wettbewerb bei den beliebten Mädels einzuschmeicheln. Mit der Folge, dass sich nun doch alle über Psycho-Jill das Maul zerreissen. Nur so ne Idee.


    Was mich als Leser noch interessieren würde ist, wann und wie Jill dazu kommt, einem Baum Briefe zu schreiben. Ich fände es auch nicht schlecht, wenn Jill der Weide einen Namen gibt und sich vielleicht doch etwas mehr dazu vorstellt.


    Viel Spaß weiterhin beim Schreiben!

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Deine Fragen werden im Verlauf der Geschichte aufgeklärt. :3


    [qoute]Das würde ich tatsächlich anders schreiben. Ich hab mich gewundert, wie ein Mitschüler in ihr Leben treten kann, wo er als Mitschüler doch schon Teil ihres Lebens ist. Später wird klarer, was du meinst.

    Hmm, da werde ich mir dann auch etwas anderes einfallen lassen.

    Hier könntest du etwas langsamer und kleinschrittiger erzählen. Offensichtlich kommt sie ja an eine neue Schule. Ich denke irgendwie nicht, dass sie von Anfang an völlig abgelehnt wird und niemand mit ihr spricht. Deswegen könnte es erst einmal einen "ganz guten Start" geben. Vielleicht baut Jill Vertrauen zu (mindestens) einer ebenfalls sozial etwas am Rande stehenden Mitschülerin auf und erzählt ihr dann "etwas" bzw. macht Andeutungen darüber, dass nicht alles normal ist in ihrem Leben. Die Mitschülerin könnte das nutzen, um sich im Klatsch-und-Tratsch-Wettbewerb bei den beliebten Mädels einzuschmeicheln. Mit der Folge, dass sich nun doch alle über Psycho-Jill das Maul zerreissen. Nur so ne Idee.
    Was mich als Leser noch interessieren würde ist, wann und wie Jill dazu kommt, einem Baum Briefe zu schreiben. Ich fände es auch nicht schlecht, wenn Jill der Weide einen Namen gibt und sich vielleicht doch etwas mehr dazu vorstellt.


    Viel Spaß weiterhin beim Schreiben!

    Oh, danke für den Tipp mit dem Klatsch-und-Tratsch-Wettbewerb! Das ist eine gute Idee. :D


    Hmm, ich überarbeite das erste Kapitel noch einmal und nehme mir eure Kritik und Tipps zu Herzen. Sollte auch nicht allzu lange dauern. :3


    Vielen Dank an euch drei für euer Feedback. Ich freue mich total darüber :D

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    2 Mal editiert, zuletzt von Kanra ()

  • Hallo Kanra


    Den Entwurf zu Deiner Geschichte finde ich sehr interessant. Er bietet viele Möglichkeiten: Gewalt, ich-Entwicklung, Liebe, ...


    Was ich bislang noch etwas schwierig finde, ist die Art und Weise, wie Jill über das Erlebte und ihre Gefühlswelt spricht. Das wirkt auf mich ziemlich atemlos und hektisch. Sicher musst Du Deine Leser in die Situation einführen, was einige Umständlichkeiten erklärt: All das, was beispielsweise im ersten Absatz des Briefs steht, weiß die Weide doch sicherlich bereits aus den Briefen zuvor. Vielleicht könntest Du den Baum stärker mit einbinden, statt "es wird wieder schlimmer... Die Träume verfolgen mich jede Nacht. Ich sehe ihn immer vor mir mit dem Messer... Und meine Mutter..." ein "Du kennst meine Träume... Du weißt, was ich gesehen habe, das Messer und die Angst in den Augen meiner Mutter... jetzt beginnt die dunkle Seite wieder, mich zu überwältigen... ".
    Schön fände ich es auch, wenn Du die Gefühle Jills breiter ausführen würdest. Da ist die Angst, die Einsamkeit, der Wunsch nach Geborgenheit, ... All das deutest Du aber nur an. "Ich vermisse sie so, meine Mutter fehlt mir! Ich würde alles tun, um sie wiederzusehen... Zumindest fast alles", ok, da erlaubst Du uns einen kurzen Blick auf ihr Gefühl, aber dann geht das direkt über in ein erwünschtes Handeln und schließlich relativiert Jill in einem Anflug von Vernunft (?) alles wieder. "Ich vermisse sie so, ich fühle mich wie..." und dann ein starkes Bild, das die Trauer um den Verlust der Mutter ausdrückt - das würde Jill für mich greifbarer und vielleicht dann auch interessant machen.


    Ich hoffe, da war nun etwas für Dich Brauchbares dabei. :)


    Skrjabin

  • Hallo @Skrjabin und danke für deine Rückmeldung. :3 Für mich war sehr viel brauchbares dabei und ich werde das auch beachten und versuchen umzusetzen.

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  • Das freut mich.
    Du hast Dir ein ganz schönes Stück Arbeit ausgesucht. Jugendliche authentisch zu beschreiben, ohne dass es auf 'Klischee' hinausläuft, finde ich schon sehr schwierig. Aber eine Jugendliche mit so einem Trauma? Wenn das nicht nur Motiv bleiben soll, sondern sich im (Gefühls-)Leben Jills ausdrücken wird, wäre das ein Stoff, den ich an trüben Wintertagen nicht schreiben könnte, noch nicht mal lesen wollte.
    Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Erfolg. :)

  • Halli Hallo @Kanra, ^^
    schön mal was von dir zu lesen.


    Ich würde dir empfehlen, deinen Text nicht in einen Spoiler zu setzen. Spoiler sind für Kommis, die sich mit dem Inhalt befassen. Dein Text sollte sichtbar sein, damit der Leser den nächsten Part problemlos finden kann.

    Ich kann @Tariq nur zustimmen, dass du den Spoiler entfernst :)


    Feedback ist im Spoiler


  • Hallo @Kanra