Die Magier von Catrellak - Die Wiederkehr des schwarzen Hengstes - 2.0

    • Offizieller Beitrag

    Ein Stechen, ein Ziehen. Ein Klirren, ein Scheppern.

    So, wie ich den ersten Teil finde weißt du ja schon :D

    Deswegen nur was zum zweiten Teil.
    Ich finde den ersten Teil des zweiten Teils (klingt komisch, ist aber so xD) auch sehr gut geschrieben. Das hat alles schön gepasst, ich hatte die bewegten Bilder gut vor Augen. Nachher kommt halt mehr erklärung in den Text. Ist nix schlimmes, muss ja auch sein, aber meine Bilder verschwanden. Dennoch gefällt mir die Gesamtatmo in diesem Part recht gut und die Infos die du dann im zweiten Teil des zweiten Teils verbaust, sind auch gut untergebracht. Zumal der, dass dies nicht die erste schlechte Nacht ist, fand ich gut eingewoben.

    Ich hab nur eine Sache nicht verstanden. Wo missversteht ihn Gabrielle? Ich hatte da auf was gewartet, aber irgendwie kam nichts. Kann aber auch sein, dass ich es einfach nicht verstanden habe ^^,

  • Hallo 👋


    Ich hab jetzt die ltzten beidsen Teile mit Sira und Rüstan aufgeholt. So wie ich mein Timing kenne, wolltest du grad bestimmt einen neuen Teil raushauen und ich komme wie immer zu spät :doofy:


    Sie alle teilten die gleiche Bestimmung - heimatlos und ohne Familie.

    Der Teil nach dem Bindestrich kommt mir unvollständig vor? Fehlt da nicht sowas wie " - sie waren heimatlos und ohen Familie"? Anderenfalls fehlt imho der Bezug zwischen beiden Satzfragmenten.


    Das taten sie alles, während sich eine Meute hungriger Krieger über das Essensangebot hermachte, welches genauso Abwechslung bot wie ihre Kleiderwahl: gar keine.

    Hehe, die Beschreibung gefällt mir :D


    Wie er mit überkreuzten an der Wand lehnte, sah er nicht groß aus.

    Mit überkreuzten Armen?


    und das speckige Kinn schien den Hals aufzufressen.

    Error 404 - Neck Not Found


    „Und bitte“, sagte er, sich die Nasenwurzel reibend, „versucht, Streitigkeiten mit der Stadtwache zu vermeiden. Wir sind hier, um zu helfen, nicht, um noch mehr Probleme zu bereiten.“

    Wenn ich mich an die alte Version der Geschichte zurückerinnere ... dieser Wunsch wird ihm 100%ig erfüllt, kein Zweifel :fie:


    und versenkte seinen dunkelbraunen Haarschopf in das kalte Wasser in der bereitgestellten Schüssel.

    Bei dem Satz habe ich den Eindruck dass du ihn dir holpriger gemacht hast, als er sein muss. "... und versenkte seinen dunkelbraunen Haarschopf im kalten Wasser einer bereitgestellten Schüssel." Nur ein Vorschlag.


    Bei Rüstans Traum am Anfang habe ich erst nicht wirklich kapiert was los ist xD Erst als der Kinderkörper erwähnt wurde, hat hat mein Gehirn sich wieder einklinken können. Was das angeht weiß ich übrigens noch nicht was ich darüber denken soll, was aber nicht an deinem Text liegt oder so. Ich bin nur eine ziemlich herzlose Schlampe und hab keine wirkliche Ahnung, was eine adäquate Gefühlsregung für diese Situation wäre?


    „Sollen ... sollen wir das sauber machen?“, fragte Gabrielle.

    Wein auf einem hellen Teppich? Good luck with that!

    Aber vlt kennt Gabrielle ja den Trick mit dem Backpullver und dem Essig.

  • Rüstans Traum ist wirklich genial geschrieben! Hut ab:hi1: . Im Prinzip haben die anderen Leser es schon treffend beschrieben: tolle Atmosphäre, gruselige Handlung, super Formulierungen, schöne Details.

    Gerade weil der Abschnitt so gut war, bin ich im o.g. Teil etwas durcheinander gekommen, welcher Rüstan jeweils mit "er" gemeint ist. Chaos Rising hatte schon eine Stelle angemerkt. Ich hatte an mindestens einer weiteren Stelle in diesem Abschnitt ein ähnliches

    Problem. Aber ob das an mir oder dem Abschnitt liegt weiß ich nicht. Ich glaube mit etwas Nachdenken kommt man schon darauf, wer jeweils gemeint ist, aber vielleicht könnte man den Lesefluss etwas verbessern, wenn man es deutlicher macht.


    Der zweite Abschnitt gefällt mir auch sehr gut, weil du hier wirklich viel Wert auf Details legst. Es macht den Eindruck, als ob du schon ziemlich an diesem Part gefeilt hast.

    aus seinem gepolsterten Sessel gefallen

    Man kann sich darüber streiten, wie gut Polstermöbel in so ein mittelalterliches Setting passen. Aber da ich es nicht vollständig kenne, kann ich es auch nicht beurteilen. Daher nur eine Anregung, es sich mal durch den Kopf gehen zu lassen.

    Als er sein Haupt wieder hob, war ihm bereits das Atmen schwergefallen.

    Meinst du vielleicht sowas wie: Als er sein Haupt wieder hob, schrien seine Lungen bereits nach Luft o.ä.? Unter Wasser hat er ja gar nicht geatmet, daher fiel's ihm auch nicht schwer :pardon:

    Rüstan verabscheute sich dafür, dass er dem Mädchen kein besseres Arbeitsumfeld bieten konnte.

    Während er nach Worten suchte, die Talla beruhigen konnten

    Es fällt auf (ohne das werten zu wollen), dass sich Rüstan erstaunlich viele Gedanken um Talla macht. Mehr Gedanken vielleicht, als man bei einer derartigen Beziehung (zumindest wie sie hier erscheint) erwarten würde...

  • Hey Lady,


    dann will ich mich auch noch mal zu Wort melden. :)Ich packe meine Anmerkungen mal in den Spoiler:



    LG,

    Rainbow

  • Nun muss ich mich auch mal zu dem neuen Text melden.

    Hab es bis jetzt nicht getan, weil er mir extrem gut gefallen hat. Weiß gar nicht, was ich da anmerken soll (ich beziehe mich auf Kapitel 2 Rüstan). Du führst ihn da sehr gekonnt ein und er ist mir sofort absolut sympathisch. Gleichzeitig ist er voller Geheimnisse und darum interessant.

    Toll gemacht!

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin *

  • @LadyK

    Hallo

    Deine erste Version hatte ich damals noch als Außenstehender gelesen und fand sie schon gut.

    Zu der neuen Version kann ich eigentlich nicht viel sagen, denn das haben die anderen schon gemacht und dem kann ich mich nur anschließen. Top

    Der Prolog ist dir super gelungen und wirf jede Menge fragen auf. Ich liebe ihn.

    Zu Kapitel 1, ja da muss ich den anderen Recht geben, er ist ein bisschen flach, fürs Militär. So nach dem Motto: wennst fertig bist mit Futtern, drehste mal ne Runde um den Brunnen. Hmm....

    Die Vorstellung der beiden hat mir aber gut gefallen. Sind mir sympathisch.

    Kapitel 2 Rüstan und der Traum. Wow, war verwirrt, irritiert und bin begeistert. Genauso sind SCHE....-Träume einfach.

    Bitte weiter so. :nummer1:

  • Hey Leute :)

    Entschuldigungen für den späten Post spare ich mir, das glaub mir jetzt eh keiner mehr :rofl: Aber gut! Ich starte mal mit einer Flut an Zitaten:



    Ich mach dann erst einmal weiter :)



    Kapitel 2 - Rüstan (Teil 2/2)


    Erst als er den Flur entlangging, bemerkte er, wie hell es geworden war. Er musste die ganze Nacht in seinem Sessel verbracht haben.

    Ohne weiter über seine Angewohnheit nachzudenken, öffnete er die Tür und betrat den wenig möblierten Raum. Der meiste Platz des Zimmers wurde von dem massiven Bett eingenommen, auf dem weiche Decken, Felle und gemütliche Kissen lagen. Trotzdem hatte er seit Langem nicht mehr darin geschlafen. Talla sorgte dafür, dass alles sauber blieb. Grelles Sonnenlicht fiel durch das große Fenster auf den mannshohen Schrank, der gegenüber vom Bett stand.

    Es würde keinen Sinn mehr machen, sich wieder schlafen zu legen.

    Mit einem Seufzen setzte er sich auf die Bettkante. Die Unruhe in seinem Körper spürte er nach wie vor. Sein Herz raste und seine zitternden Hände verrieten seine Anspannung.

    Lange dachte er, wie so oft in letzter Zeit, noch über seinen Traum nach. Doch egal, wie er sich anstrengte, er konnte sich die Ursache dessen nicht erklären. Immer wieder tauchten die grauenvollen Bilder vor seinem inneren Auge auf. Sobald er die Lider schloss, sah er das tote Kind, als würde es nicht wollen, dass er Ruhe fand.

    Irgendwann war er der dunklen Bilder überdrüssig und angelte aus einer Schublade eine kleine Schatulle hervor, in der er eine Sammlung aus selbst angerührten Tinkturen, Salben und Medikamenten aufbewahrte. Lange musste er nicht überlegen. Schnell trank er die bitter schmeckende Flüssigkeit aus.

    Das leere Gefäß stellte er auf den Nachtschrank und verstaute die Schachtel wieder in der Lade.

    Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis die Wirkung einsetzte und sich in seinem Inneren eine wohlige Entspannung ausbreitete. Er starrte auf seine Hände hinab, die zwar verschwitzt, aber immerhin ruhig auf seinen Oberschenkeln lagen.

    Als er aufstand, war der Schwindel bereits verflogen.

    Mit wenigen Handgriffen holte er sich ein sauberes Hemd, eine Hose und eine Robe aus dem Schrank. Im Vorbeigehen hob er seine Stiefel vom Boden auf.

    Als er sich auf dem Weg in den Waschraum machte, blieb er kurz in der Tür zu seiner Bibliothek stehen. Dort waren beide Frauen damit beschäftigt, Ordnung in den von ihm verursachten Müll zu bringen. Während sie den Weinfleck aus dem Teppich rieben, bemerkten sie ihn nicht.

    „Gabrielle“, sagte er ruhig. „Sag bitte dem Kutscher Bescheid, dass er sich bereit machen soll.“

    Seine Haushälterin und auch Talla hatten die Köpfe gehoben. Gabrielle war aufgestanden, während er seine Bitte aussprach. „Natürlich“, meinte sie. Mit schnellen Schritten ging die Ältere mit dem Lappen in der Hand an ihm vorbei und hastete die Treppe hinunter.

    Während Talla weiter schrubbte, kehrte er in den Waschraum zurück. Außer dem Tisch mit der Wasserschüssel beherbergte der Raum noch eine Ablage mit Seifen und frischen Tüchern. Außerdem befand sich an einer Seite die zinnerne Wanne.

    Er wusch sich und wechselte die Kleidung. Der schwarze Stoff seiner Robe schmiegte sich an seinen Körper. Mit einer gewohnten Bewegung zog er den Gürtel zu und schlüpfte in die Stiefel. Mit den Fingern zupfte er seine Haare zurecht und verließ den Raum.

    Er vermied es, einen weiteren Blick in die Bibliothek zu werfen, sondern stieg sogleich die Treppe ins Untergeschoss hinab.

    Der Eingangsbereich war recht klein, aber einladend. Die frischen Blumen auf dem Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, versprühten einen angenehmen Duft. Die Bilder an der Wand zeigten unzählige Landschaften aus ganz Armakan. Der weiche Teppich unter seinen Füßen dämpfte jeden seiner Schritte und die schweren Vorhänge vor den Fenstern waren sorgsam mit Schnüren zusammengerafft worden.

    Da er keinen Hunger verspürte, sparte er sich den Gang in den Speiseraum und trat gleich hinaus ins Freie.

    Der Sommer hatte Einzug in Catrellak gehalten und die warme Luft stand buchstäblich zwischen den Häusern des Magierviertels.

    Er überwand die drei Stufen und überquerte den gepflasterten Weg. Die Gemäuer der Bauwerke glichen einander wie Zwillinge und einzig sein eigener, spärlich bepflanzter Vorhof sorgte dafür, dass er sein Wohnhaus überhaupt von denen der Anderen unterscheiden konnte.

    Gabrielle, die eben mit dem Kutscher gesprochen hatte, öffnete die schmiedeeiserne Pforte und neigte höflich den Kopf.

    Während sie darauf wartete, dass er einstieg, richtete er sein Wort an den Kutscher. „Zum Penta-Anwesen“, wies er an und setzte sich auf die gepolsterte Bank.

    Rüstan besaß die Angewohnheit, stets in den frühen Morgenstunden sein Haus zu verlassen.

    „Sehr wohl!“, kam es von dem älteren Mann, der sogleich den Verschlag schloss und auf den Bock stieg. Wenig später setzte das Gefährt sich in Bewegung und während es über die unebenen Kopfsteinpflaster fuhr, warf Rüstan einen Blick nach draußen.

    Das Magierviertel war ruhig, vereinzelt gingen Bedienstete über die Wege. Doch nirgends sah man einen schwarzen Robenträger. Sie alle befanden sich in der Akademie und nur selten hielt sich einer von ihnen außerhalb der schützenden Steinmauer auf, die das Gebiet der Magier von dem der restlichen Bevölkerung abtrennte.

    Zum Schutz, dachte Rüstan missmutig. Lächerlich. Alles nur, damit die Menschen draußen bleiben.

    Er verspürte das Bedürfnis, den Kopf gegen die Wand zu lehnen, doch das ständige Holpern machte eine gemütliche Fahrt unmöglich. Nachdenklich starrte er seine Hände an und spürte, wie die Erinnerungen an seinen Albtraum hochkrochen.

    Sie häuften sich in letzter Zeit. Immer anders waren sie, aber dennoch auf unbestimmte Weise gleich.

    Vielleicht sollte er der Sache doch näher auf den Grund gehen.

    Noch ehe er den Gedanken gesponnen hatte, schüttelte er ihn wieder ab. Es waren nur Träume und sie hatten keinerlei Bedeutung.

    Plötzlich hielt die Karosse und er öffnete die Luke zum Kutscher. „Was ist los?“, wollte Rüstan wissen.

    „Es gibt ein Gedränge“, meinte der Alte. „Die Menschen lassen mich nicht durch.“

    Stirnrunzelnd beugte Rüstan sich zur rechten Seite und schob den kleinen Vorhang beiseite, um durch das Fenster spähen zu können.

    Die Worte des Kutschers bestätigten sich, denn eine ganze Traube Männer wie Frauen und Kinder drängten sich dicht aneinander. Doch der Grund, warum sie das taten, blieb ihm verborgen.

    Er schloss die Augen. Mit wenig Anstrengung ließ er seine Magie ausströmen und über den Marktplatz gleiten. Ein vertrautes Gefühl durchströmte ihn, als sich ihm die verschiedensten Eindrücke offenbarten und als er mitten im Zentrum des größten Aufruhrs saß, konnte er es sehen.

    Mit einem einzigen Atemzug holte er seine Energie zurück und öffnete die Lider auf. Entschlossen stieg er aus und wollte auf die Menschenmenge zugehen, als er jemanden aus dem Augenwinkel sah und sogleich in dem Gedränge verschwand.

    Auch wenn er die Gestalt nicht hatte erkennen können, war er sich sicher. Sie war es gewesen.



    Kapitel 2 - Rüstan 1/2

  • Hey Lady,


    ich mag ja die Rüstan-Teile irgendwie immer am liebsten. Keine Ahnung, warum. Irgendwas umgibt ihn, sodass es einfach Spaß macht, ihm zu folgen. :)

    Und nun nähern wir uns also der "Marktplatz-Szene". Ich kann mich noch gut daran erinnern. Bin gespannt, was du draus gemacht hast...


    Hier etwas Kleinkram:



    LG,

    Rainbow

    • Offizieller Beitrag

    Erst als er den Flur entlangging, bemerkte er, wie hell es geworden war. Er musste die ganze Nacht in seinem Sessel verbracht haben.

    Also die Art, wie du hier in diesem Part beschreibst, was Rüstan tut, oder wie es um ihn herum aussieht, wie es sich anfühlt dort zu sein, wo er gerade ist, hast du sehr gut geschrieben. Ich fand die Menge an Informationen genau passend und die Verpackung hat mir auch gut gefallen. :D

    Das war also der Marsch zu einer meiner Lieblingsszenen :D Ich bin gespannt wie es weitergeht. Gibt nur einen Punkt, wo ich nicht weiß ob der so gewollt ist.

    Entschlossen stieg er aus und wollte auf die Menschenmenge zugehen, als er jemanden aus dem Augenwinkel sah und sogleich in dem Gedränge verschwand.

    Wer verschwindet hier im Gedränge? Das wird mir nicht ganz klar. Ich dachte erst Rüstan, dann wiederum passt der folgende Satz für mich nicht so ganz :hmm:

  • Das ist ja wie ein Kinofilm. Ich kann mir alles richtig gut vorstellen.

    Obwohl du da nur seinen Alltag beschreibst, macht es richtig Spaß zu lesen und Rüstan kommt auch sehr sympathisch rüber.

    Toll!


    "Es gibt ein Gedränge"


    ist eigentlich der einzige Satz, der mich etwas gestört hat. Wäre nicht besser zu sagen: "Da ist ein Gedränge"? Das klingt für mich logischer.

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin *

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin zurück :D

    Hierzu kann ich leider nur sagen, dass diese Verwirrung von mir beabsichtigt war

    Das ist an sich 1. cool und 2. natürlich völlig ok :D
    Aber ich möchte anmerken, dass es sich für mich an der Stelle nicht unbedingt so liest, als wäre es Absicht :/ vielleicht könntest du uns da einen kleinen Hinweis geben, dass man das merkt?
    Nur als beispiel: Man könnte beispielsweise explizit erwähnen, dass sich nicht klar ist, welcher der beiden er "ist". (das ist natürlich die Holzhammer Methode, aber nur damit du verstehst, was ich meine xD)

    Also ich hoffe, das meine zukünftigen Kapitel das etwas besser erläutern können. Wenn nicht, lass es mich bitte wissen, dann gehe ich da noch einmal drüber

    Ich werde darauf achten :)

    Erst als er den Flur entlangging, bemerkte er, wie hell es geworden war. Er musste die ganze Nacht in seinem Sessel verbracht haben.

    üff, Nackenschmerzen incoming X(

    Talla sorgte dafür, dass alles sauber blieb.

    Talle sollte vielleicht eher dafür sorgen, dass er in seinem Bett liegt :grinstare: (Bitte den Witz ignorieren, wenn sie zu jung ist xD)

    Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis die Wirkung einsetzte und sich in seinem Inneren eine wohlige Entspannung ausbreitete.

    Soso :D Wir haben also ein kleines Drogenproblem :hmm: Ich meine, das war in der alten Version (soweit ich gelesen habe) beim Gespräch mit der Mutter angedeutet :hmm:
    Bin gespannt, was da noch so auf uns zukommt :D
    Drogensüchtige Magier sind eigentlich nie gut für die Gesundheit xD

    Die Bilder an der Wand zeigten unzählige Landschaften aus ganz Armakan.

    1. Ich mag den Namen des Landes(?) :)

    2. Fände ich es hier cool, ein zwei Details zu erfahren :) So nach dem Motto "von den Hochebenen im Westen bis zum Ballermann im Osten" :D So kannst du sehr dezent auch die Größe des Landes andeuten etc :)

    Die Gemäuer der Bauwerke glichen einander wie Zwillinge und einzig sein eigener, spärlich bepflanzter Vorhof sorgte dafür, dass er sein Wohnhaus überhaupt von denen der Anderen unterscheiden konnte.

    :rofl:

    Sorry, dass ich lache, aber ich musste grade an meine Jugend denken xD
    Vor 10 Jahren etwa sind wir umgezogen, in ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Eingängen. Die sagen natürlich alle gleich aus. Blöderweise hat unser Hausschlüssel auch beim Nachbaraufgang gepasst, sodass ich einmal voll in Gedanken da reinmarschiert und in den 4. Stock gefahren bin. Ich hab es erst bemerkt, als ich dann vor "unserer" Wohnungstür stand, und der Schlüssel dann natülich NICHT gepasst hat :rofl:
    Passiert :D
    Also wenn auf einmal Rüsten bei euch vor der Tür steht ... nicht wundern.

    ie alle befanden sich in der Akademie und nur selten hielt sich einer von ihnen außerhalb der schützenden Steinmauer auf, die das Gebiet der Magier von dem der restlichen Bevölkerung abtrennte.

    Zum Schutz, dachte Rüstan missmutig. Lächerlich. Alles nur, damit die Menschen draußen bleiben.

    das einzige was mir dazu einfällt:

    naja, okay, nicht das einzige :D ich finde es schon interessant, dass die Magier vom Rest der Stadt abgeschlossen sind - zumindest bis man das Tor schließt xD
    die Frage ist, wer da wen vor wem beschützt :hmm: Interessant!


    Insgesamt hat mir der Part gut gefallen - es geschieht ja nicht viel, aber es ist sehr schön und atmosphärisch beschrieben! Weiter so :D

    Man bekommt schon das Gefühl, hinter ihm herzulaufen :)


    So, jetzt bin ich gespannt, was da auf dem Markt los ist. Auch wenn cih schon eine Ahnung habe :rofl:


    achso: Rüstans neues Einführungskapitel finde ich genauso gut wie das alte (an und für sich) aber der Einstieg ein paar Stunden früher gefällt mir sehr gut :thumbsup:


    LG Chaos :chaos:

  • Hey LadyK,

    dein Schreibstil überzeugt mich weiterhin sehr. Entweder kannst du ziemlich gut texten, oder du hast dich schon am ersten Teil ausgetobt - oder beides ^^. Die Schilderung von Setting und Handlung sind jedenfalls sehr (aber nicht zu) detailreich und damit gut vorstellbar. In Rüstans Tagesaulauf sind ein paar Besonderheiten eingebaut (wie z.B. sein Drogenproblem und die Im-Sessel-Schlaf-Angewohnheit), die auf subtile Weise neugierig machen. Am meisten ist man natürlich am Hintergrund seines Traums interessiert. Es gibt nichts wirklich relevantes von meiner Seite anzumerken. Ich hab mich trotzdem bemüht noch was zu finden - das sind dann aber naturgemäß eher Spitzfindigkeiten bzw. weniger eindeutige Dinge (nur als Interpretationshilfe).

  • Hallo,


    ich weiß gerade nicht, ob das bei den vorherigen Teilen auch so war oder ob es mir nur bei diesem so sehr aufgefallen ist, aber ich finde den letzten Teil ein bisschen monoton von der Satzstruktur. Die Sätze haben, mit ein paar Ausnahmen, die gleiche Länge und Metrik. Zum Beispiel hier:

    Er wusch sich und wechselte die Kleidung. Der schwarze Stoff seiner Robe schmiegte sich an seinen Körper. Mit einer gewohnten Bewegung zog er den Gürtel zu und schlüpfte in die Stiefel. Mit den Fingern zupfte er seine Haare zurecht und verließ den Raum.

    Er vermied es, einen weiteren Blick in die Bibliothek zu werfen, sondern stieg sogleich die Treppe ins Untergeschoss hinab.

    Der Eingangsbereich war recht klein, aber einladend. Die frischen Blumen auf dem Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, versprühten einen angenehmen Duft. Die Bilder an der Wand zeigten unzählige Landschaften aus ganz Armakan.

    Es passierte dies und das. Jenes machte eben dieses. Damit tat er sowie als auch. Damit unternahm er dies und das.

    Und so weiter und so fort.

    Hatte deswegen den ganzen Part über den Eindruck, du wolltest erzählen was passiert, es aber nicht beschreiben ^^ Als würde dich deine eigene Handlung ein bisschen langweilen, was sich auf meine Leseerfahrung übertragen hat.


  • Hey!


    Ich habe ja am Wochenende gesagt, dass ich mich vielleicht doch wieder zum Lesen im Forum durchringe und hier bin ich! Run you fools! :P Wie lange ich dranbleiben kann wird sich rausstellen. :dead:


    Also der Prolog ist glaube ich ziemlich identisch mit der Urfassung. So viel habe ich noch im Kopf. Er stellt für mich ein paar offene Fragen in den Raum, wie etwa: Was ist das für eine Zusammenkunft und welchem Zweck dient sie. Wer ist der Sohn, von dem gesprochen wird und warum braucht er Schutz? Auch das der Vater so zwiegespalten wirkt sorgt für Stirnrunzeln. Generell setzt es einen düsteren Ton für die Geschichte. Der Prolog tut also, was ein Prolog tun soll. :thumbsup:


    Bei Kapitel 1 bin ich mir bezüglich der Änderungen nicht mehr sicher. Einiges kommt vertraut vor, bei manchen besteht aber auch einfach die Möglichkeit, dass ich es nicht mehr genau weiß. Irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass die "Krieger" ursprünglich mal hier schon detaillierter erklärt waren, kann das sein? Auf jeden geht mir das hier fast etwas ab und beim überfliegen der Kommentare habe ich gelesen, das es an "militärischen Verhalten" mangelt. Wie gesagt, ich habe irgendwie schon ein anderes Bild der Krieger im Kopf und darum stimme ich dieser Meinung hier zu. Sie wirken auf mich nicht wie diese besonderen Truppe, wie ich sie in Erinnerung habe.


    Die Einführung von Rüstan finde ich gut. Die Darstellung des Traums lässt uns mehr mit ihm fühlen und verstehen, was ihn da plagt. Allerdings ist dieser Teil für mich auch etwas schwierig zu lesen.

    Ansonsten war Part 1 und 2 des Kapitels ja recht ruhig, bis dann zu dieser Szene:

    Zitat

    Er schloss die Augen. Mit wenig Anstrengung ließ er seine Magie ausströmen und über den Marktplatz gleiten. Ein vertrautes Gefühl durchströmte ihn, als sich ihm die verschiedensten Eindrücke offenbarten und als er mitten im Zentrum des größten Aufruhrs saß, konnte er es sehen.

    Mit einem einzigen Atemzug holte er seine Energie zurück und öffnete die Lider auf.

    -> Ich weiß noch, wie du die alte Szene in der Hütte (wo er die Schwangere untersucht hat) aufgepeppt hast. Ich weiß, dass du das hier auch könntest, weil das damals dann echt cool geworden ist! Der erste Eindruck von der Magie des Hauptcharakters darf ruhig etwas ausgeprägt dargestellt werden, finde ich :D


    So viel von meiner Seite. Wie gesagt, ich hoffe, ich kann dranbleiben aber das Wochenende hat mir auf jeden Fall wieder einen Motivationsschub verpasst :nummer1:

    Da sitzen sie wieder alle und fressen Eis ... Als wüssten sie nicht, wie ein Bier aufgeht!