aller Anfang ist schwer (zum Mitmachen)

  • Hey an alle
    Wie ich im Vorstellungsgesprächthread schon geschrieben habe, fehlt mir jede Art von Fantasie. Es ist jetzt nicht ein Problem mit dem Schreiben, sondern eher wo und wie fange ich an. Texte die schon vorhanden sind kann ich sehr wohl auch ausschmücken, aber eben nicht mal schnell neu erfinden.


    Her im Forum gibt es jetzt eine tolle Anleitung wie ich eine Geschichte gestalte, aufziehen und struckturiere, leider fehlen dazu die Bilder um mir davon ein besseres Bild zu machen. Es gibt auch eine tolle Anleitung wie ich glaubwürdige Charaktere erschaffe, leider bringt mich das auch zu meinem Problem.


    Meine Geschicht existiert ja eigentlich noch gar nicht, ich bin ja noch mitten in der Ideensamlung und habe nur einen ganz groben Überblick über meine eigene Geschichte. Da stelle ich mir die Frage, wie kann ich Charaktere erschaffen, wenn noch nicht einmal die Geschichte im Detail erschaffen worden ist? Ich weis ja noch nicht welche Abenteuer meine Hauptcharaktere erleben werden oder wann sie wo und wie auf einander treffen. Auch ein vernünftiger Abschluss fehlt mir, wodurch ich noch nicht entschieden habe ob einer stirbt.
    Für mich ist dieser Anfang sehr schwierig und beginnt jetzt nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei der Welt. Wie soll ich Orte erschaffen, wenn es keine vernünftigen roten Faden in der Geschichte gibt? Für mich entsteht hier ein Teufelskreis: keine Geschichte -> keine Welt; keine Welt -> keine Charaktere; keine Charaktere -> keine Geschichte ... wie ihr seht drehe ich mich hier im Greis, auch weil mir die Fantasie durch meine Stumpfsinnige Arbeit verloren gegangen ist.


    Nun, mein Bruder at mich zu der Geschichte inspiriert und mich dann eiskalt fallen gelassen, aber ich bin kein Mensch der einfach so aufgibt. Mir St durchaus auch bewusst, dass man so eine Geschichte nicht einfach so nebenbei schreibt, so eine Geschicht dauert und muss sich selbst entwickeln. Erzwingen kann man sie nicht. Ich hoffe, dass ihr mich tatkräftig unterstützt um meine Geschichte und deren Charaktere auf den weg bringt. Ihr dürft gerne an der Geschichte mitwirken, wenn ihr Lust dazu habt. Ich für meinen Teil scheitere ja schon daran, mir gute Namen für alles auszudenken. Vor allem müssen die Namen ja zum Folk passen und dürfen sich nicht zu stark von einander unterscheiden, sonst wirkt das Gesamtkonstruckt nicht stimmig.


    Mit voller hoffnung das ich nicht in der Luft zerrissen werde, sage ich schon mal Danke im voraus.

  • Zitat von Wickie

    Meine Geschicht existiert ja eigentlich noch gar nicht, ich bin ja noch mitten in der Ideensamlung und habe nur einen ganz groben Überblick über meine eigene Geschichte.

    So das ist doch mal ein Anfang. Also gibt es etwas. EIne Person, eine Handlung oder eine Situation in der sich eine Person befindet.


    Diese Situation kenne ich.
    Wie gehe ich also vor? Fangen wir damit an, es gibt eine Situation die sich in meinem Kopf fest gesetzt hat.


    z.B. Ein Mann geht eine Straße entlang.


    Wenn ich eine Vorstellung davon habe wie dieser Mann aussieht, fang ich an ihn zu beschreiben. z.B. Breite Schulter, Nette Gesichtzüge, Makantes Gesicht. ect... Manchmal entsteht dadurch ein Charakter den man dann auch eigenschaften wie Nette Gesichtzüge= als freundlich und Hilfbereit zuordnen kann. Wenn ich das soweit erstellt habe, habe ich bereits meinen Charakter.



    Zitat von Wickie

    ch für meinen Teil scheitere ja schon daran, mir gute Namen für alles auszudenken.

    Dazu neme ich mir meistens Namensuchmaschienen oder Webseiten für Namen zur Hilfe. Warum immer das rad neu erfinden? In meinen Geschichten habe ich zum Beispiel Darius= Machtiger Kämpfer oder Starker Mann. So lässt sich natürlich auch ein Charakter erschaffen. der dann gleich zum Namen passt.
    Diese Webseite nehmen ich gerne dazu:
    http://www.namen-namensbedeutung.de/Ergebnis-Namenssuche.php



    Zitat von wickie

    Für mich ist dieser Anfang sehr schwierig und beginnt jetzt nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei der Welt. Wie soll ich Orte erschaffen, wenn es keine vernünftigen roten Faden in der Geschichte gibt?

    Entscheidungen treffen. Stell dir Überlegungen an, in welcher Zeit soll das Ganze statt finden?, Zukunft, Mittelalter, oder völlig neue Fantasiewelt? Beginne einfach mal was dir so in den Sinnkommt zu beschreiben. Was fällt dir noch dazu ein? Gibt es vielleicht Orte die du als Inpiration nehmen kannst? Oder Ein Ort der wirklich existiert? Der rote Faden kommt dann schon mehr oder minder von alleine.


    Klar die gefahr sich darin zu verrennen, ist gegeben, aber dazu helfen dann auch Zeitliniale, Weltkarte oder andere Hilfmittel, die so nebenbei entstehen.


    Zu guter letzt Lese es dir durch und gib es anderen zu lesen. Die sollen dann ganz offen kritik üben. Sind irgendwelche Fragen offen? Ist die Welt Stimmig mit dem Charakter, oder verhält sich dein Charakter dementsprechent zur Situation.
    z.B. Ein Hilfbereiter Mensch würde nicht ein einer Verletzten Person vorbei laufen.


    So hier mache ich mal ein Break, denn alles andere wäre jetzt zuviel. Ich denke dass dürfte deine fantasie mal etwas zu tun geben und bin auf die ersten Sätze von dir gespannt :D

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Hey wickie,



    LG,
    Rainbow

  • Hi du,
    also im Grunde hat @Rainbow es ja schon ziemlich gut zusammengefasst, deswegen von mir zur Ergänzung ein paar Sätze.

    Meine Geschicht existiert ja eigentlich noch gar nicht, ich bin ja noch mitten in der Ideensamlung und habe nur einen ganz groben Überblick über meine eigene Geschichte.

    Keine Geschichte existiert von anfang an ;) und ein ganz grober Überblick reicht am Anfang völlig. Der Anspruch perfekt zu schreiben oder zu planen kann auch dazu führen, dass man sich verrennt oder verrückt macht (Ja und das sage ich als planungsmensch^^ XD ) Aber jeder tickt da eben anders und das ist völlig ok.


    Bei mir war es am Anfang so, dass ich nur eine Idee hatte und die war ziemlich simpel. "Ich wollte über einen schwarzen Magier schreiben" - So das ist dann etwas ausgeartet^^ Aber das ist gar nicht wichtig, denn die Grundidee oder der erste Gedanke ist ein Anfang, scheiss egal wie wichtig dann dieser eine Magier tatsächlich wird. Mir helfen am Anfang immer Fragen zu diesem ersten Gedanken und die schreibe ich dann auf.
    Also zum Beispiel; Wer ist der Magier, was für Kräfte soll der so haben; ist er eher böse oder eigentlich gut, nur missverstanden; wo lebt er? In einem Turm, Großstadt, Neuzeit, mittelalter.... und durch all diese Fragen an mich selbst, wird mein Bild stückweit größer. Dabei kommen auch neue Ideen und vielleicht verändert sich auf mein Fokus - das ist völlig ok.
    Das kann man ausarten lassen und sich monatelang nur damit beschäftigen, oder man kann einfach mal anfangen zu schreiben. Dabei ist die erste Version selten die letzte und gerade beim Schreiben lernt man dann häufig seine Geschichte besser kennen und man bekommt neue Ideen von alleine. Dafür ist ja auch das Feedback hier im Forum da.


    Deswegen würde ich empfehlen, fang einfach an und keine falsche scheu ;)


    :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:

  • Hier kann ich Real nur beipflichten.


    So oder so ähnlich wollte ich es auch zum Ausdruck bringen nur etwas Detailierter. Denke ich ^^
    Mein ersten Roman zu Papier habe ich 2001 gebracht und veröffendlich habe ich es erst 2018. Angefangen hat es bei mir auch nur mit einer Alltagsituation und ein Gedanke was meine Porta wollte. Das ganze hatt 2013 denn mal ein eigenleben entwickelt und entwickelt sich noch. (Sitze grade an Teil2).


    Bevor du jetzt verzweifelt rein schaust, nicht bei jedem dauert das Schreiben so lange. Ich muss dazu sagen das es ca. 8 Jahre verschollen war, bevor es beim Aufräumen mir wieder in die Hände fiel. Zudem bin ich mutter zweier Kinder und Selbstständig. Auch ich habe wenig Zeit mich darum zu kümmern. Hobbyautor halt.


    Du bist auf den richtigen Weg, nur Mut und fang einfach an... ;)

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Hallo @wickie,


    die anderen haben dir ja schon eine Menge guter Tipps gegeben.
    Ich bin gerade selber dabei, meine aller erste Geschichte zu schreiben. Bei mir fing es auch mit einer Idee an und einem einzigen Charakter, meiner Heldin. Ich habe nur grob einen Plan gemacht, wo die reise hin gehen soll.
    Mir wurde dann auch geraten ruhig einfach mal anzufangen. Ich schreib dann so drauf los und mit jeden neuem Abschnitt kam ein weitere Charakter hinzu und eine neue Idee, die ich mit einarbeiten werde oder auch schon habe.
    Meine Geschichte hat sich gerade schon total verselbstständig und ich muss jetzt zwar nochmal über meinen Plot gehen und ihn verändern, da die erste Idee so viel weiter entwickelt wurde, aber es macht auch Spaß zu sehen wie die Geschichte immer mehr wächst.
    Du hast eine grobe Idee? Dann einfach los und schreiben. Zeig uns was du hast und wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.
    Mir wurde hier auch sehr geholfen, selbst wenn ich in sehr großen Abständen poste, weil das mit der Zeit mit zwei kleinen Kindern so eine Sache ist, wird mir geholfen.
    Also ran an die Tasten und los geschrieben :rolleyes:



    LG Sora

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Vielen Dank für eure Antworten, die machen an mir schon mal Mut.
    Ich muss mich hier auch gleich mal entschuldigen, ich wusste ja das ich etwas wichtiges in meinem Post vergessen habe. ||


    Es handelt sich hier nicht um meine Erste Geschichte, ich habe schon eine Kurzgeschichte, die gerade in der endfase ist. Mein Bruder hat mir aber schon einen Floh ins Ohr gesetzt, ich kann jetzt keinen Rückzieher machen. :D


    @Drachenlady2001
    Leider gibt es noch keine Personen oder so etwas, noch nicht einmal eine Stadt, ich weiß ja nicht wo ich anfangen soll. Höchstens 1 oder 2 Textfragmente sind vorhanden.
    Namensgeneratoren habe ich schon bedient, da kommt aber meistens nichts vernünftiges raus.
    Welches Zeitalter und so habe ich schon, dass habe ich leider vergessen zu erwähnen. Sorry
    Zeit ist relativ, meine Kurzgeschichte dauert jetzt auch schon fast das ganze Jahr.


    @Rainbow
    Das niemand eine fertige Geschichte hat mit der er arbeitet ist mir schon klar, aber die meisten haben shon eine Vorstellung wohin sie ihre Geschichte treiben wollen. Meistens haben sie schon Charaktere bei denen sie sich bedienen könen. Die haben sicher schon eine grbe übersicht über die Zeitlinie. Ich habe ja noch keine Charaktere wo 8ch mich bedienen kann, ich habe ja noch nicht einmal eine Vorstellung davon, wie viele Haupt Charaktere es werden sollen.
    Ich muss jetzt nicht alles vom Anfang an Wissen, aber gerade hier habe ich das Gefühl das ich mich im Kreis drehe. Und keine Sorge wegen etwaiger Rückschläge, die bin ich gewohnt.


    @Rael
    Das ist auch etwas mager für den Anfang, wenn man nur den "schwarzen Ritter" hat. 8o
    Bei mir kommt ja noch das Problem dazu, das ich keine Fantasy habe.


    @Sora
    Ich habe ja keinen Plan wo die Reise hingehen soll, das ist ja auch ein Problem für mich. Außerdem kann ich nicht einfach darauf los Schreiben, da ich ja noch keine zeitliche Linie habe. Für jemanden der Fantasielos ist, ist das ohne Strucktur sehr schwierig. Aber niemand hat behauptet, dass es einfach wird. :P


    Zur Geschichte: "Kampf um die Krone" (arbeitstitel)

  • Es handelt sich hier nicht um meine Erste Geschichte, ich habe schon eine Kurzgeschichte, die gerade in der endfase ist.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man Kurzgeschichten mit Novellen oder einem ganzen Roman vergleichen sollte. Die Anforderungen gehen in meinen Augen in verschiedene Richtungen. Zudem ist der Inhalt einer Kurzgeschichte viel, viel komprimierter und linearer. Heißt, man hat selten den Raum, um Charaktertiefe oder Handlungen zu entwickeln, die ein Roman verlangt. Es gibt genug Schreiber, die in Sachen Kurzgeschichten absolut bombe sind, an Romanen dann aber scheitern - und vice versa. Sicher lassen sich manche Erfahrungen mit dem einen auf das andere anwenden, aber meiner Meinung nach fängt man trotzdem mehr oder weniger bei Null an.


    Meine 2 Cents dazu.


    Außer, du meinst mit "Kurzgeschichte" eine "kurze Geschichte", also eine Novelle ^^ Dann... joah xD

  • Jupp, bei null bin ich gerade angekommen, auch wenn ich mir schon ein paar Gedanken zu dem einen oder anderen Volk gemacht habe, vergleichbar ist es in keinster Weise.


    Was ich brauche ist ein Konstruktives Brainstorming, um auf Ideen für meine Geschichte zu komen. Auch Ideen zu dem Land oder Charktere kann ich gut gebrauchen, mein Bruder ist da leider keine Hilfe. Für die Kurzgeschichte hatte ich ja schon etwas vorgelegt bekommen, ich habe es nur erweitert, umgeschrieben, verbessert, auf 4 Seiten ausgeschmückt und so weiter. Für die jetzige Geschichte habe ich keine wirkliche Vorlage und muss mich daher erst einmal langsam rantasten. Ausschmücken ist für mich kein Problem, etwas aus 0 erschaffen leider schon.

  • Hallo@wickie


    Ich hab's so das Gefühl, Du stellst Dein eigenes Licht unter den Scheffel. Kein Mensch erwartet von Dir eine schon im Vorfeld komplette Story, die man dann nur noch aufschreibt. Das funktioniert nicht - zumindest nicht bei mir. Wichtig finde ich vielmehr, daß man einfach mal mit dem Schreiben anfängt. Wie es so schön heisst: "Der Weg ist das Ziel". (Konfuzius)


    Falls Du damit nichts anzufangen weißt, einer der ganz grossen Schriftsteller hat's etwas plastischer formuliert:


    "Die Straße gleitet fort und fort,
    Weg von der Tür wo sie begann,
    Weit überland, von Ort zu Ort,
    Ich folge ihr, so gut ich kann.
    Ihr lauf ich raschen Fußes nach,
    Bis sie sich groß und breit verflicht
    Mit Weg und Wagnis tausendfach.
    Und wohin dann? Ich weiß es nicht."


    Einfach anfangen. Keine Idee ist so klein, daß sie nicht wachsen kann. Ausserdem hast Du Dir die Antwort auf Dein "Problem" schon selbst gegeben:


    Mir St durchaus auch bewusst, dass man so eine Geschichte nicht einfach so nebenbei schreibt, so eine Geschicht dauert und muss sich selbst entwickeln. Erzwingen kann man sie nicht

    Ne, richtig: Erzwingen geht nicht - aber anfangen muß man schon mal damit, sonst wird gar nix draus...
    Also gib' einfach Gas - das wird schon! :thumbup:

  • Das sagt sich so einfach, aber einfach ist da gar nichts, zumindest nicht für mich.
    Genau das ist mein Problem, ohne Ideen kann ich nirgends was Anfangen, ich wüsste ja nicht einmal wo ich da ansetzen soll


    Lieber @wickie
    Jetzt reiss dich mal zusammen.
    Niemand zwingt dich ein Autor zu sein. Oder?


    Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder du entscheidest dich dazu, zu Schreiben oder du lässt es. Wenn du denkst, dass du keine Fantasie hast und keine Geschichte, keine Idee und sonst auch nichts, dann gibt es auch nichts aufzuschreiben. Wir müssen dann nichts diskutieren und keiner kann dir helfen. Verzeih, wenn meine Worte etwas hart rüberkommen. Aber du musst halt wirklich anfangen, sonst wird es nichts.
    Die Frage ist doch: Warum möchtest du eine Geschichte schreiben? Möchtest du etwas bestimmtes erzählen? Oder suchst du nach einem coolen Hobby? Das musst du entscheiden!


    Also, mach mal den Rücken grade und nehm dir Stift und DinA4 Block in die Hand. Einfach mal drauf loss. Kein Druck erstmal. Nur für dich! Das Abenteuer, dass du immer schon einmal erleben wolltest. Deine feuchten Träume! Elben, Orks und Könige. Vampire, Drachen und Magier. Das Mädchen aus der Schule, dass du immer wolltest und dich nie angesehen hat. Hier kannst du ihr den Hof machen. Es ist deine Show!
    Wenn du Probleme hast dir eine "Welt" vorzustellen, dann nimm dir ein paar "Conan" Romane und siedle deine Geschichte dort an. Dann sparst du dir das Worldbuilding. Die ganze Sache soll ja erstmal Spass machen und dich nicht in Stress versetzen.

    Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.


    Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz

  • ... oder Du beginnst mit dem, was Du kannst (oder behauptest zu können): Ausschmücken.


    Beginne mit einem Wort, einem Gedanken und schmücke ihn aus. Wenn Du einigermaßen der Logik folgst, kommt eines zum anderen.


    Du hast bereits viele Worte in Deinem "groben Geschichten-Abriß". Beginne mit einem.


    Erzähl mir doch zum Beispiel etwas über....


    - Den Kronensplitter, der als erstes gefunden wird. Wie groß ist er? Welches Material ist es? Kann man ihn als das erkennen, was er ist? Wirkt er "nur" ungewöhnlich oder auch wertvoll...?
    - daraus ergibt sich: WO wurde er gefunden? War er versteckt wie ein Schatz oder eher unbeachtet liegengelassen und eingestaubt? Ist der Ort noch bewohnt oder ist es eine Ruine, ein Gräberfeld, eine Wüstenei?
    - daraus ergibt sich: Wer fand ihn? Was für eine Art Mensch würde sich an so einen Ort begeben, wie Du ihn oben beschrieben hast? Jemand, der Zuflucht sucht? Oder ein Dieb? Der "neue Besitzer" einer alten Hütte (oder what ever)?
    - Wie muss ein Mensch sein, der "dorthin" geht und auch einen Blick für solche Dinge wie den Splitter hat? Neugierig? Ängstlich? Täppisch (er reißt sich die Fußsohle am Splitter auf, vielleicht)?
    - Wenn dieser Mensch "so" ist... wie reagiert er auf den Splitter? Verächtlich? Neugierig? Achtlos?
    ... und so weiter und so weiter...


    Deine Geschichte ist doch schon da (mir gefällt der grobe Plott durchaus). Tu, was Du kannst: Schmücke es aus!


    EDIT


    Zitat von Cory

    Erzähl mir doch

    meint nicht, dass Du es MIR erzählen sollst. Nimm einen Stift (oder die Tastateuse) und erzähl es dem Schreibgrund!

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • @Drachenlady2001
    Danke für den Link, den werde ich mir heute mal anschauen.


    @Sensenbach
    Ich möchte doch kein Autor werden, das habe ich nirgends behauptet. Ich wollte nur diese Geschichte schreiben, da ich mich vom Plot mitreißen lassen habe. Den habe ich auch schon oben geschrieben, aber das scheinst du übersehen zu haben. Es existiert ja schon ein grober überblick von der Geschichte, aber einfach mich angehen mit so unnötigen Standard Floskeln "Fang einmal an", da ist niemanden geholfen. Bei solchen Aussagen, hätte man sich das Komentar auch sparen können. So eine Ausage wird nirgend funktionieren. Egal ob es ums Schreiben geht oder um was anderes.
    Anhand deines 2. Absatzes erkenne ich auch, das du meine Geschichte die ich oben gepostet habe auch nicht gelesen hast. Ich bitte es zu entschuldigen wenn mein Text jetzt etwas agressiv rüberkommt, aber ich bin in dieses Forum gekommen weil ich Hilfe benötige und nicht damit ich mich von der Seite anpöbeln lassen will. Wenn ich einfach so drauf los schreiben könnte, hätte ich mich hier gar nicht anmelden brauchen.


    Es handelt sich schließlich um mein erstes Buch, da müsste man mir die dummen Fragen die ich stelle auch nachsehen. Sie dir @Cory Thain an, sie ist wahrscheinlich die einzige die mich verstanden hat und mir auch mit Konstruktiven Vorschlägen geholfen hat. Das ist etwas was man als Hilfe verstehen kann und nicht eine so dahergeredete binsenweisheit wie "Fang einmal an".


    Ich bin dir jetzt wegen deinen Worten nicht böse, aber wenn ich nach Hilfe Frage und extra auch noch anmerken, dass ich hier etwas wie ein Konstruktives Brainstorming brauche, erwarte ich etwas anderes als so etwas was du geschrieben hast.


    @Cory Thain
    Vielen, vielen Dank für deine tolle Hilfe, deine Ansätze helfen mir schon sehr.
    Ja, der grobe Plot hat mir auch sehr gefallen, der hat mich gleich vom Anfang an mitgerissen. Da dachte ich mir "cool, daraus lässt sich doch was machen" und so bin ich hier gelandet. Warum jetzt aber die Vorgeschichte besser ausgearbeitet ist als die Hauptgeschichte kann 8ch mir jetzt auch nicht erklären. Wie schon gesagt ein Paar Textfragmente / Absätze habe 8ch ja eh auch schon, aber die sind ja noch ohne jeden Zusammenhang. Ich werde versuchen, deine Vorschläge so umzusetzen. Mal schauen was daraus wird.


    Für den Rest der hier mitliest, ich bin für Vorschläge und Ideen immer dankbar. Vor allem brauche ich noch ein anderes Wort für Kaiser, dass gefällt mir gar nicht.

  • @Rael
    Das ist auch etwas mager für den Anfang, wenn man nur den "schwarzen Ritter" hat.

    Nein, gar nicht, liebe Wickie. Ein einziger Charakter, den du absolut toll findest, kann dir den Anstoss zu allem anderen liefern, was du dann auch noch für eine Geschichte brauchst. Bei mir war es bei meiner ersten Geschichte auch so. Ich hatte am Anfang nur einen Charakter, ich wollte eine Person erfinden, die stark ist und sich alles traut, was ich nie selber wagen würde. Sich für diese Person entsprechende Situationen auszudenken, in denen sie ihre Stärke und ihren Mut zeigen kann, hat mir extrem viel Spass gemacht. In der Geschichte sollten Prinzessinnen und Hexen vorkommen - tadaa, da hatte ich schon die nächsten Elemente. Sie sollte sich in jemanden verlieben - tadaa, also habe ich ihr einen hingestellt. Das wiederum war viel schwieriger, als es sich anhört, denn dann musste ich mir ja überlegen, was für ein Typ meiner Heldin wohl gefallen würde und wie er sie beeindrucken soll... wie gesagt, du musst für etwas brennen und aus dem entwickelt sich dann alles andere. Das muss nicht unbedingt ein Charakter sein, es kann auch ein Ort sein oder etwas anderes. Es muss nichts Grosses, nichts Ausgefeiltes sein, aber es muss dich begeistern. Sonst wirst du nie die Energie aufbringen, daraus wirklich eine ganze Geschichte zu entwerfen.
    Übrigens kenne ich deine Situation noch sehr genau aus meinen Anfängen. Ich habe damals manchmal stundenlang, sogar tagelang, wochenlang, vor einem leeren Blatt gesessen, hatte im Kopf nur Gewusel und war verzweifelt, warum mir einfach nichts zum Schreiben einfällt, obwohl ich doch unbedingt etwas schreiben wollte. Hab etwas Geduld, irgendwann durchbrichst du diese Blockade.

  • Hi @wickie ^^


    Hab ich das jetzt richtig verstanden, du hast also eine Art Grundplot? :hmm:


    Ich hab bei meiner Geschichte zum Beispiel nur den Anfang und das Ende im Kopf gehabt und drei Charaktere grob. Bei mir haben sich alle anderen Charaktere und die komplette Handlung zwischendrin erst beim Schreiben entwickelt.
    Also Theoretisch kannst du schon mit nur einem Charakter beginnen und mit dem dann alle weiteren "kennenlernen" :D
    Ist aber auch so eine Sache, ob einem das liegt. Ich bin kein Planungs-Mensch, ich stürz mich da eher rein und recherchiere mittendrin dann, was ich brauche und die vielen netten Leute im Forum haben mir dann immer mitgeteilt, wenn ich mich wo verrannt habe.
    Man kann am PC ja zum Glück alles ausbessern, ergänzen oder wieder rauslöschen ^^


    LG Kij

  • @Kirisha
    Naja ... Schwarzer Ritter ... Prinzessin ... Hexen ... Sie verliebt sich ... vielleicht geht das ja noch, aber bei diesen Gedanken, habe ich keine Geschichte und das würde mir Kopfzerbrechen machen. :D


    @kijkou
    Jupp, leider ist dieser nicht ausgereift, mein Bruder hat mir den floh ins Ohr gesetzt und mich dann einfach stehen lassen. Der Grundplot ist in meinem ersten Post hier drinnen. Da er aber nich durchdacht ist, habe ich damit so meine Probleme, ich habe schließlich noch keine Erfahrung mit so etwas. :ugly:
    Außerdem fehlen mir ja die Charaktere. Also, es existiert ja noch niemand der irgendwo irgendwen kennen lernen könnte. In den Textfragmenten die ich dazu mal geschrieben habe steht so etwas wie:
    1 sagte "Blubb".
    "Blubbediblbb" erwiderte 2.

  • @wickie


    Ich versuche es mal mit einer anderen Hilfe Stellung, die deine Fantasy vielleicht anregt.
    (Diese Übung kommt von einem Phychologen und ist für Wahrnehmung gedacht gewesen, aber genau die hat mich schon oft insperiert.)
    Vielleicht hilft es ja: ein Versuch kann nicht schaden.


    Es geht darum seine Gedanken fließen zu lassen und einfach mal für 1-5 min sich auf seine Umgebung mit geschlossenden Augen zu konzetieren. Setzt dich ganz gemütlich mal auf einen Stuhl und schließe deine Augen. Was hörst du? wie fühlt sich der Stuhl an? ect. Was ist in der Ferne zu Hören was in der nähe? Atme mal ein paar mal tief und ruhig ein und aus. Lass die Gedanken wie ein Fluss an dir vorbei ziehen. Es können gedanken an die Arbeit sein, an Familären Dingen, was man noch so zu tun hat. Schau sie dir einen Moment an, halte sie aber nicht fest. Wenn du bemerkst, es kommt ein Gedanke immer wieder, dann bist du an dem Punkt in dem du jetzt etwas kontrollierter vorgehen darfst.
    Ist es ein gedanke aus dem Alltag, der dich einfach zu sehr beschäftigt, dann sage ihm, Danke das du da bist, aber ich möchte mich grade Jetzt nicht mit dir beschäftigen. Verspeche ihn aber das du dich darum kümmern wirst.
    Dann versuche deine Gedanken fließen zu lassen. Und versuch an dinge zu denken die dich interessieren. Aus einen Hobby vielleicht, oder was aus der Natur, eine Wiese die du entdecken willst. Und warte ab, was dann passiert.


    Es funktioniert nicht immer auf anhieb und man sollte sich dafür zu einem Zeit nehmen und gedult. In unserem Alltag ist es unheimlich schwer alle Alltäglichkeiten abzuschüttel und in unsere Fantasywelten abzutauchen. Doch mit ein wenig Übung kann dieses hier eine schöne Möglichkeit sein, sich seiner Fantasy bewusst werden. Ich mache diese übung selbst mit offenen Augen beim Spazieren gehen durch einen Wald oder durch die Stadt. Mir ist es sogar dann schon vorgekommen, das ich Menschen begegnet bin und ich alleine nur von diesem einen Augenblick einen neuen Charakter für eine Geschichte hatte.

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Hey an alle. Auch wenn mir hier eh keiner helfen will, riskiere ich es trotzdem noch eine Frage zu stellen.


    Meine Frage bezieht sich darauf, wie ihr eigentlich Fremdwörter findet die ihr einbauen wollt? Ich habe jetzt vermehrt festgestellt, wenn ich etwas schreiben will fehlen mir da die richtigen Worte. So wie ich oben schon öfter nachgefragt habe, dass ich ja ein anderes Wort für den Großkönig / Kaiser suche. Ich habe jetzt nach langem suchen das Wort Magnus gefunden, bin aber noch nicht ganz zufrieden. Für die Fraktionen oder wie man sie benennen will, bekomme ich auch nur Bullshit bei Google angezeigt und ihr könnt euch nicht vorstellen wie Freunde reagierten als ich ein bestimmtes Wort gesucht habe um ein Material zu beschreiben, das seine Farbe ändern, je nachdem wie das Licht einfällt. :(


    Fals sich doch noch jemand Erbarmen kann mir ein paar Ideen zukommen zu lassen, wäre ich sehr dankbar dafür.


    In der Zwischenzeit habe ich halt versucht die tollen Tips von Cory Thain umzusetzen. Da hätte ich auch gerne ein Feedback.


    Beschreibung der Krone:


    In die Richtung wird die Geschichte Wahrscheinlich gehen:

  • Auch wenn mir hier eh keiner helfen will, riskiere ich es trotzdem noch eine Frage zu stellen.

    Kleiner Hinweis: seine Frage so einzuleiten führt vermutlich nicht zu Enthusiasmus bei dem, der eventuell antworten würde und ist außerdem ein ziemlicher Tritt in den Allerwertesten derjenigen, die sich bereits die Mühe gemacht haben, dir in diesem Thread zu helfen (und das z.T. sehr ausführlich und geduldig) ;)


    Was Synonyme angeht, so ist mir in fast allen Lebenslagen Woxikon eine große Hilfe. Ich würde mich nicht zu sehr in exotischen Worten ergehen, die u.U. gar nicht in deine Welt passen, sondern eher allgemein bleiben. Als Synonym für "Kaiser/Großkönig" geht z.B. "Regent" - da kann man immer etwas Abwechslung reinbringen, wenn man diese Wörter durchtauscht.


    Und noch was zu "fang einfach mal an": Schreiben ist eine Fertigkeit, die nur durch Übung erlernt und perfektioniert werden kann. Genauso verhält es sich mit dem Schreiben von Geschichten. Wenn du einen Handstand können willst, wirst du auch nicht darum herumkommen, einfach mal anzufangen und zu versuchen, dich auf die Hände zu stellen - alles rumüberlegen, wie der Handstand am besten gelingen könnte, bringt dich leider nicht besonders weit. Also Schwung holen, Hände auf den Boden, Beine in die Luft und gucken, ob man stehen bleibt - fällt man um (und das wird dir beim ersten Mal garantiert passieren), muss man irgendwas ändern. Mir scheint (wie schon vielen meiner Vorredner), dass du erst mal die ganze Theorie durchkauen willst in der Hoffnung, dass dir der Handstand gleich im ersten Durchlauf gelingt...