Was lest ihr gerade? (Fantasy)

  • "I Have No Mouth, and I Must Scream", eine Horrorkurzgeschichte von Harlan Ellison.


    Ein Supercomputer hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und die Menschheit, bis auf fünf verbleibende Personen, ausgelöscht. Zu seinem persönlichen Vergnügen foltert er diese, indem er ihre Gedanken und Körper so umprogrammiert, dass sie ihrem ursprünglichen Wesen widersprechen. Außerdem lässt er ihnen gerade so viel Nahrung zukommen, dass sie ständig an Hunger leiden, aber nicht sterben.


    Ja, die 13 Seiten kann man mal mitnehmen :hmm: EDIT: Ich finde gerade heraus, dass das eine gekürzte Fassung der Kurzgeschichte ist, die ich erwischt habe. Wieso kürzt man etwas, was kurz ist??

    Ich überlege bloß noch, was ich von diesem Satz halte:

    Zitat von "I Have No Mouth, and I Must Scream"

    He had been gay, and the machine had given him an organ fit for a horse.

  • Anathem von Neal Stephenson


    Es ist das zweite Mal dass ich das Buch lese, und es ist eines der interessantesten Buecher die ich kenne. Die Story klingt vergleichsweise schlicht - in einer alternativen Welt leben theoretische Wissenschaftler in einer Klosterexistenz in der sie von der meisten Technik aussen herum isoliert sind (eine Folge nie genauer ausgefuehrter 'terrible events' in der Vergangenheit waehrend derer offenbar ein hoch-technischer Atomkrieg oder schlimmer gefuehrt wurde). Eines Tages wird die Sternwarte des Klosters geschlossen und wir folgen einer Gruppe von Novizen die rausknobelt warum das passiert ist (ein neues Objekt im Orbit), warum ihr Astronomielehrer aus der Gemeinschaft verstossen wird und die schliesslich auf Wanderschaft geschickt wird um das Raetsel des Ankoemmlings im Orbit zu loesen.


    Aber eigentlich ist das Buch Seite fuer Seite voll mit Philosophie, Metaphysik und der Frage - wie erkennen wir die Welt eigentlich? Welche Annahmen machen wir dazu?


    Die Protagonisten knobeln z.B. ganz selbstverstaendlich ein Schema raus wie man mehr oder weniger von Hand alle Satelliten die in einem polaren Orbit sind inventarisiert - und stellen als Freizeitprojekt eine historische Schlacht nach indem sie Unkraut in bestimmter Weise ueber eine Wiese wuchern lassen.


    Zugegebenermassen erinnert mich vieles an meine eigene Existenz als Postdoc - aus der Duke University nach Hause kommen, erst mal in den Pool und dann dort mit meinem Kollegen udn Freund Joerg noch ein paar Stunden weiter philosophieren, irgendwas selber mit einfachen Mitteln nachmessen statt in einem Buch nachschauen...


    Vielleicht sagt es nicht jedem Leser zu, aber ich finde das Buch uneingeschraenkt brilliant.:)

  • Ich habe mich dazu entschieden Der Schrecksenmeister von Walter Moers erneut zu lesen.
    Es fällt gleich wieder Moers bunter Stil auf: Aliterationen, oft in Verbindung mit Adjektiven und Adverbien, die dem Geschehen ihren Ernst nehmen die Welt und die Figuren so liebenswert machen. Gleichzeitig zieht es auch das Lesetempo etwas nach unten, Moers arbeitet aber dennoch funktional und durchdacht. Ist ganz interessant zu beobachten.

    Ansonsten bin ich noch recht am Anfang und freue mich einfach, weil Moers sich doch einfach wie Zuhause für mich anfühlt

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]


    Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
    Himmelsjäger [Neufassung]

  • Ich bin mal wieder bei David Falk gelandet und habe aus seinem Romanzyklus "Der letzte Krieger" gerade den vierten Band angefangen.

    In der Reihe begleitet der Leser Athanor, den letzten Überlebenden des Menschengeschlechts, bei seiner Reise. Der verdrießliche und verbitterte Krieger findet neue Verbündete im Kampf gegen die Drachen und erfährt, dass viele Dinge ganz anders sind, als man es ihm als Kronprinz von Theroia beigebracht hat. Seine Überheblichkeit und Arroganz nützen ihm nun, auf sich allein gestellt, nichts mehr. Er legt Vorurteile ab und lernt, tiefer zu sehen als das, was man auf den ersten Blick sieht. Er lernt wertzuschätzen und echte Freundschaft zu pflegen. Und nebenbei erlebt er mit genau diesen Freunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die haarsträubendsten Abenteuer. Am Schluss findet der einstige Kronprinz von Theroia seine Bestimmung.

    "Der letzte Krieger"

    "Der letzte König"

    "Die letzte Bastion"

    "Die letzte Schlacht"

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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  • Ich hab' den heutigen Feiertag mal ordentlich genutzt ( Und das bedeutet: Ich bin NICHT saufend mit einem Bollerwagen voller Bier marodierend durch die Landschaft gezogen!) :D:D:D


    sondern habe im Gegenteil mal einige Bücher beendet bzw. angefangen, die hier schon viel zu lange rumliegen.



    Beendet wurde heute Hunter S.Thompsons Biographie über sein Jahr mit den Hells Angels aus den Sechzigern.

    Ich persönlich habe wenig bis nichts mit den "1%er" Clubs am Hut. Schon gar nicht heute, wo es wohl meistens weniger um totale Freiheit sondern eher um organisierte Kriminalität geht.

    Lesenswert fand ich das Buch trotzdem, weil es Einblicke in die Zustände einer Zeit gibt, in der Trips geschmissen wurden wie heute Vitamintabletten.

    Und der ich deshalb u.a. die Werke von Jack Kerouac (Unterwegs), Allen Ginsberg oder Neal Cassidy (Die Flügel des Engels) verdanke, von Charles Bukowski (Der Mann mit der Ledertasche) mal ganz zu schweigen, obwohl der ja meistens lieber gesoffen hat...:D


    Echt Klasse fand ich heute dieses Buch:


    von Christoph Scheuring.

    Kam Anfang 2019 raus und richtet sich eigentlich an Leser ab 12 Jahren. Das habe ich beim Lesen in der Rezension der ZEIT damals gar mitgekriegt und mir das Ding bestellt (Magellan Verlag, € 13).

    Und darum geht's dabei:


    "Als Loser-Truppe und mit einem Hausmeister als Coach ein bundesweites Basketballturnier gewinnen? Das kann nicht funktionieren - dachte Luca jedenfalls, bis sich sein ungleiches Underdog-Team gar nicht mal so schlecht anstellt. Doch kaum beginnt er, ein bisschen an seine Mannschaft zu glauben, ist der Trainer plötzlich verschwunden. Mitten im Turnier. Und das, obwohl es ihm so wichtig gewesen ist. Jetzt müssen sich Luca und seine Teammitglieder nicht nur auf dem Platz beweisen, sondern auch das Rätsel um den Hausmeister lösen. Dabei ahnen sie nicht, mit was für zwielichtigen Typen sie es zu tun bekommen."


    Das fasst die Geschichte eigentlich schon mal ganz gut zusammen.

    Richtig Klasse wird sie aber immer dann, wenn der Prota Luca philosophisch wird. Kleines Beispiel:


    "Irgendwann konnte ich nicht mehr anders, als mir am Kiosk neben der Schule eine Zeitung zu kaufen. Obwohl es für mich praktisch nichts Unsinnigeres gibt, als Geld für Zeitungen auszugeben, weil Zeitung lesen ungefähr wie Zimmer aufräumen ist: Am nächsten Tag beginnt derselbe Mist wieder von vorne und dann kann man sich die Arbeit auch gleich sparen. Finde ich. Wenn man erst mal ein bestimmtes Level an Unordnung oder Unwissenheit erreicht hat, kann man sich praktisch nicht mehr verschlechtern."


    Da war ich beim Lesen denn doch sehr froh, bereits in einem Liegestuhl zu sitzen. Man fällt da vor Lachen eher selten raus...


    Basketballkenntnisse sind nicht notwendig, um eine durchgehend spannende Geschichte zu lesen. Helfen kann es schon. Und dazu noch: Das Deckblatt des Buches hat die Haptik der Oberfläche eines Basketballs.

    Well done!!!


    Was habe ich angefangen zu lesen?


    Hhhmm, naja.

    Den 8. Band von Karlheinz Deschner's "Kriminalgeschichte des Christentums".


    Die ersten sieben Bände habe ich vor Jahren verschlungen...jetzt ist, nicht zuletzt durch eine Geschichte hier, der Zeitpunkt gekommen, mir die restlichen drei Bände auch noch einzuverleiben (Um im Bild zu bleiben...)


    Das Thema Religion ist für mich ein privates, daher werde ich zu Deschner's Büchern nix sagen. Nur soviel: Es ist dem Autor nie (nach meinem Verständnis) darum gegangen, den Glauben zu demontieren. Aber gegen die damit häufig verbundene Heuchelei hatte er zu recht was...


    Danke für's Lesen.

  • Netter Überblick, Der Wanderer! (Für dich:)


    Was ich eigentlich Threadbezogen schreiben wollte: Ich lese gerade noch einmal Bernhard Hennens Die Elfen (Trilogie) und wollte bei der Gelegenheit fragen, ob mein Eindruck eigentlich richtig ist, dass das eine Art (modernen) Klassiker darstellt? Anders gesagt: Kennt das überhaupt jemand von Euch? Hat da jemand einen Überblick?


    [EDIT: Ich habe dazu einen eigenen Thread in derselben Kategorie geöffnet! Für Kommentare zu den Elfen Hennens, schreibt doch bitte dort rein!

    Bernhard Hennens "Elfen": Ein (moderner) Klassiker? ]


    Grüße!

    Theo



    PS kalkwiese

  • Theo-Drecht

    Die Elfen kennen tatsächlich so einige, hab ich den Eindruck. Der Titel der Reihe ist irgendwie so generisch, dass ich das Buch nie anfassen wollte, aber ich habe sehr viel Gutes darüber gehört, und dass der Titel eher täuscht

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]


    Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
    Himmelsjäger [Neufassung]

  • Ooops...! - Sorry!!!


    Ist mir erst jetzt aufgefallen, daß ich die Rezensionen im falschen Thread untergebracht habe.:threeeyes:

    Nächstes Mal besser. Mea culpa!


    Theo-Drecht

    Aber gerade die spannendste Information über die Kriminalgeschichte des Christentums hast du ausgelassen!

    Wie schon gesagt:

    Ist Religion an sich schon ein sensibles Thema ist's Religiösität noch viel mehr, weil ungleich persönlicher. Da muß jeder für sich seinen ganz eigenen Weg suchen, gehen und finden.

    Daher bin ich jetzt gerade etwas unschlüssig, welche Information ich nicht genannt haben sollte.?(


    Was Bernhard Hennen's "Elfen" betrifft:

    Das ist komplett an mir vorbeigegangen. Könnte am Erscheinungsdatum liegen. Ab der Jahrtausendwende hatte ich irgendwie das Gefühl, in den Buchhandlungen würden die Regale mit Fantasy explodieren...hat mich sehr abgeschreckt. Ausserdem gingen meine Interessen in der Zeit in z.T. ganz andere Richtungen.

    Allerdings hat mich die Aussage "moderner Klassiker" jetzt mal neugierig gemacht. Danke für den Tip. Schaue ich mir mal an.:thumbup:


    Elfen etc.

  • Ich habe mich dazu entschieden Der Schrecksenmeister von Walter Moers erneut zu lesen.
    Es fällt gleich wieder Moers bunter Stil auf: Aliterationen, oft in Verbindung mit Adjektiven und Adverbien, die dem Geschehen ihren Ernst nehmen die Welt und die Figuren so liebenswert machen. Gleichzeitig zieht es auch das Lesetempo etwas nach unten, Moers arbeitet aber dennoch funktional und durchdacht. Ist ganz interessant zu beobachten.

    Ansonsten bin ich noch recht am Anfang und freue mich einfach, weil Moers sich doch einfach wie Zuhause für mich anfühlt

    So, bin auch mal durch damit. :) Habe mir in den Wochen nicht immer Zeit zum Lesen genommen, das hat es etwas verzögert.

    Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Buch. Man muss schon Moers' skurrile Ausführungen mögen, wenn die Figuren immer mal Geschichten erzählen oder Hintergründe zu Wein oder Gerichten oder Pflanzen oder Orten usw., aber oft genug wird darauf mal wieder zurückgegriffen und das ist immer sehr befriedigend.

    Besonders das Finale ist sehr befriedigend! Wenn die Stränge alle zusammenlaufen und Trumpf um Trumpf ausgespielt und aus dem Ärmel gezogen wird.

    Einer meiner Lieblinge aus Zamonien <3

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]


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  • Le Morte dArthur von Sir Thomas Malory


    Eine recht detaillierte Version der Sagen von Koenig Arthur und den Rittern der Tafelrunde von 1485 - wegen verschiedener Szenen mit Zauberei von Merlin und Morgan LeFay gruppiere ich das jetzt einfach mal unter Fantasy ein.


    Der Stil ist fuer moderne Ohren ein bisschen gewoehnungsbeduerftig, das Augenmerk liegt oft an Aufzaehlungen von Rittern und ihren Taten und ist nicht so sehr nah am Charakter, und irgendwie spielt auch die Konsistenz keine so grosse Rolle (mal wird das Schwert das Arthur aus dem Stein zieht Excalibur genannt, mal das Schwert das der von der Lady in the Lake bekommt). Aber hey - ich bin mit dem ersten Buch fertig, und Arthur hat schon zwei Kinder von drei Frauen (nicht von der, mit der er verheiratet ist):D und es tobt ein grosser Krieg gegen die 11 Koenige des Nordens.


    Das Englisch ist priceless - ich begeistere mich sinnlos ueber Perlen wie he is a passing good man of his body, as few be living, and a passing proud man, and Sir, doubt ye not he will make war on you with mighty puissance oder and King Arthur set his love greatly upon her, and so she did upon him, and the king had ado with her, and gat on her a child ('have ado with a woman' war mir jetzt als Sexmetapher neu...) und wenn man sich mal eingelesen hat, ist es eigentlich ganz gut zu verstehen.

  • Zu meiner Jugendweihe hat mir meine Tante Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry geschenkt. Das ist mittlerweile neun Jahre her und ich habe es nicht gelesen! So ein schmales Büchlein, so eine schöne Novelle, was für eine Schande!

    Ich hab das jetzt nachgeholt. Das kleine Ding ist voller Weisheiten, schöner Bilder und spricht durch so eine kindliche, sprachliche Linse, dass ich natürlich total drauf anspringe. :D Mit vierzehn Jahren hätte ich wohl gar nicht kapiert, was das Buch mir zu sagen versucht. Da ist so viel über Verantwortung, Liebe, Freundschaft und Trauer drin, auf diesen kurzen 110 Seiten.

    Wenn nur alle klassische Literatur so kurzweilig wäre. :D

    [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]


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  • Ich lese immernoch an die Chroniken der Unsterblichen Die Verfluchen von Wolfgang Hohlbein. Aber ich bin mittlerweile auf Seite 454.


    Sie haben die schöne Frau in die sich Adrje verliebt hat gerettet und reisen mit ihr am Nil entlang. Doch sie ist nicht so gewöhlich wie am anfang angenommen, den auch sie ist eine Unsterbliche und sie haben auch jemand Namen Shet angetroffen. Adrje hatte sich mmit ihm angelegt und sein Freund AbuDun hatte befürchtete das diese ihm seine Macht genommen hatte und ihn zu einem Sterblichen zurück verwandelt hatte.
    Sie bringt die Zwei zu einem Art Tempel unter der Erde. Ich finde die Beschreibungen manchmal leicht langatmig aber eindrucksvoll.

    Was mir besonders Gut gefällt sind seine humorvollen Eindrücke, Wortgefechte und Ergänzungen darin. Ich bin mehr als einmal im Buch vertieft gewesen und habe dann schon fast lauthals losgelacht, wobei ich dann immer wieder komische Blicke meiner Familie in kauf nehmen musste, und meine Kids dann unbedient wissen wollten was mich gerade so freudig stimmt. Da kommt man schon leicht in Erklärungsnot, wenn es um eine schöne Wortspielerrei geht die für dieses Alter nicht geeignet ist :D :D :D

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Machen wir mal weiter.

    Ich habe jetzt Die Weiße Magierin: Kampf um Prelon von Tatjana Karg angefangen. Das ist ja Teil 2 von Rael s Reihe. Vor etwa einem Jahr habe ich den ersten Teil gelesen und es trotz einiger Kritik von mir gemocht. Im Prinzip war mein Eindruck, dass die Prosa noch nicht bereit für eine Veröffentlichung war, und das ist furchtbar schade, denn ich mag die Figuren wirklich!


    So weit ich weiß, wurde der eigentlich geplante erste Teil auf anraten des Verlages auf zwei Bücher aufgeteilt. Damit dürfte Teil 2 also wahrscheinlich die gleichen Probleme mit sich tragen, wie Teil 1. Ich schreibe das alles wirklich nicht gerne, aber ich fühle mich verpflichtet, ehrlich zu sein.


    Trotzdem freue ich mich darauf zu lesen, wie es weiter geht, denn Figuren wie Xarven oder Jerdan oder Ayigor sind einfach klasse. Was brüten die Gegenspieler nun aus, wo alle über Raels Fähigkeiten bescheid wissen? Wird Rael Xarven jemals akzeptieren? Wie war das nochmal mit der angeblichen Gedankenkontrolle? Dass ich mir solche Fragen überhaupt stelle, ist ein Zeichen für gutes Geschichtenhandwerk. Deswegen denke ich, dass Tatjana Karg irgendwann mal einen echten Hammer raushauen könnte.


    Parallel dazu habe ich das ungekürzte Hörbuch zu Die Seiten der Welt von Kai Mayer begonnen. Das gibt es auf Spotify und die anderen Teile übrigens auch. War mir gar nicht klar, dass man da so viele Hörbucher finden kann. :D

    Die Katakomben mit der Bibliothek, den Origamis, den Buchstabenschwärmen und Schimmelrochen, erinnern mich etwas an die Katakomben von Buchhaim (Walter Moers) und was das alles soll - ich freue mich schon drauf, das rauszufinden. :D

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  • Ich habe angefangen "Waffenschwestern" von Mark Lawrence zu lesen. Eine ziemlich düstere High-Fantasy Ausgabe von Harry Potter, bei welcher in einem Kloster Mädchen u.a. zu Kampfmaschinen ausgebildet werden.

    Stellenweise erinnert es mich ziemlich an "Das Lied des Blutes" von Anthony Ryan, beide haben eine ähnliche Grundprämisse.

    Allerdings stört mich die deutsche Übersetzung an manchen Stellen etwas: die Welt ist ziemlich Mittelalterlich und düster, und im letzten Eck des einsamsten Tales kommt ein Bauer daher, der (so steht es im Buch) einen Overall trägt, oder an einer anderen Stelle joggt die Protagonisten um ihre Freundinnen einzuholen. Nicht besonders tragisch, aber solche kleinen Schnitzter reißen einen ziemlich aus der düsteren Fantasy-Atmosphäre heraus.

    Darüber hinaus ist egentlich ziemlich gut, vor allem die Protagonistin gefällt mir als Charakter außerordentlich gut.

  • Dann wollen wir mal. Ich bin durch! So zügig hat sich ein Buch für mich selten weggelesen, was sicher am schlanken Stil und dem hohen Erzähltempo liegt. Ich war auch sehr überrascht, wie weit die Geschichte am Ende noch zu gehen bereit war. Also wow, der Shit hat dann echt geballert! Ich poste mal, was ich auf Goodreads geschrieben habe:

    Sagen wir es so. Ich habe etwas von einem Hammer geschrieben, den ich dir zutraue Rael , und dem bist du hier schon echt nahe gekommen :thumbup:

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    Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
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  • So, nachden ich nun endlich das dicke Buch von Wolfgang Hohlbein "Die Verdammten" durch habe, muss ich sagen, das der Schluss mich nicht vom Hocker gerissen hat. Hatte mir ein wenig was anderes als schluß vorgestellt. Aber was solls, Unterhaltsam war es, wie bereits erwähnt sind einige Passagen sehr Amüsant (Und ziehen sich bis zum Schluss durch).


    Nun Lese ich "Jouniria, Die Legende der neun Leben."

    @Piel von Caylos.

    Ich bin noch sehr weit am Anfang, aber das was ich bisher gelesen habe, macht schon mal Spaß auf mehr.

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    c Antke 2013