Eurer Lieblingsuniversum

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 4.602 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. Mai 2021 um 13:28) ist von Stratos.

  • Gruß euch!

    Windweber ist vermutlich für zwei Dinge bekannt - seinen übertriebenen Hang zum Weltenbealteln und für das Eröffnen zahlreicher neuer Threads, bis man sich gar nicht mehr zurecht findet... Dann will ich meinem Ruf mal gerecht werden.

    Lieblingsbücher, Lieblings"rassen", Lieblingsepochen, Lieblingsgegenden... Zu so vielen Lieblingen kann man sich schon äußern. Mich würde aber interessieren, welche immagnieren Welten und Universen (ja, auch alternative Realitäten wie SciFi und Urban Fantasy zählen) euch am meisten begeistern. Völlig egal, ob ihr sie in Büchern, Computerspielen, Rollenspielen oder sonst wie erforscht habt und warum. Weil sie so komplex, realistisch, originell, anders, stimmig, lustig, skuriel oder sonst wie sind? Gebt gern auch eine (legale) Quelle an, wie man diese Welt mal in Augenschein nehmen kann, oft gibt es ja ein Wiki. Und welche Gegend, Volk oder sonst was hat es euch besonders angetan?

    Mir hat es Tamriel sehr angetan - originelle Interpretationen von alt bekanntem (Zwerge waren ein Elfenvolk... Und Elfen sind doch mehr oder weniger weit vom Klischee weg), das Zusammenleben verschiedener "Rassen" wird toll gezeichnet - in Oblivion schien sie keine Rolle zu spielen, in Morrowind und Skyrim wurden dagegen rassistische Weltbilder konstruiert. Der ganze Kosmos ist abgefahren - und am Ende Musik. Das Ergebnis einer komplexen Anordnung von Takt, Melodie, Text... Dafür, dass das Universum nur für Computerspiele gedacht war (obgleich es mittlerweile zwei Bücher gibt) ist das wahrhaft großartig!

  • Ich habe zwei Lieblingswelten. Die Scheibenwelt und das Star-Trek-Universum... und natürlich meine selbstgebastelte, die aber nur extrem wenig Leute kennen.

    Die eine, weil sie einfach so unfassbar bunt ist und doch manchmal nachdenklich machend nahe an unserer (Disc-World) und die andere, weil sie in ihren Werten meinen Vorstellungen entspricht. Ich könnt mich dort gut wohlfühlen (Star-Trek).

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Auf eines kann ich mich nicht festlegen, es gibt mehrere mit ganz unterschiedlichen Zielen und Günden. :hmm:

    - Von mir kommt natürlich als erstes Mittelerde, für mich immer noch die beste Welt. Zumindest als magisch/mythisches Setting, nicht als 100% reale Weltenentwicklung, aber darauf lag ja auch nie der Fokus.
    Und halt auch irgendwo das Original an der sich alle nachfolgenden mehr oder weniger zu orientieren scheinen...

    - Dann natürlich die Scheibenwelt, Pratchett hat es geschafft aus einer chaotischen Ansammlung schräger Ideen eine Welt zu schaffen die irgendwie in sich schlüssig ist und gleichzeitig immer noch herrlich durchgeknallt.

    - Die Welt von Avatar, Legend of Aang und Kora. Eine für mich fast perfekte Kombination aus Fantasy und Realität, abseits der üblichen Billigklichees (bei Kora sind sie da Anfangs leider etwas rein gerutsch). Hier wurden tatsächlich einmal neue Elemente aus der Realität in die Fantasy gebracht und nicht schon wieder ein Mittelerdeklon mit ein bisschen anderen Schnörkeln neu aufgewärmt.
    Und ja, ich bin selbst erstaunt wie sehr mich das immer wieder fasziniert und inspiriert.

    - Und irgendwo auch StarTrek wegen der ungewöhnlich optimistischen Vision der Zukunft. :D


    Fällt mir sicher noch mehr ein... :hmm:

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    Tamriel fällt für mich da z.B. nicht rein. Auch wenn sie sehr stimmungsvoll ist, unglaublich detailiert ausgearbeitet mit einer Geschichte und Tiefe die nur wenigen Welten vorbehalten ist, ist es halt doch eine typische Rollenspielwelt mit dem typischen Rassenüberschuss, ewiger Geschichte ohne Entwicklung die halt irgendwie immer so ein bisschen inkonsistent wirken.
    Da fasziniert mich eher das Gameplay der Spiele, der Aufbau, die Grafik, die Möglichkeit alle möglichen Details erfoschen zu können etc, weniger der Inhalt, den finde ich immer irgendwie austauschbar. :/

    Falken haben doofe Ohren

  • Jetzt muss ich doch glatt mal nachdenken ... also am besten gefällt mir ja mein eigenes, da ist halt einfach alles wie ich es mag xD
    Für mich auf Platz zwei wäre dann ... hmm sehr schwere Entscheidung :hmm:
    Ich mag tatsächlich das mythologische Universum nach der finnischen Volksdichtung sehr gerne. Mit dem von Menschen bewohnten und bebauten Kalevala, dem Waldland Metsola, dem rauen Nordland Pohjola, die von einem Fluss druchkreuzte Unterwelt Tuonela und auch das Wassereich Ahtola sind alle sehr stimmig ... wobei das wildere Metsola klar mein Favorit ist. Aber wirklich mein Lieblinsuniversum würde ich es nicht nennen.
    Das Universum von The Elder Scrolls finde ich ebenfalls großartig, mit viel Tiefgang und überall versteckten Geheimnissen und so schön stimmigen Kreaturen und und und ...
    Auch das Warhammer Fanatsy Universum hat so seine Vorzüge muss ich zugeben, wobei ich da auch wiederum viele Dinge leicht übertrieben finde, also scheidet das wohl aus.
    Von Terry Pratchett hingegen hab ich nie etwas gelesen von daher sry und Schande über mich? :pardon:
    Dafür hat mich als kleines Kind die Welt der unendlichen Geschichte von Michael Ende immer gefesselt und gleichzeitig ist es wohl auch das einzige Werk der Urban Fantasy, dass ich kenne und wirklich mag ^^ (lassen wir mal Harry Potter aus dem Spiel :ninja: , aber das käme eh erst danach)
    Tja, dass ist jetzt echt schwer ... wobei ...

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    NA GUT, ich gebs ja zu, ist es eigentlich überhaupt gar nicht xD Natürlich ist mein Favorit auch fucking Mittelerde :ugly:
    Meiner Meinung nach hätte er zwar ruhig noch mehr Kulturen stärker in seinen Werken verwursten können (die mongolische Beispielsweise oder auch die arabische), aber trotzdem: Es ist und bleibt einfach nur ein wundervolles Meisterwerk, mit GAAAAANZ viel Liebe fürs Detail dahinter. Was auch der Grund dafür ist, weshalb ich Westeros aus GoT irgendwie nicht so viel abgewinnen kann ... da liegt der Tiefgang eher bei den Charakteren und die Welt ist etwas platt würde ich schon beinahe sagen. Tolkien hat sich einfach wie kein zweiter darauf verstanden den Dingen Leben einzuhauchen, wenn ihr versteht was ich meine. :whistling:

    "Vem har trampat mina svampar ner?!"

  • Mein erster Gedanke war / ist: the circle of the world / die Welt in der The First Law (Autor Joe Abercrombie) spielt. Ich lese einfach alles von Abercrombie und das mehrfach :pardon: . @Xarrot hat mich allerdings mit seinem Einwand, dass GoT mehr an den Charakteren hängt als an der Welt, ein bisschen zum Nachdenken gebracht. Bei Abercrombie bleibt die Welt auch eher im Hintergrund, die Charaktere mit ihren persönlichen Schicksalen, Wünschen, Hoffnungen, Niederlagen etc. stehen doch eindeutig im Vordergrund. Trotzdem finde ich die Konzeption der Magie, die Politik, die Welt mit ihren Wundern und Schrecken doch irgendwo so fesselnd wie sonst (derzeit) keine.

    Platz zwei: Mittelerde. Schon alleine deswegen, weil ich als Kind und Jugendlicher einfach alles von Tolkien verschlungen habe und mir Mittelerde dadurch zu einer zumindest träumerischen, zweiten Heimat wurde.

    Platz zweieinhalb: die Scheibenwelt. Irgendwie muss man sie einfach lieben. Wobei auch hier eigentlich die Charaktere im Vordergrund stehen... :hmm: Aber die sind ja doch auch einfach wunderbar. Allen voran die Hexen, Tod und natürlich Truhe!

    Star Wars find ich irgendwie auch teilweise echt klasse, auch wenn man da manche Dinge etwas weniger platt hätte umsetzen können (Episode 1-3, The Clone Wars...). Hm, eigentlich auch wieder ein Argument, dieses Universum nicht zu mögen. Warhammer 40k hätte auch so viel mehr Potential für komplexe Geschichten, wie Star Wars eigentlich auch.

    Computerspieltechnisch fand ich Gothic 1 und 2 richtig cool, auch wenn das "Universum" ziemlich klein ausfällt.

    Bestimmt hab ich noch was vergessen, worüber ich mich in ein oder zwei Stunden wahnsinnig ärgere... Das Schwarze Auge zum Beispiel! Die Welt hat mir früher auch super gefallen, auch wenn ich nur sehr wenig Rollenspiele darin gespielt habe. Aber zwei Computerspiele... Schatten über Riva und...??? Na, wer erinnert sich daran noch? ^^
    Magic The Gathering fand ich zu den Zeiten, als ich das mal gespielt habe, auch cool. Bin da aber auch schon seit... Langem raus.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Platz 1 Mittelerde wegen Auenland, Mordor, die Minen von Moria, der Wald mit den Spinnen und sowieso alles dort ist cool :D

    Platz 2 ist Star Wars weil einige Planeten einfach nur total schön sind... ich weiß nur die Namen nicht mehr von dem Pflanzen Planeten

  • Mittelerde gehört auch für mich auf jeden Fall dazu.Tolkiens Werk ist der Klassiker in Sachen Fantasy schlechthin und mein Einstieg in die 'fantastische Literatur' gewesen. Mittelerde hat mir eine völlig neue Bücherwelt eröffnet.

    Das Lied von Eis und Feuer. Es wundert mich, dass George R.R. Martins Werk hier noch nicht erwähnt worden ist. Ich finde es beeindruckend, dass es heutzutage immer noch Autoren gibt, die sich solch komplexe Welten wie Altmeister Tolkien ausdenken können und denen sogar noch neue Völker oder magische Wesen einfallen. :thumbup:

    Die Elfenwelten von Bernhard Hennen. Ich war ja schon von 'Die Elfen' begeistert, aber seine 'Drachenelfen'-Reihe, die erst danach erschienen ist, hat mir vielleicht sogar noch besser gefallen. Ich liebe auch seinen Schreibstil; Bernhard Hennen versteht wirklich etwas von seinem Handwerk und ist für mich einer der besten deutschsprachigen Fantasyautoren. :fan:

  • Tut mir Leid, Klischees hin oder her, kreative Ideen etc., aber meine Lieblingswelt ist und bleibt Arda, umgangssprachlich Mittelerde. Die Klischees orientieren sich an dieser Welt, wie unglaublich kreativ es damals war, muss man sich bewusst machen. Tolkien hat kaum erreichte Maßstäbe im Erfinden einer eigenen Welt gesetzt. Gerade deswegen fasziniert mich weiterführende Literatur, d.h. Fragmente jenseits von "Der Herr der Ringe", "Der Hobbit" und "Das Silmarillion", z.B. "Nachrichten aus Mittelerde" oder die Bücher der Verschollenen Geschichten.
    Für manche, die einfach nur eine epische Geschichte wollen, sind das langweilige und unnötige Details, Entwürfe die keinen interessieren etc., aber es ist wahnsinnig interessant, nicht nur, aber auch für Weltenbastler. In was für kleinen Details er sich verloren hat, Winzigkeiten über die man nicht mal nachdenken würde... Das macht die Welt Arda so unglaublich authentisch. Und es ist eben der Maßstab für viele andere Welten. So verrückt sich gleich zwei komplette Sprachen für seine Welt auszudenken, war vor Tolkien wohl niemand. Zwei komplexe, realistische und in sich schlüssige Sprachen (Quenya und Sindarin), das macht kaum einer nach. Und wann immer es nötig ist, bei verschiedenen Völkern und Reichen, hat er sich Gedanken über die Sprache gemacht. Nicht jedes mal eine entwickelt, aber zumindest deren Grundzüge entworfen. Die Welt insgesamt ist in sich auch völlig schlüssig (das unveröffentliche Material kann sich natürlich teilweise widersprechen, aber dennoch). Es ist schade, dass er zu Lebzeiten nahezu alles was er begonnen hat, irgendwann abgebrochen hat und wir nur Fragmente erhalten, denn rund um Arda, hat er nur die wenigsten seiner Entwürfe vollendet.
    Deswegen, konnte mich bisher nichts so sehr überzeugen. Ein unerreichter Maßstab für mich. Und eins muss man sagen: Das verspielte, kindliche und naive der Tolkienabklatsche hat Arda nicht. Wer sich mehr mit dem Werk beschäftigt, der sieht die dunklen Aspekte. Der Urfeind der Welt, Morgoth, hat das erste Zeitalter geprägt, und zwar mit Kriegen, Schlachten, Folter, Versklavung, Raubzügen usw. Es gibt viele Anspielungen auf die Endzeit. Die so herrlichen Elben verlassen alle Mittelerde und im Silmarillion fällt diese Maske und zeichnet ein eher menschliches Bild der Elben, voller Intrigen, Verrat und Charakterschwächen. Das zweite Zeitalter war von der Schwäche der Menschen geprägt, das herrliche Reich Numenor wurde aufgrund der Schwäche der Menschen letztlich vernichtet, Menschen machten die Aufstiege Saurons erst möglich... Nein, Mittelerde ist eine reife und erwachsene Welt, voller Schrecken und Krieg.

    Andere Welten sind auch toll, keine Frage. Natürlich die Welt von "Das Lied von Eis und Feuer", natürlich die Welt von Star Wars, natürlich das schaurige Universum Lovecrafts (nicht schön oder lieblich, aber toll), natürlich die alternative Realität in Bartimäus oder auch Harry Potter... Aber am Ende bleibt Arda eben der Favorit und ich will auch gar nichts anderes ausweiten

  • Tut mir Leid, Klischees hin oder her, kreative Ideen etc., aber meine Lieblingswelt ist und bleibt Arda, umgangssprachlich Mittelerde.

    Ich stimme dir da absolut zu - Tolkien hat vermutlich die originellste, unklischeehafteste Welt von allen erschaffen. Die Klischees entstanden ja erst danach, gerade dadurch, dass er "nachgeäfft" wurde, um es einmal sehr überspitzt auszudrücken.
    Tolkien ist zweifellos das unerreichte Urbild eines Weltenbastlers, seine Kreativität und Phantasie sind unübertroffen.

  • Hallöchen :)

    Ich schließe mich mal dem Thread an und werde mal mitteilen was ich so gerne habe aus dem Bereich Fantasy.

    Ich sage mal so, ich mag die Bereiche Abenteuer, Fantasy oder Scifi - da gehe ich total auf.
    Am ehesten aber wenn ich im Game bin oder wenn meine Nerd Freunde und ich uns treffen um zusammen Kartenspiele oder Brettspiele zu spielen :D

    Verschiedene Games habe ich bereits am PC zum Bsp gezockt, Dota2 aber regelmäßig.
    Ein Freund hat mir auch dann aber das Champions of Midgard geschenkt, wo ich mich bei https://nerd-wiki.de/allgemein/cham…ende-empfehlung dann auch mal einlesen musste wie und was man da zu machen hat.

    War dann auch ein super Brettspiel welches wir alle zusammen auch gerne spielen :)
    Ist auch irgendwie schon zu meinem Lieblings Fantasy Spiel geworden. Man sucht sich am Anfang seine Figur aus, danach sammelt man Ressourcen und verarbeitet,die Arbeiter bauen dann alles was man haben will und dann kommt die spannende Phase wo man Kämpfer aufstellen kann die Trolle, Monster usw. besiegen.. Man taucht echt ein und ist voll im Spiel :D

    Es macht einfach Spaß und aus dem Grund würde ich das Champions of Midgard als mein Lieblingsspiel und Lieblingsuniversum im Bereich Fantasy und Abenteuer nennen :)

    Kann ich echt nur empfehlen.

  • Hallo Forum,

    was soll das bitte sein, ein Lieblingsuniversum? Es gibt nur ein Universum, und das ist riesig groß und vielfältig und existiert ewig. Das mit dem Urknall ist Unsinn. Nur diese eingebildeten, spießigen und nach Macht und Reichtum gierigen Bewohner auf einem kleinen, unbedeutenden Planeten, den sie "Erde" nennen, wollen das nicht erkennen oder wahr haben. Deshalb träumen sie gerne von "besseren" Welten - entweder weit draußen im Weltraum wie bei Star Treck oder Star Wars, oder in einem fiktiven Mittelerde oder Arda.

    Als ich in meiner Rolle als Mann immer unglücklicher wurde und erfolglos an Fach- oder Sachbüchern über Grenzwissenschaft herum schrieb, sprang ich auf den Mittelerde-Zug auf, um meine Gedanken und Gefühle äußern zu können. Über mich selbst brachte ich kein einziges Wort heraus. Schrieb ich aber über einem unglücklichen Drachenreiter in einem fiktiven Reich der Elfen, Kobolde und Zwerge, sprudelte es plötzlich nur so. So entstanden drei Romane. Mein ganzes Universum ist aber viel größer: Sterne mit phantastischen bewohnten Planeten in vielen Galaxien, soweit man blicken kann. Und dann höre ich immer die selbe blöde Frage: Warum besuchen die uns nicht? - Ganz einfach: würde ich einer hoch entwickelten außerirdischen Zivilisation angehören und hätte ein interstellares Raumschiff, würde ich um diesen Planeten mit seinen Kriegen und dem ganzen Elend darauf einen riesigen Bogen machen.

    Mit meiner Verwandlung von Nikolai zu Nicole war das Interesse an Elfen, Zwergen und Drachen plötzlich nicht mehr da. Ich habe mich geoutet und kann jetzt direkt über mich schreiben. Das kleine bedeutungslose Ich, das hinter meiner Rolle als Mann verborgen war, zeigt sich jetzt.

    Und wieso habe ich mich dann hier in diesem Forum angemeldet? - Weil meine Träume und Phantasien mit meinem Outing nicht aufgehört haben, sondern zunächst einmal nur weit in den Hintergrund gedrängt wurden. So langsam erwachen sie nun wieder. Ich weiß nur noch nicht, in welcher Art und Weise ich sie schriftlich äußern soll. Und da ich als Nicole nun einen leichteren Zugang zu meinen Mitmenschen habe, würde ich diese Frage gerne hier diskutieren. Dazu werde ich demnächst etwas hier rein stellen. Ich schreibe gerade noch daran.

    Liebe Grüße und frohes Fest
    Nicole