Der Ring

Es gibt 232 Antworten in diesem Thema, welches 16.842 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Ichuebenoch.

  • willkomemen2.gif, neuer Leser.

    Gleich zuerst - diese Geschichte wurde wegen Mängeln und Lücken im Plot abgebrochen und noch einmal neu begonnen.


    Diesen Neustart findest du hier <-- :this:


    Also lass dich einladen in eine mögliche zukünftige Welt und klick auf das rote Wörtchen. :thumbsup:

    (PS: Der Spoiler enthält die alten Textteile, die nicht mehr relevant sind)


    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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    5 Mal editiert, zuletzt von Tariq () aus folgendem Grund: Text bearbeitet

  • Liebe Tariq ,


    LG! :)

  • Hallo :)

    Das liest sich insgesamt sehr flüssig und zeigt viel Übung im Kreieren von Bildern und Atmosphäre.

    Für meinen Geschmack hätten die ersten Sätze zusammengezogen werden können, dadurch wäre der Eingang fließender.

    Das Worts "Cloudscraper" wird etwas zu oft genutzt und das Worldbuilding in der zweiten Hälfte bremst die charaktergetriebene Handlung aus. Und hat im Grunde nichts mit dem Ende zu tun.

    In diesen kurzen Text werden Dystopie, Total Recall, das Thema Überbevölkerung und Suizid gestopft und zumindest das zweite davon halte ich für zu viel.

    Ist aber nur meine subjektive Meinung.

    MfG

  • Mich würde nur erst einmal interessieren - sorry, das ist meine Standardfrage, wenn ich jemanden einen Prolog von mir lesen lasse - ob der Text geeignet ist, beim Leser Interesse auf die Story dahinter zu wecken.

    Sorry, bei mir leider eher nicht.


    SciFi kann mich durch verschiedenes abholen - das Bild einer alternativen Gesellschaft, exotische Schauplaetze im All, wissenschaftliche Raetsel, voellig abgedrehte Technologien oder einfach gute alte Action.


    Die Gesellschaft die ich da in dem Prolog zu Gesicht bekomme sieht mir sehr wie unsere aus - Leute fahren zur Arbeit, es gibt Werbetafeln, es gibt Zuege. Die einzige SciFi Neuerung ist der implantierte Chip, aber da wird jetzt nicht so viel draus gemacht (der Hyperloop ist ja eigentlich keine Fi-Technologie, der ist ja schon geplant).


    Das Potential der Story liegt irgendwie im letzten Abschnitt wo's um den Molekularbiologen geht - das koennte fesseln, aber das wirkt im Prolog halt eher wie ein Nachgedanke, da fehlen mir die Einzelheiten an denen ich meine Anknuepfungspunkte finde um in die Story zu kommen - was genau hat der nun vor? Da koennte man fuer den Sci-Teil was draus machen.


    Mir ist der Prolog so zu wenig pointiert - was fuer eine Art von Geschichte erwarte ich hier, auf was soll ich neugierig sein? Wird das Action? Mystery? Eine Detektivgeschichte? Ein Sozialdrama? Eine Dystopie? Koennte irgendwie alles passieren, aber der Prolog macht mir nichts davon richtig schmackhaft.


    Also, die Andeutung wie sie so im Prolog serviert wird wuerde mich nicht dazu bringen die Geschichte weiter zu lesen:(

  • Huhu @Traiq


    Ich möchte mich auch mal an einem Feedback versuchen. Mal sehen wie gut das funktioniert. Ich hoffe auch es hilft dir irgendwie weiter und verwirrt oder verärgert dich nicht. :pupillen:

  • Oh, wow!!! =O

    Bin total überrascht, dass sich gleich vier Leute hier die Mühe gemacht haben, ihre Gedanken zu meine Prolog mitzuteilen. Ich freu mich darüber total, weil ich nicht mit so vielen gerechnet habe!

    :panik:

    Natürlich will ich versuchen, auf alle eure Anmerkungen einzugehen.

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
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    4 Mal editiert, zuletzt von Tariq ()

  • Liebe Tariq ,


    Liebe Grüße

    Stadtnymphe :)

  • Aha, eine Dystopie... Finde ich so weit plausibel und gut erzaehlt, es kommt viel Info als Tevor ueber seine Umgebung nachdenkt, das gefaellt glaube ich nicht jedem Leser, aber ich mag sowas ganz gerne.


    Schoen finde ich, wie normal das alles in Tevor's Gedanken wirkt - genau so sollte es denn auch sein, denn das ist seine Welt in der er sich eingerichtet hat, und ein wirkungsvolles Detail ist wie er sich auf die Fitnesskuppel freut.


    An einer Stelle fand ich die Darstellung nicht so elegant:


    Heute werde ich wieder einmal in die Fitnesskuppel gehen und ein paar Runden laufen, beschloss er. In den letzten Tagen hatte er vier Credits verdient. Zeit, sich etwas zu gönnen. Credits waren die Alternative, wenn man seine Freizeit-Stunden nicht in der Wohneinheit zubringen oder sich mit einem Spaziergang in den durchsichtigen Lauftunneln im Innenbereich des Ringes begnügen wollte.

    Wir fangen den Abschnitt mit seinem Gedanken in woertlicher Rede an, sind also von der Perspektive her in seinem Kopf. Die naechsten Saetze fuehren seinen Gedankengang weiter, obwohl sie nicht woertliche Rede sind - und dann kommt Credits waren die Alternative... - das ist ein impliziter Perspektivenwechsel, denn das denkt er nicht, das weiss er schon, das will hier nur dem Leser nahegebracht werden.


    Solche Perspektivenwechsel sind unschoen, das kann eleganter geloest werden finde ich.:)

  • Hallo Stadtnymphe und Thorsten ,

    herzlichen Dank für euer Interesse und eure hilfreichen Tipps. Ich freu mich sehr darüber, denn ich sagte ja schon, dass ich mir hier viel unsicherer bin als bei allem, was ich vorher so geschrieben habe.

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  • Tariq - ich habe gerade festgestellt, dass du die Spiegelreflexion angepasst hast und finde sie um Weiten besser! Das ist mehr die Reflexion, an die ich gedacht hätte, weitaus selbstkritischer, weniger "Ich bin braunäugig und blond", sondern tiefergehender, daher mehr in Tevors Gedanken! :)

    Außerdem bin ich durch die fehlende Information bezüglich seines konkrekten Aussehens nun gespannt, wie er denn aussieht.

  • Hallo Tariq

    also, ich bin ja nicht der Science-Fiction-Leser und drum vielleicht nicht deine Zielgruppe. Aber ich fand die Idee mit dem Buy-Rem als Thema sehr interessant, deshalb hat mich der Einstieg schon gecatcht.

    Nachher stellt sich dann aber heraus, dass es in der Geschichte wohl darum geht, wie das Problem der Überbevölkerung auf brutale Weise gelöst werden soll. Ob mich das so fesseln könnte, weiß ich noch nicht, aber ich lasse mich mal überraschen. Dadurch, dass du mit dem Buy-Rem angefangen hast, stelle ich mir vor, es könnte noch mehr Interessantes folgen.

    Insgesamt erzählst du sehr schön und ich mag deinen Schreibstil!

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince

  • Nachher stellt sich dann aber heraus, dass es in der Geschichte wohl darum geht, wie das Problem der Überbevölkerung auf brutale Weise gelöst werden soll.

    Ich hab' ja einen Verdacht wie die Buy-Rem Sache mit dem Leben des guten Tevor zusammengeht...


    Abgesehen von der (leider recht aufdringlichen) Parallele zu 'Total Recall' finde ich das Thema uebrigends auch nicht zu verachten (ich hab's tatsaechlich selber mal in einer Geschichte verwendet...) - nur muss halt nicht alles im Prolog schon gesetzt werden, und der Sprung in die Tiefe bietet eigentlich den richtigen Abschluss fuer einen Prolog...:)

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    3 Mal editiert, zuletzt von Tariq ()