Anti-Schreibblockaden-Tipps

  • Ja, @Rael,
    Da hast du nochmal zwei sehr wichtige Punkte angesprochen, für mich ist die Atmosphäre halt enorm wichtig. Egal ob ich mich mit Wein, Musik, Filmen, sogar Büchern oder Geschichten aus dem Forum in Stimmung kommen zu versuche. Es ist für mich unfassbar wichtig. Ohne die richtige Stimmung wird aus den schönsten Träumen und Ideen einfach nur "Baum". :D
    Über die Problematik dahinter mache ich mir manchmal auch gar keine Gedanken, ich bin jemand, der sich alles sehr schön bildlich vorstellen kann und einfach versuche es in meinen eigenen Worten niederzuschreiben. Na klar, dadurch klingt es manchmal komisch und vielleicht wir die ein oder andere Szene unglaubwürdig, aber wenn die Atmosphäre passt, habe ich auch bei ausgefallenen Szenen wenig Probleme (Wobei Expandables natürlich super weiterhilft um pure Tötunkskraft zu symbolisieren ;) ).


    LG Lehaidin

    "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
    - Gandalf -



  • Ich geb euch bescheid, wenn es weitere Fortschritte gibt.

    So, da meine Wenigkeit normalerweise Versprechen einhält,
    bin ich wieder da und doch mal wieder im falschen Thread.
    Und warum wohl?
    Weil Vorstellung mehr als wissen ist.
    Und wenn wir uns immer vorstellen wie es klappt oder es eben nicht,
    dann wird das alles verstärkt.
    Kurz gesagt: Wer nach Norden will, geht nicht nach Süden.
    Je mehr man es sich vorstellt, dass man dort eines Tages ankommt,
    desto eher wird das auch geschehen.
    Natürlich gibt es immer mal Umwege.
    Solange man aber nie vergisst, wo man am Ende wirklich hin will.
    Darum auch hier mein letztes Posting in diesem Thread.
    Den ich konzentriere mich auf das Gegenteil, und damit ist ganz klar Die Entfesselung gemeint.

    Vale

    333 halfevil


    Feilt an euren Fähigkeiten, nicht an den Eitelkeiten.
    Und ihr werdet eines Tages vom Duft der Lorbeeren umgeben sein.


    Fragen zur Kritik werden gerne beantwortet. :)

  • Schreibblocken kenne ich auch zu genüge und sie kommen meist dann wenn man es nicht erwartet.


    Stressiges Wochenende, die Kinder nerven, das sie mit einem auf den Spielplatz wollen, der Mann schreit nach dem Mittagessen und selbst ist man eigendlich noch garnicht so bei sich, weil man ja eigendlich mal ausschlafen wollte nach einer halb durchzechten Nacht. Dabei an schreiben zu denken wäre eigendlich unmöglich, nur wahnwitziger Weise, genau in diesen Moment funktioniert das Fantasyhirn irgendwie am bessen, mit Mordlüstigen gedanken und Fluchmöglichkeiten an Orten wo man genau jetzt am liebsten sein möchte. Ich nehme mir vor das aufzuschreiben.


    Ja nur wann? Haushalt, Kinder, Wäsche, und so weiter, ein jeder Zieht an einem. Und dann ist er plötzlich da, wie aus dem Nichts. Der Mann schnappt sich die Kinder und verlässt mit den Worten, "Dann hast du jetzt etwas Zeit für Dich" das Haus.
    So und nun ? Ich sitze vor dem PC und es passiert garnichts. Mein Kopf ist ein hohles Gefäß. Das weiße Papier von Word starrt mich an und lacht mich aus, weil ich minestens seit 10 min kein Wort zustande bringe. Gänende leere.


    Ich stelle fest, es hat kein sinn. Ich schalte den PC aus, ziehe meine Jacke an und gehe spatzieren. Und dann begegnet mir eine Dame mit einem Hund. Ich mache mich innerlich über diese zwei Lustig, weil Hund und Frauchen sich schon so ähneln, das sie Geschwister sein könnten. Und dann spüre ich es wieder. Die Fantasy, die anklopft und sagt: Auch ich habe mir eben nur eine Pause gegönnt.


    In einem anderen Beitrag hatten wir es unteranderem über erzwingen. Um so mehr man es jetzt will umsomehr wird es scheitern. EIn weißer Mann hat mal zu mir gesagt, "Wer beginnt etwas zu akzeptieren, das es so ist, der beginnt an es zu verändern." und ich habe festgestell so ist es auch.

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Statusbericht, Fantasy-Geschichten-Forum.:keeporder:

    Schreibblockade Mad Bull Vergangenheit.


    Ja warum ist man den so blockiert, na?

    Es ist Angst. Schlicht und einfach Angst.

    Angst, Angst, Angst, Angst, Angst.=O

    Bei der unerwünschten, wie berüchtigten Blockade fühlt es sich so an,

    als wäre man gelähmt oder ist irgendwie eingefroren,

    ähnlich wie bei der Schneekönigin.

    Ja warum haben wir sie den, dieses Gefühl, dass eines der Stärksten überhaupt ist?


    Falls es sich aber anfühlt, als würde der Boden unter den Füssen verschwinden,

    oder der Teufel hinter einem her ist;

    kann das mitunter sogar als ein Anfang gesehen werden,

    um davon endlich los zu kommen. :crazypilot:

    Ich habe auch nie gesagt, dass die Lösung eine angenehme ist.

    Wir ticken verschieden, weswegen die einen sich fürchten und die anderen eher ein leises Gähnen übrig haben. Doch als eine Gemeinschaft von leidenschaftlichen Schreibern sollten wir diese Probleme bei unseren Mitgliedern auch ernst nehmen.:hi1:


    Nun zu den Entfesselungen aus dieser inneren Starre,

    aus dieser inneren Lähmung die uns nur im Wege stehen.

    In dem der Innere Drache, der in uns allen steckt, erweckt wird.

    Er ist es, der mit der Hitze der Bösartigkeit das Eis zum sprengen bringt

    und mit zunehmendem tanzen zu größereren Glück und Zufriedenheit führt.

    Die Entfesselung, die zu den Geschichten führen werden,

    wie wir sie unseren Lesern erzählen wollen.


    Nach meinem Verständnis von Drachen können einerseits furchtbare Monster sein,

    die alles um sich herum auf das Schrecklichste zu verwüsten.

    Was auch ein Grund ist, warum so viele Künstler sich hüten ihn zu erwecken,

    und lieber ein einfaches Leben führen wollen.

    Doch in dem wir es ihnen erlauben öfters Schrecken zu verbreiten,

    werden wir uns mit ihnen stets weiterentwickeln und den Idealen entsprechen,

    wie wir es in den fernöstlichen Mythen kennen.

    Die Mythen helfen uns Geschichten zu erzählen, wie sie vielleicht noch da gewesen sind.

    Die Fakten helfen uns die Geschichten glaubwürdiger an die Leser zu bringen.


    Blockade ist Angst.:!:

    Die Angst ist der beste Diener und der schlechteste Herrscher.

    Wir brauchen unsere Angst nicht verdrängen,

    wir machen sie zu unseren Verbündeten,

    die uns wiederum hilft, mit dem richtigen Einfühlungsvermögen

    den inneren Drachen mit großem Geschick auch reiten zu können.

    Ein ängstlicher Mensch steht nicht immer in dem Ruf die meisten Lorbeeren zu riechen.

    Aber habt ihr euch schon mal gefragt, warum die Ängstlichen von den Harten und Brutalen nicht schon längst verdrängt worden sind?

    Ja, wer gibt das schon gerne zu Angst zu haben.

    Ich kann euch aber sagen, das Ängstliche auch sehr lieb sein können.:angel:

    Sie sind auch bekannt, recht pfleglich und behütend mit ihren Angehören umzugehen.

    Und in dem wir uns unseren Ängsten stellen, lernen wir auch sie besser zu beherrschen, und uns auf die Befürchtungen zu besinnen, auf die es auch wirklich ankommen.

    Darum lauft vor der Angst nicht weg, sondern bewegt euch darauf zu!:superman:


    Nun zum Setting.

    Das eigene Umfeld macht auch eine Menge aus,

    wie weit man selbst wachsen kann. Es ist eben wie mit dem Pflanzen,

    die auf unterschiedliche Böden und klimatischen Bedingungen gedeihen.


    Zum nächsten gilt es das nähere familiäre Umfeld zu checken.:hmm:

    (Das können die ruhig mitlesen, ja das sollen sie sogar.)

    Immer mal kommen welche ins Schwanken und da ist es gut,

    wenn ein paar uns wieder auffangen.

    Für die Textkritik taugen sie nur wenig, den sie dienen in schlechten Zeiten als moralische Stütze. Auch können sie uns nicht wirklich helfen,

    bei mangeldem Interesse an echter Literatur.

    Doch auch hier liegt in der Verschiedenheit die Ergänzung,

    der wenig Interessierte ist eben der, der uns das Auto wieder flott macht.


    So sehr ich hier harte Kritik befürworte,

    so ist ständige Miesmache ein absolutes Nogo!:!:

    Wir brauchen die Stunden der Wahrheit um voran zu kommen.

    Aber nicht rund um die Uhr und schon gar im eigenem Zuhause!

    Für alles gibt es einen Ort und eine Zeit.

    Darum ist es gut und wichtig, bestimmte Leute zum schweigen zu bringen.

    Ich hatte welche um mich herum, die nur negatives redeten,

    und seit die weg waren, ging es mir viel, viel besser.

    Bin so skrupellos um auch vor der eigenen Familie nicht halt zu machen. :keeporder:

    Ein bisschen böse ist gar nicht übel.


    Weiter Erkenntnisse zum Setting::search:

    Einen entsprechenden Arbeitsplatz einrichten,

    er sollte für kreative, wie wir es sind, zwei bis vier Quadratmeter Platz aufweisen.

    Ein riesiges Blatt kann uns helfen eine neue Weltkarte zeichnen, daneben Biographien aller wichtigen Charakteren zu erstellen, Merkmale von Artefakten erläutern, ihr wisst schon ...


    Der Arbeitsplatz dient dazu die Segel auszurichten, um die kreativen Winde einzufangen. Flauten gehören dazu. Auch die Stürme, die so manche Segel zerfetzen.

    Darum müssen wir es leider einsehen für lange Zeit ein weißes Blatt anzustarren.:grumble:

    Lösung des Problems?

    Nebenkriegsschauplätze.

    Das wäre die Recherche, die Interviews, die Textkritik oder alles zusammen.

    Auf das der Drache erwachen wird.

    :chaos:

    Soll das also bedeuten Schriftstücke zu schreiben,

    die eh keiner lesen wird?:/

    Soll das die Konsequenz haben immer mehr von der Moderation überwacht zu werden, um zu prüfen ob die Texte stubenrein sind oder satanische Botschaften enthalten?:oops:

    Die Konsequenz haben selbst aus Foren zu fliegen,

    die den Ruf haben besonders nett und tolerant zu sein?:/

    Oder dass der eigene Name eines Tages stets mit dem größten Abschaum der deutschsprachigen Literatur in Verbindung wird?:evil:

    Zur Hölle Ja.8o


    Drachenlady2001

    Du bist auf dem richtigen Weg.

    333 halfevil


    Feilt an euren Fähigkeiten, nicht an den Eitelkeiten.
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    Fragen zur Kritik werden gerne beantwortet. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Mad Bull () aus folgendem Grund: Grammatikfehler

  • Vielen Leuten hilft es, einen mehr oder weniger detaillierten Plot zu haben. Das heißt, zu wissen, was vor einem liegt. Nicht ins ungewisse zu schreiben, schon zu wissen, was vier Kapitel später passiert... für mich ist das nichts, da ich nicht unbedingt schreibe "um eine Geschichte zu erzählen", sondern, um eine Geschichte rauszufinden. Wenn ich schon wüsste, was passieren soll, hätte ich keinen Spaß mehr am Schreiben. :)
    Allerdings hilft es, sich vorher über gewisse Handlungspunkte im Klaren zu sein, zB das Ende oder einen großen Wendepunkt.

    So schreibe ich meistens auch.


    Aktuell hänge ich jedoch an einer richtig blöden Logikblockade. Ich hab mir die Eckpunkte ausgedacht und mein Ziel definiert aber dann kommt die blöde Realität und macht mir alles kaputt :( Wollte meinen Prota zur Bundeswehr schicken, aber dann kam ich auf die bescheuerte Idee einen Offizier aus meinem Freundeskreis auszufragen, um alles schön realistisch zu schreiben. Und siehe da - es ist absolut unwahrscheinlich, dass mein Plan funktioniert.


    Jetzt hänge ich mitten in der Geschichte und bin frustriert und enttäuscht über die gemeine Realität. Meh.


    Mal sehen, wie ich da wieder raus komme.

  • Heyho Daemonia


    Schick mir mangels anderer Möglichkeiten im Augenblick einen Teil Deines Geschreibes über PN. Realität kann in diesem Forum leicht überwunden werden...:)

  • Heyho Daemonia

    Aktuell hänge ich jedoch an einer richtig blöden Logikblockade. Ich hab mir die Eckpunkte ausgedacht und mein Ziel definiert aber dann kommt die blöde Realität und macht mir alles kaputt

    Realität ist eine Illusion, die durch einen Mangel an Phantasie erzeugt wird.

    Deswegen habe ich auch spontan als ehemaliger Zivi meine Hilfe angeboten.^^^^^^

    Wer nie in einer Uniform gesteckt hat, kommt meist auch schneller wiedetr raus...

  • Der Wanderer Vielen Dank für dein Angebot. Ich werde am Freitag ausgiebig mit meinem Bundeswehr-Kumpel telefonieren und wenn ich damit die Problematik nicht aus dem Weg räumen kann, komme ich sehr gerne auf dich zu :).

    Mach das Daemonia,


    es wird zwar bei vielen Armeen stets Einheitlichkeit angestrebt,

    doch auch da gibt es eine Menge Individuen.

    Arbeite ein paar Fragen aus und lass dir Antworten von deinem Kumpel geben.

    Zuviele Köche verderben sowieso den Brei.

    Wir dürfen auch nie vergessen, dass das Militärwesen immer von Zwietracht geprägt sein wird. Sollte du oder andere Begeisterte die Recherchen vertiefen wollen,

    werden zwangläufig die Widersprüche zunehmen.

    Steh doch zu deinen Fehlern. Lass es ruhig zu, wie dein Offizierskumpel deine Entwürfe in den Reißwolf schicken wird. Dann kannst du mit dem Übriggebliebenen und Neugewonnenen dich erdreisten eine neue Story zu schreiben.


    Zu den den militärischen Tugenden gehören Opportunität und Flexibilität.

    Damit der Feind die eigenen Kameraden nicht sofort zu Hackfleisch verwandelt,

    müssen stets neue Taktiken angewandt werden.

    Unberechenbarkeit ist überlebenswichtig.

    Die Nebel des Krieges lassen Grüßen

    und zu den Opfern eines Krieges gehört oft die Wahrheit.

    Darum kannst du dich sehr wohl erdreisten Fantastikelemente einzuweben.

    An die Arbeit.


    Vale

    333 halfevil


    Feilt an euren Fähigkeiten, nicht an den Eitelkeiten.
    Und ihr werdet eines Tages vom Duft der Lorbeeren umgeben sein.


    Fragen zur Kritik werden gerne beantwortet. :)

  • Vielen Dank Mad Bull


    Mich hat das Gespräch mit meinem Bekannten leider eher etwas zurückgeworfen und ich habe die Geschichte ein paar Tage ruhen lassen. Dann kam dies und das und jenes dazwischen. Aktuell nehmen mich sowieso andere Themen in Beschlag (erster Geburtstag meines kleinen Teufels) und ich warte deshalb noch ab, bis das alles überstanden ist.


    Anschließend werde ich mich eine ruhige Minute hinsetzen und mein Konzept durchgehen. Die Geschichte findet schon noch ihren passenden Weg :D Ein paar Kapitel zum Hochladen habe ich auch noch parat, die zum Bundeswehr-Thema noch gar keinen Bezug haben.

  • Also wenn ich eine Schreibblockade hab, versuch ich erstmal für ein paar Tage Abstand vom Schreiben zu nehmen und versuch, mal wirklich gar nicht kreativ zu sein. Ich geh dann auch gern mal mit den Katzen raus oder gugg nen Film, manchmal reicht das schon als Indikator für eine gute Idee. Und wenn nicht schau ich einfach was in der Arbeit als nächstes passiert was irgendwie inspirierend ist und da passiert echt ´ne Menge.

    Sicher ist meiner Meinung allerdings, dass man sich nicht auf Teufel komm raus dazu zwingen sollte, weiterzuschreiben, z.B. weil der angefangene Teil so gut ist, sondern sollte das ganze Ruhig angehen, dann kommt aus eigener Erfahrung meistens was besseres raus, als wenn man bloß irgendwas hinklatscht damit der Text fertig ist.

    Das doofe ist bei mir (kennt ihr sicher auch), dass ich zumeist dann nicht weiterkomme, wenn ich direkt davor sitze. Da kann ich das letzte Geschriebene tausend Mal lesen, und es passiert nichts.

    Außerdem bekomme ich immer dann gute Einfälle, wenn ich sie gerade nicht gebrauchen kann. Wenn die Arbeit mal wieder stressig ist oder ich grad keine Hand frei hab, um zumindest mim Handy ne Memo aufzunehmen.

    "Ein Schaschlik im Dateianhang!" - Torsten Sträter
    "Man kann die ganze Welt bereisen, und doch immer wieder etwas Neues lernen. Auf dem Weg nach Kapernaum beispielsweise habe ich gelernt, dass man einen Betrunkenen über ein Kamel hängen und vier Stunden baumeln lassen kann, bis sämtliche Gifte am einen oder anderen Ende herausgekommen sind. Irgendjemand muss dieses Kamel waschen, bevor wir in die Stadt kommen." - Aus "Die Bibel nach Biff"