Schreiben mit Künstlicher Intelligenz

Es gibt 206 Antworten in diesem Thema, welches 17.477 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Mai 2024 um 23:58) ist von Dion.

  • Es wäre ja sehr schön und begrüßenswert, wenn alles, was als Gesetz festgelegt wurde bei dessen Mißachtung eine sofortige Ahndung seitens der Gerichte nach sich zöge.

    Ein Gericht, national oder international interessiert sich nicht die Bohne für irgend eine Rechtsverletzung, solange die nicht von irgendwem angezeigt wird.

    Naja, es gibt ja schon Staatsanwaltschaften. Meine Aussagen sind hier aber trotzdem schon sehr aus dem Zusammenhang gerissen. Dass Gerichtsurteile automatisch geschehen würden, habe ich ja nicht behauptet. Da bräuchte man ja auch wieder die böse, böse KI.

    Nach dem, was ich bisher zu dem Thema gelesen habe, sieht es für mich einfach nicht so aus, das sich alle Juristen einig wären, dass ChatGPT hochgradig illegal ist, so wie Thorsten das darstellt. Selbst von einem Unentschieden ist es weit entfernt. Es gab ja schon Anwälte, die - nicht immer mit dem größten Erfolg - ChatGPT und Co. selbst genutzt haben.

    Ich habe auch keine Aussagen von OpenAI finden können, dass sie urheberrechtlich geschütztes Material verwendet hätten. Selbst wenn sie das gemacht hätten, wären die ja schön blöd, das zuzugeben.

    In der Klageschrift, die wohl von einer amerikanischen Schriftstellervereinigung ausgeht, werden in meinen Augen zu weitreichende Schlüsse gezogen. Aus der Tatsache, dass ChatGPT ein Prequel zum "Lied von Eis und Feuer" skizzieren kann, wird abgeleitet, dass urheberrechtlich geschützte Werke analysiert worden sein müssen. Gleichzeitig wird die Ausgabe von ChatGPT da schon als Veröffentlichung gewertet.

    Um ChatGPT nutzen zu können, muss man sich aber einloggen, was ungefähr das Gegenteil von öffentlich ist. Urheberrechtliche Probleme kriegt vielleicht der Nutzer, der das dann wirklich veröffentlicht, aber eher nicht OpenAI. Wenn jemand ständig googelt, wie man Bomben zusammenbasteln kann, wird die Polizei ja auch irgendwann bei dem vor der Tür stehen und nicht bei Google selbst. (Ist das jetzt schon wieder ein unzulässiger Vergleich?)

    Spätestens durch die Fernsehserie "Game of Thrones" ist auch ganz viel Material zum fiktionalen Universum von G.R.R. Martin im Netz verfügbar. Da muss man gar nicht die eigentlichen Romane analysiert haben. Und gerade das amerikanische Recht ist bei der Verwendung von sowas z.B. im Rahmen von Rezensionen viel großzügiger als das deutsche.

    Vielleicht wird es am Ende darauf hinauslaufen, dass OpenAI einen einstelligen Prozentsatz seiner Einnahmen (haben die überhaupt welche?) an eine (unter Umständen noch zu schaffende) Verwertungsgesellschaft abführen wird, die das Geld dann an Buch- und Zeitschriftenverlage weiterleitet. Das wird dann vor allem wieder denen nützen, die ohnehin schon am meisten verdienen. Selfpublisher oder Blogger werden davon kaum profitieren.

    Da muß ich Thorsten beipflichten, auch wenn ich es nicht unbedingt gerne tue.

    Nach seinen Ausführungen hier im Thread (und an einigen anderen Stellen im Forum) war ich überrascht, dass Thorsten meistens eigentlich sehr logisch und sachlich argumentiert. Rein vom Gefühl würde ich sagen, dass er ganz oft Recht haben dürfte. Aber KI scheint für ihn ein rotes Tuch zu sein.

    Ich habe diesen Thread ja ursprünglich so verstanden, dass man hier ergebnisoffen darüber diskutieren kann, inwiefern man KI für kreative Projekte nutzen kann. So sehr hoch sehe ich persönlich den Nutzen gar nicht an. Gerade deswegen habe ich aber auch keine Lust mehr, diese neue Technologie gegenüber Leuten zu verteidigen, die an und für sich viel technikaffiner sind als ich, hier aber plötzlich den Untergang des Abendlandes kommen sehen. Hier wird einem ja gleich vorgeworfen, dass man sämtliche Kapitalverbrechen befürwortet, wenn man ChatGPT nicht sofort verteufelt.

  • Nach dem, was ich bisher zu dem Thema gelesen habe, sieht es für mich einfach nicht so aus, das sich alle Juristen einig wären, dass ChatGPT hochgradig illegal ist, so wie Thorsten das darstellt.

    Juristen lernen in der Ausbildung, die jeweils andere Moeglichkeit argumentativ zu verteidigen. Wie man grade in den USA betrachten kann, formulieren Juristen elaborierte Antraege warum es irgendwie okay fuer einen Praesidenten war, zu verlagen dass eine Wahl in Georgia gefaelscht wird. Das war auch bei Cum-Ex so. Das war auch bei Nazi-Prozessen so.

    Wenn Du Dich in Deinem Leben fuer irgend eine Form von Moral interessierst, dann ist die Linie 'es gibt aber Juristen die X okay finden' so elastisch, dass der Boden zu dem das runter laeuft nicht erkennbar ist.

    Und... die Welt ist alles andere als ideal - nicht alles was unrecht oder illegal ist wird wirklich geahndet. Man muss schon dranbleiben und nicht warten dass irgendwie alles okay wird - Korruption und politische Einflussnahme sind real (auch hier ist Cum-Ex ein gutes Beispiel - wenn man die Regierung von Hamburg kennt, dann kann man als Bank hoffen dass man zwar zugesteht illegal Steuererstattungen kassiert zu haben, die aber einfach nicht zurueckgefordert werden...)

    Spätestens durch die Fernsehserie "Game of Thrones" ist auch ganz viel Material zum fiktionalen Universum von G.R.R. Martin im Netz verfügbar. Da muss man gar nicht die eigentlichen Romane analysiert haben. Und gerade das amerikanische Recht ist bei der Verwendung von sowas z.B. im Rahmen von Rezensionen viel großzügiger als das deutsche.

    Das ist das beruehmte 'fair use' - das endet allerdings ganz schnell wenn jemand Geld damit verdient. Egal ob man sich dafuer einloggen muss oder nicht.

    Vielleicht wird es am Ende darauf hinauslaufen, dass OpenAI einen einstelligen Prozentsatz seiner Einnahmen (haben die überhaupt welche?) an eine (unter Umständen noch zu schaffende) Verwertungsgesellschaft abführen wird, die das Geld dann an Buch- und Zeitschriftenverlage weiterleitet. Das wird dann vor allem wieder denen nützen, die ohnehin schon am meisten verdienen. Selfpublisher oder Blogger werden davon kaum profitieren.

    Das ist meiner Einschaetzung nach das Ziel von OpenAI - die beruehmte 'disruption' - man macht erst mal einen bewussten Rechtsbruch, geht durch alle Instanzen und endet am Ende damit dass man zwar verurteilt wird und einen Teil der so ergaunerten Gewinne abgeben muss, aber dann genug uebrig behaelt dass es sich gelohnt hat.

    Nachdem es - politische Rahmenbedingungen und so - auch ein gesellschaftliches Problem ist wie solche Dinge geregelt werden sollen helfen Einlassungen wie Dein dass 'irgendwie alles okay ist' den Kleinen die Dir angeblich am Herzen allerdings so gar nicht.

    Hier wird einem ja gleich vorgeworfen, dass man sämtliche Kapitalverbrechen befürwortet, wenn man ChatGPT nicht sofort verteufelt.

    Auf die Belegstelle fuer diesen Unfug bin ich gespannt - wo wurde das von wem behauptet?

    Bisher kommt von Dir leider eher weniger Diskussion und mehr Falschinfos die als Fakten dienen sollen. :) Auch Deine Sorge um die 'Kleinen' reicht nur so weit wie Du den kleinen Illustrator ausbooten und durch eine billigere Loesung ersetzen willst - so richtig zu einem argumentativ runden Ganzen addiert sich das halt nicht. Und das oben zitierte Statement ist jetzt die Opferrolle - man ist unfair zu Dir - aber nein, es ist nicht unfair Argumente gegen Deine Ansichten zu bringen oder die Widersprueche in Deinen Aussagen aufzuzeigen - auch wenn Dir das nicht gefaellt. Dir die Befuerwortung von Kapitalverbrechen vorzuwerfen waere unfair - aber das hat halt keiner getan.

    Einfach mal die Software fuer das sehen was sie ist - eine Copyright-Waschmaschine, keine Intelligenz die sich von was inspirieren laesst und selber kreativ wird :)

  • Ich habe vor ein paar Tagen gelesen dass Amazon eine eigene KI heranzüchtet und da viel Geld hereinsteckt.

    Und ich stelle mir gerade vor sie füttern diese KI mit sämtlichen Büchern oder Texten die die Verlage und Privatautoren bei Amazon verkaufen (=hochgeladen haben). Das wäre wohl praktisch ganz einfach möglich?

    Und darin sehe ich eine riesige Gefahr für uns Autoren. Die KI könnte ja einfach aus den Millionen verfügbaren Texten Millionen neue Bücher einfach per Knopfdruck erzeugen.

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince

  • Spätestens durch die Fernsehserie "Game of Thrones" ist auch ganz viel Material zum fiktionalen Universum von G.R.R. Martin im Netz verfügbar. Da muss man gar nicht die eigentlichen Romane analysiert haben.

    Und - als Nachgedanke - das hier ist eine sehr eigenartige Rechtsposition die Du da in den Raum stellst.

    Weil - die Serie unterliegt ja auch dem Copyright. Natuerlich koennen Seiten und Fans unter fair use Bilder, Themen etc. verwenden - nur bleibt das Copyright davon unberuehrt. Was bedeutet dass jetzt kein dritter kommen kann und sagen kann 'ich hab' das von Fansite XY und nicht von der Serie kopiert, und deshalb ist es jetzt meins'.

    In der realen Welt ist das Hehlerware - gestohlenes Gut bleibt gestohlenes Gut auch wenn Du es von einem Zwischenhaendler erworben hast.

    Der Inhalt der Romane unterliegt dem Urheberrecht - egal ob Du den aus dem Roman oder von einer Fanfiction oder einer Fanseite nimmst. Das Urheberrecht mag die Fanfiction selbst gestatten, aber nicht notwendigerweise das was Du dann daraus machst.

    Auch eine Copyright-Waschanlage... :(

  • Das hat nicht unbedingt mit Schreiben zu tun, man kann es aber auch drauf übertragen. Außerdem hat es mich sehr an diesen Thread erinnert und erheitert bei dem düsteren Thema vielleicht. :)

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    Häupter auf meine Asche!

  • Also ich muss gestehen, dass ich von der krassen Interpretation vom Urheberrecht erstaunt bin.

    Das Urheberrecht ist eindeutig: Sobald ein Text eine gewisse Tiefe hat, ist dieser Text geschützt. Und die Rechte bleiben beim Autor. Punkt.

    Zwar kann man Teile dieser Rechte abtreten, aber das Recht, dass der Autor selbst entscheidet wie er seine Texte veröffentlicht, bleibt.

    Das ist übrigens weltweit einigermaßen identisch geregelt (hab ich nachgeschlagen).

    Sollte ChatGPT hier Texte (auch auszugsweise) kopieren und dies ist nicht vom Autor freigegeben, ist das hochgradig illegal und jeder betroffene Autor kann hier einen extrem hohen Schadensersatz forden.

    Mir ist bewusst, dass damit solche KIs unrentabel werden. Diese Art von KI lebt davon, dass es einen extrem großen Dateninput braucht. Wenn das so stimmt, was ich gelesen habe, ist ein großer Teil der Daten illegal dort verwertet worden. Und jede andere Art der Dateneingabe ist vermutlich unrentabel. Aber was soll's. Das ist die USA, solange man Geld hat, kann man sich durchmogeln. Und der EU fehlen die Eier. Wird sich also nur wenig da ändern.

  • Noch nerviger ist es, wenn man zu hören bekommt:
    Wenn du etwas online stellst, darfst du dich nicht wundern, wenn es jeder klaut.

    Weil das sei ja so, als ob man sein Fahrrad unabgeschlossen in der Fußgängerzone abstellt.

    Genau. Weil ich nicht ne Selbstschussanlage zum Schutz installiere, wird der Klau legtim!
    Täter-Opfer-Umkehr im gelebten Alltag.

    (davon mal abgesehen, dass es wirklich dumm ist, sein Rad da nicht abzuschließen ... )
    Aber nur, weil man dem Dieb den Diebstahl leicht macht? Dann wäre Dummheit für viele Sachen eine Legitimation.

    Aber KI wird kommen, da habe ich Null Zweifel. Sie ist einfach zu genial für viele Sachen, leider eben auch für Verbrechen.
    Meine Idee dazu wäre, so früh wie möglich den rechtlichen Rahmen (und diesmal bitte zukunftsoffen flexibel) festzulegen, nicht dass wir es in 20 Jahren plötzlich (mal wieder) als Neuland wahrnehmen und unser Rechtssystem die Technologie noch gar nicht vorsieht.
    Vielleicht wäre eine Art generelle Entschädigung der Autoren durch KI-Betreiber möglich - keine Ahnung wie man das organisieren sollte - zu verhindern, dass Daten im Netz verwendet werden, wenn man sie verwenden kann, diesen Geist bekommen wir vermutlich nicht mehr in die Lampe zurück.
    Wobei ich natürlich nicht sage, dass was möglich ist, auch erlaubt sein sollte, aber Gesetze/Regelungen aufgrund einer Utopie zu machen, hat noch nie geholfen.

    -------------------
    Tom Stark
    zum Lesen geeignet

  • Also ich muss gestehen, dass ich von der krassen Interpretation vom Urheberrecht erstaunt bin.

    Das Urheberrecht ist eindeutig: Sobald ein Text eine gewisse Tiefe hat, ist dieser Text geschützt. Und die Rechte bleiben beim Autor. Punkt.

    Die Frage ist dabei, was dieser Schutz umfasst. Der wird ja keinesfalls so weit gehen, dass niemand anders Texte desselben Genres verfassen darf.

    Wenn du etwas online stellst, darfst du dich nicht wundern, wenn es jeder klaut.

    Weil das sei ja so, als ob man sein Fahrrad unabgeschlossen in der Fußgängerzone abstellt.

    Der Unterschied bei geistigem Eigentum ist ja, dass das in dem Sinne nicht weg ist. Um beim Fahrrad-Beispiel zu bleiben, geht die Diskussion hier im Thread aber ja dahin, dass schon jemand, der in der Fußgängerzone ein schickes Montainbike sieht und dadurch auf die Idee kommt, mal wieder Fahrrad zu fahren und sich daraufhin ein billiges Gebrauchtrad kauft, Diebstahl an dem Mountainbike begeht.

    ChatGPT scheint mir ein denkbar schlechtes Mittel zu sein, um zuverlässig große Textmengen 1:1 zu kopieren. Dafür fantasiert der einfach zu viel dazu. Von der Qualität der Texte kommt der aus meiner Sicht auch nichtmal über einen groben Entwurf hinaus. Mit der Bilderzeugung per KI habe ich nocht nicht so viel Erfahrung gemacht. Manche scheinen damit sehr gute Bilder hinzukriegen, bei mir war das aber nie mehr als grobe Entwurfsskizzen.

    Als Mensch darf man ja im Internet surfen und sich dadurch für eigene Arbeiten inspirieren lassen. Wenn eine KI das macht, scheinen die Bedenken ja eher auf der größeren Datenmenge zu basieren, die sie durchforsten kann. Wie das langfristig rechtlich beurteilt wird und welche Lösungen da gefunden werden, muss man erstmal abwarten. Die hier im Forum vorherrschende juristische Meinung, dass jegliche KI sofort verboten gehört, haben reale Gerichte bisher aber so ja noch nicht bestätigt.

    Aus meiner Sicht wird ja durch die KI eher eine zusätzliche Verfremdungsinstanz zwischengeschaltet und die Gefahr von direkten Plagiaten - zumindest unbeabsichtigten - so reduziert. Wer auf der anderen Seite unbedingt anderer Leute Texte kopieren möchte, hat dafür schon lange viel bessere Werkzeuge und braucht ChatGPT gar nicht.

  • Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass hier der Mainstream wäre, KI zu verbieten.
    Gegen private und unkommerzielle Nutzung meiner Texte habe zumindest ich sowieso nichts.
    Sollte aber ein Riese wie Google eine KI anbieten, die auf Grundlage (auch) meiner Texte den Riesen noch größer macht, oder im allerbesten Fall mich Geld kostet, damit ich etwas benutzen "darf", wozu ich die Grundlage mitbeigetragen habe, ohne daran zu verdienen, dann würde mich das schon ziemlich nerven.
    Mein Problem ist ohnehin der kaum vertretene Kleinkünstler.
    Wenn du ein cooles Stück schreibst und es auf Kleinstbühnen aufführst (Musik oder Literatur oder auch andere Kunst) dann hast du ja ohnehin schon schlechte Karten, allein schon weil du gar nicht die Übersicht hast, wo es überall benutzt/kopiert wird, aber dann auch im Geltendmachen deiner Rechte.
    Versuch mal, mehr als ein paar bekannte Takte aus einem Hit der von Sony vertrieben wird zu verwenden. Deren Rechtsabteilung bringt sogar das IRS ins Schwitzen. Die dort vertretenen Künstler müssen sich auch um den Auto-Klau durch KI keinen Kopf machen. Big Sony kümmert sich schon darum, dass das Geld dahin fließt, wo es hinsoll ... eben zu Sony.
    Diesen Schutz genießt ein kleiner Jazz-Musiker oder Hobby-Literat schonmal nicht.
    Es mag derzeit noch so sein, dass die Literatur "aus der Feder" von KIs Müll ist, aber das Geschäft mit den digitalen Bildern boomt ja bereits und in der Musikindustrie werden schon ne ganze Weile "Hits" nach Algorithmen komponiert.
    Wenn ich dann noch das Großzügige Abgreifen von Daten allgemein bedenke, was lächerlich wenig Konsequenzen hat, meine ich schon, dass man sich bald Gedanken machen sollte, was da auf einen zukommt.

    Und es ist nicht einfach nur eine Frage des Geldes, auch wenn man als Künstler in der Regel ohnehin am Limit verdient - nett ausgedrückt. Manchmal will man aus ganz anderen Gründen einfach nicht, dass seine Arbeit woanders Grundlage oder auch nur ein wesentlicher Baustein ist.

    Ich erinnere nur mal an den Fall, als Trump bei seinem ersten Wahlkampf fröhlich mit "Born in the USA" vom Springsteen rumgetourt ist, bis eben jener ihm gesagt hat, dass er das gefälligst zu lassen hat.
    Stell dir mal vor, du schreibst, um mal ein bisschen im Foren-Thema zu bleiben, eine Art kleiner Hobbit. Dir gehts eigentlich drum, wie verschiede Rassen zusammenarbeiten, wie auch Außenseiter am Ende eine große Rolle spielen sowas in der Art und dann landet das Ding als Promo-Text bei der AfD ... irgend eine Passage wird es dann schon geben, die für sich genommen denen genau ins Programm passt.
    Und wenn sie sich dann noch hinter einer KI eines Digitalriesen wie Facebook verstecken können und ihre Hände in Unschuld waschen ...

    Ok, ich hab das jetzt schon sehr an den Haaren herbeigezerrt und heimwerkerköniglich zusammenkonstruiert, aber ich hoffe ich konnte zumindest eine Idee vermitteln, warum wir das nicht einfach laufen lassen sollten.

    -------------------
    Tom Stark
    zum Lesen geeignet

  • Der Unterschied bei geistigem Eigentum ist ja, dass das in dem Sinne nicht weg ist.

    Das Werk nicht, der Wert des Werkes halt schon. Wie die Musikindustrie erfahren musste, als der Kunde, vor die Wahl gestellt von Napster umsonst runterzuladen oder eine CD fuer 20 Euro zu kaufen sich nicht fuer die CD entscheiden hat - die vor der Gratis-Alternative fuer den Preis verkaufbar war.

    Du bringst einmal mehr die Standardlitanei der Raubkopierer als Argument - es ist ja nur eine Kopie, es ist ja nachher noch da.

    Was Du hier machst, ist dem Diebstahl das Wort reden.

    Als Mensch darf man ja im Internet surfen und sich dadurch für eigene Arbeiten inspirieren lassen. Wenn eine KI das macht, scheinen die Bedenken ja eher auf der größeren Datenmenge zu basieren, die sie durchforsten kann.

    Du kannst beschliessen Dich doof zu stellen wenn Du magst. Ich hab' den Unterschied in diesem Thread ein paar Mal erklaert und es geht nicht um den Unfug den Du behauptest - eine KI kann sich nicht von irgendwas inspirieren lassen, insofern ist Dein Vergleich einfach Bloedsinn. Fuer die Details lies bitte meine Erklaerung nach.

    Die hier im Forum vorherrschende juristische Meinung, dass jegliche KI sofort verboten gehört, haben reale Gerichte bisher aber so ja noch nicht bestätigt.

    Auch das ist Bloedsinn, Du wirst niemanden finden der diese Meinung vertreten hat. Die Meinung die vertreten wurde ist, dass Software-Entwickler nicht einfach Copyright-geschuetzte Texte ohne Einwilligung als Rohmaterial fuer ihre Tools verwenden duerfen.

    Ein kleiner Unterschied... zu Deiner Behauptung.

    (Ein Tool bei dem die Entwicklerfirma fuer die Daten bezahlen wuerde (schreckliches Wort fuer die Techbranche...) waere freilich alles andere als rentabel - da wuerde der Mensch die Aufgabe besser und billiger machen. So billig geht's nur wenn man sich massenhaft Daten einfach aneignet und nur fuer die Rechenleistung zahlt - verbieten muss man da gar nichts).

    Aus meiner Sicht wird ja durch die KI eher eine zusätzliche Verfremdungsinstanz zwischengeschaltet und die Gefahr von direkten Plagiaten - zumindest unbeabsichtigten - so reduziert.

    Ja, wir haben mitbekommen dass aus Deiner Sicht die Verwendung von Hehlerware (aka mit 'Verfremdungsinstanz' - toller Euphemismus) okay ist. Ist in der Realitaet halt nicht immer so, wenn Du Goldschmuck klaust und jemand den zu einem Barren schmilzt, ist der Barren immer noch Diebesgut auch wenn die 'Verfremdungsinstanz' dazwischen war.

  • Was mich viel mehr ärgert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der Firmen jetzt mit der Begründung "KI" Daten abgreifen oder das wollen. Und sich dort mit "ist ja nur technisch, geht nicht anders" herausreden.

    Neues Beispiel ist Microsoft.

    Bin ja noch immer IT-Führungskraft und Teil meines Jobs ist es, bei technischen Themen auf den neusten Stand zu bleiben.

    Bin da dann plötzlich darüber gestolpert, dass Microsoft mit ihrem "neuen Outlook" alle Zugangsdaten und die Mails in seine Cloud transferiert. Und zwar nicht nur die, die im Exchange sind, sondern auch alle verknüpften Konten bei Yahoo, Web, etc.

    Alle Daten gehen dann in die Microsoft-Cloud...und zwar weil Microsoft die Mails standardmäßig lesen, auswerten und dann für seine KI "Copilot" benutzen will.

    Derzeitige KIs sind sehr dumm und brauchen einen extremen Datenimport, um überhaupt funktionieren zu können. Und das geht halt nicht mit normalen, rechtssicheren Methoden, sondern nur mittels illegaler und halblegalen Methoden.

    Damit ein paar wenige Konzerne ein paar Millionen mehr scheffeln können.

    Der Staat und die EU schauen da auch nicht hin. Meist weil sie es nicht verstehen und schon gar nicht haben sie die Eier sich mit den USA anzulegen. Lieber wartet man darauf, dass die US-Bundesstaaten wieder der Kragen platzt und die diesen Auswüchsen ein Ende bereiten.

    Und man schindet Zeit, indem man etwas von neuen Gesetzen faselt, anstelle den bestehenden Gesetzen Geltung zu verschaffen.

    Und schlimm ist daran auch, dass nicht nur die Großkonzerne durchdrehen, sondern auch zahlreiche kleine Firmen unter dem Deckmantel des KI-Begriff massenhaft den Datenschutz und das Urheberrecht aushebeln meinen.

  • eine KI kann sich nicht von irgendwas inspirieren lassen, insofern ist Dein Vergleich einfach Bloedsinn.

    Das habe ich ja auch nicht behauptet. Aber als Mensch kann man sich von dem Input, dem eine KI einem gibt, so inspirieren lassen, wie von allen möglichen anderen Dingen auch. Nur davon habe ich geredet.

    Die Meinung die vertreten wurde ist, dass Software-Entwickler nicht einfach Copyright-geschuetzte Texte ohne Einwilligung als Rohmaterial fuer ihre Tools verwenden duerfen.

    Bin ja noch immer IT-Führungskraft und Teil meines Jobs ist es, bei technischen Themen auf den neusten Stand zu bleiben.

    Bin da dann plötzlich darüber gestolpert, dass Microsoft mit ihrem "neuen Outlook" alle Zugangsdaten und die Mails in seine Cloud transferiert. Und zwar nicht nur die, die im Exchange sind, sondern auch alle verknüpften Konten bei Yahoo, Web, etc.

    Alle Daten gehen dann in die Microsoft-Cloud...und zwar weil Microsoft die Mails standardmäßig lesen, auswerten und dann für seine KI "Copilot" benutzen will.

    Könnte es nicht oft so sein, dass diese Form der Datenauswertung irgendwo in den Nutzungsbedingungen enthalten ist, denen man regelmäßig bei allen erdenklichen Internetseiten und Webanwendungen zustimmen muss? Dann wäre die Einwilligung ja dadurch erfolgt. Vielleicht ist das nicht der netteste Zug von diesen ganzen Plattformen, erst einmal den Eindruck zu erwecken, dass ihre Dienstleistungen komplett kostenlos sind, um dann hinterher doch irgendwie Geld damit zu verdienen, aber meistens dürften die sich rechtlich schon abgesichert haben.

    Ob OpenAI sich illegal irgendwo reinhacken musste, um komplette Romane auzuwerten, kann ich jetzt nicht beurteilen. Vielleicht haben die auch eine öffentliche Bibliothek gefunden, die beim Verleih ihrer E-Books nicht jede mögliche Nutzung so genau geregelt hat. Generell gibt es bei E-Books ja auch Dinge wie Vorlesefunktionen für Blinde und Sehbehinderte. Von daher kann ich mir vorstellen, dass die tatsächlich eine rechtlich unbedenkliche Möglichkeit gefunden haben könnten, um Informationen über Romane auszulesen und in einer urheberrechtskonformen Kurzform zu speichern.

    Und das geht halt nicht mit normalen, rechtssicheren Methoden, sondern nur mittels illegaler und halblegalen Methoden.

    Es gibt durch den technischen Fortschritt ja immer neue Graubereiche, die bsi dahin nicht so genau geregelt werden mussten. Dass erstmal alles als illegal gilt, was noch nicht juristisch geregelt wurde, halte ich aber für unwahrscheinlich. Spätestens wenn die Verhältnisse da jetzt durch Prozesse geklärt werden, wird es Unternehmen auf jeden Fall gelingen, Softwaremodell rechtlich einwandfrei zu entwickeln.

    Ja, wir haben mitbekommen dass aus Deiner Sicht die Verwendung von Hehlerware (aka mit 'Verfremdungsinstanz' - toller Euphemismus) okay ist.

    Das ist interessant, weil ich diese Meinung ja gar nicht vertrete. Das unterstellst du nur immer wieder - zugegebenermaßen sehr erfolgreich, weil viele andere darauf angesprungen sind. Ich wüsste auch gar nicht, was ich mir unter literarischer Hehlerware vorzustellen hätte. Ist das ein juristischer Fachbegriff?

    Natürlich gibt es die Problematik von Plagiaten, das hat aber ja nichts mit KI zu tun. Auf der anderen Seite ist es einfach immer schon so gewesen, dass der Erfolg eines bestimmten Genres zahlreiche ähnliche Veröffentlichungen nach sich gezogen hat. Bei "50 Shades of Grey" wird beispielsweise gar kein Hehl daraus gemacht, dass es als Fan-Fiction zu den "Twilight"-Romanen begonnen hat, und obwohl es immer noch viel Parallelen gibt, habe ich da bisher nichts von einem Rechtsstreit gehört.

    Es geht ja hier im Thread ursprünglich um das Schreiben mit (im Sinne von "mit Hilfe von") KI, nicht um das Verfassen kompletter Texte ausschließlich durch KI. Das wäre ja dann auch keine Schreiben mehr, sondern ein Schreiben-lassen. Man arbeitet ja generell an einem Roman oder anderen Erzählformen leicht mehrere Jahre, in denen man Figurenkonstellationen, Schauplätze und Handlungsabläufe oft mehrfach überarbeitet. Welche Ideen ursprünglich auf andere Romane, Filme oder Unterhaltungen mit anderen Menschen zurückgehen, kann man meist selbst gar nicht mehr genau rekonstruieren. Sobald man einmal eine KI genutzt hat, kann man auch im Grunde nie sicher sein, dass einem eine bestimmte Idee auch ohne deren Nutzung genau so gekommen wäre. Das ist wieder kein KI-spezifisches Problem. In allen anderen Bereichen löst man das, indem man jede Inspiration einfach hinreichend abwandelt, was einem als kreativem Menschen ja auch nicht schwerfallen dürfte. Woher die anderen ihrerseits ihre Inspiration bezogen haben, ist dann in erster Linie deren eigenes Problem.

    Insgesamt ist dieser Thread ja eigentlich so gestartet, dass hier die Möglichkeiten und auch Begrenzungen von KI im kreativen Prozess aus Nutzerseite hätten diskutiert werden sollen. Die technischen und juristischen Hintergründe von KI und IT im allgemeinen oder generelle Diskussionen zum Urheberrecht und der Gefahr, dass andere die eigenen Werke kopieren oder umgekehrt man selbst die Werke von anderen, wären ja eigentlich in separaten Threads besser aufgehoben. Da könnten sich dann die austauschen, die sich mit diesen Aspekten beschäftigen wollen.

  • Das habe ich ja auch nicht behauptet. Aber als Mensch kann man sich von dem Input, dem eine KI einem gibt, so inspirieren lassen, wie von allen möglichen anderen Dingen auch. Nur davon habe ich geredet.

    Lies mal Deinen eigenen Text, dann kommt Dir vielleicht eine Erkenntnis:

    Als Mensch darf man ja im Internet surfen und sich dadurch für eigene Arbeiten inspirieren lassen. Wenn eine KI das macht...

    Welche moegliche andere Bedeutung soll 'das machen' nach diesem ersten Satz bitte haben? Auf welche andere Aussage kann sich das bitte beziehen?

    Könnte es nicht oft so sein, dass diese Form der Datenauswertung irgendwo in den Nutzungsbedingungen enthalten ist, denen man regelmäßig bei allen erdenklichen Internetseiten und Webanwendungen zustimmen muss?

    Nein, das koennte nicht sein.

    Es waere zum Beispiel sehr unwahrscheinlich dass Betreiber vor 10 Jahren in die Nutzerbedingungen von Plattformen geschrieben haben dass sie Material fuer eine Anwendung die es noch gar nicht gab verwenden wollen. Es waere auch nicht so recht plausibel dass, sagen wir mal, Facebook Interesse daran haette Daten fuer OpenAI zu sammeln.

    Ich weiss nicht was Du so machst, aber ich lese Lizenzvereinbarungen sehr sorgfaeltig durch wenn ich tatsaechlich irgendwelche kreativen Werke auf eine Plattform lade.

    Ob OpenAI sich illegal irgendwo reinhacken musste, um komplette Romane auzuwerten, kann ich jetzt nicht beurteilen. Vielleicht haben die auch eine öffentliche Bibliothek gefunden, die beim Verleih ihrer E-Books nicht jede mögliche Nutzung so genau geregelt hat.

    Nochmal zum Mitschreiben - Hehlerware ist illegal. Es ist belanglos was die Bibliothek fuer Richtlinien hat so lange die nicht Rechteinhaber sind. Und das sind Bibliotheken nicht.

    Reinhacken muss sich uebrigends niemand - es reicht, die Lizenz eines Dokuments das man sich holen kann einfach zu ignorieren. Um einen kompletten Film zu bekommen muss man einfach nur eine DVD kaufen - nur kauft man damit nicht das Recht sie zu kopieren, oeffentlich vorzufuehren oder so - man kann es trotzdem technisch machen, es ist halt nur illegal.

    Von daher kann ich mir vorstellen, dass die tatsächlich eine rechtlich unbedenkliche Möglichkeit gefunden haben könnten, um Informationen über Romane auszulesen und in einer urheberrechtskonformen Kurzform zu speichern.

    Ja, vorstellen kannst Du Dir viel, das habe ich gemerkt.

    In der Realitaet ist es schon illegal, eine Zeitung auf der Strasse zu kaufen und einfach so in einem Film zu zeigen (deswegen haben, wenn man Screenshots auswertet, sehr viele Zeitungen die in US-Filmen zu sehen sind die selben eher absurden Schlagzeilen - weil die naemlich aus einer Fake-Zeitung sind die man in einem Bedarf fuer Requisiten kaufen kann - weil man naemlich nicht einfach eine Tageszeitung nehmen und verfilmen kann.)

    Das ist interessant, weil ich diese Meinung ja gar nicht vertrete.

    Doch - Du vermeidest nur die haesslichen Worte wie 'stehlen' oder 'Hehlerware' - aber genau darauf laeuft das raus was Du behauptest.


    Natürlich gibt es die Problematik von Plagiaten, das hat aber ja nichts mit KI zu tun.

    Auf die Erklaerung bin ich gespannt... :)

    Also - ich sehe mehr Versuche von Dir Hehlerware zu rechtfertigen und mehr Hinweise dass Du vom Urheberrecht tatsaechlich sehr wenig Ahnung hast. Danke fuer die Klarstellung.

  • Ich verwende ChatGPT nicht zum Schreiben, aber zur Kontrolle und als Tool für Kkeinigkeiten nebenher. Zum Beispiel "nenne mir Synonyme für..." gäbe auch Seiten wie das Woxikon, aber das ist meiner Meinung nach einiges schneller. Man muss ohnehin für sich selbst entscheiden welche Synonyme angebracht sind, und welche Begriffe eigentlich etwas ganz anderes bedeuten. Da muss man sich auf das eigene Sprachgefühl verlassen.

    Ich bin aber vollkommen dagegen AIs Kunst generieren zu lassen. Nicht nut weil dies oft Diebstahl realer Kunst ist, der damit einhergeht, dass fremde Bilder gegen den Willen des Künstlers fremdverwendet werden und neu zusammengesetzt, ich finde in der Kunst sollte auch immer das persönliche Erleben eines Menschen miteinfließen, sonst verarmt die Kunst- und Literaturlandschaft auf Dauer mehr und mehr. Und das ohne irgendwelchen Verkaufswert oä zu berücksichtigen, wonach ja Großverlage entscheiden was sie verlegen. Was ist in Trend? Das wird gerade publiziert, bis der nächste Trend erscheint.

  • Ich nehme gerne ChatGbt um Zeit zu sparen, wenn ich eine sehr bestimmte Information suche. Zum Beispiel: „Beschreibe mir eine typische französische Polizeiuniform, wie man sie 1901 getragen hätte.“ Das ist einfach bequemer als sich durch tausende von Wörtern über andere Themen zu lesen ehe das eine Details erwähnt wird das ich suche.

    Ich finde man darf aber auch seine Fähigkeit „aus Versehen“ was zu lernen nicht verlieren. Man nimmt zum Beispiel schnell an das Menschen der Oberschicht 1900 ausschließlich aus finanziellen Gründen geheiratet haben, aber meine (sehr bescheidenen) manuellen Nachforschungen zum Thema Etikette widerlegen das nebenher. Es war verpönt ausschließlich aufs Geld zu achten und Anträge von Leuten an zu nehmen deren Erscheinung oder Persönlichkeit einem nicht gefallen. Zumindest wenn die Wahrheit rauskam. Das hat meinen Buch sehr geholfen und mit A.I. wäre mir dieser Aspekt entgangen.

  • „Beschreibe mir eine typische französische Polizeiuniform, wie man sie 1901 getragen hätte.“

    Ehrlich gesagt würde ich bei solchen Fragen gerade NICHT auf ChatGPD setzen. Für mich fühlen sich Produkte von AIs so an als würde man schnell etwas hingeworfen bekommen und wenn es unter dem ersten Augenschein passt, dann wird's schon in Ordnung sein. Ich wäre einfach sehr vorsichtig, weil ich erwarten würde, dass ich bei der Frage halt eine typische Formulierung zu (französischen?) Polizeiuniformen bekomme, aber eben keine akuraten Informationen und evtl. historische Hintergründe. Gerade letzteres fände ich unter dem Gesichtspunkt der Recherche aber viel wichtiger. Und man weiß ja nie, worüber man bei einem solchen Thema in Fachliteratur noch stolpert. :pardon:

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Zitat

    Für mich fühlen sich Produkte von AIs so an als würde man schnell etwas hingeworfen bekommen und wenn es unter dem ersten Augenschein passt, dann wird's schon in Ordnung sein.

    Ich hallte das genauso wie Wikipedia. Es hilft einem suchen. Ich kann so zum Beispiel die Beschreibung die ich bekommen habe mit einem Bild vergleichen, bei dem mir das genaue Datum gefehlt hat und sehen ob es passt. Ob der Ärmel einer Uniform, den ein Charakter nach dem Aufwachen sieht, jetzt dunkelblau oder hellblau ist, ist für mein Buch jetzt auch nicht so wichtig das ich deswegen extra in die Bücherei fahren würde.

  • Heyho Feron

    Ich nutze kein AI, aber wenn Du das tust, stelle doch bitte mal für mich eine Frage:

    Warum werden die amerikanischen Polizisten eigentlich umgangssprachlich als "Cops" bezeichnet?

    Freue mich auf Antwort.

  • Der Wanderer Die automatisch generierte Antwort war:

    "Die Bezeichnung "Cops" für amerikanische Polizisten hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und ist eine verkürzte Form des englischen Wortes "Copper". "Copper" wiederum stammt wahrscheinlich von "Copper Badge" ab, was auf die traditionellen Kupferabzeichen oder -plaketten verweist, die von Polizisten getragen wurden. Im Laufe der Zeit hat sich der Begriff "Cops" als informeller Slang für Polizisten im amerikanischen Englisch etabliert und wird heutzutage häufig verwendet, um Beamte der Strafverfolgungsbehörden zu beschreiben."

    Ich habe auch gefragt: "Wie akkurat sind deine Antworten?"

    "Als KI-Modell basieren meine Antworten auf einem umfangreichen Training mit großen Textdatensätzen. Meine Antworten können eine breite Palette von Themen abdecken und in vielen Fällen sehr akkurat sein. Jedoch sollte bedacht werden, dass meine Antworten auf statistischen Wahrscheinlichkeiten und Muster basieren, die ich während meines Trainings gelernt habe. Ich kann keine Gewähr für die absolute Genauigkeit oder Vollständigkeit meiner Antworten geben und es ist möglich, dass meine Antworten in manchen Fällen ungenau oder nicht vollständig sind. Es ist immer ratsam, meine Antworten zu überprüfen und bei Bedarf weitere Quellen zu konsultieren, insbesondere bei wichtigen oder sensiblen Themen."